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Schrei nach Freiheit

Verlag Nagel & Kimche AG


"Ich glaube nur, was ich mit eigenen Augen sehe" - mit diesem Vorsatz nimmt die Journalistin Samar Yazbek an der Revolution gegen das Regime al-Assads in Syrien teil. Sie geht auf die Straße, befragt Demonstranten, aus der Haft entlassene Dissidenten, aber auch Polizisten. Bald wird sie selbst in die Ereignisse hineingezogen und mehrmals verhaftet und misshandelt. In eindringlichen Bildern erzählt Yazbek von Protest, Folter und Verzweiflung in Arabien. Als sie erfährt, dass ihr Name auf einer Todesliste steht, flieht sie mit ihrer Tochter ins Ausland. Yazbeks Erlebnisbericht ist ein erschütterndes, sprachlich brillantes Dokument über Widerstand und Menschlichkeit. Mit einem Vorwort von Rafik Schami.

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Samar Yazbek wurde 1970 in Dschabla (Syrien) geboren. Sie studierte Literatur, veröffentlichte Romane und Erzählungen und engagierte sich als Journalistin für Bürgerrechte und die Rechte der Frauen. Außerdem war sie Herausgeberin der Online-Zeitschrift Woman of Syria und Autorin der Gruppe Beirut 39. Als im März 2011 die syrische Revolution begann, schrieb Yazbek ein Protokoll der Protestbewegung. Sie befragte Demonstranten, aus der Haft entlassene Dissidenten, aber auch Polizisten und Militärs. Bald wurde sie selbst verfolgt und vom syrischen Geheimdienst massiv eingeschüchtert. Als sie erfuhr, dass ihr Name auf einer Todesliste auftauchte, floh sie mit ihrer Tochter ins Ausland. 2012 erhielt sie den britischen PEN/Pinter International Price of Courage und in Schweden den Tucholsky-Preis. Seit ihrem Exil reiste Yazbek mehrfach heimlich nach Syrien ein, um die Menschen im Bürgerkrieg zu porträtieren.

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Bosporus reloaded

Aufbau Digital


Wohin steuert die Türkei?

Die Türkei ist als Brücke zwischen Europa und der islamischen Welt für uns von großer Bedeutung. Drei Millionen Menschen türkischer Herkunft leben in Deutschland. Dieses Buch hilft, die innertürkischen Veränderungen, aber auch das Leben und die Konflikte innerhalb der türkischen Community in Deutschland zu verstehen.

Zwei Jahre nachdem im Frühsommer 2013 die Proteste gegen die Regierung Erdogan und die Zerstörung des Istanbuler Gezi-Parks ausbrachen, werfen die Autorinnen einen Blick auf die junge Türkei, auf kulturelle, ökologische, wirtschaftliche Entwicklungen, die das Land grundlegend verändern.

Ost und West, Okzident und Orient prallen am Bosporus aufeinander. Vor allem seit die muslimisch-konservative Partei unter Reccip Erdogan die Regierung stellt, scheint es, als habe sich der Druck auf die junge Generation erhöht, sich künstlerisch und persönlich zu entfalten und einer Entwicklung gegenzusteuern, deren Triebkräfte die engen Moralvorstellungen und finanziellen Interessen des türkischen Ministerpräsidenten sind. Ein erhellender Generationenbericht, der mit gängigen Klischees aufräumt.

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Anna Esser und Karen Krüger sind beide in Istanbul aufgewachsen und haben dort ihr Abitur gemacht. Anna Esser lebt seit 2006 wieder in Istanbul, wo sie zunächst als Deutschlehrerin tätig war, bevor sie in die Kulturabteilung des Goethe-Instituts wechselte. Karen Krüger wurde Journalistin und hat die Türkei zu ihrem Spezialthema gemacht. Als Redakteurin im Feuilleton der FAZ und FAS berichtet sie über türkisches Leben in Deutschland und reist regelmäßig in die Türkei.

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Secondhand-Zeit

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG


Der Kalte Krieg ist seit über zwanzig Jahren vorbei, doch das postsowjetische Russland sucht noch immer nach einer neuen Identität. Während man im Westen nach wie vor von der Gorbatschow-Zeit schwärmt, will man sie in Russland am liebsten vergessen. Inzwischen gilt Stalin dort vielen, auch unter den Jüngeren, wieder als großer Staatsmann, wie überhaupt die sozialistische Vergangenheit immer öfter nostalgisch verklärt wird. Für Swetlana Alexijewitsch leben die Russen gleichsam in einer Zeit des "secondhand", der gebrauchten Ideen und Worte. Wie ein vielstimmiger Chor erzählen die Menschen in ihrem neuen Buch von der radikalen gesellschaftlichen Umwälzung in den zurückliegenden Jahren.

