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Über die Liebe und das Leben an sich

Cliti Langmann Erich

Über die Liebe und das Leben an sich

Gedichte und Gedanken von Cliti L.E.





BookRix GmbH & Co. KG
81669 München

Anleitung

Dieses Buch widme ich all jenen Personen, welche mich er- und geschaffen haben.

Ohne (in alphabetischer Reihenfolge ohne Präferenzen und wahrscheinlich nicht vollständig) all die Arbeitskollegen, Arschkriecher, mehr oder weniger flüchtigen Bekannten, Ehebrecher, meine Ehefrau, Eltern, Fischereikollegen, Freundinnen und Freunde, Geliebten, Geschwister, Invaders, Kinder, Lehrer, Professoren, Prostituierten und Verwandten die mich auf meinem Weg begleitet haben und dies teilweise immer noch tun, wäre ich nicht der geworden der ich bin, wäre dieses Buch nie entstanden!

Und so seltsam es für manche klingen mag – vor allem wenn sie dieses Buch zu Ende gelesen habe – bin ich dankbar dafür!

Sicher nicht jedem und jeder Einzelnen – doch nur das gesamte Paket darf und muss betrachtet werden, führt es uns doch zur letztendlichen Bestimmung und Beurteilung nach unserem Tode – auch wenn dieser Umstand leider viel zu oft vergessen wird!

Ich kann mit Fug und Recht behaupten eines im Leben gelernt zu haben – egal wie oft man niedergeschlagen wird, egal wie oft man sich selber hinlegt… man muss sich nur rechtzeitig wieder aufrappeln ehe man in den Arsch gefickt werden kann!

Dies ist das Einzige worauf man stolz sein darf – wenn man es geschafft hat, in dieser Art und Weise unbefleckt letztendlich doch wehrlos am (oder besser gesagt im) Boden zu liegen.

Alles andere im Leben kann Pflicht sein, kann Freude sein, mag einen zum Lachen bringen oder zum Weinen, mag einen quälen oder laben, mag einen glücklich machen oder ärgern…

Jede weitere Art der Philosophie erspare ich dem neugierigen Leser. Doch sei er auf eines aufmerksam gemacht… die Art zu schreiben hat MIR dabei geholfen vieles zu überwinden, MIR geholfen weiterzuleben wenn es auch aussichtslos und nutzlos schien.

So sehr dem Leser also auch manches NEGATIV zu sein scheint was sein Auge auf den kommenden Seiten erfasst und sein Gehirn zu interpretieren und zu verarbeiten sucht…

Für MICH war es letztendlich POSITIV!

 Doch halt!

Nicht alles ist real erlebt, manches wurd geträumt, erdacht, gesponnen - die Wahl in welche Kategorie das Einzelne fällt obliegt der Leserschaft und ihrer schmutz´ gen Wünsche…

Und da ich nicht wusste wie die Gedichte und Gedanken ordnen, wohin sie stellen – und so schließt sich der Kreis an dieser Stelle – sind sie in alphabetischer Reihenfolge, ohne Präferenzen und wahrscheinlich auch nicht vollständig angeordnet

Cliti Erich Langmann

 

ABER

ausnahmsweise bin ich heute zu hause

zu hause? zu hause ist man dort, wo man sich wohl fühlt –

also nicht zu hause!

ABER IMMERHIN WOHNE ICH HIER!

ich möchte etwas unternehmen

etwas? etwas ist nur was ohne sicherheit oder ziel –

also nicht etwas!

ABER IMMERHIN FORT MÖCHTE ICH!

ich möchte zu meiner freundin

freundin? wer kann schon sagen ob freundin stimmt –

also nicht freundin!

ABER IMMERHIN BEKANNTE!

ich möchte zu der bekannten die mich liebt –

liebt? ach gott, was weiß ich denn schon darüber –

also nicht liebt?

ABER IMMERHIN MÖCHTE ICH ZU DIR!

AHNEN

wer kann oder will es schon ahnen,

dass seine Ahnen schon ahnten,

dass alle Ahnungen durch Taten

geahndet würden?

