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Nigger Heaven

Metrolit


Als Nigger Heaven 1926 erschien, verursachte das Buch einen handfesten Skandal und wurde zum meist diskutierten Roman der Saison. Im Mittelpunkt steht ein junges Paar, eine Bibliothekarin und ein Möchtegern-Schriftsteller, gefangen im Tauziehen zwischen ihren Ambitionen, dem latenten Rassismus und den Versprechungen der afroamerikanischen Kultur Harlems. Van Vechten entführt den Leser in die Clubs und Bars und auf die Straßen Harlems. Er erzählt von der afroamerikanischen Kultur, ihrer Musik und Kunst und beschreibt die Lebensfreude und die Ausschweifungen der schwarzen Intellektuellen und der davon magisch angezogenen weißen Boheme.

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Carl van Vechten (1880-1964) war ein US-amerikanischer Fotograf und Autor. Er war bekannt als Unterstützer der Harlem Renaissance und als Verwalter des literarischen Nachlasses der Schriftstellerin, Verlegerin und Kunstmäzenin Gertrude Stein.Der kanadische Künstler und Illustrator Maurice Vellekoop zeichnet u.a. für die "Vogue", die "New York Times" und Drawn & Quarterly, dem Verlag, der auch seine Bücher herausgibt. Charakteristisch für seine Arbeiten sind seine witzig dekadenten Szenarien und die ironische Eleganz seines eigenwilligen Stils.Der Herausgeber Armin Abmeier, geboren 1940 in Göttingen, arbeitete als Buchhändler und in der Verlagswerbung, danach über 20 Jahre als Verlagsvertreter für literarische Kunstbuchverlage. Er ist Viel-Leser und Sammler (Erstausgaben, Bilderbücher, Comics), seit 1991 Herausgeber illustrierter Bücher, vor allem der Tollen Hefte.

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Grimms Erben

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Ignatz ist Märchenerzähler. Als der Krieg ausbricht, desertiert er. Seine Flucht führt ihn nach Warschau, wo er vor den Augen seines Bruders Zacharias von den Nazis ermordet wird. Zacharias entkommt und zieht sich nach dem Krieg nach Bayern zurück. In seinem Gartenhaus aus Holz erschafft er sich mit seiner Märchenbibliothek eine eigene und wunderbare Welt. Als alter Mann erfährt er von der Existenz seines Enkels August, der ihm zur Obhut übergeben wird. Plötzlich verschwindet Zacharias und hinterlässt eine seltsame Botschaft. August, der Zeit seines Lebens von seinen Mitmenschen verlacht und gedemütigt wurde, rächt sich nun grausam an seinen Peinigern. Florian Weber, Bandmitglied der Sportfreunde Stiller, legt mit Grimms Erben seinen eigenen Entwurf zum Grimm-Jahr vor: Phantasiereich und wunderbar fabulierend, aber auch brutal und von anarchistischem Witz, spielt Weber mit sehr unterschiedlichen Märchenmotiven und zitiert in etlichen Szenen deren Handlung und Moral.

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Florian Weber, geboren 1974 in Schrobenhausen, Bayern, ist Schlagzeuger und Texter der Sportfreunde Stiller, die u.a. mit dem Album »MTV Unplugged in New York« die deutschen Charts stürmten. Mit Liedern wie „Ein Kompliment“ und dem WM-Song „54, 74, 90, 2006“ gehört die Band mittlerweile zu den bekanntesten in Deutschland.

Sein Roman „Grimms Erben“ erschien 2012 bei Metrolit.

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17. Juni

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In „17. Juni – Die Geschichte von Armin und Eva“, wird die Liebesgeschichte zweier Menschen erzählt, die sich in den Ereignissen um den 17. Juni 1953 aus den Augen verlieren, weil Armin als protestierender Stahlarbeiter in Berlin verhaftet und später zu sowjetischer Lagerhaft verurteilt wird. Seine Verlobte Eva wird ihn nie wieder sehen und erfährt erst nach dem Mauerfall und dem Zusammenbruch der Sowjetunion von seinem wahren Schicksal. Hinter dieser traurigen und unerfüllten Liebe steht die Geschichte eines geteilten und hoch ideologisierten Nachkriegsdeutschland. Verfeindete politische Systeme, völlig verschiedene Lebenswelten in Ost und West. Was war der Kommunismus?

