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Maurus Friesenegger
Tagebuch
aus dem 30 jährigen Krieg
Nach einer Handschrift im Kloster Andechs
herausgegeben
von Pater Willibald Mathäser

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Inhalt

Abt Johannes Eckert: Vorwort zur Neuausgabe von 2007

Maurus Friesenegger: Tagbuch von Erling, und Heiligenberg vom Jahre 1627 bis 1648 inc

Anhang

Pater Willibald Mathäser: Abt Maurus Friesenegger und sein Tagebuch aus dem 30jährigen Krieg

Anmerkungen

Vorwort zur Neuausgabe von 2007

Wenn wir heute die Andechser Wallfahrtskirche besuchen, dann betreten wir einen Festsaal angefüllt mit farbenfrohen Bildern und reichen Ornamenten, Heiligenfiguren und einer Unzahl von Engeln und Putten, die den ursprünglich gotischen Kirchenraum in ein prachtvolles Gotteshaus verwandeln. Den Himmel auf die Erde zu holen bzw. die Erde in den Himmel zu entrücken, das ist das Anliegen des Barock und Rokoko mit seiner überquellenden Lebensfreude. Die Kunst fand so ab dem 17. Jahrhundert in Deutschland ihre Antwort auf eine schwere und entbehrungsreiche Zeit, hatte doch dreißig Jahre lang ein schrecklicher Krieg Mitteleuropa mit seinem Todesschatten überzogen. Für uns Jüngere, die wir Gott sei Dank keinen Krieg miterleben mussten, ist es nur schwer vorstellbar, was Krieg für ein Land und seine Bevölkerung in letzter Konsequenz bedeutet – und das über einen Zeitraum von dreißig langen Jahren. Zwar lesen wir in den Geschichtsbüchern, welche Parteien sich bekriegten und wie der 30jährige Krieg bald zum unkontrollierten Selbstläufer wurde. Was dies aber konkret für die Menschen der damaligen Zeit bedeutete, ist nur ansatzweise nachvollziehbar.

Ein authentisches Zeugnis aus dieser Zeit stellt das Tagebuch unseres Andechser Mitbruders Maurus Friesenegger (1595–1655) dar, das dankenswerter Weise jetzt vom Allitera Verlag erneut aufgelegt wird. P. Maurus war zunächst von 1627 bis 1638 Pfarrer und Seelsorger in unserem Pfarrdorf Erling, von 1640 bis 1655 dann Abt auf dem heiligen Berg. Mit seinen Tagebuchaufzeichnungen, die die schreckliche Unbill dieser Kriegsjahre lebensnah und herzanrührend beschreiben, liegt uns ein einmaliges und wertvolles Dokument vor. Es gewährt einen ernüchternden Einblick, was Krieg und seine Folgen für das Kloster und die Bevölkerung um den heiligen Berg bedeutet haben. Neben den brandschatzenden Söldnerheeren kamen unterschiedlichste Plagen sowie der Schwarze Tod, die Pest, die landauf wie landab wütete.

Aufgrund all dieser Schrecken und leidvollen Geschehnisse verdeutlichen die Aufzeichnungen von Abt Maurus aber auch, welch enge Schicksalsgemeinschaft Dorf und Kloster bilden und wie sehr der heilige Berg ein Zufluchtsort für die durch innere wie äußere Nöte Bedrängten schon immer war. Schließlich mahnt das historische Tagebuch den Leser, den Frieden wieder neu schätzen zu lernen – im Großen wie im Kleinen. Krieg kann nie eine Lösung sein, denn der Krieg kennt nur Verlierer. Um so dringlicher scheint die Erinnerung zu sein an eine Zeit, in der nicht der Frieden, sondern der Krieg den Alltag bestimmte. Daher mag uns das Tagebuch von Abt Maurus Friesenegger die Mahnung Benedikts aus dem Prolog seiner Regel als bleibenden Auftrag in Erinnerung rufen: »Meide das Böse und tue das Gute, suche Frieden und jage ihm nach« (RB Prol 17).

Am Hochfest Mariä Himmelfahrt 2006

Abt Dr. Johannes Eckert

Maurus Friesenegger

Tagebuch 1627–1648

Tagbuch von Erling, und
Heiligenberg
vom Jahre 1627 bis 1648 inc.

1627

Anno 1627 war von Anfang des April-Monats bis auf die Feste der hl. Apostel Peter und Paul sehr unfreundliches Wetter, so daß kaum 2 oder 3 Tage von beständigen Regen, ungestümen Winden und Schnee unterbrochen waren, dabei eine Kälte, die man kaum einmal wußte, und an S. Johann-Tag ein großer Schnee, welches alles für die Früchte große Besorgnis verursachte.

Da die Ernte erst um das Fest des hl. Apostels Bartholomä anfangte, so konnte mehrmal vor vielen, und beständigen Regen das Getraid weder niedergemacht, noch eingeführet werden ohne vielen Schaden.

