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Schwerhörigkeit - Hypakusis behandeln mit Homöopathie, Schüsslersalzen (Biochemie) und Naturheilkunde

Robert Kopf

Schwerhörigkeit - Hypakusis behandeln mit Homöopathie, Schüsslersalzen (Biochemie) und Naturheilkunde

Ein homöopathischer, biochemischer und naturheilkundlicher Ratgeber





BookRix GmbH & Co. KG
80331 München

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis "Schwerhörigkeit - Hypakusis behandeln mit Homöopathie, Schüsslersalzen (Biochemie) und Naturheilkunde" ISBN 978-3-7309-0042-0

Vorwort

1. Allgemeines
Stoffwechselblockaden bei der Behandlung und Vorbeugung einer Schwerhörigkeit
Die richtige Ernährung zur Vorbeugung und Behandlung einer Schwerhörigkeit

2. Naturheilkunde
Schwerhörigkeit - Hypakusis behandeln und vorbeugen mit Homöopathie
Schwerhörigkeit - Hypakusis behandeln und vorbeugen mit den Schüsslersalzen (Biochemie)

Nachwort

Meine weiteren eBooks für Ihre Gesundheit

Vorwort

Von Robert Kopf, Autor für Naturheilkunde und Heilpraktiker

Hören hilft uns bei der Orientierung und Verständigung, beeinflusst unser Denken und Fühlen. Wer schlecht hört, nimmt akustische Signale nur noch verändert oder teilweise gar nicht mehr wahr und fühlt sich oft ausgegrenzt. Häufig kommt zu einer Schwerhörigkeit (Hypakusis) auch eine Fehlhörigkeit (Dysakusis) hinzu. Die Betroffenen verstehen nicht mehr richtig oder sogar falsch, was ihr Gesprächspartner sagt. Wörter und Sätze kommen nur verzerrt an.

Weitere Symptome einer beginnenden Schwerhörigkeit sind erhöhte Lärmempfindlichkeit, leise und hohe Töne werden nicht mehr gehört, Hintergrundgeräusche werden als störend empfunden und erschweren eine Unterhaltung mit mehreren Menschen. Eine Hörstörung kann plötzlich auftreten (Hörsturz) oder sich schleichend entwickeln. Betroffen sind ein Ohr oder beide Ohren.

Die Ursachen für eine abnehmende Hörleistung sind angeborene Fehlbildungen, häufige Mittelohr- oder Gehörgangsentzündungen, eine Otosklerose (Versteifung eines Gehörknöchelchens), Gehörgangsverstopfungen durch Ohrenschmalz (Zerumen) oder Fremdkörper, Knochenauswüchse im Gehörgang (Exostosen), Tumoren, Verletzungen, die Menière-Krankheit (hier kommen zur Schwerhörigkeit noch Schwindel und Ohrgeräusche dazu), ein Knalltrauma und dauerhafter Lärm, eine Schädigung der Sinneszellen im Innenohr oder des Hörnervens (die Schallsignale gelangen nicht mehr einwandfrei in das Hörsystem des Gehirns. Die Störung kann auch im Gehirn selbst liegen), eine Gürtelrose des Ohres (Herpes zoster oticus), Stoffwechselerkrankungen (Diabetes mellitus, erhöhte Blutfettwerte), Alterschwerhörigkeit, Durchblutungsstörungen und Arteriosklerose (Adernverkalkung), Herz-Kreislauf-Erkrankungen, eine Anämie (Blutarmut, Eisenmangel), ein Vitamin- und Mineralstoffmangel, übergreifende Entzündungen aus dem Nasen-Rachen-Raum oder den Nasennebenhöhlen, Infektionskrankheiten (Masern, Mumps, Gehirnhautentzündung), Umweltgifte schädigen unser Nervensystem (chemische Substanzen in Farben, Lösungsmitteln und Baustoffen sowie Kohlenmonoxid, Schwefelkohlenstoff, Methylalkohol, Schwermetalle wie Blei, Quecksilber und Kadmiumverbindungen), Stress und seelische Belastungen, eine Übersäuerung des Körpers, hormonelle Veränderungen, Alkohol, Nikotin und Drogen.

