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Games | Game Design | Game Studies

Fuego


Wie stiegen Games zur zentralen audiovisuellen Ausdrucks- und Erzählform der digitalen Kultur auf? Wie entstanden die Verfahren ihrer künstlerischen Produktion? Und wie formierte sich die wissenschaftliche Analyse der sozialen Wirkung und kulturellen Bedeutung des neuen Mediums?

Diese grundlegenden Fragen und Aspekte digitaler Spielkultur nimmt die Einführung erstmals ganzheitlich in den Blick. Gundolf S. Freyermuth skizziert die mediengeschichtlichen Entwicklungsphasen analoger und digitaler Spiele, die Geschichte und künstlerischen Praktiken des Game Designs sowie die Geschichte, wissenschaftlichen Ansätze und wichtigsten Forschungsfragen der Game Studies.

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Gundolf S. Freyermuth (Prof. Dr. phil.) ist Gründungsdirektor des Cologne Game Lab der TH Köln. Er lehrt dort Media and Game Studies sowie an der internationalen filmschule köln Comparative Media Studies. Seine Forschungsschwerpunkte sind Audiovisualität, Digitale Spiele, Transmedialität und Netzwerkkultur.

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Human Punk For Real

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Ich war noch keine zwölf Jahre alt, als ich 1976 das erste Mal von diesem "Neuen Ding" aus England hörte: Punk Rock! Etwas ganz neues, rotziges, revolutionäres. Eine musikalische und verbale Revolution gegen das Establishment! Ein Faustschlag, mitten ins Gesicht vom dahinsterbenden Love Song-Gedudel! Ich war sofort fasziniert oder besser gesagt: infiziert!

Es fing an mit den Sex Pistols und The Damned - doch als ich Jean Jaques Burnels Bassgitarre bei "Good bye Toulouse" von den Stranglers hörte, war es komplett um mich geschehen! Bis heute hat Punk für mich seine Power und Energie nie verloren, und ich liebe all diese Songs wie am ersten Tag!

In diesem Buch möchte ich die Anfänge der Punk-Bewegung in Bremen beschreiben. Über die ständigen Auseinandersetzungen mit rechten Skinheads, und wie man jeden Penny zusammenkratzte, um nur bei jeder guten Show dabei zu sein - zuerst in Bremen, dann in anderen deutschen Städten, dann im gelobten England, sowie später in Kalifornien.

Für mich ist es heute noch ein niemals endendes Abenteuer, und ich bin letztendlich 2012 in der Bay Area "gelandet".

Ich werde im Dezember 2014 fünfzig Jahre alt, und Punk Rock ist nach wie vor die einzige Art von Musik, die mir ständig Gänsehaut macht. Und das wird sich, wie bei vielen "Infizierten", bis zum letzten Atemzug auch nicht mehr ändern!

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Marco Thiede, geboren 1964, schreibt über seine Entdeckung des Punkrock, und wie diese Musik sein Leben veränderte. Er beschreibt seine Erlebnisse seit dem Ende der 70er Jahre bis heute, in denen er von Bremen aus viele Reisen zu Konzerten und Treffen unternahm und dadurch in Kalifornien gelandet ist ...

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Harry Piel sitzt am Nil

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Ein Deutschrapper brüstet sich damit, dass er auf Bettler pisse und »mehr Teenies weggeknallt« habe als Anders Breivik, im öffentlich-rechtlichen Fernsehen bescheinigt ein Komiker dem türkischen Präsidenten, dass er Ziegen ficke und dass sein »Gelöt« nach Döner stinke, auf RTL wirft der Juror eines Talentwettbewerbs regelmäßig mit Fäkalausdrücken um sich, und unter freiem Himmel kommen einem Menschen in T-Shirts entgegen, auf denen Sachen stehen wie »Stöcke aus dem Arsch – Wir machen Lagerfeuer«, »Dicke Männer ficken besser« oder »Wer bläst, wird auch geleckt!«

Wo hört er auf, der Spaß? Was darf die Satire? Was sollte sie lieber lassen? Wo verlaufen inzwischen die Grenzen des schlechten Geschmacks? Weshalb ist Robert Gernhardts Kragenbär, der sich munter einen nach dem andern runterholt, im Gegensatz zum Latrinenhumor der Comedians nicht obszön, sondern schön?

