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Unnachgiebige Erziehung

Auserwählt

 

Etwas Weißes war durch sein Blickfeld geschossen und hatte ihn aus seiner Versunkenheit in trübe Gedanken herausgerissen. Es war über den dunklen Glastisch geglitten wie Aquaplaning, gegen sein Glas gestoßen, davon abgeprallt wie eine Billardkugel und unter seinen Sitz gefallen. Er hob es auf. Eine Visitenkarte. „Morgen 14 Uhr“ las er die handschriftliche Mitteilung, die mehr ein Befehl war. Wie ein Blitz durchfuhr es ihn und ebenso riss er seinen Kopf hoch und sah sie noch im Hinausgehen. Ihre wunderschönen schlanken Beine grüßten noch einmal zum Abschied. Die Absätze ihrer hochhackigen Schuhe reflektierten das Licht wie aufgerissenes Fernlicht. Die Sohlen ihrer Schuhe leuchteten bei jedem Schritt hell auf und versetzten ihn in Erregung. Draußen im Flur angekommen, fanden sich schnell einige Herrn, die sich darum drängten, ihr in den Mantel zu helfen. Sie ließ es geschehen, dankte kühl und herablassend, ohne Worte. Man öffnete ihr die Tür. Das Schlagen ihrer Absätze entfernte sich, unterbrochen von unrhythmischen Aussetzern wie sie üblich waren, wenn Frauen auf ihren eleganten Pumps daherschritten. Aber gerade diese Brüche im rhythmischen Schlagen der Absätze einer Frau waren es, die die Aufmerksamkeit der Männer noch mehr erhöhten.

Den ganzen Abend über hatte sie durch ihre pure Anwesenheit die Männer in Atem gehalten, natürlich auch ihn. Und obwohl sie nun gegangen war, schien es doch, dass ihre Erotik immer noch den Raum beherrschte, so wie der Duft eines Parfüms noch lange die Atmosphäre bestimmt und Erinnerungen wach hält oder zurückruft. Dabei hatte sie sich eher im Hintergrund gehalten, hatte nicht offensichtlich im Mittelpunkt stehen wollen wie so manche andere der anwesenden Damen. Sie war zudem im Gegensatz zu so mancher Rivalin dezent gekleidet, hoch geschlossen das einfache schwarze, wenn auch erfreulich kurze Kleid. Ärmel und Oberteil waren von durchsichtigerem Material, sodass der Ansatz des Busens zu erkennen gewesen war, aber nur schemenhaft, mehr erahnt als wirklich sichtbar. Aber gerade dadurch war ihr Anblick umso reizender und verführerischer, hatte umso mehr die Fantasien beflügelt und Begehrlichkeiten geweckt. Die schwarzen Strümpfe hatten die Schönheit der Form ihrer Beine unterstrichen und sie noch schlanker und länger erscheinen lassen als sie ohnehin waren. Die hochhackigen Sandalen gaben wunderschöne zierliche Füße preis. In Kaskaden fielen blonde Haare hinab über die Schultern. Ihre Schönheit unterstützt wurde unterstützt durch das Schwarz des Kleides, über dessen durchsichtig schimmerndes Oberteil sie flossen. Ihr Gesicht ließ die Herzen der Männer schmelzen und das Blut in ihren Unterkörper pumpen. Ihre stets leicht geöffneten köstlichen Lippen weckten Begierden, ihre Augen wurden gesucht, aber die suchenden Blicke wurden nicht erwidert.

Sie saß an einem kleinen Bistrotisch und unterhielt sich meistens mit irgendwelchen anderen Frauen. Und obwohl sie eher am Rand der Gesellschaft saß, rückte sie doch immer mehr in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Nicht nur die Alleinstehenden und allein Gekommenen waren um sie herumgeschlichen. Auch so mancher der Männer, die in Begleitung waren, riskierten immer häufiger einen Blick, wenn sie sich sowohl von der eigenen Begleitung, aber auch von ihr selbst unbeobachtet fühlten. Aber sie merkte jeden Blick, war sich dessen bewusst, dass sie der Magnet aller Blicke, Sehnsüchte und Begierden war. Sie genoss es, unmerklich und still, aber trotzdem war jedem im Raum bewusst, dass es so war.

Die alleine waren, hofften, nicht alleine zu gehen und die, die in Begleitung wünschten sich, in ihrer Begleitung wieder die Party zu verlassen. Die Erregung im Raum stieg, und sie tat nichts, außer sie durch ihre Ausstrahlung und ihr scheinbar gelassenes Nichtbeteiligtsein anzuheizen. Sie war distanziert, schien ganz vertieft in das Gespräch mit anderen Damen und registrierte doch alle Aufmerksamkeit, die sich auf sie bezog. Männer, die ein Gespräch oder Kontakt suchten, liefen ins Leere. Jede ihrer Handlungen wurde aus Augenwinkeln wahrgenommen und verfolgt. Jedes Wort, jedes Lachen aufgesogen, jede ihrer Bewegungen von dezenter Aufmerksamkeit begleitet.

