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Wo Armageddon beginnt (Prequel zur Endzeit-Saga Armageddon Zone)

Bernd Teuber

Wo Armageddon beginnt (Prequel zur Endzeit-Saga Armageddon Zone)

Cassiopeiapress Science Fiction Abenteuer





BookRix GmbH & Co. KG
80331 München

Wo Armageddon beginnt

Die ARMAGEDDON ZONE Saga

PREQUEL zur Serie ARMAGEDDON ZONE

 

WO ARMAGEDDON BEGINNT

von

Bernd Teuber

 

 

ARMAGEDDON ist unser Schicksal – auch wenn wir es nicht wahrhaben wollen. Werfen wir einen weiteren wichtigen Blick in die Vergangenheit, welche in Wirklichkeit der trostlose Ausblick in unsere Zukunft ist.

Ein verzweifelter Wettlauf beginnt. Ob im All mit einer neuen Raumsonde die Voyager II erreichen soll, oder auf der Erde, wo die FBI-Agentin Catherine einen verzweifelten Wettlauf startet, während die ersten Windräder fallen ...

(„Wo Armageddon beginnt“ ist ein Prequel, das nach der Pilotfolge VORBEBEN spielt. Dies ist ein erneuter Blick auf den Anfang von Armageddon.

Die Story wird 2014 fortgesetzt.)

 

FLASHNEWS

 

Um 10.53 Uhr sind in unseren Windparks die Anlagen ausgefallen. Unsere Techniker suchen bereits nach einer Lösung.“

Sind nur unsere Windparks betroffen?“

Nein, bei der Konkurrenz gab es ebenfalls Ausfälle.“

Haben unsere Techniker eine Erklärung dafür?“

Im Augenblick noch nicht. “

Und wenn wir diese mysteriöse Geschichte nicht in den Griff bekommen, dann droht uns ein unübersehbarer Schaden. Zudem werden unsere Kunden ihr Vertrauen in die regenerativen Energien verlieren. Wir müssen deshalb alles tun, um die Öffentlichkeit zu beruhigen, bis wieder normale Zustände einkehren.“

 

FLASHNEWS

 

Catherine blickte lange auf die zerstörten Gebäude. Die Sonne sah blass und milchig aus und schien ein kaltes Licht zu verströmen. Und die zerrissenen Wolken, die langsam über den Himmel zogen, sahen wie scharfkantige Blöcke und zersplitterte Trümmer aus, die nur eines leisen Geräuschs, einer winzigen Erschütterung bedurften, um in einem alles zerschmetternden und vernichtenden Steinschlag auf die Erde herabzustürzen. Es hatte jedoch keinen Sinn, sich von diesen Ereignissen in Panik versetzen zu lassen. Mehr denn je kam es jetzt darauf an, einen kühlen Kopf zu bewahren. Schaudernd fragte sie sich, was nun in den Menschen dieser Stadt vorging. Wie lange konnte eine Millionenmetropole wie New York City ohne Strom auskommen? Einige Tage vielleicht.

Aber Wochen?

Und dann?

dann näherte sich die Stadt einem Massendelirium. Jeder würde das Ende für sich in seiner eigenen Hölle erleben, während der Körper starb. Das waren keine sehr tröstlichen Aussichten.

 

Dies ist ein erneuter Blick auf den Anfang von Armageddon.

 

 

Bisher erschienen:

Vorbeben von Antje Ippensen & Marten Munsonius

WO ARMAGEDDON BEGINNT von Bernd Teuber

Eine einfache Geschichte von Karl Pleppelits

Iceheart von Antje Ippensen & Marten Munsonius

Brücke ins Nichts von Antje Ippensen & Marten Munsonius

Die Kälte der Zeit von Lukas Vering, Antje Ippensen & Astrid Amadori

Träume aus Blut von Antje Ippensen & Lukas Vering

Welten-Wächter von Antje Ippensen & Marten Munsonius

Leo Faust von Astrid Amadori

 

Die Serie wird fortgesetzt

 

 

Copyright © 2013 ARMAGEDDON ZONE, created by Marten Munsonius, Treatments by Antje Ippensen & Marten Munsonius