Gerhard Henschel geht in seinem Buch auf alte und neue Skandale ein, auf quotensteigernde Zoten, ordinäre Gemeinheiten und wahrhaft große Werke der schweinischen Kunst.

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Gerhard Henschel, geboren 1962, ist freier Schriftsteller. Gemeinsam mit Eckhard Henscheid hat er im Jahr 2000 das Buch »Jahrhundert der Obszönität« publiziert. Seit 2004 veröffentlicht er seinen mittlerweile sechs Bände umfassenden autobiographischen Romanzyklus. Weitere Veröffentlichungen u.a.: »Gossenreport. Betriebsgeheim­nisse der Bild-Zeitung« (2006), »Die Springer-Bibel. Ein Panorama der Mediengeschichte« (2008), »Beim Zwiebeln des Häuters. Glossen und Verrisse 1992-2012«.

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Die Zukunft erfinden

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»Die Zukunft erfinden« ist ein Manifest für das Leben nach dem Kapitalismus. Gegen die Konfusion, die politisch links wie rechts herrscht, wenn es darum geht, unsere High-Tech-Welt zu verstehen, stellt sich das Buch der Aufgabe, das emanzipatorische und zukunftsorientierte Potential der heutigen Gesellschaften zurückzuerobern. Statt einer komplizierten Zukunft auszuweichen, zielen Nick Srnicek und Alex Williams auf eine postkapitalistische Ökonomie, die es erlaubt, die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern, die Arbeit abzuschaffen und Technologien zu entwickeln, die unsere Freiheiten erweitern. Die Theoretiker des Akzelerationismus haben in »Die Zukunft erfinden« ihre Thesen aus dem »Akzelerationistischen Manifest« begründet und in einen politischen Zusammenhang gestellt.

»Statt die Mühe auf sich zu nehmen, einmal Erreichtes zu konsolidieren und weiter zu entwickeln, zielte die folkloristische Politik darauf ab, sich gegen die Zumutungen des globalen Neoliberalismus Zufluchtsorte einzurichten. So blieb sie eine Politik, die defensiv orientiert und außerstande war, eine neue Welt zu entwerfen oder an ihr zu bauen. Das vorliegende Buch umreißt daher eine andere Art Politik, eine, die darauf abzielt, die Zukunft selbst in die Hand zu nehmen und dabei eine Welt anzustreben, die moderner ist, als der Kapitalismus es jemals erlauben würde. Die den technologischen Möglichkeiten des 21. Jahrhunderts inhärenten utopischen Potentiale dürfen nicht an das unter dem Kapitalismus Vorstellbare gefesselt bleiben; eine anspruchsvolle linke Alternative muss sie befreien. Der Neoliberalismus ist gescheitert, der sozialdemokratische Weg unmöglich, nur mit einer ganz anderen Sicht lassen sich allgemeiner Wohlstand und umfassende Emanzipation gewinnen.«

Srnicek & Williams

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Nick Srnicek und Alex Williams sind die Verfasser von »#Accelerate. Manifest für eine akzelerationistische Politik«, das viele Diskussionen über die Linke hinaus ausgelöst hat.

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Alex Williams und Nick Srnicek sind die Verfasser von »#Accelerate. Manifest für eine akzelerationistische Politik«, das viele Diskussionen über die Linke hinaus ausgelöst hat.

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Der Ausweg

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Kein Geld, nur die große Liebe und ein Traum: Leben wie ein Rock'n'Roller! Ein Thriller aus den letzten Monaten vor dem Mauerfall.

"Der Ausweg" erzählt von den unmoralischen Abenteuern eines bundesdeutschen Helden: Harry Mann, 38 Jahre alt und ohne Lebensunterhalt, ergreift die Gelegenheit, von der er glaubt, dass es seine letzte ist - ein Mord, zu begehen aus Liebe zu Frau und Geld.

Doch seine Tat hat unerwartete Konsequenzen: Aus dem tristen Berliner Hinterhof-Alltag wird Harry Mann in eine schöne weite Welt aus politischer Korruption, Erpressung und Attentaten katapultiert ... Was in Berlin als privates Verbrechen begann, endet in Los Angeles mit einem hochpolitischen Showdown.

Von Mord zu Mord verstärkt sich dabei der Verdacht: Unter allen Beteiligten ist Harry Mann vielleicht sogar der unschuldigste ...

Der Roman erschien zuerst 1989 und wurde damals im "stern" vorabgedruckt.

