Logo weiterlesen.de
Ted Graham - frei von Schuld (Die großen Western von Heinz Squarra, #11)

Ted Graham - frei von Schuld

Die großen Western von Heinz Squarra, Volume 11

Heinz Squarra

Published by Cassiopeiapress/Alfredbooks, 2018.

Inhaltsverzeichnis

Title Page

Ted Graham - frei von Schuld | Heinz Squarra

Klappentext:

Further Reading: 10 Marshal Western August 2016

Also By Heinz Squarra

About the Publisher

image
image
image

Klappentext:

image

Wer ist wirklich frei von Schuld?

Gleich vier Cowboys des Ranchers Roger Moore werden an einem Tag aus der Mannschaft geworfen – regelrecht vertrieben, zuvor jedoch aufs Grausamste verprügelt und mit der Peitsche bearbeitet, denn für Moore sind Menschen, die nicht nach seiner Nase tanzen, weniger Wert als Vieh.

Dale Billing und Ross Law schwören Rache zu nehmen. Sie überfallen die Postkutsche und erbeuten eine große Summe Geld – Moores Geld. Auch Ted Graham wird an diesem Tag fortgejagt. Nur beteiligt er sich nicht an dem Überfall, der eine ganz andere Richtung nimmt, als es sich die anderen erhofft hatten. Von diesem Tag an wird Ted Graham, weil man das Geld bei ihm vermutet, von Moores Leuten gnadenlos gehetzt. Mehrfach entgeht er nur knapp dem Tod, bis eines Tages etwas Unfassbares passiert ...

***

image

ACHTUNG, DALE!“, SCHRIE der große, schwarze Ross Law, sprang rückwärts zu seinem Pferd und riss das Gewehr aus dem Sattelschuh.

Das tiefe Brüllen des gewaltigen Stieres schallte durch den kleinen Brettercorral.

Dale Billing, der schmale junge Mann, fuhr herum und sah, dass der große Stier sich losgerissen hatte und auf ihn zustürmte. „Nein!“, schrie Dale verzweifelt und sprang an der Bretterwand in die Höhe. Aber seine Hände konnten die Oberkante der Wand nicht greifen. Er fiel zurück und stürzte zu Boden.

Der Stier donnerte mit dem Schädel gegen die Wand, dass es krachte und so klang, als wären seine Hörner abgebrochen.

„Dale, hierher!“, brüllte Ross Law.

Dale Billing sprang auf und rannte durch den Corral. Aber der Stier hatte sich bereits umgewandt und jagte hinter dem Cowboy her. Er holte Dale mitten im Corral ein und stieß ihn mit solcher Wucht an, dass der Cowboy zu Boden geworfen wurde. In einem Bogen jagte der Stier um ihn herum, blieb stehen und senkte den Schädel.

Dale schrie etwas, das im Brüllen des Stieres unterging. Dann entlud sich Laws Spencer, und der Stier zuckte unter dem Einschlag der Kugel zusammen. Die Spencer krachte wieder und wieder. Der Stier machte ein paar taumelnde Schritte zurück, brüllte, und schließlich stürzte er zu Boden.

Dale Billing kniete sich und strich das blonde Haar aus dem Gesicht. Er blickte auf den Stier, der noch träge ausschlug und dann stilllag. Anschließend schaute der Cowboy zu Law hinauf, dessen schmales Gesicht ihm grau entgegenleuchtete.

Dale Billing stand auf, schüttelte den Kopf und blickte erneut auf den Stier. „Was hatte er denn auf einmal, Ross?“ „Ich weiß nicht“, sagte Law gepresst. „Ich weiß nur, dass er tot ist und du noch lebst, Dale. Und ich weiß, dass man die Schüsse bis zur Ranch gehört hat.“ Dale Billing tastete über Arme und Schultern.

„Bist du verletzt, Dale?“

Der junge Cowboy schüttelte den Kopf. „Scheint nicht so, Ross. – Vielen Dank. Du hast mir das Leben gerettet. – Was hat er nur auf einmal gehabt, dass er mich umbringen wollte?“

Law zuckte die Schultern, brachte Patronen aus der Hosentasche und lud sein Gewehr.

„Sie werden kommen, Ross!“, sagte Dale.