Eine Übersäuerung des Körpers ist die Ursache von vielen Erkrankungen. Sie führt zu Stoffwechsel- und Hormonstörungen und schwächt die Immunabwehr. Mit Übersäuerung ist eine Anhäufung von Säuren im Blut und Körpergewebe gemeint. Sie ist meist die Folge von falscher Ernährung und einer ungesunden Lebensweise. Der Körper muß die entstandenen Säuren neutralisieren. Dies geschieht mit Hilfe basischer Mineralien (vor allem Kalzium), die den Mineralstoffdepots des Körpers entnommen werden. Eine Schwerhörigkeit kann die Folge sein.

Toxische Darmgase: Ein wichtiger Punkt ist die Überernährung. Die durch falsche Ernährung entstehende Schwäche der Verdauungsorgane vermindert die Aufnahme von Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen aus der Nahrung. Wer nicht nur Falsches isst, sondern davon auch noch zuviel, bekommt Gärung und Fäulnis im Darm. Die dadurch entstehenden giftigen Gase belasten und übersäuern zusätzlich den gesamten Organismus. Ein intaktes Verdauungssystem dagegen beeinflusst den Stoffwechsel und die Gesundheit positiv.

Bei der naturheilkundlichen Behandlung einer Schwerhörigkeit dienen Entgiftungs- und Ausleitungstherapien der Stärkung des Nerven-, Immun- und Hormonsystems, der Durchblutung und des Stoffwechsels (Metabolismus). Homöopathische und biochemische Heilmittel (Schüsslersalze) regen die Bauchspeicheldrüse (Pankreas), den Magen und Darm, die Leber-Galle-Funktionen und Nieren an. Sie reinigen den Körper und scheiden die gelösten Stoffwechselschlacken, Säuren und Toxine über den Darm, die Harnwege, Lunge und Haut aus. Zugleich sorgen sie für einen ausgeglichenen Säurebasenhaushalt - der Grundlage unserer Gesundheit sowie jeder Behandlung und Vorbeugung einer Schwerhörigkeit.

Ein fehlgeleitetes Immun- und Hormonsystem, eine schlechte Durchblutung sowie ein mangelhafter Stoffwechsel sind oft die Ursachen einer Schwerhörigkeit und die Folgen einer Störung der Mineralstoffaufnahme und Mineralstoffverteilung. Obwohl wir über unsere Nahrung vielleicht genügend Mineralstoffe zu uns nehmen, kommen die wenigsten in den Zellen an. Mangelzustände an Mineralsalzen können das hormonelle Gleichgewicht stören, den Stoffwechsel verändern und zu chronischen Erkrankungen führen. Ausserdem kann Mineralsalzmangel Heisshungerattacken auslösen, weil der Körper den Mangel in den Zellen ausgleichen will.

Stress, Übersäuerung des Körpers sowie Genuss- und Umweltgifte blockieren den Mineral-Transport durch die Zellmembran. Genau hier setzt die Wirkung der Homöopathie und Schüßler-Salze an. Sie aktivieren die Ausleitung von Schadstoffen und Säuren und reinigen den Organismus von innen. Die Folge: Der Stoffwechsel sowie das Hormon- und Immunsystem werden gekräftigt, der Grundumsatz steigt und die Selbstheilungskräfte des Körpers werden aktiviert.

Einleitend möchte ich Ihnen die in diesem Ratgeber vorgestellten Therapien zur Behandlung und Vorbeugung einer Schwerhörigkeit (Hypakusis) erläutern:

Die Homöopathie wurde vor 200 Jahren von Samuel Hahnemann entwickelt. Die drei grundlegenden Prinzipien der Homöopathie sind die Simile-Regel, die homöopathische Arzneimittelprüfung und die Erfassung des individuellen Krankheitsbildes. Das wichtigste Prinzip ist die Ähnlichkeits-Regel bzw. die Simile-Regel, die 1796 von Hahnemann formuliert wurde.

Sie besagt, daß ein Patient mit dem Arzneimittel behandelt werden soll, welches in seinem Urzustand beim Gesunden ähnliche Beschwerden hervorzurufen vermag wie die bestehende Krankheit. Nach Hahnemann sind die Symptome des Patienten das nach außen gekehrte Bild seiner Krankheit. Alle Symptome werden erfaßt, um der Ursache auf die "Spur" zu kommen und das passende Arzneimittel nach der Simile-Regel für die Behandlung einer Schwerhörigkeit zu finden.