Alle in diesem Roman genannten Personen und Ereignisse sind fiktiv. Jede Übereinstimmung mit lebenden Personen oder tatsächlichen Ereignissen wäre daher rein zufällig.

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Zur Erstausgabe des Romans schrieb der Spiegel unter dem Titel "Ein Killer für Hollywood":

"Mit Der Ausweg hat der West-Berliner Literaturwissenschaftler und Reporter Gundolf S. Freyermuth sein Debüt im Thriller-Genre, dem ‚Heldenbusiness' (Loren D. Estleman), abgeliefert. Ein fulminanter Einstieg: Freyermuths Tiefkühl-Prosa hat die Präzision (und bisweilen auch die Melancholie) von guten Rocktexten, ein Spiel aus brillanten Einsichten und Katerstimmungen, aus Verfolgungsjagden, lausigem Sex in Hollywood-Hotels und Geldpaketen in Hamburger Briefkästen, ja überhaupt Zahlungen und Tauschgeschäften aller Art, denn im kalt gekachelten Alptraum der achtziger Jahre hat alles seinen Preis: Morde, Meinungen, Körper, Liebe."

(Der Spiegel, 28/1989, 10. Juli 1989)

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Liebe ist nur ein Gefühl

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Stefanie Schmitz, 38, ist Projektmanagerin der Tomorrow Interface AG, und Christopher Koch, 29, Online-Redakteur beim Express. Bei Facebook lernen sie sich zufällig kennen, und schon bald entflammt eine große Leidenschaft zwischen ihnen.

Liebe ist nur ein Gefühl ist ein Roman voller Dramatik und prickelnder Erotik, der in der coolen Internetszene spielt und tiefe Einblicke in die Hamburger Gesellschaft gewährt.

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„Ein bemerkenswertes literarisches Debüt einer vielversprechenden jungen Autorin, das für schlaflose Nächte sorgt. Solche Sex-Szenen kann man sich nicht ausdenken – die möchte man erleben!“ – Huntington Post

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Holly Jane Dieffenbach, 25, ist in Hamburg aufgewachsen, hat in Bristol Industriedesign studiert und arbeitete im wahren Leben bei einem Start-up-Unternehmen. Nachdem sie erfolgreich einen Workshop für Kreatives Schreiben auf Hawaii absolviert hatte, schrieb sie den „ersten Arztroman, der in der IT-Branche spielt“ und kündigte anschließend ihren Job, um Schriftstellerin zu werden.

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Stanislaus der kleine Strop

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„Stanislaus der kleine Strop“ erzählt von der großen Reise eines kleinen Fantasiewesens.

Stropse mögen die Kälte, deshalb machen sie Sommerschlaf. Stanislaus verliert durch einen ungewollten, abenteuerlichen Flug mit einem Windvogel seine Familie. Er hat nur ein Ziel, er will sie wiederfinden. Auf seiner Reise lernt er viele Tiere und auch Menschen kennen, mit deren Hilfe er viel Neues erlebt. Das Heimweh und die Sehnsucht nach seiner Familie machen ihn oft traurig, aber dennoch freut er sich an allem, was er kennen lernt, bis er wieder glücklich nach Hause findet.

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Cyberland

Fuego


Wörter waren plötzlich in aller Munde, die bis dahin nur wenige kannten: Cyberspace, Cyberarbeit, Cyberarbeit, Cybersex und andere Verbindungen mit 'Cyber'. Sie verwiesen auf eine neuartige Lebensform, in der sich fortgeschrittenste Technik und extreme Utopien verbanden. Ihren Hauptschauplatz hat diese Cyberwelt in Amerkias Westen: Eine neue Frontier-Mentalität war dort entstanden, deren hemmungsloser Optimismus die Menschheit auf dem Sprung zu einer neuen Stufe der Evolution sah.

Gundolf S. Freyermuth nimmt uns als kundiger Führer mit auf eine Reise durch das Cyberland, zu den Vorläufern und Visionären der Computerrevolution. Cyberpunks und Cybernauten, Kryonikern Cyborgs und Extropianer, bei der sich Staunen und Verwunderung heftig mischten. Er war Ende der 90er des letzten Jahrhunderts in ihren Laboren und hat die Ursprünge der Visionen aufgezeichnet, von denen vieles heute ganz normal unseren Alltag bestimmt.

