Logo weiterlesen.de
Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »Revolutionary Hospital«

Revolutionary Hospital

Deges, StefanHorneber, Markus (Hrsg.) | Bibliomed


Eine Blutgrätsche, ein Ziehen in der Leiste! Lucas M. spürt heftigen Schmerz. Er bricht das Training ab, reserviert via Spracheingabe seiner Eureka-Smartbrille ein selbstfahrendes Auto, das ihn nach Hause chauffiert, wo ihn Alexa mit gewohnt unaufgeregter Stimme begrüßt. Lucas weist Alexa an, Kontakt zur Gesundheitsakte herzustellen, und schildert sein Malheur. „Es sind mehrere Verletzungen möglich“, sagt Alexa. „Bitte suche einen Orthopäden mit einer Radiologie aus.“ Das Display der Eureka listet zehn Anbieter auf, sortiert nach der Entfernung zu Lucas’ Wohnung. „Bitte nach Qualität filtern“, sagt Lucas. „Möchtest du nach Indikations- oder Behandlungsqualität filtern, Lucas?“ Mit einem Zwinkern aktiviert Lucas die Indikationsqualität. Die Liste sortiert sich neu.

Dies ist der Auftakt einer klassischen Patientenkarriere im Jahr 2025; voller digitaler Gadgets, mit Hologrammen in der Radiologie, OP-Checklisten aus der Cloud und Avatoren-Betreuung in der Rehabilitation. Die Techniken, die 2025 zum Einsatz kommen, sind größtenteils heute schon aus der Erprobungsphase heraus. Wenn sie sich 2025 durchgesetzt haben werden, wird die Versorgungslandschaft nicht mehr wiederzuerkennen sein. Die Zahl der Krankenhäuser wird sich halbiert haben, ausgewählte Zentren werden modernste Operationstechniken und Hightech-Diagnoseverfahren anbieten, die mit globalen Wissensdatenbanken interagieren können. Doch wie bereiten sich Krankenhäuser auf diesen radikalen Wandel vor? Wie sichern sie ihre Existenz? Diesen Fragen gehen die Herausgeber des ersten Vordenker-Buchs für die Gesundheitswirtschaft gemeinsam mit 13 Gastautoren aus der Digital- und Sozialwirtschaft nach.

Revolutionary Hospital ist Ideensammlung und Wegbeschreibung gleichermaßen, ein kollektiver Findungsprozess für den digitalen Wandel.

---

Stefan Deges ist Geschäftsführer des Bibliomed-Verlags, einer 100-prozentigen Tochter der B. Braun Melsungen AG. Er manövriert den Verlag durch einen sehr vergleichbaren Transformationsprozess, wie er den Krankenhäusern bevorsteht. Bibliomed wandelt sich zu einem digitalen Wissensanbieter, der sich disruptive Techniken zunutze macht. Deges leitet unter anderem die Redaktion des Managementjournals „f&w führen und wirtschaften im Krankenhaus“ und ist Programmdirektor des Nationalen DRG-Forums. 2016 gründete er die digitale Lernplattform Bibliomed Campus. Bis zur Übernahme der Bibliomed-Geschäfte 2011 leitete er das Wirtschaftsressort der politischen Wochenzeitung „Rheinischer Merkur“. Er ist ausgebildet als Dipl.-Volkswirt sowie Wirtschaftsvolontär und Design Thinking Master.

---

Dr. Markus Horneber, geboren 1965 in Nürnberg, ist seit April 2012 Vorstandsvorsitzender der AGAPLESION gAG in Frankfurt. Von April 2011 bis März 2012 war er Kaufmännischer Geschäftsführer der Klinikum Chemnitz gGmbH, von 1997 bis März 2011 Leitender Verwaltungsdirektor des Evang.-Luth. Diakoniewerks Neuendettelsau.

Horneber hat an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Betriebswirtschaftslehre studiert. Von 1990 bis 1995 war er am dortigen Lehrstuhl für Industriebetriebslehre als Wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig und wurde im Jahr 1994 promoviert. Horneber ist unter anderem Mitglied des Aufsichtsrats der Evangelischen Bank, Vorstandsmitglied des Verbands Diakonischer Dienstgeber in Deutschland (VdDD), Vorstandsmitglied des Deutschen Evangelischen Krankenhausverbands (DEKV), Vorsitzender des Hochschulrats der Wilhelm-Löhe-Hochschule Fürth und Mitglied im Beirat des Diakoniewissenschaftlichen Instituts der Universität Heidelberg.

Leseprobe lesen
Web-Ansicht
Download
EPUB
PDF
Kaufen

Empfehlen

Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »Innovationen in der Gesundheitswirtschaft«

Innovationen in der Gesundheitswirtschaft

bibliomed


Innovation und Nachhaltigkeit von Projekten im Gesundheitswesen sind eine große Herausforderung. Zukunftsweisende Vorhaben münden oft nicht in einem nachhaltigen Betrieb oder scheitern gar. Die ungenügende Wirtschaftlichkeit ist dabei oft der letzte Dominostein, der ein Projekt zu Fall bringt. Dies führt zu Fragen, die über das dafür verantwortlich gemachte „Beharrungsvermögen“ und „Stammesdenken“ hinausgehen.

Sind die Projekte nicht genügend vorbereitet worden? Wurden die Rahmenbedingungen und das Umfeld zu optimistisch eingeschätzt? War das Unternehmer- oder Projektteam falsch zusammengesetzt? Konnte die Idee den Investoren und Kunden nicht überzeugend vermittelt werden? Fehlte es an Know-how und Instrumenten, um das Projekt organisatorisch einzubetten, zu verstetigen und in die Zone des Erfolgs und der Rentabilität zu führen? Waren für das Scheitern fehlendes methodisches Wissen und eine (zu geringe) Lernbereitschaft der beteiligten Partner mitverantwortlich? Innovative Ideen, Business Case und Geschäftsmodell sind dabei drei relevante Meilensteine, die ein erfolgreiches Projekt, eine Geschäftsidee erfolgreich durchlaufen muss.

Im doppelten Jubiläumsjahr – 50 Jahre B. Braun-Stiftung und zehn Jahre Mentoringprogramm – setzen die Autorinnen und Autoren ein Zeichen bei der theoretischen und die Alumnis des Mentoringprogramms bei der praktischen Beschreibung von Business Cases und zeigen damit, dass das Engagement zur Förderung von talentierten Nachwuchskräften für die Gesundheitswirtschaft durch das Mentoringprogramm Früchte trägt.

Leseprobe lesen
Web-Ansicht
Download
EPUB
PDF
Kaufen

Empfehlen