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Novum Testamentum Graece: 28th Revised Edition

VORWORT

Die vorliegende 28. Auflage des Novum Testamentum Graece ist einerseits eine grundlegende Revision der 27. Auflage und bleibt in vielem der vorhergehenden Auflage verpflichtet. Andererseits aber stellt sie, zumindest was die Katholischen Briefe angeht, eine grundsätzliche Neukonzeption dar. In diesem Teil des Neuen Testaments liegt die Editio Critica Maior (ECM) bereits vor. Sie markiert einen neuen Stand der wissenschaftlichen Erforschung des Textes des griechischen Neuen Testaments und bietet eine auf dieser Basis erstellte Neukonstitution des Textes. Diese neuen Erkenntnisse mussten in die Neuauflage der vorliegenden Handausgabe einfließen. Daher ist in den Katholischen Briefen sowohl der Text der Großen Ausgabe übernommen als auch der Apparat grundlegend auf ihrer Basis neu konstruiert worden. Ist die Neuauflage des Nestle-Aland hier tatsächlich die auf der Großen Ausgabe basierende Editio minor, so muss für die übrigen neutestamentlichen Schriften mit der Neukonstitution des Textes so lange gewartet werden, bis mit dem Fortschreiten der Arbeit an der ECM die dafür nötigen Materialien und Erkenntnisse vorliegen. Die sich daraus ergebende relative Uneinheitlichkeit der 28. Auflage ist unvermeidlich, will man die neuen Erkenntnisse aus der Arbeit an der ECM in die Handausgaben einfließen lassen, obwohl solche nur für einen Teilbereich des Neuen Testaments vorliegen.

Diese zweigleisige Revision wurde unter der Leitung von Barbara Aland begonnen. Viele Grundentscheidungen sind noch unter ihrer Ägide getroffen und vom gegenwärtigen Direktor des Instituts für Neutestamentliche Textforschung übernommen, weiterentwickelt und vorangetrieben worden. Eine solche Arbeit kann in der Gegenwart nur noch ein Gemeinschaftswerk vieler fachkundiger Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen unter Leitung eines Hauptverantwortlichen sein, der aber in all seinen Entscheidungen auf die Beratung und Unterstützung seines Expertenteams angewiesen bleibt. Die Revisionsarbeit muss dabei von einem Team wissenschaftlich arbeitender und miteinander auf Augenhöhe kooperierender Fachleute getragen werden. Zu diesem Team gehörten Luc Herren, Marie-Luise Lakmann, Beate von Tschischwitz und Klaus Wachtel. Der großen Rolle, die sie bei der Durchführung der Revision gespielt haben, entspricht es, dass sie auf der Impressumseite namentlich genannt werden.

Darüber hinaus hat eine Vielzahl von studentischen und wissenschaftlichen Hilfskräften zur Revision des Apparats beigetragen. Stellvertretend seien hier Sabine Reinberg, Nicola Seliger und Sandra Sternke genannt, die den größeren Teil dieser Arbeit übernommen haben.

Eine gründliche Durchsicht des Verweisstellenapparats lag in den Händen von Joachim Lange (Synoptische Evangelien und Katholische Briefe), Martin Meiser (Johannesevangelium und Offenbarung) und Florian Voss (Apostelgeschichte und Paulinische Briefe). Wolfgang Richter hat mit großer Sorgfalt die mühevolle erste Korrektur gelesen. Die Überprüfung der lateinischen, koptischen und syrischen Notierungen, vor allem im Bereich der Katholischen Briefe, wurde von Georg Gäbel, Siegfried Richter und Andreas Juckel durchgeführt. Hans Förster vom Institut für Alttestamentliche Wissenschaft und Biblische Archäologie der Universität Wien hat als ein Parergon seines Forschungsprojekts „Coptic John‟ eine gründliche Durchsicht der Notierung der koptischen Versionen im Apparat zum Johannesevangelium beigetragen. Nikolai Kiel hat die Verzeichnung der patristischen Zitate, vornehmlich im Bereich der Katholischen Briefe, übernommen. Klaus Wachtel und Simon Crisp haben Vorwort und Einführung ins Englische übertragen.

Ihnen allen sei auf das Herzlichste gedankt.

Schließlich sei betont, dass diese Ausgabe ohne das finanzielle und technische Engagement der Deutschen Bibelgesellschaft nicht hätte realisiert werden können. Darüber hinaus hat Florian Voss als verantwortlicher Lektor die Arbeit des Instituts für Neutestamentliche Textforschung an der vorliegenden Ausgabe in allen Phasen mit großer Kompetenz und Sorgfalt begleitet.

