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Der Blauwassertörn

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In der Titelgeschichte dieses Erzählbandes treffen sich die einstigen Studienfreunde Arianne und Eddy, um gemeinsam mit einem Segelboot von der türkischen Küste aus in See zu stechen. Doch aus dem geplanten Wiedersehenswochenende wird schon bald ein Alptraum, als Eddy nach durchzechter Nacht beim morgendlichen Bad im offenen Meer verschwindet. Bei einem Polizeiverhör erinnert sich Arianne an Eddy, der als Verlegersohn zwar rasch Karriere machte, dessen Träume aber nie erfüllt wurden, weil sie unbestimmt blieben und sich nur in vagen Vorstellungen von einem anderen Leben äußerten.

In einer weiteren Geschichte lernt man Klaus kennen, einen Fernfahrer, der Schmuggelware von Teheran nach Amsterdam transportiert, um die Ausbildung seiner Tochter finanzieren zu können, und der nicht ahnt, welche Fracht er an Bord genommen hat.

Um eine gestandene Architektin, die sich in einen jüngeren Mann verliebt, geht es in der dritten Erzählung. Ihre neue Beziehung wird jedoch von einem Bauvorhaben überschattet, das für sie zum Referenzprojekt werden soll.

Musiker André Strasser macht im Wochenendhaus seines verstorbenen Vaters, einem Astronomie-Professor, Bekanntschaft mit einer Frau, die er für die Geliebte seines Vaters hält, bis eine Nacht im väterlichen Observatorium ihn mehr erkennen lässt als nur einige ferne Sterne.

Weiterhin wird von einer Finanzbeamtin erzählt, die einem in Asien operierenden Unternehmer Steuerhinterziehung vorwirft, doch irritiert ist, als sie erfährt, wofür das Geld benötigt wird.

Eine Malerin trifft auf die ehemalige jüdische Bewohnerin ihres neu erworbenen Ateliers und erfährt die (Liebes)Geschichte eines ungewöhnlichen Bildes, das sie auf dem Speicher ihres Hauses gefunden hat.

Und schließlich erzählt der Band noch vom Pressesprecher eines Braunkohlenkraftwerks, der sich nach einem Autounfall in einem Umweltaktivistencamp wiederfindet, wo er eine junge Tagebaugegnerin kennenlernt, die ihn an seine eigenen einstigen Ideale erinnert.

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Ben Castelle wurde 1962 geboren, wuchs im Münsterland auf und lebt heute im Rheinland.

 
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Der Klangschreiber

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Im Frühling 1832 reist der Berliner Erfinder Georg Friedrich Linde nach Weimar, um mit seinem Klangschreiber – einer technischen Apparatur zur grafischen Aufzeichnung von Schall – die Stimme Goethes für die Nachwelt zu konservieren.

Im September 2004 treffen sich fünf ehemalige Germanistikstudenten und ihre einstige Professorin, um anhand von Briefen, die Linde kurz vor seinem Tod 1858 aus dem Gefängnis schrieb, und in denen er von seiner Begegnung mit Goethe berichtet, Erkenntnisse über den Verbleib dieser Sprachaufzeichnungen zu gewinnen.

Doch der verheerende Brand in der Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar, in der Lindes Briefe lagern, und andere mysteriöse Ereignisse machen den Geisteswissenschaftlern langsam klar, dass sie nicht die Einzigen sind, die sich für die ersten Sprachaufzeichnungen der Menschheitsgeschichte interessieren.

Auf der Suche nach Goethes Stimme verschwimmen die Grenzen zwischen Geschichte und Fiktion, Realität und Phantasie.

Ein Roman, der von der Pionierzeit der Akustikforschung und einem ihrer späten Erfolge und mehr noch von Sprache und Literatur handelt sowie von der Liebe, von der jeder der sechs Protagonisten seine eigene Geschichte zu erzählen weiß.

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Ben Castelle wuchs im Münsterland auf, studierte Germanistik, Philosophie und Soziologie und lebt heute als Redakteur und freier Autor im Rheinland.

 
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Nachtfalter

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Zwei Jahre nach dem Tod seiner Frau verlässt ein Mann sein Zuhause und unternimmt auf einer längeren ziellosen Wanderung den Versuch einer späten Selbstfindung. In acht langen Briefen und einem Stoß Karten, die er an seine Tochter schreibt, erinnert er sich an deren einstige Drogenkarriere, spricht erstmals über den Unfalltod seiner Frau und denkt vor allem zurück an eine in der Kindheit erlebte Bombennacht im Zweiten Weltkrieg, an deren katastrophalen Verlauf er eine Mitschuld trägt, die er sein ganzes Leben lang erfolgreich verdrängt hat.

Die späte Selbstfindung des Mannes wird dabei zunehmend identisch mit dem Versuch, eine andere Sprache zu sprechen, um so zu einem anderen Bewusstsein über sich selbst und über sein Leben zu gelangen. Nachtfalter werden dabei Anlass der unmittelbaren Lebenserinnerung und verweisen gleichzeitig auf die andere Seite der Sprache, auf ihre Metaphorizität und Intentionslosigkeit, in die zurück- oder heimzukehren mehr und mehr das eigentliche Ziel des Wanderers zu werden scheint.

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Ben Castelle wuchs im Münsterland auf, studierte Germanistik, Philosophie und Soziologie und lebt heute als Redakteur und freier Autor im Rheinland.

