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Ohne Euch wäre ich aufgesessen

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„Ohne Euch wäre ich aufgesessen“: Dieser Schatz bislang unveröffentlichter Briefe, die sich Hans Fallada und seine Schwestern von 1928 bis 1946 schrieben, spiegelt das wechselvolle Leben des großen Schriftstellers und zugleich zwanzig Jahre bewegter deutscher Geschichte wieder. Eine eindrückliche und spannende Lektüre, zusammengestellt von seinem Sohn.

Im Dezember 1928 schreibt Fallada seiner Schwester „Ibeth“, der Ältesten von den drei Geschwistern, seit langem den ersten Brief: „Ich bitte Euch zu diesem Weihnachtsfeste, wenn auch noch nicht zu vergeben und zu vergessen, mir doch noch ein letztes Mal eine Möglichkeit zu geben.“ Nach zwei Jahren Gefängnis, weil er Geld für seine Alkohol- und Morphiumsucht veruntreut hatte, arbeitet er inzwischen bei einer Zeitung (noch ist er kein erfolgreicher Schriftsteller), und er hat seine große Liebe, Anna Issel, geheiratet. Auch der Neustart mit der Familie wird ihm nicht verwehrt. Schon am Neujahrstag antwortet seine Schwester Elisabeth: „Wir wollen doch lieber nur an die Zukunft denken.“ Von diesem Tage an bis zur Weihnacht 1946, Falladas letzter, wird der regelmäßige Briefkontakt nicht mehr abbrechen.

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Achim Ditzen, jüngster Sohn Rudolf Ditzens, wurde 1940 in Berlin geboren. Als Ingenieur für Druckereitechnik arbeitete er bis 2004 bei der Sächsischen Zeitung in Dresden. Er ist Vorstandsmitglied der Hans-Fallada-Gesellschaft, war Chefredakteur des „Salatgartens“, ist Mitherausgeber des Bandes „Hans Fallada und die liebe Verwandtschaft“ und Herausgeber der Fallada-Geschwisterbriefe „Ohne Euch wäre ich aufgesessen“.

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Rudolf Ditzen alias HANS FALLADA (1893–1947), zwischen 1915 und 1925 Rendant auf Rittergütern, Hofinspektor, Buchhalter, zwischen 1928 und 1931 Adressenschreiber, Annoncensammler, Verlagsangestellter, 1920 Roman-Debüt mit "Der junge Goedeschal“. Der vielfach übersetzte Roman "Kleiner Mann – was nun?" (1932) machte Fallada weltberühmt. Sein letztes Buch, „Jeder stirbt für sich allein“ (1947), avancierte rund sechzig Jahre nach Erscheinen zum internationalen Bestseller. Weitere Werke u. a.: »Bauern, Bonzen und Bomben« (1931), »Wer einmal aus dem Blechnapf frißt« (1934), »Wolf unter Wölfen« (1937), »Der eiserne Gustav« (1938).

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Als gäbe es mich nicht

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Die junge Lehrerin S. aus Bosnien bringt Anfang der neunziger Jahre in Schweden ein Kind zur Welt. Aber im Gegensatz zu den anderen Babys auf der Station hat dieses Neugeborene weder Sicherheit noch Heimat. Es hat keinen Namen und statt eines Vaters viele Väter die gesichtslose Masse der Soldaten, die S. in einem serbischen Frauenkonzentrationslager immer wieder vergewaltigt haben. Im Wochenbett suchen sie die schrecklichen Ereignisse der letzten Monate heim.

Ein Roman, der weitererzählen will, wo das Erzählen anderer versagt." Der Tagesspiegel.

Das Buch, das vom Inferno erzählt, lässt sich als ein Plädoyer für Hoffnung und Versöhnung lesen." FAZ

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Slavenka Drakulic, geboren 1949 in Kroatien, ist Schriftstellerin und Journalistin von internationalem Rang. Ihre Romane und Sachbücher sind in viele Sprachen übersetzt, ihre Artikel zu politischen und sozialen Themen erscheinen in Zeitungen rund um die Welt.

Werke: Das Prinzip Sehnsucht (Roman, 1989); Wie wir den Kommunismus überstanden - und trotzdem lachten (1991); Sterben in Kroatien - Vom Krieg mitten in Europa (1992); Café Paradies oder Die Sehnsucht nach Europa(1997); Das Liebesopfer (1997); Marmorhaut (1998); Als gäbe es mich nicht (1999).

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