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„Ein wortwitziger Reiseführer, der die Protagonisten der neuen Zeit portraitiert.“

Aus: Amica (Hamburg, August 1996)

„Der frühere TransAtlantik- und Tempo-Autor Gundolf S. Freyermuth hat Cyberland bereist und eine vorzügliche Führung durch den High-Tech-Underground verfaßt. [...] Wer mehr über das Leben in der (nahen) Zukunft erfahren will, ist mit diesem Handbuch bestens bedient.”

Aus: Kurier (Wien, 21. August 1996)

„Freyermuths Essay ist ein Selbst-Versuch, zerfurcht von Brüchen in der Erzählzeit, Genrewechseln zwischen Reportage und Essay, Tempowechseln zwischen Portraitminiaturen und lang ausholenden Gedankengängen. Kurz: ein wichtiges Buch, denn es dramatisiert die Geburtswehen des vernetzten Individuums in der Neuen Medienwelt.”

Aus: zitty (Berlin, 15/1996)

„Die Eleganz, mit der diese Führung unternommen wird, ist frappierend. In seiner Schnittechnik erinnert das an Kubricks 2001 - Odyssee im Weltraum – vermeintlich Unvereinbares wie Steinzeitknochen und schwebende Raumfähren werden verschwistert, mit der Leichtigkeit eines Strauß-Walzers. [...] Cyberland ist Essay, Reportage, Lexikon und Bildungsroman in einem [...] ein Führer, der das Zeug zum Kultbuch des Cyberzeitalters hat.“

Aus: Tagesspiegel (Berlin, 8. September 1996)

„ ... ein vielstimmiger Chor der Zukunftsgläubigen des High-Tech-Undergrounds, die Gundolf S. Freyermuth in seinem sehr lesenswerten und spannenden Buch zu Wort kommen läßt.”

Aus: pl@net (München, August 1996)

„Freyermuth hat sich aufgemacht, die Welt von morgen, die Welt des Cyberspace zu erkunden [...] Die Cyberzukunft ist aber nicht alles, was Freyermuth uns bietet, auch der Status quo dieser jungen Kultur wird in Cyberland genau reportiert, vielleicht etwas weniger spektakulär, aber nicht weniger unterhaltsam und vor allem lehrreicher.”

Aus: Die Welt (Berlin, 29. Juni 1996)

„Der Autor berichtet auf 283 Seiten von seinem Trip durch das - für Außenstehende undurchdringliche Dickicht des High-Tech-Underground. [...] Gut geschrieben.”

Aus: computer & co. (München, September 1996)

„Es gibt ein Land zu entdecken, dessen Einheimische fremdartige Gestalten und dessen Entdecker solche sind, die es zu Hause nicht mehr aushalten: Cyberspace, für Enthusiasten der neue Wilde Westen. [...] Gundolf Freyermuth, der sich auf eine Ranch in den White Mountains (Arizona) zurückgezogen hat, bereiste, über Modem mit der Welt verbunden, Cyberland. [...] Zurück zur Natur, aber mit allen technischen Möglichkeiten der Zivilisation!”

Aus: Wochenpost (Berlin, 12. September 1996)

„Gundolf Freyermuth gibt all diese Ideen und Visionen mit der kühlen Distanz eines Anthropologen wieder, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, einen neu entdeckten Stamm zu beschreiben.”

Aus: Radio Bremen (LeseZeichen, 24. August 1996)

„Freyermuth will den in der Alten Welt und im alten Denken Zurückgebliebenen mit seinen flott geschriebenen und kundigen Reportagen aus der Neuen Welt nicht nur deren Exotik vorführen, sondern ihnen Lust am Aufbruch vermitteln. [...] Freyermuths Fahrt durchs Cyberland mit seinen Eingeborenen ist ein spannendes und informatives Buch, das die Träumereien, Spekulationen und Obsessionen der Pioniere ausbreitet und so einen Blick auf die mögliche Zukunft erlaubt.“

Aus: Telepolis (München, August 1996)

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Prof. Dr. Gundolf S. Freyermuth ist Gründungsdirektor des Cologne Game Lab an der Technischen Hochschule Köln. Er lehrt dort „Media and Game Studies“ sowie als Associate Professor an der ifs internationale filmschule köln „Comparative Media Studies“. Er studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Germanistik und Amerikanistik an der Freien Universität Berlin und war dort auch wissenschaftlicher Mitarbeiter. Parallel zu seiner wissenschaftlichen Arbeit war er seit 1980 als Redakteur, Reporter und Fachautor für Literatur, Film und digitale Medien tätig.

