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Paradies der Lust

Selina Adams

Paradies der Lust

Drei prickelnde Kurzgeschichten





BookRix GmbH & Co. KG
81669 München

Eine erotische Schatzsuche

Der Airbus erhob sich in den blauen Himmel und stieg schnell auf die geplante Flughöhe. Das vollbesetzte Passagierflugzeug war auf dem Weg in die Karibik, um die Passagiere in einen entspannten Urlaub zu bringen. Naomi und Adrian saßen in der linken Sitzreihe am Fenster und schauten sich die Welt von oben an. Plötzlich wurde Naomi ganz hibbelig.

»Nicht mehr lang, dann sind wir da! Ich freu mich so.« Sie kniff Adrian in den Oberschenkel und grinste. Der 32-Jährige musste lachen.

»Du bist verrückt«, sagte er und küsste seine Liebste.

Bereits seit Monaten freute sich das Paar auf ihren gemeinsamen Urlaub. Zwei Wochen einfach nur entspannen und den Alltag vergessen.

Naomi war froh, dass das Wetter bisher so gut war, denn sie befürchtete Turbulenzen während des langen Fluges. Sie flog nicht sonderlich gerne. Eigentlich hatte sie ein wenig Flugangst, ließ es sich aber nie anmerken. Sie hatte sowieso vor, die meiste Zeit des Fluges zu schlafen. Doch dafür war sie in diesem Moment zu aufgeregt. Sie blickte verträumt auf die wenigen weißen Cumuluswolken, die an ihnen vorbeizogen.

Adrian hatte indessen sein Tablet aus dem Rucksack geholt und zu spielen angefangen. Er hatte sich die unterschiedlichsten Spiele als App auf das Android Tablet installiert und konnte damit gut relaxen.

Nach einer halben Stunde nahm Naomi ihr Buch hervor, das sie für ihren Urlaub eingepackt hatte: Die Tribute von Panem - Flammender Zorn. Sie hatte bereits die ersten beiden Romane gelesen und war ebenso von den Filmen begeistert, dass sie nun den letzten Teil lesen musste.

Sie öffnete das Buch an der Stelle, an der ihr buntes Lesezeichnen steckte. Doch nach den ersten drei Seiten schlug sie den Wälzer wieder zu.

»Keine Lust zum Lesen?«, fragte Adrian, als er das Zuklappen des Buches hörte.

»Nein, irgendwie nicht. Ich glaube, ich schlafe ein wenig.«

Adrian streichelte seiner Liebsten über ihren Oberschenkel.

»Tu das.« Er gab ihr ein kleines Kissen, das er extra für sie eingepackt hatte.

»Hier, darauf lässt es sich besser schlafen.« Er lächelte sie an.

»Das ist ja lieb. Danke schön.« Naomi nahm das blaue Kissen mit der großen Sonnenblume darauf und beugte sich zu Adrian für einen Kuss hinüber. Sie platzierte das Kissen zwischen Sitzlehne und Fenster, legte ihren Kopf darauf und schloss die Augen.

Adrian beobachtete sie noch eine Weile mit einem verliebten Grinsen im Gesicht, bis er sich erneut seinem Spiel widmete.

Nach einigen Stunden Flug erreichten sie endlich ihr Ziel. Naomi konnte es gar nicht erwarten und schob Adrian regelrecht aus dem Flugzeug. Das Wetter war herrlich. Keine Wolke befand sich am Himmel und die Sonne wärmte die Erde.

Bepackt mit ihren Koffern standen sie einige Meter neben dem Flughafeneingang und warteten auf den Vermieter ihres Ferienhauses. Die beiden hatten sich über das Internet ein Ferienhaus ausgesucht, das nahe am Strand lag und von einem deutschen Ehepaar vermietet wurde. Sie telefonierten bereits mit dem Vermieter, der ihnen mitteilte, dass er sie vom Flughafen abholt.

Sie waren sehr gespannt. Sie hatten einen Treffpunkt ausgemacht, um sich überhaupt zu finden. Ein blauer Toyota fuhr langsam auf sie zu.

»Frau Martens, Herr Rubens?«, fragte der Fahrer bei herunter gelassener Scheibe.

»Das sind wir«, antwortete Adrian.

Der Fahrer stieg aus dem Auto und schüttelte den beiden die Hand.

»Karl Meyer, sehr erfreut. Wie war der Flug?«

»Sehr angenehm und ruhig«, antwortete Adrian.

»Schön. Kommen Sie, wir legen Ihre Koffer in den Kofferraum.« Karl nahm den Koffer von Naomi und brachte ihn zum Kofferraum. Adrian musste seinen selbst tragen, was die 28-Jährige mit einem Grinsen untermalte.

