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Verlockungen zur Unfreiheit

Horn, Karen (Hrsg.) | NZZ Libro (Buchverlag Neue Zürcher Zeitung)/ Frankfurter Allgemeine Buch


Nach dem 2007 publizierten, erfolgreichen Band «Die Idee der Freiheit», der 111 Werke zur liberalen Geistesgeschichte vorstellte, erschien die Idee reizvoll, einen zweiten Band über die Idee der Unfreiheit herauszugeben. Die Struktur wird beibehalten: Nach einer kurzen Darstellung von Zeitkontext und Biografie folgt eine pointierte Inhaltsangabe, danach wird auf die Wirkung des Textes eingegangen und aus liberaler Warte Stellung dazu bezogen. Abgerundet werden die 101 Präsentationen mit aussagekräftigen Zitaten und Literaturhinweisen. Bei der Auswahl der Texte wurde unterschieden zwischen radikalen Freiheitsverleugnern, die eine totalitäre Idee der Entmündigung des Menschen und einen politischen Kollektivismus befürworten, und solchen, die vom klassischen Liberalismus mehr oder weniger abweichen und durch ihr Denken die Akzeptanz für die Idee der Unfreiheit vergrössern helfen, die ihre Verdienste haben und wichtige Beiträge zur liberalen Idee geleistet haben. Es sind klassische Texte, denen Bedeutung und Substanz nicht abgesprochen werden kann. Der Band ist nicht als «liberaler Index» zu verstehen, sondern will zur Auseinandersetzung mit Denkströmungen und zum kritischen Nachdenken anregen über die Idee der Bevormundung ebenso wie über die ihr entgegentretende Idee der Freiheit.

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Geschichte der Utopie

UTB GmbH


Utopien sind Gedankenexperimente und kritische Spiegelbilder der historischen Wirklichkeit zugleich. Diese Einführung liefert einen Überblick zur Geschichte der Utopie und stellt ihre wichtigsten Entwürfe sowie ihre wesentlichen Merkmale, Ziele und Funktionsweisen vor. Auf diese Weise ergibt sich ein klares und konturenreiches Bild einer der einflussreichsten Denkströmungen der abendländischen Tradition, das von den antiken Mythen des Goldenen Zeitalters bis zu den Schreckensvisionen und

den ökologischen und feministischen Modellen des 20. Jahrhunderts reicht.

Behandelt werden u. a. Platon, Joachim von Fiore, Thomas Morus, Francis Bacon, Tommaso Campanella, J. G. Schnabel, William Morris und George Orwell.

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Honoré de Balzac

FUEGO


Über Geld und Geist bei Balzac, über Journalismus und Halbwelt, über Moral und Erfolg, über Bildung und Zeitung und über Liebe und Geld.

"Für immer vorbei ist der Moment, wo es möglich war, den betörenden Zauber des Geldes so darzustellen, wie Balzac es tat, oder wie Marx und Engels das Kapitalverhältnis als von einem automatischen Subjekt vorangepeitschtes Ausbeutungsverhältnis zu dechiffrieren. Und eben deshalb, weil Balzacs Werk den vergänglichen und unwiederbringlichen Augenblick bannt, darf es als zeitlos gelten, solange die bestehende Gesellschaft eine Verfallsform der bürgerlichen ist."

Wolfgang Pohrt

Sechs Essays, die unter dem Titel "Der Geheimagent der Unzufriedenheit. Balzac" 1984 als Buch erschienen und ursprünglich Radiobeiträge für den WDR waren, die 1981 unter dem Titel: "Rückblick auf die Moderne" gesendet wurden.

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"Es gibt ein großartiges Buch von Wolfgang Pohrt über Liebe und Geld bei Balzac, daraus habe ich natürlich auch nichts gelernt, aber es begeistert mich immer wieder aufs Neue."

Sophie Rois, KulturSPIEGEL

"Kluger Essay."

Claudius Seidl, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

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Die Zukunft erfinden

Fuego


»Die Zukunft erfinden« ist ein Manifest für das Leben nach dem Kapitalismus. Gegen die Konfusion, die politisch links wie rechts herrscht, wenn es darum geht, unsere High-Tech-Welt zu verstehen, stellt sich das Buch der Aufgabe, das emanzipatorische und zukunftsorientierte Potential der heutigen Gesellschaften zurückzuerobern. Statt einer komplizierten Zukunft auszuweichen, zielen Nick Srnicek und Alex Williams auf eine postkapitalistische Ökonomie, die es erlaubt, die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern, die Arbeit abzuschaffen und Technologien zu entwickeln, die unsere Freiheiten erweitern. Die Theoretiker des Akzelerationismus haben in »Die Zukunft erfinden« ihre Thesen aus dem »Akzelerationistischen Manifest« begründet und in einen politischen Zusammenhang gestellt.

»Statt die Mühe auf sich zu nehmen, einmal Erreichtes zu konsolidieren und weiter zu entwickeln, zielte die folkloristische Politik darauf ab, sich gegen die Zumutungen des globalen Neoliberalismus Zufluchtsorte einzurichten. So blieb sie eine Politik, die defensiv orientiert und außerstande war, eine neue Welt zu entwerfen oder an ihr zu bauen. Das vorliegende Buch umreißt daher eine andere Art Politik, eine, die darauf abzielt, die Zukunft selbst in die Hand zu nehmen und dabei eine Welt anzustreben, die moderner ist, als der Kapitalismus es jemals erlauben würde. Die den technologischen Möglichkeiten des 21. Jahrhunderts inhärenten utopischen Potentiale dürfen nicht an das unter dem Kapitalismus Vorstellbare gefesselt bleiben; eine anspruchsvolle linke Alternative muss sie befreien. Der Neoliberalismus ist gescheitert, der sozialdemokratische Weg unmöglich, nur mit einer ganz anderen Sicht lassen sich allgemeiner Wohlstand und umfassende Emanzipation gewinnen.«

Srnicek & Williams

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Nick Srnicek und Alex Williams sind die Verfasser von »#Accelerate. Manifest für eine akzelerationistische Politik«, das viele Diskussionen über die Linke hinaus ausgelöst hat.

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Alex Williams und Nick Srnicek sind die Verfasser von »#Accelerate. Manifest für eine akzelerationistische Politik«, das viele Diskussionen über die Linke hinaus ausgelöst hat.

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