AHNUNGSLOS

Mit einem lauten Krachen schlug die Türe zu und übertönte unbarmherzig ihr Schluchzen.

Sie hatte ihn geliebt. So gut sie konnte, trotz Freund – auch wenn er es nicht wahrhaben wollte, weil es leichter für     ihn war scheinbar nie erhört worden zu sein!

ALKOHOL

Es ist nicht die Droge die Schuld hat -

sondern der Einzelne der sich ihr hingibt

und darum verstehe ich nicht,

warum sie als Ausrede gilt

zeigt sie doch wie der Mensch ist -

wenn er seiner Hemmungen beraubt

und auch wenn es nicht statthaft ist,

würde ich doch gern alle Menschen besoffen machen

ehe ich sie nüchtern betrachtet beurteile

ALLES GUTE

Endlich bist du heimgekommen - wenn auch nervös, angespannt.

Ich weiß, dass es ein besonderer Tag für dich ist – es ist dein 45. Geburtstag.

Aber das ist es nicht… vielmehr die Tatsache, dass du dich mit deinem Freund getroffen hast um ihm zu berichten was noch zwischen dir und mir ist und welche dunklen Schatten aus der Vergangenheit es noch zwischen uns zu bewältigen gibt.

Ich stehe hier und überreiche dir dein Geschenk – nichts besonderes für dich vielleicht, aber es kommt von Herzen und zumindest für mich ist es etwas Besonderes. Leider hast du keine Zeit dich darüber zu freuen – der Gutschein ist dir zu wertvoll, du meinst ich soll „runter vom Gas!“. Deine Augen flattern umher, deine Hände legen die Geschenke zur Seite und dann willst du nach draußen, eine rauchen.

Ich sitze neben dir, geb dir Feuer greif zu meiner Packung und ehe ich noch fragen kann willst du wissen „und?“.

Ja es ist etwas zwischen uns was aufgelöst werden soll und deine Neugierde ist kaum zu unterdrücken. Doch da ist nichts mehr was ich dir sagen könnte, denn ich habe nichts Greifbares mehr in mir und unserer Vergangenheit gefunden. Und im gleichen Zeitraum wie der Rauch aus deinen Lungen sich in der warmen Abendluft verliert, erlischt dein Interesse an meinen Worten.

Und so sitzt du neben mir und ohne darüber nachzudenken bricht es voll Freude erzählst aus dir, dass seine Frau beinahe im Regen zur Arbeit gehen musste. Obwohl sie ihm das Auto nicht geben wollte, er dir aber doch versprochen hatte, sich mit dir an deinem Geburtstag zu treffen und er sie letztendlich gefahren hatte – auch wenn dies bedeutete, dass sie wieder wusste was er vorhatte, dass sie wieder leiden musste.

 Und so sitze ich neben dir, rieche sein Aftershave, sehe ihn in Gedanken neben dir, mit gierigem Blick darauf wartend dich endlich ficken zu dürfen und schlucke hart, versuche die Gedanken zu vertreiben, ehe du aufbrichst um unseren Ältesten von seinen Freunden abzuholen.

Du dämpfst deine Zigarette aus die du wie immer hastig geraucht hast, übersiehst meine Hoffnung mit dir wenigstens einige Minuten verbringen zu dürfen ohne an Ihn denken zu müssen oder von ihm zu hören und brichst auf – ohne mir deine Hand zu geben, ohne die Tränen in meinen Augen zu sehen.

Und dennoch wünsche ich dir alles Gute zu deinem Geburtstag, denn ich weiß nicht ob ich noch einmal die Chance dazu habe und ich hoffe, dass du heute Nacht im Schlaf mein Herz spürst, welches trotz all dem Streit der uns entzweite immer noch in Liebe für dich schlägt. Denn sagen darf ich es nicht, damit ich dich nicht belaste und dich in deiner Entscheidung zwischen unserer Familie und der Liebe zu ihm nicht beeinflusse…

Alles wie vor einer Woche und doch ganz anders

Kaum zu Hause angekommen holen mich Stress, Ärger und Alltag wieder ein. Es ist alles wie vor einer Woche und doch ganz anders, denn der graue Alltag hat einen  blauen Streifen bekommen, der das Regengrau langsam zurückdrängt.

