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Schwanzgesteuert? Band 2

Es war einmal…

 Es war einmal ein Junge, lieblich und fein, fast wie ein Mädchen mutete er an. Seine Eltern steckten ihn immer wieder in Mädchenkleider, gerade um die Faschingszeit herum. Als der Junge dann älter wurde, rebellierte er und trug nur noch schwarz, nahm Drogen und ging nicht mehr zur Schule. Die Eltern wussten nicht mehr ein, noch aus, und steckten Volker in ein Internat

Fuck! Ein Internat. Ich hasse es vom ersten Tag an und rebelliere, wo ich nur kann. Provoziere alle und jeden. Ich will nach Hause oder irgendwohin, wo ich allein sein kann. Mein Mitbewohner, Willi, ist der einzige Mensch, der mich trösten kann. Von Anfang an hat er meine Aufmachung belächelt und mich wie einen Mensch behandelt, während die anderen mich als Außenseiter betrachten.

Mein Erzfeind ist Arnd Knochenbrecher, ein Typ, der seinem Namen alle Ehre macht. Er ist breit wie ein Schrank und riesengroß. Ständig hängt eine Meute von Anhängern um ihn herum. Ich hasse den Kerl, der mir jeden Tag das Leben zur Hölle macht. Gleichzeitig schwärme ich heimlich für ihn, denn der Kerl ist eine echte Schönheit: dunkle Locken, braune Augen und Grübchen, wenn er lacht. Arnd lacht viel, vor allem über mich. Wenn er wüsste, dass ich auf Männer stehe, wäre ich wahrscheinlich schon tot.

Eines Tages treibt Arnd es auf die Spitze. Gerade ist die Sportstunde zu Ende gegangen und wie immer verdrücke ich mich in die hinterste Ecke des Umkleideraumes, um hastig in meine Klamotten zu steigen. Ich bin gerade in Unterhose, als ich von Arnd und seinen Anhängern umzingelt werde. Die Schweine schneiden mir den Zugang zu meinen Klamotten ab und schubsen mich hin und her.

Wie immer gucken alle weg, tun so, als wäre nichts los. Ich bin zu stolz, um Hilfe zu bitten und versuche, das Ganze gelassen zu ertragen. Herausfordernd gucke ich in Arnds dunkle Augen, was wohl leider ein Fehler ist.

„Irgendwie siehst du wie ein Schwanzlutscher aus“, sagt er und tut, als würde er nachdenken.

„Stimmt, Chef, der Typ ist eine waschechte Schwuchtel“, pflichtet einer der anderen bei

„Dann wollen wir doch mal gucken, was er so drauf hat“, grölt einer hinter mir.

Grinsend schiebt sich Arnd die Sporthose herunter und legt seinen Schwanz frei, nimmt ihn in die Hand und wedelt auffordernd damit

„Na dann …“, sagt er leise und rückt mir dabei auf die Pelle, „… lutsch mal schön.“

Ich werde runtergedrückt und finde mich direkt vor dem Prachtstück wieder. Wie alles an diesem Kerl ist auch der Schwanz ein Meisterstück. Doch ich habe keine Gelegenheit, die dicken Adern oder die perfekt geformte Spitze zu bewundern, denn von hinten werde ich schon geschubst. Ich lass mir das geile Teil in den Mund schieben und zeige dann dem fiesen Kerl, was ein anständiger Blowjob ist.

Unter dem Gejohle der Meute lege ich mich richtig ins Zeug und damit hat wohl keiner gerechnet, am wenigsten Arnd. Er keucht, bekommt einen puterroten Kopf und innerhalb weniger Minuten habe ich ihn soweit: Er spritzt ab und hat offensichtlich Mühe, die Contenance zu wahren. Ich schlucke seinen Saft und lecke ihn anschließend sauber, bevor ich vom ihm ablasse und mich erhebe.

Jetzt herrscht absolute Ruhe. Niemand sagt einen Ton oder hält mich davon ab, zu meinen Klamotten zu gehen. Ich ziehe mich an, zittere dabei in der Erwartung, dass mich gleich einer der Kerle packen wird, doch nichts geschieht. Ich kann unbehelligt die Umkleide verlassen.

Damit habe ich nun wirklich nicht gerechnet. Auch nicht damit, dass ab diesem Tag Ruhe ist. Arnd hält seine Schergen davon ab, mich weiterhin zu ärgern. Es ist himmlisch und plötzlich ist es gar nicht mehr so schlimm im Internat.

