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Furchtbare Juristen

FUEGO


Das 1987 erschienene Standardwerk, in dem zum ersten Mal sehr sachlich und fundiert erzählt wurde, wie willfährig sich die deutsche Justiz unter den Nazis verhielt und wie wenig Widerstand es gegen die neuen Machthaber gab, liegt nun um einige neue Kapitel erweitert wieder vor. Ein Klassiker, der frei von Juristenjargon die ganze unselige Geschichte unseres Rechtssystems im 20. Jahrhundert präzise beschreibt.

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"Ein aufregendes Buch ... eine beschämende Lektüre."

[Quelle: Der Spiegel]

"Eine exzellente Studie von ausführlicher Exaktheit, ohne je langatmig zu werden."

[Quelle: Stuttgarter Zeitung]

"Ein Standardwerk ... über das, was die BRD im Innersten zusammenhält."

[Quelle: Konkret]

"Eine ebenso glänzende wie niederdrückende Bilanz ... ein beklemmendes Buch, das alle Illusionen zerstäubt."

[Quelle: Die Zeit]

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Games | Game Design | Game Studies

Fuego


How did games rise to become the central audiovisual form of expression and storytelling in digital culture? How did the practices of their artistic production come into being? How did the academic analysis of the new medium's social effects and cultural meaning develop?

Addressing these fundamental questions and aspects of digital game culture in a holistic way for the first time, Gundolf S. Freyermuth's introduction outlines the media-historical development phases of analog and digital games, the history and artistic practices of game design, as well as the history, academic approaches, and most important research topics of game studies.

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Gundolf S. Freyermuth (PhD) is Professor of Media and Game Studies and a founding director of the Cologne Game Lab at TH Köln-University of Applied Sciences in Cologne, Germany. He also teaches Comparative Media Studies at the ifs international film school Cologne. His research interests include video games, audiovisuality, transmediality and network culture.

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Games | Game Design | Game Studies

Fuego


Wie stiegen Games zur zentralen audiovisuellen Ausdrucks- und Erzählform der digitalen Kultur auf? Wie entstanden die Verfahren ihrer künstlerischen Produktion? Und wie formierte sich die wissenschaftliche Analyse der sozialen Wirkung und kulturellen Bedeutung des neuen Mediums?

Diese grundlegenden Fragen und Aspekte digitaler Spielkultur nimmt die Einführung erstmals ganzheitlich in den Blick. Gundolf S. Freyermuth skizziert die mediengeschichtlichen Entwicklungsphasen analoger und digitaler Spiele, die Geschichte und künstlerischen Praktiken des Game Designs sowie die Geschichte, wissenschaftlichen Ansätze und wichtigsten Forschungsfragen der Game Studies.

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Gundolf S. Freyermuth (Prof. Dr. phil.) ist Gründungsdirektor des Cologne Game Lab der TH Köln. Er lehrt dort Media and Game Studies sowie an der internationalen filmschule köln Comparative Media Studies. Seine Forschungsschwerpunkte sind Audiovisualität, Digitale Spiele, Transmedialität und Netzwerkkultur.

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Human Punk For Real

FUEGO


Ich war noch keine zwölf Jahre alt, als ich 1976 das erste Mal von diesem "Neuen Ding" aus England hörte: Punk Rock! Etwas ganz neues, rotziges, revolutionäres. Eine musikalische und verbale Revolution gegen das Establishment! Ein Faustschlag, mitten ins Gesicht vom dahinsterbenden Love Song-Gedudel! Ich war sofort fasziniert oder besser gesagt: infiziert!

Es fing an mit den Sex Pistols und The Damned - doch als ich Jean Jaques Burnels Bassgitarre bei "Good bye Toulouse" von den Stranglers hörte, war es komplett um mich geschehen! Bis heute hat Punk für mich seine Power und Energie nie verloren, und ich liebe all diese Songs wie am ersten Tag!