Münster/W., April 12, 2012Holger Strutwolf

Novum Testamentum Graece: 28th Revised Edition

Table of Contents

Vorwort

Foreword

Einführung

I. Die Ausgabe

1. Zur Geschichte der Ausgabe

2. Die 28. Auflage

2.1 Revision und Korrektur des kritischen Apparats der gesamten Edition

2.2 Text und Apparat der Katholischen Briefe

2.2.1 Der Text

2.2.2 Bestimmung der ständigen Zeugen für die Katholischen Briefe

2.2.3 Die frühen Übersetzungen

II. Der Text der Ausgabe

1. Zielsetzung und Methode

2. Kritische Zeichen im Text

III. Der kritische Apparat

1. Aufbau und Sigla

Kritische Zeichen

Gliedernde Elemente des Apparats

Die Darbietung von Varianten und Zeugen

Weitere Abkürzungen im Apparat

2. Die griechischen Zeugen

Die ständigen Zeugen für die Evangelien

Die ständigen und häufig zitierten Zeugen für die Apostelgeschichte

Die ständigen und häufig zitierten Zeugen für die Paulusbriefe

Die ständigen Zeugen für die Katholischen Briefe

Die ständigen Zeugen für die Apokalypse

3. Die alten Übersetzungen

Die lateinischen Übersetzungen

Die syrischen Übersetzungen

Die koptischen Übersetzungen

Die übrigen Übersetzungen

4. Die Zitate bei den Kirchenvätern

Sigelverzeichnis für die Kirchenväter

IV. Die Beigaben am äusseren und inneren Rand

1. Der Apparat am äußeren Rand

2. Der Apparat am inneren Rand

V. Die Appendices

Appendix I: Codices Graeci et Latini

Appendix II: Variae lectiones minores

Appendix III: Loci citati vel allegati

Appendix IV: Signa et Abbreviationes

Introduction

I. The Edition

1. History of the Edition

2. The 28th Edition

2.1 Revision and Correction of the Critical Apparatus of the Whole Edition

2.2 Text and Apparatus of the Catholic Letters

2.2.1 The Text

2.2.2 Defining the Consistently Cited Witnesses for the Catholic Letters

2.2.3 The Early Versions

II. The Text of the Edition

1. Goals and Methods

2. Critical Signs Used in the Text

III. The Critical Apparatus

1. Structure and Critical Signs

Critical Signs

Organization of the Apparatus

Presentation of Variant Readings and Witnesses

Other Abbreviations in the Apparatus

2. The Greek Witnesses

Consistently Cited Witnesses in the Gospels

Consistently and Frequently Cited Witnesses in Acts

Consistently and Frequently Cited Witnesses in the Pauline Letters

Consistently Cited Witnesses in the Catholic Letters

Consistently Cited Witnesses in Revelation

3. The Early Versions

Latin Versions

Syriac Versions

Coptic Versions

Other Versions

4. The Church Fathers

Abbreviations for the Church Fathers

IV. Notes in the Outer and Inner Margins

1. The Apparatus in the Outer Margin

2. The Apparatus in the Inner Margin

V. The Appendices

Appendix I: Codices Graeci et Latini

Appendix II: Variae lectiones minores

Appendix III: Loci citati vel allegati

Appendix IV: Signa et Abbreviationes

Eusebii epistula ad Carpianum et Canones I-IX

Κατὰ Μαθθαῖον

Κατὰ Μᾶρκον

Κατὰ Λουκᾶν

Κατὰ Ἰωάννην

Πράξεις Ἀποστόλων

Πρὸς Ῥωμαίους

Πρὸς Κορινθίους α΄

Πρὸς Κορινθίους β΄

Πρὸς Γαλάτας

Πρὸς Ἐφεσίους

Πρὸς Πιλιππησίους

Πρὸς Κολοσσαεῖς

Πρὸς Θεσσαλονικεῖς α΄

Πρὸς Θεσσαλονικεῖς β΄

Πρὸς Τιμόθεον α΄

Πρὸς Τιμόθεον β΄

Πρὸς Τίτον

Πρὸς Φιλήμονα

Πρὸς Ἑβραίους

Ἰακώβου ἐπιστολή

Πέτρου ἐπιστολὴ α΄

Πέτρου ἐπιστολὴ β΄

Ἰωάννου ἐπιστολὴ α΄

Ἰωάννου ἐπιστολὴ β΄

Ἰωάννου ἐπιστολὴ γ΄

Ἰούδα ἐπιστολή

Ἀποκάλυψις Ἰωάννου

Appendices

Appendix I: Codices Graeci et Latini

Appendix II: Variae lectiones minores

Appendix III: Loci citati vel allegati

Appendix IV: Signa et Abbreviationes

Impressum

EINFÜHRUNG

I. DIE AUSGABE

1. Zur Geschichte der Ausgabe

Eberhard Nestle legte 1898 die erste Ausgabe seines Novum Testamentum Graece vor, eine Ausgabe, die auf einer einfachen wie zugleich genialen Grundidee basierte, um die Erkenntnisse der damaligen Textkritik in eine für Studium, Schule und kirchliche Praxis taugliche Handausgabe des griechischen Neuen Testaments einfließen zu lassen. Er legte seiner Ausgabe drei damals maßgebliche wissenschaftliche Editionen des griechischen Neuen Testaments zugrunde, nämlich die von Tischendorf, Westcott/Hort und Weymouth. (Seit 1901 ersetzte er die letztere durch die Ausgabe von Bernhard Weiß 1894/1900.) Nestle verglich deren Textentscheidungen miteinander und wählte für seinen eigenen Text an den Stellen, wo sich Differenzen zwischen den zugrunde gelegten Referenzausgaben ergaben, diejenige Variante, die von zwei Ausgaben bevorzugt wurde, und setzte die abweichende Lesart der dritten Ausgabe in den Apparat.

Der textkritische Apparat in allen von Eberhard Nestle verantworteten Auflagen der Handausgabe war nur rudimentär. Der erste Apparat bot lediglich die Editionen als Zeugen und wurde in einem zweiten Apparat zunächst allein durch die Lesarten des Codex Bezae, später auch durch die Bezeugung durch wichtige andere Handschriften ergänzt. Erst sein Sohn Erwin Nestle fügte in der 13. Auflage von 1927 einen einheitlichen kritischen Apparat bei, der die wichtigsten Lesarten und ihre Bezeugung in Handschriften, alten Übersetzungen und Kirchenväterzitaten enthielt und so die Ausgabe zu einer wirklichen wissenschaftlichen Handausgabe des griechischen Neuen Testaments machte. Aber auch diese Notate waren nicht direkt aus den Primärquellen, sondern allein aus den Ausgaben, allen voran aus derjenigen von Sodens, geschöpft.

Dies änderte sich seit den Fünfzigerjahren, nachdem Kurt Aland in die Arbeit am Nestle eingetreten war und begann, die Apparateinträge anhand der griechischen Handschriften und der Kirchenvätereditionen zu verifizieren und wo nötig zu korrigieren. Diese Phase gipfelte 1963 in der 25. Auflage des Novum Testamentum Graece, deren spätere Drucke bereits den Markennamen „Nestle-Aland‟ auf dem Einband trugen.

Einen grundlegenden Neuansatz markierte dann 1979 die 26. Auflage: War bisher in der Geschichte der Ausgabe das Prinzip der Textkonstitution die Übereinstimmung der Mehrheit der herangezogenen kritischen Editionen gewesen, das nur in seltenen Einzelfällen durchbrochen worden war, so wurde jetzt ein auf der Basis des inzwischen gesammelten und ausgewerteten Materials neu konstituierter Text vorgelegt, der u.a. durch die Einbeziehung der frühen Papyri und anderer Handschriftenfunde den Stand der Textkritik des 20. Jahrhunderts repräsentierte. Dieser Text war identisch mit dem der schon 1975 veröffentlichten 3. Auflage des UBS Greek New Testament (GNT), weil beide Ausgaben im Laufe der parallelen Arbeiten an ihnen immer mehr zusammengewachsen waren.

Schon im Jahre 1955 war Kurt Aland zusammen mit Matthew Black, Bruce M. Metzger, Alan Wikgren, Arthur Vööbus und später Carlo Martini (seit 1982 auch Barbara Aland und Johannes Karavidopoulos) in das Herausgebergremium des Greek New Testament berufen worden, dessen Aufgabe es war, eine zuverlässige Handausgabe des griechischen Neuen Testaments zu entwickeln, die den spezifischen Bedürfnissen von Bibelübersetzern Rechnung tragen sollte.

Die erste Auflage des Greek New Testament erschien 1966 mit einem an die Ausgabe von Westcott und Hort angelehnten und von der 25. Auflage des Nestle-Aland abweichenden Text, was auch für die zweite Auflage gilt. In die Arbeit an der dritten Auflage, für die Kurt Aland, Matthew Black, Carlo Martini, Bruce Metzger und Alan Wikgren verantwortlich zeichneten, konnte Kurt Aland seine Textvorschläge, die er im Zusammenhang mit der Erarbeitung der 26. Auflage des Nestle-Aland gewonnen hatte, einbringen, sodass die Textkonstitution beider Editionen im Laufe der Zeit zusammenwuchs und für beide Handausgaben ein identischer Text erstellt werden konnte. Beide textidentischen Ausgaben unterscheiden sich aber weiterhin in ihrer äußeren Gestalt und im Aufbau ihrer jeweiligen Apparate, da sie verschiedenen Zielsetzungen verpflichtet sind: Das Greek New Testament richtet sich primär an Übersetzer und will ihnen einen zuverlässigen griechischen Ausgangstext mit einem textkritischen Apparat zu den Stellen zur Verfügung stellen, an denen die überlieferten Varianten für die Übersetzung relevant sind. An diesen ausgewählten Stellen wird dann die Bezeugung in möglichst vollständiger Breite geboten. Die Aufgabe des Novum Testamentum Graece, das primär für die Wissenschaft, den akademischen Unterricht und die pfarramtliche Praxis gedacht ist, ist es dagegen, die in der Ausgabe vorliegende Rekonstruktion des griechischen Ausgangstextes kritisch nachvollziehbar und überprüfbar zu machen.

