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Kleine Geschichte des Rahmenabkommens

NZZ Libro ein Imprint der Schwabe Verlagsgruppe AG | DIE NEUE POLIS


Der langjährige Chefredaktor der NZZ am Sonntag greift das wohl aktuellste politische Thema der Schweiz auf: das Ringen um einen institutionellen Rahmen für die Beziehungen zu Brüssel. Er zeigt auf, wie und wo die Idee entstanden ist und wie sie sich im Verlauf der Zeit verändert hat. Das Buch gibt einen Einblick in die Verhandlungstaktik der Schweiz, in die Rivalitäten im Bundesrat und die Uneinigkeit der Parteien. Eines wird darin klar: Die Idee eines Rahmenabkommens geht viel weiter zurück, als allgemein angenommen und hat sich anders entwickelt, als ursprünglich geplant. Sie legt dabei auch die Schwächen der Schweizer Europapolitik offen.

Mit einem Vorwort von Micheline Calmy-Rey.

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(*1951), Dr., studierte Germanistik, Musikwissenschaften und Mathematik an der Universität Zürich und promovierte 1978. Er stieg beim Züri Leu in den Journalismus ein, wechselte zur Weltwoche, war Auslandskorrespondent in Washington D. C. und 1996‒1997 Chefredaktor a. i. Ende 1997 wechselte er als Autor zur NZZ, übernahm dann die Leitung des Ressorts Zürich. Er leitete die Konzeptarbeiten für die NZZ am Sonntag und wurde 2012 deren erster Chefredaktor. Seit seinem Rücktritt 2017 ist er als Senior Advisor für die NZZ tätig.

 
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Die Neutralität

NZZ Libro ein Imprint der Schwabe Verlagsgruppe AG


Die frühere Bundesrätin und Vorsteherin des EDA Micheline Calmy-Rey plädiert in ihrem neuen Buch für eine moderne Interpretation der Schweizer Neutralität. Sie stellt die Frage, wie diese in die Zukunft geführt werden kann und was sie in modernen Konflikten oder bei Terrorismus und Cyberattacken leisten kann.

Autoren, Diplomaten oder auch Professoren beklagen sich heute über die Omnipräsenz der Neutralität in der politischen Debatte. Wir würden zu viel über die Neutralität sprechen, es wäre an der Zeit, diese etwas zu vergessen. Das Konzept der Neutralität sei veraltet. Sie würde lediglich noch die militärischen Fragen zwischen einem neutralen Staat und einer Konfliktpartei regeln. Micheline Calmy-Rey, langjährige Bunderätin und Leiterin des EDA, zeigt in ihrem Buch, was die Neutralität heute noch leisten kann. Heute, wo (für die Schweiz) militärische Konflikte weniger aktuell sind als zum Beispiel der Klimawandel. Was kann die Neutralität zugunsten der öffentlichen Sicherheit leisten? Gegen den Terrorismus, Cyberattacken oder innerstaatliche Gewalt? Schliesslich zeigt die Autorin, inwiefern die Schweizer Neutralität auch als Inspiration für die EU dienen könnte. Ist die Neutralität für die Schweiz noch ein nützliches Instrument oder nur noch ein Mythos?

Mit Beiträgen von Jean Ziegler, Roger Köppel und Paul Seger.

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Micheline Calmy-Rey (*1945) studierte Politikwissenschaft an der Universität Genf. Mitglied des Grossen Rats des Kantons Genf (1981–1997), Präsidentin des Grossen Rates des Kantons Genf und der SPS des Kantons Genf (1986–1990, 1993–1997), Staatsrätin des Kantons Genf (1997–2002), zuletzt zwei Jahre als Präsidentin. 2003–2011 Bundesrätin, davon 2007 und 2011 als Bundespräsidentin. 2010 Präsidentin des Europäischen Rats. Seit 2012 Professorin am Global Studies Institute der Universität Genf.

 
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