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Oversexed & underfucked: Notgeil auf Mallorca

Kooky Rooster, Sissi Kaipurgay

Oversexed & underfucked: Notgeil auf Mallorca


Sissi … mit der es immer Spaß macht!


BookRix GmbH & Co. KG
80331 München

Palma de Mallorca,

Flughafen, 23 Mio. Passiere im letzten Jahr, Waaahnsinn

 

„Wo müssen wir jetzt hin?“, frage ich Stephano, der fröhlich neben mir hergeht.

„Da vorne ist der Ausgang“, sagt mein Freund lapidar und ich beginne zu ahnen, dass irgendetwas faul ist.

Trotzdem laufe ich einfach weiter, der schwere Koffer zieht an meinem Arm. Vor dem Gebäude parkt eine riesige Herde von Taxen. Stephano packt meine Hand und zieht mich zu einem der weißen Wagen, schubst mich auf die Rückbank, während der Chauffeur unser Gepäck im Kofferraum verstaut.

„Wohin?“, fragt der vierschrötige Kerl in schönstem Deutsch, nachdem er wieder hinters Lenkrad gekrabbelt ist.

„Vamos a la playa Ballermann“, antwortet Stephano breit grinsend.

Er trägt ein Hawaiihemd, weiße Shorts, Flipflops, dazu eine Sonnenbrille und einen Strohhut. Stephano meint, damit würde er unter den Touristen nicht auffallen. Dass er wie ein verkleideter Kanarienvogel daherkommt scheint ihn nicht zu stören, und die Blicke auch nicht, die er mit seinem Outfit auf sich zieht.

Ich bin normal in Jeans und T-Shirt unterwegs. Einziges Zugeständnis: keine Socken. Alle anderen Touris in unserem Alter laufen umher wie ich, doch Stephano beharrt auf seiner These. Mein Liebster kann so starrköpfig sein. Ich finde das niedlich, doch manchmal  …

 

„Ballermann“, sagt der Fahrer schon nach zwanzig Minuten.

„Grazias“, parliert mein Freund und zahlt, während ich die Meute buntgekleideter Menschen betrachte, die den Strand bevölkern.

Überall sitzen, stehen, liegen Urlauber, zumeist mit Bäuchen ausgestattet, in die locker ein Fußball passen würde. Daher also der Name ‚Ballermann‘. Schönheit scheint hier ein so seltenes Gut zu sein, wie Reichtum in den Slums. Ich kann jedenfalls nirgends etwas entdecken, das auch nur annähernd Laufstegqualitäten vorweist. Dennoch, Stephanos Outfit ist weiterhin rekordverdächtig auf der Skala der Geschmacklosigkeit.

„Ray, Darling, träum nicht“, säuselt Stephano und öffnet mir die Tür.

Mein Liebster ist wie ausgewechselt, zuvorkommend und so gut gelaunt, dass ich sehr auf der Hut sein muss. Irgendwas stimmt hier nicht.

„Wo ist unser Hotel?“, frage ich argwöhnisch, als wir am Bordstein stehen, neben uns unsere Koffer, und das Taxi davonbraust.

„Sei mal spontan, wir suchen uns selbst eines aus“, sagt Stephano euphorisch, „Ich wollte keines aus dem Katalog nehmen, sondern hier, vor Ort, das Schönste für uns finden.“

Mein Freund, der Volltrottel.

 

„Oookay“, sagt er zwei Stunden später, „Es war eine Scheißidee.“

Wir haben die gesamte erste und zweite Reihe den ganzen Strand entlang abgesucht. Nada. Nichts. Kein Zimmer frei. Meine Arme schmerzen, da ich die ganze Zeit meinen Koffer schleppen muss. Ich schwitze, bin durstig und habe Hunger.

„Und nun?“ Missmutig gucke ich Stephano an.

„Wir gehen jetzt schön essen, und danach sieht die Welt ganz anders aus“, sagt mein wahnsinniger Freund.

 

„Zweimal die Neptunplatte, bitte“, bestellt er kurz darauf bei dem genervt guckenden Kellner. „Und zwei Aqua con gas“, fügt er hinzu.

Wir sitzen in einem der vielen Lokale, die in dichtem Schulterschluss den Strand säumen. Plötzlich fühle ich eine Hand auf meinem Knie, die sich zielsicher nach oben schiebt und Stephano beugt sich zu mir

„Ich bin scharf auf dich“, raunt er.

„Wie kannst du jetzt an Sex denken?“, zische ich, wobei ich einen schnellen Blick nach links und rechts werfe.

Die anderen Gäste glotzen zu uns herüber, wahrscheinlich weil sie Stephano für eine Art Rockstar inkognito halten, mit seinem lächerlichen Hut und der riesigen Brille. Womöglich denken sie, er sei Hansi Hintergucker – oder wie auch immer dieser Volksmusik Barde heißt – jedenfalls stehen wir im Mittelpunkt des Interesses.

„Ich denke immer an – Sex – wenn ich dich anschaue“, sagt mein Freund im schönsten Bariton, der mir bis in den Schwanz vibriert.

„Neptune Platte, bitteschöne“, sagt in diesem Moment der Kellner und knallt zwei überladene Edelstahlplatten vor uns auf die karierte Tischdecke. „Aqua sin gas“, setzt er hinzu, stellt zwei Gläser und Flaschen auf eine frei Ecke des Tisches und verschwindet hurtig.

„Merde“, murmelt Stephano und guckt von der Platte zum Wasser. „Soll ich mit den Fingern essen? Was ist das überhaupt alles für Zeug?“

„Liebster, du hast bestellt“, flöte ich und schnappe mir eine Scampi.

