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Gespenster-Krimi 69 - Horror-Serie

Bastei Lübbe | Gespenster-Krimi


Die Düsternis lag wie ein Tuch aus dunkelgrauer Seide über der Landschaft. Der silberklare Vollmond und das glitzernde Sternenzelt verhinderten eine komplette Nachtschwärze, sodass die Konturen der Felder, Wiesen und Bäume erkennbar waren, aber wie durch einen diffusen Schleier verschwammen.

Die Ebene schien endlos zu sein. In der Finsternis waren Hügel in der Ferne auszumachen, ihre Entfernung war bei diesen Lichtverhältnissen nicht abzuschätzen. Sanft bildeten ihre Kuppen einen weichen Übergang von Land und Firmament. Hier war man so weit von jedweder menschlichen Ansiedlung entfernt, dass keine künstliche Lichtquelle die Dunkelheit durchdrang. Die Nacht war feucht und eiskalt ...

 
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Gespenster-Krimi 70 - Horror-Serie

Bastei Lübbe | Gespenster-Krimi


Franky-Boy fegte mit seinem kompletten Unterarm den Tisch im Hinterzimmer seines Etablissements leer. Sofort begann Gussy auf den Knien herumzukriechen und die Spielkarten aus den Kippen zu pulen.

Was für ein Speichellecker! Warum beschäftigte er ihn überhaupt?

Die Antwort war einfach: Er brauchte solche Typen, die ohne zu fragen alles für ihn taten. Außerdem waren die selten. Nein, Gussy musste noch ein wenig bleiben, bevor er einen Arschtritt bekam. Auf dem nun leeren, wenn auch nicht sauberen Tisch begann er nun aufzubauen, was er für seine wölfischen Freunde besorgt hatte ...

 
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John Sinclair 2201 - Horror-Serie

Bastei Lübbe | John Sinclair


Viertausend Jahre waren vergangen, seit das Wesen sich zum letzten Mal verjüngt hatte. Doch nun, keinen Spätsommer zu früh und keinen zu spät, lagen drei Eier in der Höhle, die ihm als Zufluchtsort diente. Direkt neben dem natürlichen Becken, das von Seewasser gespeist wurde und das seine Verbindung war zur großen Weite des Sees. Das Becken und der darauffolgende Stollen waren wie eine Haustür, die die unterirdische Höhle von der Welt draußen trennte, die Behausung unabhängig machte von Wind und Wetter und das Wesen vor neugierigen Blicken schützte ...

 
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John Sinclair 2242

Bastei Lübbe | John Sinclair


London, vor 205 Jahren

"Etienne ...", Sophie Lamorts Stimme war so leise und tonlos, dass sie kaum noch hörbar war. "Etienne ..." Wieder hauchte sie den Namen ihres Gatten. Wohl ahnend, dass der Tod bereits seine Hand nach ihr ausstreckte, aber nicht wissend, dass ausgerechnet der Mann den sie liebte, dafür verantwortlich war.

Etienne Lamort legte den Federkiel zur Seite, mit dem er seine letzte Beobachtung in sein Notizbuch, eine mit einem schwarzen Band verschließbare und in Leder gebundene Kladde, eingetragen hatte.

"Ich bin hier, Liebes!", antwortete er und fasste ihre Hand.

Sophies Pupillen hatten sich eingetrübt. Schon gestern hatte ihr Augenlicht sie verlassen. Genauso langsam und qualvoll, wie sie auch die anderen Sinne verließen. Doch die junge Frau, die noch nicht einmal zwanzig Sommer erlebt hatte, hatte standhaft gegen die mysteriöse Krankheit in ihrem Körper gekämpft. Eine Krankheit, die in Wirklichkeit keine war, sondern die Symptome einer Vergiftung. Diesen ausweglosen Kampf konnte sie nur verlieren. Der Feind in ihrem eigenen Körper war übermächtig und unerbittlich ...

 
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John Sinclair 2257

Bastei Lübbe | John Sinclair


Noch trennten mehrere Minuten und eine noch größere Distanz Brooke Adams von der Séance, der sie beiwohnen wollte. Trotzdem lag ein beklemmendes Gefühl wie die Klaue eines unsichtbaren Drachens um ihre Brust, das nicht weichen wollte.

Zitternd atmete sie tief ein und betrachtete die Umgebung. Die Architektur des Gebäudes war zweckmäßig durchdacht. Der Flur, der vor ihr lag, war lang und besonders breit. Breit genug, um Mithäftlinge zu passieren, ohne sich zu berühren. Breit genug, um mit mehreren Beamten nebeneinander voranzustürmen, sollte das nötig sein.

Der Linoleumboden war kalt, hart und dämpfte ihre Schritte. Niemand aus der Gruppe sprach ein Wort. Trotz der Weite des Gangs fühlte sich Brooke eingesperrt, unfrei, eine dumpfe Empfindung, die ihr aufs Gemüt drückte und ihre Miene versteinern ließ ...

 
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