Erzählt wird von der Unfreiheit und der Willkür in der DDR, aber auch vom Mut und Widerstand der Bevölkerung gegen dieses Regime. So macht er Jahrzehnte deutscher Geschichte erfahrbar und verdichtet sie in Bildern und Texten zu einer äußerst anregenden Lektüre.

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Die Historiker Alexander Lahl, Max Mönch und Tim Köhler haben die Geschichte konzeptioniert und betextet. Unter dem Label »Die Kulturingenieure« realisieren sie gemeinsam Medienprojekte für diverse Institutionen

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Wintersonnen

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Ivana Jeissing versteht es in ihren Romanen meisterlich, elementare Fragen zu

verhandeln, ohne die komischen Momente des Lebens dabei außer Acht zu lassen. Das Finden der eigenen Identität und die damit einhergehende Vorstellung vom Glück, die Illusion der perfekten Familie: Auch in Wintersonnen geht es für Gustava schlicht um alles, doch Jeissing erzählt davon mit hintergründiger Heiterkeit und Leichtigkeit.

Als ihre Mutter stirbt, zieht Gustava von Wien nach Berlin, um sich den Gespenstern

ihrer Kindheit zu stellen. Da ist die Sehnsucht nach dem Vater, den sie nie kennenlernen durfte und dessen Namen sie nicht kennt. Da ist das Andenken an ihre Mutter, von der sie sich nie angenommen fühlte, und nicht zuletzt quält sie die Frage nach der eigenen Zukunft. Gustava wagt einen Neubeginn und zum Glück steht ihr Donald Gliese zur Seite, ein Mann mit der Statur und dem Gemüt des jungen Peter Ustinov, sowie der sanftmütige Nello, ein älterer und ein wenig aus der Zeit gefallener Herr, der ihr – mehr Blumenfreund als Philanthrop – hilfreich die Hand reicht.

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Ivana Jeissing wurde in Salzburg geboren und wuchs in Österreich und Italien auf. Sie lebte in Wien, London und Barcelona und arbeitete als Regisseurin und Creative Director, bevor sie sich ausschließlich dem Schreiben widmete. 2007 erschien ihr erster Roman. Ihre Themen sind die Selbstfindung in der Gegenwart und die Tragikomik des Scheiterns. Ivana Jeissing lebt und arbeitet in Berlin

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Karlheinz

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Ende der 1990er Jahre entdeckt Billy Hutter bei einer Haushaltsauflösung in Ludwigshafen den Nachlass von Karlheinz N., der kurz zuvor mit Mitte sechzig auf ungeklärte Weise im Rhein ertrank. Die Wohnung ist bis unter die Decke mit Gegenständen und unendlich vielen Papierstapeln vollgestellt, wobei alles mit größter Sorgfalt geordnet scheint. Und statt alles leer zu räumen, an Möbeln und Gegenständen das, was zu Geld zu machen ist, zu verwerten, und den Rest der Müllverbrennungsanlage zu übereignen, beginnt Hutter, sich mit dem Nachlass dieses Menschen zu beschäftigen.

Denn Karlheinz, Sohn eines Chemikers bei der BASF, hat sein Leben akribisch dokumentiert: seine Schulzeit, die Bombardierung seiner Heimatstadt, seine Studienfachwahl nach dem Abitur. Die sonntäglichen Ausflüge mit den Eltern in die Pfalz, zu deren Zweck man eigens ein Auto kaufte. Jede Anschaffung, vom Hosenknopf

bis zur Hotelrechnung, wird aufgelistet, auch die gelegentlichen Besuche bei Prostituierten. Aus Kinderzeichnungen, Schulaufsätzen und unzähligen Tagebüchern lassen sich die prototypischen Zutaten eines Spießerlebens ablesen, das – bei aller Besonderheit – exemplarisch die westdeutsche Nachkriegszeit und die Jahre des Wirtschaftswunders und der 1960er und 1970er Jahre dokumentiert.

Und wie immer, wenn man sich mit der Geschichte jener Jahre auseinandersetzt, wird neben Banalem und unfreiwillig Komischem auch das Grauen sichtbar. Und so führt Hutters Zeitreise nicht nur in den nahen Pfälzer Wald oder in die Alpen, sondern bis nach Ravensbrück und nach Auschwitz.

