Logo weiterlesen.de
Weihnachtsglück und Hundezauber

1. KAPITEL

„Santa? Santa! Wo steckst du denn?“

„Hmpf, wie? Was?“ Verwirrt schrak Santa Claus, auch als Weihnachtsmann bekannt, aus seinem Nachmittagsschläfchen hoch und rieb sich die Augen. „Wer ruft denn da nach mir?“

„Ich, mein Lieber.“ Santas Ehefrau war neben der Couch aufgetaucht und blickte amüsiert auf ihn herab. Sie steckte in ihrer adretten Küchenschürze und duftete verführerisch nach den Lebkuchen und Plätzchen, die sie schon den ganzen Tag backte. „Hast du gut geschlafen? Die diesjährige Wunscherfüllung scheint ja mal wieder ziemlich anstrengend zu sein, was?“

„Ja, allerdings.“ Santa gähnte unterdrückt, rappelte sich auf und strich sich durch den Bart. „Das Christkind will später noch vorbeikommen, um etwas mit mir zu besprechen. Noch liege ich zum Glück gut in der Zeit, aber seit wir zusammenarbeiten, hat sich die Arbeit scheinbar verdreifacht.“ Er hielt inne. „Weshalb hast du mich denn gesucht?“

„Weil an einem der Überwachungsbildschirme in deinem Büro ein Lämpchen blinkt. Es ist der dritte Bildschirm von unten rechts. Ich dachte, den hättest du dieses Jahr gar nicht in Betrieb.“

„Habe ich auch nicht.“ Verblüfft erhob Santa Claus sich und ging zusammen mit seiner Frau in sein Büro. „Er soll ausgetauscht werden, weil er immer wieder Aussetzer hat. Lass mal sehen.“ Er beugte sich vor und betrachtete den Bildschirm – einen von vielen, über die er seine derzeitigen Wunscherfüllungsprojekte auf der Erde koordinierte. „Nanu, das ist ja Amor, der süße kleine Hund, dem wir vergangenes Jahr zu einer Familie verholfen haben. Und Lidia, sein neues Frauchen. Was haben die beiden denn auf dem Bildschirm zu suchen? Sie stehen doch gar nicht auf meiner Agenda.“

„Ist denn mit Lidia, ihrem Mann Noah und der ganzen Familie alles in Ordnung?“ Auch Santas Frau war näher an den Bildschirm herangetreten. „Sieht ja alles ruhig und beschaulich aus. Lidia scheint wieder mal in der Sozialstation auszuhelfen und ihre süßen Brötchen zu backen. Die Obdachlosen und Bedürftigen dort haben es wirklich gut.“

„Das kann man wohl sagen. Eine vorbildliche Einrichtung“, stimmte der Weihnachtsmann zu. „Aber ich sehe nicht, weshalb sich der Bildschirm von selbst eingeschaltet hat. Da muss etwas in der Luft liegen. Vielleicht ein Wunsch, den ich noch nicht erhalten habe und der so stark ist, dass er sich von selbst hier materialisiert?“

„Hoffentlich gibt es bei Lidia und Noah keine Probleme.“ Santas Frau klang besorgt. „Die beiden schienen doch so glücklich zu sein. Wie ich sehe, trägt Lidia mittlerweile einen Ehering, also haben sie irgendwann im Lauf des Jahres geheiratet. Sie sind so ein wunderbares Paar.“

„Das sind sie.“ Ebenfalls besorgt strich der Weihnachtsmann sich durch den Bart. „Ich behalte die Sache im Auge. Hoffentlich kommt Elfe-Sieben bald aus der Geschenkefabrik zurück. Sie soll dort die neuen Produktionslisten abgleichen.“

„Du kannst sie doch ausrufen lassen“, schlug seine Frau vor.

