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Schlagfertigkeit

Lesen, hören – schlagfertig!

Sticheleien am Arbeitsplatz, gegenseitiges Aufziehen unter Kollegen, Spott und Häme nach einer Panne – das sind noch die harmloseren Anlässe, auf die man schlagfertig reagieren will. Wird das Verhalten des Gegenübers hingegen respektlos oder unverschämt, greift der andere zu versteckten Angriffen oder Unterstellungen, sollte man sich entschieden zur Wehr setzen. Und gerade hier hilft die elegante Schlagfertigkeit. Mit einer brillanten Antwort können Sie den anderen in die Schranken weisen. Doch wann ist eine Antwort eigentlich schlagfertig? Sicher eher dann, wenn sie die Zuhörer auf Ihre Seite zieht. Oder sie zum Lachen reizt. Aber Vorsicht: Nicht immer ist der witzige Konter auch die bestmögliche Alternative – das werden Sie merken, wenn Sie dieses E-Book lesen.

Fest steht: Wer schlagfertig ist, kann unangenehme Situationen besser meistern. Der kann seine Souveränität bewahren und bleibt gelassen, wenn andere ihm schaden wollen. Doch gewinnen Sie immer, wenn Sie zurückschlagen? Leider nicht. Es gibt auch kritische Situationen, da sollte man lieber nicht um jeden Preis das letzte Wort behalten oder den Angreifer dumm aussehen lassen. Denn manche Wortgefechte eskalieren erst so richtig, wenn Sie zurückschießen. Der kurze Lustgewinn, den Sie durch Ihren „Sieg” errungen haben, dürfte Ihnen dann womöglich einen Feind fürs Leben einbringen. Entscheidend ist also, dass Sie angemessen reagieren und rechtzeitig erkennen, wann Sie sich auf welches Niveau einlassen dürfen: Florett oder Keule? Und manchmal ist es sicher besser, unter dem Kessel das Brennholz wegzuziehen, wie die Chinesen sagen, als das Feuer weiter anzufachen. So werden Sie mit der frotzelnden Kollegin anders umgehen als mit dem unbeherrschten Chef oder einem aggressiven Störer im Publikum.

In diesem E-Book finden Sie 23 Audio-Dialoge, typische Situationen, die Ihnen im täglichen Leben begegnen. Unsere Protagonisten machen Ihnen vor, wie man schlagfertig reagiert und wie das Gespräch danach weitergehen kann. Die Gespräche zeigen aber auch, welche Fehler man in einem verbalen Schlagabtausch unbedingt vermeiden sollte.

So geht’s: Lernen durch Interaktion

Durch Lesen, Hören und Interaktion erfahren Sie, dass es darauf ankommt, was Sie sagen, aber auch, wie Sie es sagen. Folgende Icons und Funktionen werden Ihnen in jedem Kapitel begegnen:

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Hier können Sie den Dialog als mp3-Datei anhören.
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Hier ist Ihre Meinung gefragt: Waren die Reaktionen schlagfertig oder nicht? Bewerten Sie die Situation! Anschließend erhalten Sie Rückmeldung, ob Sie richtig lagen: Unsere Expertin erklärt das Verhalten der Personen.
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Hier lesen Sie im Detail nach, was genau in dem Dialog schief oder gut gelaufen ist und warum.
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Hier können Sie praktische Handlungsanleitungen als PDF downloaden.
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Hier können Sie eigene Notizen erstellen: Was war Ihnen wichtig, was möchten Sie nicht vergessen, wo haben Sie Handlungs- oder Fortbildungsbedarf? Die Notizen werden im E-Book gespeichert.
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Immer wenn Sie dieses Icon sehen, können Sie auf den dazugehörigen Text tippen und es öffnet sich ein Pop-Up-Fenster mit weiteren Informationen.

Umsetzungs- und Hintergrundwissen

Nach den Dialogen, Ihrer Einschätzung und dem Feedback der Expertin folgen in jedem Kapitel praktische Tipps sowie Fakten und Hintergründe zur Vertiefung.

Checklisten zum Download

Download Alle im E-Book enthaltenen Checklisten und Anleitungen können Sie als PDF downloaden. Klicken Sie hierzu auf den angegebenen Link und geben Sie auf der Website den Buchcode ein.

Website: www.haufe.de/arbeitshilfen
Buchcode: B73-D7ZP

Screenshot der Website:

Auf der Website finden Sie die Checklisten zu unterschiedlichen E-Books, nach Titeln sortiert.