Von dieser Sache erfährt niemand, der nicht unmittelbar dabei gewesen ist. Nur meinem Zimmergenossen erzähle ich von der Schmach, die eigentlich gar keine gewesen ist. Es hat mir gefallen, Arnds geilen Schwanz zu blasen.

Vier Wochen nach dem Vorfall, als ich abends mal wieder rausschleiche, um an einem nahegelegenen Teich einen Joint durchzuziehen, merke ich erst gar nicht, dass ein Schatten mir folgt. Erst, als ich am dichtbewachsenen Ufer angekommen bin und mich nach einem geeigneten Plätzchen umschaue, tritt eine Gestalt an mich heran.

„Nicht erschrecken“, flüstert Arnd.

Oh ja, er ist es wirklich. Unwillkürlich rücke ich von ihm ab, obwohl er verteufelt gut riecht.

„Ich … seit dieser Sache … wie soll ich sagen? Entschuldige … es war nicht okay“, wispert der Muskelriese.

Nanu? Ich versuche im Dunkel seine Miene zu erkennen.

„Ich sehe dich immer wieder … auf den Knien. Du hast echt Arsch in der Hose, das durchzuziehen“, sagt Arnd.

Anscheinend meint er es ehrlich und diesmal weiche ich nicht zurück, als er näher rückt.

„Ich hab einen Joint dabei. Magst du mal ziehen?“, fragt er flüsternd.

Mir zieht es die Mundwinkel hoch. Der Riese – in seinem Versuch, nett zu sein – ist rührend.

„Okay, ist das ein Friedensangebot, so wie ein Kalumet?“, frage ich breit grinsend.

Er nickt, was ich dank des inzwischen aufgegangenen Mondes sehen kann.

„Puh, der Stoff dröhnt ganz schön“, meint Arnd, nachdem wir auch noch meinen Joint aufgeraucht haben.

Wir sitzen auf dem Gras nahe dem Wasser und es ist eine wunderschöne Stimmung. Ein Uhu schreit und ein paar Glühwürmchen tummeln sich am Ufer. Ich lehne mich zurück und starre hoch zu den Sternen. Arnd tut es mir nach und seufzt leise.

„Das war richtig geil … als du mir …“, wispert er.

Hier klingt jemand ganz so, als wenn er auf eine Wiederholung aus ist. Ich drehe den Kopf und gucke Arnd an. Seine Miene ist ganz verträumt und er lächelt, so dass seine Grübchen erscheinen.

„Heißt das, du möchtest noch mal …?“, frage ich, und ein Kloss bildet sich plötzlich in meiner Kehle.

Arnds Hand tastet nach meiner und drückt sie leicht. Es bedarf keiner Worte mehr, die Antwort lese ich in seinen funkelnden Augen. Ohne Umschweife öffne ich seine Jeans, befreie dich pochende Erektion und beuge mich runter. Im Mondlicht betrachte ich diesmal das gute Stück länger und bewundere die Verästelungen der dicken Adern und die glasklare Perle auf der Spitze. Wie geil!

Arnd ächzt, als ich langsam meine Faust über die ganze Länge gleiten lass, keucht, als ich ihn in den Mund nehme und stöhnt, als ich mit der Zunge über das Bändchen flattere. Ich entlocke ihm noch viele schöne Geräusche, bis er sich zuckend in meinen Rachen entleert. Meine Hose ist inzwischen zum Bersten gefüllt und eines ist sicher: Bevor ich zurückkann muss ich selbst Hand anlegen.

„Woah! Du machst das so geil“, murmelt Arnd schwer atmend.

Zu meiner Überraschung zieht er mich hoch, sucht meine Lippen und küsst mir das Gehirn raus. Gleich darauf merke ich, wie sich geschickte Finger an meiner Hose zu schaffen machen. Arnd holt mir doch wirklich einen runter, während sein Mund mich weiter verschlingt! Ich komme so explosiv – okay, kann auch am Joint liegen - dass mir die Schädeldecke wegplatzt.

Danach liegen wir noch eine Weile engumschlungen da. Erst, als es beginnt empfindlich abzukühlen, raffen wir uns hoch und richten schweigend unsere Kleidung.

„Kein Wort zu niemandem“, bitte Arnd, während wir Hand in Hand zurück zum Haus gehen.