„Ja, aber dann kommen wir garantiert in der Fabrik ins Hintertreffen.“ Santa Claus schüttelte den Kopf. „Ich lasse sie erst einmal ihre Arbeit tun.“ Er drückte einen Knopf an der Gegensprechanlage. „Elf-Zwei? Elfe-Acht? Seid ihr schon von eurem Kundschafterausflug zurück?“

„Gerade angekommen“, erklang schnarrend die Stimme von Elfe-Acht zurück. „Was gibt es denn, Santa?“

„Kommt rasch in mein Büro. Ich habe einen neuen Auftrag für euch. Und bringt Elf-Siebzehn mit. Er spricht die Tiersprachen am besten. Es kann sein, dass wir seine Hilfe brauchen.“

„Ist denn etwas passiert?“ Die Elfe klang alarmiert.

„Das weiß ich noch nicht, aber wir sollten auf alles vorbereitet sein.“

In der Gegensprechanlage knackte es. „Wir sind schon unterwegs, Santa.“

2. KAPITEL

Schwer mit Einkaufstüten bepackt, schleppte Lidia sich die breiten Steinstufen zur Eingangstür der alten Gründerzeitvilla hinauf, in der sie seit fast einem Jahr mit ihrem Mann Noah lebte. Der Putz an der Fassade bröckelte hier und da. Im kommenden Frühling wollten sie Gerüste aufstellen und das gesamte Haus neu verputzen lassen; jetzt, Mitte Dezember, war es dafür zu kalt und zu nass.

Sie schloss die Haustür auf und trug ihre Einkäufe in die Küche. Dabei musste sie in Schlangenlinien um Kartons und Kisten mit Werkzeug und Tapetenrollen herummanövrieren. Ihre gesamte Familie hatte in den vergangenen Monaten dabei geholfen, das wunderschöne Gebäude zu renovieren, und nun waren sie fast fertig. Hier und da mussten noch kleinere Schönheitsarbeiten verrichtet werden, doch bis Weihnachten würden sie es hoffentlich weitgehend geschafft haben. Dann konnten sie sich im kommenden Jahr ganz der Fassade und dem großen Garten widmen.

Doch erst einmal würden sie zu Weihnachten den gesamten Rosenbaum-Clan zu sich einladen und ein rauschendes Fest feiern. Von Noahs Seite gab es leider keine nennenswerte Verwandtschaft, doch inzwischen war er so herzlich in Lidias Familie integriert worden, dass ihn seine unschöne Vergangenheit kaum mehr belastete. Sie hatten einen steinigen Weg hinter sich, doch jeder Schritt war es wert gewesen, denn Noah Silberberg war nicht nur die Liebe ihres Lebens, sondern auch ein wunderbarer, kluger und feinfühliger Mann, der eine glückliche Familie und Zukunft mehr als verdient hatte. Als Kind und Jugendlicher hatte er lange Zeit auf der Straße gelebt – oder zumindest fast, denn seine Mutter war drogensüchtig gewesen und sein Vater ein gewalttätiger Alkoholiker. Aus eigener Kraft hatte Noah sich aus dem Sumpf aus Vernachlässigung, Misshandlung und Kriminalität befreit und ein neues Leben aufgebaut. Inzwischen war er ein sehr erfolgreicher Streetworker und in der städtischen Sozialstation angestellt, in der auch sie selbst neben ihrem Job als Empfangsdame in der Elektroinstallationsfirma ihres Vaters regelmäßig aushalf. In der Sozialstation hatten sie sich vergangenes Jahr kennengelernt. Der Gedanke daran zauberte ein Lächeln auf Lidias Lippen, das jedoch sofort wieder verschwand, als ihr eine der Einkaufstaschen aus Papier entglitt und zu Boden rutschte. Der Inhalt – Äpfel, Orangen und ein paar Konservendosen – kullerte auf dem Fußboden umher.