Der Text der 26. Auflage des Nestle-Aland wurde auch der 27. Auflage zugrunde gelegt, der Apparat aber einer weitgehenden Revision unterzogen. Dies geschah mit der Begründung, dass „der Zeitpunkt für Textänderungen aus vielerlei Gründen noch nicht gekommen‟ sei (NA27, S. 2*). Inzwischen hat sich die Lage für einen Teil des Neuen Testaments allerdings insoweit geändert, als die Editio Critica Maior (ECM) der Katholischen Briefe vorliegt und hier der Text auf der Basis des gesamten relevanten Handschriften- und Quellenmaterials neu konstituiert werden konnte. Mit Zustimmung des gemeinsamen Herausgebergremiums von Nestle-Aland und Greek New Testament werden daher die Textentscheidungen der ECM in den Text dieser Neuauflage übernommen.

2. Die 28. Auflage

Die 28. Auflage des Nestle-Aland stand vor zwei unterschiedlichen Aufgaben: Einmal war eine gründliche Revision des Apparats, die diesen übersichtlicher und einfacher benutzbar machen sollte, ein dringendes Desiderat, zum anderen waren die textkritischen Erkenntnisse und Entscheidungen, die sich aus der Arbeit an der Editio Critica Maior des Griechischen Neuen Testaments1 ergeben haben, zu integrieren. Da diese Neuerungen bisher nur die Katholischen Briefe betreffen, ergibt sich für den Nestle-Aland zum ersten Mal in seiner Geschichte eine gewisse Zweiteilung. Wird in den Katholischen Briefen eine grundlegende Neukonzeption vorgelegt, deren Muster auf lange Sicht die gesamte Ausgabe folgen soll, so beschränkt sich die Bearbeitung der übrigen Schriften auf eine gründliche, aber die Grundstruktur der Ausgabe nicht antastende Revision des Apparats.

Eine weitere wichtige Neuerung besteht darin, dass die Ausgabe von nun an nicht nur als gedrucktes Buch erscheint, sondern zugleich in digitaler Form. Dies bringt große Vorteile im Hinblick auf die Aktualität der gebotenen Informationen, die Klarheit der Präsentation und die Verknüpfung mit weiteren Dokumenten und Daten. In Zukunft können Korrekturen und neue Notierungen innerhalb kurzer Zeit via Internet zur Verfügung gestellt werden. Abkürzungen, Sigla und knappe lateinische Zwischentexte werden in eingeblendeten Fenstern erklärt. Vor allem aber wird der digitale Apparat durch die Verknüpfung mit vollständigen Transkripten und, so weit möglich, Fotos der einbezogenen Handschriften zu einem Portal, das die Quellen der Überlieferung erschließt.

In dieser Einführung werden wir jedoch vor allem die grundlegende Revision, der der Apparat im Ganzen unterzogen wurde, und die strukturelle Neugestaltung der Ausgabe im Bereich der Katholischen Briefe darstellen. Der „digitale Nestle-Aland‟ als solcher bedarf hier keiner umfangreichen Erläuterung.

2.1 Revision und Korrektur des kritischen Apparats der gesamten Edition

Die Unterscheidung von ständigen Zeugen erster und zweiter Ordnung hat immer wieder zu Unsicherheiten und Komplikationen geführt. So war es z.B. schwierig herauszufinden, ob ein ständiger Zeuge zweiter Ordnung wegen Übereinstimmung mit der Mehrheitslesart oder wegen einer Lücke nicht explizit genannt wurde. Daher haben wir die Unterscheidung aufgegeben. Von nun an werden an Stellen mit positivem Apparat (s. dazu u. S. 11*) alle Handschriften zitiert, die für die entsprechende Schrift als ständige Zeugen geführt werden. Wenn also ein Zeuge, den die Einführung als ständigen Zeugen deklariert (s. u. S. 18*-23*), bei positivem Apparat nicht zitiert wird, kann nur eine Lücke oder Unleserlichkeit der Grund sein.

Der Verzicht auf die Unterscheidung zwischen ständigen Zeugen erster und zweiter Ordnung vermehrt die Zahl der Notierungen. Andererseits jedoch haben wir den Apparat durch einige Eingriffe straffer und klarer gestaltet. Zeugen, die nicht zu den ständig zitierten gehören, werden nur dann im Apparat zitiert, wenn sie textgeschichtlich von Interesse sind. Wenn nicht besondere Gründe dagegensprechen, werden die Varianten ständiger Zeugen vollständig zitiert, auch wenn sie nur in Details von anderen ständigen Zeugen abweichen. Es gibt zwar noch einen Appendix mit Variae Lectiones Minores, aber er beschränkt sich auf Lesarten, bei denen die Notierung im Hauptapparat zulasten der Übersichtlichkeit gegangen wäre.

Im Rahmen des Projekts NTTranscripts (http://nttranscripts.uni-muenster.de/) und bei der Transkription der Handschriften für die Editio Critica Maior wurden die Notierungen im Apparat des Nestle-Aland systematisch überprüft. Dies brachte eine weitere Präzisierung in der Notierung griechischer Handschriften.

Konjekturen werden im Apparat nicht mehr zitiert. Diese Entscheidung ist den Herausgebern nicht leichtgefallen, da sie häufig Stellen von besonderem textkritischen und exegetischen Interesse markieren. Allerdings ist die bloße Nennung einer Konjektur ohne Nachweis der Quelle unbefriedigend. Hier wird ein Verzeichnis aller Konjekturen in früheren Ausgaben des Nestle-Aland Abhilfe schaffen, das von der Forschungsgruppe New Testament Conjectural Emendation an der Vrije Universiteit Amsterdam für den digitalen Nestle-Aland erstellt worden ist. Die beteiligten Wissenschaftler sind Jan Krans, Bert Jan Lietaert Peerbolte, Silvia Castelli und Bert Kamphuis.

Der Apparat zu den Katholischen Briefen in der ECM zeigt, wie umfangreich die Notierungen zur Inscriptio und Subscriptio sein müssten, wenn wir sie behandeln würden wie neutestamentlichen Text. Im Sinne der Konzentration auf das Wesentliche werden die Subscriptionen von nun an nicht mehr im Apparat erscheinen. Die Inscriptionen außerhalb der Katholischen Briefe bleiben zunächst unverändert. Für die Katholischen Briefe werden sie in den Hauptformen geboten, die in repräsentativen Zeugen überliefert sind.

Verzichtet wurde außerdem auf Hinweise, dass außer den zitierten noch weitere, mit pauci (pc) oder alii (al) bezeichnete Zeugen eine Variante belegen. Denn diese legten den Fehlschluss nahe, dass bei Notierungen ohne pc oder al ausschließlich die zitierten Zeugen eine Variante lesen. Selbst wo der vollständig erschlossene Bereich der Überlieferung so groß ist wie dort, wo die ECM vorliegt, könnten pc und al nicht präzise verwendet werden, denn bei Vollkollation sämtlicher Handschriften würden auch weitere Zeugen für bereits belegte Varianten gefunden werden.