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Billy Hutter wurde 1958 in Ludwigshafen/ Rhein geboren. Seinen Lebensunterhalt verdient er mit Haushaltsauflösungen und der Restauration alter Möbel. Daneben arbeitet er an Performanceprojekten und als Autor. In Ludwigshafen ist er Mitbetreiber eines sehr seltsamen, privaten Heimatmuseums. Karlheinz ist sein erster Roman. In diesem Text rekonstruiert er aus den Resten eines Nachlasses(Gegenstände, Fotografien,

Dokumente, private Aufzeichnungen) das Leben eines Unbekannten.

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Das infernalische Zombie-Spinnen-Massaker

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David und John wohnen am Arsch der Hölle, in einer Stadt, die nicht nur völlig abgefuckt ist, sondern heimgesucht wird. Alles beginnt damit, dass David aufwacht, weil er von einer riesigen Spinne angefallen wird. Das Monster läutet eine Zombie-Spinnen-Apokalypse ungeahnten Ausmaßes ein und schon bald ist die ganze Stadt verseucht. Das Perfide: Nur John und er können die Biester sehen: Für alle anderen sind sie unsichtbar. Sie glauben an einen Anschlag, daran, dass ein biologischer Kampfstoff freigesetzt worden ist, der hoch ansteckend ist und dazu führt, dass die Infizierten verrückt werden und am lebendigen Leibe verfaulen. Die Regierung riegelt die Stadt ab. Internierungslager entstehen. David und John haben nicht viel Zeit, die Welt zu retten und sich gegen die dunkle Macht zu stellen, die das alles zu verantworten hat. Das infernalische Zombie-Spinnen-Massaker ist eine ungemein lustige, groteske und actionreiche Horrorkomödie, die in den USA längst Kultstatus besitzt. Ein ebenso unterhaltsamer wie überraschender Page-Turner für Hartgesottene.

»Was ihr da zu hören bekommt, was David Wong, dieser Meister des philosophischen Splatters, dieser Darwin des Horrors geschrieben hat infiziert von der ersten Seite an. Wir werden durch den Häcksler raffinierter Wendungen, sprachlicher Schönheiten und atemloser Spannung gedreht. Ja, so ist die Welt (zumindest die amerikanische), und danke David, dass du es uns erzählt hast. […] ich würde sagen, wenn es Anspruch der Literatur ist, zu fesseln, etwas im Verstand und Verhalten des Lesers zu ändern, eine neue Sicht der Dinge auszubreiten durch virtuose Sprache und der totalen Beherrschung und ironischer Erweiterung eines Genres, wenn es gelingt den Leser anzuregen, federleicht und sackenschwer über die wichtigen Fragen des Lebens nachzudenken, wenn Bilder bleiben sollen, wenn sie fordern, uns ins Mark erschüttern, pürieren und erheben sollen, dann erfüllt der dicke Wong alle diese Ansprüche. Das war mit das Beste, was ich in den letzten Jahren gelesen habe.«

Martin Baltscheit, Sprecher des Hörbuchs

»Als hätte Douglas Adams eine Folge von The Walking Dead geschrieben. Im Ernst, Mann, hol dir dieses Buch und lies es!«

Washington Post

»David Wong ist es gelungen, das Kunststück […], Monsterromane, die amerikanische Arroganz […] und die genreüblichen Antihelden durch den Kakao zu ziehen und gleichzeitig einen gruseligen Monsterroman mit hinreißenden Antihelden zu schreiben.«

RBB Radio Eins

»Wer auf Ghostbusters steht, […] sollte diese verrückte Kiste unbedingt lesen.«

WDR 1Live

»So fremd mir das Thema ist, so viel Spaß macht es, das Buch zu lesen, weil der Autor einfach wahnsinnig viel Fantasie besitzt und sehr lässig schreibt.«

FluxFM

»Dieses Buch macht einfach nur Spaß. Skurril, schräg, überraschend. [...] Ich hätte gerne noch 300 Seiten mehr davon gelesen. Ganz klare Leseempfehlung!«

Wasliestdu.de

»Es ist definitiv einer der kuriosesten literarischen Trips des Frühjahrs,[...] Wongs Zombie-Spinnen werden eines meiner persönlichen Pulp- Highlights des Jahres bleiben.«

Rouge Nation

»Auf den Film dürfte man jedenfalls gespannt sein. Aber erstmal solltest Du das Buch lesen. Unbedingt.«

halloween.de

»Ich möchte schon mal sagen, dass dieser Titel aus dem Hause Metrolit wieder große Chancen hat mein Jahres Highlight zu werden!«

Leseleidenschaft

»Holy shit, was für ein Buch! […] Als hätte man Hunter S. Thompson, William S. Burroughs und Terry Pratchet gemeinsam in einen Keller gesperrt mit der Auflage, erst wieder rauskommen zu dürfen, wenn man ein fertiges Buch in den Händen halte.«

We Want More

»Ein herrlich schräges Buch«

Zuckerkick.de

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Hinter dem Namen David Wong verbirgt sich Jason Pargin, der Senior-Editor von cracked.com, der grössen Onlineplattform für Humor in den USA. Mit Seinem Buch „John Dies At The End“ erreichte er Kultstatus.

