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Eine Idee vom Glück

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Es fing so vielversprechend an, damals im Juli 1789: Camille Demoulins ruft im Park des Palais Royale zum Sturm auf die Bastille. Befreiung vom Joch des Absolutismus, Abschaffung der Todesstrafe, Pressefreiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. „Das Glück ist eine neue Idee in Europa!“, ruft Saint-Just und begeistert damit Volk und Intellektuelle. Doch innerhalb von zwei Jahren versinkt die Idee in einem blutigen Sumpf aus Hass und Fanatismus. „Setzen wir den Terror auf die Tagesordnung!“, verkündet Konventionsmitglied Barère und die Köpfe rollen.

Inmitten dieses blutigen Wahnsinns kämpfen zwei Frauen um die Rettung der Idee und der Liebe.

Todesmutig macht sich Charlotte Corday auf einen gefährlichen Weg und ersticht den blutrünstigen Hetzer Jean-Paul Marat in seiner Badewanne.

Getrieben von ihrer großen Liebe zu Saint-Just setzt Louise Gellé ihren Ruf, ihre gesellschaftliche Sicherheit aufs Spiel und verlässt ihren Ehemann, um dem Geliebten nach Paris zu folgen. Sie träumt von einer gemeinsamen Zukunft, doch die zeichnet sich bald als so schockierend ab, dass sie unmenschliche Kraft braucht, um zu überleben.

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Christina Geiselhart studierte in Tübingen Germanistik, Philosophie und Pädagogik. Sie absolvierte außerdem eine akademische Gesangs- und Klavierausbildung. Damit wandelte sie auf den Pfaden ihrer Mutter. Seit 2003 ist sie Mitglied des Historikerkreises: Association pour la sauvegarde da la maison de Saint-Just.

Bis zu ihrem Umzug nach Paris im Jahr 1987 war sie im süddeutschen Raum als Lehrerin tätig und trat als Sängerin in einer Band auf. Sie ergatterte einen Handkuss von Loriot und erntete Komplimente von Udo Lindenberg.

Entdeckt wurde nicht nur ihr Gesangstalent, sondern auch ihr Talent zum Schreiben. Erste Kurzgeschichten, z.B. “Oma, die Wühlmaus” wurden in Zeitschriften und Tageszeitungen veröffentlicht. Eine erste Romanveröffentlichung erfolgte 1999 mit dem Roman „Es war an einem Donnerstag“. Von da an bemühte sie sich stetig, Verlage für ihre Romane zu begeistern.

Mittlerweile ist sie verheiratet und lebt mit ihrer Familie (inklusive Hunden, Katzen und Pferden) in der französischen Hauptstadt, arbeitet freiberuflich als Übersetzerin (Kathedrale Notre Dame und Saint-Sulpice) und hat diverse Engagements als Sängerin in Café-Theatern.

 
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