Wenn sie ihre Beine übereinander schlug, schien ein Aufatmen männlichen Begehrens durch den Raum zu hauchen. Lust stieg auf und Enttäuschung machte sich breit, wenn diese wunderschönen Beine wieder angewinkelt und züchtig nebeneinander ruhten, eng verschlossen und den Männeraugen den Anblick verwehrend, den sie so sehnsüchtig erwarteten. Und dennoch schien es auch, dass sie gerade mit diesen begehrlichen Blicken spielte, sie anheizte und herausforderte, ihnen Hoffnung machte. Jedesmal wenn sie die Beine übereinander schlug, schien sie diesen sehnsüchtig erwarteten Moment durch eine kaum merkliche Bewegung anzudeuten. Dabei lehnte sie sich geschmeidig zur Seite, entlastete die Beine, führte das ruhende Beine leicht über das Knie des stützenden und ließ dabei den Moment unnatürlich lange andauern, in dem beide geöffnet nebeneinander standen. So weit geöffnet waren sie, dass der Blick dorthin freigegeben zu sein schien, wohin die Sehnsüchte der im Raum versammelten Männer drängten: zwischen ihre Schenkel, hin zu ihrem Erdbeermund, dem rosigen, feuchten, voll lustvoller Verheißungen und erhoffter Erfüllungen. Und so lange blieben sie geöffnet, dass man sich beim Anblick der glatten, festen Schenkel die Lust ausmalen konnte, die man in der Wärme zwischen ihren Schenkeln zu finden glaubte, wünschte, erhoffte. Doch dann war die Vorstellung vorüber. Sie schlossen sich wieder und standen wieder anständig und unschuldig nebeneinander. Und der eben noch gewährte kurze Einblick in Paradiesisches war nur ein Ereignis, von dem man nicht mehr wusste, ob es Traum war oder doch Wirklichkeit. Aber an der Härte in ihren Hosen erkannten die meisten der Anwesenden doch, dass es Wirklichkeit gewesen war. Und jeder hoffte, dass das Harte halten würde bis zum nächsten Wechsel ihrer Beine.

Auch er hatte sie den ganzen Abend aus der Ferne beobachtet. Auch ihm war ihre Ausstrahlung und Anziehungskraft nicht entgangen. Sie wirkte nicht nur auf ihn aus und all die anderen Männer im Raum.

Auch deren Frauen hatten natürlich bemerkt, dass ihre Männer unruhig waren wie junge Pferde vor dem herannahenden Gewitter. Innerlich waren sie giftig und ließen keine Gelegenheit aus, ihre Männer anzuzicken. Er bewunderte die Versuche derer, die mutiger waren als er und sie anzusprechen versuchten. Und er registrierte die allgemeine Schadenfreude der versammelten Männerwelt, wenn wieder einer abgeblitzt war bei ihr und dabei den Anschein von Gleichgültigkeit zu wahren versuchte. Jedes Mal spürte er seine eigene Erleichterung, wenn die Draufgänger trotz ihres Mutes genauso erfolglos blieben wie er selbst. Trotzdem aber machte er sich selbst den Mangel an Mut und Draufgängertum zum Vorwurf.

Wieder war ein mutiger Held gescheitert bei dem Versuch, ihre Aufmerksamkeit zu erringen. Und während er noch den geordneten Rückzug des Draufgängers mit einem leichten Grinsen begleitete, hatte ihn für den Bruchteil einer Nanosekunde ihr Blick getroffen, der sonst bei niemandem Halt zu machen schien. Dieser kurze Moment durchzuckte ihn mit einer unglaublichen, weißen Hitze. Er schien seinen ganzen Körper in Flammen zu setzen. Für eben diesen kurzen Moment drohte sein Herz zu platzen. Es klopfte und hämmerte und wollte vor lauter Enge, die seine Brust ihm setzte, zum Halse herausspringen. Erschrocken griff er zu seinem Glas, schüttete den Inhalt in einem Zug hinab in der Hoffnung, die Hitze zu löschen und wieder innere Ruhe und Halt zu finden. Er brauchte lange dazu, und dem einen Glas folgten noch einige, bis er endlich seine Fassung wieder gefunden hatte. Aber nun ließ sie ihn überhaupt nicht mehr los. Alle seine Ablenkungsversuche endeten im Misserfolg und in scheuen Blicken in die Richtung, in der sie saß. Er wusste nicht mehr, was ihm lieber war, von einem dieser Blicke wieder gefesselt und in Brand gesetzt oder von ihr nicht beachtet zu werden. Aber es nützte nichts. Immer wieder musste er zu ihr hinschauen.