In diesem Buch möchte ich die Anfänge der Punk-Bewegung in Bremen beschreiben. Über die ständigen Auseinandersetzungen mit rechten Skinheads, und wie man jeden Penny zusammenkratzte, um nur bei jeder guten Show dabei zu sein - zuerst in Bremen, dann in anderen deutschen Städten, dann im gelobten England, sowie später in Kalifornien.

Für mich ist es heute noch ein niemals endendes Abenteuer, und ich bin letztendlich 2012 in der Bay Area "gelandet".

Ich werde im Dezember 2014 fünfzig Jahre alt, und Punk Rock ist nach wie vor die einzige Art von Musik, die mir ständig Gänsehaut macht. Und das wird sich, wie bei vielen "Infizierten", bis zum letzten Atemzug auch nicht mehr ändern!

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Marco Thiede, geboren 1964, schreibt über seine Entdeckung des Punkrock, und wie diese Musik sein Leben veränderte. Er beschreibt seine Erlebnisse seit dem Ende der 70er Jahre bis heute, in denen er von Bremen aus viele Reisen zu Konzerten und Treffen unternahm und dadurch in Kalifornien gelandet ist ...

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Harry Piel sitzt am Nil

Fuego


Ein Deutschrapper brüstet sich damit, dass er auf Bettler pisse und »mehr Teenies weggeknallt« habe als Anders Breivik, im öffentlich-rechtlichen Fernsehen bescheinigt ein Komiker dem türkischen Präsidenten, dass er Ziegen ficke und dass sein »Gelöt« nach Döner stinke, auf RTL wirft der Juror eines Talentwettbewerbs regelmäßig mit Fäkalausdrücken um sich, und unter freiem Himmel kommen einem Menschen in T-Shirts entgegen, auf denen Sachen stehen wie »Stöcke aus dem Arsch – Wir machen Lagerfeuer«, »Dicke Männer ficken besser« oder »Wer bläst, wird auch geleckt!«

Wo hört er auf, der Spaß? Was darf die Satire? Was sollte sie lieber lassen? Wo verlaufen inzwischen die Grenzen des schlechten Geschmacks? Weshalb ist Robert Gernhardts Kragenbär, der sich munter einen nach dem andern runterholt, im Gegensatz zum Latrinenhumor der Comedians nicht obszön, sondern schön?

Gerhard Henschel geht in seinem Buch auf alte und neue Skandale ein, auf quotensteigernde Zoten, ordinäre Gemeinheiten und wahrhaft große Werke der schweinischen Kunst.

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Gerhard Henschel, geboren 1962, ist freier Schriftsteller. Gemeinsam mit Eckhard Henscheid hat er im Jahr 2000 das Buch »Jahrhundert der Obszönität« publiziert. Seit 2004 veröffentlicht er seinen mittlerweile sechs Bände umfassenden autobiographischen Romanzyklus. Weitere Veröffentlichungen u.a.: »Gossenreport. Betriebsgeheim­nisse der Bild-Zeitung« (2006), »Die Springer-Bibel. Ein Panorama der Mediengeschichte« (2008), »Beim Zwiebeln des Häuters. Glossen und Verrisse 1992-2012«.

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Ich war ein Roboter

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Als Pioniere des Elektronischen Minimalismus waren Kraftwerk in den 70er und 80er Jahren Vorbild unzähliger Bands von Depeche Mode bis OMD, The Prodigy und Fat Boy Slim. Mit Stücken wie "Autobahn", "Wir sind die Roboter" oder "Das Model" haben sie die Grenzen dessen durchbrochen, was man damals im Allgemeinen als Pop bezeichnete. 1973 fanden die Kraftwerk-Gründer Florian Schneider-Esleben und Ralf Hütter in Wolfgang Flür einen perfekten Drummer, der bis 1986 bei der Gruppe blieb.

In diesem Buch, das hier in überarbeiteter und erweiterter Fassung vorliegt, berichtet er von seiner bewegten Zeit in einer der weltweit innovativsten Bands und erzählt aus seinem Leben, nachdem er von den Robotern Abschied genommen hat.

