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Unverhofft

Zum Buch

 

Unverhofft

 

Gay-Romance

 

Sandy Reneé

 

 

Cover: www.pixabay.com

Covergestaltung: Sandy Reneé

 

Inhaltsverzeichnis

  • Klappentext
  • Kapitel 1 – Plötzlich getroffen
  • Kapitel 2 – Taumel der Gefühle
  • Kapitel 3 – Geständnisse
  • Kapitel 4 – Peinlich
  • Kapitel 5 – Seitensprung
  • Kapitel 6 - Willkommen im Klub
  • Kapitel 7 - Seenot
  • Kapitel 8 - Rettung naht
  • Kapitel 9 – Outing
  • Kapitel 10 – Loveparade
  • Kapitel 11 – Berlin in Aufruhr
  • Kapitel 12 – Aller guten Dinge sind drei
  • Kapitel 13 – Sinneswandel
  • Kapitel 14 – Versöhnung
  • Kapitel 15 – Zimmerservice
  • Kapitel 16 – Flammende Gefühle
  • Zur Person der Autorin
  • Facebook, Twitter & Co
  • Danksagung

Klappentext

Unverhofft traf es Cliff wie ein Blitz, als er Fred kennenlernte. Cliff, ein junger Mann aus gutem Hause, eigentlich dazu gedacht, das Familienerbe anzutreten, geht einen ungewohnten Weg der Liebe. Er und Fred verlieben sich ineinander und es kommt, wie es kommen sollte. Cliff muss sich outen, seinen Eltern widersprechen oder den ihm vorbestimmten Weg gehen. Aber wie wird er sich entscheiden?

Kapitel 1 – Plötzlich getroffen

Unverhofft kommt oft, heißt es eigentlich. Bei Cliff allerdings war das ganz anders. Es kam unverhofft, aber nicht oft, sondern besonders heftig und ganz anders, als er sich gedacht hatte.

Ihr werdet euch jetzt fragen, wie es dazu kam.

Cliff war eigentlich ein ganz normaler Zeitgenosse, der einfach so in den Tag hinein lebte und sich über nichts Sorgen machen musste. Geld für sein ausschweifendes Leben gab es genug. Die Erzeuger - so nannte er seine Eltern herablassend -  versorgten ihn zur Genüge damit. Inzwischen war er knapp dreißig Jahre alt. Eine Frau, mit der er sein Leben verbringen wollte, hatte er noch nicht gefunden, was seine Eltern nicht gerade erfreute, brauchten sie doch einen Erben, der irgendwann mal ihre Firma übernehmen sollte. Cliff sei, so fanden sie, dafür nicht geeignet. Er war für sie zu unselbständig, zu sprunghaft. Es sich selber zuzuschreiben, kam ihnen nicht in den Sinn. So ließen sie ihn an der langen Leine, was ihm natürlich sehr gefiel. Dass er sich bisher über Frauen noch keine Gedanken machte, war für Cliff selbstverständlich,  ja eigentlich normal. Er machte sich noch nicht einmal einen Kopf darüber, keine Gelüste zu haben, mit einer Frau mal das Bett zu teilen und versaute Sachen mit ihr zu treiben.

Eines Tages kam es für Cliff allerdings ganz anders, sehr erstaunlich, unverhofft und wie ein donnernder Hammerschlag. Auf einer seiner üblichen Touren durch die beliebtesten Clubs der Stadt lernte er einen jungen Mann kennen. Der war im Allgemeinen als Frauenheld und Herzensbrecher bekannt. Sein wahres Ich kannte allerdings niemand.

Als Cliff Fred sah – so nannte sich der junge Mann -  war es um ihn geschehen. Sein Herz klopfte als würde es gleich aus der Brust springen wollen. Obwohl er ihn nur vom Sehen kannte,  verliebte er sich auf Anhieb in Fred.

Er suchte und fand einen Platz an der Bar direkt neben seinem Schwarm.

„Hi“, sagte der nur, grinste ihn fast schelmisch an und wandte sich wieder seiner Begleitung zu.

Cliff allerdings saß wie auf Kohlen und wusste sich nicht zu helfen; wollte er diesen Fred doch näher kennen lernen - Amor hatte halt seinen Pfeil verschossen. Doch der Zufall kam ihm zum Glück zur Hilfe. Als er sich einen neuen Drink beim Barkeeper bestellen wollte, stieß er dabei versehentlich Freds Glas um. Der Inhalt verteilte sich über den Tresen und tropfte auf Freds Hose.

„Kannst du nicht aufpassen“, schnauzte Fred erschrocken und versuchte, den Schaden so gering wie möglich zu halten. Es war aber schon zu spät. Seine Hose war klatschnass.

„Sorry“, erwiderte Cliff, hochrot im Gesicht. „Kann ich das Dilemma irgendwie wieder gut machen?“ Er griff zu einer Serviette und versuchte Freds Hose zu trocknen. Immer wieder kam er dessen Schritt zu nahe. Auf die Idee, dass dem so Behandelten das  erregen würde, kam Cliff  gar nicht. So rieb er mit der Serviette einfach weiter an Freds nassen Hosenbein, dabei wie aus Versehen die Beule, die sich etwas weiter oben gebildet hatte, berührend.