„Ja, ich weiß.“

„An nichts hängt er so wie an dem Stier, Ross!“, stieß Dale hervor.

„Ja, ich weiß, Dale. Du musst versuchen, nicht daran zu denken.“

„Aber der Stier ist für ihn mehr als ein Mensch, Ross! Vielleicht sollten wir fliehen, Ross.“

„Fliehen?“

„Ja, Ross, fliehen!“, sagte Dale Billing drängend. „Jetzt, sofort! – Komm!“

„Nein, Dale. Wir haben nichts verbrochen. Ich habe den Stier erschossen, weil er dich umbringen wollte. Das wird er verstehen müssen, ob es ihm passt oder nicht.“

*

image

DIE RUFE DER REITER und das Schnauben ihrer Pferde drangen in den großen Wohnraum des Ranchhauses herein.

Roger Moore, der breitschultrige große Rancher, stand auf, kam um den Schreibtisch herum, starrte Ted Graham noch einen Moment an und wandte sich dann ab.

Ted Graham musterte die rotblonde Frau, die neben dem Schreibtisch stand, und er sah das Blitzen in ihren Augen.

„Wir reden gleich weiter, Graham“, sagte der Rancher. Dann war er am Fenster und blickte hinaus.

Ted schaute über die Schulter und sah den breiten Rücken des Ranchers. Die Frau berührte ihn am Arm. Er blickte sie an, sah, wie sich ihre Lippen bewegten, aber sie sagte nichts.

„Was war denn los?“, rief der Rancher mit barscher Stimme aus dem Fenster.

„Law und Billing“, sagte draußen einer der Reiter. „Wir haben sie beide mitgebracht, Boss. Law hat den Stier erschossen. Er soll auf Billing losgegangen sein. Aber Dale Billing ist noch nicht mal angekratzt.“

„Meinen Stier?“, fragte der Rancher.

„Ja, Boss.“

Ted Graham blickte wieder auf den Rücken des Ranchers. Der gewaltige Mann stand ein paar Sekunden völlig bewegungslos, dann wandte er sich um, starrte Ted an und rannte plötzlich zur Tür hinaus.

„Sein Stier“, sagte die rothaarige Frau. „Der ist ihm wertvoller als ich.“

Ted ging am Schreibtisch vorbei und sah sich in dem Spiegel, der in der Ecke hing. Er war von großer Gestalt, hatte ein schmales Gesicht und kurzes blondes Haar. Seine grauen Augen leuchteten ihm entgegen, und er sah seine abgeschabte Weidekleidung.

Von draußen drang ein Ruf des Ranchers herein. Dann schrie der Vormann: „Los, von den Pferden mit den beiden Kerlen!“

Schließlich wieherte ein Pferd. Ein hallender Schlag schallte ins Haus.

Ted Graham wandte sich um und ging zu dem massigen Schreibtisch zurück, an dem die Frau noch stand.

„Was soll denn nun werden?“, fragte sie. „Warum hast du ihm nicht gesagt, dass der Kleine im Gefängnis gesessen hat?“

Draußen im Hof schrie jemand auf, plötzlich waren klatschende Geräusche zu hören.

Ted ging zum Fenster und blickte hinaus. Umringt von Cowboys und Pferden sah er Ross Law, auf den der Rancher einschlug. Law hob die Hand und schlug zurück, aber sie fielen alle über ihn her und schlugen ihn zusammen.

Ted Graham ging zum Schreibtisch zurück. „Ich habe es nicht gesagt, weil ihm keiner eine Chance gegeben hätte“, sagte er. „Das weißt du so genau wie ich.“

„Sie mussten es zwangsläufig erfahren“, erwiderte die Frau.

„Nein, das ist nicht wahr. Reiner Zufall, dass sie davon hörten, als sie an die Bahnlinie kamen.“

„Was hatte Sam denn getan, dass sie ihn gleich für ein ganzes Jahr einsperrten?“

„Er hat irgendetwas gestohlen.“ Ted blickte der Frau in die Augen. Sie war groß und schlank, trug Reithosen und eine kurze Cordjacke.

„Er wird ihn fortjagen, Ted.“

„Das nehme ich auch an, Ava. Und er wird froh sein, mich bei dieser Gelegenheit auch mit loszuwerden. Er ist nämlich auch der Meinung, dass ich dich zu gut kenne.“

Von draußen drangen Flüche und hallende Schläge herein.