Der Abend lief dahin, erreichte aber keine entspannte oder gar ausgelassene Stimmung. Es war, wie wenn alle noch auf etwas warteten, den Weihnachtmann oder den 12-Uhr-Schlag zum Anstoßen. Doch dieser Moment kam nicht. Nach einiger Zeit griff sie nach der Handtasche neben sich, nahm etwas heraus und machte eine kurze Notiz, als schriebe sie sich eine Telefonnummer auf. Langsam stand sie auf, ging noch zu dieser und jener, um sich zu verabschieden. Nun wusste er, dass es zu spät war, dass er zu lange gewartete hatte; aber worauf denn? Er hätte nie den Mut gehabt, sie anzusprechen. Und in diesem Bewusstsein stierte er vor sich hin in sein Glas, auch um nicht vielleicht noch einmal im Vorbeigehen von ihrem Blick getroffen zu werden und diesem nicht standhalten zu können. Das muss wohl der Moment gewesen sein, wo sie im Vorübergehen die Karte hatte auf seinen Tisch fallen lassen, unbemerkt im Abschiedsgedränge. Er hielt sie immer noch in seiner Hand, nachdenklich, drehte sie in Gedanken, ohne auf der Rückseite noch etwas anderes zu erwarten. Erst da bemerkte er, dass es sich um eine Visitenkarte handelte, um ihre Visitenkarte, Madame Beverly, kein Familienname, nur Madame Beverly, Adresse, kein Telefon. Es war eine Einladung, nein vielmehr eine Aufforderung, morgen zur angegebenen Uhrzeit zu ihr zu kommen. Er erschrak, weil er wusste, dass er verloren war.

 

Wie zu erwarten, wohnte sie in den besten Vierteln der Stadt, wo sich Reichtum und Schönheit zusammenfinden. Er war pünktlich, als er am Eingangsportal klingelte. Aber nichts geschah, außer dass die Kamera sich ihm zuwandte. Er wartete. Es dauerte. Aber er erlaubte es sich nicht, noch einmal zu klingeln. Als er gerade gehen wollte, tönte der Summer, das Tor sprang auf, und er betrat den Kiesweg, der zum Eingang des Hauses führte. Wieder wartete er. Einen Spaltbreit wurde die schwere Tür geöffnet. Eine junge, gut aussehende Frau schaute ihn durch den Spalt an. Es war nicht sie, sondern eine andere, jüngere, dunkelhaarige, aber nicht minder schöne. „Du bist spät, die Herrin wartet schon auf Dich“. Die Tür wurde weiter geöffnet, aber nur so weit, dass er sich hindurchzwängen musste.

Er stand in einem großzügigen Empfang, viel Marmor, hohe Stuckdecken und ein Aufgang, der zu privaten Räumen führte. Der Raum war hell, große Pflanzen füllten ihn, zwischen denen ein roter Läufer hindurch- und den Aufgang hinaufführte. „Warte hier, die Herrin wird Dich rufen lassen“ Er war nicht überrascht, dass er geduzt und nachlässig, ja herablassend behandelt wurde. Er fühlte sich wie ein Bittsteller, wie jemand, der sich vorstellte, um begutachtet zu werden. Die junge Dame trug die seriöse, elegante Kleidung einer Hostess, wie man sie von Messen her kannte, dezent aber deswegen nicht weniger erotisch. Sie war sehr schlank. Aber etwas an ihr war ihm aufgefallen, was nicht in das Bild einer Hostess passte. Aber er wusste nicht, was es war. Sie schritt neben dem roten Läufer, das enge Kostüm untermalte die verführerischen Rundungen ihrer Figur. Das Schlagen ihrer festen Absätze erfüllte die Halle. Sie verschwand in einem der oberen Räume. Und er wartete.

Als ihm die Zeit lang wurde, begann er sich im Raum umzusehen und schickte sich gerade an, auf und ab zu gehen, als die Hostess wieder erschien und ihn zurechtwies. Er habe dort zu warten, wo sie ihn hingestellt habe. Sie verschwand. Er wartete geduldig. Leute betraten den Raum, gingen an ihm vorbei, tuschelten, grinsten, schienen mehr zu wissen als er. Später gingen sie wieder hinaus, während er immer noch wartete, und schauten ihn an auf eine Art und Weise, dass er ganz verlegen wurde und ihrem Blick nicht standhalten konnte. Er wusste nicht, was mit ihm gespielt wurde. Aber er spürte, dass es ihn erregte, dass es ihm gefiel. Etwas in ihm wurde berührt und in Schwingung versetzte, von dem er immer geahnt hatte, dass es da war. Aber er hatte nie gewusst, was es war. Und nun spürte er, dass diese Madame Beverly etwas im Gange gesetzt hatte, das dieses Erahnte zum Leben erwecken und ans Licht bringen würde.

Langsam wurde es dunkel draußen, auch in der Halle dämmerte es, aber es wurde ihm kein Licht angemacht. Man schien ihn vergessen zu haben. Nach einer ganzen Weile hörte er in die dunkle Stille Bewegung kommen durch die fernen, harten Schritte der Hostess. Das Licht sprang an. Sie stand am oberen Absatz des Aufgangs. „Die Herrin hat heute keine Zeit für Dich. Komme nächste Woche zur gleichen Zeit wieder. Aber sei dieses Mal pünktlich“.