„Mist.“ Rasch stellte sie die übrigen Tüten ab und bückte sich, um die Ausreißer wieder einzusammeln. Sie verstaute alles erneut in der Tüte und hievte diese auf die große Arbeitsinsel, doch bevor sie sich daranmachen konnte, die Einkäufe auf Kühl- und Vorratsschrank zu verteilen, wurde ihr schwarz vor Augen. Im nächsten Moment tanzten Sternchen hinter ihren Augenlidern und sie packte rasch den Rand der Arbeitsplatte, um nicht zu fallen. „Du liebe Zeit, nicht schon wieder.“ Heftig atmend versuchte sie den Schwindelanfall zu überwinden. Zu dem Drehgefühl in ihrem Kopf gesellten sich ein flaues Gefühl in ihrer Magengrube und wildes Herzklopfen.

Als der Schwindel allmählich nachließ, raste ihr Herz weiter. Lidia atmete tief durch und griff nach dem Beutel, in dem sie ihre Einkäufe aus der Drogerie verstaut hatte. Ihre Hände zitterten leicht, als sie die Schachtel hervorzog. Ein kurzer Blick auf ihre Armbanduhr sagte ihr, dass es noch eine gute halbe Stunde dauern würde, bis Noah nach Hause kam. Genügend Zeit also. Nervös und zittrig trug sie die Schachtel hinüber in das geräumige Gästebad und öffnete sie.

Die Anweisungen waren ganz einfach und schon wenig später tigerte sie mit immer noch viel zu schnellem Puls vor der Toilette auf und ab. Alle drei Sekunden blickte sie auf ihre Armbanduhr. Als die vorgesehene Zeit endlich um war, sog sie tief die Luft ein und blickte auf die Anzeige. Rosa. Ihr Herz hüpfte in ihrer Brust. Sicherheitshalber las sie noch einmal die Gebrauchsanweisung. Rosa. Rosa! Das Glücksgefühl, das sie überschwemmte, ließe sie ins Taumeln geraten. Tränen stiegen in ihre Augen, die sie rasch fortwischte. Sie hatte es geahnt, aber sich erst nicht getraut, den Gedanken zuzulassen. So viel war in den vergangenen zwölf Monaten geschehen. Und jetzt das!

Als in diesem Moment ein Wagen vor dem Haus hielt und nur Augenblicke später fröhliches Gebell erklang, schrak Lidia zusammen. Was in aller Welt machten Noah und Amor denn jetzt schon hier? In einer Mischung aus Freude und Entsetzen schnappte sie sich den Schwangerschaftstest und die Verpackung und raste damit geradezu in die Küche und von dort zur Seitentür hinaus zu dem kleinen Schuppen, in dem die Mülltonnen standen. Hastig versteckte sie beides so weit unten in einer der Tonnen wie es ging, ohne sich schmutzig zu machen. Sie wollte Noah noch nichts sagen. Wäre das nicht eine wundervolle Weihnachtsüberraschung? Schon sah sie sich und ihn vor dem Weihnachtsbaum. Sie würde ihm ein Päckchen mit winzigen Kinderschühchen überreichen. Wenn er es aufmachte, würde er wissen, was es zu bedeuten hatte. Das war vielleicht kitschig, aber genau so, wie sie es sich wünschte. Eine Welle des Glücks erfasste sie.

„Lidia?“, hörte sie ihn rufen.

Rasch knallte sie den Deckel der Tonne zu und kehrte in die Küche zurück. „Hier bin ich, Noah.“ Sie umarmte ihn strahlend und küsste ihn auf die Lippen.

Sogleich umfing er sie mit seinen kräftigen Armen, zog sie eng an sich und erwiderte den Kuss hungrig. Nach einem langen Augenblick löste er seine Lippen von ihrem Mund und grinste. „Hm, das ist mal eine Begrüßung, wie ich sie mir gefallen lasse. Womit habe ich die denn verdient?“

Lidia lächelte zurück. „Einfach so. Du bist früh zurück heute.“

„Die Teamsitzung ist auf morgen verschoben worden, weil Arthur noch mal weg musste. Jolle und seine Kumpanen haben zwei Fensterscheiben an der Lehrschreinerei eingeworfen und versucht, sich mit Tim anzulegen. Zum Glück hat der sich nicht provozieren lassen. Er hat sich inzwischen ganz gut im Griff, aber gegen drei Schläger hätte er keine Chance gehabt.“

„Bist du dazwischengegangen?“ Besorgt musterte Lidia ihn.