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Swetlana Alexijewitsch, 1948 in der Ukraine geboren und in Weißrussland aufgewachsen, arbeitete als Reporterin. Über die Interviews, die sie dabei führte, fand sie zu einer eigenen literarischen Gattung, dem dokumentarischen »Roman in Stimmen«. Alexijewitschs Werke wurden in mehr als 30 Sprachen übersetzt, und sie wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. 1998 mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung, dem Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis der Stadt Osnabrück (2001), dem National Book Critics Circle Award (2006), dem polnischen Ryszard-Kapuscinski-Preis (2011), dem mitteleuropäischen Literaturpreis Angelus (2011) und dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (2013). 2015 erhielt sie den Nobelpreis für Literatur.

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Die gestohlene Revolution

Verlag Nagel & Kimche AG


2012 erregte Samar Yazbeks Syrien-Bericht "Schrei nach Freiheit" Aufsehen. Yazbek musste fliehen; seither kehrte sie mehrfach heimlich in ihre Heimat zurück und beobachtete, wie sehr sich die Revolution verändert hat: Vom friedlichen Bürgerprotest gegen die Diktatur zum bewaffneten Widerstand, dann zum Bürgerkrieg, immer stärker dominiert von islamistischen Gruppen, bis zum bloßen Albtraum, aus dem der IS den größten Nutzen zieht. Yazbeks Interesse gilt den einzelnen Menschen in diesem Wandel, deren Schicksale sie mit großer Eindringlichkeit beschreibt. Sie sind die Hoffnung Syriens – und das Ergebnis einer Gewaltspirale, die das Land täglich weiter zerstört. Ein wichtiges, dringendes Buch.

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Samar Yazbek wurde 1970 in Dschabla (Syrien) geboren. Sie studierte Literatur, veröffentlichte Romane und Erzählungen und engagierte sich als Journalistin für Bürgerrechte und die Rechte der Frauen. Außerdem war sie Herausgeberin der Online-Zeitschrift Woman of Syria und Autorin der Gruppe Beirut 39. Als im März 2011 die syrische Revolution begann, schrieb Yazbek ein Protokoll der Protestbewegung. Sie befragte Demonstranten, aus der Haft entlassene Dissidenten, aber auch Polizisten und Militärs. Bald wurde sie selbst verfolgt und vom syrischen Geheimdienst massiv eingeschüchtert. Als sie erfuhr, dass ihr Name auf einer Todesliste auftauchte, floh sie mit ihrer Tochter ins Ausland. 2012 erhielt sie den britischen PEN/Pinter International Price of Courage und in Schweden den Tucholsky-Preis, 2016 wurde sie in Frankreich mit dem Preis für das beste ausländische Sachbuch ausgezeichnet. Seit ihrem Exil reiste Yazbek mehrfach heimlich nach Syrien ein, um die Menschen im Bürgerkrieg zu porträtieren.

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Aufbruch Schweiz!

Verlag Nagel & Kimche AG


Jahrzehntelang hat Tim Guldimann als Unterhändler und Schweizer Botschafter in Konflikten vermittelt. Er ist kein Mann der leisen Töne und ist damit oft angeeckt, verfügt aber über enorme Erfahrung: Er war Vermittler im Ersten Tschetschenienkrieg, Leiter der OSZE-Missionen in Kroatien und im Kosovo, Botschafter in Teheran und Berlin. Nun zieht er Bilanz – im Interview nimmt er ausführlich Stellung zu den drängenden Problemen unseres Landes: die Schweiz als Heimat und ihr Verhältnis zur EU, ihre Weltoffenheit, das Neutralitätsdogma und die Schwierigkeit, sich als Migrationsgesellschaft zu verstehen. Seine klaren Worte zeigen, warum Guldimann die derzeit profilierteste Stimme der Schweizer Politik ist.

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Tim Guldimann, 1950 in Zürich geboren, ist Diplomat und Politikwissenschaftler. Er war erfolgreicher Vermittler im Ersten Tschetschenienkrieg, Leiter der OSZE-Missionen in Kroatien und im Kosovo, Schweizer Botschafter und Vertreter der amerikanischen Interessen in Teheran und zuletzt fünf Jahre lang Botschafter in Deutschland.

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Christoph Reichmuth, geboren 1974, arbeitet seit 2000 als Journalist bei der Neuen Luzerner Zeitung, dazwischen ein Jahr bei der Prager Zeitung, ab 2007 als Politikredaktor, seit 2012 als Korrespondent der Neuen Luzerner, dann auch der Aargauer Zeitung in Berlin.

