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Gespenster-Krimi 44 - Horror-Serie

Bastei Lübbe | Gespenster-Krimi


Chuck Wackerly, Hehler und Betrüger im großen Stil, hatte Todesangst!

Natürlich hatte er von dem Fluch gewusst, der dem Ding innewohnte, das Ganze aber für puren Aberglauben gehalten. Wenn es um eine so berühmte Waffe ging wie das Schwert des "unsterblichen Samurai" Tsukahara Bokuden, dann wucherten die Gerüchte ins Uferlose. Nichts wurde so sehr mit dem Wesen des japanischen Kriegeradels in Verbindung gebracht wie sein Schwert - es galt als die Seele des Samurai, war untrennbar mit ihm verbunden. Nichts war so erniedrigend für einen Samurai, wie von seinem Schwert getrennt zu sein. Ein Schwert zu stehlen, noch dazu aus einem Grab, war ein unvorstellbares Verbrechen, das die fürchterliche Rache des gekränkten Toten nach sich zog ...

 
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Gespenster-Krimi 55 - Horror-Serie

Bastei Lübbe | Gespenster-Krimi


Aus den geheimen Aufzeichnungen des Pfarrers Sebastian, die man viele Jahrzehnte nach seinem Tod in einem Mauerloch versteckt aufgefunden hat:

Im Jahre unseres Herrn 1528 kam ein Mensch, der seinen Namen nicht angeben wollte, auch ganz vermummt war im Angesicht, in tiefster Nacht zu mir, dem Pfarrer Sebastian, und gab mir Folgendes zur Niederschrift.

Solches, so behauptete er, sei ihm nach dem kürzlich erfolgten Tod des Herrn Ullrich von Herckenstein widerfahren. Dass er, dieser Mensch, nämlich von der Familie beauftragt worden sei, insgemein mit anderen Knechten des Hauses einen schweren Bleisarg, darin der Leichnam des hohen Herrn lag, kurz vor Sonnenuntergang zu dem großen Gruftgebäude hinten im Schlosspark zu führen. Und danach ward der Deckel geschlossen - alles ohne Geistlichkeit, ohne Gebet, ohne Segen, ohne Weihwasser, wie es allzeit war bei den Herrschaften, die man nicht umsonst die Teufel von Herckenstein nennt.

Da nun die Sonne untergehen wollte, ward den Knechten gesagt, sie möchten sich eilends davonmachen und bei Gefahr ihres Lebens nicht hinter sich schauen ...

 
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Gespenster-Krimi 34 - Horror-Serie

Bastei Lübbe | Gespenster-Krimi


Der große weiße Vogel mit dem messerspitzen Schnabel stakste lautlos durch das Schilf, visierte den ahnungslosen Frosch an, der auf einem Stein am Rand des Teichs hockte und gemächlich seinen Hals aufblähte, als wollte er sich bereits für das abendliche Konzert einstimmen.

Der Rest war Routine. Der rote Schnabel schoss vor, packte die zappelnde Beute, würgte sie mit einer viel geübten Schlingbewegung hinunter und machte sich daran, nach weiteren Fröschen zu suchen. In seinem Magen war noch eine Menge Platz ...

 
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Gespenster-Krimi 67 - Horror-Serie

Bastei Lübbe | Gespenster-Krimi


Die Kreatur, die auf dem "Teufelshörner" genannten Riff vor der Küste von Little Kennebeck Bay hauste, lauerte auf Beute, wie immer in mondlosen Nächten.

Das waren die besten Nächte für die Jagd. Dann verriet nicht einmal ein verirrter Mondstrahl, dass sich da etwas Grau-Schwammiges, Glänzendes, Fleckiges bewegte, wenn ihre unförmige Masse aus dem Abgrund des Atlantiks auftauchte und wie ein ungeheurer Manta hinüberschwamm zu der unbewohnten Halbinsel Keaton Woods ...

 
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Gespenster-Krimi 76

Bastei Lübbe | Gespenster-Krimi


Es war ein furchtbares Gewitter, das an diesem Sommertag im Jahr 1682 über Schloss Sautern niederging. Eine doppelte Sorge hielt die Schlossbewohner in Atem, denn während draußen die Elemente tobten, lag drinnen die Gräfin in den Wehen. Und nicht nur Schmerzen plagten die arme Frau, sondern auch die schauerlichsten Visionen, aus denen sie immer nur kurz zu Bewusstsein kam, wenn eine neue Wehe ihren Leib zusammenschnürte wie ein Folterinstrument.