Copyright © 2013 des Prequels „Wo Armageddon beginnt“ by Bernd Teuber

Korrektorat von Antje Ippensen

Copyright © 2013 der Coverillustration by Steve Mayer

And RopeMarks, Studio 3

Ein CassiopeiaPress E-Book

© der Digitalausgabe 2013 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen

www.AlfredBekker.de

 

 

Ein schöner Sommertag ging zu Ende. Anfangs hatte der Juni nur Kälte und Regen gebracht. Einmal war sogar ein kräftiger Hagelschauer auf Denville, eine kleine Gemeinde in Morris County, New Jersey, niedergegangen. Gegen Mitte des Monats konnten die Meteorologen endlich sommerliche Temperaturen ankündigen. Doch nun dämmerte es bereits wieder. Auf der Ausfallstraße war die Fahrbahn, die in den Ort zurückführte, mit Autos vollgestopft, die gegenüberliegende dagegen so gut wie leer. Nur ein Elektrowagen fuhr dort entlang. Doch irgendetwas schien nicht zu stimmen. Das Fahrzeug raste schräg über die Straße und streifte den Bordstein. Erschrocken sprangen einige Passanten beiseite. Der Wagen nahm wieder Richtung auf die Straßenmitte, wurde etwas langsamer, fuhr aber direkt auf den Verkehrsstrom zu, der die andere Straßenseite füllte. Dann änderte er die Richtung. Bremsen quietschten. Es krachte. Glas splitterte. Der Elektrowagen war gegen den Mast einer Straßenlaterne gefahren. Im nächsten Moment erfolgte eine Explosion. Flammen schossen aus dem Auto empor. Metallteile wurden durch die Luft geschleudert. Eine schwarze Rauchsäule stieg in den Himmel. Dieses Ereignis – so gewöhnlich es auf den ersten Blick auch sein mochte – markierte schließlich den Anfang vom Ende der zivilisierten Welt.

 

 

Don Ferroni, das Oberhaupt des Pistilli-Clans, war ein Mann von Mitte sechzig. Durch seine wuchtige Statur erinnerte er an einen Grizzlybär. Sein kantiger Schädel war mit kurzem weißen Haar bedeckt. Das von harten Linien und tiefen Furchen durchzogene Gesicht glich einer zerklüfteten Felsenlandschaft. Die Augen glänzten kalt und entschlossen. Er war ein Mann, der unbeirrbar seine Ziele verfolgte, und dabei weder Rücksicht noch Mitleid kannte.

Don Ferroni saß in seinem geräumigen Arbeitszimmer hinter einem großen massiven Schreibtisch, als sein Bruder Angelo den abgedunkelten Raum betrat. Die schweren Brokatvorhänge an den hohen Fenstern waren zugezogen. Don Ferroni schätzte kein grelles Sonnenlicht. Er liebte das gedämpfte Halbdunkel. Vor allem dann, wenn er sich zurückgezogen hatte, um nachzudenken. Als Angelo hereinkam, hob der massige weißhaarige Mann den Kopf. Sein Bruder war der Einzige, der ihn in solchen Momenten stören durfte.

„Was gibt es?“

Angelo trat an den Schreibtisch heran. „Die Männer sind da.“

„Wie spät ist es?“

„Halb elf.“

Don Ferroni nahm das Glas, das vor ihm auf dem Tisch stand. Das geschliffene Kristall ließ den Wein rubinrot funkeln. Langsam führte er das Glas an seine Lippen, hielt jedoch auf halbem Weg inne.

„Ich habe immer noch Zweifel, ob es klug ist, wenn wir Manzoni an dem Geschäft beteiligen, das wir vorhaben.“

„Wenn wir es nicht tun, wird er versuchen, uns in die Suppe zu spucken. Das hat er schließlich schon öfters getan. Wir brauchen endlich Ruhe, wenn wir unsere Geschäfte erfolgreich ausdehnen wollen.“

„Ja, ich weiß. Das hast du mir schon oft genug gesagt. Und ich sehe auch ein, dass du recht hast. Trotzdem habe ich keine Lust, mit diesem verfluchten Hurensohn gemeinsame Sache zu machen.“

Angelo nickte. „Ich hasse ihn auch wie die Pest und würde ihn am liebsten zur Hölle schicken. Aber die Zeiten haben sich geändert. Wir können nicht ständig Krieg führen. Das ist schädlich fürs Geschäft.“

„Früher haben wir beides getan. Ohne Rücksicht auf Verluste. Nur so sind wir zu dem geworden, was wir heute sind.“

„Natürlich. Und in den alten Tagen war diese Vorgehensweise sicherlich erfolgreich. Aber heute funktioniert das nicht mehr. Wir müssen auch an die Zukunft denken und endlich Schluss machen mit diesen Streitereien“, sagte Angelo beschwörend.