Nachdem sie verkündet hatte, löschte sie das Licht, wandte sich ab und beachtete ihn nicht mehr. Sollte er nun gehen, sollte er noch bleiben? Langsam und lautlos schlich er sich davon, nicht einmal seine Schritte schienen noch auf dem Kiesweg zu knirschen, so kleinlaut fühlte er sich. Sie hatte ein Lederhalsband getragen, fiel es ihm nun auf. Das war es, was nicht zu ihrer Kleidung gepasst hatte. Sie trug ein Lederband um ihren schlanken Hals, zu groß, zu fest für ein Schmuckstück, und ein Ring war daran befestigt. Diese Wahrnehmung jagte ihm einen Schauer über den Rücken und für einen kurzen Moment merkte er, dass er sie darum beneidete. Aber er merkte auch gleichzeitig, dass er diesen Wunsch nicht wahrhaben wollte. Doch ließ sich beides nicht mehr unterdrücken. Eine Tür war aufgestoßen und ließ sich trotz all seiner Bemühungen und seinem inneren Ringen nicht mehr ganz schließen. Ein dünner Schein dieses verlockenden Lichtes auf der andern Seite, aus dieser anderen Welt drang immer wieder zu ihm durch den Spalt, der sich nicht mehr ganz schließen ließ. Es zwang ihn immer wieder, durch diesen Spalt blicken zu wollen auf das, was dahinter verborgen auf ihn wartete. Tiefe, alte Sehnsucht in ihm wurde geweckt und wuchs in seinem Inneren, dürstete, trieb nach mehr.

Je länger die Woche dauerte, je näher der neue Termin kam, umso aufgeregter wurde er, umso langsamer schien ihm die Zeit zu verrinnen. Er war eine Stunde früher da, klingelte und bekam zur Antwort, dass er zu früh sei, was dieses Mal auch stimmte, und dass er warten solle. Die Kamera behielt ihn im Auge und so wagte er nicht, trotz des unangenehmen nasskalten Wetters noch einmal zu gehen. Dieses Mal sprang das Tor pünktlich auf. Er trat ein, kleinmütig. Sie musste ihm keine Anweisungen geben. Er wusste, was von ihm erwartet wurde. Und wieder erging es ihm wie beim letzten Mal. Er bekam einen neuen Termin und schlich davon noch kleiner und armseliger als beim letzten Mal.

 

Es war nicht das letzte Mal, dass er umsonst kam. Er ließ es mit sich geschehen. Und jedes Mal schien es ihm mehr, dass alles seinen richtigen Gang ging. Es schien ihm alles Bestandteil eines großen Planes zu sein. Er ahnte, dass er vorbereitet wurde auf einen großen Moment, von dem er nicht wusste, wann er kommen würde, wie er aussehen würde und was das Große daran sein würde, das auf ihn zukam. Aber er spürte, dass etwas Neues mit ihm geschehen würde. Er wurde gefügig, lernte geschehen zu lassen, lernte Widerstand aufzugeben, lernte zu gehorchen und sich einem größeren, stärkeren Willen unterzuordnen. Und dann, als er schon nicht mehr damit gerechnet hatte, als er schon nur mehr willenlos gehorchte, keine Erwartungen und Hoffnungen mehr hegte, nur noch hinnahm, was über ihn verfügt wurde, da wurde er vorgelassen.

Wieder hatte er lange in der Halle gewartet und erwartete eigentlich, da es bereits dunkel geworden war, dass man ihn wieder wegschickte. Er war schon innerlich völlig darauf eingestellt, als die Hostess erschien. Wie immer stand sie oben auf dem Treppenabsatz, schön und unerreichbar, distanziert und bestimmend, von Mal zu Mal hatte sie mehr Verachtung für ihn. Er hatte es jedes Mal hingenommen. Auch dieses Mal erwartete er, wie ein Straßenköter davongejagt zu werden. „Heute erweist die Herrin Dir die Gunst, vor ihr erscheinen zu dürfen“. Er hatte den Sinn der Worte gar nicht richtig erfasst. Er stand dumpf da, abwesend und wartete eigentlich auf den Programmablauf, den er bisher gewohnt war. „Na, was ist, soll die Herrin auf Dich warten? Komm schon!“ fauchte sie ihn an. Total verdutzt schreckte er auf, glaubte nicht richtig gehört zu haben, stammelte etwas, orientierte sich neu im Raum und sucht den Weg zum Treppenaufgang. Er trat auf den roten Läufer, weil der ihm der beste Wegweiser schien. „Nicht da! Der ist nur für die Herrin. Du läufst daneben“ Augenblicklich, wie dressiert sprang er herunter und lief auf den Steinstufen daneben. Auch sie benutzte den Teppich nicht. Sie ging drei Stufen vor ihm und bot ihm den berauschenden Anblick ihres wohlgeformten Körpers, ihrer wunderschönen Beine und der schwarzen Pumps, die bei jedem Schritt aufblitzten. Das Band um ihre Fesseln ließen diese noch zierlicher und zerbrechlicher erscheinen. Sie stolzierte vor ihm, und ihm war klar, ohne dass es ihm erklärt worden wäre, dass er in gebührendem Abstand zu folgen habe. Vor einer hohen Flügeltür blieben sie stehen. „Ich werde Dich jetzt melden. Du wartest hier, bis ich dich rufe. Du redest nur, wenn du dazu aufgefordert wirst. Du hältst den Blick gesenkt und schaust die Herrin nicht an, schon gar nicht in die Augen. Ihre Befehle befolgst du und lässt geschehen, was sie mit dir tut, ansonsten kannst du sofort gehen und wirst dieses Haus nicht mehr betreten“. Sie öffnete die Tür und einen kurzen Augenblick konnte der durch den geöffneten Spalt hindurch, die blonde Schönheit erkennen, die ihm auf der Party die Visitenkarte zugeschoben hatte. Madame Beverly.