Die Verknüpfung von Apparatnotierungen mit et oder sed ist vielfach kritisiert worden, weil häufig die Notierung der Textbezeugung fälschlicherweise auf die Kombination der Varianten bezogen wurde. Jetzt werden die bisher verknüpften Bezeugungen getrennt notiert, wobei mit cf auf mögliche Zusammenhänge zwischen Varianten hingewiesen wird, wenn der Bezug nicht eindeutig ist.

Lateinische Abkürzungen und Zwischentexte werden so einfach wie möglich gehalten und im allgemeinen Abkürzungsverzeichnis übersetzt.

Der Verweisstellenapparat am äußeren Rand wurde gründlich durchgesehen (s. dazu u. S. 39*-42*).

Appendix III des NA27, Editionum Differentiae, wurde in die 28. Auflage nicht mehr aufgenommen, weil hier der Aufwand einer Revision in keinem vernünftigen Verhältnis zum erwartbaren Nutzen gestanden hätte. Ein Variantenindex zum Vergleich moderner Ausgaben sollte heute die Texte selbst zugänglich machen. Es ist geplant, für den digitalen Nestle-Aland ein solches Instrument zu entwickeln, sobald entsprechende Mittel zur Verfügung stehen.

2.2 Text und Apparat der Katholischen Briefe

Die Editio Critica Maior des Neuen Testaments setzt neue Standards in der Erschließung der textgeschichtlichen Quellen und ihrer methodischen Durchdringung. Daher folgen die Textkonstitution und die Verzeichnung der Versionen und Kirchenväterzitate in den Katholischen Briefen der 2. Auflage dieser Ausgabe. Die Auswahl der im Apparat zitierten griechischen Handschriften umfasst die für die Textkonstitution wichtigsten Zeugen.

2.2.1 Der Text

Der Text ändert sich gegenüber der 27. Auflage an folgenden Stellen:

  ECM/NA28 NA27
Jak 1,20 οὐ κατεργάζεται οὐκ ἐργάζεται
  2,3 ἢ κάθου ἐκεῖ ἐκεῖ ἢ κάθου
  2,4 καὶ οὐ διεκρίθητε οὐ διεκρίθητε
  2,15 λειπόμενοι ὦσιν λειπόμενοι
  4,10 τοῦ κυρίου κυρίου
1Pt 1,6 λυπηθέντας λυπηθέντες
  1,16 [ὅτι]
  1,16 [εἰμι]
  2,5 [τῷ]
  4,16 μέρει ὀνόματι
  5,1 τούς οὖν
  5,9 [τῷ]
  5,10 [Ἰησοῦ]
2Pt 2,6 ἀσεβεῖν ἀσεβέ[σ]ιν
  2,11 παρὰ κυρίῳ παρὰ κυρίου
  2,15 καταλιπόντες καταλείποντες
  2,18 ὄντως ὀλίγως
  2,20 [ἡμῶν]
  3,6 δι’ ὅν δι’ ὧν
  3,10 οὐχ εὑρεθήσεται εὑρεθήσεται
  3,16 ταῖς ἐπιστολαῖς ἐπιστολαῖς
  3,16 στρεβλώσουσιν στρεβλοῦσιν
  3,18 [ἀμήν]
1Jh 1,7 δέ
  3,7 παιδία τεκνία
  5,10 ἐν αὐτῷ ἐν ἑαυτῷ
  5,18 ἑαυτόν αὐτόν
2Jh 5 γράφων σοι καινήν καινὴν γράφων σοι
  12 ᾖ πεπληρωμένη πεπληρωμένη ᾖ
3Jh 4 ἀληθείᾳ τῇ ἀληθείᾳ
Jd 5 ἅπαξ πάντα ὅτι Ἰησοῦς πάντα ὅτι [ὁ] κύριος ἅπαξ
  18 [ὅτι]
  18 [τοῦ]

Der konstituierte Text der Katholischen Briefe folgt auch insofern der 2. Auflage in der ECM, als die variierten Stellen markiert werden, an denen die Herausgeber die Entscheidung offen lassen mussten, welche Variante Ausgangstext ist. An diesen Stellen hat die ECM in der 2. Auflage zwei Lesarten in der Leitzeile. Im neuen Nestle-Aland bleibt der Lesetext hier unverändert. Vor das entsprechende Referenzzeichen und die der Textlesart gleichwertige Variante im Apparat wird jeweils das Zeichen gesetzt (s. dazu S. 10*). Die eckigen Klammern, die im Übrigen nur bei möglichen Zusätzen verwendet werden können, sind damit im Bereich der Katholischen Briefe überflüssig geworden.

2.2.2 Bestimmung der ständigen Zeugen für die Katholischen Briefe

Die Textkonstitution der Katholischen Briefe in der ECM erfolgte mithilfe der Kohärenzbasierten Genealogischen Methode (im Folgenden „Kohärenzmethode‟).2 Ein zentraler Begriff dieser Methode ist „potenzieller Vorfahr‟. Von zwei Textzeugen gilt der als potenzieller Vorfahr, der häufiger eine Variante bezeugt, aus der die Variante des anderen abgeleitet werden kann. Manche Zeugen haben viele, andere haben wenige oder nur einen einzigen potenziellen Vorfahren. Mithilfe der Übereinstimmungswerte zwischen den verglichenen Textzeugen können die jeweiligen potenziellen Vorfahren in eine Rangfolge entsprechend ihrem Verwandtschaftsgrad gebracht werden. Die Methode erlaubt es, auch den rekonstruierten Ausgangstext A wie einen Handschriftentext in entsprechende Vergleiche einzubeziehen, sodass wir angeben können, bei welchen Handschriften der Text den Ausgangstext A als höchstrangigen potenziellen Vorfahren hat. Dies trifft, abgesehen von einer Reihe stärker fragmentierter Papyri und Majuskeln, auf die folgenden 18 Handschriften zu:

ℵ, A, B, C, P, Ψ, 048, 5, 81, 436, 442, 1175, 1243, 1735, 1739, 1852, 2344, 2492.

Der Text dieser Handschriften ist also mit A näher verwandt als mit dem irgendeiner anderen Handschrift. Auch 468, ein wichtiger Zeuge des byzantinischen Textes aus dem 13. Jahrhundert, gehört in diese Kategorie. Da aber der byzantinische Text ohnehin bestens repräsentiert ist, haben wir anstelle der 468 die textlich mit dieser eng verwandte Handschrift 307 aus dem 10. Jahrhundert ausgewählt, weil sie einen frühen, vom Hauptstrom abzweigenden Überlieferungsstrang der byzantinischen Tradition repräsentiert.

88 und 1881 haben nur jeweils in einer Schrift A als nächstverwandten potenziellen Vorfahren, 88 im Judasbrief, 1881 im 1. Johannesbrief. Entsprechend werden sie nur in diesen Schriften zitiert.

33 wird weiterhin als ständiger Zeuge geführt, allerdings nicht wegen ihrer Bedeutung für die Textkonstitution, sondern wegen ihrer interessanten Sonderlesarten.

1448 und 1611 repräsentieren die bekannte Handschriftengruppe, die den Vorlagetext der Übersetzung des Thomas von Harqel aus dem Jahre 616 bezeugt.

Mit 642 schließlich wurde eine Minuskel aus dem 14. Jahrhundert unter die ständigen Zeugen aufgenommen, die eine Gruppe von Zeugen des spätbyzantinischen Textes mit einigen Besonderheiten vertritt. In der ECM werden folgende Angehörige dieser Gruppe zitiert: 218, 808, 1127, 1359, 1563, 1718, 2374.