„Dort an die Wand mit den Kerlen!“, schrie der Rancher.

Ted Graham sah das dünne Lächeln der Frau. „Wir kennen uns doch auch sehr gut“, erklärte sie. „Du bist nur sehr zurückhaltend geworden, seit ich Moore geheiratet habe. Ich dachte immer, du würdest das verstehen. Er ist ein mächtiger Mann.“

„Ein reicher Mann, Ava, ich weiß. Niemand hat dir einen Vorwurf gemacht.“

„Du hast es mir übel genommen, Ted. Ich weiß es genau, auch wenn du kein Wort darüber verlierst. – Was wird denn nun?“

„Was soll werden? Du hast Moore geheiratet, und ich gehe mit meinem Bruder fort, wenn er ihn entlässt.“ „Natürlich entlässt er ihn, Ted! – Ich hatte immer gehofft, du würdest es verstehen. Es könnte doch für uns beide ein Vorteil sein, dass ich Moore geheiratet habe. Er ist viel unterwegs, das weißt du doch. Und dich hat er meistens hiergelassen.“

„Mich und Leif, den Vormann“, erwiderte Ted. „Und wahrscheinlich hat Leif auf uns beide aufpassen sollen.“ Ted ging wieder zum Fenster, als er Peitschenhiebe hörte.

Er sah Law und Billing von den anderen umringt an der Schuppenwand, und der bullige Vormann schlug mit der Peitsche nach ihnen. Law sprang ihn schreiend an und wurde abermals zusammengeschlagen.

Ted spürte, wie sich seine Hand auf den Revolverkolben legte.

„Misch dich da nicht ein“, warnte die Frau. „Oder willst du Moore erschießen? Dann wäre ich der Boss auf der Ranch.“ Sie lachte plötzlich. „Wir könnten seine Rinder verkaufen, sein Geld nehmen und fortgehen. Daran habe ich noch gar nicht gedacht, Ted.“

Graham ließ den Revolver los und ging zurück. „So viel Geld hat er gar nicht.“

„Er wird es bekommen. Vierzehntausend Dollar. Er hat darauf bestanden, dass sie es in bar auszahlen.“

„Ja, ich habe es gehört, Ava. Aber sein Geld interessiert mich nicht. Und was zwischen uns war, habe ich vergessen, als du ihn geheiratet hast.“

Draußen im Hof war es still geworden. Dann sagte der Rancher: „Schafft sie ein Stück weg und lasst sie liegen. Sagt ihnen, wenn ich sie noch einmal auf meinem Land sehe, werden sie erschossen.“

„Los, Jungens!“, kommandierte der Vormann.

Wenig später waren im Flur stampfende Schritte zu hören. Der Rancher kam wieder in die Wohnhalle, schmetterte die Tür zu und blieb stehen.

Ted Graham schaute ihn an. Dem Rancher hing das schwarze Haar in die Stirn. Blut klebte in seinem Gesicht und in dem grauen Schläfenhaar, und sein ganzes, vom Hass verzerrtes Gesicht war von Schweiß und Staub bedeckt.

Roger Moore kam näher, ging um den Schreibtisch herum und setzte sich dahinter. Einen Moment stützte er den Kopf in die Hände, dann blickte er auf. „Den Stier erschossen. – Weißt du, was so ein Stier kostet?“

„Vielleicht wollte er Billing wirklich töten“, sagte Ted.

„Billing? Diesen Nichtsnutz? – Aufhängen sollte ich die beiden!“

„Du bekommst in den nächsten Tagen einen Haufen Geld und kannst wieder einen Stier kaufen“, mischte sich die Frau ein. „Du hast doch den beiden gezeigt, wer du bist. Was willst du denn noch, Roger?“

Der Rancher lehnte sich zurück und wischte über sein Gesicht. „Also wieder zu dir. Was hat dein Bruder geklaut, dass sie ihn einsperrten?“

„Irgendetwas, es spielt keine Rolle. Sie haben ihn bestraft, damit ist die Sache erledigt. Er brauchte wirklich nicht darüber zu reden, ob du es nun glaubst oder nicht.“

„So?“ Moore sprang wieder auf und stieß seinen Stuhl zurück. „Er kann es einfach für sich behalten?“

„Ja, Boss. Es ist vorbei und erledigt.“ „Aber für mich nicht, verstehst du!“ Ted trat einen Schritt zurück. Er hörte die Männer draußen im Hof wegreiten.

