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Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »Die Ferienfamilie«

Die Ferienfamilie

Aufbau Digital


Eine Patchworkfamilie macht Urlaub. Für den Sommer zieht Nora nicht nur mit ihrem eigenen Kind, sondern auch mit dem Sohn ihres ersten Mannes und mit ihrer Nichte in ein Ferienhaus. Die Verhältnisse dieser Ferienfamilie scheinen kompliziert, aber verworrene Beziehungen sind die Kinder gewöhnt, denn ihre Eltern erproben unentwegt neue Liebes- und Ehekombinationen. Höchst amüsant beschreibt Barbara Frischmuth gleichermaßen die Erfahrungen der Scheidungskinder wie die Unsicherheit der Erwachsenen, die von den Kindern nachsichtig durchschaut werden. Das Ferienhaus, das Nora für sich und ihren Sohn Pu gemietet hat, ist geräumig, und so läßt sie sich leicht überreden, auch ihre Nichte und Fenek, den Sohn ihres ersten Mannes, mit einziehen zu lassen. Jeder aus dieser zusammengewürfelten Ferienfamilie hat schon Erfahrungen mit Zerwürfnissen oder Scheidungen gemacht und genießt daher das harmonische Miteinander dieser Sommerwochen um so mehr. Aber dann taucht Noras alter Schulfreund Lajosch auf. Zögerlich versucht er, den Platz an Noras Seite einzunehmen. Sofort mißtrauisch, unterziehen ihn die Kinder harten Prüfungen und Abschreckungsmanövern. Zwar erweist er sich im großen und ganzen als akzeptabel, doch bleibt vor allem bei Fenek ein Rest Mißtrauen gegenüber dem unproblematisch scheinenden neuen Familienmitglied "Am Anfang ist das immer so", meint er pessimistisch. "Man erliegt der Suggestion, Zeuge überwiegend heiterer Ferienerlebnisse und kindlicher Plaudereien zu sein. Literarische Kunstlosigkeit vorzutäuschen, diesen Kniff beherrscht Barbara Frischmuth wahrhaftig. Unter der Hand ist eine hellsichtige Beschreibung modernen Zusammenlebens dabei herausgekommen." Rheinischer Merkur

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"... ein amüsanter, leicht lesbarer und ein bißchen trauriger Sommerroman ..." Extrablatt

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Barbara Frischmuth, 1941 in Altaussee (Steiermark) geboren, studierte Türkisch, Ungarisch und Orientalistik und ist seitdem freie Schriftstellerin. Seit einigen Jahren lebt sie wieder in Altaussee. Ihr neues Buch “Der unwiderstehliche Garten. Eine Beziehungsgeschichte” steht derzeit auf den österreichischen Bestsellerlisten. Nach ihrem von der Kritik hochgelobten Debüt „Die Klosterschule“ (1968) wurde sie vor allem mit der „Sternwieser-Trilogie“ (1976-1979) und der „Demeter-Trilogie“ (1986-1990) bekannt. Neben Erzählungen und Essays erschienen zuletzt die Romane “Vergiss Ägypten“ (2008) und „Woher wir kommen“ (2012) sowie literarische Gartentagebücher wie „Löwenmaul und Irisschwert“ (2003) und „Marder, Rose, Fink und Laus“ (2007).

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