Außerdem wurden alle Papyri mit Text aus den Katholischen Briefen einbezogen.

Jak20, 23, 54, 74, 100
1Pt72, 74, 81, 125
2Pt72, 74
1Jh9, 74
2Jh74
3Jh74
Jd72, 74, 78

Der byzantinische Text wird wie in der ECM mit dem Sigel „Byz‟ bezeichnet, sodass im Apparat zu den Katholischen Briefen das Sigel  entfällt. In der ECM ist „Byz‟ durch jeweils sieben Handschriften repräsentiert, die den byzantinischen Text in reinen Formen enthalten. Die Auswahl dieser Repräsentanten wurde für den jeweils edierten Bereich optimiert, wechselt also von Brief zu Brief.3 Wo diese Repräsentanten auf eine Spaltung der byzantinischen Überlieferung hinweisen, werden die entsprechenden Überlieferungsstränge mit „Byzpt‟ bezeichnet.4

2.2.3 Die frühen Übersetzungen

Die Verzeichnung der lateinischen, syrischen und koptischen Versionen richtet sich nach dem Apparat der ECM. Dort ist es möglich, einen versionellen Zeugen mehreren griechischen Lesarten einer Stelle zuzuordnen und auf diese Weise auszudrücken, dass andere Lesarten derselben Stelle nicht als Vorlage vorauszusetzen sind. Diese differenzierte Form der Verzeichnung steht im System des Nestle-Apparats nicht zur Verfügung, da viele der in der ECM angeführten Varianten hier gar nicht erscheinen. Wenn ein Versionszeuge in der ECM mehreren Varianten einer Stelle zugeordnet ist, wird er im Nestle-Apparat-Apparat entweder gar nicht oder, wenn dies wegen größerer Bedeutungsunterschiede zwischen den Varianten angezeigt ist, mit Fragezeichen bei einer oder mehreren infrage kommenden Varianten notiert.

II. DER TEXT DER AUSGABE

1. Zielsetzung und Methode

Als eine kritische Ausgabe des griechischen Neuen Testaments bietet der Nestle-Aland einen eklektischen Text, der aus der Überlieferung mithilfe einer ausgewogenen Kombination von äußeren und inneren Kriterien rekonstruiert wurde. Die inneren Kriterien der Textkritik argumentieren mit dem inneren Zusammenhang des Textes, seiner grammatikalischen Struktur, seinen stilistischen, sprachlichen wie auch theologisch-inhaltlichen Eigentümlichkeiten und lassen sich ohne eingehende Berücksichtigung exegetischer Erkenntnisse und Studien nicht angemessen beurteilen. Die äußeren Kriterien dagegen betreffen die Qualität und die Verlässlichkeit der für eine Lesart sprechenden Zeugen, die sich aus ihrem textgeschichtlichen Ort und der überlieferungspraktischen Eigenart der einzelnen Zeugen oder Zeugengruppen ergeben.

Die Verfeinerung der äußeren Kriterien hat nun - im Falle der Katholischen Briefe - durch die große zur Verfügung stehende Materialfülle und deren methodische Durchdringung mithilfe der Kohärenzmethode erhebliche Fortschritte gemacht, die für diesen Teil des Neuen Testaments zu einer Neukonstituierung des Textes geführt haben. Für die übrigen Schriften des Neuen Testaments, für die die Editio Critica Maior noch nicht vorliegt und damit auch keine neue Erkenntnisgrundlage gegeben ist, bleibt es zunächst bei dem Text der 27. Auflage.

2. Kritische Zeichen im Text

Kritische Zeichen im Text (°, ⸋…⸌, ⸀ etc.) verweisen auf den kritischen Apparat. Sie werden im Zusammenhang mit diesem erläutert (vgl. u. S. 12*f.). Diese Zeichen waren seit je das Kennzeichen der Ausgaben in Nachfolge Eberhard Nestles. Sie ermöglichen eine knappe und präzise Verzeichnung der Varianten im Apparat. Ihr besonderer Vorteil liegt darin, dass der Leser schon bei der Lektüre des Textes darauf hingewiesen wird, wo ihn eine Variante erwartet und welcher Art diese ist. Derjenige Benutzer, der nur einen Lesetext wünscht, kann leicht und ohne Störung des Leseflusses über sie hinweggehen.

[ ]

Eckige Klammern im Text der Schriften außer den Katholischen Briefen ([ ]) zeigen an, dass der eingeklammerte Abschnitt textkritisch nach dem heutigen Erkenntnisstand nicht gänzlich gesichert werden konnte (vgl. Mt 18,19; Apg 16,1). Diese Stellen sind immer mit einem ausführlichen Apparat versehen, sodass der Benutzer sich ein Urteil bilden kann. Die in den Text aufgenommene Lesart markiert im Allgemeinen, zu welcher Entscheidung die Herausgeber tendieren. Aus praktischen Gründen beziehen sich daher auch die Apparatangaben immer auf die im Text stehende Lesart. Eckige Klammern markieren aber immer besondere Schwierigkeiten der Textfindung.

In den Katholischen Briefen wird dort, wo in der 2. Auflage der ECM die Leitzeile zwei gleichwertige Alternativlesarten aufweist, das Zeichen (Rhombus) verwendet. In der ECM ist an diesen Stellen die Alternativlesart im Variantenspektrum und im Apparat ebenfalls mit gekennzeichnet. Im Text der vorliegenden Ausgabe wird dem entsprechenden kritischen Zeichen der Rhombus vorangestellt und bei der gleichwertigen Variante im Apparat wiederholt. Dies bedeutet nicht etwa, dass die Herausgeber den Text an allen nicht markierten Stellen für endgültig gesichert halten. Vielmehr erscheinen eckige Klammern oder andere Zeichen nicht länger als taugliches Mittel, unterschiedliche Grade der Zuverlässigkeit der Rekonstruktion des Ausgangstextes auszudrücken. Dazu bedarf es einer differenzierteren Darstellung, etwa in einem textkritischen Kommentar.

⟦ ⟧

Doppelte eckige Klammern im Text (⟦ ⟧) zeigen an, dass das eingeschlossene, meist längere Textstück mit Sicherheit nicht zum ursprünglichen Textbestand gehört. Texte dieser Art sind aber in einem sehr frühen Stadium der Überlieferung entstanden und haben häufig in der Geschichte der Kirche von früh an eine erhebliche Rolle gespielt. Daher sind sie nicht in den Apparat versetzt worden (vgl. Joh 7,53-8,11).

Zu den Sternchen im Text (✽) vgl. u. S. 43*

Alttestamentliche Zitate sind in Kursivdruck gesetzt.

III. DER KRITISCHE APPARAT

1. Aufbau und Sigla

Eine Handausgabe wie der Nestle-Aland kann nicht die Textgeschichte des griechischen Neuen Testaments umfassend dokumentieren und alle überlieferungsgeschichtlich wichtigen Zeugen mit ihren vollständigen Lesarten verzeichnen. Dies kann nur die Editio Critica Maior leisten, die dort, wo sie schon vorliegt, diese Aufgabe übernimmt und damit die Handausgaben ergänzt und entlastet. Die vorliegende Ausgabe will dem Benutzer vor allem die Grundlage für ein Studium des Textes und der für die Textkonstitution wichtigen Varianten an die Hand geben. Darüber hinaus dokumentiert der Apparat eine Fülle von Lesarten, die für die Textkonstitution nur mittelbar von Bedeutung sind, aber nicht selten ein textliches Problem erst bewusst machen; außerdem zeigen auch die weniger wichtigen Varianten, mit welchen Gründen und Motiven für die Variantenbildung überhaupt zu rechnen ist.