Daran halte ich mich das halbe Jahr, das noch bis zum Abschluss vor uns liegt. Die Treffen am Teich werden immer häufiger und irgendwann ist es so weit: Arnd bläst mir einen und wird immer mutiger. Unser Liebesspiel dauert an und die Trennung fällt uns immer schwerer, wenn es Zeit ist ins Bett zu gehen.

Nachdem wir beide den Abschluss in der Tasche haben, suchen wir uns eine gemeinsame Studentenbude und können endlich unsere Liebe austoben. Die erste Nacht zusammen in einem Bett, gestaltet sich zu einer Kuschelorgie, an deren Ende mich Arnd das erste Mal nimmt. Damit ist unsere Beziehung besiegelt.

Und sie lebten glücklich bis an ihr Ende …

ENDE

Verbotene Wünsche

 

 

Mein Arbeitskollege Jannis ist eine echte Frohnatur. Was dieser Kerl in einem tristen Beruf wie den eines Versicherungsfachangestellten zu suchen hat, verstehe ich nicht. Ich bin eher der Bürotyp, mit meiner langweiligen Seitenscheitelfrisur und der dicken Brille. Nur meine Figur passe ich nicht dem sitzenden Job an, sondern halte sie mit Sport im Form, Joggen und manchmal geh ich auch schwimmen.

Jannis ist jetzt seit drei Monaten in meiner Abteilung und wir haben uns von Anfang an prächtig verstanden. Er holt mich immer wieder aus meinem Schneckenhaus und geht mit mir was trinken oder begleitet mich beim Joggen. Er ist fast einen Kopf kleiner als ich und nur die Hälfte von mir. Manche Kollegen lästern hinter seinem Rücken über seine zierliche Figur, mir ist das aber egal. Ich mag Jannis Gesellschaft, nicht seinen Körper.

 

Neulich, da sind wir mal wieder über die Reeperbahn gezogen. Jannis trieb mich von Lokal zu Lokal und ein Bier kam nach dem anderen. Irgendwann, in den frühen Morgenstunden und völlig besoffen, hab ich ihm gestanden, dass ich mal gern Mäuschen spielen würde, wenn es sich zwei Kerle besorgen. Was haben wir gelacht!

 

„Heute Skatabend bei mir“, sagt Jannis an einem Freitagmittag.

Wir sitzen in der betriebseigenen Kantine und haben gerade einen schwerverdaulichen Hasenbraten hinter uns gebracht. Das ist hier keine Wildgericht, sondern eine abgewandelte Form von Leberkäse, die auch gern als Frikadelle verkauft wird. Ich rülpse verstohlen.

„Zu zweit?“, frage ich irritiert.

„Nein, ich hab einen dritten Mann besorgt. Heinz kommt auch“, antwortet mein Kollege und wischt sich mit der Serviette den Mund ab.

„Heinz? Ein Freund…?“

„Eher Bekannter, aber total in Ordnung“, sagt Jannis, wobei er nach dem Wasserglas greift. „Dieser Braten … irgendwie war der ganz schön … eklig“, setzt er hinzu.

Ich kann da nur zustimmen und verbringe den Rest des Tages halb im Sessel vor dem Bildschirm hängend.

 

„Zieh dir was Lockeres an“, hat mir zum Feierabend Jannis noch zugerufen.

Was meint er damit? Etwa eine Jogginghose. Ich entscheide mich für eine Jeans und ein kariertes Hemd, darunter ein blaues T-Shirt, das gut zu meiner Augenfarbe passt. Nein, ich bin nicht eitel, doch ich achte auf mich. Meine Haare versuche ich mit Gel zu stylen, bis ich ausschaue, als hätte ich gerade einen wilden Ritt im Bett hinter mir. Nicht gut. Ich streiche alles wieder gerade und gebe seufzend auf.

 

Jannis ist auch in Jeans und Hemd gekleidet, als er mir gegen sieben Uhr die Tür öffnet. Ich kenne mich in seiner Wohnung aus, weshalb ich gleich das Wohnzimmer ansteuere. Dort lümmelt ein Riese auf der Couch und springt auf, als ich mich nähere.

„Heinz“, sagt der Kerl und reicht mir seine Pranke.

Ich bin schon groß, doch dieser Mann überragt mich und hat so viele Muckis, wie andere Leute Leberflecken. Der Typ beeindruckt mich, vor allem durch seine Gelassenheit, mit der er jetzt wieder Platz nimmt und die Beine weit ausstreckt. Ich plumpse in einen Sessel gegenüber vom Sofa und betrachte das Zeug, das vor mir auf dem Couchtisch steht.