Gräfin und Gesinde hätten glücklich sein müssen, denn Graf Roderick und seine Frau hatten sich seit Langem Kinder gewünscht, und die Schwangerschaft war ohne Zwischenfälle verlaufen. Warum schrie und weinte dann die junge Schlossherrin, als sie erst einen Knaben und dann ein Mädchen aus ihrem Schoß presste?

Die Kinder waren gesund und wohlgestaltet. Warum fluchte und betete die Mutter fast in einem Atemzug und beschwor die Hebamme mit wilden Schreien, die Neugeborenen sofort ins lodernde Feuer des Kamins zu werfen und mit dem Schürhaken festzuhalten, bis sie zu Schlacke verbrannt seien?

 
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Gespenster-Krimi 78

Bastei Lübbe | Gespenster-Krimi


Im Jahr 1692, in der Stadt Salem in Neu-England

"Beschwöre mir Lilith, die Königin der Dämonen, tausendmal schöner als alle irdischen Frauen, dass sie mir zur Lust diene! Dann will ich dir dein elendes Leben schenken."

Leichter gesagt als getan!, dachte der alte Zauberer Ebenezer Whateley, während er in den Seiten des "Höllenzwangs" herumblätterte - dem Buch, das die finstersten aller nekromantischen Beschwörungen enthielt.

Die Seiten aus blutrot gefärbtem Pergament waren teils beschrieben, teils mit grotesken und widerwärtigen Zeichnungen bedeckt, wobei Schrift und Zeichnungen erst sichtbar wurden, wenn der Leser sie anhauchte.

Dann entrollten sich die verschnörkelten Buchstaben wie Schlangen, die aus ihrem Nest herausfahren, und huschten als feurige Linien über das Pergament ...

 
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Gespenster-Krimi 87

Bastei Lübbe | Gespenster-Krimi


"Veni, horribilis, filius tenebrae, veni!"

Die lateinischen Worte hallten durch das Turmzimmer von Schloss Bassonville in Frankreich. "Komm, oh Abscheulicher, du Kind der Finsternis, komm!"

Als Gräfin Madeleine de Bassonville die Beschwörung ausrief, sank das Feuer im Kamin zu einem giftgrünen Glühen zusammen, die Kerzenflammen verfärbten sich blau und strömten einen schwefeligen Geruch aus. Madeleine spürte, wie der Boden unter ihren Füßen erzitterte, als stampfte etwas auf Pferdehufen herum. Sie erwartete, eine mächtige Gestalt zu sehen, aber was dann außerhalb des Zauberkreises erschien, war eine bucklige Kreatur, klein wie ein fünfjähriges Kind. Horribilis war das dämonische Geschöpf dennoch, von einer so grausigen und abstoßenden Hässlichkeit, dass die Zauberin angewidert zurückfuhr.

"Diene mir in dieser Welt, dann diene ich dir in der nächsten!", flüsterte sie mit zitternder Stimme ...

 
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Gespenster-Krimi 90

Bastei Lübbe | Gespenster-Krimi


Im Jahr 1940

Im Licht der vielen Fackeln glühte der unterirdische Raum rot wie ein Backofen. Der Zeremonienmeister Richard Odenbach stand reglos an der Tür zum eigentlichen Kultraum und sah zu, wie zwei Dutzend schlanke, muskulöse blonde Jungen ihre Hemden und kurzen Hosen ablegten und sich ein Stück raues Tierfell um die Lenden banden.

Auf seine Handbewegung hin trabten sie, zwei und zwei nebeneinander, in den Kultraum, wo sie ihre Fackeln in die Halterungen an der Wand steckten und im Kreis um den uralten, steinernen Altar in der Mitte des Gewölbes Aufstellung nahmen.

Odenbach entzündete die Feuerschale, die darauf stand, und warf ein Pulver in die Flammen, die gelblich-grün aufloderten. Als er die Hände hob, schrien zwei Dutzend begeisterte junge Stimmen im Chor: "Heil Hitler und Heil der Göttin der Unterwelt!"

Aus der Tiefe des Gewölbes, von unterhalb des Altars, antwortete das dumpfe Heulen einer riesigen Bestie. Garm, der Höllenhund, ließ seine Herrin wissen, dass die Zeremonien zu ihren Ehren begonnen hatten ...

"Ich kann alleine laufen."

Zufrieden, dass sie zwar motzig, aber einsichtig ist, geht er weiter.

In diesem Augenblick durchschneidet ein Schrei die Stille der Nacht ...

 
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