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Sinnliche Gute-Nacht-Geschichten

Widmungen und Danksagungen

Ich widme diese Geschichte allen meinen Lesern und bedanke mich bei M1thr4nd1r, Harpiye_Sandwina und Loreley fürs Korrekturlesen. Auch bei Phil Humor möchte ich mich herzlich bedanken, der mit mir gemeinsam den Klappentext verfasst hat. Sehr gerne möchte ich mich auch bei meiner jungen Coverdesignerin, Ronja Studer alias Glaux bedanken, die das Cover für mich erstellt hat.
Mein ganz besonderer Dank geht an meinen Sohn und meinen Mann, die mir stets genügend Zeit zum Schreiben gegeben und mich auf meinem Weg zum Schreiberling unterstützt haben. Ich liebe Euch!

Story-Verzeichnis

Maskenball der Lüste

Verbote Liebe

Eine Nacht unter den Sternen

On Fire - Brennendes Verlangen

Saturday-Night-Fever

Der unwiderstehliche Professor

Weiblich, ledig, jung, sucht ...

Maskenball der Lüste

Margeaux Dubois war Eventmanagerin und liebte ihren Beruf über alles. Es bereitete ihr viel Freude mit der Hilfe ihrer Mitarbeiter die prächtigsten Feste auszurichten. Für diese mietete sie nur die schönsten Räumlichkeiten.

Den heutigen Auftrag hatte sie von Claude Bernard angenommen. Er war ein reicher Geschäftsmann, den sie aus Paris kannte. Jeden Sommer lud er seine elitären Gäste zum Maskenball der Lüste ein.

Margeaux hatte die Aufgabe, jedes Jahr ein anderes Schloss zu finden, in dem es möglich war, rauschende Feste zu feiern. Für die heutigen Feierlichkeiten hatte sie das königliche Schloss Amboise gewählt. Nicht weit vom Schloss entfernt befand sich der Landsitz Clos-Lucé, welcher der letzte Wohnsitz von Leonardo da Vinci war.

Stets blieb es eine Herausforderung, die Räumlichkeiten so herzurichten, dass Monsieur Bernard zufrieden war. Der Saal sollte immer herrschaftlich geschmückt werden. Der Geschäftsmann bestand auch darauf, dass einzelne Séparées vorhanden waren, wohin sich seine Gäste zurückziehen konnten. Margeaux schuf diese kleinen Oasen der Sinne, indem sie Paravents und Vorhänge nutzte.

In jeden dieser künstlich hergestellten Räume wurde ein großes Bett und ein Beistelltischchen gestellt. Am Abend des Festes würden dann Gläser und Champagner-Flaschen in entsprechender Kühlung den Tisch zieren. Die Betten waren mit den feinsten Stoffen bezogen. Überall würden hübsche, junge Frauen bereitstehen, die die Betten nach jedem Paar neu bezogen. Diese Damen waren als Zofen kostümiert, trugen ebenfalls Masken und durften sich an den sinnlichen Genüssen beteiligen, wenn die Gäste es von ihnen wünschten und sie selbst dazu bereit waren.

Am Abend des Maskenballs war alles nach den Wünschen des Gastgebers vorbereitet. Claude Bernard sah sich ein wenig in der Menge um, begrüßte einige seiner Gäste persönlich und eröffnete schließlich das Buffet.

Während ein Teil der Geladenen sich an den mit Köstlichkeiten übervollen Tafeln bedienten, blieb der Rest im großen Saal und tanzte. Auch dieses Jahr trugen die Frauen die prächtigsten Kostüme und wundervollsten Masken, die perfekt auf die Roben der Damen abgestimmt waren.

Claude Bernard gesellte sich zu Margeaux, die sich zwar nie an den sinnlichen Spielen des späteren Abends beteiligte, aber dennoch jedes Mal zum Fest eingeladen wurde.

"Guten Abend, Margeaux! Ich bin wie immer, mehr als zufrieden mit deiner Arbeit."

"Das freut mich sehr, Claude! Dann hoffe ich, auch im nächsten Jahr den Auftrag zu bekommen, dein Fest auszurichten."

"Aber natürlich! Darf ich dieses Mal vielleicht eine kleine Bedingung daran knüpfen?"

"Das kommt auf die Bedingung an, mein Lieber", antwortete Margeaux verführerisch lächelnd.

"Weißt du, Liebes, wenn ich dich auf diese Art lächeln sehe, fällt es mir gar nicht schwer, meine Bedingung auszusprechen."