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"Beautifully pitched between classic autobiography and cultural analysis"

The Independent

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Wolfgang Flür, 1947 in Frankfurt/Main geboren, studierte in Düsseldorf Innenarchitektur. Ab Mitte der 60er Mitgliedschaft in diversen Amateurmusikgruppen. Schreinerlehre, Zivildienst, ab 1973 Elektrotrommler der Gruppe Kraftwerk. Diverse Tourneen schärfen Flürs Bild der Menschen und Kulturen. Nach Austritt bei Kraftwerk 1986 gründet Flür 1993 sein eigenes Musikprojekt Yamo und schreibt seine Autobiografie »Ich war ein Roboter«, die in sechs Sprachen übersetzt wurde.

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Blues

FUEGO


Traurig und heiter im Sound, mitreißend und verführerisch im Rhythmus, ironisch, unsentimental und alltagsnah im Text - das war der Blues, als er von den Afroamerikanern erfunden wurde. Er wurde zur Basis für Jazz, Rock'n'Roll und alles, was später kam. Eine unterhaltsame und informative Geschichte des Blues, die es so selbst in seinem Mutterland noch nicht gibt.

Der Legende nach schließt jeder wirkliche Blues-Musiker an einer ganz bestimmten Kreuzung im Mississippi-Delta einen Pakt mit dem Teufel. Sonst bleiben musikalische Kreativität und Erfolg im Geschäft und in der Liebe aus. Wer aber die Höllenhunde des Blues auf seinen Fersen hatte, wie der legendäre Robert Johnson, dem noch die Rolling Stones einen ihrer größten Hits, 'Love in Vain', verdanken, den konnte schließlich nur ein eifersüchtiger Ehemann mit vergiftetem Whisky stoppen. Von dieser "devil's music", die brave Gospel-Mädchen nicht singen durften und von der gläubige Mütter ihre Söhne - vergeblich - fernzuhalten versuchten, ist hier die Rede.

Der Autor, ein profunder Kenner, versteht es, aus der Geschichte des Blues und seiner Interpreten von den Anfängen bis zu den jüngsten Revivalbewegungen mit all ihren Kreuz- und Querverbindungen heraus die subtile und sublime Qualität dieser Musik anschaulich zu machen und auch beim Lesen zum Klingen zu bringen.

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"Leider glaubt jeder den Blues zu kennen, daher: Keiner sollte den Mund aufmachen, ohne diesen Blues gelesen zu haben."

[Quelle: Die Zeit]

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New Game Plus

Beil, BenjaminFreyermuth, Gundolf S.Gotto, Lisa (Hrsg.) | Fuego | Bild und Bit. Studien zur digitalen Medienkultur


Der Band »New Game Plus« präsentiert eine vielfältige Auswahl aktueller Methoden und Ansätze der Computerspielforschung. Die Beiträge fragen: Welche Themen beherrschen die Game Studies, nachdem viele ehemals zentrale Debatten allenfalls noch historischen Wert besitzen? Welche (inter-)disziplinären Kooperationen haben sich als fruchtbar erwiesen, welche sind gescheitert? Wie verhalten sich Game Studies und Game Design bzw. Game-Design-Theorie zueinander? Und nicht zuletzt: Wie hat der (massen-)kulturelle Durchbruch digitaler Spiele andere Disziplinen beeinflusst, etwa Literatur-, Kunst-, Theater- und Filmwissenschaft?

Mit Beiträgen von u.a. Ian Bogost, Thomas Hensel, Jesse Schell, Stephan Schwingeler und Eric Zimmerman.

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Benjamin Beil (Jun.-Prof. Dr. phil.) lehrt Medienwissenschaft mit Schwerpunkt Digitalkulturen am Institut für Medienkultur und Theater der Universität zu Köln.

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Gundolf S. Freyermuth (Prof. Dr. phil.) ist Gründungsdirektor des Cologne Game Lab und lehrt dort Media and Game Studies sowie Comparative Media Studies an der ifs internationale filmschule Köln.

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Lisa Gotto (Prof. Dr. phil.) lehrt Filmgeschichte und Filmanalyse an der ifs internationale filmschule köln.

