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Weibes Wonne und Wert

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So haben wir Richard Wagner noch nie gehört und gelesen — ein anderer Richard Wagner wird sichtbar: sein Theorie-Theater.

Richard Wagners »Gesamtkunstwerk« ist der Ort von weitausholenden und leitmotivisch verbundenen Theorien über Liebe und Tod, Werte und letzte Gründe, Geheimnisse und Rätsel, Unsagbares und Offenbares. Richard Wagners Musikdramen sind wundersame Erkenntnisdramen. Die erhellenden Werkinterpretationen von Jochen Hörisch, selbst ein brillanter Theoretiker der Literatur und der modernen Medien, bereiten ein anregendes Lesevergnügen auf dem Terrain zwischen Literatur, Philosophie und Kunst – und auf dem E-Book der Anderen Bibliothek ein Hörvergnügen – ingesamt 89 Hörbeispiele in einer Gesamtlänge von 69 Minuten. Zusammen mit den musikanalytischen Erläuterungen und Notenbeispielen des Dirigenten und Komponisten Klaus Arp entfacht Jochen Hörisch in origineller Weise Lust auf Richard Wagners Opern.

Der Text ist auf allen gängigen E-Readern zu lesen. Um alle Funktionen des Enhanced E-Books optimal nutzen zu können, wird ein Endgerät mit Audiofunktion oder ein Tablet benötigt.

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Jochen Hörisch, geboren 1951, ist Professor für Neuere Germanistik und Medienanalyse an der Universität Mannheim. Zu seinen Themen gehört das »Verstehen« jeder Art von Medien – wozu die klassischen Buchtexte wie die Medien gehören, das Theater genauso wie musikalische Themen. Aus seinem umfangreichen Werk erschienen in der Anderen Bibliothek als Band 195 »Der Sinn und die Sinne. Eine Geschichte der Medien« und als Band 239 »Theorie-Apotheke. Eine Handreichung zu den humanwissenschaftlichen Theorien der letzten fünfzig Jahre, einschließlich ihrer Risiken und Nebenwirkungen«.

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Johann Sebastian Bach komponiert Zeit

tredition


Die Tänze der Suiten Bachs zeigen beispielhaft einerseits die Herausbildung von Satztypen und die Variationsbreite ihrer Merkmale, andererseits die Zusammenfügung dieser Satztypen zu bestimmten Satzfolgen. So stellen sich zwei Fragen: Wo fügt sich ein jeder Tanz in das System des Bachschen Tempos ein? Und: Wie sind die Satzfolgen, die die Satztypen bilden, organisiert?

Taktart und Tempostufe bestimmen jede Tanzart. Darüber erteilt der Name eines Tanzes Auskunft. Die Taktart ist am Beginn des Notentexts ausdrücklich genannt, nicht dagegen die Tempostufe. Das Ziel ist deshalb, die reguläre Tempostufe jeder Tanzart zu bestimmen. Denn die Tänze einer Art gehören nicht nur ein und derselben Taktart, sondern auch ein und derselben Tempostufe an.

Diesen Fragen geht das Buch in drei Teilen nach. Zunächst werden die Tänze für Tasteninstrumente der Englischen und Französischen Suiten und der Partiten der Klavierübung I gruppiert und charakterisiert. Daraus ergibt sich eine Systematik der Tanzarten. Danach wendet sich die Untersuchung dem Aufbau und der Eigenart der drei Werke für Tasteninstrumente zu, die jeweils sechs Suiten umfassen. Der letzte Teil ist den Tänzen und Suiten für solistische Besetzungen und den Ouvertüren für Ensemble gewidmet. Zum Abschluss weitet sich der Blick auf die Inventionen und Sinfonien.

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Ulrich Siegele, geboren 1930 in Stuttgart, studierte Musikwissenschaft, Klassische Philologie und Geschichte hauptsächlich in Tübingen, wo er 1957 promovierte und sich 1965 habilitierte. Danach lehrte er dort Musikwissenschaft, von 1971 bis zu seiner Pensionierung 1995 als Professor.

Seine Hauptarbeitsgebiete sind historische Kompositionsverfahren, vor allem die Konstruktion von Form im Hinblick auf Dauer und funktionale Differenzierung, besonders bei J. S. Bach, Monteverdi, Schütz, Beethoven, Wagner und in der seriellen Musik des 20. Jahrhunderts, sowie die Biographie J. S. Bachs in ihrem politischen, sozialen und ökonomischen Kontext. Sein analytischer Ansatz stellt sich entschieden auf den Standpunkt des Komponisten und entschlüsselt dessen Problemstellungen und Lösungsstrategien mit dem Ziel, strukturelle Ebenen eines Musikstücks klarzulegen und dadurch der kompositionstechnischen und nach Möglichkeit der ästhetischen Wahrnehmung zugänglich zu machen. Seine Untersuchungen zur Zeitstruktur in J. S. Bachs Musik beruhen auf der Überzeugung, dass das Tempo eines Stücks wie dessen andere Parameter dem Notentext einbeschrieben ist und aus den Satztypen der Komposition präzise erhoben werden kann.

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Weibes Wonne und Wert

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So haben wir Richard Wagner noch nie gehört und gelesen — ein anderer Richard Wagner wird sichtbar: sein Theorie-Theater.

Richard Wagners »Gesamtkunstwerk« ist der Ort von weitausholenden und leitmotivisch verbundenen Theorien über Liebe und Tod, Werte und letzte Gründe, Geheimnisse und Rätsel, Unsagbares und Offenbares. Richard Wagners Musikdramen sind wundersame Erkenntnisdramen. Die erhellenden Werkinterpretationen von Jochen Hörisch, selbst ein brillanter Theoretiker der Literatur und der modernen Medien, bereiten ein anregendes Lesevergnügen auf dem Terrain zwischen Literatur, Philosophie und Kunst – und auf dem E-Book der Anderen Bibliothek ein Hörvergnügen – ingesamt 89 Hörbeispiele in einer Gesamtlänge von 69 Minuten. Zusammen mit den musikanalytischen Erläuterungen und Notenbeispielen des Dirigenten und Komponisten Klaus Arp entfacht Jochen Hörisch in origineller Weise Lust auf Richard Wagners Opern.

Der Text ist auf allen gängigen Readern zu lesen. Um alle Funktionen des Enhanced E-Books optimal nutzen zu können, wird ein Endgerät mit Audiofunktion/ Tablet benötigt.

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Jochen Hörisch, geboren 1951, ist Professor für Neuere Germanistik und Medienanalyse an der Universität Mannheim. Zu seinen Themen gehört das »Verstehen« jeder Art von Medien – wozu die klassischen Buchtexte wie die Medien gehören, das Theater genauso wie musikalische Themen. Aus seinem umfangreichen Werk erschienen in der Anderen Bibliothek als Band 195 »Der Sinn und die Sinne. Eine Geschichte der Medien« und als Band 239 »Theorie-Apotheke. Eine Handreichung zu den humanwissenschaftlichen Theorien der letzten fünfzig Jahre, einschließlich ihrer Risiken und Nebenwirkungen«.

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