Daher sind grundsätzlich zwei Arten der Verzeichnung von Zeugen zu unterscheiden:

Mit positivem Apparat werden alle wesentlichen Varianten zitiert, also diejenigen, die für die Konstitution des Textes besonders wichtig sind; d.h.: Hier wird die Bezeugung pro et contra geboten. Dabei erscheint stets als letzte Notierung die Bezeugung für den Text (= txt) dieser Ausgabe.

Mit negativem Apparat werden Varianten von vornehmlich textgeschichtlichem oder texterschließendem Interesse zitiert; d.h.: Hier wird nur die Bezeugung contra textum geboten.

Von den Katholischen Briefen abgesehen bleibt die Auswahl ständiger Zeugen gegenüber der 27. Auflage im wesentlichen gleich.5 Ob ein Zeuge dieser Kategorie eine der zitierten Varianten bezeugt, lässt sich nun mit einem Blick feststellen, da nicht mehr zwischen ständigen Zeugen erster und zweiter Ordnung unterschieden wird. Bei der Revision des Apparats war ein leitender Gesichtspunkt, die Überlieferung dieser Zeugen so klar und übersichtlich wie möglich darzustellen. Daher wurden ihre Varianten so weit möglich ausgeschrieben und ohne Einbettung von Subvarianten geboten. Auf die Verzeichnung griechischer Handschriften, die nicht zu den ständig zitierten gehören, wurde verzichtet, sofern sie nicht textgeschichtlich interessante Sonderlesarten beitragen.

Eine Handschrift kann natürlich nur zitiert werden, wenn sie lesbaren Text hat. In der Handschriftenliste (Appendix I) werden größere Lücken im Text ständiger Zeugen angegeben. Bei Fragmenten wird der Inhalt positiv verzeichnet.6

Eine Auflistung sämtlicher ständiger Zeugen s. S. 18*ff..

Kritische Zeichen

Die folgenden kritischen Zeichen im Apparat beziehen sich auf die identischen Zeichen im Text, und zwar im jeweils angegebenen Vers bzw. - selten - der angegebenen Versfolge (vgl. Lk 22,19/20). Sie markieren den genauen Ort und die Art der im Apparat verzeichneten Varianten. Innerhalb eines Verses oder einer Versfolge wiederholen sich dieselben Zeichen nicht; gelegentlich vorkommende Ausnahmen erklären sich leicht aus ihrem Kontext (vgl. Mt 1,9 ⸀ ).

°

°Das im Text nachfolgende Wort wird in den angegebenen Handschriften ausgelassen.

⸋ ⸌

⸋ ⸌ Die im Text zwischen diesen Zeichen stehenden Wörter, Satzteile oder Sätze werden in den angegebenen Handschriften ausgelassen.

⸀Das im Text nachfolgende Wort wird in den angegebenen Handschriften durch ein oder mehrere andere ersetzt.

⸂ ⸃

⸂ ⸃ Die im Text zwischen diesen Zeichen stehenden Wörter werden von den angegebenen Handschriften durch anderen Text ersetzt. Dabei müssen oft auch bloße Umstellungen miterfasst werden. Soweit der Wortbestand mit dem gedruckten Text übereinstimmt, wird er im Apparat durch kursive Ziffern angegeben, die jeweils der Stelle des Wortes im gedruckten Text entsprechen (vgl. Mt 27,51).

⸆An der durch dieses Zeichen markierten Stelle werden von den angegebenen Handschriften ein oder mehrere Wörter, manchmal auch ganze Verse, eingefügt.

⸉ ⸊

⸉ ⸊ Die im Text zwischen diesen Zeichen stehenden Wörter werden in den angegebenen Handschriften umgestellt. Die Reihenfolge der umgestellten Wörter wird, soweit nötig, im Apparat durch kursive Ziffern angegeben, die jeweils der Stelle des Wortes im gedruckten Text entsprechen (vgl. Mt 16,13).

Hochgestellte Doppelpunkte verweisen auf Interpunktionsvarianten.

⸈bezeichnet die Umsetzung des folgenden Wortes oder Textabschnitts an den im Apparat bezeichneten Platz (vgl. Lk 6,5; Joh 13,8).

°1 °2/⸋12/⸁ ⸀12/⸄ ⸂12/⸇ ⸆12/⸉12/12

Durch Punkte oder Exponenten nach den kritischen Zeichen werden mehrere Varianten der gleichen Art im selben Apparatabschnitt voneinander unterschieden.

⸋…⸌ / ⸂…⸃ / ⸉…⸊

Die Zeichen ⸋…⸌, ⸂…⸃ und ⸉…⸊ umschließen manchmal einen längeren Abschnitt über mehrere Verse. Der Umfang solcher Abschnitte wird durch die entsprechenden Verszahlen angegeben (vgl. Lk 3,23-31.38). Überschneidungen mit gleichgearteten anderen Varianten gibt es grundsätzlich nicht. Der Benutzer muss die Endmarkierung suchen.

Gliedernde Elemente des Apparats

Ein fetter Punkt vor der Verszahl hebt die ebenfalls fett gedruckte Verszahl hervor und trennt die einzelnen Apparatabschnitte voneinander. Innerhalb dieser Abschnitte kommen die gleichen kritischen Zeichen nicht zweimal vor, sondern werden durch die beschriebenen Punkte und Exponenten voneinander unterschieden. Die Apparatabschnitte umfassen im Allgemeinen einen Vers. Nur bei längeren versübergreifenden Varianten wird nach dem Punkt der Umfang des Apparatabschnittes durch Angabe mehrerer Verse bezeichnet (vgl. Lk 22,19/20).

|

| trennt Varianten zu verschiedenen Stellen des Textes innerhalb eines Verses oder Apparatabschnittes.

¦

¦ trennt verschiedene Varianten zu derselben Stelle des Textes. Alle diese Varianten ergeben ein Variantenbündel oder eine Varianteneinheit.

txt

txt (= textus) eröffnet die Verzeichnung der Zeugen für den Text dieser Ausgabe. Das Kürzel steht immer als letztes Notat eines Variantenbündels bzw. einer Varianteneinheit.

Die Darbietung von Varianten und Zeugen

Varianten werden im Allgemeinen im vollen Wortlaut wiedergegeben.

Drei Punkte (…) vertreten den Text der Ausgabe, wenn er mit der zitierten Variante übereinstimmt (vgl. Lk 22,55 ⸂).

2 3 1 4 5

Bei Varianten mit einem Umfang von mindestens vier Wörtern kann die Wortfolge durch kursiv gesetzte Ziffern angegeben werden (1 = 1. Wort im Text usw.). Angaben dieser Art sind nicht nur nach dem Umstellungszeichen (⸉) zu erwarten, sondern auch nach ⸂, wenn in einer Varianteneinheit von mehreren Varianten zur selben Textstelle eine der Lesarten den Wortbestand des Textes durch Umstellung oder Auslassung verändert (vgl. Joh 12,18 ⸂).