Etliche Flaschen Bier, Gläser, eine Pulle Wodka und Skatkarten. Salzstangen, Erdnüsse und eine Schale mich Kartoffelchips. Der Tisch ist komplett voll mit diesem Zeug. Wo – bitteschön – wollen wir Skat spielen?

„Alles klar?“, fragt Jannis, der hereinkommt und sich geradewegs neben Heinz pflanzt.

„Jo“, sagt Heinz und grinst breit.

Ich nicke.

 

Wir spielen drei Runden, wobei meine beiden Spielpartner nicht recht bei der Sache zu sein scheinen. Jannis wirkt ungewöhnlich nervös und Heinz vermittelt den Eindruck, als wenn er die ganze Zeit in meinen Schritt glotzt.

Ich geh auf’s Klo und als ich zurückkomme, bleibe ich im Türrahmen hängen. Keinen Schritt weiter kann ich in das Zimmer machen, in dem gerade Heinz über Jannis‘ Schoß hängt und sich an dessen Schwanz verlustiert. Jannis Kopf ist zurückgefallen und ich höre ihn halblaut stöhnen. Ist das Zufall oder…?

Der Anblick macht mich an und plötzlich ist mir der Abend wieder im Kopf, an dem ich meinem Kollegen diesen verrückten Wunsch verraten habe. Macht er es deshalb? Heinz zerrt jetzt die Hose weiter herunter und zupft sie dem Kollegen ganz von den Beinen, so dass dieser die Schenkel weiter spreizen kann.

Ich taste mich vorsichtig zum Sessel, als könnte eine unbedachte Bewegung die beiden Männer stören. Ganz langsam nehme ich Platz und ächze nun doch unterdrückt, da meine Jeans im Schritt schmerzhaft spannt. Es sieht aber auch zu scharf aus, wie Heinz an Jannis‘ Sachen herumfummelt: An seinem Hodensack leckt und ihn durchknetet, den harten Schwanz immer wieder zwischen seinen Lippen verschwinden lässt, mit den Fingern noch tiefer zwischen den Schenkeln verschwindet und – Jannis zieht die Beine hoch – in den rosigen Muskel drängt.

Heinz hält kurz inne, um seinem Steifen Freiheit zu verschaffen. Meine Finger wandern automatisch auch zum Hosenbund und öffnen den Knopf, breiten den Stoff auseinander, wodurch der Reißverschluss nach unten geschoben wird. Jetzt kann ich in die Shorts greifen und mich verstohlen massieren, während ich weiter wie gebannt zwischen Janni‘s Beine glotz.

Ist er schwul oder macht er das hier nur für mich? Immer wieder blitzen Fragen zwischen den Lustschwaden in meinem Hirn auf, aber nur kurz. Ich bin ganz auf die beiden Männer fixiert. Heinz hat inzwischen drei Finger in Jannis‘ geilen Arsch geschoben und sein Mund fährt forsch an dem harten Schaft auf und ab. Mein Kollege stöhnt jetzt lauthals, was mich noch mehr aufgeilt.

Ganz unvermittelt befördert Heinz Jannis in Bauchlage und zieht dessen Becken hoch, so dass dieser auf alle Viere kommt. Mit geweiteten Augen sehe ich, dass Heinz ein Zellophanpäckchen aus seiner Hosentasche fummelt, es mit den Zähnen aufreißt und ein Gummi über seinem Riesenteil abrollt. Er packt Jannis, dem das T-Shirt bis unter die Achseln gerutscht ist, am Becken und setzt an.

Mein Blick gleitet hektisch über den schmalen Körper meines Kollegen, zurück zu dem dicken Ding und – ohne dass es mir bewusst ist – krächze ich ein lautes ‚Nein‘. Gegenüber erstarrt man und zwei Paar Augen richten sich auf mich. Meine Wangen werden heiß, doch ich wiederhole das Wort: „Nein, bitte nicht.“

Grotesk. Da sitz ich nun, die Faust um meinen Ständer geschlossen, und gebiete dem Grund für meine Erregung Einhalt. Jannis mustert mich und sein Blick bleibt an meinem Schoß hängen. Er seufzt leise und dreht den Kopf zu Heinz.

„Abbruch. Wir machen das ein anderes Mal, okay?