Für die Einsteiger in die Homöopathie empfehle ich die Verwendung von niedrigen D-Potenzen. Höhere Potenzen (wie zum Beispiel D200, C- und LM-Potenzen) sollten nur vom Fachmann gegeben werden, da sie in ihrer Wirkung sehr tief gehen und oft nur einmal angewendet werden. Homöopathische Arzneimittel können mit anderen Medikamenten oder sonstigen Behandlungen kombiniert werden. Ausgangsstoffe homöopathischer Heilmittel können pflanzlichen, tierischen oder mineralischen Ursprungs sein. Außerdem gibt es Medikamente aus unschädlich gemachten menschlichen oder tierischen Krankheitsprodukten, die sogenannten Nosoden.

Was passiert, wenn Sie das falsche Mittel wählen? Nichts. So wie sich ein Schlüssel nicht umdrehen lässt, wenn es das falsche Schloss ist, so löst ein nicht passendes Mittel keine Reaktion im Körper aus.

Homöopathische Anwendung bei Kindern unter 12 Jahren:
1) Säuglinge bis zum 1. Lebensjahr erhalten, soweit nicht anders verordnet, ein Drittel der Erwachsenendosis. Es hat sich bewährt, die Tropfen auf einen Wattebausch zu geben und diesen dann auf den Nabel aufzukleben. Die Globuli geben Sie unter die Zunge oder zwischen Wange und Zahnfleisch. Die Tabletten vor der Gabe zerdrücken.
2) Kleinkinder bis zum 6. Lebensjahr erhalten die Hälfte der Erwachsenendosis.
3) Kinder zwischen 6 und 12 Jahren erhalten zwei Drittel der Erwachsenendosis.

Die Schüsslersalze (Biochemie) zur Behandlung und Vorbeugung einer Schwerhörigkeit

Unordnung bedeutet Krankheit - Ordnung bedeutet Gesundheit. Bei einer Therapie mit den Schüsslersalzen werden Stoffwechsel- und Heilblockaden aufgelöst, der Säure-Basen-Haushalt ausgeglichen, das Hormon-, Nerven- und Immunsystem gestärkt, die Selbstheilungskräfte aktiviert und der Zellstoffwechsel angeregt. Schüsslersalze gleichen Mineralstoffdefizite aus und sorgen dafür, das Stoffwechsel- und Zellfunktionen reibungslos ablaufen.

Bereits im 19. Jahrhundert entwickelte der deutsche Arzt Dr. Wilhelm Heinrich Schüssler seine Heilmethode mit den Mineralsalzen. Bei seinen Studien entdeckte Schüssler zwölf Mineralstoffverbindungen aus je einer Base und einer Säure, die für das Hormon-, Nerven- und Immunsystem sowie für den Stoffwechsel des Körpers eine entscheidende Rolle spielen.

Von der Homöopathie war Schüssler prinzipiell überzeugt, allerdings erschien sie ihm sehr umfangreich. Deshalb entwickelte er ein eigenes System, das nicht so komplex war, mit dem aber trotzdem viele Krankheiten behandelt werden konnten. Schüssler konzentrierte sich dabei auf Mineralsalze, die in jeder Körperzelle vorkommen und nannte seine Heilmethode "Biochemie". Die Übersetzung lautet in etwa "Chemie des Lebens". Sie basiert auf der Annahme, daß jede Krankheit durch den Mangel an einem bestimmten Mineralsalz entsteht. Dadurch kommt es zu Fehlregulationen in der Zelle. Die Moleküle können sich nicht mehr ungehindert bewegen.

Nach Schüsslers Vorstellung greifen die Salze auf molekularer Ebene in den Zellstoffwechsel ein. Durch die Einnahme des jeweils fehlenden Salzes in homöopathischen Dosen soll der Körper angeregt werden, das Missverhältnis auf Zellebene auszugleichen. Der Körper kann dann die ihm zugeführten Mineralstoffe besser verwerten.

