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Sweet Moments - Die Texanerin und der Serienstar

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SWEET MOMENTS

 

Die Texanerin und der Serienstar

 

 

Eleonora Park

 

 

KURZER HINWEIS ZU DIESEM ROMAN

 

Ich bitte Sie folgendes zur Kenntnis zu nehmen: Einige Namen sind abgeändert. Die Geschichte ist rein „fiktiv“. Sie spielt zwar (zumeist) an realen Orten, doch sind die Charaktere erfunden. Die Namen von Restaurants, Hotels und ähnlichem, sind teilweise auch abgeändert worden, obgleich es diese tatsächlich gibt.  

Viel Freude am Lesen!

 

 

 

 

1. Kapitel

 

Claire stand am Fenster des kleinen, aber feinen Art-Deco Hotels, unweit des Strandes von South Beach. Die feuchte Meeresluft füllte ihre Lungen bei jedem Atemzug. Sie fühlte wie die Last von ihr abfiel und sie immer mehr und mehr bei sich ankam. Seit Monaten hatte sie sich auf den Urlaub gefreut und auf ihren Bruder, der in einem In-lokal in Miami als Barkeeper arbeitete. Raus aus der dröhnenden Großstadt, weg von all dem Stress ihres Büroalltages und den Anforderungen ihres kaum zufriedenzustellenden Chefs. Mister Clinton war unausstehlich, wenn seine Bohrungen nicht die gewünschten Ölmengen abwarfen, die er geplant hatte. Er war der Leiter von Magma-Oil-Industries und Teilhaber der Aktiengesellschaft.

Seit knapp 5 Jahren nur mehr zu einem Drittel, was ihn laufend unter Druck zu setzen schien. Claire Worthington arbeitete seit knapp 3 Jahren für Jim, wie sie ihn nennen durfte, und organisierte seinen von Hektik und Launen geprägten Arbeitsalltag.

Mit 27 lernte sie ihn zufällig bei einer Sitzung, zu der sie ihren damaligen Boss begleitet hatte, kennen.

 

Zu dieser Zeit war sie die Privatsekretärin von Bob Carrington, einem mittelmäßig erfolgreichen Serienstar, der ihr unregelmäßig ihr Gehalt überwies und immer schwieriger zu seinen Terminen zu bewegen war. Er investierte immer wieder in Aktienwerte, die dann ins bodenlose abstürzten und ihn ein Vermögen kosteten, da er an das „schnelle Geld“ glaubte. Die Serie, in der er eine zweite Hauptrolle spielte und aus der man ihn aufgrund des Drehbuches nicht ausschließen konnte, wurde zwar fortgeführt und spielte ganz gute Summen ein, doch reichte ihm die monatliche Gage, aufgrund seines großzügigen Lebensstiles nicht im geringsten.

Und wenn er wieder einmal am Limit angelangt war, dann versuchte er sich noch im Glücksspiel und so kam es vor, dass Claires Gehalt daran glauben musste. Ursprünglich wollte er Claire, seine „Zucker-Puppe“, wie er sie anfangs genannt hatte, unbedingt in die Serie bringen, da sie nicht nur ein äußerst hübsches Gesicht und einen perfekten Körperbau hatte, sondern auch Ausstrahlung.

Die roten Locken fielen ihr schon damals locker über die Schultern, umrahmten ihr herzförmiges Gesicht, mit den strahlend grünen Augen, der zarten Nase, dem Mund mit den zartrosa schimmernden Lippen und einem Teint, um den selbst Schneewittchen sie beneiden würde.

 

Ebenmässig, glatt, außer einigen Sommersprösschen auf der Nase, die von ein wenig Sonneneinstrahlung auftreten konnten, war an Claires Gesicht alles perfekt. Als Model ging sie allerdings nicht durch, da sie lediglich 1,67 Meter groß und keine Hungerleiderin war.

 

Ihre wohlgeformten, aber schlanken Beine, kleidete sie zu Geschäftsterminen in zarte Pumps und  Röcke oder Kleider, die bis zur Kniemitte reichten. Ihren überaus üppigen Busen, betonte sie gerne mit Wickelblusen oder bestickten Tops. Sie blieb hier wohlgemerkt auf der sicheren Seite und ließ die Ausschnitte nicht zu tief sinken, um im Business nicht auf ihr Äußeres reduziert zu werden. Trotzdem genoss sie es, ihre Figur zu betonen. In ihrer Freizeit traf man sie allerdings in wilden Cowboy-Looks an, so wie es in Dallas üblich war und rutschten die Röcke höher, der Ausschnitt tiefer und die Lippen wurden noch draller und die Wangen mit Rouge betont.

