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Weibes Wonne und Wert

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So haben wir Richard Wagner noch nie gehört und gelesen — ein anderer Richard Wagner wird sichtbar: sein Theorie-Theater.

Richard Wagners »Gesamtkunstwerk« ist der Ort von weitausholenden und leitmotivisch verbundenen Theorien über Liebe und Tod, Werte und letzte Gründe, Geheimnisse und Rätsel, Unsagbares und Offenbares. Richard Wagners Musikdramen sind wundersame Erkenntnisdramen. Die erhellenden Werkinterpretationen von Jochen Hörisch, selbst ein brillanter Theoretiker der Literatur und der modernen Medien, bereiten ein anregendes Lesevergnügen auf dem Terrain zwischen Literatur, Philosophie und Kunst – und auf dem E-Book der Anderen Bibliothek ein Hörvergnügen – ingesamt 89 Hörbeispiele in einer Gesamtlänge von 69 Minuten. Zusammen mit den musikanalytischen Erläuterungen und Notenbeispielen des Dirigenten und Komponisten Klaus Arp entfacht Jochen Hörisch in origineller Weise Lust auf Richard Wagners Opern.

Der Text ist auf allen gängigen E-Readern zu lesen. Um alle Funktionen des Enhanced E-Books optimal nutzen zu können, wird ein Endgerät mit Audiofunktion oder ein Tablet benötigt.

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Jochen Hörisch, geboren 1951, ist Professor für Neuere Germanistik und Medienanalyse an der Universität Mannheim. Zu seinen Themen gehört das »Verstehen« jeder Art von Medien – wozu die klassischen Buchtexte wie die Medien gehören, das Theater genauso wie musikalische Themen. Aus seinem umfangreichen Werk erschienen in der Anderen Bibliothek als Band 195 »Der Sinn und die Sinne. Eine Geschichte der Medien« und als Band 239 »Theorie-Apotheke. Eine Handreichung zu den humanwissenschaftlichen Theorien der letzten fünfzig Jahre, einschließlich ihrer Risiken und Nebenwirkungen«.

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Nils Holgerssons wunderbare Reise durch Schweden

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»Es war einmal ein Junge. Er war vielleicht vierzehn Jahre alt, lang und schlaksig, mit weißblondem Haar. Viel taugte er nicht: Am liebsten schlief oder aß er, und am zweitliebsten trieb er Unfug.«

Die Geschichte von Nils Holgersson, wer hat sie nicht gelesen oder in den Verfilmungen gesehen? Verwandelt in einen Wichtel, wird der junge Taugenichts auf dem Rücken des weißen Gänserichs Martin zusammen mit den grauen Wildgänsen ganz Schweden erkunden – bis in den Norden Lapplands.

Nils Holgersson, ein Klassiker der Weltliteratur und bereits 1906 von der ersten weiblichen Literaturnobelpreisträgerin als Porträt ihres Landes aus der Vogelperspektive verfasst, ist oft ins Deutsche übertragen worden – in den allermeisten Fällen jedoch gekürzt und bearbeitet. Und die wenigsten der Lagerlöf-Leser wissen, dass eine ungekürzte Ausgabe nur schlecht zugänglich ist und eine gelungene Übersetzung bis heute nicht vorliegt.

Akka von Kebnekaise, der Adler Gorgo oder das Gänsemädchen Asa und der kleine Mats, – diese Figuren von Selma Lagerlöf begleiten uns auf einer Reise durch die schwedischen Provinzen in einem Entwicklungsroman voller Märchen und Legenden – und durchaus aufs Schönste belehrend.

Die neue vollständige Übersetzung von Thomas Steinfeld wird Selma Lagerlöfs Sprache mit ihren Eigentümlichkeiten, dem wunderbaren Schwedisch einer vergangenen Zeit, endlich gerecht.

Wenn Sie diese grandiose Übersetzung in Kombination mit den Originalillustrationen von Bertil Lybeck genießen möchten, raten wir zu dem Kauf der Printversion: Dieses E-Book verzichtet auf die Abbildungen.

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Selma Lagerlöf (1858 - 1940) erhielt 1909 den Nobelpreis für Literatur.

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Richter und Narr

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An den biblischen Samson aus dem „Buch der Richter“ im Alten Testament angelehnt, beginnt Vladimir Jabotinsky Jahre später sein literarisches Porträt 1919 in Palästina und publiziert es erstmalig 1926 in Paris: aus den vier biblischen Kapiteln erwächst ein vierhundertseitiges Werk im Stil der großen Romane des 19. Jahrhunderts.

