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Westbesuch

Aufbau Digital


Kein Ort Drüben.

Warum fuhr der Westonkel mit einem geliehenen Mercedes in den Osten? Wie konnten Städte wie Reutlingen und Paris zu Sehnsuchtsorten werden? Jutta Voigt erzählt von den Absurditäten des Reisens zwischen Ost und West, als es noch nicht das Normalste von der Welt war, dass man in ihr rumfährt.

In ihrem brillant geschriebenen, ironischen und hellsichtigen Text stellt Jutta Voigt fest: Ost- und Westdeutsche kannten sich viel besser, als nach 1989 gemutmaßt wurde – und sie profitierten voneinander. Die einen freuten sich auf schöne Geschenke, die anderen genossen die Bewunderung ihres dicken Audis, ihres Lebensstandards, vor allem aber die Dankbarkeit für die mitmenschlichen Dienste an den Brüdern und Schwestern. Zwanzig Jahre nach dem Mauerfall ist die Besuchszeit vorbei. Dennoch fühlen sich viele Ostdeutsche immer noch zu Besuch im Westen und viele Westdeutsche als generöse Gastgeber.

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Jutta Voigt, geboren in Berlin, Studium der Philosophie an der Humboldt-Universität, Redakteurin, Essayistin und Kolumnistin bei den Wochenzeitungen Sonntag, Freitag, Wochenpost und Zeit. 2000 Theodor-Wolff-Preis.

Bei Aufbau erschienen: „Der Geschmack des Ostens. Vom Essen, Trinken und Leben in der DDR“, „Westbesuch. Vom Leben in den Zeiten der Sehnsucht“. Zuletzt: „Spätvorstellung. Von den Abenteuern des Älterwerdens“. Neu im Aufbau Verlag erscheinen 2016 von Jutta Voigt: „Stierblutjahre. Die Boheme des Ostens“ und „Verzweiflung und Verbrechen. Menschen vor Gericht“.

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Vicky Victory

Fuego


Igor Marenge ist ein begabter, aber arbeitsloser Übersetzer, ein moderner Taugenichts und Verehrer schöner Frauen. Mit seiner Partnerin Sonja, einer Therapeutin und »professionellen Versteherin«, ist er glücklich, was ihn aber nicht von erotischen Streifzügen durch das wiedervereinigte Berlin abhält. Raffiniert fädelt er die Begegnungen mit Vicky ein, »der schönsten Kassiererin aller 672 Supermärkte Berlins«. Aber ausgerechnet sie hütet ein Geheimnis, das Igor in die größte Katastrophe seines Lebens stolpern lässt. Eine spannungsreiche, mit Erotik und Witz gespickte Geschichte.

Das Berlin der Wendezeit ist das zweite Thema des Romans - im ersten Kapitel reduziert auf ein erdachtes kontrollierbares Modell, in Wirklichkeit aber bevölkert von kurz angebundenen Natives, die auch gern einmal handgreiflich werden. Igors Freunde sind sympathische Loser, linkische Linke, mit allen Randgruppen solidarisch, die die kleinen unattraktiven Chancen auf Broterwerb durch Arbeit als solche erkennen und an sich vorüberziehen lassen. Es reicht ja, wenn man genial ist, Stütze bezieht und sich irgendwie schwarz ein paar Hunderter hinzuverdient.

Der arbeitslose Igor ist auf jeden Fall beschäftigt - mit seinen Träumereien und den Frauen.

Ein temporeich erzählter Schelmenroman über einen der jungen Männer, von denen erfolgreiche Frauen so träumen.

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Barbara Sichtermann, geb. 1943, Soziologin und Publizistin. Freie Autorin seit 1978; zahlreiche Buchveröffentlichungen zu den Themen: Frauenpolitik, Leben mit Kindern, Geschlechterbeziehung, Literatur, Medien. Seit 1990 Mitglied der Adolf-Grimme-Preis-Jury, Arbeit für viele Rundfunksender. Barbara Sichtermann erhielt den Elisabeth-Selbert-Preis für Rundfunkarbeit und den Jean-Amery-Preis für Essayistik.

