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Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »Der Defibrillator«

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Der Defibrillator

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Auf liebe- und humorvolle Art und Weise wird in diesem Buch versucht, die Verhaltensweisen von einem kleinen Hund zu entschlüsseln. In der Begegnung mit anderen Menschen entwickeln sich sehr dynamische Situationen. Gleichzeitig begibt man sich auf eine Reise durch die Lebensgeschichten verschiedener Personen. Alles miteinander zu verbinden und eine eigene Spürnase für Mensch und Tier zu entwickeln, sei den Leser*innen vorbehalten.

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Ich arbeite als Sonderschullehrerin und das ausgesprochen gern. Jetzt habe ich das Schreiben für mich entdeckt und mache dies genauso gerne.

Nach einem pädagogischen Fachbuch, habe ich mich jetzt daran versucht, einen Roman zu schreiben. Ich hörte zwischen dem Veröffentlichen beider Bücher den Rat eines Autors, dass man mit seinen Büchern erstmal ein bisschen leben muss. Ich habe festgestellt, dass ich diesen Prozess sehr genieße. Man hat einen Gedanken, schreibt ihn nieder, geht etwas spazieren - gerne mit dem Hund - und setzt sich wieder an den Text, um ihn zu verändern. Im Moment ist das Schreiben für mich die schönste Nebentätigkeit der Welt!

Die Auseinandersetzung mit Menschen und Themen, das Ringen um Meinungen und Verantwortung ist wiederum gar nicht so weit entfernt von meiner hauptberuflichen Tätigkeit. Für diese sehe ich als Ziel bei jungen Menschen die Kreativität, die Kommunikationsbereitschaft und die Kritikfähigkeit zu fördern. Im gleichen Moment finden diese Prozesse in meinem Inneren auch statt. Das empfinde ich als zutiefst zufriedenstellend.

 
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Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »Wir sind eine Tätergesellschaft … und warum wir so daran festhalten!«

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Wir sind eine Tätergesellschaft … und warum wir so daran festhalten!

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Warum und aus welchen Motiven agieren Täter? Jeder von uns trägt eine »gute« und eine »böse« Seite in sich. Welche Seite in bestimmten Situationen das Steuer übernimmt, scheint häufig gar nicht beeinflussbar, dennoch ist es möglich, wenn wir eigene und gesellschaftliche Ressourcen aktivieren. Man kann es lernen. Besonders wichtig ist es, dies Kindern und Jugendlichen zu vermitteln.

Kriminalität an sich hat hohe Korrelationen zu Rassismus, Sexismus, Armut, Missbrauch, Trauma und Persönlichkeitsstörungen. Die verschiedenen Aspekte der kriminellen beziehungsweise unmoralischen Handlung im individuellen und gesamtgesellschaftlichen Kontext müssen berücksichtigt werden, um zu verstehen, wie Täterschaft entsteht und wo man ihr bereits früh entgegenwirken kann.

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Als Sonderschullehrerin in Hamburg arbeite ich bereits seit über zehn Jahren im Auftrag der Inklusion. Nach der Menschenrechtskonvention soll allen Eltern das unbedingte Recht eingeräumt werden, ihre Kinder an allen möglichen Schulen innerhalb des Bildungssystems anzumelden. Das umzusetzen bedarf einer starken Solidargemeinschaft, die gelernt hat aufeinander Rücksicht zu nehmen. Dieser Erziehungsauftrag geht alle an, die mit Kindern und Jugendlichen im regen Kontakt sind, also abgesehen von Eltern und Lehrer/innen im Prinzip der Großteil der Gesellschaft. In den letzten Jahren habe ich zunehmend mit psychisch extrem belasteten Jugendlichen im Schulkontext und straffälligen Jugendlichen im Gefängnis und in ersetzenden Formen der Unterbringung für straffällige Jugendliche gearbeitet. Beim Einblick in deren Biografien habe ich noch viel stärker als all die Jahre zuvor die Auffassung gewonnen, dass eine friedvolle Gesellschaft - im Denken und Handeln - nur dann erreicht werden kann, wenn wir uns gemeinsam den Lebensthemen dieser jungen Menschen annehmen.

 
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