Nur in bestimmten Fällen wird eine Variante im Apparat nicht mit ihrem vollen Wortlaut geboten, und zwar bei Subvarianten mit geringer Differenz zur Hauptvariante. Bei dieser wird der jeweilige Zeuge der Subvariante genannt. Es gilt dann folgende Regel:

( )

In Klammern ( ) werden Zeugen verzeichnet, die geringfügig von der Variante abweichen, bei der sie stehen (vgl. bei Mt 14,24 ⸂ die Minuskel 700; bei Mt 26,60 ⸇ sys; bei Mt 5,36 ⸂ Clemens von Alexandrien).

Die Lesarten von griechischen Zeugen, die in Klammern zitiert sind, findet der Benutzer in Appendix II der Ausgabe. Gewichtigere Subvarianten werden nach wie vor im Apparat innerhalb des Variantentextes in den Klammern verzeichnet (vgl. Mt 7,21 ⸆; Mt 24,48 ⸂).

[ ]

In eckigen Klammern [ ] werden Interpunktionsvarianten verzeichnet.

Die Reihenfolge für die Bezeugung der Varianten ist immer die gleiche: griechische Handschriften, Versionen, Zitate bei Kirchenvätern (vom Vorangehenden durch ; getrennt). Die griechischen Handschriften werden in der Folge Papyri, Majuskeln, Minuskeln, Lektionare geboten, die alten Versionen in der Folge lateinisch, syrisch, koptisch, armenisch, georgisch, gothisch, aethiopisch, kirchenslawisch.

Die griechischen Handschriften werden mit ihrem Sigel bzw. ihrer Nummer nach der griechischen Handschriftenliste zitiert. Nähere Angaben zu jeder Handschriftennummer (Alter, gegenwärtiger Aufbewahrungsort, Inhalt der Handschrift) findet der Benutzer in Appendix I der Ausgabe.

Folgende Exponenten nach der Handschriftennummer bezeichnen verschiedene Lesarten in derselben Handschrift oder (bei vid) schränken die Sicherheit der Zuordnung ein.

*

* bezeichnet den ursprünglichen Text an Stellen mit Korrekturen.

c

c bezeichnet eine Korrektur von späterer, manchmal auch von erster Hand.

1.2.3

1.2.3 weist eine Korrektur dem 1., 2., 3. Korrektor zu.

Bei den Majuskeln ℵ, B, C und D (05 und 06) bezeichnen die Exponenten Korrektorengruppen.

ℵ (01):1 (4.-6. Jh.); ℵ1a/ℵ1b (bei unterschiedlichen Lesarten in der Gruppe ℵ1); ℵ2 (ca. ab 7. Jh.); ℵ2a/ℵ2b (bei unterschiedlichen Lesarten innerhalb der Gruppe ℵ2); ℵ3 (12. Jh.); ℵc (keiner Gruppe zuzuordnen)
B (03):B1 (etwa zeitgleich mit B); B2 (6./7. Jh.); B3 (13. Jh.)
C (04):C1 (etwa zeitgleich mit C); C2 (ca. 6. Jh.); C3 (ca. 9. Jh.)
D (05):D1 (6.-7. Jh.); D2 (etwa 9. Jh.); D3 (12. Jh.); Dc (jüngere Hand, keiner Gruppe zuzuordnen)
D (06):D1 (7. Jh.); D2 (etwa 9. Jh.); Dc (jüngere Hand, keiner Gruppe zuzuordnen)

v.l.

v.l. (= varia lectio) bezeichnet eine in der Handschrift vermerkte Alternativlesart (v.l. korrespondiert mit dem Exponenten txt).

com

com (= commentarius) bezeichnet bei Kommentarhandschriften der Apokalypse eine vom Lemmatext abweichende Lesart, die im Kommentar zitiert wird (com korrespondiert mit dem Exponenten txt).

txt

txt (= textus) bezeichnet (als Exponent!) die Textlesart einer Handschrift, auf die sich eine varia lectio bezieht (txt korrespondiert mit v.l. oder mit com).

mg

mg (= in margine) bezeichnet eine vom Text der Handschrift abweichende Randlesart, die dort weder als Korrektur noch als varia lectio ausgewiesen ist.

s

s (= supplementum) bezeichnet Lesarten aus nachträglichen Ergänzungen verloren gegangener Blätter oder Lagen einer Handschrift. Die supplementierten Textabschnitte werden in der Handschriftenliste (Appendix I) für die ständigen Zeugen angegeben.

vid

vid (= ut videtur) steht dann, wenn nicht mit letzter Sicherheit zu entscheiden ist, welche Lesart eine Handschrift bezeugt. Dies betrifft besonders Papyri und Palimpseste. Häufig ist die Verzeichnung mit vid auch bei Korrekturen erforderlich, wenn der ursprüngliche Text der Handschrift nicht mehr eindeutig zu lesen ist. Eine Notierung mit vid beruht jedoch immer auf einer hohen, in der Regel an Buchstabenresten darstellbaren Wahrscheinlichkeit. Wo ein Schluss aus dem bloßen Umfang einer Lücke zugrundeliegt, wurde sorgfältig darauf geachtet, dass die Handschrift nicht mit gleichem Recht auch für eine andere überlieferte Lesart zitiert werden könnte.

Folgende Sammelsigel werden benutzt (unter ihnen ist das erstgenannte, , von besonderer Wichtigkeit):

 (= Mehrheitstext, einschließlich des byzantinischen Koine-Textes) bezeichnet die Variante, die von der Mehrheit aller Handschriften, d.h. immer auch der Koinehandschriften im engeren Sinne, bezeugt wird.  bezeichnet also die Lesart des Koinetextes.  wird an allen Apparatstellen wie ein ständiger Zeuge behandelt. Das bedeutet, dass auch an Stellen mit nur negativem Apparat, an denen also die Bezeugung für den txt (= textus) nicht gegeben ist, die Lesart von  zu erschließen ist: Sie stimmt mit dem Text überein, wenn  nicht bei der zitierten Variante steht.

pm

pm (= permulti) wird anstelle des Sigels  verwendet, wenn der Mehrheitstext in zwei (in seltenen Fällen auch drei) Varianten mit zahlenmäßig etwa gleich starker Bezeugung gespalten ist. Das Kürzel pm erscheint dann in der Regel bei beiden Varianten des Mehrheitstextes. Stimmt eine dieser Varianten an Apparatstellen ohne txt-Notierung mit dem Text überein, erscheint pm nur einmal.

Byz

Byz (= Codices Byzantini) wird nur dort verwendet, wo die ECM bereits vorliegt, bisher also in den Katholischen Briefen. Für die ECM wurde der Text der Mehrheit der Codices Byzantini anhand von nahezu reinen, nur in seltenen Fällen vom Hauptstrom der Überlieferung abweichenden Repräsentanten ermittelt.7

Byzpt

Byz partim (= ein Teil der Codices Byzantini) wird an den Stellen verwendet, an denen die byzantinische Überlieferung nach dem Zeugnis der ausgewählten Repräsentanten gespalten ist. In der ECM wird an solchen Stellen auf die Verwendung von Byz ganz verzichtet, da dort die byzantinischen Repräsentanten selbst verzeichnet sind. Da sie jedoch nicht zu den individuell zitierten Zeugen der vorliegenden Ausgabe gehören, werden hier die entsprechenden Varianten durch Byzpt kenntlich gemacht.