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Zu Gast im Dritten Reich 1936. Rhapsodie

Acabus Verlag


"Auge in Auge mit den Visagen des Dritten Reiches!"

Vor genau 80 Jahren erschien das Werk „Kolmannen valtakunnan vieraana“ [Zu Gast im Dritten Reich] des finnischen Schriftstellers Olavi Paavolainen.

Auf Einladung der Reichsschrifttumskammer reiste Paavolainen 1936 nach Travemünde in das „Deutsch-Nordische Schriftstellerhaus“ und besuchte zusammen mit anderen skandinavischen Schriftstellern die Nationalsozialistischen Parteitage in Nürnberg.

Seine Beobachtungen und Eindrücke von Hitler-Deutschland hielt er in einer Rhapsodie fest. Es handelt sich dabei um eine subjektive, erlebnishafte Schilderung mit Quellenmaterial aus örtlichen Veröffentlichungen. Trotz anfänglicher Begeisterung ging er zu exakten kritischen Beobachtungen über, die auch die verdeckten Gefahren der nazistischen Macht erkannten. Eine Reihe satirischer Passagen verwehrte Paavolainen später den weiteren Zugang ins Deutsche Reich.

2014 jährte sich Paavolainens Todesjahr zum 60. Mal. Zu diesem Anlass erschienen in Finnland gleich zwei neue Biografien. Im Jahr 2016 sind dann 80 Jahre seit dem Erscheinen seines Buches "Zu Gast im Dritten Reich" (1936) vergangen und jetzt ist es auch für deutsche Leser erreichbar.

Die vorliegende erste deutschsprachige Übersetzung, die auch einen Einführungsessay enthält, vermittelt die kritischen Ansichten eines ausländischen Beobachters über die protzigen Kraftaktionen Hitler-Deutschlands.

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Anssi Halmesvirta wurde 1956 in Kiuruvesi, Region Nord-Savo in Finnland geboren, besuchte dort die Schule bis zum Abitur und nahm 1977 das Geschichtsstudium an der Universität Jyväskylä auf. Nach dem Magisterexamen 1983 setzte er seine Studien in Süd-England mit einem Stipendium an der Universität Sussex fort und erwarb 1990 den Doktorgrad mit der Dissertation The British Conception of the Finnish ‚Race’, Nation and Culture 1760-1918 (Studia Historica 34, SHS Helsinki 1990). Nach seiner Rückkehr war er an verschiedenen finnischen Universitäten als Lektor und ist derzeit als Professor am Historischen Institut der Universität Jyväskylä tätig. Zu seinen Hobbys gehören Tennis und Schach.

Halmesvirta veröffentlichte zahlreiche Monographien (u.A. Rakkaat heimoveljet. Unkari ja Suomi 1920-1945, 2011, Ungarisch 2013 / Die lieben Verwandten. Ungarn und Finnland 1920-1945; in Vorbereitung ist István Bibó. Unkarilainen demokraatti. Aatehistoriallinen elämäkerta / eine ideengeschichtliche Biographie) und über hundert Artikel zur Ideengeschichte mit besonderem Interesse für die multikulturellen Balkanländer und vor allem Ungarn, sowie zur Historie von Medizin und Sport. 2013 zeichnete er als Herausgeber einer Kulturgeschichte Finnlands in deutscher Übersetzung von Rolf Klemmt unter dem Titel Land unter dem Nordlicht (WBG Darmstadt).

