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Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »Magermilch und lange Strümpfe«

Magermilch und lange Strümpfe

Aufbau Digital


"Magermilch und lange Strümpfe waren äußerliche Zeichen von Entbehrungen, die ich als Kind nicht als solche empfand. Meine Generation hatte keine besseren Zeiten erlebt, wir kannten nur diese."

Bernd-Lutz Lange erzählt von einer kargen, dennoch unbeschwerten Kindheit nach dem Krieg und in der jungen DDR. Fruchtschnee und Affenfett, Brausepulver und Muggefugg, Wattfraß und Kartoffelkäfer feiern in diesen Erinnerungen ihre fröhlichen Urständ.

Ein heiteres Zeitdokument: wie der Autor selbst, so steckte auch die Republik in den Kinderschuhen, und nicht alle Gehversuche endeten glücklich.

"Es ist die Schnellebigkeit unseres Jahrhundert, die solch ein Überlieferungsbuch wichtig macht." Die Zeit

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Bernd-Lutz Lange, geboren 1944 in Ebersbach/Sachsen, wuchs in Zwickau auf. Nach einer Gärtner- und Buchhändlerlehre studierte er an der Fachschule für Buchhändler in Leipzig. 1966 war er Gründungsmitglied des Kabaretts „academixer“, von 1988 bis 2004 trat er im Duo mit Gunter Böhnke auf, seitdem arbeitete er vorwiegend mit der Sängerin und Kabarettistin Katrin Weber.

Von Bernd-Lutz Lange liegt inzwischen rund ein Dutzend Bücher vor. Im Aufbau Verlag sind „Dämmerschoppen“, „Magermilch und lange Strümpfe“, „Mauer, Jeans und Prager Frühling“, „Ratloser Übergang“, “Das Leben ist ein Purzelbaum” sowie „Davidstern und Weihnachtsbaum“ lieferbar. 2013 erschien im Aufbau Verlag „Nischd wie hin. Unsere sächsischen Lieblingsorte“ (zusammen mit Tom Pauls). 2014 erhielt Bernd-Lutz Lange das Bundesverdienstkreuz.

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Bevölkerungsgeschichte Europas

UTB GmbH


Pestepidemien, Siedlungsexpansionen, Heiratsmuster und Migrationsströme – zahlreiche kulturelle und biologische Faktoren haben die Bevölkerungsgeschichte Europas in den letzten 1500 Jahren bestimmt.

Andreas Weigl zeichnet erstmals die großen Linien der demografischen Entwicklung des ganzen Kontinents im globalen Kontext nach. Gängige Erklärungsmodelle, die auf ökonomistische, vor allem malthusianische Konzepte zurückgreifen, werden dabei hinterfragt und korrigiert.

Eine allgemeine Einführung zum Thema für Studierende der Geschichte (insbesondere Wirtschafts- und Sozialgeschichte), Historiker, sowie Studierende der Soziologie und der Demographie und Historischen Geographie.

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Die Macht der Worte

Böhlau Verlag Köln


Erneut begibt sich der renommierte Sprachforscher Horst Dieter Schlosser auf die Suche nach der Wirkmacht von Worten und Sprachbildern. Nach seinem Buch über die „Sprache unterm Hakenkreuz“ betrachtet er diesmal die wichtigen Leitbilder und Schlüsselbegriffe des 19. Jahrhunderts.

Der große Einfluss von Sprache auf politische und gesellschaftliche Entwicklungsprozesse wird in historischen Analysen häufig unterschätzt. Hier setzt das neue Buch von Horst Dieter Schlosser an. Der Sprachforscher zeichnet an einer Vielzahl von konkreten Beispielen die verschiedenen Wirkmechanismen von Worten und Sprachbildern im 19. Jahrhundert nach. Von der unkritischen Vereinnahmung bis zur kritischen Reflexion, von identitätsstiftend bis rassenideologisch-abgrenzend, von „Einheit“ über „Nation“ und „Volk“ bis „Freiheit“: Schlossers Analyse schließt eine Lücke in der historisch-politischen Geschichtsschreibung und veranschaulicht, wie die bewusstseins- und realitätsbildende Macht der Worte sogar bis in die Gegenwart wirkt.

Ein Buch für alle, die die Geschichte des 19. Jahrhunderts anders lesen, verstehen und reflektieren möchten.

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Horst Dieter Schlosser ist Professor em. für Deutsche Philologie an der Universität Frankfurt a.M. Er ist Initiator der sprachkritischen Aktion "Unwort des Jahres", deren Sprecher er bis 2010 war.

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Wirtschaftsgeschichte des Kaiserreichs 1871-1918

UTB GmbH


Während der fast 50 Jahre zwischen Reichsproklamation und Novemberrevolution wandelte sich Deutschland vom rückständigen Agrarstaat zum wirtschaftlich modernen sowie gesellschaftlich und politisch revolutionären Staat.