 
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Der Schattenkünstler

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In der Titelgeschichte dieses Erzählbandes soll Marion, die Vorsitzende eines Kunstvereins, gemeinsam mit dem Studenten Leon die größte James-Rizzi-Ausstellung kuratieren, die es je in Deutschland gegeben hat. Als die Vorbereitungen dazu bereits auf Hochtouren laufen, erfahren die beiden vom plötzlichen Tod des New Yorker Popart-Künstlers. Nach dem schweren Entschluss, die Bilderschau auch ohne den Künstler stattfinden zu lassen, taucht während der Vernissage eine düstre Gestalt auf, die behauptet, ein alter Freund Rizzis gewesen zu sein und diesen kurz vor seinem Tod noch besucht und mit ihm einen makabren Pakt geschlossenen zu haben... Kurz darauf verwandelt sich die Vernissage in ein turbulentes Tohuwabohu.

Leisere Töne schlägt Ben Castelle in der Auftakterzählung „Tennis“ an. Vor dem Auge des Lesers entspannt sich eine zarte Liebesgeschichte zwischen einem Schüler und einer alkohol- und nervenkranken Frau vor dem Hintergrund der beginnenden Tenniseuphorie in den 1970er Jahren.

In der „Höhle“ berichtet eine alte Bergmannswitwe einem jungen Höhlenforscher von der Existenz einer bislang unbekannten Höhle am Rande der alten Bleibergminen der Stadt und bringt ihn und sich selbst damit in große Gefahr.

Im „Kugelspiel“ begeben sich Vater und Tochter eines Heizungsbaubetriebs auf eine Reise zu einem in Not geratenen Hotel in der Eifel. Während der Fahrt dorthin geraten sie in einen immer heftigeren Schneesturm und müssen erkennen, dass ihr Familienbetrieb einzig aufgrund falscher Rücksichtnahmen noch am Leben gehalten wird.

Als eines Tages ein ehemaliger Mitschüler in verwahrlostem Zustand wieder bei ihnen auftaucht und von seiner langjährigen Arbeit gegen den Hunger berichtet („Die Spinnen“), sieht sich ein reiches Ehepaar mit seiner Wohlstandsexistenz konfrontiert. Aber ist wirklich alles so schwarzweiß, wie es auf den ersten Blick erscheint?

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Ben Castelle wuchs im Münsterland auf, studierte Germanistik, Philosophie und Soziologie und lebt heute als Redakteur und freier Autor im Rheinland.

 
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Die Masken der Mámas

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In der Psychiatrie Friedhain, dem einstigen Grand Hotel Europa, geht in dieser Nacht alles drunter und drüber. Nachtschwester Paula trifft auf einen neuen Patienten, der behauptet, ein Máma der Kágaba-Indianer und gleichzeitig ein renommierter Klimaforscher zu sein. Während der Fremde aus seiner Initiationszeit in der kolumbianischen Sierra Nevada de Santa Marta erzählt, verliert Paula, die seit Jahren tablettenabhängig ist, langsam die Wirklichkeit unter ihren Füßen. Bei ihrem Versuch, dem Máma bei der Wiederbeschaffung einer spirituellen Holzmaske aus präkolumbianischer Zeit zu helfen, die seinem Volk während des Ersten Weltkriegs von einem deutschen Ethnologen entwendet wurde, verwischen sich ihr mehr und mehr die Grenzen zwischen Realität und Phantasie. »Klimawandel, Umweltzerstörung, Eurozentrismus: In diesem „Nachtstück“, das gewissermaßen in der Tradition der Romantik steht, wird eine höchst eigenwillige Antwort auf die Fragen unserer Zeit gegeben.«

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Ben Castelle wuchs im Münsterland auf, studierte Germanistik, Philosophie und Soziologie und lebt heute als Redakteur und freier Autor im Rheinland.

 
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Wassertal

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Jens Born, Reporter einer großen Zeitung, kehrt nach einer längeren Auslandsreise in psychisch desolater Verfassung heim. Kaum zu Hause, erfährt er, dass er zum Erben von Haus und Besitz seiner Tante Laura Lenzen bestellt ist, einer Tante, von deren Existenz er bislang nichts gewusst hat. Das Haus liegt jedoch inmitten des Rheinischen Braunkohlereviers und soll schon bald dem Schaufelradbagger weichen. In Gesprächen mit dem Pfarrer des Orts erfährt Jens Born vom erstaunlichen Leben seiner Tante, einem Leben, das sich vor allem der Naturmedizin, dem naturwissenschaftlichen Zeichnen von Blütenpflanzen und dem Kampf gegen den Tagebau verschrieben hatte. Fast nebenbei wird ihm jedoch von ihrem mysteriösen Tod berichtet.

Jens Born versucht daraufhin, den angeblichen Unfalltod seiner Tante aufzuklären, und gerät dabei immer tiefer in seine eigene unbekannte Familiengeschichte hinein, in unerwartete Zusammenhänge, in denen sich nach und nach ein Geheimnis entdeckt, das ihn weit zurückführt bis in die Mitte der vierziger Jahre zu den Rumäniendeutschen ins Wassertal bei Oberwischau.

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Ben Castelle wuchs im Münsterland auf, studierte Germanistik, Philosophie und Soziologie und lebt heute als Redakteur und freier Autor im Rheinland.

 
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