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Olavi Paavolainen (1903-1964)

wurde 1903 im karelischen Kivennapa unweit von St. Petersburg geboren. Als sein Vater Abgeordneter wurde, zog die Familie 1921 nach Helsinki und Olavi nahm sein Studium der Ästhetik und Literatur auf. Zusammen mit anderen, vom Modernismus durchdrungenen Dichtern gründete er die stark kulturkritische Gruppe Tulenkantajat [Die Fackelträger] 1924-25, die nach Meinungsverschiedenheiten jedoch bald zerfiel. Anfang der Dreißigerjahre zog sich Paavolainen in seine eigentliche Heimat Karelien zurück und schrieb sein erstes größeres Werk Suursiivous eli kirjallisessa lastenkamarissa [Großreinigung oder in der literarischen Kinderstube] 1932, das eine zwiespältige Sensation darstellte.

Aber es wurde ihm zu eng in Finnland, er interessierte sich für die neuen politischen Strömungen und Machtverhältnisse in Europa, vor allem für die antibürgerlichen Ideen im nazistischen Deutschland und in der Sowjetunion. 1936 eröffnete sich ihm die Möglichkeit, auf Einladung der Reichsschrifttumskammer, Deutschland zu besuchen. Höhepunkt seines Aufenthalts waren die Erfahrungen auf den Nürnberger Parteitagen. Nach seiner Rückkehr veröffentlichte er noch im gleichen Jahr zur Weihnachtszeit seine Reportage Kolmannen valtakunnan vieraana [Zu Gast im Dritten Reich]. Wie H.K. Riikonen 2014 in seiner Paavolainen-Biographie Nukuin vasta aamuyöllä [Ich schlief erst im Morgengrauen] festhält, war er dabei höchst begeistert. Es war keine wissenschaftliche Untersuchung zum Nationalsozialismus, vielmehr eine subjektive Beschreibung seiner Erlebnisse und Eindrücke bei den Kultveranstaltungen des Parteikongresses. Paavolainen war weder sonderlich deutschfreundlich noch deutschfeindlich. Es wollte den Lesern lediglich das deutsche „Welterlebnis“ übermitteln. Da das Buch auch eine Reihe satirischer Passagen enthält, war Paavolainen ein weiterer Zugang ins Deutsche Reich versperrt.

Paavolainens Werk ist in der europäischen Reiseliteratur das seltene Beispiel eines Augenzeugen zu den Machtverhältnissen in Nazi-Deutschland. Sensationell dabei ist die kommunikative Visualität, die sogenannte ‚Politik des Auges‘: Inmitten Tausender anderer ausländischer Gäste beobachtete, sah und hörte er und vermittelte diese Eindrücke kritisch. Er beschrieb das Spektakel eines verweltlichten Glaubens in seiner ästhetisch verblüffenden und begeisternden Show mit optischer Schärfe.

In dem Buch Risti ja hakaristi [Kreuz und Hakenkreuz] beschäftigt sich Paavolainen 1938 nochmals mit dem Nationalsozialismus, bevor seine Heimatprovinz Karelien schließlich an die Sowjetunion fällt. Seine Aufzeichnungen zu den eigenen Kriegserfahrungen stellt er dann 1946 in dem Werk Synkkä yksinpuhelu [Finsteres Selbstgespräch] zusammen.

Paavolainen war zu seiner Zeit eine umstrittene Persönlichkeit. Vor allem konservative Kreise lehnten seine schonungslose Offenheit und Ehrlichkeit ab. Andere mochten seinen dandyhaften Habitus nicht: Er kleidete sich extravagant und liebte schicke und schnelle Autos. Im Nachkriegs-Finnland fand er sich zunächst kaum zurecht, mit Hilfe der Direktorin des Finnischen Rundfunks, der Brecht-Freundin Hella Wuolijoki, wurde er 1947 Chefredakteur der Radiozeitung und später Leiter der Theaterabteilung des Rundfunks; diese Stellung bekleidete er bis zu seinem Tode. Er starb 1964 an einer durch Alkoholismus verursachten Leberzirrhose.

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Sanddornpunsch & Inselzauber

BookRix | Insel-Roman


Wenn man sein Herz verliert, ohne es zu merken ...