"Nur zu, Monsieur Bernard", neckte ihn Margeaux.

"Ich wünsche mir, dass du beim heutigen Fest an meiner Seite bleibst und nicht wieder verschwindest, bevor ich mit dir tanzen konnte."

"Diesen Wunsch erfülle ich dir sehr gern. Aber vorher möchte ich mich ein wenig stärken. Das Buffet sieht einfach traumhaft aus."

"Nur zu! Lass es dir schmecken. Ich freue mich sehr, dass du bleibst. Wir sehen uns dann später."

Margeaux ging schnellen Schrittes auf das Buffet zu. Länger hätte sie es im Moment neben Claude nicht ausgehalten. Dieser Mann faszinierte sie schon seit langer Zeit. Den Maskenball der Lüste richtete sie nun das siebte Jahr für ihn aus und entwickelte immer tiefere Gefühle für den Selfmademillionär. Er allein bestimmte ihre sinnlichen Träume. Stets war er es, mit dem sie die erotischsten Momente erlebte, während sie schlief.

Da beide in Paris lebten, trafen sie sich ab und an zum Abendessen, doch lief niemals etwas zwischen ihnen. Noch nicht einmal einen Kuss hatte sie von ihm bekommen. Dabei sehnte sie sich so sehr nach seinen vollen Lippen. In seinen glutvollen, dunklen Augen wollte sie versinken. Nur einmal wünschte sie sich ihre Finger in dieses wellige, haselnussbraune Haar zu wühlen, während sie ihn leidenschaftlich küsste.

Zu gerne würde sie ihn auch mal ohne diesen perfekt sitzenden Anzug sehen. Er war einfach ein Bild von einem Mann. Claude war groß, hatte breite Schultern und wirkte durchtrainiert. In ihren Träumen hatte sie ihn bereits nackt gesehen. Wenn sie jetzt daran dachte, fühlte sie ein Kribbeln im Unterleib, welches zur Folge hatte, dass ihr Slip nass wurde.

Margeaux holte tief Luft, nahm sich einen Teller und belud ihn mit ein paar Leckereien. Dann suchte sie sich einen Platz, an dem sie sich in Ruhe die Köstlichkeiten schmecken lassen konnte. Zu ihr gesellte sich ein Pärchen. Sie stellten sich ihr als Colette und Dominique vor. Margeaux freute sich über ihre Gesellschaft, da sie nun nicht mehr ausschließlich an Claude denken musste.

Colette und ihr Freund waren das erste Mal eingeladen und mehr als beeindruckt von dem wunderschönen Schloss und dieser Feier. Während sie die asiatischen Speisen genossen, versuchten sie Margeaux ein wenig über die Gepflogenheiten des Festes auszufragen. Darüber konnte sie ihnen allerdings nicht viel erzählen, da sie stets nach dem Essen die Festlichkeiten verließ und sich niemals an den sinnlichen Freuden beteiligte.

Dominique und seine Begleiterin ließen sie wissen, dass sie noch nie auf einer solchen Art von Fest waren und dass sie gespannt waren, wie sich der Abend noch entwickeln würde. Auch Margeaux war sehr aufgeregt und zitterte dem Moment entgegen, wenn Claude sie zum Tanz aufforderte. Sie hoffte, dass er es nicht nur bei einem Tanz belassen würde. Endlich wollte auch sie sich an den sinnlichen Genüssen beteiligen, nur würde sie diese ausschließlich mit Claude zelebrieren.

Nach dem Essen wurde sie von einigen attraktiven Männern zum Tanz aufgefordert. Sie genoss es in der prickelnden Atmosphäre zu tanzen und war darauf vorbereitet, von den Galanen in eines der Séparées eingeladen zu werden, was einige Male auch geschah. Doch lehnte sie es immer wieder ab. Schließlich wartete sie auf Claude, der unabkömmlich zu sein schien.

Immer wieder, wenn Margeaux ihn mit ihren Blicken suchte, fand sie ihn im Kreise der schönsten Frauen. Jedoch schien er keine von ihnen in die sinnlichen Oasen zu entführen, was sie glücklich machte.

Nachdem sie mit ein paar weiteren Männern getanzt hatte, legte sie eine Pause ein, um sich ein Getränk zu holen. Während sie an ihrem Glas nippte und die Tanzenden beobachtete, sah sie, wie immer mehr Pärchen in den Séparées verschwanden. Dennoch blieben genügend Gäste im Saal, die sich auch ohne sinnliche Genüsse prächtig amüsierten.