Im antiken Ambiente, im Spannungsfeld politischer Seilschaften entwickelt sich um Samson – stark, fast unbesiegbar, intelligent – die Auseinandersetzung um die Vorherrschaft im Land zwischen den drei Volksgruppen in Kanaan: Philistern, Israeliten und dem Stamm Dan.

Der Konflikt wird mit ungleichen Waffen geführt, da die gebildeten, den anderen Stämmen überlegenen Philistern zwar weniger Muskelkraft, dafür aber umso mehr geistiges Wissen, kultiviertere Umgangsformen sowie auch Eisen besitzen. Samson, dessen biblische Wundertaten auf ein realistisches Maß gekürzt sind – »über Simsons Räubereien und Streiche waren viele Legenden im Umlauf. Die Mehrzahl war erfunden« – steht zwischen zwei Volksgruppen: zum einen durch seine Heirat und zum anderen durch seine eigene Herkunft, die fast bis zum Schluss reine Spekulation ist. Diese Problematik wirft die Frage auf, ob Freundschaft auch über Landesgrenzen hinweg bestehen kann… Samson entscheidet sich am Ende eindeutig und gibt seinen Landsleuten den Rat: »sie sollen Eisen sammeln, sie sollen einen Knig [König] wählen und sie sollen lachen lernen.« Weitere Konflikte liefert die Beziehung des Helden zum weiblichen Geschlecht …

Mit einem literarischen Kunstgriff versteht es Jabotinsky meisterlich, die Kluft zur biblischer Vorlage zu meistern: »Wahrheit ist nicht das, was in einer von vielen Nächten geschehen ist. Wahrheit ist das, was für immer im Gedächtnis der Menschen bleiben wird.«

Und im Gedächtnis bleiben wird das meisterliche Werk Jabotinskys, das längst zu einem Klassiker der israelischen Literatur geworden ist.

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Bis vor kurzem war der 1880 in Odessa geborene Vladimir Jabotinsky allenfalls als radikaler Zionist in Deutschland bekannt. Mit der Veröffentlichung von »Die Fünf« in der Anderen Bibliothek (Band 336, wegen des großen Erfolges aber nur noch als Erfolgsausgabe lieferbar) hat sich das geändert: »Ein großartiger Autor« (Die Zeit); »Ein Schatz aus Wörtern« (Die Welt); »Meisterlich« (Frankfurter Allgemeine Zeitung); »Ein großes Buch« (Süddeutsche Zeitung).

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Doppelleben

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Einsatz auf Leben und Tod*Die bewegende Doppelbiographie über ein charismatisches Paar, das den Widerstand gegen Hitler wagte.*In ihrer bewegenden Doppelbiographie vergegenwärtigt Antje Vollmer die Familiengeschichten zweier junger Adeliger aus einem heute fernen Ostpreußen, die um der menschlichen Würde willen ihr Leben und das ihrer Töchter und Angehörigen einsetzten.*Das Interesse an den wenigen Deutschen, die den Widerstand gegen Hitler riskierten und nach einer Vielzahl von Versuchen am 20. Juli scheiterten, war in Deutschland nie populär.*Zu den fast vergessenen Mitgliedern der militärischen Fronde gegen Hitler gehört auch Heinrich Graf Lehndorff, der schon 1939/40 zum Kreis um Henning von Tresckow und Claus Schenk Graf von Stauffenberg stieß - und am 4. September 1944, als 35jähriger und nach zwei dramatischen Fluchtversuchen, in Berlin-Plötzensee hingerichtet wurde.*In »Doppelleben« hat Antje Vollmer ein beinahe unbekanntes Kapitel der Verschwörungsgeschichte gegen Hitler neu erschließen und die privaten und politischen Facetten einer tragischen Geschichte des Scheiterns zusammensetzen können: anhand unveröffentlichter Erinnerungen von Gottliebe von Lehndorff, Abschriften von Tonbandgesprächen, ihrer und Heinrich von Lehndorffs Briefen - darunter dessen erschütternde, umfassend abgedruckte Abschiedsblätter - und schließlich anhand unbekannten Fotomaterials. Eingebettet in die militärhistorischen Geschehnisse in Deutschland und Europa vor allem seit Kriegsbeginn 1939, werfen wir einen Blick auf die dramatischen Tage und Stunden rund um den 20. Juli 1944.

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Antje Vollmer, geboren 1943, ist promovierte Theologin und war fast 20 Jahre lang Mitglied des Deutschen Bundestags, von 1994 bis 2005 als Bundestagsvizepräsidentin. Sie war als vielbeachtete Publizistin tätig und wurde unter anderem mit der Carl-von-Ossietzky-Medaille und dem Hannah-Arendt-Preis ausgezeichnet. Von Václav Havel wurde ihr der Masaryk-Orden verliehen.