„Du dramatisierst alles, Roger“, wandte die Frau ein. „Sein Bruder hat dir doch nichts getan. Na schön, er hat mal was gestohlen, dafür ist er bestraft worden. Das ist wirklich erledigt. Viele junge Männer machen mal einen Fehler!“

„Ich reite mit Sam fort“, sagte Ted Graham, als der Rancher schwieg. „Es ist vielleicht sowieso das Beste.“

„Er ist schon fort.“

„Was?“

Moore grinste plötzlich tückisch. „Du hättest am Fenster stehen sollen, Graham, dann hättest du es gesehen. Ich habe Leif gesagt, er soll ihn gleich mitnehmen.“

Ted rannte zum Fenster. Er sah die Staubwolke hinter den Reitern, die sich schon ein Stück entfernt hatten, konnte aber keinen Reiter erkennen.

Ted wandte sich langsam um. Der Rancher grinste immer noch, setzte sich wieder und sog eine Zigarrenkiste aus dem Schreibtisch. Er nahm eine schwarze dicke Zigarre aus der Kiste, biss die Spitze ab und spuckte sie in die Ecke unter den Spiegel.

„Mit Ted würdest du einen deiner besten Männer verlieren“, sagte die Frau hastig. „Vielleicht den Besten überhaupt, Roger. Du solltest dir das wirklich noch mal überlegen! Noch kannst du den jungen Graham zurückholen.“

Moore rieb auf der Schreibtischplatte ein Schwefelholz an und hielt die Flamme an die Zigarre. Ted sah das Gesicht in der Rauchwolke verschwinden.

„Hörst du nicht, Roger?“, stieß die Frau hervor.

Moore paffte Ted Graham eine Rauchwolke entgegen.

„Gib meinen Lohn“, sagte Ted. „Und den von Sam auch. Auch wenn er im Gefängnis war, er hat für dich gearbeitet und seinen Lohn zu bekommen.“

Moore paffte ihm noch eine Rauchwolke entgegen.

„Roger, überleg es dir noch mal!“, rief die Frau. „Der Junge ist wirklich in Ordnung. Sicher war das Jahr im Gefängnis für ihn eine Lehre.“

Moore paffte Ted erneut den Rauch entgegen. Die junge Frau stampfte heftig mit dem Fuß auf. Moore griff in die Schublade und warf zwanzig Dollar auf den Schreibtisch.

„Da ist dein Lohn, Graham.“

Ted blickte den Rancher ein paar Sekunden lang an, dann griff er nach dem Geld. Er wusste, dass Moore Spaß daran hätte, wenn er mehr verlangen würde, aber bekommen würde er es nicht.

„Ist sonst noch was, Graham?“

„Nein.“

„Dann denke daran, wer nicht für mich arbeitet, hat mein Land zu verlassen. Und zwar auf dem schnellsten Wege.“

„Niemand weiß genau, wie groß dein Land ist.“

Moore paffte Graham wieder Rauch entgegen. „Am besten, du verlässt Idaho überhaupt.“

„Roger, du kannst doch nicht vier Männer an einem Tag fortreiten lassen!“, sagte die Frau heftig.

Ted achtete nicht mehr darauf. Er ging zur Tür und verließ den Wohnraum.

*

image

ER HATTE SEINE SATTELROLLE gepackt und sein Pferd eingefangen. Als er es an der Fenz sattelte, kamen die Reiter zurück. Sie ritten über den letzten Hügel und kamen ins Tal herunter. Die Sonne war schon etwas nach Westen gewandert und beleuchtete die Männer.

Ted zog den Sattelgurt fest und schnallte seine Rolle an. Über den Sattel hinweg blickte er auf die Reiter. Leif Goring, der gewalttätige Vormann, ritt vor den anderen. Sein breites Gesicht glänzte in der Sonne. Die anderen hatten drei ledige Pferde bei sich, und Ted erkannte Sams Braunen darunter. Er ging um sein Pferd herum und wartete, bis die Männer im Hof waren. Sie hielten in einem Halbkreis vor ihm, blickten zu ihm herunter und grinsten.