Sie wollte gerne daran glauben, in einer Serie mitspielen zu können, da sie hinsichtlich ihres Aussehens und Auftretens ein gewisses Selbstbewusstsein an den Tag legte, doch lief es nicht so, wie Bob es ihr versprochen hatte.

 

Es fehlte ihm an Durchsetzungskraft und er schien nicht in der rechten Position zu sein, dieser Art Entscheidungen treffen zu können bzw. hatte er zu wenig Mitspracherechte. So blieb Claire seine Sekretärin und begleitete ihn eine Zeit lang. Der Job machte ihr in den ersten zwei Jahren durchaus Spaß, bis Bob immer tiefer sank und auch ihr gegenüber immer unzuverlässiger wurde. Es hing ihr bald zum Hals heraus, dass sie ihn regelmäßig aus Spelunken abholen musste, die unter ihrer eigenen Würde waren und wo er sich regelmäßig unter den Tisch trank.

 

Sie hatte geistig schon fast mit Bob abgeschlossen, als Jim Clinton sie in einem ruhigen Moment in der Lobby des Hotels, in dem die Sitzung stattfand, abpasste. So war sie durchaus offen für sein Angebot.

 

Jim fand die rothaarige, strahlende und in seinen Augen hochattraktive junge Frau, nicht nur anziehend, er hatte sie bereits längere Zeit beobachtet und bei anderen Veranstaltungen ins Visier genommen und erkannte ihr Potential. All seine vorherigen Assistentinnen waren vor seinen Ausbrüchen geflüchtet, hatten ihn sogar in wichtigen Momenten seiner Karriere sitzen gelassen, da sie nicht den Nerv besaßen, sich ihm zu stellen bzw. seinen Launen gewachsen waren.

Doch Claire schien völlig anders zu sein. Als er ihr ein unwiderstehliches Angebot unterbreitete, das gehaltlich mehr als doppelt so hoch war, als jenes, welches sie bei Bob verdiente, dazu noch ein Apartment als Dienstwohnung anbot und ihr den Job beschrieb, war sie fast versucht gewesen, sofort zuzustimmen. Auch Claire kannte Jim seit längerem, folgte mit Interesse den Informationen in der Klatschpresse und hatte sich ein eigenes Bild zu dem 50-jährigen Multimillionär geschnitzt, der enorm viel Autorität und Wissen in seinem Berufsfeld zu besitzen schien.

 

Einziges Manko waren seine laufenden Wutausbrüche, die ihn in der High-Society-Szene ebenso in Verruf gebracht hatten, wie auch bei Geschäftspartnern. Man mied es, ihn zu speziellen Events einzuladen, da ihm vieles nicht in den Kram passte und er auch mit seiner besserwisserischen Art immer wieder aneckte und harmonische Veranstaltungen in Aufruhr brachte.

 

Claire ließ sich einige Tage Zeit, zog Erkundigungen ein und traf sich zum Essen mit Jim. In einem angesagten Asia-Restaurant, hoch über Dallas Dächern, versuchte sie hinter seine Fassade zu spähen.

 

Er schien ihr gegenüber sehr zahm zu sein, fast schon unterwürfig, was ihr zwar gefiel, sie aber misstrauisch machte und auch ein wenig verunsicherte. Sie stellte fest, dass er sie dringend zu brauchen schien und tatsächlich ihr Organisationstalent und nicht ihren Körper wollte.

Eine Woche später, saß sie in seinem Büro und begann seinen Arbeitstag zu managen und vieles wurde anders.

Sie zog aus ihrer kleinen, schäbigen Wohnung, mit zügigen Fenstern und quietschender Wasserleitung, in ein topausgestattetes 2 Zimmer-Apartment in Downtown-Dallas, mit neuer Küche und geschmackvoll designeten Wohnräumen und kleiner Terrasse.

Im Untergeschoss des Gebäudes befand sich ein Concierge-Dienst, der auf Wunsch Dinge besorgte und die Wohnung wurde, sofern Claire es so wollte, sogar regelmäßig gereinigt.