Doch die dunklen Wolken wehren sich, versuchen das gewohnte Grau der Tristesse wieder herzustellen, die Hoffnung zu verdunkeln, und alle Erinnerung an die früheren Sonnentage zu schwärzen. Hart ist der Kampf, mächtig das Aufeinanderprallen von eingefahrenen Mustern und dem Versuch positiv zu denken. Es scheint beinahe als würden wir wieder im Schauer und der Kälte versinken - aber die Regenwolken des Zweifels, der Angst und der Unsicherheit bekommen Risse, regnen sich aus.

Dennoch versucht der Schauer mit all seiner Wut jenen Humus den eine Beziehung zum Keimen braucht vorher noch zu zerstören. Aggressiv schlagen die Eiskörner „Wie wird es weitergehen?“, „Warum soll es überhaupt weitergehen?“, „Vergiss sie und nimm was dir geboten wird“, „Liebt sie dich überhaupt oder wird sie dich jemals lieben?“ und all ihre Brüder auf den so arg gebeutelten, oft und dennoch in verzweifelter Hoffnung bestellten Acker der Liebe

Doch während es noch in mir stürmt, zeigt sich das Licht der Hoffnung in diesem Schauer und der klärende Wind der Erinnerung an die vergangenen Tage nimmt den Kampf gegen jeden Unbill auf der in mir tobt. Aus Hoffnung und Liebe hat sich ein schützender Reif gebildet den ich um meinen Arm trage und der mich schützt gegen die Kälte die in meinem Inneren tobt.

All das faule Laub der Sorgen, negativer Gedanken und vergangener Beziehungen wird durch den frischen Wind der Liebe ausgedünnt - und durch das Zusammenspiel von der Sonne in meinem Herzen und der Tränen des Glücks beginnt all dieser Abfall zu sterben, zu verrotten und wird so seinerseits als Teil meines Ichs zu einem neuen, frischen Erdreich für den Keimling Liebe.

Manches fehlt noch um den sprießenden Samen, den wir in uns tragen, erneut zum Wachsen und Gedeihen zu bringen. Unser beider Böden müssen bereitet und behütet werden, damit ein fest verwurzelter Baum entstehen kann.

Und darum bitte ich dich - um nichts mehr, aber auch nicht weniger!

Ist dieser Grundstock erst gelegt, wartet noch viel Geduld und Arbeit auf uns – der Spross muss gegen die Hitze des Alltags geschützt, vor dem Raubzeug Neid und Angst bewacht und vor anderen schädlichen Einflüssen (wie der Angst der Eifersucht oder der Kälte des Vergangenen) behütet werden.

Erst dann hat er die Lebensgrundlage die er braucht um wirklich gedeihen zu können.

Dann heißt es für uns wieder einander näher zu kommen, vertraut miteinander zu werden, sich ineinander zu fügen um jenes Schutzschild zu bauen, welches den Keimling beim Wachsen schützt ohne ihn zu ersticken! Ist dieses gelungen, so fehlt noch Gottes Segen um das neu entstandene Wunder der Natur zu einem festen Baum der Liebe wachsen zu lassen.

Aber auch sein Segen, damit wir wachsam bleiben und diesen Baum vor den kleinen unscheinbaren Schädlingen zu bewahren die so unauffällig das Leben dieses Baumes zu zerstören versuchen. Ich kann vorläufig nur versuchen jenen Humus zu erhalten der in mir ist und weiteren zu erzeugen. Den Grundstein für das Beet zu schaffen in welchem wir den Keimling groß ziehen können.

Den Anfang haben wir beide gemacht – denn auch wenig Humus kann bereits genügen um den Keimling zumindest am Leben zu erhalten. Jenes Beet aber zu bestellen in welchem der Keimling wachsen und gedeihen kann ist schwer. Aber wir können es schaffen wenn du es ebenfalls möchtest!

E

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