Sie sah zauberhaft aus. Sie hatte die Haare hochgesteckt, trug eine weiße Bluse, dazu einen eng anliegenden schwarzen Rock, schwarzen Nylons und hochhackige Schuhe mit starkem, festem Absatz. Das Erscheinungsbild einer Vorgesetzten, einer Chefin. Seine Knie wurden weich, er zitterte am ganzen Körper vor Erregung. Bisher hatte er noch nicht so recht daran glauben können, dass nun der Moment bevorstand, auf den er seit Wochen gewartet hatte, von dem er nicht mehr geglaubt hatte, dass er jemals eintreten würde. Zum Schluss hatte er fast ganz vergessen, weshalb er sich immer wieder eingefunden, stundenlang gewartet und dann wieder hatte wegschicken lassen. Es war zu einem Ritual geworden wie der tägliche Gang zur Arbeit, Aber dieser kurze Blick durch den Türspalt hatte alles wieder zurecht gerückt. Jetzt wusste er wieder, wozu dies alles geschehen war, worauf er vorbereitet worden war. Es war der Moment, wo er vor ihr erscheinen durfte. Nun plötzlich merkte er auch die Erregung und Angst in ihm.

Was würde geschehen, was von ihm erwartet, was hatte man mit ihm vor? Und während er noch mit seinen Gedanken beschäftigt war, flog die Tür auf.

„Komm rein!“ Unsicher trat er ein. Der Raum war groß, spärlich eingerichtet, aber durchaus geschmackvoll, die Decken hoch, Kübelpflanzen gaben eine lockere wohnliche Atmosphäre; ein Arbeitszimmer, das von einem ausladenden Schreibtisch beherrscht wurde mit einem modernen Chefsessel dahinter und einem bescheideneren Besuchersessel davor. Sie saß dahinter, die Schöne, die Wunderschöne. Trotz seiner niedergeschlagenen Augen konnte er die herrlichen, schlanken Beine sehen, die sie in der Manier schräg nebeneinander gestellt hatte, wie der es von dem Abend in Erinnerung behalten hatte, wo sie sich das erste Mal begegnet waren. „Bleib hier stehen und rühre dich nicht“ raunte ihm die Hostess zu. „Und kein Wort!“ „Der Bittsteller, Herrin“ sprach sie die an, die sich als Madame Beverly bezeichnete.

Sie erhob sich, strich dabei den Rock glatt und etwas nach unten. Langsam, jeden Schritt bedächtig setzend als genösse sie ihre Wirkung, kam sie auf ihn zu, die Hände auf dem Rücken verschränkte, mit abschätzendem Blick und Haltung. Sie blieb nahe vor ihm stehen. Er konnte ihr Parfüm kosten. Selbst mit gesenktem Blick sah der die Schönheit ihrer Figur, die sich langsam in sein Blickfeld geschoben hatte. Sie verlagerte ihr Gewicht auf das linke Bein und wiegte den rechten Fuß auf dem Absatz von rechts nach links hin und her. Dann ging sie langsam, wiegenden Schrittes um ihn herum, wobei er sich von ihr von oben bis unten begutachtet fühlte.

„Weißt du, weshalb du hier bist?“ ER war sich unsicher, ob er auf diese Frage eine Antwort von ihm erwartet wurde. Aber er hätte auch nicht gewusst, was er antworten sollte; diese Frage hatte sich ihm und er sich selbst bisher noch nie gestellt. Es war ihm seltsamerweise immer als selbstverständlich erschienen, dass er herbestellt und nachher wieder unverrichteter Dinge nach Hause geschickt worden war. Aber die Antwort und die Suche danach erübrigten sich von selbst, weil sie nach einer kurzen Pause weiter sprach. Eine Antwort von ihm schien sie nicht erwartet und vermutlich auch zugelassen zu haben. „Du bist hier, weil ich dich ausgesucht habe! Du bist hier, weil dir vielleicht die Gunst gewährt wird, mein Sklave sein zu dürfen. Ich weiß, dass du einer bist, nur du selbst weißt es noch nicht. Vielleicht hast du es immer geahnt, manchmal in dir gespürt, aber es nie wahrhaben wollen. Aber ich weiß, dass es so ist. Ich habe schon viele von Deiner Sorte kennengelernt. Ich hatte mich nie getäuscht. Anfangs hatten sie sich gegen diese Wahrheit gewehrt. Aber sie kamen alle wieder und nahmen mein Angebot an. Denn alle hatten sie tief in sich den Wunsch, einer Dame zu dienen, einer richtigen Dame, einer Herrin. Sie kamen wieder, um von mir beherrscht zu werden, mein Eigentum zu werden, mein Sklave.“