„Das musste ich. André hat ebenfalls geholfen und die Polizei gerufen.“

„Niemand wurde verletzt?“ Sanft legte Lidia ihm eine Hand an die Wange.

„Nein. Aber allmählich müssen wir uns wirklich überlegen, wie wir Jolle und seine Typen von der Sozialstation fernhalten. Seitdem er seine sechsmonatige Haftstrafe abgesessen hat, ist er ungenießbar und ständig hinter Tim her. Neid dürfte da die treibende Kraft sein.“

„Weil Tim die Ausbildungsstelle bekommen hat und Jolle nicht?“

„Jolle hat sich nicht mal darum bemüht, aber ich glaube, er ist trotzdem neidisch.“

„Er ist gefährlich.“

„Allerdings.“ Noah seufzte. „Lass uns das Thema wechseln. Wie war dein Tag?“

„Einfach wunderbar.“

„Ach ja?“ Neugierig musterte er sie und sogleich fluchte sie innerlich. Sie durfte sich nicht verraten, wenn die Weihnachtsüberraschung gelingen sollte.

„Ja, na ja, es war doch heute so schönes Wetter. Eiskalt, aber sonnig. Und alle Menschen, denen ich begegnet bin, hatten gute Laune.“

„Ich glaube, dann sollte ich dich demnächst öfter mal begleiten, um diesen gut gelaunten Menschen auch zu begegnen.“ Noah lachte. „Wie ich sehe, warst du einkaufen.“

„Ja, ich musste doch Zutaten für meine Weihnachtsbäckerei besorgen. Ich habe eine Menge neuer Rezepte, die ich unbedingt ausprobieren will. Du musst als Versuchskaninchen herhalten.“

„Nichts lieber als das.“ Er küsste sie noch einmal. „Kommst du morgen Nachmittag auch in die Station? Ich habe ganz vergessen, auf den Dienstplan zu schauen.“

„Ja, ab sechzehn Uhr.“

„Gut, dann kannst du an der Teamsitzung teilnehmen. Es geht um den Weihnachtsball in zwei Wochen. Wir müssen noch eine Menge vorbereiten.“

„Ich weiß.“ Lidia begann nun endlich die Einkäufe wegzupacken und Noah half ganz selbstverständlich mit. „Wie läuft es denn mit den Tanzstunden? Haben sich viele unserer Schützlinge angemeldet?“

„Eine ganze Reihe.“ Noah lachte wieder. „Wahrscheinlich hauptsächlich deswegen, weil Carstens Schwester einen Teil des Unterrichts übernommen hat. Alle sind neugierig auf die Stardesignerin Elena Gante.“

Lidia schmunzelte. „Das kann ich verstehen, mir ging es nicht anders. Sie ist sehr nett und viel bodenständiger, als ich dachte. Zumindest nach allem, was Carsten so über sie erzählt hat.“

„Bodenständig? Diese ausgeflippte Nudel?“ Noah grinste breit.“ Na ja, okay, sie ist sympathisch, das gebe ich gerne zu. Und sie hat keinerlei Berührungsängste hinsichtlich unserer Klientel, das allein zeichnet sie schon aus. Sie scheint Spaß daran zu haben, den Leuten das Tanzen beizubringen.“

„Das ist doch die Hauptsache, dass alle Spaß haben.“ Lidia faltete die Papiertragetaschen ordentlich zusammen und verstaute sie in einer der Schubladen. „Bei so viel prominenter Unterstützung kann der Ball ja nur toll werden. Elena Gante, die Stardesignerin, Carsten Braumann, Juniorchef der B-Media-Group ...“

