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Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »Zorn und Stille«

Leseprobe vom

Zorn und Stille

HOFFMANN UND CAMPE VERLAG GmbH


Was heißt es, aus einem Land zu kommen, das es nicht mehr gibt?

Die Fotografin Billy Bana ist eine moderne Nomadin, die ihre Herkunft scheinbar hinter sich gelassen hat. Als ihr Vater stirbt, wird Billy von der Vergangenheit eingeholt, ihrem Aufwachsen als Gastarbeiterkind in Wien: Was wurde aus den Träumen ihrer Eltern? Warum kam es zum Bruch mit ihrer Familie? Und wie konnte ihr kleiner Bruder bloß spurlos verschwinden? 

Ein brillant erzählter Familienroman über Freiheit und Verantwortung, Liebe und Verlust, Herkunft und Selbstbestimmung.

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»Sandra Gugićs Familienroman ist eine ebenso poetische wie radikale Suche nach dem, was uns ausmacht.«

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»... Sandra Gugić  ist mit ihrem zweiten Roman eine Familiengeschichte gelungen, die die Wirklichkeitserfahrungen und -grenzen einer serbischen Gastarbeiterfamilie in Österreich erzählt und auf gelungene Weise illustriert, dass Wahrheit zum einen subjektiv, aber vor allem unverständlich ist, wenn diese Subjektivität sich nicht mitteilt, sondern verschließt.«

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»Es ist ein Generationenbuch, das gut in die Zeit passt. Gugić (...) schildert darin mit ebenso viel Wut wie Einfühlsamkeit die unterschiedlichen Erfahrungen der ersten und zweiten Zuwanderergeneration.«

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»Der Schriftstellerin Sandra Gugić glückt mit ›Zorn und Stille‹ ein kunstvoller Familien- und Generationenroman.«

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»Das neue Buch ist sprachlich wesentlich geschlossener und weniger experimentell, schafft es jedoch wie sein Vorgänger auf leisen Sohlen, für sein Thema und seine Figuren zu interessieren.«

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»Zwischen Substandardwohnung und Galerie entwickelt sie eine starke Geschichte über die Sehnsucht und den Willen zum Aufbruch.«

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»In ›Zorn und Stille‹ stehen Bilder für das, was unsagbar ist. Für Verlorenes und Vergangenes, aber auch für die Möglichkeit auf ein neues Leben.«

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»Sandra Gugics neuer Roman ist ein Refelktionsangebot zu den großen globalen Fragen unserer Gegenwart.«

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»Mit präziser Beobachtung erschafft Sandra Gugic das Bild einer Balkan-Gesellschaft, die in jeder Generation neu um ihre Träume kämpfen muss.«

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»›Zorn und Stille‹ übertrifft das hochgelobte Debüt, ›Astronauten‹, noch weit an analytischer Überzeugungskraft und erzählerischer Farbigkeit.«

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Sandra Gugić, geboren 1976 in Wien, ist eine österreichische Autorin serbischer Herkunft. 2009 begann sie zu schreiben. Sie studierte an der Universität für Angewandte Kunst in Wien und am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Für ihre Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet. 2012 gewann sie den Open Mike. Ihr erster Roman Astronauten (C.H. Beck) erschien 2015 und erhielt den Reinhard-Priessnitz-Preis. 2019 erschien ihr Lyrikdebüt Protokolle der Gegenwart im Verlagshaus Berlin. Zuletzt wurden ihr das Stipendium des Berliner Senats und das Heinrich-Heine-Stipendium zugesprochen. Sandra Gugić lebt als freie Autorin mit ihrer Familie in Berlin.

 
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