Plötzlich fühlte sie ein Kribbeln im Nacken und drehte sich um. Als sie sah, wer sie mit einem Killerblick beobachtete, zog sich alles in ihr zusammen. Claude setzte sich in Bewegung. Wie eine Raubkatze auf der Jagd, bohrte er seinen Blick in den ihren, wobei er langsam näher kam.

Margeaux wusste nicht, wie ihr geschah, als er ihre Hand ergriff und sie bat, ihm zur Tanzfläche zu folgen. Dort zog er sie ganz nah an sich heran.

"So, meine Liebe! Endlich konnte ich mich von den anderen Gästen losreißen. Jetzt gehöre ich dir allein."

Bei diesen Worten wurde augenblicklich ihr Mund trocken. Was meinte er damit? Wollte er heute Abend wirklich mit ihr in eines der Séparées verschwinden?

"Du siehst heute Abend wunderschön aus, Margeaux!"

"Vielen Dank, Claude."

Während er sie von oben bis unten musterte, wurden ihre Hände feucht und zitterten leicht. Ihr Herz raste und sie hoffte, dass er nichts von ihrer Aufregung bemerkte. Heute Abend trug sie ein schwarzes Korsett, welches ihre Brüste schön zur Geltung brachte. Der Rock war lang, weit und aus roter Seide. Ihr dunkelbraunes Haar hatte sie sich hochstecken lassen. Ein paar gelockte Strähnchen umrahmten weich ihr hübsches, herzförmiges Gesicht. Ihre Lippen waren voll und knallrot geschminkt. Mit Eyeliner und schwarzem Mascara hatte sie ihre grünen Katzenaugen betont.

"Sag, Margeaux, darf ich dich heute Abend in eines der Séparées entführen?"

Was sollte sie nun sagen? Dass sie seit Jahren darauf wartete, von ihm verführt zu werden? Dass sie ihn schon lange so sehr wollte, wie nichts und niemanden? Nein, das waren sicher keine passenden Antworten.

"Hast du etwas Bestimmtes mit mir vor?" Ob dies eine bessere Entgegnung war, als die anderen, die ihr im Kopf herum spukten, wagte sie zu bezweifeln. Aber irgendetwas musste sie doch sagen. Ein einfaches "Ja, ich will!", wäre doch langweilig gewesen, oder?

"Ich möchte dich zu nichts drängen, doch möchte ich eine Weile allein mit dir sein."

Diesmal nickte Margeaux und folgte Claude in eines der Séparées. Dort öffnete er zunächst eine Flasche Champagner und füllte zwei Kelche mit dem prickelnden Getränk.

Er hob das Glas und sprach: "Meine liebe Margeaux, schon seit Jahren möchte ich mich dir nähern, nur habe ich mich nie getraut. Du warst stets so professionell und distanziert, dass ich es nie gewagt hatte, dir zu zeigen, wie sehr ich dich begehre. Heute Abend hatte ich allerdings das Gefühl, dass auch du mehr von mir willst. Daher nahm ich all´ meinen Mut zusammen und musste dich einfach fragen. Nun bin ich sehr dankbar, dass ich mich getraut habe."

Margeaux verschlug es die Sprache. Claude war tatsächlich, genauso wie sie, seit Jahren an ihr interessiert? Bisher hatte er das aber gut versteckt.

Als Dank für seine Offenheit, wollte sie ihm entgegen kommen. Sie trank noch einen Schluck und stellte das Glas auf dem Beistelltisch ab. Auch er tat es ihr gleich. Dann ging sie auf ihn zu und küsste ihn genauso, wie sie es sich schon seit Jahren in ihren Träumen vorgestellt hatte. Margeaux wühlte ihre Finger in sein seidiges, welliges Haar und presste ihren Körper gegen seinen. Er umarmte sie fest und erwiderte ihren Kuss.

Schnell wurde das Ganze leidenschaftlicher und fordernder. Claude fing an, die hübsche Eventmanagerin zu entkleiden, was sich als nicht gerade einfach darstellte. Da sie ihn endlich spüren wollte, half sie ihm dabei. Als sie es geschafft hatten, ihre Korsage zu öffnen, stand sie rasch nur noch im Slip vor ihm.

Von allen Seiten waren Geräusche der Leidenschaft zu hören. Das Stöhnen der anderen erregte beide noch mehr. Deswegen half nun sie Claude beim Ausziehen.

