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Sandsteinspuren

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Geschichte ist spannend. Sie besteht aus Geschichten, die entdeckt und erzählt werden müssen. Welche Neuigkeit entdeckte Bischof Esger 1150 in Dänemark? Welche Folgen hatte es, dass der Bildhauer Heinrich im Köln des Jahres 1380 schwer verliebt war? Warum ließ Freiherr Johann um 1590 seinen Kreuzweg in Sicherheit bringen und warum musste Steinhauer Theodor 1887 sein Leben lassen? Im Jahr 1946 verschwand im St.-Paulus-Dom in Münster der große Zeh des Heiligen Christophorus. Was steckt dahinter? Diesen und anderen Ereignissen geht das Buch nach. Es lässt die Zeiten lebendig werden und erzählt von den Menschen, die damals lebten, von ihrem Können, ihren Eigenheiten und gelegentlich von ihren Macken. Denn Geschichte wird von den Menschen getragen.

Verbindendes Element dieser Geschichten hinter der Geschichte ist der Baumberger Sandstein. So verbinden sich Geschichte und Kunstgeschichte mit einer Lust am Fabulieren. Es wird berichtet: Wie es gewesen sein könnte - wie es war - wie es wirklich war.

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Joachim Eichler, geboren in Velbert, studierte Geschichte an der Universität Münster. Abschluss als Magister Artium 1984, Dr. phil. 1988. Seit 1990 arbeitet er für das Baumberger-Sandstein-Museum in Havixbeck, seit 1993 als Museumsleiter. Das Interesse an Geschichte weckte bei ihm immer auch die Neugierde auf die Menschen, die hinter der Geschichte steckten.

 
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Wegebilder im Münsterland

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Über 500 Jahre war der Bischof von Münster auch der Landesherr im Hochstift Münster. Das Münsterland ist katholisch, das ist nicht zu übersehen. Überall auf dem Land gibt es Bildstöcke, Wege- und Hofkreuze, Kreuzwege und Heiligenstatuen. Zusammen genommen kann man sie Wegebilder nennen. Von den mittelalterlichen Wegebildern sind die meisten im Dreißigjährigen Krieg vernichtet worden. Danach rief der Fürstbischof dazu auf, neue Heiligenbilder und Bildstöcke zu errichten. Die Priester gaben das an die Gläubigen weiter und so wurden zwischen 1700 und 1760 eine Fülle von solchen Bildhauer-Arbeiten auf dem Land aufgestellt. Eine neue Welle von Stiftungen gab es Ende des 19. Jahrhunderts.

Seit 1980 haben Heimatvereine und engagierte Einzelpersonen im ganzen Münsterland die Bildstöcke und Wegekreuze ihres Ortes dokumentiert. Joachim Eichler hat diese lokalen Sammlungen durchgesehen und fasst sie zusammen. Er findet viele Gemeinsamkeiten, etwa bei den Gründen, die zur Stiftung eines Bildstocks führten. Dabei wird durchaus in Frage gestellt, dass sich die Stifter nur von purer Frömmigkeit leiten ließen. Der Autor stellt die Bildhauer vor, die die Wegebilder anfertigten und kann auch etwas zum "Preis der Frömmigkeit" sagen: Was mussten die Bauern für ein Hofkreuz, für eine "Station" bezahlen? Einzelne Wegebilder haben recht originelle Hintergründe, auch diese werden vorgestellt. Zahlreiche Fotografien illustrieren den Text.

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Joachim Eichler, geboren in Velbert, studierte Geschichte an der Universität Münster. Abschluss als Magister Artium 1984, Dr. phil. 1988. Seit 1990 arbeitet er für das Baumberger-Sandstein-Museum in Havixbeck, seit 1993 als Museumsleiter. Baumberger Sandstein ist im ganzen Münsterland und darüber hinaus das Material für christliche Kunst. Daraus erfolgte die Beschäftigung mit den Wegebildern, deren Hintergründe oft spannend und manchmal auch amüsant sind.

 
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