Zur Herbstfahrt kamen fast keine Wallfahrter nach Heiligenberg, weil sich an vielen Orten eine Pest-Art zeigte.

Am 26. Dezember wurde ein Landesherrliches Verbot verrufen, vermög welchem kein fremder Bettler in das Dorf eingelassen werden dürfte aus Furcht, die Contagion [Ansteckung] zu verbreiten: sondern jede Gemeinde mußte ihre Armen verpflegen.

1628

Urban VIII.1 ließ ein allgemeines Jubiläum2 verkünden, welches vom Sonntag Exaudi bis aufs Fest der hl. Dreifaltigkeit dauern sollte um Abwendung verschiedener Übel, besonders der Pest, welche ganz Ober-Deutschland bedrohte.

Obwohl die Dorfwachen ausgestellt waren, und auch den Wallfahrtern verboten war in dem Dorf zu übernachten, außer sie hätten nach ausgehaltenem Examen, und abgelegtem Eid, daß sie nicht aus angesteckten Orten kommen, schriftliche, und gerichtliche Erlaubnis hierzu, konnte man doch nicht verhüten, daß die Pest einschleichte. Georg Rottmayr (Zänggl) und Kaspar Maier (Schwaiger im Kloster Mayrhaus) nahmen wider das Verbot 2 Wallfahrter in die Herberg, und zugleich die Pest mit auf. Das erste Opfer davon war ein kleiner Sohn des besagten Kaspar Maier, das 2te eine Tochter desselben, das 3te Anna Rottmayrin. Obwohl die 2 Häuser gleich anfänglich von Gerichtswegen proscribiert, und Aus- und Eingang verboten, und bewachet wurden, griff das Übel doch weiter, und nahm in Zeit von 2 und einem halben Monat 21 Personen. Das Traurigste war, daß solch Verstorbene niemand begraben wollte. Der Mann mußte das Weib, die Eltern ihre Kinder, die Kinder ihre Eltern, Geschwisterte ihre Geschwister nächtlicher Weile ohne alle Ceremonie zu Grabe bringen, welches nebst der Kirche U. L. Frau geschah. Bald wurde allgemein eine Beicht in der Klosterkirche, und eine Communion in der Pfarr aus Vorsicht für den Tod vorgeschrieben.

Gleich darauf wurde von München aus das Dorf Erling proscribiert, d. i. Ein- und Ausgang auch in das Kloster verboten, und vor jeder Gasse des Dorfes eine Stange mit einem Stroh-Pausch aufgesteckt zum Zeichen der Warnung. Den Kloster-Bedienten, die meistens aus dem Dorf waren, wurde freigestellt, entweders sich beständig nacher Haus zu begeben, oder im Kloster beständig zu verbleiben. Selbst der Pfarrherr P. Maurus Friesenegger, nachmaliger Abt, nahm Urlaub von dem Kloster, und eine Wohnung bei dem sogenannten Spielbauern3 auf dem abgesonderten Kasten4, und wurde ihm ein Knab mit 14 Jahren zur Dienerschaft zugegeben, der täglich halben Weges vom Kloster die Kost, und andere Notdürften abholen mußte.

Die größte Beschwernis hatte es mit der Mühl. Denn die Herrschinger wollten es nicht gedulden, daß die Erlinger nacher Mühlfeld kommen sollten; daher mußten die Mühler [ = Mühlfelder] selbst nacher Erling fahren, und das zu Mahlende abholen; aber auch das passierte nicht lang: und die Erlinger mußten ihr Getraid bis auf eine Strecke ober den Berg hinführen, und von dort wieder ihr Mehl abholen.

Eben solche Beschwernis hatte es mit dem Totengräber. Denn da in dem angesteckten Hause oft kein Gesunder war, der den Tod des anderen ankünden, viel weniger [ihn] begraben konnte, so blieben die Toten oft längere Zeit liegen, ohne es zu wissen; und wenn man es wußte, so war niemand, der solche begraben wollte. Endlich fand sich ein Vagant mit seinem Weibe ein, der sich hierzu brauchen ließ; allein beide, nachdem sie einen begraben, wurden selbst Opfer des Todes; und da wurde die Sache schlimmer, als zuvor.

Endlich, nachdem Kaspar Maier, aus dessen Schuld das Übel der Pest in das Dorf gekommen, mit Gewalt gedrungen, einige begraben, hat sich mehrmal ein Hüter von Fischen zu diesem Gebrauch angeboten mit dem Beding, daß ihm Kost, und täglich ein Maß Bier, wochentlich 1 fl., und von jeder Begräbnis ein Taler, und ein Maß Wein von der Gemeinde gereicht werde, dem auch außer dem Dorf an dem sogenannten Aydler Berg5 an der Mittagseite eine Hütte zur Wohnung errichtet worden.6

Endlich am 17. Oktober ist die letzte Person an der Pest gestorben, welche mit dem August angefangen hat.

