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Wie viel Staat braucht die Schweiz?

Kreis, Georg (Hrsg.) | NZZ Libro ein Imprint der Schwabe Verlagsgruppe AG | DIE NEUE POLIS


Wie viel Staat braucht die Schweiz? Eine legitime aber nur schon deswegen destruktive Frage, weil man sie überhaupt stellt. Eine gängige Antwort lautet: So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Darin liegt ein Grundvorbehalt, wie man ihn gegenüber einem notwendigen Übel hat. Ist das der richtige Ansatz? Gibt es auch eine Wertschätzung, die davon ausgeht, dass es «zum Glück» Staat und Staatlichkeit gibt? Die Antworten darauf fallen je nach Zeitumständen und Gesellschaftsbereichen unterschiedlich aus. Die Frage nach dem «Wie viel?» ist eng verbunden mit der Frage nach der Art der Regulierung. Fachleute aus diversen Denkrichtungen und Erfahrungsfeldern erörtern diese Fragen und bieten bereichernde Vorlagen für eigenes Weiterdenken in spezifischen Anwendungsbereichen.

Mit Beiträgen von Katja Gentinetta, René Rhinow, Walter Schmid, Christoph Schaltegger, Paul Schneeberger, Konrad Hummler, Markus Ritter, Astrid Epiney, Rico Valär.

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Georg Kreis (*1943), Dr. phil., ist em. Professor für Neuere Allgemeine und Schweizer Geschichte an der Universität Basel und ehemaliger Direktor des interdisziplinären Europainstituts Basel. Er publiziert zur Geschichte der europäischen Integration und zu Fragen von Identität, Nationalismus, Minderheiten und Migration.

 
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Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »Die Bergier-Kommission oder das Gespenst einer Staatsgeschichte«

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Die Bergier-Kommission oder das Gespenst einer Staatsgeschichte

NZZ Libro ein Imprint der Schwabe Verlagsgruppe AG | DIE NEUE POLIS


In der Geschichtsforschung gilt, dass das Geschichtsverständnis nicht Angelegenheit des Staats, sondern allein Sache der Gesellschaft ist. Verletzt infolgedessen der Staat dieses Prinzip, wenn er historische Fragen durch Expertenkommissionen klären lässt und diese mit besonderen Privilegien ausstattet? Die aus liberaler Sicht berechtigte Warnung vor staatlichen Engagements in historischen Abklärungen ist bisher vor allem aus grundsätzlichen Rechts-überlegungen abgehandelt worden. Dieses Buch behandelt die Problematik am konkreten Fall der Bergier-Kommission (eigentlich: Unabhängige Expertenkommission «Schweiz-Zweiter Weltkrieg» UEK) im Licht ihres realen politischen Kontexts ab. Die Abklärungen von Georg Kreis führen zu folgenden Befunden: Die Schaffung der UEK geschah nicht in der Absicht, eine bestimmte «Staatswahrheit» zu etablieren, und sie hatte auch nicht eine solche Wirkung. Die Arbeiten der vom Staat eingesetzten Kommission genossen wohl vorübergehend eine grössere Aufmerksamkeit, sie etablierten aber kein neues Geschichtsbild, sondern beförderten lediglich den ohnehin laufenden Wandel im Gefüge konkurrierender Geschichtsbilder.

 
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Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »Zukunft der Migration«

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Zukunft der Migration

Haug, WernerKreis, Georg (Hrsg.) | Neue Zürcher Zeitung NZZ Libro


In 18 Beiträgen reflektieren die Autorinnen und Autoren über die Wirkung der Migrationsforschung der letzten zwei Jahrzehnte auf die Migrationspolitik Europas und der Schweiz. Selbstkritisch gehen sie der Frage nach, ob das Ziel der Stiftung für Bevölkerung, Migration und Umwelt erreicht wurde: durch Forschung zu einer differenzierten und sachlichen Diskussion über Migration beizutragen. Angesprochen

werden das Phänomen der Flucht in Zeiten von Klimawandel und Katastrophen, aber auch Faktoren wie Religion oder Gender, die grosse Herausforderungen bei der

Integration darstellen. Über die Tagespolitik hinaus befasst sich der Essayband unter der thematischen Klammer «Zukunft der Migration» mit möglichen Szenarien und Trends in den kommenden Jahrzehnten und mit dem zukünftigen Verhältnis von Gesellschaft, Migration und internationaler Politik.

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Werner Haug (* 1951), Dr. phil., war verantwortlich für die Bevölkerungs- und

Sozialstatistik der Schweiz im BfS, Lehrbeauftragter an der Universität Genf und Direktor des Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen in New York und Istanbul. Heute ist er Konsulent für Bevölkerung und Entwicklung. Publikationen zu Fragen der Demografie, Migration und Entwicklungspolitik.

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Georg Kreis (* 1943), Dr. phil., em. Professor für Neuere Allgemeine und Schweizer Geschichte an der Universität Basel und ehemaliger Direktor des interdisziplinären Europainstituts Basel. Publikationen zur Geschichte der europäischen Integration und zu Fragen von Identität, Nationalismus, Minderheiten und Migration.

 
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