Endlich stand er nackt vor ihr. Sie konnte es kaum fassen, dass er noch besser aussah, als in ihren Gedanken und Träumen. Jeder einzelne Muskel war wohl definiert und sie wünschte sich Claudes Körper überall zu berühren, ihn sanft zu liebkosen und jeden einzelnen seiner Muskelstränge mit ihrer Zunge entlang zu fahren.

Margeaux atmete tief ein und ergötzte sich an seinem Anblick. Aber auch seine Augen schienen sie zu verschlingen.

"Du bist so sexy, meine Liebe. Wenn ich nur gewusst hätte, dass auch ich dir gefalle, hätte ich schon viel eher versucht Dich zu verführen."

Claude kniete sich vor Margeaux, zog ihren Slip herunter, spreizte ihre Schenkel und küsste ihren Venushügel. Ihre Beine fingen an zu zittern. Also ließ sie sich auf das Bett niedersinken.

Eine Zeitlang sah er sie schmachtend an, dann senkte er sein Haupt auf ihre Brüste herab. Diese küsste er hingebungsvoll, leckte über die aufrechtstehenden, rosafarbenen Nippel und biss sanft hinein, was Margeaux kleine Wonneseufzer entlockte.

Als er sich an ihrem Körper herab küsste und schließlich bei ihrer geschwollenen Perle ankam, sanft daran knabberte, sie durch die Zähne in seinen Mund einsaugte, stöhnte sie laut auf.

Sie glaubte, diese Lust nicht mehr aushalten zu können. Doch dann tauchte er zusätzlich zwei Finger in ihre heiße, feuchte Höhle und trieb sie damit in noch höhere Sphären. Kurz bevor sie kam, hielt er inne, kniete sich hin, nahm seinen Harten in die Hand und streichelte sie sanft mit seiner Eichel.

"Claude, bitte quäle mich nicht länger. Nimm mich jetzt ganz tief und hart!"

Das ließ er sich nicht zweimal sagen und trieb seine Rute in ihre Liebesgrotte. Er winkelte ihre Beine an, um noch tiefer und härter in sie dringen zu können. Als Claude zusätzlich ihre Klit stimulierte, trieb er sie über die Klippe dem Orgasmus entgegen. Laut schrie Margeaux ihre Lust heraus. Ihre Hemmungen hatte sie völlig vergessen, auch die anderen Gäste waren ihr egal. Sie genoss es zutiefst, so hart und schnell von Claude genommen zu werden und ließ sich völlig fallen.

Claudes Bewegungen wurden immer langsamer, fast schon zärtlich. Nach einiger Zeit zog er sich aus ihr zurück, legte sie auf den Bauch und hob ihr Hinterteil an, dann versenkte er sich wieder in ihr und trieb sie einem neuen Höhepunkt entgegen. Als sie ihren Kopf nach hinten wandte, ihn mit glasigen Augen, lustverhangen ansah, gab ihm das den Rest. Er kam so heftig und laut, dass dies ihren nächsten Orgasmus auslöste.

Völlig entkräftet zog er sich aus ihr zurück. Auch Margeaux war komplett außer Atem. Gesättigt, zufrieden und glücklich kuschelten sie sich aneinander und genossen die Nähe des anderen.

Nach einiger Zeit sagte Claude, dass er wieder zu den Gästen hinaus müsse. Als Gastgeber könne er nicht so lange seiner eigenen Feier fernbleiben.

"Bleib einfach liegen, Liebes, wenn du möchtest. Unsere Nacht ist noch nicht zu Ende. Es sei denn, du hast schon genug von mir. Kommst du später mit zu mir? Ich würde gerne das Wochenende mit dir verbringen. Sag ja, bitte!"

"Ich komme sehr gerne mit, Claude. Aber ich möchte hier nicht allein bleiben. Deswegen werde ich mich auch anziehen. Könntest du mir bitte mit der Korsage helfen?"

"Natürlich!"

Als beide wieder korrekt gekleidet waren, betraten sie zusammen den Ballsaal. Einige der Frauen, die ihn vorhin umringt hatten, lächelten süffisant. Sicher wären sie gern an Margeaux´ Stelle gewesen.

Claude nahm ihre Hand und zeigte auf diese Weise allen ihre Zusammengehörigkeit. Ihr Herz hüpfte vor Freude. Es machte sie mehr als glücklich, dass Claude sogar das ganze Wochenende mit ihr verbringen wollte.