Sie nahmen in dem Toyota Platz und wurden zu ihrem Urlaubsdomizil gebracht. Die Fahrt war sehr lustig und auf keinen Fall ruhig, denn Karl war sehr gesprächig, erzählte und fragte, was das Zeug hielt. Trotzdem war er ein netter Mann, mit dem das Paar wohl keine Probleme bekommen würde.

Angekommen blieb Naomi und Adrian fast die Luft weg. Das Ferienhaus sah richtig toll aus. Viel besser, als auf den Bildern im Internet. Sie konnten es kaum erwarten, endlich rein zu gehen.

Karl nahm die Koffer aus dem Wagen und überreichte ihnen noch ein paar Pläne, auf denen er interessante Plätze und gute Restaurants eingezeichnet hatte.

»Wenn Sie einen Mietwagen brauchen, rufen Sie mich einfach an, dann regele ich das. Hier ist der Schlüssel.« Karl übergab ihn an Adrian.

»Ich wünsche Ihnen einen wunderschönen Urlaub. Und wenn Sie Fragen haben, rufen Sie einfach an.«

»Vielen Dank. Das werden wir tun«, sagte Naomi. Sie verabschiedeten sich von Karl Meyer und wendeten sich dann der Eingangstür zu.

Adrian schloss die weiße Tür auf und betrat mit seiner Freundin das Gebäude.

Sie standen in einem kleinen Vorraum, in dem eine weiß lackierte Garderobe mit schmalem Spiegel hing. Von dort konnte man durch drei Türe in weitere Räume gehen.

Das Paar stellte ihre Koffer neben der Garderobe ab und Adrian öffnete die Tür zu seiner Linken. Dort befand sich ein kleines Badezimmer, mit Dusche, WC und Doppelwaschbecken. Es war sehr sauber und die Sonne erhellte den Raum durch das Tageslichtfenster.

Naomi öffnete nun die Tür gegenüber der Eingangstür und betrat das Zimmer. Sie stand in dem geräumigen Wohnraum mit großem Sofa, LCD-Fernseher, Tisch, Vitrine und Sideboard. Durch das große Terrassenfenster wurde das Wohnzimmer von Licht durchflutet.

Vom Wohnzimmer aus gelangten sie in die gemütliche Essecke, die durch einen Rundbogen vom Wohnbereich getrennt war. Hinter der Essecke befand sich die Küche, die mit allem ausgestattet war, was man zum Kochen und Essen benötigt.

Adrian freute sich besonders über die moderne Kaffeemaschine, die auf der Arbeitsplatte stand.

Naomi stand vor dem Terrassenfenster und genoss den Ausblick. Das Haus stand an einem Hang, von wo sie direkt auf das Meer blicken konnten. Adrian gesellte sich zu ihr.

»Wow, es ist wunderschön«, sagte Naomi.

»Das haben wir wirklich gut ausgesucht«, meinte Adrian und gab seiner Herzensdame einen kleinen Klaps auf den Po, wonach sich die 28-Jährige zu ihm umdrehte und ihn anlächelte.

»Komm, wir schauen uns das Schlafzimmer an.«

Adrian nahm Naomi bei der Hand und zog sie mit sich in den Flur, um die Tür rechts neben der Eingangstür zu öffnen.

Sie standen nun in einem kleinen Raum, in dem zwei Sessel und ein kleiner Tisch standen. Eine Art Ruheraum, von dem aus man in zwei Schlafzimmer gelangte.

»Ich glaube, hier lässt es sich gut Urlaub machen«, sagte Naomi.

»Aber sicher. Die meiste Zeit werden wir aber vermutlich nicht hier verbringen. Draußen befindet sich ein schöner Strand, das Meer und eine traumhafte Natur.«

Die grünen Augen der 28-Jährigen begannen zu leuchten.

»Du hast recht. Den Strand sollten wir uns sofort anschauen.«

Sie zogen sich andere Klamotten an und beschlossen dann nach unten zum Strand zu gehen. Naomi trug ihren neuen Bikini unter dem Top und dem kurzen schwarzen Rock. Sie war sehr gespannt, was Adrian dazu sagen würde.

Soweit sie es von der Terrasse aus gesehen hatte, waren aktuell keine anderen Touristen an diesem Strand.

Hand in Hand gingen sie die Treppe hinunter, die von ihrer Terrasse auf den Weg führte, der sie zum Strand brachte. Der Weg war weder geteert noch gepflastert.

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