Ein Mineralsalzmangel entsteht nach Schüssler dadurch, daß die Zellen die Mineralstoffe nicht optimal verwerten können. Um ihre Aufnahme zu verbessern, müssen die Mineralsalze deshalb stark verdünnt (potenziert) werden. Schüssler verwendete für seine Therapie die homöopathischen Potenzen D3, D6 und D12. In der Regel werden die D6 (Verdünnung 1:1 Million) oder die D12 (1:1 Billion) eingenommen.

Ernährung ist die Quelle unserer Gesundheit, aber auch häufig die Ursache unserer Krankheiten. Die richtige Ernährung ist ein entscheidender Faktor bei der Behandlung und Vorbeugung einer Schwerhörigkeit, für eine gute Lebensqualität sowie für unsere Gesundheit. Mit einer ausgewogenen und abwechslungsreichen Ernährung führen Sie Ihrem Körper die notwendigen Nährstoffe zur Stärkung der Durchblutung, des Hormonsystems, der Nervenkraft, Gewebe und Organe zu. Zugleich unterstützen Sie Ihr Immunsystem, Ihren Stoffwechsel und sorgen für einen ausgeglichenen Säurebasenhaushalt - der Grundlage unserer Gesundheit. Eine gesunde Ernährung trägt auch dazu bei, Giftstoffe aus dem Körper auszuleiten und Heilblockaden aufzulösen.

In diesem Ratgeber erhalten Sie Ernährungshinweise und Empfehlungen, wie Sie eine Schwerhörigkeit mit Hilfe der Homöopathie, Urtinkturen und den Schüsslersalzen behandeln und vermeiden können. Vorgestellt werden die bewährtesten Schüsslersalze und homöopathischen Heilmittel mit der entsprechenden Potenz und Dosierung. Die Naturheilkunde wirkt ganzheitlich. Sie behandelt nicht nur einzelne Symptome, sondern hat den gesamten Mensch im Blick, also Körper, Seele und Geist. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg, Lebensfreude und vor allem Gesundheit.

Robert Kopf

www.heilpraktiker-robert-kopf.de

Stoffwechselblockaden bei der Behandlung und Vorbeugung einer Schwerhörigkeit

Zur Behandlung und Vorbeugung einer Schwerhörigkeit (Hypakusis) ist ein intakter Stoffwechsel sehr wichtig. Es gibt aber mehrere Stoffwechselblockaden:

1) Der Säure-Basen-Haushalt
Unnatürliche Ernährungsgewohnheiten führen dazu, dass der Basenanteil in unserem Körper ständig zu gering ist. Ein Zuviel an Zucker, Weißmehlprodukten, Fleisch und Wurst übersäuert den Körper. Um die Säuren zu neutralisieren, werden kostbare Basen (vor allem Kalzium) verbraucht. Eine Übersäuerung des Körpers ist die Grundlage von vielen Beschwerden und Krankheiten. Was nicht neutralisiert wird, landet als "Sondermüll" im Bindegewebe und führt zu dessen Übersäuerung. Dadurch verlangsamen sich die Stoffwechselprozesse. Es kommt zu Durchblutungsstörungen, Schwerhörigkeit, wir erkranken häufig und nehmen zu, auch wenn wir kalorienbewusst essen und uns viel bewegen.

2) Das Bindegewebe
Das Bindegewebe ist mehr als nur ein Bindeglied und Lückenfüller zwischen den Organen. Es dient als Nährstoffspeicher und Zwischenlager für Stoffwechselprodukte. Im Bindegewebe entsorgen die Zellen ihre "Schlacken". Damit die Giftstoffe und Säuren den Körper verlassen können, müssen genügend Mineralsalze vorhanden sein. Bei einem Mangel verbleiben Säuren und Stoffwechselrückstände im Bindegewebe und binden Wasser. Es kommt zu Schwerhörigkeit und Wassereinlagerungen (Ödeme) im Gewebe.

3) Die Verdauung
Umweltbelastungen, zu üppige Ernährung, Genussgifte und Medikamente belasten die Leber, unser zentrales Stoffwechselorgan. Magen, Bauchspeicheldrüse und Darm leiden mit. Viele Stoffwechselvorgänge geraten ins Stocken. Es kommt zu depressiven Verstimmungszuständen, chronischen Erkrankungen, Bluthochdruck, Arterienverkalkung, Verstopfung (Obstipation), Blähungen und Magenproblemen.