 

Nach dem Essen sieht alles genauso aus wie vorher. Stephano hat beschlossen, dass wir jetzt in der dritten bis fünften Reihe – ab Strand gezählt – an den Türen klopfen. Irgendwo muss es einfach ein Bett für uns geben.

„Ich bin sooo heiß auf dich“, flüstert er mir immer wieder zu und lässt keine Gelegenheit aus, um mir in den Hintern zu zwicken oder mich obszön zu berühren.

Obwohl ich ihn abwehre werde ich immer fickeriger. Mein Schwanz ist ständig am an- oder abschwellen, was mich schier wahnsinnig macht, zusammen mit der Hitze, dem Staub, dem Lärm und – Stephano.

„Zimmer?“, fragt ein bulliger Spanier bei der – gefühlt – tausendsten Tür, an die wir geklopft haben. „Habbe Zimmer. Ist von – bambino. Ist okay?“, radebrecht der Kerl.

„Ja, okay. Mucho okay“, stöhnt Stephano.

Mir ist nicht wohl bei der Sache, als wir dem Mann durch den dämmrigen, kühlen Flur folgen. Ganz am Ende stößt er eine Tür auf.

„Hier Zimmer. Pipi da“, sagt er und zeigt auf einen Torbogen rechterhand. „Macht 50 Euro.“

Stephano zahlt, dann betreten wir den abgedunkelten Raum  …

 

+++++

 

Na, geht doch! Ein nettes kleines Zimmer bei Einheimischen. Originaler geht gar nicht und es ist viel authentischer, als dieser ganze Tourismuskram. Ray ist ein bisschen verspannt, aber eine ordentliche Massage, innen und außen, wird ihn schon wieder beruhigen.

„Gracias“, murmle ich unserem Gastgeber zu, der sich, auf den Schein konzentriert, davon macht. Ray sieht einfach nur heiß aus. Aus irgendeinem Grund wollte er die Garnitur nicht anlegen, die ich extra für uns beide gekauft habe, dabei hätte ich es so schön gefunden mit ihm im Partnerlook über den Strand zu stolzieren. Aber er meinte nur, das erinnere ihn zu sehr an Twins, der Film mit Arnold Schwarzenegger und Danny de Vito. Das hab ich überhaupt nicht verstanden, denn Ray ist schlank und sexy, und er hat mehr Haare auf dem Kopf – ach ja, und er ist auch am Körper weniger behaart als de Vito – was mir aber nichts ausmacht – ich bin da recht offen.

Diese Jeans – olálá – schmiegt sich an seinen knackigen geilen Arsch, meine Antenne ist fast nonstop ausgefahren.

„Ray, mein kleiner Satellit“, brumme ich, schlinge meine Arme von hinten um ihn, drücke ihm meine Erektion ins Kreuz, nur damit er weiß, worauf er sich gleich gefasst machen kann und lecke in sein Ohr.

„Satellit?“, fragte Ray, blickt sich um und meint, „Eine kinderfreundliche Unterkunft – sieh nur, all das Spielzeug.“

„Mmmmh“, röhre ich, „Du bist mein Spielzeug“, und kneife, damit klar ist was ich meine, in seinen Hintern. Ray quietscht auf, meine Hand rutscht um seine Hüften herum und packt beherzt in seinen Schritt. Er ist bereit – Juhuuu! Ich wirble ihn zu mir herum und küsse ihn – wobei ich gleich richtig rangehe – seit Stunden warte ich darauf, mit ihm zu ficken, Romantik kommt hinterher.

„Mhm… warte, Stephano“, nuschelt Ray in den Kuss und macht sich los. „Wir müssen unsere Sachen verstauen, im Koffer wird das alles so zerknittert und bekommt einen komischen Geruch.“

„Hiergeblieben!“, raune ich, strecke den Arm nach ihm aus, lege meine Hand auf seinen unteren Rücken – okay, seinen Arsch – und ziehe ihn an mich ran – schubse ihn fest gegen meinen Bauch – und … „Aua!“ Verflucht, meine Erektion wird unsanft von Rays Bauch gerammt.

„Siehst du, das kommt davon“, gibt sich Ray oberlehrerhaft, lässt mich gekrümmt stehen und kümmert sich um seinen Koffer statt um mich. Mit einem Ruck wuchtet er ihn auf eines der beiden Betten, pfriemelt an der Zahlenkombination herum. 'Klapp, Klapp' – öffnen sich die Schnallen und der Deckel springt auf. Ray hat ein eigenes Programm geschrieben, das berechnet, wie welches Kleidungsstück platziert werden muss, um das Volumen des Koffers optimal zu nutzen. Zumindest habe ich ihn im Verdacht, dass er die Sache so angegangen ist – der Inhalt ist so perfekt sortiert, dass die Ordnung Heißhunger auf Chaos bekommt. Entschlossen dreht sich Ray um, was in dem winzigen Zimmer bedeutet, dass er vor dem Kleiderschrank steht. Er öffnet ihn gut gelaunt und entschlossen, dann fallen seine Hände herab und reißen die Schultern mit sich.

„Der Schrank ist voll“, faselt er.

„Was für ein Affront aber auch“, murmle ich. Der Schmerz ist vorbei, zumindest aber wird er von meiner Geilheit überwältigt und ich schlinge wieder meine Arme um Ray – vorsichtig diesmal. Ich knabbere an seinen Ohrläppchen, arbeite mich runter auf seinen Hals und reibe mein Becken an seinen Hüften – seeehr vorsichtig.

„Totale Unordnung“, erklärt Ray und blickt seufzend in die Fächer des Schranks. Diese Bemerkung ignoriere ich großzügig, da für Ray sehr schnell mal etwas unordentlich wirkt. Er hält sogar mein Ordnungssystem für Chaos, obwohl ich alles in meine Schränke kriege – und – wenn ich mich ordentlich

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