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Das Massaker am Sternleitenhof

tredition


Im Oktober des Nachkriegsjahres 1947, zur Zeit der russischen Besatzung, werden in einem einzeln liegenden Bauernhof im niederösterreichischen Mostviertel fünf Erwachsene und sechs Kinder ermordet aufgefunden. Zwei in ihren Betten schlafende Kinder überleben den Mordanschlag.

Eine russische Kommission untersucht den Mordfall zwei Tage lang, kommt aber zu dem Ergebnis, dass Angehörige der Roten Armee nichts mit dem Fall zu tun haben können, obwohl am Abend des Mordtages zwei mit Maschinenpistolen bewaffnete Uniformierte Ausweiskontrollen am Hof durchgeführt haben. Die österreichische Kriminalpolizei darf erst danach ermitteln. Die später aufgefundenen Projektile und Hülsen tragen eindeutig Verfeuerungsmerkmale russischer Maschinenpistolen.

Das Buch ist in zwei Teile gegliedert. Der erste Teil ist als „Dokumentarischer Roman“ angelegt, in dem Fakten mit der schriftstellerischen Fantasie des Autors vermengt werden. Der zweite Teil ist eine reine „Dokumentation“, in der sich der Autor auf damalige Zeitungsberichte aus den Beständen der Nationalbibliothek, Gerichtsakten aus dem Staatsarchiv in Wien, dem Landesarchiv in St. Pölten und dessen Außenstelle in Bad Pirawarth, Vernehmungsprotokolle, Obduktionsbefunde,

Gemeinde-, Gendarmerie- und Pfarrchroniken sowie Zeitzeugeninterviews stützt.

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Gleich nach dem Erscheinen seines ersten Buches 1995 "Stalingrad. Kampf und Gefangenschaft. Überlebt! Aus den Lebenserinnerungen des Josef Schönegger" beginnt der Autor mit der Recherche zu dem nun vorliegenden Buch. Durch einen Todesfall in der Familie wird die Schreibarbeit an dem Manuskript so nachhaltig unterbrochen, dass es viele Jahre dauert, bis das Buch fertig wird.

Zum Schreiben kommt Wolfgang Haidin nach einem Sturzunfall 1991, der einen zertrümmerten Lendenwirbel zur Folge hat und dem ein halbjähriger Krankenstand folgt.

Mehrere Hauptpreise bei Bewerben, darunter eine Kreuzfahrt zum Nordkap und eine Flugreise nach San Francisco, bei denen es um Ideen im Bereich Marketing verschiedener Firmen geht, veranlassen Wolfgang Haidin, ein Buch zu schreiben. Das Thema "Stalingrad" hat sich zu diesem Zeitpunkt schon durch sein ganzs Leben gezogen, zugrunde gelegt durch die Erzählungen seines Großonkels Johann Valek, eines "Stalingraders".

Zwei Jahre vor dem Ende seiner beruflichen Tätigkeit als Zeichen- und Deutschlehrer an der HS Seitenstetten schreiben seine Schüler/innen mit litauischen Gymnasiast/innen die Liebesgeschichte "Grenzenlos" im Rahmen des EU-Projektes Comenius. Die Veröffentlichung des Buches erfolgt 2012.

Viele unveröffentlichte Texte, teils unvollendet, liegen in seiner Schublade bzw. sind auf der Festplatte seines Laptops gespeichert.

Seine Interessensgebiete erschöpfen sich aber nicht nur im Schreiben, sondern auch in der Beschäftigung mit Nachhaltigkeit, erneuerbaren Energien und schonendem Umgang mit den Ressourcen der Mutter Erde. "Enkeltauglichkeit" sei da ein Schlagwort.

Im Jahr 2007 gründet er mit zwei anderen den "Mostviertler Energiestammtisch" und baut noch im selben Jahr eine 5-kWp-Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung auf dem Dach seines Hauses. Eine zweite, nun aber 13-kWp-PV-Anlage, lässt er 2011 auf dem Dach "seiner" Schule errichten. Mit beiden Anlagen werden über 20.000 kWh Strom pro Jahr produziert und ins öffentliche Stromnetz eingespeist.

Immer wieder arbeitet er im Organisationsteam des Bildungszentrums St. Benedikt für verschiedene Projekte wie "UNSERE ERDE", "PROJEKT:WASSER", "PROJEKT:BODEN" mit.

Seine Lieblingssportarten sind Radfahren und Wandern.

Wolfgang Haidin ist seit einigen Jahren als Lehrer pensioniert, seit Jahrzehnten verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder - Sohn Johannes und Tochter Diana.

 
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