Carsten Burhop blickt aus wirtschaftswissenschaftlicher Perspektive auf das deutsche Kaiserreich. Nach einer kurzen Darstellung der staatsrechtlichen Organisation, der gesellschaftspolitischen Schichtungen und der wichtigsten politischen Ereignisse werden zunächst die gesamtwirtschaftlichen Faktoren angesprochen: Wachstum in nationaler und internationaler Perspektive sowie Konjunkturschwankungen. Danach gibt Burhop einen Überblick über wichtige Felder der Wirtschaftspolitik: Fiskal-, Außenhandels- und Zollpolitik, Geld- und Währungspolitik. Anschließend folgt ein Blick auf Unternehmen und Märkte: Unternehmenskonzentration und Kartellierung, Banken und Finanzmärkte. Burhop schließt mit einer Darstellung der Wirtschaft im Ersten Weltkrieg.

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Die Lola-Montez-Story

Stiebner


Lola Montez stürzte Bayern 1848 in die größte Krise seiner Geschichte: Der 60-jährige König Ludwig I. war der erotischen Ausstrahlung der 25-jährigen Hochstaplerin aus Irland so verfallen, dass er die gesamte Bevölkerung gegen sich aufbrachte, seine Regierung zum Rücktritt zwang, Lola zur Gräfin erhob, ihr eine Luxusvilla kaufte und sie mit Geld überschüttete. »Im Mittelalter wäre sie als Hexe verbrannt worden, denn die Gewalt dieses Weibes über den klaren und verständigen Geist Seiner Majestät grenzt wirklich ans Zauberhafte«, schrieb General Karl von Heideck.

Am 19. März 1848 dankte Ludwig I. als König von Bayern ab, denn »Ich habe auf die Krone verzichten können, aber nicht auf meine geliebte Lolitta.«

Die bisher als romantisches Liebesspiel verniedlichte dreijährige Beziehung war die größte Staatsaffäre des Königreichs Bayern, deren Ausmaß erst jetzt durch den 150 Jahre später freigegebenen Briefwechsel von Lola und Ludwig und die erst heute zugänglichen Aufzeichnungen des Architekten Leo von Klenze sichtbar wird: Sex, Macht und Geld waren wie bei den Prominenten-Affären unserer Tage die Triebkräfte des Skandals, den die fesche Lola mit ihrem Musical »Lola Montez in Bavaria« 1850 auf dem Broadway krönte.

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Lemberg

Aufbau Digital


Die Biographie einer Stadt

Einst Teil des Habsburger Reichs, galt Lemberg als »Jerusalem Europas«, wo Polen, Juden, Ukrainer und Deutsche zusammenlebten. Namhafte Künstler und Wissenschaftler prägten eine Moderne, die der in Berlin und Wien in nichts nachstand. Dann verlor Lemberg wie so viele mitteleuropäische Städte durch Krieg, Holocaust und Vertreibung fast alle Einwohner – und damit sein Gedächtnis. Siebzig Jahre später, inmitten der Ukraine-Krise, sucht Lutz C. Kleveman die verschüttete Vergangenheit der Stadt freizulegen. Was er dabei entdeckt und brillant erzählt, ist nicht weniger als die Geschichte Europas bis heute.

»Lutz C. Kleveman erschließt lebendig und sehr persönlich die Geschichte dieser faszinierenden Stadt, die so viele Vergangenheiten hatte, Bühne so vieler Kulturen,

Träume und Tragödien war. Ein immenses Lesevergnügen.«

Philipp Blom (»Der taumelnde Kontinent«)

»Ein ebenso sorgfältiges wie umfassendes Geschichtsbuch über eine faszinierende Stadt, hinter deren bezaubernder Fassade sich Ungeheuerlichkeiten entluden.«

Sabine Adler (Deutschlandfunk)

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Lutz C. Kleveman, geboren 1974, hat Neuere Geschichte an der London School of Economics (LSE) studiert und als Journalist u.a. für Die Zeit, Spiegel Online, Newsweek und den Daily Telegraph geschrieben. Er ist der Autor von „Kriegsgefangen“ (2011) und „The New Great Game“ (2003).

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Die Zukunft Europas und das Judentum

Deutsch, Oskar (Hrsg.) | Böhlau Verlag Wien


Die Geschichte der Juden in Europa ist gekennzeichnet von deren Bemühungen um Gleichberechtigung, von Restriktion und antisemitischer Gewalt, die letztlich in der Shoah mündete. Heute, am Beginn des 21. Jahrhunderts, blicken viele Juden in Europa angesichts wachsender Terrorgefahr und steigendem Antisemitismus wieder skeptisch in die Zukunft. Das vorliegende Buch ist ein Versuch, die Vision Theodor Herzls aufzugreifen und angesichts des gesellschaftlichen Umbruchs in Europa einen Blick in die Zukunft zu tun. Was bedeutet jüdisches Leben im Europa der Zukunft? Welche Auswirkungen haben Migration und Wandel der religiösen Verhältnisse in Europa? Müssen Juden heute in Europa wieder auf „gepacktem Koffer sitzen“?

Namhafte Persönlichkeiten haben dazu ihre Gedanken, Analysen und Perspektiven beigesteuert: Shlomo Avineri, Wolfgang Benz, Rabbiner Schlomo Hofmeister und Imam Ramazan Demir, Charlotte Knobloch, Bundesminister Sebastian Kurz, Botschafter Ronald S. Lauder, Karl Fürst Schwarzenberg, Bassam Tibi, Ingo Zechner und andere.