Der Riese brummt, zieht sich aber zurück und das Kondom ab. Ich bin wie gelähmt und rühre mich nicht, bis Jannis den großen Kerl verabschiedet hat und die Tür hinter ihm klappt. Mein Kollege rennt völlig unbefangen nur im T-Shirt und mit steil aufragendem Stängelchen durch die Gegend, kommt zu mir und hockt sich neben dem Sessel hin.

„Hey Angus, was hast du denn? War das nicht aufregend für dich?“, fragt er mit bekümmerter Miene.

„Doch … schon … aber …“, stammele ich und ziehe gaaanz langsam die Hand aus der Shorts, als würde das so nicht auffallen.

„Warum sollte Heinz mich nicht ficken?“ Jannis legt seine Finger auf meinen Arm und streicht ganz sagt darüber.

Meine Härchen stellen sich auf, prügeln sich am ganzen Körper um Stehplätze und auch mein Schwanz regt sich erneut, nachdem er ganz weich geworden war.

„Ich weiß das nicht“, wispere ich und senke den Blick.

Eine ganze Weile hockt Jannis da und streichelt meine Haut, bis er sich seufzend aufrichtet und rüber zur Couch geht. Dort schlüpft er in seine Jeans und lässt sich anschließend auf die Sitzfläche plumpsen.

„Willst du was trinken?“, fragt er und ich merke, dass er mich loswerden will, denn sein Tonfall ist kühl.

 

Ich habe das abgelehnt und bin rasch aufgebrochen. Zu Hause dusche ich und liege dann hellwach auf dem Bett, fummle an meinem harten Kameraden herum und denke nach. Wenn ich an Jannis‘ Anblick denke, die Finger in seiner hinteren Öffnung und der Mund, der seinen harten Kolben bearbeitet, wird mein Schwanz härter, jedoch sofort weicher, wenn ich mir vorstelle, wie dieser Heinz in das rosige Loch eindringt.

Eine Weile spiele ich so Achterbahn, bis ich mir vorstelle, dass Jannis es sich selbst besorgt. Jetzt probt mein Kamerad Aufstand und ich komme so explosiv, dass es mich selbst überrascht. Die Erleichterung weicht schnell und mein Denkapparat beginnt wieder im Kreis zu laufen, bis in die frühen Morgenstunden.

 

Auch den Samstag verbringe ich mit Grübeln. Am frühen Abend rufe ich schließlich bei Jannis an, um mich zu entschuldigen. Ich habe ihm gestern die Sache versaut, also ist das ja wohl eine höfliche Geste.

„Hallo?“, meldet sich Jannis nach dem zweiten Klingeln.

„Hier ist Angus. Hör mal, wegen gestern – es tut mir leid“, sage ich und kämpfe um meine Stimme, die droht zu kippen.

Mir ist die Freundschaft mit Jannis wichtig, denn ich mag ihn wirklich gern und er ist nun mal auch mein einziger Freund. Ich hoffe, ich habe es nicht versaut.

„Es muss wohl eher mir leid tun. Hab das Ganze wohl falsch eingeschätzt.“ Jannis‘ Stimme klingt neutral – oder kühl, ich kann es nicht unterscheiden bei ihm.

„Du bist schwul? Oder hast du er nur für mich…?“

Mein Kollege lacht freudlos auf.

„Also ehrlich, soweit geht’s dann doch nicht. Ja, ich steh auf Männer. Stört dich das?“

Ich überlege, anscheinend zu lange, denn Jannis schnaubt und unterbricht mit einem ‚Wiederhören‘ die Leitung.

„Großartig, Angus“, beglückwünsche ich mich selbst und mir ist zum Heulen zumute.

Wieso hab ich nichts gesagt? Ist mir doch egal, wen oder was Jannis vögelt – oder von was er sich … Scheiße! Nein, es ist mir überhaupt nicht egal! Ich will nicht, dass andere Kerle ihre Dinger in ihn reinwürgen. Wenn, dann soll ich es sein … Darauf brauche ich erst mal einen Schnaps.

 

Eine halbe Flasche Wodka später packt mich der Mut. Erneut wähle ich Jannis‘ Nummer, doch dort springt nur der Anrufbeantworter an. Ich lege auf, trinke einen Schluck und rufe dann erneut an. Mit den hellwachen Sinnen eines Betrunkenen weiß ich ganz klar, was ich sagen möchte. Es piept und ich lege los.