Darnach wurden die Gräber der Pesthaften angeebnet, und mit grünem Wasen bedeckt.

Auch [wurden] die angesteckten Häuser gereiniget mit neugebranntem Kalk, der darin abgelassen wurde, und die Mobilien und Hausfahrnisse derselben von dem Totengräber verbrennt.

1629

Dieses Jahr war an Feldfrüchten sehr gesegnet, und ersetzte in etwas die 2 vorgegangenen minder gesegneten Jahre. Jedoch gab es keine Baumfrüchte. Im August starb im Kloster Heiligenberg P. Melchior Rambeck7, der von Salzburg, wo er Professor Philosophiae und Praefectus Academiae war, in die Vacanz zurückkam, allem Anschein nach in der Contagion, die er unterwegs, man glaubt in Perchting, wo er übernachtet hatte, geerbt soll haben. Gleich teilte sich der Convent ab, und ging der größere Teil nacher Mühlfeld8 in die Sicherheit, und die Übrigen, die mit dem Verstorbenen in der Krankheit, und [beim] Begräbnis zu tun gehabt haben, blieben in dem Kloster. Zwei der Hr. Religiosen wurden in das Dorf Erling zum Herrn Kloster-Richter übersetzet, die zugleich die Pfarr Erling und die Kloster-Kirche mit Gottesdiensten versehen mußten, denn es war der höchste Securitäts-Befehl da, daß sich die Verdächtigen der Contagion abgesondert, und von allem Umgang enthalten sollen. Es dauerte aber die Proscription nicht lang. Denn am 1. September war schon wieder das höchste Befreiungs-Schreiben da, wodurch die von Mühlfeld mit denen im Kloster und alle mit allen Gemeinschaft machen durften.

Den 16ten Oktober sah man eine wunderliche Luft-Erscheinung, die ebensoviel Schröcken, als Auslegungen verbreitete. Abends von 7 bis 9 Uhr war gegen Norden im Horizont im Kreise herum ein schwarzer, und dicker Nebel, aus welchem weiße, und lichte Wolken, die die Nacht heller, und lichter machten als der Vollmond, obwohl gar kein Mond im Himmel war, aufstiegen, gegeneinander lauffeten, und miteinander zu streiten schienen, nicht anders, als wie der Rauch von losgebrannten Kanonen aufsteiget, nur mit dem Unterschied, daß man keinen Knall hörte.

1630

Auf dem Vorabend des neuen Jahres wurde wieder ein vollkommenes Jubiläum verkündet, welches Papst Urban VIII. auf 14 Tage zu Abwendung aller, besonders der Kriegs-Übel verliehen hat. Am 5ten Februar wurden mehrmal fürchterliche Lufterscheinungen wie voriges Jahr gesehen.

Im Monat Julii brach nicht nur in Bayern, sondern auch in Schwaben eine fürchterliche Viehseuche aus, die allerorten sehr viel Vieh, und noch mehr Pferde wegraffte. Und [das] nicht allein; sondern man fand auch in den Wäldern vielfältig tote Hirschen, Schweine, und anderes Wildbrät.

Da der Krieg immer fürchterlicher zu werden, und uns näher zu kommen scheinte, wurde in unserer ganzen Diöces ein 40stündiges Gebet anbefohlen, welche 40 Stunden auf die folgenden Sonn- und Feier-Täge verteilt wurden.

Für Baiern wurde sonderbar ein vollkommener Ablaß auf 3 Monate verliehen, um welchen man nebst gewissem Gebet, und Kirchenbesuchungen alle Freitäge fasten, und dem eigenen Pfarrherrn beichten mußte; wer einen anderen Beichtvater verlangte, der mußte um solche Erlaubnis 7 Täge fasten. Mehrmal war ein Ablaß zu Abwendung [von] Krieg, und Pest täglich von 10 Jahren gegeben denen, die der Litanei von allen Heiligen, die täglich in den Pfarrkirchen vorgeschrieben war, beiwohnen würden.

1631

Dieses Jahr wurden wiederum Ablässe, und Andachten ausgeschrieben wie voriges Jahr und zu dem nämlichen Ziel.

Nachdem im Monat September der König in Schweden die kaiserliche, und baierische Armee in Sachsen geschlagen9, und zerstreuet, wie auch die angrenzenden Landschaften, wohin ihn die Ketzer wo nicht berufen, doch gerne eingelassen10, unter seine Gewalt gebracht, so drohte, und marschierte Er wirklich auf Bayern zu mit größter Furcht, und Schröcken des Landes.

