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Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »In zwangloser Gesellschaft«

Leseprobe vom

In zwangloser Gesellschaft

HOFFMANN UND CAMPE VERLAG GmbH


»Einerseits wäre ich gerne tot, damit Leonhard Hieronymi meine letzte Ruhestätte beschreiben könnte - andererseits könnte ich das dann leider nicht mehr lesen.« Hans Zippert, Titanic

 

Nach einem Lachanfall in den Katakomben von Rom, der doch irgendeinen Grund gehabt haben muss, macht sich ein junger Mann auf den Weg: Durch Ohlsdorf, Constanţa, Wien und Prag, entlang der Grabsteine Europas größter und kleinster Literaten beginnt er eine Spurensuche – nach den unheimlich Verschwundenen und den Unsterblichen. Häufiger als erhofft stößt er dabei auf knutschende Paare, Bonbonpapier, Champagnerflaschen und dann doch keine Mentholzigaretten; trifft Orgelsachverständige, Totengräber und Hermann Hesses Enkel, und es braucht neben Durchhaltevermögen nicht zuletzt Rotwein, eine Arminius-Schreckschusspistole und eine frisierte Vespa, bis er erstaunt zu dem Schluss kommt: Verschwinden ist Luxus. 

Ein wildes, phänomenales Debüt, das uns berauscht, beglückt und amüsiert und ganz nebenbei ein völlig neues Licht auf das Europa unserer Tage wirft.

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»Mehr Wagnis, mehr Ekstase, mehr Stilisierung, lautet das Credo.«

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»Doch der Roman ist rasant und bunt, reich an greifbaren Figuren und skurrilen Geschichten, angetrieben nicht von zynischer Schlaumeierei, sondern von Begeisterung fürs Sujet. [...] ungemein lebendig.«

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»[...] präzise, melancholisch entrückte Sätze [...]«

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»Herausgekommen ist ein zackiger, leichter, lustiger Roman, und eine Liebeserklärung an die Literatur.«

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»So amüsant, dass man immer wieder reinliest [...] selbstverständlich herrlich nerdy, aber nie besserwisserisch öd.«

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»Virtuos erzeugt Hieronymi den Eindruck einer ablaufenden Frist, eines Ultimatums [...]: Das Ende naht, die Zeit rast.«

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»Großmäuligkeit und Witz, Reise- und Abenteuerlust und tiefe Müdigkeit, das Fahrige und das Pointierte: In diesem Roman steht das nebeneinander.«

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»Ein famoses Fabulierfest.«

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»Hieronymi nimmt den Leser mit auf eine Reise, die [...] vergnüglich und interessant ist [...].«

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»[...] [hüpft] unangestrengt durch die Jahrhunderte der Geistesgeschichte«

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Leonhard Hieronymi wurde 1987 in Bad Homburg geboren, studierte Philosophie, Informatik und Europäische Literatur in Berlin, Mainz und Wien und ist Gründungsmitglied des Literaturkollektivs Rich Kids of Literature sowie der Kairo-Gesellschaft. Er schreibt unter anderem für SZ, Zeit, Das Wetter und Metamorphosen. 2017 erschien sein umstrittenes Manifest Ultraromantik. Die darin abgedruckte Kurzgeschichte "Formalin" gilt als "die beste deutschsprachige Kurzgeschichte des Jahres" (SZ). In zwangloser Gesellschaft ist sein Debüt als Romanautor. Hieronymi lebt in Hamburg.

 
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