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Weibes Wonne und Wert

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So haben wir Richard Wagner noch nie gehört und gelesen — ein anderer Richard Wagner wird sichtbar: sein Theorie-Theater.

Richard Wagners »Gesamtkunstwerk« ist der Ort von weitausholenden und leitmotivisch verbundenen Theorien über Liebe und Tod, Werte und letzte Gründe, Geheimnisse und Rätsel, Unsagbares und Offenbares. Richard Wagners Musikdramen sind wundersame Erkenntnisdramen. Die erhellenden Werkinterpretationen von Jochen Hörisch, selbst ein brillanter Theoretiker der Literatur und der modernen Medien, bereiten ein anregendes Lesevergnügen auf dem Terrain zwischen Literatur, Philosophie und Kunst – und auf dem E-Book der Anderen Bibliothek ein Hörvergnügen – ingesamt 89 Hörbeispiele in einer Gesamtlänge von 69 Minuten. Zusammen mit den musikanalytischen Erläuterungen und Notenbeispielen des Dirigenten und Komponisten Klaus Arp entfacht Jochen Hörisch in origineller Weise Lust auf Richard Wagners Opern.

Der Text ist auf allen gängigen Readern zu lesen. Um alle Funktionen des Enhanced E-Books optimal nutzen zu können, wird ein Endgerät mit Audiofunktion/ Tablet benötigt.

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Jochen Hörisch, geboren 1951, ist Professor für Neuere Germanistik und Medienanalyse an der Universität Mannheim. Zu seinen Themen gehört das »Verstehen« jeder Art von Medien – wozu die klassischen Buchtexte wie die Medien gehören, das Theater genauso wie musikalische Themen. Aus seinem umfangreichen Werk erschienen in der Anderen Bibliothek als Band 195 »Der Sinn und die Sinne. Eine Geschichte der Medien« und als Band 239 »Theorie-Apotheke. Eine Handreichung zu den humanwissenschaftlichen Theorien der letzten fünfzig Jahre, einschließlich ihrer Risiken und Nebenwirkungen«.

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Nils Holgerssons wunderbare Reise durch Schweden

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»Es war einmal ein Junge. Er war vielleicht vierzehn Jahre alt, lang und schlaksig, mit weißblondem Haar. Viel taugte er nicht: Am liebsten schlief oder aß er, und am zweitliebsten trieb er Unfug.«

Die Geschichte von Nils Holgersson, wer hat sie nicht gelesen oder in den Verfilmungen gesehen? Verwandelt in einen Wichtel, wird der junge Taugenichts auf dem Rücken des weißen Gänserichs Martin zusammen mit den grauen Wildgänsen ganz Schweden erkunden – bis in den Norden Lapplands.

Nils Holgersson, ein Klassiker der Weltliteratur und bereits 1906 von der ersten weiblichen Literaturnobelpreisträgerin als Porträt ihres Landes aus der Vogelperspektive verfasst, ist oft ins Deutsche übertragen worden – in den allermeisten Fällen jedoch gekürzt und bearbeitet. Und die wenigsten der Lagerlöf-Leser wissen, dass eine ungekürzte Ausgabe nur schlecht zugänglich ist und eine gelungene Übersetzung bis heute nicht vorliegt.

Akka von Kebnekaise, der Adler Gorgo oder das Gänsemädchen Asa und der kleine Mats, – diese Figuren von Selma Lagerlöf begleiten uns auf einer Reise durch die schwedischen Provinzen in einem Entwicklungsroman voller Märchen und Legenden – und durchaus aufs Schönste belehrend.

Die neue vollständige Übersetzung von Thomas Steinfeld wird Selma Lagerlöfs Sprache mit ihren Eigentümlichkeiten, dem wunderbaren Schwedisch einer vergangenen Zeit, endlich gerecht.

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Selma Lagerlöf (1858 - 1940) erhielt 1909 den Nobelpreis für Literatur.