Churfürst Maximilian11 ließ eilends den Ausschuß seiner Land-Miliz aufbieten, um die baierischen Grenzen zu besetzen. 8 Mann wurden von Erling ausgehoben, die nacher Donauwörth marschierten, und sich daselbst verschanzten. Sie kamen aber im Oktober alle zurück, weil sich der Feind nacher Franken gewendet hat, allwo er die Schlösser, Kirchen, und Klöster mit großer Wut beraubet, Würzburg, worin 1200 [Mann] Besatzung erschlagen worden, eingenommen12, und allerorten mit Tyrannei gehauset hat. Was die Flüchtlinge, die von dort ins Baiern gekommen, für Schrecken verbreitet haben, ist leicht einzubilden, so daß [man] an vielen Orten schon auf die Flucht bedacht war.

Am 15. Oktober wurde der Herr Prälat eilends nacher München berufen, und der Bote erzählte, daß in München alles in größter Bestürzung und Verwirrung seie. In Abwesenheit des Herrn Prälaten ging der P. Prior um Mitternacht dahin ab. Der Churfürst empfing ihn bei der Hand, und sagte, daß der ketzerische Anteil von Augsburg den Schweden-König um Hilfstruppen angerufen, und der König dieselben auch zugesagt habe. Es seye also ein Einfall in Baiern zu befürchten, und Heiligenberg möchte also den Hl. Schatz und andere Kostbarkeiten indessen zusammenpacken, um solches alles seiner Zeit in Sicherheit zu bringen.

Den 23. November kam mehrmal [wieder] ein Schreiben vom Hof zu München, der Herr Prälat solle alsobald den Hl. Schatz nacher Ingolstadt, Wasserburg, Braunau oder Burghausen oder anders befestigtes Ort in Sicherheit bringen, und 6000 fl. Anlehen zu Unterhaltung des Militairs ohne Weigerung einschicken, um so mehr, als sich Frankreich wider Kaiser und Reich für die ketzerische Partei erklären will.

Da die Sachsen in Böhmen eingefallen, und die Hauptstadt Prag eingenommen haben13, auch die Reichsstädte den Schweden vielfältig die Schlüssel frei entgegen trugen14, so war für Baiern die höchste Gefahr von unten von den Sachsen, und von oben von den Schweden überfallen zu werden, um so mehr, als dasselbe laut bedrohet wurde, weil es die allgemeine Zuflucht der katholisch Gesinnten war, und in selbem alle Anschläge wider die Gegenpartey geschmiedet wurden. Demnach wurde von unserem Churfürsten eilends die junge Mannschaft von 18 bis 40 Jahren geschrieben, und von Erling 8 Buben ausgehoben, die sich den 24. Januar [1632] in München zu stellen hatten.

1632

Den 16. Februar erginge der churfürstliche Befehl an den Herrn Prälaten zu Heiligenberg, die Hl. Reliquien alsbald wieder auszupacken, und an ihren Ort zu stellen, um dem Volk die überflüssige Furcht zu benehmen, welches allgemeine Freud, und Hoffnung der Sicherheit für Baiern versprach.

Allein da der Feind sich zurückzuziehen schien, nahm er unversehens ohne allen Widerstand, ja gewunschen, und gerufen Nürnberg ein, und ging den 5ten April auf Donauwörth los, um in Baiern einzubrechen.

Der Churfürst versammelte geschwind sein Militair und eilte nacher Ingolstadt.

Nacher Heiligenberg kamen eigenhändige Briefe des Churfürsten, den Hl. Schatz ohne Verweilung in Sicherheit zu bringen. Die Gefäße wurden in Kisten gelegt, und auf Wägen geladen, die ausgenommenen Reliquien aber getragen. Und der P. Prior begleitete den Schatz bis nacher Burghausen. Der Herr Prälat [Abt Michael Einslin] trug die HI. 3 Hostien auf seiner Brust bis nacher München.

Die folgenden Täge, und Wochen wurden in lauter Jammern, Furcht, und Elend zugebracht: Alles war mit Vergraben, Einpacken, und Flüchten beschäftigt. Bald hieß es, der Feind habe schon Donauwörth, Augsburg, Friedberg besetzet, ja er habe schon die Amper passiert, befinde sich schon in Seefeld. Im Kloster befanden sich so nur mehr 2 Herren, und die Erlinger brachten die Nächte meistensteils in den Wäldern zu. Weil man aber sowohl von Briefen, als [auch] Erzählungen öfters betrogen ward, so machten Weilheim, Heiligenberg, und Seefeld gemeinschaftliche Sache, und besetzten mit 700 Mann die Brücke zu Stegen, teils den Übergang der Feinde auszuspähen, teils den Freibeutern Einhalt zu tun.

Den 20. April ergab sich Augsburg ohne Schwertstreich den Schweden.

Von unten herauf hat der Feind schon wirklich Regensburg, Landshut, Moosburg, Freising besetzet, und aller Orten mit unerschwinglichen Schatzungen, Verwüsten, Brennen, und Morden übel gehauset. Zur Überzeugung dieser Wahrheit sahe man alle Nächte von weitem 4, 5 und noch mehr Feuersbrünste15.