1. Wenn Kollegen frotzeln, sticheln, manipulieren

Frotzeleien unter Kollegen kennt jeder. Und wem nichts auf eine Stichelei einfällt, der steht schnell schlecht da. Richtig unangenehm wird die Sache jedoch, wenn andere einen unfair angreifen oder zu manipulieren versuchen. Ob sich der liebe Kollege von nebenan zum x-ten Mal als Chef aufspielt, man wegen eines angeblichen Fehlers heruntergemacht wird oder anderen die Arbeit abnehmen soll – in solchen Situationen sollte man Paroli bieten. Doch wie schlagfertig darf man dabei sein? Schließlich möchte man das Arbeitsklima nicht gefährden. Die Kollegen Frisch und Fröhlich versuchen es beide mit Humor – doch eine witzige Bemerkung passt eben nicht in jeder Situation …

Dialog 1: Witzig, witzig

IllustrationDrei zufällige Begegnungen auf dem Flur eines Büros – und jedes Mal ein kleiner Schlagabtausch zwischen Kollegen.

Beurteilen Sie das Gespräch

IllustrationWie bewerten Sie die Reaktionen von Herrn Frisch und Frau Stein?
souverän
lustig
unverschämt

IllustrationSo bewertet die Expertin

Detailanalyse des Dialogs zur Vertiefung

IllustrationTippen Sie auf den Button neben den markierten Textstellen.

Fröhlich: Na Stefan, was machst du denn heute für ein Gesicht?

Frisch: Wenn ich Gesichter machen könnte, hättest du schon längst ein anderes. IllustrationAnalyse

Fröhlich: Du bist immer so nett zu deinen Kollegen. Manchmal frage ich mich, ob du überhaupt Freunde hast.

Frisch: Wieso, brauchst du welche? IllustrationAnalyse

Fröhlich: Mensch, Stefan. Wenn ich du wäre, wäre ich gar nicht mehr gekommen.

Frisch: Daran sieht man, dass du kein Pflichtgefühl hast. IllustrationAnalyse

Stein: Uli, ich muss dir ein Kompliment machen. Du hast sehr gute Arbeit geleistet.

Burke: Leider kann ich das Kompliment in keiner Weise zurückgeben.

Stein: Dann mach’s doch wie ich und erfinde einfach eins. IllustrationAnalyse

Dialog 2: Nichts zu tun

IllustrationLisa Stein ist in der Abteilung bekannt dafür, dass sie andere gerne „einspannt”, wenn es bei ihr ein bisschen eng wird. In der bevorstehenden Besprechung ist sie mit dem Protokollschreiben an der Reihe und versucht, diese leidige Arbeit an ihren Kollegen Frisch abzuschieben.

Beurteilen Sie das Gespräch

IllustrationEindeutig, der Herr Frisch. Wie bewerten Sie seine Reaktion?
geschickt und witzig
anders als erwartet
schroff

IllustrationSo bewertet die Expertin

Detailanalyse des Dialogs zur Vertiefung

IllustrationTippen Sie auf den Button neben den markierten Textstellen.

Stein: Hi Stefan. Wir sind doch gute Kollegen, die sich gegenseitig aushelfen, wenn Not am Mann ist, oder? Sag mal, könntest du mir einen Gefallen tun?

Frisch: Es geht wohl mehr um Not an der Frau. Wo brennt’s denn?

Stein: Ihr habt ja gerade nicht so viel zu tun …

Frisch: Na, von wegen.

Stein: Und ich muss noch die zwei Berichte schreiben. Könntest du heute das Protokoll machen?

Frisch: Willst du damit sagen, dass ich gut organisiert bin? Das freut mich. IllustrationAnalyse

Stein: Ja bist du. Machst du das Protokoll?

Frisch: Verstehe ich dich richtig? Du bist dran und willst dich drücken? IllustrationAnalyse

Stein: Stefan, ich finde dich unmöglich!

Frisch: Wie du mich findest? Och, von dir aus einfach die erste Türe rechts. Dann siehst du mich schon am Schreibtisch schuften. IllustrationAnalyse

Stein: (denkt kurz nach und lacht dann) Wie soll man bei dir nur ernst bleiben?