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José Ribeaud, geboren 1935 in Coeuve, Kanton Jura/Schweiz, war zuerst als Lehrer und Gewerkschaftssekretär, später als Journalist tätig. Von 1970 bis 1982 leitete er die Sendung Téléjournal (welsche Tagesschau) in Zürich, später war er Chefredakteur der Liberté in Fribourg. 1987 erhielt José Ribeaud den Preis der Oertli-Stiftung für seine Verdienste im Einsatz für den Sprachenaustausch. Seit seiner Pensionierung 1996 engagiert er sich für verschiedene Kommunikationsprojekte in Madagaskar und beteiligte sich dort auch an der Gründung einer Journalistenschule. 1998 erschien sein Buch Es war einmal die Schweiz, in dem er sich mit den wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Problemen der Schweiz und deren Auswirkungen auf den Zusammenhalt der Eidgenossenschaft kritisch auseinandersetzt. Ribeaud lebt heute in Berlin.

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Bagdad

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG


Als Najem Wali ein Kind war, erschien ihm Bagdad wie ein Traum. Sein Vater brachte ihm von dort Geschenke und Geschichten mit. Sobald er die Schule abgeschlossen hatte, zog Wali zum Studium in die Hauptstadt. Als 1980 der Iran-Irak-Krieg ausbrach, floh er nach Deutschland. Nun erinnert Najem Wali an eine Welt, die nach Jahrzehnten des Terrors und der Zerstörung gänzlich unterzugehen droht. Er erzählt von „seinem“ Bagdad, einer Stadt der Kaufleute, der Wissenschaftler und Künstler, so international und chic wie London und Paris. Sein Buch verbindet die Geschichte einer Metropole mit persönlichen Erinnerungen und setzt den Bildern der Verwüstung die Bilder einer blühenden Weltstadt entgegen.

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Najem Wali, 1956 im irakischen Basra geboren, flüchtete 1980 nach Ausbruch des Iran-Irak-Kriegs nach Deutschland. Heute lebt er als freier Autor und Journalist in Berlin. Er ist Kulturkorrespondent der bedeutendsten arabischen Tageszeitung Al-Hayat und schreibt regelmäßig u.a. für die Süddeutsche Zeitung, die Neue Zürcher Zeitung und Die Zeit. Von Sept. 2016 bis Aug. 2017 ist er Grazer Stadtschreiber. Bei Hanser erschienen zuletzt sein Roman Bagdad Marlboro (2014), für den er mit dem Bruno-Kreisky-Preis 2014 ausgezeichnet wurde, sowie Bagdad (Erinnerungen an eine Weltstadt, 2015).

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Lemberg

Aufbau Digital


Die Biographie einer Stadt

Einst Teil des Habsburger Reichs, galt Lemberg als »Jerusalem Europas«, wo Polen, Juden, Ukrainer und Deutsche

zusammenlebten. Namhafte Künstler und Wissenschaftler prägten eine Moderne, die der in Berlin und Wien in nichts nachstand. Dann verlor Lemberg wie so viele mitteleuropäische Städte durch Krieg, Holocaust und Vertreibung fast alle Einwohner – und damit sein Gedächtnis. Siebzig Jahre später, inmitten der Ukraine-Krise, sucht Lutz C. Kleveman die verschüttete Vergangenheit der Stadt freizulegen. Was er dabei entdeckt und brillant erzählt, ist nicht weniger als die Geschichte Europas bis heute.

»Lutz C. Kleveman erschließt lebendig und sehr persönlich die Geschichte dieser faszinierenden Stadt, die so viele Vergangenheiten hatte, Bühne so vieler Kulturen,

Träume und Tragödien war. Ein immenses Lesevergnügen.«

Philipp Blom (»Der taumelnde Kontinent«)

»Ein ebenso sorgfältiges wie umfassendes Geschichtsbuch über eine faszinierende Stadt, hinter deren bezaubernder Fassade sich Ungeheuerlichkeiten entluden.«

Sabine Adler (Deutschlandfunk)

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Lutz C. Kleveman, geboren 1974, hat Neuere Geschichte an der London School of Economics (LSE) studiert und als Journalist u.a. für Die Zeit, Spiegel Online, Newsweek und den Daily Telegraph geschrieben. Er ist der Autor von „Kriegsgefangen“ (2011) und „The New Great Game“ (2003).

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'45

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG


Das Ende des Zweiten Weltkriegs setzte die bis heute letzte globale Zäsur – Ende und Anfang, die in unzählige einzelne Bilder und Geschichten zerfallen. Der niederländisch-amerikanische Historiker Ian Buruma hat Hunderte persönlicher Erinnerungen und Berichte aus Europa und Asien zu einer großen Geschichte der Welt zur Stunde Null zusammengefügt. Er erzählt von Feinden, die zu Befreiern wurden, blühenden Schwarzmärkten, Militärgerichten und Lynchjustiz, von Siegern und Besiegten, von Trauer, Angst und grenzenloser Freude. So anschaulich und vielstimmig war noch nie über den dramatischen Sommer 1945 zu lesen, in dem das Fundament für unsere Gegenwart gelegt wurde.