4) Unser Wasserhaushalt
Jeden Tag schwemmt der Organismus Säuren und Schlacken, welche durch die Nieren herausgefiltert wurden, als Harn aus dem Körper. Ein Teil davon landet aber auch im Bindegewebe, weil für den Abtransport Mineralsalze wegen einer Übersäuerung des Körpers fehlen. Schwerhörigkeit und Ödeme (Flüssigkeitseinlagerungen im Körpergewebe) sind die Folge.

5) Die Eiweißverdauung
Eiweiß ist wichtig für die Bildung von Enzymen, Hormonen, Muskeln und Bindegewebe. Bei der Spaltung von Eiweiß entsteht jedoch Ammoniak, ein starkes Zellgift. Die Leber wandelt Ammoniak in ungiftigen Harnstoff um, der mit dem Urin ausgeschieden wird. Eine hohe Zufuhr von Eiweiß bedeutet deshalb eine starke Entgiftungsarbeit für die Leber und unsere beiden Nieren.

6) Die Fettverdauung
Wir brauchen Fette, denn sie liefern essenzielle Fettsäuren. Fett ist aber auch der beste Energiespeicher für Notzeiten. Der Körper bunkert es besonders gern an den Oberschenkeln und Hüften, an Bauch und Po. Im Fettgewebe lagert er aber auch Giftstoffe ab, die später freigesetzt werden. Mögliche Anzeichen hierfür sind Schwerhörigkeit, depressive Verstimmungen, Krankheitsanfälligkeit und Kopfschmerzen.

7) Die Kohlenhydratverdauung
Kohlenhydrate sind Energie pur. Im Überfluss sind sie aber auch für unser Übergewicht verantwortlich. Was nicht verbrannt werden kann, wird in Fett umgewandelt und gespeichert. Besonders Süßigkeiten und Weißmehlprodukte haben es in sich. Sie lassen den Blutzuckerspiegel rasant in die Höhe steigen. Das führt zu einer starken Insulinausschüttung. Insulin normalisiert den Blutzucker, unterbricht aber gleichzeitig die Fettverbrennung. Es schleust Fette aus der Mahlzeit in die Körperspeicher, hält Wasser im Körper zurück und verursacht schnell neuen Hunger.

Wie Sie die genannten Stoffwechselblockaden überwinden können, lesen Sie im Kapitel "Schwerhörigkeit - Hypakusis behandeln und vorbeugen mit den Schüsslersalzen (Biochemie)".

Die richtige Ernährung zur Vorbeugung und Behandlung einer Schwerhörigkeit

  • Ernährung ist die Quelle unserer Gesundheit, aber häufig auch die Ursache unserer Krankheiten. Bei einer Schwerhörigkeit sollten Sie auf eine ausgewogene Ernährung achten, um Ihren Stoffwechsel zu entlasten, den Säure-Basenhaushalt auszugleichen, die Durchblutung zu stärken und das Immunsystem bei seinen vielfältigen Aufgaben zu unterstützen. Ein ausgeglichener "Säure-Basenhaushalt" ist die Basis jeder Behandlung der Schwerhörigkeit sowie für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit. Nachstehend lesen Sie einige Grundlagen bezüglich einer gesunden Ernährung.

    Unnatürliche Ernährungsgewohnheiten führen dazu, dass der Basenanteil in unserem Körper ständig zu gering ist. Ein Zuviel an Zucker, Weißmehlprodukten, tierischen Fetten und Eiweißen übersäuert den Körper. Um die Säuren zu neutralisieren, werden kostbare Basen (vor allem Kalzium) verbraucht.

    Eine Übersäuerung des Körpers ist die Ursache von Schwerhörigkeit, Schwindel, Durchblutungsstörungen und vielen anderen Erkrankungen. Was nicht neutralisiert wird, landet als "Sondermüll" im Bindegewebe und führt zu dessen Übersäuerung. Dadurch verlangsamen sich die Stoffwechselprozesse. Die Durchblutung sowie das Hormon- und Immunsystem werden zunehmend geschwächt.

    Ernährung und Schwerhörigkeit sind eng miteinander verknüpft. Die Ernährung ist ein entscheidender Faktor zur Behandlung und Vorbeugung von Schwerhörigkeit und Durchblutungsstörungen. Durch die Nahrung werden dem Stoffwechsel, dem Hormon- und dem Immunsystem wichtige Inhaltsstoffe zur Verfügung gestellt.