„Kannst du nicht mal aufhören“, ließ sich Fred vernehmen. „Das wird ja langsam peinlich. Gehen wir lieber woanders hin.“

Cliff wurde noch roter im Gesicht. „Du wirst doch wohl nicht denken, ich würde…“, begann er zu stottern. Sein Herz pochte dabei noch lauter. Fast dachte er, Fred würde es hören können.

„Du würdest was?“, fragte Fred, dabei recht unverschämt grinsend.

„Denkst du, ich würde dich anbaggern“, bekannte Cliff.

„Tust du das nicht?“, antwortete Fred und nahm Cliffs Hand, die immer noch auf der Beule in seinem Schritt lag. „Und was ist das? Du fummelst da an meinem Schwanz rum, dass ich Angst haben muss, er macht gleich was er will.“

„Hm“, konnte Cliff nur sagen. Er senkte den Kopf, so sehr schämte er sich über das, was er eben ungewollt getan hatte.

„Peinlich ist es dir auch noch?“, begann Fred laut zu lachen, dass sich die Gäste, die um sie herum saßen, neugierig umdrehten.

„Pst, nicht so laut, die anderen schauen schon“, murmelte Cliff erschrocken.

„Na und, was ist dabei“, stocherte Fred weiter in der offenen Wunde. „Oder schämst du dich für deine Gefühle. Ich habe schon längst bemerkt, was mit dir los ist.“

„Was soll denn mit mir los sein?“, fragte Cliff erstaunt.

„Du bist geil auf mich!“, platzte sein Sitznachbar nun offen heraus.

Wieder wurde Cliff rot. „Falsch“, sagte er.

„Was dann?“, bohrte Fred weiter. „Oder bist du auch noch feige?“

„Bin ich nicht!“, sagte Cliff trotzig. „Komm mit, jetzt gleich!“

Er stand auf und zog Fred hinter sich her. Im Weggehen hörte er nur noch wie sich Freds Begleitung empörte:

„Aber hallo, bin ich Niemand? Mich einfach hier sitzen zu lassen?“

Draußen im Flur fand sich schnell eine stille Ecke, in die Cliff seine Eroberung  hineindrückte, gierig dessen Lippen suchte und  fordernd küsste.

Keuchend wurde seine Annäherung erwidert, Fred zog ihn nah an sich heran. „Du bist genau so schwul wie ich“, meinte er nur zwischen zwei heftigen Küssen.

„Ich weiß es nicht, ob das schwul ist“, bekannte Cliff. „Aber eines weiß ich – ich bin verliebt.“

„Du bist verliebt?“, stieß Fred erstaunt aus. „In wen denn?“

„In dich! Zum ersten Mal verliebt! Und das auch noch in einen Mann.

Kapitel 2 – Taumel der Gefühle

Heftig knutschend standen Cliff und Fred in der Ecke des langen, dunklen Flures des Clubs. Cliff konnte scheinbar nicht genug bekommen von Freds Gezüngel.

Fred bemerkte sehr wohl, wie sehr er seinen Kusspartner erregte, denn dessen Steifer drückte vehement in seinen Schritt.

Aufkeuchend machte sich Cliff los. „Wollen wir hier weiter machen? Ich wüsste da bessere Orte dafür“, meinte er leise. „Zu mir oder zu dir?“, fragte er noch. 

Erst da fiel ihm ein, wie schwer es wäre, seinen Eltern den nächtlichen männlichen Besuch zu erklären. „Besser zu dir. Ich wohne noch im Haus meiner Eltern“, bekannte er.

„Du hast wohl Bammel, dich zu outen?“, fing Fred nun an zu lästern. „Aber mach dir nichts draus, auch ich habe mich noch nicht geoutet, ich habe jedoch eine eigene Wohnung und bin niemanden Rechenschaft schuldig.“

Erleichterte atmete Cliff auf. Das leidige Thema Outing war nun erst einmal vom Tisch, auch wenn ihm auf einmal nicht mehr so ganz wohl war, Fred in sein Domizil zu folgen.

Cliff folgte Fred zu seinem Wagen. „Ich bin auch mit dem Auto hier“, sagte er. „Aber ich kann ihn von einem der Chauffeure meiner Eltern hier abholen lassen und später mit dem Taxi nach Hause fahren. Ich rufe gleich mal an.“ So telefonierte Cliff während der Fahrt zu Freds Wohnung mit seinem Vater, dabei erfand er eine Ausrede, warum er nicht im eigenen Wagen nach Hause kommen würde.

„Willkommen in meinem kleinen Reich“, ließ Fred seinem neuen Freund den Vortritt in sein Appartement.

Cliff schaute sich interessiert um. Es war sehr modern, aber auch gemütlich eingerichtet.