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Requiem für Jakob

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Eine Hamburger Autorin und Buchkünstlerin, Gründerin der exquisiten Raamin-Presse, hat, wie sie selber sagt, ihr bisheriges Leben auf den Kopf gestellt, um den Spuren eines Unbekannten zu folgen. Der Anti-Held ihrer Recherche ist ein deutsch-französischer Jude, der 1997 mit 91 Jahren gestorben ist. Auch seine Familie lebt nicht mehr. Ein paar Fotos, ein paar Akten, auf die sie durch Zufall gestoßen ist, sind der Anfang. Sie befragt zweihundert Zeugen, wühlt sich durch mehr als zweitausend Seiten Gerichtsakten, schreibt zahllose Briefe und kämpft mit der Bürokratie von sechs Ländern - alles, um das Schicksal eines Mannes zu erforschen, der sie fasziniert und vor viele Rätsel stellt.*Jakob Birnbaum wechselte Länder und Identitäten, Namen und Lebensläufe, Religionen und Berufe je nach den Situationen und Zwickmühlen, in die er geriet. 33 Jahre seines Lebens hat er in Gefängnissen verbracht, als Dieb, Betrüger, Hochstapler oder Fälscher. Nach 1940 hat er nicht, wie er behauptete, der Resistance angehört, sondern als Informant für die Deutschen gearbeitet. Nach dem Krieg machte er »Karriere« in der deutschen Psychiatrie. Er glaubte sich von Geheimdiensten verfolgt und gefoltert, demonstrierte vor dem Bundestag und führte endlose Prozesse um Wiedergutmachung.*Aber Jakob war auch ein Charmeur, ein Frauenheld, ein Spieler und ein erfolgreicher Geschäftsmann. Zuletzt lebte er von Sozialhilfe in Altona, tingelte durch Agenturen und verdingte sich als Modell. Dieser rätselhafte Mensch erscheint hier, fern aller denunziatorischen Rechthaberei, als Opfer und Täter zugleich.

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Roswitha Quadflieg, 1949 in Zürich geboren, Tochter des Schauspielers Will Quadflieg. Kunststudium in Hamburg, bis 2003 Inhaberin der Raamin-Presse. Zahlreiche Romane und Essays. Zuletzt erschien bei Aufbau “Neun Monate. Über das Sterben meiner Mutter“. Sie lebt in Berlin.

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Reisen eines Deutschen in Italien in den Jahren 1786 bis 1788

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»Moritz ist hier … Er ist wie ein jüngerer Bruder von mir …« Johann Wolfgang von Goethe*Moritz’ Italien-Reise: eine autobiographische Selbstfindung, die ihn zu einem Zeitgenossen macht – bewundert von Rolf Dieter Brinkmann, Hubert Fichte oder Peter Handke.*Karl Philipp Moritz war der vom Pech verfolgte Zwillingsbruder von Goethe. Eine tiefe innere Verwandtschaft – viel zu wenig wahrgenommen – eint beide. Fast zeitgleich verbrachten sie römische Jahre. So lebendig, anschaulich und abwechslungsreich wie bei Karl Philipp Moritz wurde Italien nie wieder beschrieben – auch von Goethe nicht.*Die Reisen eines Deutschen in Italien und die Italienische Reise gehören zusammen als die Quintessenz des deutschen Erfahrungsschatzes aus Italien am Ende des 18. Jahrhunderts. Verona ist Moritz’ Tor nach Süden, er lernt die Adriaküste kennen, um in Rom, Neapel und Pompei, auf dem Vesuv und auf Capri, in Sorrent und Florenz der Antike nahe zu kommen.*Moritz streift als Melancholiker durchs »ewige« Rom, aber was er sucht, ist schon im Schutt der Gegenwart versunken. Ein faszinierendes Mosaik der großen Stadt entsteht im dauernden, schnellen und sprunghaften Blick- und Szenenwechsel: Kinderspiele, Stierkämpfe, Karneval, Opernarien, komische Heilige, Diebe, Bettler, Aberglauben, Stegreifdichter, Geräusche und Lärm … Sein moderner Reisebericht liest sich wie eine Postkartenfolge, an die lesende Mit- und Nachwelt eilig von unterwegs verschickt. Seine Reisen sind sein Vermächtnis, das ein wegweisender Essay von Jan Röhnert erhellt.

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Karl Philipp Moritz, geboren 1756 in Hameln, war unter den preußischen Aufklärern derjenige, von dem Heinrich Heine später sagen wird: »Moritz ist mir der liebste.« Sein großer autobiographischer Roman Anton Reiser (1785–1790), das Gegenstück zu Rousseaus Bekenntnissen, ist weltberühmt. Sein Magazin zur Erfahrungsseelenkunde war die erste psychologische Zeitschrift – und von der enormen Spannbreite des Denkens zeugen daneben die pädagogischen und philosophischen Schriften – vor allem seine Kunsttheorie, die den Freund Goethe tief beeinflusst hat. Karl Philipp Moritz ist ein spät entdeckter moderner Klassiker – 1793 gestorben.