Solange er zurückdenken konnte, hatten sich die beiden mächtigen Familien Don Ferronis und Don Manzonis bekämpft. Auf beiden Seiten hatte es viele Tote gegeben. Jeder Mord war mit einer Bluttat beantwortet worden. Und die Vergeltung hatte sofort einen erbarmungslosen Gegenschlag ausgelöst.

Seit einiger Zeit versuchte Angelo, seinen starrköpfigen Bruder zu einem für beide Seiten annehmbaren Frieden zu bewegen. Und endlich brachte der Zufall die erhoffte günstige Gelegenheit. Als er erfuhr, dass sich Claudio Shapiro, ein Neffe Manzonis, in Sylvia, die Enkelin Ferronis, verliebt hatte – sah er das als günstige Chance. Aber es dauerte noch Monate, bis Angelo Don Ferroni dazu bringen konnte, seinem Plan zuzustimmen. Nun war es soweit. Das große Geschäft, das beide Familien gemeinsam durchführen würden, sollte die jahrzehntelange blutige Feindschaft beenden.

Don Ferroni trank einen Schluck Wein und sah seinen Bruder, der als Einziger ein Mitspracherecht bei wichtigen Entscheidungen hatte, über den Rand des Glases hinweg an.

„In Ordnung, Angelo. Du meinst also, dass es nötig ist, einen Schlussstrich zu ziehen. Wenn ich dich nicht so gut kennen würde, müsste ich das als Schwäche auslegen. Aber ich weiß, dass du kein Feigling bist. Das hast du oft genug bewiesen. Du handelst aus Klugheit.“

„Das habe ich dir oft genug gesagt“, erinnerte ihn Angelo.

„Ja, und ich habe dir oft genug gesagt, dass ich dem verdammten Hurensohn nicht traue. Ich halte es für einen Fehler, wenn wir ihm die Hand reichen und Frieden schließen.“

„Das habe ich auch nicht vor. Ich weiß so gut wie du, was für ein hinterlistiger Dreckskerl Manzoni ist. Wir werden Vorkehrungen treffen müssen. Falls er vorhat, uns zu hintergehen, machen wir ihn fertig.“

Don Ferronis Gesicht zeigte die Andeutung eines Lächelns. „Gut. Ein paar erforderliche Sicherheitsmaßnahmen habe ich bereits getroffen. Die Einzelheiten erzähle ich dir später. Jetzt werden wir erst einmal hinausgehen und Don Manzoni begrüßen.“

 

 

Außer den beiden Dons nahm an der Besprechung noch ein weiterer Mann teil. Er war Spezialist auf seinem Gebiet und hatte schon so manch krummes Ding gedreht. Nach einer kurzen Begrüßung nahmen die Männer Platz. Dann erteilte Don Ferroni seinem Bruder das Wort, um den Plan zu erläutern.

„Wir werden einen Coup landen, der mindestens achtzig Millionen Dollar einbringt“, sagte Angelo bedächtig.

Ein Raunen begleitete die Worte, als er fortfuhr: „Selbstverständlich müssen einige Schwierigkeiten überwunden werden, um eine solche Summe zu kassieren. Das ist das Kernproblem. Aber für alles gibt es eine Lösung. Welche das sind, darüber werden wir später noch reden. Zuerst geht es nur um die Fakten.“

Angelo machte eine kurze Pause und sah die anderen Männer abwechselnd an. Don Manzoni schien von der genannten Summe sichtlich beeindruckt. Er starrte Ferroni an, als könne dieser die achtzig Millionen im nächsten Augenblick aus einem Zylinder zaubern. Das Gesicht des anderen Mannes verriet Erstaunen darüber, wie ein so großer Fisch an Land zu ziehen sein könnte.