Zwischen 1994 und 2004 arbeitete er als freier Autor in den USA. Damals recherchierte und schrieb er „Cyberland (1996). Zuletzt erschien von ihm Games |Games Design | Game Studies. Eine Einführung. (Bielefeld: transcript 2015; englische Ausgabe ebenfalls transcript 2015)

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Peng, der Penguin

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Peng ist der Außenseiter unter den Königs-Pinguinen eines Vogelparks, einsam und zurückhaltend. Aber er besitzt Charakter und dazu eine einzigartige Gabe: Sein Gefieder kann sich verfärben. Es leuchtet violett bei Wut, wird grün vor Neid, weiß vor Angst und strahlt golden, wenn er glücklich ist. Mit Robert, einem elfjährigen aufgeweckten Jungen, der als einziger Pengs Sprache versteht, verbindet ihn bald eine wunderbare Freundschaft.

Als Peng mit Hilfe von Roberts Mutter zum Superstar einer gigantischen Werbekampagne wird, genießt der Star-Pinguin seinen Ruhm in vollen Zügen. Doch schon bald müssen sich die Freunde gegen billige Vermarktung, fiese Verträge und durchdrehende Fans wehren. Dafür braucht es List, Mut sowie eine ordentliche Portion Frechheit. Und einen verwegenen Plan, bei dem Peng über sich hinauswachsen muss!

»Das Pinguinbuch, das alle anderen Pinguinbücher überflüssig machet. Leider auch meine eigenen.«

Walter Moers

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Helmut Ziegler, geboren 1958, studierte einige Semester Germanistik und Philosophie. Bis 2002 war er Kulturredakteur der »Woche«, seither arbeitet er als freiberuflicher Journalist und Autor sowie gelegentlicher Werbetexter. Er veröffentlichte mit »Die schönsten Film-Weisheiten« eine Trilogie von Kino-Zitaten und zuletzt als Ko-Autor »Brüste – Das Buch«. Ziegler lebt mit seinem Sohn in Hamburg.

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Vicky Victory

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Igor Marenge ist ein begabter, aber arbeitsloser Übersetzer, ein moderner Taugenichts und Verehrer schöner Frauen. Mit seiner Partnerin Sonja, einer Therapeutin und »professionellen Versteherin«, ist er glücklich, was ihn aber nicht von erotischen Streifzügen durch das wiedervereinigte Berlin abhält. Raffiniert fädelt er die Begegnungen mit Vicky ein, »der schönsten Kassiererin aller 672 Supermärkte Berlins«. Aber ausgerechnet sie hütet ein Geheimnis, das Igor in die größte Katastrophe seines Lebens stolpern lässt. Eine spannungsreiche, mit Erotik und Witz gespickte Geschichte.

Das Berlin der Wendezeit ist das zweite Thema des Romans - im ersten Kapitel reduziert auf ein erdachtes kontrollierbares Modell, in Wirklichkeit aber bevölkert von kurz angebundenen Natives, die auch gern einmal handgreiflich werden. Igors Freunde sind sympathische Loser, linkische Linke, mit allen Randgruppen solidarisch, die die kleinen unattraktiven Chancen auf Broterwerb durch Arbeit als solche erkennen und an sich vorüberziehen lassen. Es reicht ja, wenn man genial ist, Stütze bezieht und sich irgendwie schwarz ein paar Hunderter hinzuverdient.

Der arbeitslose Igor ist auf jeden Fall beschäftigt - mit seinen Träumereien und den Frauen.

Ein temporeich erzählter Schelmenroman über einen der jungen Männer, von denen erfolgreiche Frauen so träumen.

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Barbara Sichtermann, geb. 1943, Soziologin und Publizistin. Freie Autorin seit 1978; zahlreiche Buchveröffentlichungen zu den Themen: Frauenpolitik, Leben mit Kindern, Geschlechterbeziehung, Literatur, Medien. Seit 1990 Mitglied der Adolf-Grimme-Preis-Jury, Arbeit für viele Rundfunksender. Barbara Sichtermann erhielt den Elisabeth-Selbert-Preis für Rundfunkarbeit und den Jean-Amery-Preis für Essayistik.

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