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Im Palast der Erinnerung

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Die Erinnerung an Jiddischland: Der Roman über die Magie einer Sprache, einer Kultur, eines Volkes In ihrem römischen Palais, wie außerhalb der Zeit, hütet Sulamita, eine alte Dame, das Gedächtnis – an ein verlorenes Land, ein versunkenes Atlantis, wo zwischen den beiden Weltkriegen in Warschau die Poesie regierte; verfasst in Jiddisch, dieser unvordenklich alten Sprache, Muttersprache von 11 Millionen Menschen vor dem letzten Krieg.*Die Waise Pierre sucht das Gespräch mit Sulamita – auf der Suche nach seiner verlorenen Vergangenheit, den eigenen Ursprüngen, nur mit dem Namen seiner polnischen Großmutter im Lebensgepäck. Sulamita antwortet ihm aus dem Palast der Erinnerung. Wir folgen dem Werdegang von drei Dichtern, »Sternschnuppen« am Himmel von Warschau, die sich entschieden hatten, die alte Sprache Jiddisch einheimisch zu machen: Peretz Markish (1895–1952), Melekh Rawicz (1893–1976) und Uri Zvi Grinberg (1896–1981). Drei Dichter, die sich über alle Kontinente zerstreuten. Damals waren sie jung, hatten ihre Geliebten und den Ruhm in ihrer Sprache – bis zur Katastrophe, in der alles verschwand, das Land und die Bücher, die Körper und die Seelen.*»Im Palast der Erinnerung« wird alles wieder lebendig, erwachen die Geschichten, Anekdoten, Briefwechsel, Gedichte; es wiedererwachen alte Landschaften, Polen, Weißrussland, die Ukraine, Österreich-Ungarn – es leuchtet in Prosa und Poesie die Sprache eines alten Europa.

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Gilles Rozier, 1963 bei Grenoble geboren, studierte Hebräisch und Jiddisch und ist Direktor des Pariser Hauses für jiddische Kultur. Mehrere seiner Bücher wurden ins Deutsche übersetzt, darunter »Eine Liebe ohne Widerstand« (2004) und »Abrahams Sohn« (2007).

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Nolde und ich. Ein Südseetraum

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Wir begleiten Emil Nolde auf seine inspirierende Reise in die Südsee, wir bestaunen das unternehmerische Geschick von Queen Emma und folgen den Spuren Hans Christian Buchs durch Städte und Landschaften. Neu-Guinea gesehen aus drei unterschiedlichen Perspektiven, die sich im Raume, aber nicht in der Zeit treffen. Drei Lebensgeschichten, die sich kreuzen und doch nicht zueinander finden. Queen Emma, die neben fabelhaftem Reichtum durch Plantagen und Ländereibesitz in der Südsee trotz ihrer Herkunft – halb Samoanerin, halb Amerikanerin – zum Mittelpunkt der Upper-Class-Südsee-Gesellschaft aufsteigt und ein aufregendes Leben mit vielen, unterschiedlichen Männern führt. Emil Nolde, der Maler, der neben seinem künstlerischen Stil auf Neu-Guinea seine große Liebe fand – und das war nicht seine Frau Ada – und seinen Antisemitismus überwand. Sein Blick auf das Land, die Menschen, die Farben: mit Interesse, aber nicht mit Teilnahme. Hans Christoph Buch, der Papua-Neuguinea, die Stadt Rabaul, das fremde Land entdeckt und dabei mit sezierendem Blick und einer großen Portion Sarkasmus die auf der Suche nach sich selbst-Reisenden beschreibt.

»Ja, so etwa könnte es gewesen sein, aber nein, so war es nicht.«

Hans Christoph Buch verbindet, das ist sein literarisches Stilprinzip, Fiktion und Wirklichkeit: Emil Nolde unternahm in den Jahren 1913-1914 eine Reise in die Südsee; Queen Emma (1850–1913), die Königin der Südsee, war in der Tat reich durch ihr unternehmerisches und weibliches Geschick. In klarer Sprache entsteht ein magischer Sog, der uns tief in die Geschichte eines sehr fremden Landes eintauchen lässt.

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Hans Christoph Buch wurde 1944 in Wetzlar geboren. Er ist Erzähler, Essayist und Reporter und begleitet Die Andere Bibliothek als Autor seit vielen Jahren: Blut im Schuh (Bd. 204), Tanzende Schatten oder der Zombie bin ich (Bd. 235), Sansibar Blues (Bd. 287) und Apokalypse Afrika (Bd. 314). Der Autor lebt, wenn er nicht gerade unterwegs ist, in Berlin.

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