Angelo fuhr in sachlichem Ton fort: „Die Miller Bank and Trust hat ihren Hauptsitz in der Roosevelt Avenue. Außerdem mehrere kleinere Filialen in den Außenbezirken von New York City und drei größere Niederlassungen in East Williamsburg, Bergenfield und Livingston. Um diese drei Bankfilialen geht es. An jedem Wochenende werden alle Einnahmen bis auf eine kleine Reserve mit einem gepanzerten Transportwagen abgeholt und in die unterirdischen Stahlkammern der Zentrale gebracht. Wenn sie erst einmal dort sind, ist es nahezu unmöglich, an das Geld heranzukommen.“

„Also muss man sich den Zaster holen, wenn er in den Panzerwagen eingeladen wird“, warf Manzoni ein. Offenbar dachte er an einen Feuerüberfall. „Das ist doch kein Problem. Wir postieren einfach ein paar Leute mit Maschinenpistolen in den gegenüberliegenden Häusern.“

Angelo winkte ab. „Diese Nummer hat vielleicht früher funktioniert. Aber heute erreichen wir damit nichts mehr.“

„Und warum nicht?“, wollte Manzoni wissen.

„Weil die Wachmannschaft auf Überfälle dieser Art vorbereitet ist. Sie haben einige sehr wirksame Sicherheitsmaßnahmen ausgeknobelt. Nur, wenn es uns gelingt, ihnen zuvorzukommen, haben wir eine echte Chance, das Geld in unseren Besitz zu bringen.“

„Was sind das für Sicherheitsmaßnahmen?“, wollte Don Manzoni wissen.

„Das Geld wird in einem Spezialfahrzeug transportiert. Mit doppelt so starker Panzerung, wie es sonst üblich ist. Die Scheiben sind mit Verbund-Sicherheitsglas ausgestattet, das auch Gewehrkugeln oder Explosionen standhalten kann. Die Besatzung besteht aus dem Fahrer und drei mit Schnellfeuergewehren bewaffneten Wächtern. Diese Typen waren früher bei den Marines. Die schießen schneller als unsere besten Leute.“

„Das beunruhigt mich ungemein“, sagte Don Manzoni höhnisch.

„Warte ab und höre dir noch den Rest an“, erwiderte Angelo gelassen. „Der Geldtransporter verfügt über mehrere Alarmanlagensysteme. Da wäre zum einen die akustische Sirene. Außerdem steht der Fahrer ständig mit der Leitstelle in Verbindung. Das Funkmeldesystem überträgt die Statusmeldungen des Transporters. Durch das Drücken einer bestimmten Taste teilt der Fahrer der Leitstelle mit, ob das Fahrzeug am Transportziel angekommen ist oder er löst bei allen Polizeistellen in der Umgebung Alarm aus, falls es zu einem Überfall kommt. Gleichzeitig werden die Türen des Laderaumes automatisch von innen verriegelt. Es ist so gut wie unmöglich, sie von außen zu öffnen. Auch nicht mit Sprengstoff.“

„Nichts ist unmöglich“, warf Don Manzoni lebhaft ein. „Ich kenne da jemanden, für den sind Tresortüren und gepanzerte Transporter ein Kinderspiel. Davon versteht er eine ganze Menge. Solche Fahrzeuge hat er schon oft geknackt.“

„Daran zweifele ich nicht“, entgegnete Angelo. „Aber wie lange hat er dafür gebraucht? Fünfzehn Minuten? Eine halbe Stunde? Die Bullen kreuzen in spätestens zwei Minuten auf.“

Manzoni brummte etwas Unverständliches vor sich hin.

„Mach weiter“, forderte Don Ferroni seinen Bruder auf.

„Eine Besonderheit des Geldtransporters ist die Tür-Motor-Sicherung. Sie dient der Abwehr von Überfällen auf offener Straße. Wenn das Fahrzeug ungewollt zum Stehen kommt und der Fahrer zum Aussteigen gezwungen wird, startet beim Öffnen der Fahrertür eine Zeitschaltuhr. Nach exakt sechs Sekunden lässt sich der Motor nicht mehr starten. So bliebe uns höchstens noch die Möglichkeit, den Transporter in einen Möbelwagen zu verladen und die Panzertür in irgendeinem Versteck aufzubrechen. Aber auch das geht nicht. Der Wagen verfügt über GPS. Die Bullen peilen uns schneller an, als wir die Panzerung aufbrechen könnten.“