Die Worte standen im Raum wie ein Fels, fest, schwer und unerschütterlich. Er antwortete nicht, weil er nicht aufgefordert worden war zu sprechen. Er hielt weiterhin den Blick gesenkt und wartete. Er wusste nicht, worauf er wartete. Er musste es auch nicht wissen, weil alles Weitere über ihn verfügt wurde. Sie bestimmte die Regeln und sein Part war es zu gehorchen. „Ich gebe dir zwei Minuten Bedenkzeit draußen vor der Tür. Wenn du dann noch da bist, können wir weitermachen. Ansonsten will ich dich hier nicht mehr sehen. Geh raus, überleg es dir.“

Eigentlich hatte er es immer gewusst. Doch nun musste er sich entscheiden, ob er sich auf das Spiel einlassen wollte, von dem er nicht einmal wusste, ob es ein Spiel war oder Ernst und wie viel Ernst. Und während er grübelte und sich unschlüssig war, verrann die Zeit, und als die Tür wieder geöffnet wurde, stand er immer noch da. Zwar hätte er immer noch gehen können, aber das, was in ihm durch ihre Worte angestoßen worden war, war größer als seine Angst vor dem Unbekannten und Ungewissen. Lust und Erregung hinderten ihn zu gehen. Lust und Erregung wollten hineinschauen in diese neue Welt, die sich ihnen eröffnete. Zu lange hatten sie in seinem Innern verkapselt gelegen, als dass sie jetzt noch im Zaum gehalten werden könnten.

Er ließ sich treiben und über sich verfügen. Er stellte sich wieder, wie angewiesen dorthin, wo er schon vorher gestanden hatte. „Dass du dich entschieden hast, heißt noch lange nicht, dass ich dich nehmen werde. Erst wenn du meinen Ansprüchen genügst und meine Bedingungen erfüllst, werde ich dich in Besitz nehmen.“ Und zur Hostess gewandt: „Sag ihm, was er jetzt zu tun hat.“ Sie ging noch einmal mit ihm vor die Tür. „Dort hinten ist eine Abstellkammer. Leg alles ab bis auf deine Schuhe, dein Hemd und deine Hose. Keine Unterwäsche. Du findest dort Waschzeug. Wasch Dich. Die Herrin wird dich berühren und sie berührt kein schmutziges Fleisch. Deine restlichen Sachen lässt du in der Kammer. Beeil dich, sonst ist deine Chance vertan“.

Im Nu war er zurück. „Du wirst jetzt zur Begutachtung vorgeführt. Wenn du irgendetwas nicht zulässt, kannst du sofort gehen“. Sie betraten zusammen den Raum. Madame hatte wieder hinter dem Schreibtisch Platz genommen. Er stand mitten im Raum, seine Hostess hatte sich zurückgezogen. Die Herrin erhob sich und kam mit einem Blick auf ihn zu, der jede Pore seines Körpers in Augenschein zu nehmen schien. So hatte er sich noch nie mit Blicken untersucht gefühlt. Sie kam ganz nah an ihn heran. Als sie im Blickfeld seiner niedergeschlagenen Augen aufgetaucht war, hatte er wahrgenommen, dass sie in der rechten Hand schwarze Lederhandschuhe hielt.

“ Zieh deine Schuhe aus, aber bück dich nicht dabei.“ Er gehorchte und stand barfuß vor ihr. „Öffne deinen Gürtel und den Hosenknopf, sonst nichts, danach Hände an die Hosennaht.“ Er gehorchte. Als er ihre Anweisung ausgeführt hatte, sah er, wie sich die schwarzen Handschuhe aus ihrer Hand lösten. Langsam und genießend zog sie zuerst den linken, dann den rechten an. Sie zog ihre Hand straff hinein, indem sie am Bund festhielt und tief mit der Hand darin eintauchte, ihre Finger spreizten sich und die Handschuhe glitten ineinander in den Kerben zwischen den Fingern wie Zahnräder, die ineinander griffen. Entschlossenheit, Kraft und Macht lagen in dieser Geste. Nun lagen die Handschuhe fest und eng gegossen um ihre zarten Hände. Sie knöpfte sie am Bund mit einem Druckknopf zu, damit sie ihre Festigkeit und Straffheit behielten.