Den 4. Mai hat der Magistrat von Landsberg wider den Willen der Bürgerschaft, und der Besatzung, da sie dem Feind noch weit überlegen waren, demselben die Stadt schändlich übergeben, wobei eine Menge Getraid, und Salz dem Feind in die Hände geraten, und die Stadt eine ungeheuere Schatzung erlegen hat müssen. Noch ärger wurde die umliegende Gegend hergenommen, wo Vieh, und Pferd, und alle Lebens-Mittel unter größten Gewalttätigkeiten, Morden, Brennen, und Verheerungen, und anderen Schandtaten weggenommen wurden, so daß die Dörfer verlassen, und die Wälder bewohnt wurden.

Den 15. Mai hat sich München gegen 300 000 Taler, und andere Bedingnisse16 dem König Gustaph17 ergeben, und jedermann mußte seine Gelassenheit, und Disciplin bewundern. Denn alles Leben, Eigentum, und Ehre war unter Ihm sicherer als selbst unter der churfürstlichen Garnison18. Allein anders war es auf dem Land, das der König, wie man sagt, seinen Soldaten zur Beute überlassen hat. Da wurde kein Gut, keine Ehre, auch das Leben nicht, verschont19. Von Heiligenberg aus sah man allerorten Feuer, und Rauch aufgehen.

Den 17. plünderten die Schweden Schloß, und Dorf Gauting, Brunnen etc.

Den 18. kamen früh morgens 16 Reiter vor das Tor des Klosters Heiligenberg, und da sie nicht gleich eingelassen wurden, hieben sie das Tor mit Hacken und Gewalt ein, und nur mit Mühe retteten sich die 2 Herren, Hausmeister und Pfarrer, mit den Bedienten, die noch da waren, durch den Garten in das Kiental, und nahmen die Flucht weiter an den See, wo schon eine Menge Leute, und Kinder weineten und heulten, nacher Dießen. Der eine trug ein Brot, der andere ein Bett, die mehreren nichts als weinende Kinder.

Die ersten besagten feindlichen Reiter blieben nicht länger als 2 Stunden, raubten 26 Pferde, und das Bessere, was sie im Kloster fanden, und gingen damit davon. Um 9 Uhr kamen mehrere andere, raubten nochmal, und wurden von einigen Reitern, die von Weilheim kamen, in die Flucht gejagt, und 2 davon getötet. Die Weilheimer zogen als Sieger ins Kloster ein, raubten mit, und gingen von Wein, und Bier volltrunken nacher Haus, und überließen Kloster, und Dorf ihrem Schicksal. Und das geschah am Auffahrt20 Erchtag21.

Es kamen bald mehrere nach, und am Mittwoch, als am Vorabend der Auffahrt wurde abends das obere Wirtshaus22 abgebrannt.

Um den Schauplatz des Krieges aus Baiern wegzubringen, rückte der Churfürst mit seiner Mannschaft auf Nürnberg zu, um die Stadt dem Feind wieder wegzunehmen.

Der König Gustaph rufte seine Armee, die in Baiern ausgebreitet war, zusammen, und rückte ihm nach. Und so wurde Baiern in etwas von dem Feind geräumt.23

Was sich in der Zeit von 3 Wochen, und darüber, bei Anwesenheit des Feindes, in Heiligenberg zugetragen, allda zugetragen, hat sich nach der Hand, nach dem Abzug der Schweden, und der Zurückkunft einiger Domestiken und Geistlichen vorgefunden. Das Gotteshaus war voll Gestank und Pferd-Mist, auf den Altären Überbleibsel von Futter, die Opferstöcke alle zerbrochen, und die Grabstätte des Stifters geöffnet, jedoch waren die Altäre, und die Bildnissen derselben alle unverletzet, ausgenommen die Bildnisse des hl. Rasso, die gestümmelt, und mit Kot bedecket außer dem Gotteshaus gefunden worden. Was an Kirchenwäsche, und Paramenten geraubt worden, ist von keinem großen Wert, da alles Bessere aus dem Wege geräumet worden.

Was aber wunderbarlich ist, das hat sich mit dem Mutter-Gottes-Bilde, das dermal auf dem oberen Hochaltar stehet, dortmal aber anstatt des wunderbarlichen Bildnisses derselben, das in die Sicherheit gebracht worden, auf dem unteren Choraltar gestanden, zugetragen. Dieses Bildnis konnte nämlich mit keiner Gewalt von der Stelle, wo es ganz frei stand, beweget, und herabgeworfen werden, wie es die Heiligen-Lästerer mit allen Kräften verlangten. Da dann solches aus Bewunderung der Sache, und in Meinung, daß hinter diesem Bilde ein Schatz verborgen worden, dem Obersten zu Ohren gebracht worden, so hat solcher von dem, was schon vorbeigegangen, unterrichtet, verboten, weiters Hand an das Bild anzulegen, mit dem Zusatz, daß ihres Königs Willen nicht seie, mit den Bildern der Heiligen Krieg zu führen. Welches alles dieser selbst im Kloster Ettal, wo er als Salva guardia hin beordert worden, frei, ob er schon selbst ein guter Ketzer war, erzählet hat.