Angelo machte eine kurze Pause und fuhr dann mit Nachdruck fort: „Doch das ist längst noch nicht alles. Als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme sind an mehreren Stellen im Geldtransporter Kameras installiert. Die Heckkamera überwacht die Rückseite des Fahrzeugs. Dadurch wird die Sicherheit beim Ein- und Ausladen der Bargeldkoffer erhöht. Auch die Seitenwände des Transporters sind mit Kameras ausgestattet. Die Aufnahmen werden automatisch zur Zentrale gesendet – live und in Farbe. Außerdem haben die Geldkisten ein spezielles Diebstahlsicherheitssystem. Die Griffe reagieren auf das plötzliche Absetzen des Behälters. Dann wird eine Zeitschaltuhr aktiviert, die nach anderthalb Minuten eine Farbbombe zur Explosion bringt und das Geld unbrauchbar macht. Es gibt also jede Menge Probleme, die wir lösen müssen, um an das Geld heranzukommen.“

„Ja, da sind wirklich ein paar harte Nüsse dabei“, entgegnete Don Manzoni. „Und du bist sicher, dass wir diese Überwachungsmethoden austricksen können?“

Angelo lächelte. „Nein, bin ich nicht. Wir müssen nur besser sein als das ganze System.“

„Was soll das heißen?“ fragte Ferroni irritiert.

Angelo lächelte. „Ein Überfall auf den Transporter ist aussichtslos. Das Fahrzeug wird zu gut bewacht. Das trifft jedoch nicht auf den Hauptsitz der Bank in der Roosevelt Avenue zu. Dort gibt es zwar auch diverse Sicherheitsmaßnahmen, doch die lassen sich verhältnismäßig leicht aushebeln. Und deshalb haben wir Mr. Collins hinzugezogen. Er hat sich in den letzten Tagen die Pläne des Gebäudes angesehen, um eine Möglichkeit zu finden, wie wir hineinkommen.“

„Na los“, sagte Don Ferroni mit seiner dröhnenden Bassstimme. „Dann möchte ich jetzt ein paar Lösungsvorschläge hören. Es geht vor allem um technische Probleme. Und dafür sind Sie ja Experte. Der Beste, wenn ich richtig informiert bin.“

Frank Collins nickte.

„Stimmt“, sagte er. „Und ich habe auch einen Plan ausgearbeitet, der meiner Ansicht nach zum Ziel führt.“

Ausführlich erläuterte er, wie er in die Bank eindringen und den Safe leerräumen wollte. Als er geendet hatte, sagte Angelo: „Also gut. Ich denke, das genügt für heute. Falls nichts dazwischen kommt, wird die Sache am Samstagabend steigen. Einverstanden, Don Manzoni?“

Der Mafiachef grinste. „Natürlich.“

Keiner der Anwesenden ahnte, dass ihr Vorhaben bereits zum Scheitern verurteilt war. In der Nähe von Don Ferronis Anwesen parkte ein weißer, unscheinbarer Transporter. Im Inneren war das Fahrzeug mit der modernsten Abhörtechnik ausgestattet, die es zurzeit gab. Zwei Agententeams des FBI waren abwechselnd damit beschäftigt, sämtliche Gespräche der Hausbewohner mittels Richtmikrofonen zu erfassen und aufzuzeichnen. Mobile Teams ließen niemanden, der das Anwesen verließ, auch nur für eine Sekunde aus den Augen. In unauffälligen Vans folgten sie Don Manzoni und Frank Collins überall hin. Sobald eine der zu beobachtenden Personen, das Fahrzeug verließ und zu Fuß weiterging, öffneten sich die Schiebetüren der Vans und zwei Mann aus dem Überwachungsteam übernahmen die Verfolgung. Sämtliche privaten und geschäftlichen Anschlüsse der Zielpersonen wurden abgehört. Computerspezialisten hatten Abfangschaltungen eingerichtet, mit denen jede verschickte oder eingehende E-Mail kontrolliert werden konnte. Die Überwachung war lückenlos.

 

 

Catherine Burke saß in dem schwarzen Wagen auf der Roosevelt Avenue und tastet unwillkürliche nach der Waffe unter ihrer Jacke. Sie war reichlich nervös. Schließlich hatte sie heute ihren ersten Außeneinsatz.

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