Am Rooftop stand ihr ein Swimmingpool und ein ausladender Fitness-Bereich mit angeschlossener Sauna zur Verfügung. Sie kam sich vor, wie im siebten Himmel.

Claire selbst, stammte von einer texanischen Farmersfamilie ab und war einen rustikalen Wohnstil gewöhnt, obgleich ihre Eltern durchaus wohlhabend waren und es sich schön gemacht hatten.

Doch war diese Art des Lebens nicht im geringsten vergleichbar mit ihrem Familienanwesen und den Weiten des texanischen Grüns.

Motiviert von all der Pracht, stürzte sie sich in die Arbeit und unterstützte Jim Clinton in vielen Belangen.

Seit ihrer letzten Beziehung mit John Blendwood, einem jungen Immobilien-Hai, den sie noch lange vor Bob Carringtons Zeit kennengelernt hatte, lief in Sachen Beziehungen kaum etwas.

 

Sie zog sich viel mehr zurück. John hatte sie tief verletzt, betrogen und war mit ihrem hart verdienten Geld verschwunden.

 

Aus diesem Grund hatte sie in das schäbige Apartment am Stadtrand ziehen müssen, sich eine klapprige Schrottkiste zugelegt und landete im Endeffekt auch an einem Ort, den sie sich nicht hätte vorstellen wollen. Sie wollte all diese Erinnerungen nun in ihrem ersten Urlaub seit über 5 Jahren, hinter sich lassen. Mittlerweile hatte sie genug Geld verdient, um sich schicke Kleider, ein neues Auto und wenn sie wollte auch eine Anzahlung für eine Eigentumswohnung leisten zu können. Irgendetwas hielt sie aber noch zurück. Sie wusste nicht was es war.

 

Um einen freien Kopf zu bekommen, am Strand neue Lebenskräfte zu tanken und ihren Bruder Carl, endlich wiederzusehen, hatte sie sich ganze 10 Tage Urlaub genommen. Jim hatte gejammert und gefleht, doch war ihm klar, dass er Claire verlieren würde, wenn er nicht zustimmte.

Sie hatte sich nur hier und da ein oder zwei Tage frei genommen, um zu ihren Eltern zu fahren oder ihre Schwester und ihren Mann zu besuchen.

Ihr Bruder Carl hatte ihr per I-Phone regelmäßig Fotos von der berühmten Bar in South-Beach geschickt.  Das Art-Deco-Viertel war bekannt für ausschweifende Partys und seinen schillernden Lifestyle.

Er war auch derjenige, der ihr seit mehreren Monaten in den Ohren lag, sie solle sich endlich wieder amüsieren, ihren Ärger loslassen und Spaß haben. Carl schleppte wöchentlich andere vollbusige Schönheiten ab, vergnügte sich mit ihnen und genoss seinen verruchten Lebenswandel. Er beschrieb ihr immer wieder, wie einfach es war, einfach loszulegen und Spaß ohne Reue zu haben.

Claire und ihr Bruder hatten schon als Jugendliche ein sehr enges Verhältnis. Vor allem ab dem Zeitpunkt, als Claire ihm klipp und klar gemacht hatte, dass sie keinen Beschützer brauchte, sondern einen Bruder, mit dem man abhängen kann und der ihr zuhörte, wenn sie es sich wünschte.

Sie war noch nie auf den Mund gefallen und auch in ihrem Ort, hatte sie bei den Jungs immer die Hosen an gehabt. Sie hatte zwischen 18 und 22 ihre heißeste Zeit. Bis sie nach Dallas ging, um dort Karriere zu machen und eben mit John zusammenzog.

Seit John, hatte sie emotional niemanden mehr an sich heran gelassen.

Unglaublich, wie viele Jahre vergangen waren. Claire griff sich unvermittelt an die Stirn und fragte sich, ob sie noch ganz dicht gewesen war.

Wie konnte sie nur all die Jahre vorüberziehen lassen. Nicht eine Affäre hatte sie zugelassen. Wenige Monate zuvor war sie knapp an einer heißen Nacht vorbeigerauscht und hatte wieder einmal einen Rückzieher gemacht. Nichts wäre falsch daran gewesen, mit dem hübschen, blonden Assistenten, der Abteilung „Pipeline“,

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