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Oskar Deutsch hat sich seit früher Jugend in verschiedenen Bereichen und Funktionen für die Jüdische Gemeinde Wien engagiert und ist seit 2012 Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Wien.

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Das Vermächtnis der Besatzung

Böhlau Verlag Köln | Griechenland in Europa


Die Okkupation Griechenlands durch die Deutsche Wehrmacht beeinflusst bis heute das deutsch-griechische Verhältnis. Kateřina Králová nimmt die bilaterale Beziehungsgeschichte in den Blick. Ihr Buch bietet grundlegendes Wissen für eine sachliche Diskussion fernab aller Klischees.

Ein gemeinsames deutsch-griechisches Erinnern an die Besatzungszeit gibt es (noch) nicht. In Griechenland ist das Geschehen unvergessen, in Deutschland hingegen werden die Greueltaten der Besatzer an der griechischen Zivilbevölkerung verdrängt oder beschwiegen. Die Asymmetrie der Vergangenheitsbewältigungen beeinflusst bis heute das Verhältnis zwischen den Ländern. Wissensdefizite führen zu Polarisierungen, wie die aktuelle politische Berichterstattung zeigt.

Von der deutschen Besatzungspolitik und den direkten Folgen für Griechenland und seine Bevölkerung ausgehend, verfolgt Kateřina Králová die deutsch-griechischen Beziehungen seit 1940: über die Restauration in Griechenland nach dem Krieg, die Wiederaufnahme der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen, die Strafverfolgung von NS-Kriegsverbrechern und die Debatten um die Reparationsfrage im Zuge des Ost-West-Konflikts, der Wiedervereinigung Deutschlands und der jüngsten Vergangenheit.

Das Buch der Historikerin bietet eine verständliche Darstellung der Geschichte bis hin zu den aktuellen Entwicklungen. Die dargestellten Fakten und Zusammenhänge machen die Dringlichkeit der deutschen Aufarbeitung deutlich und mahnen ein nachhaltiges Geschichtsverständnis in beiden Ländern an.

In der Tschechischen Republik und in Griechenland ist das Buch bereits publiziert, jetzt folgt die deutsche Übersetzung.

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Kateřina Králová, Historikerin, ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Karls-Universität Prag.

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Ein ziemlich jüdisches Leben

Böhlau Verlag Köln | Reihe Jüdische Moderne


Dieses Buch gibt Einblick in die Komplexität heutiger jüdischer Zugehörigkeiten. Die Autorin fächert dafür zunächst die religionsgesetzlichen, historischen sowie sozial- und kulturwissenschaftlichen Grundlagen auf. Im Mittelpunkt stehen sodann Auszüge aus Gesprächen mit in der deutschsprachigen Schweiz lebenden Personen, die aus „gemischten“ Beziehungen stammen oder in solchen leben und ihr Jüdischsein an die nächste Generation weitergeben wollen. Fragen zum Übertritt kommen ebenso zur Sprache wie Nachwirkungen der Shoah und das Verhältnis zur Religiosität, die allerdings für das Zugehörigkeitsgefühl keine Rolle zu spielen scheint. Es gelingt der Autorin, die alltagspraktische Lebensrealität der Interviewpartner auf überzeugende Weise mit theoretischen Erkenntnissen zu verbinden.

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Madeleine Dreyfus ist Psychoanalytikerin und Kulturanthropologin in Zürich.

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Martin Bormann

Böhlau Verlag Köln


Martin Bormann (1900–1945) war einer der am meisten gehassten NS-Funktionäre. Als Leiter der Partei-Kanzlei der NSDAP im Rang eines Reichsministers und Privatsekretär Hitlers wurde er von Ministern, Gauleitern, Beamten, Richtern und Generälen gefürchtet. Bormann identifizierte sich mit Hitlers Vorstellungen von Rassenpolitik, Judenvernichtung und Zwangsarbeit und machte sich als sein Vollstrecker für die Detail- und Schmutzarbeit unentbehrlich. Eiskalt entschied er über das Schicksal von Millionen Menschen. Nach Hitlers Selbstmord verlor sich zunächst Bormanns Spur. Im Oktober 1946 wurde er vom Internationalen Militärgerichtshof in Nürnberg in Abwesenheit schuldig gesprochen und zum Tod verurteilt. 1972 wurde in Berlin sein Skelett gefunden. Er wurde offiziell für tot erklärt. Inzwischen wurde nachgewiesen, dass Bormann am 2. Mai 1945 zur Giftkapsel gegriffen hatte.

Zahlreiche, erst seit Kurzem zugänglich gewordene Dokumente ermöglichen es jetzt, die Biographie von Hitlers treuestem Vasallen neu zu schreiben. Volker Koop führt dem Leser die Machtfülle und Skrupellosigkeit des im Schatten des »Führers« operierenden zweitmächtigsten Mannes im Dritten Reich vor Augen.

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Volker Koop ist Journalist und Publizist. Er lebt in Berlin.

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