    Eine ausgewogene Ernährung, gesunde und natürlich belassene Lebensmittel sowie viel Obst und Gemüse sorgen für die Zufuhr von wichtigen Vitalstoffen und Energie, die unsere Gesundheit und das persönliche Wohlbefinden steigern. Wird der Verzehr von Fetten und Zucker eingeschränkt, sinkt auch die Gefahr, an einer Schwerhörigkeit, Durchblutungsstörung oder Stoffwechselstörung (Diabetes, Gicht, Adipositas) zu erkranken.

    Wichtig sind die Aminosäuren Arginin und Ornithin sowie die B-Vitamine. L-Arginin zählt zu den essenziellen Aminosäuren, da der Körper nur geringe und nicht ausreichende Mengen selbst herstellen kann. Enthalten ist Arginin in Kürbiskernen und Pinienkernen sowie in Walnüssen und Erdnüssen. Die Aminosäure Arginin verbessert den Blutgefäß-, Nerven-, Bindegewebs- und Muskelstoffwechsel.

    Ornithin unterstützt die Bildung von Arginin. Sportler schätzen Ornithin, weil es für eine verstärkte Ausschüttung von Wachstumshormonen und eine bessere Durchblutung der Muskeln und des Bindegewebes (die Blutgefäße bestehen aus Bindegewebe) sorgt. Ornithin ist in Eiweiß enthalten.

    Zu Beginn der Behandlung einer Schwerhörigkeit wäre es ideal, wenn Sie nachstehende Empfehlungen umsetzen könnten, damit Ihr Körper, Ihr Hormon- und Immunsystem sowie Ihr Stoffwechsel schnell entlastet, gestärkt und stabilisiert werden:

    1) Mehrtägiges Fasten mit Kräutertees, Mineralwasser und verdünnten Gemüsesäften.

    2) Anschließend basische Kost. Meiden Sie Fleisch, Weißmehlprodukte, Zucker (Süßes macht sauer) und Kaffee.

    3) Leben Sie einige Zeit zumindest lakto-vegetarisch (siehe weiter unten) und essen Sie nur Dinkelvollkornprodukte (B-Vitamine), Milchprodukte, Obst, Gemüse und Salate.

    4) Auf Genussgifte verzichten: Vermeiden oder zumindest verringern Sie den Konsum von Nikotin, Alkohol und anderen Genussgiften. Ihre Gesundheit, Ihre Blutgefäße und Ihre Abwehrkräfte werden es Ihnen danken.

    5) Ein ausgeglichener "Säure-Basenhaushalt" ist die Basis jeder Behandlung und Vorbeugung von Schwerhörigkeit sowie für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit. Dazu später mehr. Zunächst aber:

    Wissenswertes über unseren Stoffwechsel

    Durch den Stoffwechsel wird die Nahrung, welche aus Essen und Trinken besteht, in Stoffe umgewandelt, die der Körper zum Leben braucht. Die Nahrung hat sechs wichtige Bestandteile: Kohlenhydrate, Fett, Eiweiß, Wasser, Mineralsalze und Vitamine. 

    1. Kohlenhydrate
    Dabei handelt es sich um Zucker und Stärke. Der Mund- und Bauchspeichel sowie der Darmsaft wandeln die Kohlenhydrate in Traubenzucker um. Dieser gelangt ins Blut und wird zu den Muskeln transportiert. Für diese wiederum ist der Traubenzucker sozusagen der Brennstoff. Der nicht benötigte Traubenzucker wird in der Leber gespeichert. 

    2. Der Eiweißstoffwechsel
    Er findet im Magen und Darm statt. Durch die verschiedenen Säfte, Sekrete und Enzyme wird das Eiweiß in seine Bestandteile (Kohlenstoff, Wasserstoff, Sauerstoff, Stickstoff, Schwefel, Phosphor) zerlegt. Diese sind notwendig, damit der Körper neues Gewebe bilden kann. 

    3. Der Fettstoffwechsel
    Das Fett wird im Darm in seine Bestandteile aufgespalten. Die Hauptarbeit leistet dabei die aus der Leber stammende Gallenflüssigkeit. Fett ist von großer Bedeutung für den Wärmehaushalt unseres Körpers.