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Nichts als ein Garten

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Aufrichtig und mit viel Empathie erzählt Anne Kanis' Protagonistin von Kindheit und Jugend in der DDR, von dem Zusammenhalt ihrer Familie, von der Verzweiflung des Vaters und der Angst der Mutter, von der Kunst und ihren Bedingungen – und von jenen, die nach der Wende, mit den Härten der neuen Lebenswirklichkeit konfrontiert, damit beginnen, sich mühsam zurechtzufinden.

Die junge Ich-Erzählerin, eine Sängerin aus Ost-Berlin, hält sich mit schlecht bezahlten Angeboten über Wasser. Das Geld und die Kunst wollen sich nicht verbinden. Ihre Agentin vermittelt sie auf Firmenfeste, ihre Freundin drängt sie, eine Beziehung mit einem reichen Mann einzugehen. Bis sie schließlich auf den Einen trifft, der seinen »Ofenrohrarm « um sie legt – und nichts vorzuweisen hat als den Schrebergarten

seiner Großmutter.

Anne Kanis zeichnet die Verwerfungen und Veränderungen jener Jahre sehr präzise nach, doch sie bringt die Ereignisse nicht sachlich in Erinnerung, sie hat dafür einen Ton gefunden, der den Ängsten und Hoffnungen ihrer Figuren nachgeht. Und es ist diese Verletzlichkeit, die ihrer Prosa bei aller Zartheit Kraft verleiht.

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Anne Kanis wurde 1979 in Ost-Berlin geboren. Sie ist die Tochter der Bühnenschauspielerin Elisabeth Richter-

Kubbutat und des Pantomimen Günter Richter. Im Alter von 13 Jahren sprach sie die kindliche Hauptrolle im Hörspiel Emma nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Ursula Fuchs, mit 16 stand sie das erste Mal vor der Kamera. Seitdem arbeitet sie als Kino- und Fernsehschauspielerin und Sprecherin für Film und Hörfunk. Nichts als ein Garten ist ihr erster Roman.

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Auf dem Drahtseil

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Auf dem Drahtseil erzählt die Geschichte des jungen Fred Bloch, der als Assistent

des Entfesselungskünstlers Gordon Corey arbeitet. Corey ist die Hauptattraktion

eines großen Wanderzirkus, der durch die USA tourt. Aber der Held hat viele dunkle Seiten. Alkoholmissbrauch, Selbstzweifel und die Geister der Vergangenheit holen ihn ein. Bloch steht ihm bei so gut es geht, aber auch er trägt ein Geheimnis mit sich, das sein Leben zerstören kann. Er sympathisiert mit den Kommunisten und gerät in kriminelle Kreise. Auf dem Drahtseil ist ein episch erzähltes Drama, das in kunstvoll gezeichneten Schwarzweiß-Bildern und sehr virtuos die gesamte Bandbreite narrativen Erzählens auslotet. Für ihr letztes Buch Kings of Disguise erhielten James Vance

und Dan E. Burr den renommierten »Eisner-Award«. Es wurde vom Guardian zu einem der 10 wichtigsten Comic-Publikationen aller Zeiten gewählt. Und auch Auf dem Drahtseil wird von der US-amerikanischen Presse gefeiert.

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Dan Burr wurde 1951 geboren. Er arbeitete an verschiedenen Comicbuchprojekten und eigenen Publikationen, darunter Greatful Dead Comix und Serien für Graphic Classics.

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James Vance wurde 1953 geboren. Er arbeitet als Comicbuch-Autor, Schriftsteller und Drehbuchautor. Viele seiner Arbeiten wurden ausgezeichnet.