Den Rest des Abends verbrachte Claude ausschließlich mit Margeaux. Beide waren glücklich, dass sie heute endlich einander ihre Zuneigung gezeigt hatten. Sie tanzten die ganze Nacht durch und freuten sich auf das vor ihnen liegende Wochenende. Margeaux hätte niemals damit gerechnet, dass der Abend so verlaufen würde. Sie ging einfach davon aus, dass alles so, wie jedes Jahr ablaufen würde. Umso mehr freute sie sich auf alles, was noch vor ihnen lag.

Verbotene Liebe

Seit einer Woche lag Thomas schon wegen seines mehrfach gebrochenen Beins im Krankenhaus. Da er sich aufgrund der Brüche kaum bewegen konnte, langweilte er sich zu Tode. Für jeden Toilettengang musste er um Hilfe bitten. Wie würde er die lange Zeit, die noch vor ihm lag, liegend aushalten? Das Fernsehprogramm reichte kaum aus, um den Tag zu füllen. Die Bücher, die er dabeihatte, kannte er schon in und auswendig.

Der einzige Lichtblick war Schwester Iris, die hübsche Nachtschwester, die ihn jeden Morgen so hingebungsvoll wusch. Er musste stets darauf achten, dass sich seine Männlichkeit nicht regte, denn sie erregte ihn sehr mit ihrem Tun. Immer schwerer wurde es dieser Erregung nicht doch noch nachzugeben, dennoch freute er sich immer schon im Vorfeld auf ihre sanften Berührungen.

Ob sie wohl jeden Patienten so zart und liebevoll behandelte, während sie diese säuberte?

Er war schon vor der Weckzeit wach und lag kribbelig vor lauter Vorfreude in seinem Bett, als die junge Schwester zur Tür hereinkam. Da er Privatpatient war, hatte er glücklicherweise ein Einzelzimmer, welches er mit niemandem teilen musste.

"Guten Morgen, Herr Schilling! Wie geht es Ihnen heute? Haben Sie gut geschlafen?"

"Guten Morgen, Schwester Iris! Vielen Dank, mir geht es gut. Allerdings konnte ich leider nicht so gut schlafen, weil ich es nicht gewohnt bin auf dem Rücken zu liegen. Meine Standartliegeposition ist nämlich auf dem Bauch."

"Das tut mir sehr leid für Sie! Aber Sie wissen schon, dass Sie mich in der Nacht rufen können, oder? Ich könnte Ihnen helfen eine andere Schlafposition zu finden, die angenehmer für Sie ist."

"Daran habe ich noch gar nicht gedacht. Vielen Dank für das Angebot, welches ich sicher in der kommenden Nacht annehmen werde."

"Gut, dann wollen wir mal loslegen!", sagte sie und zog seine Decke zur Seite. Auf ihrem Wagen hatte sie eine Schüssel mit Wasser stehen. Sie bückte sich, um einen Waschlappen hervorzuholen, wobei ihr Kittel hochrutschte. Dabei entblößte sie ihre glatten Oberschenkel. Konnte es sein, dass sie darunter nur Unterwäsche trug? Thomas wurde heiß. Hoffentlich würde er es auch heute aushalten und keinen Steifen bekommen. Er würde sich zu Tode schämen, wenn seine Männlichkeit gleich in ihren Händen zum Leben erwachte. Was sollte Schwester Iris nur von ihm denken?

Als sie sich dann noch einmal etwas tiefer bückte, um das Duschgel hervorzuholen, konnte er ihren drallen Hintern bewundern. Schwester Iris war nicht so schlank, wie ihre Kolleginnen. Eher hatte sie ein paar Kilos zu viel auf den Hüften, aber genau das mochte Thomas. Ihre Rundungen machten ihn halb wahnsinnig und füllten seine Fantasien. Eigentlich war es seine Lieblingsbeschäftigung von der jungen Frau zu träumen.

Was sie wohl für Unterwäsche trug?

Schwester Iris kam mit einem wissenden Lächeln auf ihn zu. Hatte sie etwa bemerkt, wie er sie angestarrt hatte? Oh je, wie peinlich, dachte er.

Bevor er aber weiter darüber nachdenken konnte, zog sie sein Nachthemd hoch und fing an ihn zu waschen. Eine Gänsehaut überzog seinen ganzen Körper. Er genoss es unheimlich von ihren zarten Händen so hingebungsvoll behandelt zu werden. Und dann geschah es. Dieses Mal konnte er sich nicht zusammenreißen.

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