»Denk an den Finderlohn! Sei großzügig und prüfe, ob dein Herzchen bei demjenigen, der es gefunden hat, in guten Händen ist.«

Leichter gesagt als getan, denkt Julie-Marie Sommer. Sie hat sich geschworen, nie wieder ihr Herz zu verschenken, und will als Physiotherapeutin auf der ostfriesischen Insel Norderney alt werden. Seit sie jedoch den attraktiven Lehrer Sven kennengelernt hat, tanzen Seepferdchen in ihrem Bauch und sie ist drauf und dran, ihre Vorsätze über Bord zu werfen.

Doch dann taucht ihr alter Freund Leon auf und mit ihm dunkle Wolken am Horizont.

Wird Julie-Marie sich auf eine Wochenendbeziehung mit Sven einlassen und hat diese Liebe zwischen Ebbe und Flut eine Chance?

Sanddornpunsch & Inselzauber ist der 2. Teil der Inselroman-Reihe von Rita Roth, die mit dem Roman Sanddornküsse & Meer begonnen hat.

Beide Bände sind in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden. Für einen größeren Lesegenuss empfiehlt es sich allerdings, mit dem 1. Teil zu beginnen.

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Sternschnuppenküsse

BookRix


Heute bist du mein Stern - und morgen bist du mir schnuppe!

Kurz bevor ein Burnout Tine richtig erwischt, tritt sie eine Kur im Allgäu an. Beladen mit ihrem pinkfarbenen Monstertrolley, einigen Problemen und Vorurteilen, hofft sie dort ihr Lachen und ihre Lebenslust wiederzufinden.

Nicht nur ihre Gesundheit wird auf Vordermann gebracht, auch ihr Seelenleben erfährt eine Generalüberholung. Die Aufforderung des Therapeuten, ein Glückstagebuch zu führen, bringt mehr ins Rollen, als sie anfänglich vermutet.

Tines Veränderung macht nicht bei einem komplett neuen Look Halt, sie lässt sich sogar auf eine „Sternschnuppen-Affäre" mit Christian von Dorschweiler ein, der ihr in seiner unnachahmlichen Art und Weise zeigt, was sie bisher verpasst hat.

Kann es für Tine und „Dirndl-Dorschi“ eine gemeinsame Zukunft geben oder wird die Beziehung schneller erlöschen als das Alpenglühen?

Witzig, turbulent und lebensklug lässt uns Rita Roth am Leben einer Frau teilhaben, die so einiges von dem nachholen möchte, was sie bislang versäumt hat, und die dabei die Erfahrung macht, dass es für einen Neuanfang nie zu spät ist.

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Verliebt in Hamburg

Bastei Entertainment


Nina George bietet einen charmanten, persönlichen und hintergründigen Blick auf die Eigenheiten der Freien und Hansestadt Hamburg. Als leidenschaftlich-neugierige Stadtläuferin durchstreift sie Straßen und Viertel, nimmt sich besonderer Orte und Lokale an, entdeckt inmitten geschäftigen Treibens >>Gemütsasyle für Fliehendesehenswertesten Stadt

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Mirabella

BookRix


Es kommt wie es kommt, er wartet schon!

Mirabella ist eine Frau Anfang fünfzig, mit Kurven aber auch mit Ecken und Kanten. Obwohl sie mit beiden Beinen im Leben steht, riskiert sie gern einen Blick in die Zukunft.

„Sie werden die Bekanntschaft eines Mannes machen, der Farbe in ihr Leben bringt. Aber es werden auch Tränen fließen“, sagte ein Astrologe Mirabella voraus. Davon ist sie überzeugt, als sie auf eine Annonce antwortet und statt Mr. Right ein ungewöhnliches Angebot erhält.

Zudem lädt ihr Ex-Gatte sie zu seiner Hochzeit ein. Für diesen Anlass muss eine passende Begleitung her. Wer könnte es sein? Mirabella erlebt einen turbulenten Sommer und unvergessliche Wochen auf Sylt.

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