Fred führte ihn durch die Wohnung und zeigte ihm alles. Als Letztes war das Badezimmer an der Reihe. Vor allem die übergroße Badewanne erweckte Cliffs Interesse. In seinem Trakt im Elternhaus hatte er zwar auch eine, allerdings keine mit solchen Ausmaßen wie hier. „Darf die mal benutzen?“

Als Fred Cliffs Verlegenheit bemerkte, begann er zu grinsen. „Warum auf einmal so schüchtern?“, fragte er ihn. „Vorhin warst du doch auch nicht so. Aber natürlich darfst du das hier auch benutzen. Tu dir keinen Zwang an. Ich gehe auch hinaus“,  weg war er.

Sich weiter umschauend, zog sich Cliff aus. Als er entdeckte, dass man sogar die Temperatur des Wassers mit einem Hebel anstatt mit zweien einstellen konnte, tat er dies und stieg in die  Badewanne. Er entdeckte auch eine Flasche Badezusatz, von dem er ein wenig ins Wasser goss. Wohlig streckte er sich aus und genoss einfach nur.

Bald fiel er in eine Art Dämmerzustand. In Gedanken spielte er Situationen durch, die mit Fred geschehen könnten. Schnell wurde aus dem kleinen Cliff ein sehr großer Cliff. Immer wieder durchzogen ihn wohlige Schauer. So träumte er weiter, ohne zu bemerken, dass er längst einen heimlichen Zuschauer hatte.

Fred war leise zurückgekommen und beobachtete seinen Gast. Vorher hatte er sich im Wohnzimmer ausgezogen, man weiß ja nie so genau, was noch kommen könnte. Als er Cliffs Erektion, die aus dem Wasser ragte, bemerkte, bekam er ein heftiges Ziehen im Unterleib. Cliff erregte ihn sehr, mehr als bisher jeden anderen Mann, den er in sein Bett gezogen hatte.

Vorsichtig ging er zu Cliff und setzte sich auf den Wannenrand. „Mach mal Platz“, sagte er zu ihm.

Erschrocken riss sein Freund die Augen auf und versuchte seinen Steifen im Wasser zu verstecken.

„Mach dir keine Mühe, ich hab das Dilemma schon längst bemerkt“, meinte Fred breit grinsend und stieg zu Cliff in die Wanne, der auch sofort ein wenig Platz für ihn machte.

„Wie geht es jetzt weiter?“, fragte Cliff ihn.

Wieder grinste Fred. Seine Gedanken schlugen schon Purzelbäume und auch sein Glied war inzwischen prall und steif. „Mach dir da mal keine Gedanken, es kommt schon, wie es kommen soll. Überlasse das einfach deinem Gefühl und du wirst sehen, es ist einfacher du denken magst.“

Fred rückte näher an Cliff heran und ergriff dessen Steifen. Vorsichtig bewegte er die Vorhaut vor und zurück. Dann trafen seine Lippen auf Cliffs Eichel. Er öffnete den Mund und dessen Schwanz verschwand ganz darin.

Cliff selbst wusste gar nicht, wie ihm geschah. Er hatte weder mit Frauen noch mit Männern Erfahrung. Klar, er hatte sich schon oft selbst befriedigt, aber das hier übertraf alles. Die Gefühle schlugen quer. Er wurde unruhig und wusste fast nicht mehr, wie er einen möglichen Erguss zurückhalten sollte.

Sein Freund schien das zu bemerken. Er ließ Cliffs Lustorgan los und fragte: „Gehen wir ins Bett, da ist es bequemer.“ Damit stand er auf und verließ die Wanne. Er nahm eines der großen Badetücher und reichte es Cliff, der ihm willig zur Spielwiese folgte.

Im Schlafzimmer belagerten sie das überbreite Bett. Schnell waren ihre Leiber miteinander verschlungen. Eine Orgie der Sinne folgte. Cliff ließ sich einfach von Fred und seiner Lust treiben. Als dieser auch noch vorsichtig in Cliffs Anus eindrang, war es um ihn geschehen. Die Dehnung seines Schließmuskels und dabei die zarte Reizung seines Gliedes ließen ihn abdrehen und vor Lust laut aufstöhnen. Mit glasigen Augen blickte er seinen Spielgefährten an. „Nimm dir alles, was du willst“, bot er ihm an.

Das ließ sich Fred nicht zweimal sagen. Er tat es zärtlich, er tat es wild. Zarte Küsse folgten wildem Zungengerangel. Gemeinsam schaukelten sie sich hoch. Während er Cliff vögelte, rieb er im gleichen Takt dessen Schwanz. Als sie auch noch fast gleichzeitig zum Höhepunkt kamen, war das Glück vollkommen. Fred ergoss sich in Cliff und dieser bekleckerte mit einem Urschrei seine Beine.

Sich zärtlich streichelnd lagen die beiden danach auf dem Bett. Cliff schmiegte sich eng an Fred an. Er war glücklich, es getan zu haben.

„Danke“, flüsterte er seinem Bettnachbarn ins Ohr.

„Wofür?“, fragte dieser.

„Für dieses wunderschöne erste Mal, mein erster Orgasmus von fremder Hand“, bekannte Cliff, leicht errötend. Ob dies vor Scham war, ist leider nicht überliefert.

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