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Blutsbrüder

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„Eine Sensation.“ Der Tagesspiegel

„Berlin, Berlin … Der Name klingt ihm wie Musik. Als ob ausgerechnet in Berlin ein gedeckter Tisch und ein weiches Bett auf Willi Kludas warten.“

Anfang der 1930er Jahre lebten in Berlin und anderen deutschen Großstädten infolge der prekären wirtschaftlichen Verhältnisse tausende Jugendliche auf der Straße. Sie verdingten sich als Tagelöhner und Laufburschen, aber häufig führte ihr Weg sie auch in die Kriminalität oder Prostitution. Zuflucht und ein wenig Sicherheit und soziale Wärme fanden sie in selbstorganisierten Gruppen. In stillgelegten Fabrikbaracken traf man sich, trank, tanzte und vergaß für einen Augenblick das Elend, das einen täglich umgab.

Poetisch und mit einem tieftraurigen Realismus folgt Ernst Haffner der Jugendbande „Blutsbrüder“, lässt den Leser teilhaben an ihrem oft grausamen Überlebenskampf und schildert den unbändigen Freiheitswillen der Jugendlichen.

„Ein sensationelles Buch.“ NZZ

„Ein Moment der Stadtgeschichte, das selten mit einer solchen Intensität dargestellt worden ist.“ Berliner Zeitung

„Die Schilderung dieses Abenteuers wird kein Leser so rasch wieder vergessen.“ Süddeutsche Zeitung

„Temporeich, voller Mutterwitz und Empathie.“ Die Zeit

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Ernst Haffner arbeitete zwischen 1925 und 1933 als Journalist und Sozialarbeiter in Berlin. Mit der Machtergreifung der NSDAP verliert sich seine Spur. Sein 1932 unter dem Titel „Jugend auf der Landstraße Berlin“ erschienener und einziger Roman wurde von den Nazis verboten und öffentlich verbrannt. In Vergessenheit geraten, erschien das Buch nun 80 Jahre nach seiner Erstveröffentlichung ein zweites Mal: unter dem Titel „Blutsbrüder“.

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Catfish

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Kein Songwriter hat das Bewusstsein gleich mehrerer Generationen so geprägt wie Bob Dylan. David Bowie und Patti Smith verehren ihn ebenso wie Jack White oder Jake Bugg.

Bruce Springsteen hat über ihn gesagt, er habe durch seine Songs den Geist befreit, wie seinerzeit Elvis den Körper. Und über keinen Künstler sind derart viele Biografien erschienen und doch wissen wir eigentlich nichts über diesen Mann. Daran wird auch dieses Buch nichts ändern, denn weitaus spannender ist es, sich den unterschiedlichen Kunstfiguren anzunähern, die Dylan in den letzten fünfzig Jahren geschaffen hat und so der großen Lebensweisheit und dem Humor dieses Mannes und seinem einzigartigen Werk nachzuspüren.

Der Musikjournalist Maik Brüggemeyer hat sich auf die Suche dieser sehr unterschiedlichen Dylans gemacht. Sein Wissen über Dylan ist dabei mitunter der richtige Kompass, aber auch geradezu dylaneske Zufälle weisen ihm den Weg und so sitzt er schließlich einem seiner Idole in einer Bar in Greenwich Village gegenüber und spricht mit ihm über die Liebe und das Leben, über Politik, Karriere, Philosophie und Kunst.

Was sich wie ein Roman liest, ist ein mit Songtexten, Zitaten und Anekdoten gespickte Annäherung an das Werk eines der größten Künstler unserer Zeit. Das ist ebenso unterhaltsam wie aufschlussreich und sehr originell.

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»Ebenso unterhaltsam wie aufschlussreich und sehr originell.«

Deutschlandradio Kultur

»Eine fabelhafte Annäherung an das ungreifbare Chamäleon Dylan« Schweizer Weltwoche

»Nichts Genaues weiß man nicht. Kaum jemand hat das bisher charmanter zugegeben als Brüggemeyer.« SPEX

»Catfish ist ein Roman nicht über aber mit Bob Dylan – man lese und staune.« Jolie

»Es gibt wunderschöne Passagen, man kommt dem literarischen und musikalischen New York näher – und natürlich Bob Dylan, seinen Texten, seiner Art, seinem Leben.« Flux FM

»Noch ein Buch über Bob Dylan? Diesen unnahbaren Musiker, der von seinen Fans wie ein Messias verehrt wird? Ja, unbedingt! Jedenfalls, wenn er so ist wie der von Maik Brüggemeyer.« Main Echo

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Maik Brüggemeyer, geb. 1976, hat Politik-, Kommunikations- und Angewandte Kulturwissenschaften in Münster studiert. Seit 2001 ist er Redakteur für die deutsche Ausgabe des Rolling Stone.

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