„Den Sträfling haben wir bei den anderen gelassen“, meinte der Vormann, dessen breites Gesicht Ted jetzt wie eine höhnische Fratze vorkam.

„Da fühlt er sich wohl“, meinte einer der anderen.

Zwei lachten leise.

„Und ich dachte, wir wären immer ganz gut miteinander ausgekommen“, sagte Ted. „Hat der Boss befohlen, dass ihr Sams Pferd zurückbringen sollt?“

„Wir haben es einfach zurückgebracht.“ Der Mann schwang sich aus dem Sattel und stemmte die Hände in die Hüften. „Gefällt dir daran was nicht, Graham?“

„Ich werde das Pferd wieder mitnehmen. Sam hat es mitgebracht. Es gehört ihm.“

„Du wirst es nicht mitnehmen.“ Leif Goring ließ die Hände sinken. „Er soll laufen. Er hat uns alle belogen, und dafür wird er laufen. Das wird ihm eine Lehre sein.“

Ein paar der Cowboys nickten.

„Er hat euch nur etwas verschwiegen“, erklärte Ted. „Etwas, das euch nichts angeht.“

„Vielleicht war er auch schon mal im Gefängnis“, sagte einer. „Warst du schon mal im Gefängnis, Ted?“

Ted griff hinter sich, nahm die Zügel des Cayusen und führte ihn zu dem Mann, der Sams Braunen hielt.

„Er bleibt hier!“, rief der Vormann. „Stehst du auf den Ohren, Graham? Slim, du gibst ihm den Gaul nicht!“

Ted riss dem Mann die Zügel aus der Hand. Der Cowboy fluchte, zog den Stiefel aus dem Steigbügel und trat nach Ted, den er an der Schulter traf. Die Wucht schleuderte Ted Graham zurück. Er musste die Zügel des Cayusen loslassen und prallte gegen den Vormann, der ihn zur Seite schleuderte.

Ted Graham stand noch nicht fest, als Goring ihm die Faust mit voller Wucht ins Gesicht schmetterte. Er stürzte zu Boden, sah Goring kommen und den Fuß heben. Er rollte sich zur Seite. Neben ihm stieß der Absatz auf den Boden und warf feinen Staub in die Höhe. Das große Sternsporenrad glitzerte im Sonnenlicht.

Ein paar Männer brüllten begeistert.

Der Vormann hob den Fuß erneut.

Ted rollte sich weiter zurück, kniete sich, sah Goring kommen und nach ihm treten. Er griff nach dem verstaubten Stiefel, wurde gegen die Brust getroffen, konnte sich aber an dem Stiefel festhalten. Er zerrte daran, dann stieß er den Mann zurück. Goring verlor den Halt und stürzte.

Ted sprang auf und warf sich auf den Vormann. Er schlug ihm die Faust mit aller Kraft ins Gesicht, zog sie zurück und schlug wieder zu. Blut lief dem bulligen Mann über den Mundwinkel. Ted schlug wieder zu und hörte das Krachen, und es war ihm, als hätte er gegen einen Felsen geschlagen.

Da wurde er von hinten gepackt und in die Höhe gezogen.

Goring hob den Kopf und schüttelte sich.

Ted wollte sich befreien, aber sie hielten ihn fest.

Goring stand auf. Dann betastete er sein Gesicht, kam näher, holte aus und schlug zu.

Die Faust traf Ted mitten ins Gesicht und presste ihn gegen die anderen, die ihn festhielten. Der Vormann kam nach, aber Ted hob das Bein und trat mit solcher Gewalt nach ihm, dass Goring wieder zu Boden stürzte. Ted zerrte verzweifelt, konnte die Arme aber nicht freibekommen. Dann schlugen sie von hinten auf ihn ein, ließen ihn schließlich los, und jemand schlug ihm in den Rücken, dass er taumelte und gegen Goring prallte, der wieder aufgestanden war.

Wollen Sie wissen, wie es weiter geht?

Hier können Sie "Ted Graham - frei von Schuld" sofort kaufen und weiterlesen:

Amazon

Apple iBookstore

ebook.de

Thalia

Weltbild

Viel Spaß!



Kaufen






Teilen