Sie tat nahe an ihn heran, so nahe, dass er ihren Atem auf seinem Gesicht spürte. Er sah, wie sich ihre Hände langsam seinem Hosenbund näherten, langsam aber nicht zögerlich, sondern langsam in der unerschütterlichen Gewissheit, dass das, was sie da tat, eine Selbstverständlichkeit war, der er sich nicht zu widersetzen haben würde. Und wenn doch, dann würde sie auch darauf die passende Antwort haben. Sie packte den Hosenbund, zog ihn leicht mit einer Hand nach vorne und griff mit der anderen tief in seine Hose hinein und förderte seine Eier und seinen Schwanz, auf dem schwarzen Handschuh liegend hervor.

Nun war seine Hose ganz geöffnet und leicht nach unten gerutscht. Sie sah sich das Ergebnis ihrer Suche und Bergung genau an, hielt seine Eier fest umschlossen mit dem zarten Schraubstock ihrer zierlichen Hand. Sie knetete sie, dass es leicht schmerzte und er einen leisen Seufzer aus Schmerz und Lust von sich gab. „Was ist los? Ich will keinen Ton hören, wenn ich genau untersuche, was du mir zu bieten hast.“ Sie knetete weiter, nun etwas kräftiger, drehte und wendete dabei, was sie in der Hand fest umschlossen hielt und betrachtete es von allen Seiten.

„Naja“ sagte sie dann nach ausgiebiger Prüfung und an die Hostess gewandt:“ Etwas wenig, was meinst du?“ Sie kam näher und nun begutachteten sie beide, was sie da in der Hose gefunden hatten. Auch sie nahm seinen Eier in die Hand, schob etwas unsanft die Vorhaut zurück, wobei er kurz zuckte, was sofort von einem kräftigen Pressen der Faust beantwortet wurde, die seine Eier umschlossen hatte. „Keinen Laut, hatte die Herrin dir befohlen. Noch einmal, und du kannst sofort wieder gehen. Wir wollen nicht gestört werden bei deiner Begutachtung.“ Er riss sich fortan zusammen und ließ über sich ergehen, was sie mit ihm anstellten.

Wieder lagen seine Eier in der kühlen Mulde des schwarzen Handschuhs, sanft geborgen und gehalten. Wieder wurde seine Vorhaut nach hinten geschoben und die Eichel freigelegt. ER merkte, wie die Erregung in ihm aufstieg und sein Schwanz hart wurde. „Dir wird die Geilheit noch vergehen“ und so wie sie es sagte, war im klar, dass sie wusste, wovon sie sprach. „Zieh die Hose aus“. Nun stand er fast nackt da. Sein steifer Schwanz ließ sein weißes Hemd vom Körper abstehen. Ehe er es sich versah, griff sie nach seinem Hemd, grub die schwarzen Handschuhe in die Knopfleiste und riss es auseinander, dass die Knöpfe durch den Raum sprangen. Nun lag sein steifer Schwanz frei und auch ein Streifen von Brust und Bauch.

„Ausziehen!“ Sein Hemd sank zu Boden und er stand vollkommen nackt vor den beiden Frauen, die ihn ausgiebig von oben bis unten betrachteten. „Zuviel Bauch, zuviel Haare, zu wenig Muskeln, zu wenig Schwanz. Was soll ich damit?“ Sie stolzierte um ihn herum, griff an verschiedenen Stellen mit den schwarzen Handschuhen nach seinem Fleisch, rieb es zwischen den Finger, als würde sie es schmecken, trat hinter ihn. „Der Hintern geht“ und dabei glitt das weiche Leder ihrer Handschuhe über seine Arschbacken und er spürte, wie sie sich ausmalte, was sie alles mit diesen festen Fleischstücken anfangen würde.

„Knie dich hin, die Schenkel gespreizt“. Er wartete auf etwas Unangenehmes, aber es geschah nichts, außer dass eine Vorahnung in ihm aufstieg, was alles machbar wäre für sie. Sie kam wieder vor ihn. Mit leicht gespreizten Beinen stand sie herausfordernd vor ihm. Diese Geste strahlte Entschlossenheit und Herrschaft aus. Die Hostess hatte in der Zwischenzeit den Schreibtischstuhl herübergerollt. Madame Beverly ließ sich darin nieder. Wieder kreuzte sie die Beine auf diese provozierende Art, wie er es bei ihr bereits bei dem ersten Zusammentreffen gesehen hatte. Ihre Knie waren so nah, dass er sie fast mit dem Mund hätte berühren können und alles in ihm schrie danach, sie zu küssen und zu liebkosen.

Der Schuh des übergeschlagenen Beines bewegte sich gefährlich in der Nähe seiner Eier und einen Tritt mit diesem festen und energischen Schuh würde er so bald nicht vergessen. Der Schuh spielte mit seinen Eiern, trat leicht dagegen, brachte sie zum Schwingen, hob sie leicht an, ließ sie fallen. Die Hostess kicherte, sie schmunzelte und er selbst zitterte leicht vor Angst, Erregung und auch Kälte.