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Ian Buruma, 1951 in Den Haag geboren, lehrt als Henry R. Luce Professor am Bard College und lebt in New York. Er veröffentlicht in zahlreichen amerikanischen und europäischen Zeitschriften. Bei Hanser erschienen zuletzt: Okzidentalismus. Der Westen in den Augen seiner Feinde (mit A. Margalit, 2005), Die Grenzen der Toleranz. Der Mord an Theo van Gogh (2007) und Die drei Leben der Ri Koran. Roman (2010).Die drei Leben der Ri Koran. Roman (2010).

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Der Krieg hat kein weibliches Gesicht

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG


Rund eine Million Frauen haben im Zweiten Weltkrieg in der Roten Armee gekämpft, aber ihr Schicksal ist nirgendwo festgehalten. In diesem Buch sind nun ihre Erinnerungen aufgezeichnet. Die Frauen schildern die unheroische Seite des Krieges, die üblicherweise in Erzählungen und Erinnerungen ausgeblendet wird. Im Gegensatz zu den Männern, die aus dem Krieg zurückkehrten, galten die Soldatinnen keineswegs als Heldinnen, vielmehr begegnete man ihnen mit Misstrauen, ja mit Verachtung. Swetlana Alexijewitsch gibt den Frauen in diesem erschütternden Buch erstmals eine Stimme. Entstanden ist ein zutiefst bewegendes, unsentimentales und doch fast lyrisches Dokument, das nun in einer von der Autorin überarbeiteten Neuausgabe erscheint.

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Swetlana Alexijewitsch, 1948 in der Ukraine geboren und in Weißrussland aufgewachsen, arbeitete als Reporterin. Über die Interviews, die sie dabei führte, fand sie zu einer eigenen literarischen Gattung, dem dokumentarischen »Roman in Stimmen«. Alexijewitschs Werke wurden in mehr als 30 Sprachen übersetzt, und sie wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. 1998 mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung, dem Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis der Stadt Osnabrück (2001), dem National Book Critics Circle Award (2006), dem polnischen Ryszard-Kapuscinski-Preis (2011), dem mitteleuropäischen Literaturpreis Angelus (2011) und dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (2013). 2015 erhielt sie den Nobelpreis für Literatur.

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Entscheidung in Kiew

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG


Was macht die Ukraine aus? Mit dem Krieg ist auch eine Kontroverse über die politische und kulturelle Eigenständigkeit des Landes ausgebrochen. Seit vielen Jahren ist Karl Schlögel in der Ukraine unterwegs, noch in jüngster Zeit hat er Reisen dorthin unternommen. Lemberg, Odessa, Czernowitz, Kiew, Charkiw, Donezk und Dnipropetrowsk: All diese Namen stehen für einst blühende Städte, für eine Kultur von eigenem Rang. Der Westen hat sie viel zu lange ignoriert, auch das ermunterte Putin zu seiner Expansionspolitik. 70 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkriegs sind in Europa wieder Städte von der Auslöschung bedroht. In solchen Zeiten führen Karl Schlögels Städtebilder vor Augen, was gar nicht fern von uns auf dem Spiel steht. Wer wirklich wissen will, was in Europa gerade passiert, muss auf die Städte der Ukraine schauen.

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"Eine geglückte Mischung aus Selbstbefragung, Reisereportage und Neuordnung eines über Jahrzehnte angesammelten Wissens." Tobias Rapp, Literatur Spiegel, 31.10.15"Karl Schlögels kluges Aufklärungswerk lehrt uns: Was immer mit der Ukraine geschehen mag, als signifikanter Teil Europas wird sie uns nie mehr loslassen." Richard Herzinger, Die Welt, 01.10.15"In seinem neuen Buch setzt Schlögel sich leidenschaftlich und kenntnisreich mit den Gründen und Folgen von Putins Husarenritt auf die Krim und seiner militärischen Einmischung in der Ostukraine auseinander. ... Höchst informative Portraits der wichtigsten ukrainischen Städte. Sie bieten einen anregenden Einblick in die kulturelle und sprachliche Vielfalt des weitläufigen Landes, das für viele Europäer noch immer eine 'terra incognita' darstellt." Reinhard Meier, NZZ am Sonntag, 27.09.15

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Karl Schlögel, Jahrgang 1948, hat an der Freien Universität Berlin, in Moskau und Sankt Petersburg Philosophie, Soziologie, Osteuropäische Geschichte und Slawistik studiert. Bis 2013 lehrte er als Professor für Osteuropäische Geschichte an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder. Bei Hanser erschienen zuletzt: Grenzland Europa. Unterwegs auf einem neuen Kontinent (2013) und Entscheidung in Kiew. Ukrainische Lektionen (2015).

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