Eben so wunderbarlich ist es auch, daß das Klostergebäude, wo die Feinde öfters, und an mehreren Orten Feuer angeleget, um, der Wallfahrt zu Trotz, dasselbe ganz zu verheeren, wie die Ketzer von Augsburg, Ulm, Nürnberg verlangten, niemal Feuer gefangen habe, so daß sich die Gottlosen nach der Hand selbst verwunderten, und die Sache an mehreren Orten erzählten, und auch zu Herrsching fragten, was denn das für ein Ort, der kein Feuer fange.

Übrigens war im ganzen Kloster eine abscheuliche Verwüstung; keine ganze Tür, kein Schloß, kein Kasten, kein Schrank, kein Fenster, das nicht zerbrochen war; alle Gänge, alle Zimmer, das Refectorium, Dormitorium, Colloquium waren mit Stroh, zerschlagenen Fensterund Tür- und Kästen-Splittern, mit Pferd- und Menschen-Unrat, mit Gestank und Grausen, so angefüllet, daß 5 Mann 10 Täge genug zu tun gehabt, das Kloster nur vom größten Unrat zu reinigen. Vom ganzen Hausrat, von Kuchel- und Tischgeräten war nichts mehr da, oder zerbrochen. Von der Menge von Betten fand man kaum eines, und das andere, und diese ohne Leinenzeuge, ohne Kissen, und Polster. Von anderen lagen die Federn in den Gängen und Zimmern, mit anderem Unrat zerstreuet. Man kann aber wirklich nicht sagen, ob die Auswärtigen, oder einheimische Diebe mehr geraubet haben; denn nicht nur bei dem letzten Abmarsche, sondern auch bei dem öfteren Abzug der Feinde, und Einzug der anderen war immer das Kloster voll Männern, und Weibern, deren ein jedes nahm, was ihm gefiel. Wenigst wurde nach der Hand auf Vorstellung, und Gewissens-Rührung manches freiwillig und anderes bei gerichtlicher Haus-Untersuchung zurückgebracht.

Da im Kloster kein Brocken Brot, kein Körnl Getraid vorfündig war, so mußten anfänglich die sparsamen Lebens-Mittel alle sowohl für die wenigen zurückgekommenen Herren als [auch für die] notwendigen Tagwerker von Diessen, Landsberg, und München hergebracht werden.

Außer ungefähr 50 Stück Hornvieh, und einer Anzahl Schafe, die auf die Alpen vom Kloster Schlehdorf geflüchtet worden, sind über 116 Stücke von verschiedenem Vieh, und Geflügel geraubet worden. Die Schwaig Rothenfeld24 wurde abgebrannt, wobei alles, was dahin geflüchtet, und vergraben worden, mit verbrunnen oder geraubet worden.

Zu Kloster Schäftlarn, wohin 4 Fässer von den besten Kleidern, und Habiten in Sicherheit, und von da, weiß nicht, aus was für Übersehenheit, nicht mehr weiters gebracht worden, sind dieselben ganz verlustig worden.

So ging es auch mit dem geflüchteten Zinn- und Kupfergeschirr, und den besseren Gast-Betten zu Fußberg, dermal Gauting, so daß man lange Zeit in erdenen Geschirren kochen, und essen mußte.

Zu Mühlfeld, allwo die kostbaren Congregations- und Komedi-Kleider, samt mehrerem anderen Kloster-Hausrat verborgen worden, wurde alles verrathen, und geraubet. Noch elender als im Kloster sah es im Dorf aus. Das obere Wirtshaus, das schöne Richterhaus, das neue Schulhaus, in allem 43 Häuser, fast das ganze obere Dorf lag in der Asche, wozu die Feinde am 24ten Mai Feuer angelegt haben. Und niemand durfte retten, alles Bitten, alles Heulen war fruchtlos. Einige sagen, daß es darum geschehen, weil die Erlinger die begehrte Brandschatzung nicht bezahlen wollten oder konnten, andere wegen den 2, die neulich von den weilheimschen Reitern getötet worden, worunter einer von großem Adel war. Nebst den Häusern ist auch der Turm, und die Dachung von der U. L. Frauen-Kirch25 und viele Paramente von dieser und der St. Veits-Kirchen26 mit verbrunnen.

Wie die Behausungen, so waren auch alle anderen Hauß- und Baufahrnisse hin. Kein Wagen, kein Pflug im ganzen Dorf. Von 140 Pferden waren einzige 3, von 400 Stück Hornvieh nur 4 mehr übrig. Schaf, Schwein, und das gesamte Geflügel war ganz, und gar verloren. Und nun stund die Heu- und Feldarbeit bevor. In anderen umliegenden Ortschaften war das nämliche Elend, außer daß die meisten doch ihre leeren Häußer noch hatten. Und wer konnte helfen!