„Nun gut. Eine Sensation bist du nicht, aber ich werde dich nehmen“. Er erschrak über ihre Direktheit, und sein Herz machte einen leichten Hüpfer. „Freu dich nicht zu früh“. Ihr entging nichts. „Ich habe jetzt nur nach dem ersten Augenschein geurteilt. Ich werde dich noch genauer testen und prüfen und dann erst mich endgültig entscheiden.“ Sie winkte der Hostess. Sie kam mit einer Art Werkzeugkasten, entnahm daraus ein Lineal. Die Herrin beugte sich zu ihm nieder und legte seinen Schwanz, der nun wieder schlaff geworden war, darauf und gab der Hostess bekannt, was sie abgelesen hatte. Die Hostess trug es auf einer Checkliste ein und kicherte leicht dabei. Sie schob seine Vorhaut zurück und maß mit einem Instrument den Durchmesser seiner Eichel.

„Wieviel spritzt du ab, wenn du dir einen runterholst?“ Er wusste es nicht. Sie wartete die Antwort auch nicht ab, weil es ihr zu lange dauerte. „Naja, wir werden das schon sehen.“ „Wann hast du zum letzten Mal abgespritzt?“ „Heute morgen.“ Dann maß sie noch seinen Kopfumfang und den Umfang seines Halses. „Stell dich da drüben hin, Gesicht zur Wand. Seine Körpergröße wurde genommen, die Umfänge von Brust, Taille und Hüfte und viele andere Maße mehr. Bei jeder Messung und bei jeder Bekanntgabe des Ergebnisses und dessen Eintrag in die Checkliste fühlte er sich immer mehr wie ein Gegenstand.

„Komm wieder hier herüber und knie dich hin wie vorhin“ Er gehorchte. „Fürs erste bin ich mit dir fertig. Du kannst jetzt gleich wieder gehen. Aber warte, bis wir beide den Raum verlassen haben, dann darfst du dich wieder anziehen. Beim nächsten Mal werde ich messen, wie viel du abspritzen kannst und wie lang und dick dein Schwanz ist, wenn er erregt ist. Ich rate dir, bis dahin nicht zu wichsen und dir viele erregende Gedanken zu machen, damit du mir möglichst viel von deinem Saft anbieten kannst. Sonst nehme ich dich nicht. Auch wenn alles zu meiner Zufriedenheit sein wird, wird es noch eine Zeit dauern, bis du die Gunst und Gnade erhältst, mein Eigentum werden zu dürfen. Aber ich sage dir auch jetzt schon, was dich erwarten wird, wenn du mein Sklave wirst. Ich werde dich beschneiden und sterilisieren lassen, fachmännisch. Dein Körper wird vollkommen enthaart werden. Das alles geschieht mit dir, damit nichts an dir meinem Blick und meiner Kontrolle über dich verborgen bleibt. Nichts an dir soll durch Haare vor mir verborgen sein und auch deine Eichel soll sich nicht hinter einer Vorhaut vor meinem Blick verstecken können. Die Sterilisation ist, weil ich es so will und damit du mit deinem Saft keinen Schaden anrichten kannst, falls du einmal für sexuelle Zwecke benutzt werden solltest. Wenn du in meinen Besitz übergehst, werde ich dich als meinen Besitz kennzeichnen. Du wirst mein Zeichen tragen. Es wird dir mit einem Brenneisen ins Fleisch eingebrannt werden, unauslöschlich. Außerdem werde ich dir eine Nummer an der Innenseite deines Oberschenkels eintätowieren lassen, mit meiner Adresse und Telefonnummer, damit du jederzeit als mein Eigentum und ich jederzeit als deine Herrin und Besitzern identifiziert werden kann. Ich werde dich abrichten und dressieren oder abrichten und dressieren lassen für den Dienst an mir oder anderen Herrinnen. Du wirst geschlagen, gequält und ausgepeitscht werden, wie es mir oder anderen beliebt, unabhängig von deinem Verhalten. Du wirst keinen Einfluss darauf haben, was mit dir geschieht, das wird einzig von mir und meinen Launen, meinen Wünschen und meiner Lust abhängen. Ich werde dich ausleihen an Freundinnen oder vermieten oder verkaufen, ganz wie es mir beliebt. Es wird eine schmerzhaft schöne Zeit für dich werden. Aber – du wirst immer in meiner Nähe sein dürfen. Überleg es dir und wenn du das alles auf dich nehmen willst um der Gunst und Gnade meiner Nähe willen, dann komm in einer Woche wieder hierher und biete dich an als Sklave und bitte um die Aufnahme in meinen Besitz“. Sie stand auf, ging an ihm vorbei, ihn nicht beachtend, gefolgt von der Hostess. Das Licht im Raum ging aus. Er suchte nach seinen Sachen, zog sich an, zitternd vor Kälte und Erregung, und ging hinaus in die winterliche Nässe der Nacht.

 

Eine Woche war eine lange Zeit, wenn man darauf warten musste, die begehrte Frau wieder zu sehen; sie war aber eine ...

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