„Du weißt doch, dass er in der Öffentlichkeit nur als Carsten Braumann, der Journalist, auftritt.“

„Ja, schon, aber deshalb weiß ich doch trotzdem, was er und seine Firma alles für die Sozialstation tun. Ich habe übrigens vorhin mit Sophie telefoniert. Sie sagte, sie und Carsten werden es leider gar nicht zum Ball schaffen, weil dieser Artikel, für den sie in London recherchieren, aufwendiger wird als gedacht. Wahrscheinlich kommen sie erst am vierten Advent zurück. Ach ja, und ich soll dich und alle in der Station von Eva grüßen. Ihr scheint die Arbeit in der Londoner Obdachlosenbetreuung gut zu gefallen.“ Lidia plauderte noch weiter munter über die Ereignisse des Tages, während sie gemeinsam mit Noah die Einkäufe in den Kühlschrank räumte und die Zutaten für das Abendessen bereitstellte. Irgendwann kam auch Amor, der weiße Hund, der ihnen im vergangenen November zugelaufen war, durch die Hundeklappe herein, nachdem er seinen üblichen Rundgang über das große Grundstück gemacht hatte. Er begrüßte Lidia mit freudigem Gebell und wuselte dann zwischen ihnen herum, während Noah den Esstisch deckte und Lidia rasch ein paar Spiegeleier briet und Brotscheiben röstete. Mit wenigen Handgriffen bereitete sie auch noch einen kleinen Salat zu. Dabei hatte sie die ganze Zeit das Gefühl, auf Wolken zu gehen. Sie liebte die Weihnachtszeit an sich schon sehr, solange sie denken konnte, doch in diesem Jahr würde das Fest etwas ganz Besonderes werden, dessen war sie sich ganz sicher. Sie musste es nur schaffen, ihr süßes Geheimnis bis Heiligabend zu bewahren.

3. KAPITEL

Lidia nutzte die kurze Pause, während die Lebkuchen im Ofen ihrer Vollendung entgegenbräunten, um am Tisch in der Ecke der großen Küche der Sozialstation gemütlich einen Kakao zu trinken und in einem Versandkatalog zu blättern. Die Seiten mit den Kinderkleidern und -spielsachen hatten es ihr ganz besonders angetan. Sie war so darin vertieft, dass sie nicht hörte, wie sich ihr jemand näherte.

„Na, Weihnachtsshopping?“

Die amüsierte männliche Stimme ließ sie heftig zusammenzucken. „André! Du meine Güte, hast du mich erschreckt.“ Sie fasste sich an die Brust. „Mach so was nicht, davon kriege ich ja einen Herzinfarkt!“

Lachend tätschelte André ihre Schulter und ließ sich auf den Stuhl neben ihr fallen. „Entschuldige, das war kein Versuch, dich zu meucheln.“ Interessiert musterte er die aufgeschlagene Katalogseite und rückte dabei seine modische, dunkel gerahmte Brille zurecht, die seine leuchtend blauen Augen betonte und einen interessanten Kontrast zu seinen dunkelblonden Haaren bot. Er war sechsunddreißig, sehr attraktiv und flirtete gerne, auch mit Lidia, obgleich sich ihr Geplänkel schon immer nur auf freundschaftlicher Basis abgespielt hatte. Er war ein guter Freund von Noah und hatte neben seinem Vollzeitjob als Koch der Sozialstation viele Stunden damit zugebracht, bei ...

Wollen Sie wissen, wie es weiter geht?

Hier können Sie "Weihnachtsglück und Hundezauber" sofort kaufen und weiterlesen:

Amazon

Apple iBookstore

buchhandel.de

ebook.de

Thalia

Weltbild

Viel Spaß!



Kaufen







Teilen