Von dem Elend, Hunger, und Schröcken der einen durch 3 Wochen bei nassem Wetter in den Wäldern, und von den Schlägen, Verwundungen und Mißhandlungen der anderen im Dorf nichts zu melden, muß man sich nur über die sonderbare Grausamkeit der Feinde gegen die alten Presthaften, und Einfältigen erstaunen, die sie allerorten gezeiget haben. Von derley Gattung der Menschen sind in Erling 12 Personen ihre Schlachtopfer geworden, die sie nach vielen Plagen, und Martern getötet, deren die einen über 60, 80, auch 90 Jahre alt, und presthaft, die anderen aber sehr einfältig, und gut waren. Unter den Lebenden waren die einen verwundet, die andern presthaft geschlagen, die meisten vom Hunger abgemergelt.

Andere Greueltaten, wobei es auf Unzucht, und Schande, auf Gottesraub, und Gotteslästerung ankam, lassen sich aus bisher Gesagtem leichter abnehmen, als sagen. Zum Beispiel dienet die Tat in Traubing mit einem alten Mann und Weib, das sie abscheulich geschändet, und darnach gestimmelt, dem Mann aber die Augen ausgestochen, und darnach beide ins Feuer geworfen haben.

Obwohl bei uns etwas Ruhe war, waren wir doch niemal ohne Gefahr, weil sich die Schweden noch immer in Weilheim, Landsberg, und Friedberg befanden, und ihre Streifereien fortmachten, bis am 14. Julii, wo der General Kratz27 mit seinen Leuten, und den Kroaten dieselben vertrieben, aber mehrmal [ = wieder einmal] mit mehr nachgefolgtem Schaden, als Glück. Denn da die Augsburger mit den Schweden Friedberg das zweitemal überfielen, kostete es den meisten ihr Leben, und ihre Stadt, die fast ganz im Feuer aufging. Die Übriggebliebenen mußten durch das Land ihr Almosen betteln. Da den Landsbergern das nämliche gedrohet war, mußten sie all ihr Getraid, Futerasche und alles von Wert in das Lager des General Kratz mit sich bringen. Und da es versammelt war, nahm es Kratz mit sich, und zoche ab über Dießen nacher München, ob mit Wissen und Willen des Churfürsten wird sehr bezweifelt, wenigst wurde Kratz bald darnach cassiert.

Den 19ten Julii kamen Flüchtlinge von Landsberg, und erzehlten, daß die Schweden dem General Kratz mit seiner Beute auf dem Fuß nachfolgen, und so geriet wiederum alles in die größte Bestürzung, und alles sowohl im Kloster als im Dorfe begab sich in die Wälder, und nicht ohne; denn auch die Kratzischen nahmen Pferd und Vieh, wenn sie einige fanden, und anderes auf den Marsch mit sich, wenn auch die Feinde wirklich nicht nachgekommen sind.

Den 23ten Julii besetzten die Schweden Landsberg wieder mit unbeschreiblichem Schaden, und Qualen an Leib, und Leben, und Gütern nicht nur in der Stadt, sondern auch in der umliegenden Gegend.

Den 9ten August rückte der Graf General Fugger28 mit seiner Mannschaft, und den Kroaten von München nacher Landsberg, um die Stadt zu entsetzen. Da der Feind fliehen wollte, war er schon von Kroaten, die durch den Lech gesetzet haben, umgeben. Er erbot sich öfters zur Übergab, wurde aber allemal abgeschlagen. Und da die Kroaten in ihren Gedanken schon die Beute teileten, und nach schwedischem Blut zur Rache ihrer Grausamkeiten dürsteten, wurde zu ihrem größten Unwillen den 16ten August, und wie man sagt, spöttlich accordiert, und baierische Besatzung in die Stadt gelegt, die doch die umliegende Gegend mit Proviant, und Geld unterhalten mußte, wovon doch Erling, da es größten Theils in der Asche lag, ausgenommen war.

Die Ernte war dieß Jahr sehr gesegnet, aber wegen Abgang von Pferden, und Wägen sehr beschwerlich, und langsam einzubringen. Das Getraid war sehr wohlfeil, weil jedermann geschwind verkaufte, um sich Pferd, und Vieh zu verschaffen, oder auch aus Sorge, daß es ihm nicht unentgeltlich vom Feinde genommen werde.

Allein über Winter wurde gar wenig angebauet, weil man ohne Pferde, und Pflug den Acker nicht richten konnte. Und das machte große Sorge für die Zukunft.