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Die Stones sind wir selber

FUEGO


Das junge Ruhrgebiet liegt den Beatles zu Füßen, die Stones singen über Satisfaction und Theodor Bornbeck muss auf dem Klavier den H-Moll-Akkord von Johann Sebastian Bach suchen. Dann trifft er Willi. Willi raucht, trinkt, hat die längsten Haare und weiß alles über die Stones. Die kennt Theo nur aus Zeitungsartikeln, die sein Vater ihm vorliest: Sollen Krawallburschen sein. Sind Seuchenherde. Haben Sex und keine Ehe. Theo und Willi tun sich zusammen, gründen mit "Schweiger" Schulze eine Band - Beat! Party! Mädchen! Irrenhaus!

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Mondscheinsinnphonie

Fuego


Daniel von Trausnitz erzählt über das Leiden am Ende einer Beziehung und die Geschichte (s)eines Lebens. Er schildert mit viel Wortwitz die Erlebnisse und Gedanken, in der Zeit in der das Ende der Liebe noch weh tut und der Ärger und die Gleichgültigkeit noch nicht in der Seele Einzug gehalten haben.

Kurzum, wir erkennen uns alle wieder und es ist wohltuend zu lesen das man nicht alleine ist!

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Angefangen hat alles mit Musik. Schon im Alter von sechs Jahren war klar, Daniel muss - nachdem er zuerst Gitarren aus Lego, später von Opa aus Holzbrettern mit Drähten bauen ließ und vor dem Spiegel im elterlichen Schlafzimmer wild poste - auf die Bühne. Recht schnell gab sein mittlerweile von Daniels Gebettel nach einer richtigen Gitarre genervter Vater nach und kaufte diese im Musikhaus Hack in Göttingen - in dem Daniel später viel Zeit beim Instrumente ausprobieren und beim Stöbern durch Schallplatten verbrachte. In der fünften Klasse auf der Carl-Friedrich-Gauß-Schule in Groß Schneen, begann Daniel auch den Bass für sich zu entdecken, ein Instrument, das später noch eine größere Rolle spielen sollte.

Es folgten noch einige Jahre musikalische Gehversuche in verschiedenen Bands, nebenbei immer die leidige Schule. Die Entscheidung fiel 1987. Die Bühne, das ist der Berufswunsch, Opa stimmte zu, jedoch nur, wenn vorher ein „vernünftiger” Beruf von Daniel erlernt wird. Tischler war es dann. Als frisch gebackener Geselle ging es mit Y-Reisen in eine 12 monatige Kriegsgefangenschaft, um nach dieser Zeit endlich den Traum zu verwirklichen – das Studium von Schauspiel und Musik.

1991 ging es dann und da fügt sich alles zusammen, zunächst als Tischler der Bühnentechnik auf die Bretter, die die Welt bedeuten und so ganz langsam, so zu sagen durch die Brust ins Auge, dann auch vor Publikum.

Nach einigen Jahren - um genau zu sein elf - am Theater, wechselte Daniel auf der Flucht vor dem Showbiz das Business und konzentrierte sich erst einmal eine Zeit lang auf das Fahren - als Fahrradkurier in Göttingen - und das Handeln und Reparieren von Fahrrädern (seine zweite große Leidenschaft).

Doch nur wenige Jahre später packte ihn das Bühnenfieber erneut und mit all seiner Macht, zog es ihn zurück auf die Bretter der Welt. Zuerst als Musiker in verschiedenen Bands, sowie als Inhaber einer Musik- und Promotion-Agentur nebst Plattenlabel. Doch der Ruf des Schauspiels, der Theaterbühne, wurde immer wieder und immer lauter hörbar und kurze Zeit später wurde er erhört. So bestritt Daniel von 2010 - 2017 als „Ritter Isenbard” so manchen Kampf und erzählte so manches Märchen.

Und auch das ein oder andere TV-Engagement ließ dann nicht lange auf sich warten …

Seit 2016 ist Daniel z.B. in der Rolle des Wanderführers, fester Bestandteil einer erfolgreichen Serie von Wanderdokumentationen im TV-Programm des Hessischen Rundfunks.

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