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Zen Buddhismus - Endlich innere Ruhe im Alltag finden

Hermine Hausmüller

Zen Buddhismus - Endlich innere Ruhe im Alltag finden





BookRix GmbH & Co. KG
80331 München

1. Einleitung

Eine Gruppe orange gekleideter Männer geht weit entfernt über eine Lichtung, im Gepäck haben sie nur das Nötigste: Etwas Reis und Hirse, ein paar Decken, Töpfe und Wasser. Die Stimmung ist entspannt und ruhig. Seit Jahren ziehen sie durch die dichten Wälder von Dorf zu Dorf, verbreiten ihre Weisheiten und bekommen als Dank für ihre geistige Unterstützung und das Lösen von Problemen Nahrungsmittel, Kleidung und kleine Geschenke von den Dorfbewohnern. Die Gruppe von Männern teilt neben ihrem geschorenen Kopf und der ruhigen, ausgeglichenen Grundeinstellung auch den Zen Buddhismus. Dabei handelt es sich um eine Form des Buddhismus, in welcher der individuelle Weg, fernab von personifizierten Gottheiten, Leistungsdruck, Stress oder dem Drang sich als besonders gläubig und eifrig hervorzutun, verläuft. Ein Standpunkt, der auch in unserem modernen Alltag anwendbar ist und hilfreich sein kann.

Wer schon einmal das Glück hatte, den Dalai Lama zu treffen, weiß, wie es sein muss, wenn ein Lehrmeister in der Antike vor eine Dorfgemeinschaft trat. Die Dorfbewohner waren meist Arbeiter, welche einen Großteil ihrer Zeit damit verbrachten, sich um die Felder zu kümmern und andere Arbeiten erledigten, welche in der Dorfgemeinschaft anfielen. Dabei konnten die wenigsten Bewohner Lesen oder Schreiben. Der Alltag war einseitig. Die Gedichte und Erzählungen der Wanderer boten Abwechslung und Neuigkeiten aus dem Land, ob beim Dalai Lama oder anderen Gelehrten. Trifft man diese und lässt sich segnen, so kann man die abrupte Veränderung tatsächlich spüren. Schon der Handschlag mit einer solchen Person ist intensiv. Den Eindruck und Einfluss den diese hinterlässt, kann selbst bei der Benutzung von Gegenständen, welche Tage vorher von der Person gesegnet wurden, intensiv spürbar sein.

Was können wir hiervon lernen? Einen Weg zu finden, der aus der Hektik führt. Wieder abschalten zu können, den Kopf frei zu haben. Was viele Menschen als mystisches Gehabe abtun, hat sich als effiziente Methode bestätigt. Die Meditation als altes neu entdecktes Heilmittel? Wir leben im Stress. Dieser Zustand hat sich über Jahrtausende heraus ergeben und hängt mit der Geschichte der menschlichen Entwicklung in unserer Kultur zusammen. Unsere Vorfahren wurden von den Ideen, Werten und Ansprüchen geprägt, die ihre Eltern hatten, gaben diese an uns weiter, so wie wir es mit unseren Nachfahren tun. Zum Thema der Leistungsgesellschaft steht in einem Buch, welches unsere Kultur am meisten prägte eine Passage, die dem Leser ein Lächeln auf die Lippen zaubert. In der Bibel steht, dass nachdem Adam und Eva aus dem Paradies geworfen wurden, Eva und alle Frauen nach ihr als Strafe unter Schmerzen gebären und Adam, sinnbildlich stehend für alle Männer unter Schweiß und Ärger das Feld bestellen muss. Diese Idee des Leides, der Schuld, für die man nichts kann und der falschen Versprechen von Vorgesetzten oder Versicherungsangestellten erliegen wir noch heute. Durch unseren Arbeitsalltag retten wir uns mit dem Erlösungsgedanken, dass irgendwann ein Eigenheim und eine hohe Rente uns ein paradiesisch ruhiges Leben irgendwo im warmen Ausland bescheren. Die fernöstliche Kultur kennt diese Ideen kaum. Der Leistungsdruck besteht auch in diesen industrialisierten Nationen, doch erkennt man eine Gelassenheit in den Charakteren, die man hier vermisst. Obwohl in den Städten Chinas oder auch Japans permanent Stadtlärm vorherrscht, gehen die Bewohner viel gelassener mit ihrem Alltag um und verrichten dennoch viel.

Die Prägung durch die christliche Religion hat noch andere Folgen. Ob im Alltag, im Beruf, in der Familie oder am Esstisch denken wir, dass die Natur und alles für uns existiert. Es ist schließlich unser Gott, der diese Welt entworfen hat, nur für uns. Mit uns an der Spitze der Gott am ähnlichsten seienden Lebensform. Auch nicht religiöse Menschen tragen diese Denkweise der letzten Jahrhunderte mit sich, ohne es zu merken. Viele behaupten, dass die Mentalität des Nehmens, Hortens und Ausspielens aufgrund unserer Breitengrade entstanden ist: Unsere Winter sind hart. Im Oktober sind die letzten Früchte auf den Feldern reif. Erst im März scheint wieder die Sonne und der Schnee schmilzt. Bei uns herrscht ein halbes Jahr Dunkelheit, in dem wir von unseren Reserven in den Kellern leben mussten und hofften, dass der Nachbar keine schlimme Krankheit mit sich bringt wenn er uns mal besucht. Doch lernen wir mit dem Alter dazu. Und vielleicht können auch Sie etwas von dieser Weltanschauung lernen, die schon fast herangewachsen war, als unsere Kultur noch in den Kinderschuhen steckte.

Viel Spaß beim Lesen dieser kleinen Einführung in den Zen Buddhismus und die Meditation in den nächsten ca. 45 Minuten. Besonders freue ich mich auf Ihre Erfahrungen bei den ersten Kontakten mit der Meditation.

Viel Gelassenheit und Ausgeglichenheit wünscht Ihnen,

Ihre Hermine Hausmüller

 

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