Die künftigen Tage bis auf den 27. Oktober, wo die Stadt Landsberg das drittemal dem Feinde übergeben worden, haben wir immer zwischen Furcht, und Hoffnung zugebracht, und uns zweimal auf die Flucht bereitet, weil die Schweden noch immer in, und um Augsburg waren, und zu verschiedenen Gerüchten Anlaß gegeben haben.

Schon am nämlichen Tage, wo Landsberg überging, kamen viele Flüchtige von der Gegend [um] Landsberg und kündeten Schrecken, und die Ankunft der Schweden an. Und wirklich kamen am anderen Tage schon einige Reiter, und Freibeuter im Kloster an, welche in das Bräuhauß brachen, das Kloster durchsuchten, und in 2 Stunden, wohl bezecht, den Weg wieder weiter Weilheim nahmen ohne weiteren Schaden. Sie kamen aber schon am dritten Tage mit einer ziemlichen Anzahl Vieh von allerhand Gattung zurück, traktierten im Dorf zu Erling die Weiber sehr übel, nahmen die Herde Schaf, die der Hirt verwahrlosete, und zu Heiligenberg die Herde Schwein mit sich nach Herrsching, nachdem sie sich zu Heiligenberg wohl bezechet hatten. Unter der Zeit taten sich die Machtlfinger Bauern mit mehr andern in der Gegend zusammen, versahen sich mit Waffen, und wollten die Berauschten und schlafenden Freibeuter zu Herrsching nächtlicher Weile überfallen, morden, und die Beute ihnen abjagen. Allein die Herrschinger drohten der Gewalt mit Gewalt zu widerstehen, und für ihre besten Freunde und angenehmsten Gäste, wie sie die Schweden nannten, zu streiten, und schickten die Bauern nacher Haus. Und in der Tat lebten die Herrschinger vielfältig von der Beute derlei Freibeuter, und Räuber, die es überall genug gab, um wohlfeil Geld. Abends kamen öfters, und mehrere Boten von Herrsching mit schrecklichen Drohungen um Bier nacher Heiligenberg für die Schweden, die doch schon voll waren (versteht sich wohl, für ihre Aliierten).

In der Nacht um 2 Uhr kamen nochmal einige Reiter in das Dorf, und durchsuchten nicht nur dasselbe ganz, sondern auch das Kiental, wo sie wußten, daß Leute sich, und ihr Vieh hingeflüchtet haben, traktierten die Leute übel, und nahmen alles Vieh mit sich.

Zu Herrsching erpreßten sie große Brandschatzung, und nahmen alles Vieh, das sie kurz vorhin von den besagten Freibeutern um spottwohlfeil Geld erkaufet haben, hinweg.

Bald hernach kam ein Herrschinger, und begehrte Bier für neu angekommene Schweden, die bald selbst nachkommen werden mit den größten Drohungen auf den Weigerungsfall. Die Heiligenberger packten wieder zusammen, und die Erlinger flohen in ihre Wälder. Und nach der Hand erfuhr man, daß es nichts als ein abgeredter Handel und ein Gewette war unter einigen nassen Zechbrüdern, ob sich noch einer von Heiligenberg ein Bier zu erhalten getraue. Den 16. November blieb der König Gustaph in dem Treffen bei Lützen in Sachsen samt unserem berühmten General Pappenheim.29 Das verursachte bei den Katholischen Freud, und Hoffnung des Friedens. Aber es waren gleich [andere da], die das Commando der ketzerischen Armee übernahmen und die das Sprichwort wahr machten: es kömmt nichts Besseres nach.

Zu Anfang des Dezember rückte die baierische Armee zu 26 000 Mann stark, über Rain, und Donauwörth in Baiern herein, um den Feind von Landsberg und der oberen Gegend zu vertreiben. Diese wurden im Lechrain herauf bis nacher Weilheim verlegt, so daß manches Dorf ein, und anderes 1000, Utting allein 4000 Mann erhielt, welche ganz mit Mann, und Pferd von den Einwohnern unterhalten mußten werden. Hierzu geschahen allerorten die gewalttätigsten Erpressungen, Streifereien, und Plünderungen, so daß Elend, und höchste Armut allgemein wurde.

Heiligenberg, und Erling bekamen eine Salva Guardia, die freilich viel nutzte, ungeachtet, daß sie selbst viel kostete. Den 17ten Dezember wurde unsere Salva Guardia abgerufen zur Belagerung der Stadt Landsberg, wodurch uns die größte Hoffnung zuging, nicht nur von den Schweden, sondern auch von unseren Leuthen befreiet zu werden, die den Feind außer Land verfolgen sollten.

Die Belagerung ging glücklich fort. Die Besatzung war schwach. Die Brücke war wirklich schon besetzt, das Tor schon geöffnet. Die Schweden zitterten vor den Baiern in ihrem Angesicht, die Schlüssel waren schon bereitet, um dieselben dem General Altringer30, der die Belagerung kommandierte, entgegenzutragen. Und siehe, auf einmal kommt die Order, sich zurückzuziehen.

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