„Jannis, hier ist Angus noch mal. Es ist mir total egal, wen du magst. Meinetwegen darfst du auch mit Schafen pimpern. Echt! Ich sehe nur dich, wenn ich dich angucke, nicht das, was du vögelst. Ja … Scheiße noch mal … bitte melde dich. Ich will nicht, dass das, was zwischen uns ist, weißte, dieses Freundschaftsding, in die Brüche geht. Ich hab doch nur dich …“ An dieser Stelle fange ich an zu heulen und schluchze trotzdem unbeirrt weiter in den Hörer. „Ich will dich nicht verlieren. Bitte, Jannis, sei wieder gut mit mir. Ich guck auch zu, wenn dieser Heinz oder jeder andere mit dir … wenn es dich glücklich macht. Bitte, bitte, hab mich wieder liiiiiieb“, wimmere ich und ziehe vernehmlich die Rotze hoch.

Am anderen Ende knackt es und Jannis Stimme erklingt: „Sag mal, Angus, was ist los bei dir?“

Ich horche und schniefe dabei. Jannis spricht mit mir!

„ANGUS? Was – ist – los? Du bist doch betrunken.

„Ja“, antworte ich selig lächelnd.

„Verdammt. Du hast voll den moralischen. Soll ich zu dir kommen?“

„Ja“, schniefe ich und drücke ein Küsschen auf die Sprechmuschel

„Sag mal … Hast du mir eben einen Schmatzer geschickt? Angus, du stellst jetzt sofort den Alkohol weg und ich bin in zehn Minuten bei dir.“

„Oh ja“, hauche ich und presse die Lippen noch einmal fest auf den Hörer.

 

Ich muss wohl weggeduselt sein, dann als ich die Augen öffne gucke ich in Jannis‘. Mein Kopf liegt in seinem Schoß, wir sind auf dem Bett und er streicht mir liebevoll das Haar zurück. Das fühlt sich gut an. Wie ist er hier reingekommen?

„Du hast mir geöffnet, danach musste ich dich schnell hierher bringen“, beantwortet Jannis die Frage, die ich wohl laut gestellt habe.

Zufrieden kuschle ich den Kopf tiefer in seinen Schoß, schnappe mir seine Hand und drücke einen Kuss auf die Innenfläche, drücke sie dann gegen meine Wange und grinse dümmlich zu ihm hoch.

„Ich mag dich“, vertraue ich ihm an.

„Ich dich auch“, flüstert Jannis und sein Daumen bewegt sich sacht über meine Haut.

„Ich finde dich total klasse“, erkläre ich.

Jannis lacht und beugt sich runter. Fast hätte er mich geküsst, doch er zuckt im letzten Moment zurück. Ich brumme enttäuscht.

„Hast du denn jetzt mit diesem Heinz gevögelt?“, frage ich nach einer Weile, um das Gespräch zu beleben.

Stumm schüttelt Jannis den Kopf.

„Tut mir leid …“, brumme ich, „… hab’s dir versaut.“

„Nicht schlimm.“ Er grinst und legt jetzt die freie Hand an meine andere Wange.

„Also … ich wäre schon sauer, wenn es gerade so richtig gut ist und dann … wumms! … quäkt da einer rum und so.“

„Du hast wirklich gequäkt.“

„Mann, ist das peinlich“, murmele ich grinsend.

„Ich fand’s irgendwie süß.“ Jannis lächelt und ein sehr warmes Gefühl breitet sich in meinem Magen aus.

„Du hast das wirklich für mich inszeniert?“ Die Wärme erreicht jetzt meine Körpermitte und stellt da schlimme Sachen an.

„Ja, ich dachte, es macht dir Freude“, flüstert Jannis.

„Hat es auch … zuerst. Aber dann, als dieser Riese … das konnte ich irgendwie … aber nächstes Mal sag ich nix. Meine Lippen sind dann versiegelt und ich guck eisern hin, ehrlich, mach ich, versprochen.“ Ich lächle tapfer, obwohl ich schon wieder dieses fiese Kopfkino vor mir habe.

„Es gibt kein nächstes Mal“, murmelt Jannis und sein Blick ruht so liebevoll auf mir, dass ich schon wieder heulen könnte.

„Und wenn ich es will?“, frage ich leise.

Energisch schüttelt er den Kopf und dann – dann beugt er sich runter und streift mit seinen Lippen ...

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