Frisch: (lacht auch) Fleißig üben. So jetzt gehe ich weiterschuften. Tut mir Leid, ich habe selber viel zu tun. IllustrationAnalyse

Dialog 3: Ein Gläschen in Ehren – die erste

IllustrationPaul Fröhlich kommt etwas später zum Einstand eines neuen Kollegen. Er hat gerade sehr viele Projekte und muss heute noch einiges tun. Die anderen amüsieren sich schon prächtig und ehe er sich versieht, hat er ein Glas Sekt in der Hand.

Beurteilen Sie das Gespräch

IllustrationWie bewerten Sie die Reaktionen von Herrn Fröhlich?
klar und deutlich
schlagfertig
unhöflich

IllustrationSo bewertet die Expertin

Detailanalyse des Dialogs zur Vertiefung

IllustrationTippen Sie auf den Button neben den markierten Textstellen.

Fröhlich: Danke, für mich bitte einen Orangensaft. Hallo zusammen und herzlich willkommen unserem neuen Kollegen.

Stein: Hi Paul. Komm, ein Gläschen wirst du doch mit uns trinken. Was soll denn unser neuer Kollege von dir denken. Als Spielverderber kenne ich dich ja gar nicht.

Fröhlich: Lisa, trink lieber selber nicht so viel. Die letzte Flasche, die umfällt, könntest du sein. IllustrationAnalyse

Stein: Sonst warst du doch nicht so abstinent. Gegen ein Gläschen ist doch nichts einzuwenden. Oder hast du Probleme?

Fröhlich: Probleme? Was soll das heißen? IllustrationAnalyse

Stein: Och nichts. Du warst ja sechs Wochen auf Kur. Und jetzt kein Alkohol. Da macht man sich halt so seine Gedanken.

Fröhlich: Zerbrich dir mal nicht meinen Kopf. (dreht sich zum neuen Kollegen) Und wie gefällt es Ihnen hier bei uns? IllustrationAnalyse

Dialog 4: Ein Gläschen in Ehren – die zweite

IllustrationEine zweite Variante: dieselbe Ausgangssituation.

Beurteilen Sie das Gespräch

IllustrationDieses Gespräch lief anders. Wie bewerten Sie die Reaktionen von Herrn Fröhlich?
souverän und freundlich
zu sanft
immer noch zu ernst

IllustrationSo bewertet die Expertin

Detailanalyse des Dialogs zur Vertiefung

IllustrationTippen Sie auf den Button neben den markierten Textstellen.

Fröhlich: Danke, für mich einen Orangensaft. Hallo zusammen und herzlich willkommen unserem neuen Kollegen.

Stein: Hi Paul. Komm, ein Gläschen wirst du doch mit uns trinken. Was soll denn unser neuer Kollege von dir denken. Als Spielverderber kenne ich dich ja gar nicht.

Fröhlich: Um ein Spiel verderben zu können, muss man es erst einmal spielen. IllustrationAnalyse

Stein: Sonst warst du doch nicht so abstinent. Gegen ein Gläschen ist doch nichts einzuwenden. Oder hast du Probleme?

Fröhlich: Probleme? Lisa, was willst du damit andeuten? IllustrationAnalyse

Stein: Och nichts. Du warst ja sechs Wochen auf Kur. Und jetzt kein Alkohol. Da macht man sich halt so seine Gedanken.

Fröhlich: Ach, du bist auf der Suche nach einem neuen Gerücht. Jetzt verstehe ich das. Da wirst du bei mir heute nicht fündig. Oder möchtest Du, dass auch einmal ein Gerücht über dich in Umlauf kommt? IllustrationAnalyse

Stein: Heißt das, das nächste Mal trinkst du wieder mit?

Fröhlich: Wenn mir danach ist. Wieso nicht? – (dreht sich zum neuen Kollegen) Und wie gefällt es Ihnen hier bei uns? IllustrationAnalyse

Dialog 5: Fehler, Fehler, Fehler

IllustrationUli Burke freut sich immer, wenn er einem Kollegen einen Fehler nachweisen kann. Heute ist es wieder soweit. Lautstark poltert er durch die Abteilung.

Beurteilen Sie das Gespräch

IllustrationWie bringt Herr Fröhlich den aufgebrachten Kollegen „runter”?
Er nimmt ihn einfach nicht ernst.
Er signalisiert ihm seine Wertschätzung.
Er ist freundlich, zeigt ihm aber die Grenzen auf.

IllustrationSo bewertet die Expertin

Detailanalyse des Dialogs zur Vertiefung

IllustrationTippen Sie auf den Button neben den markierten Textstellen.

Burke: Welcher Idiot hat ...

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