    Wasser dient als Transportmittel, Mineralsalze sind zuständig für den Aufbau der Zellen. Vitamine und Mineralsalze stärken unseren Körper und helfen, daß wir uns wohlfühlen.

    Ausführliche Informationen über Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente finden Sie in meinem eBook:
    Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente - Die Grundlagen des Immunsystems und unserer Gesundheit ISBN 978-3-95500-845-1

    Wenn irgendwo im Stoffwechsel eine Störung auftritt, kommt es zu Gesundheitsstörungen, Immunschwäche und einer Stoffwechselkrankheit. Die häufigste ist heutzutage die Zuckerkrankheit, bei der sich zuviel Zucker im Blut befindet, gefolgt von Rheuma, Gicht und Fettsucht. Skorbut, eine Vitamin C-Mangelkrankheit, ist so gut wie ausgestorben. Bei der Rachitis ist ein Mangel an Vitamin D die Ursache. 

    Allgemeine Symptome einer Stoffwechselerkrankung sind: Abwehrschwäche, leichte Ermüdbarkeit, dauerndes Frieren, innere Unruhe, Konzentrationsschwäche und schlechtes Allgemeinbefinden.

    Man soll nie zu viel essen. Der Mensch lebt nicht von dem, was er ißt, sondern was der Magen verdaut. Wieviel Kalorien jeder braucht, hängt davon ab, was man tut. Man unterscheidet deshalb zwischen Grundumsatz und Arbeitsumsatz. Der Grundumsatz ist das, was wir an Kalorien bräuchten, wenn wir 24 Stunden nur im Bett liegen würden. In der Regel sind das ca. 1400-1500 Kalorien pro Tag. Der Arbeitsumsatz ist das, was wir verbrennen, wenn wir nicht ruhen. Da sich viele eher wenig bewegen, ist der nicht wirklich hoch. Experten gehen von etwa 500 Kalorien aus. Macht also einen Gesamtbedarf von etwa 2000 Kalorien pro Tag. Das ist natürlich nur eine grobe Richtlinie. Schließlich hängt der exakte Bedarf auch von den Muskeln ab. Je mehr wir haben, desto höher ist der Grundumsatz. Und je mehr wir sie bewegen, desto höher wird der Arbeitsumsatz.

    Vermeiden Sie Heißhungerattacken: Trinken Sie jede halbe Stunde 1 Glas Wasser abwechselnd mit einem dicken Saft (Bananen- Birnen- oder Gemüsesaft) ohne Zucker und Süßstoff. Süßstoff ist Betrug am Körper.

    Essen Sie langsam und kauen Sie jeden Bissen 20mal. Der Magen hat keine Zähne. Außerdem leben wir nicht mehr in der Steinzeit, wo jeder Stammesgenosse in kürzester Zeit möglichst viel reinschlingen mußte, weil sonst nichts mehr für ihn übrig war. Unser Magen läßt sich bis zu 20 Minuten Zeit (stammt auch noch aus der Steinzeit), bis er dem Gehirn eine „Ich-bin-prall-und-satt-Meldung“ zukommen läßt.

    Die Verdauungsarbeit kostet unseren Körper viel Kraft und Energie. Diese fehlen dann zur Stärkung des Hormon- und Immunsystems und der Stoffwechselabläufe. Sicher verstehen Sie jetzt, warum korpulente Menschen krankheitsanfälliger sind als Normalgewichtige. Man bedenke, wieviel Nahrung man benötigt und warum die Zähne im Mund und nicht im Magen sitzen. Also langsam essen und richtig kauen. Das verhindert Rheuma, Durchblutungs- und Verdauungsstörungen und erleichtert dem Stoffwechsel seine Arbeit. 

    Zur Stärkung des Stoffwechsels, der Durchblutung und des Immunsystems spielt die richtige Ernährung eine große Rolle. Nur so kann unser Darm seine Arbeit optimal erfüllen und alle Zellen mit den nötigen Nährstoffen, Vitaminen und Mineralien versorgen. 

    Achten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr (Wasser, Tee, ungesüßte Säfte), damit der Speisebrei im Darm ...

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