Weitere Abkürzungen im Apparat8

(!)

(!) = sic! steht bei genauer Wiedergabe einer unsinnigen Lesart (vgl. Apg 24,5 ⸂).

add.

add. = addit/addunt - fügt hinzu/fügen hinzu

om.

om. = omittit/omittunt - lässt aus/lassen aus

+ -

+ - stehen anstelle von add. und om., wo auch bei knappster Verzeichnung die Verständlichkeit der Notierung gewahrt bleibt (vgl. Röm 16,27).

pon.

pon. = ponit/ponunt - stellt/stellen (um)

a.

a. = ante - vor

p.

p. = post - nach

id.

id. = idem - derselbe Wortlaut

ex err.

ex err. = ex errore (irrtümlich, durch Fehler eines Schreibers entstanden)

ex itac.

ex itac. = ex itacismo (durch Verwechslung von Buchstaben mit dem gleichen Lautwert entstanden)

ex lat.?

ex lat.? = ex versione latina? (wahrscheinlich aus einer lateinischen Lesart entstanden)

bis

bis (= zweimal) steht direkt hinter dem kritischen Zeichen. Es verweist auf zwei gleiche Wörter im Text und deren Variante(n). Sie sind daher ausnahmsweise mit identischen kritischen Zeichen versehen (vgl. Mt 1,9 ⸀; Mt 1,10 ⸀1).

Alle im Apparat und den Appendices vorkommenden lateinischen Wörter sind in Appendix IV übersetzt.

Die folgenden Zeichen und Hinweise, die jeweils direkt hinter dem kritischen Zeichen stehen, geben Erläuterungen zu der Variante, zu der sie gehören:

p)

p) verweist auf die Parallelüberlieferung in den Evangelien, die am Anfang der entsprechenden Perikope am Rande angegeben wird.

(L 2,7) (12)

Eine Stellenangabe in Klammern vor einer Variante verweist direkt auf eine Parallelstelle in einer anderen Schrift des NT (vgl. bei Mt 1,25 ⸀ den Hinweis auf Lk 2,7). Ist keine Schrift in Klammern angegeben, so wird auf eine Parallele innerhalb derselben neutestamentlichen Schrift (vgl. bei Apg 21,39 ⸂ den Hinweis auf 22,3) oder desselben Kapitels verwiesen (vgl. bei Mt 2,13 ⸆ den Hinweis auf Vers 12).

(19 v.l.)

Die Angabe eines Verses vor einer Variante mit v.l. bedeutet, dass die Lesart wahrscheinlich aus einer varia lectio des genannten Verses stammt (vgl. Mt 2,13 ⸂, wo auf die gleiche Wortstellung in der Umstellungsvariante zu 2,19 hingewiesen wird).

(Jr 38,15 )

Die Angabe einer Stelle aus der Septuaginta vor einer Variante verweist auf eine parallele Formulierung im Septuagintatext (vgl. bei Mt 2,18 ⸆ den Hinweis auf Jer 38,15 ).

2. Die griechischen Zeugen

Bei den griechischen Texthandschriften sind nach ihrer Textqualität, der Art ihrer Verzeichnung und dem Maß ihrer Berücksichtigung im Apparat drei Gruppen von Handschriften zu unterscheiden: a) die ständigen Zeugen, b) die häufig zitierten Handschriften, c) die gelegentlich zitierten Handschriften. In den folgenden Listen werden nur die ständigen und die häufig zitierten Zeugen aufgeführt; die gelegentlich zitierten Handschriften sind nur in der Handschriftenliste in Appendix I verzeichnet.

Die ständigen Zeugen für die Evangelien

Alle in Betracht kommenden Papyri:

für Mt:1, 19, 21, 25, 35, 37, 44, 45, 53, 62, 64(+67), 70, 71, 73, 77, 83, 86, 96, 101, 102, 103, 104, 105, 110;

für Mk:45, 84, 88;

für Lk:3, 4, 7, 42, 45, 69, 75, 82, 97, 111;

für Joh:2, 5, 6, 22, 28, 36, 39, 44, 45, 52, 55, 59, 60, 63, 66, 75, 76, 80, 84, 90, 93, 95, 106, 107, 108, 109, 119, 120, 121, 122.

Die folgenden Majuskeln:

für Mt: ℵ (01), A (02), B (03), C (04), D (05), K (017), L (019), N (022), P (024), W (032), Z (035), Γ (036), Δ (037), Θ (038), 058, 067, 071, 073, 078, 085, 087, 094, 0102, 0106, 0107, 0128, 0148, 0160, 0161, 0170, 0171, 0204, 0234, 0237, 0242, 0249, 0271, 0275, 0277, 0281, 0293, 0298;

für Mk: ℵ (01), A (02), B (03), C (04), D (05), K (017), L (019), N (022), P (024), W (032), Γ (036), Δ (037), Θ (038), Ψ (044), 059, 067, 069, 072, 083, 087, 099, 0107, 0126, 0130, 0131, 0132, 0143, 0146, 0167, 0184, 0187, 0188, 0213, 0214, 0269, 0274, 0292;

für Lk: ℵ (01), A (02), B (03), C (04), D (05), K (017), L (019), N (022), P (024), Q (026), T (029), W (032), Γ (036), Δ (037), Θ (038), Ξ (040), Ψ (044), 070, 078, 079, 0102, 0108, 0115, 0130, 0147, 0171, 0177, 0181, 0182, 0239, 0266, 0279, 0291, 0303;

für Joh: ℵ (01), A (02), B (03), C (04), D (05), K (017), L (019), N (022), P (024), Q (026), T (029), W (032), Γ (036), Δ (037), Θ (038), Ψ (044), 050, 060, 068, 070, 078, 083, 086, 087, 091, 0101, 0105, 0109, 0127, 0145, 0162, 0210, 0216, 0217, 0218, 0234, 0238, 0260, 0299, 0301.

Die folgenden Minuskeln und Lektionare:

für Mt: 565, 579, 700, 892, 1241, 1424, l844, l2211;

für Mk: 28, 565, 579, 700, 892, 1241, 1424, 2542, l844, l2211;

für Lk: 565, 579, 700, 892, 1241, 1424, 2542, l844, l2211;

für Joh: 565, 579, 700, 892, 1241, 1424, l844, l2211.

Die Minuskelfamilien ƒ1 und ƒ13 sowie die Minuskel 33 (für alle Evangelien).

ƒ1 = 1, 118, 131, 205, 209, 1582 et al., vgl. K. Lake, Codex 1 of the Gospels and its Allies, (Texts and Studies VII/3) Cambridge 1902, Neudruck 1967.

ƒ13 = 13, 69, 124, 174, 230, 346, 543, 788, 826, 828, 983, 1689, 1709, et al., vgl. K. u. S. Lake, Family 13 (The Ferrar Group), (Studies and Documents XI) London 1941 [= Mk]; J. Geerlings, Family 13 (The Ferrar Group), (Studies and Documents XIX-XXI) Salt Lake City 1961-1962 [= Mt, Lk, Joh]; W. H. Ferrar, A Collation of Four Important Manuscripts of the Gospels, ed. by T. K. Abbott, Dublin/London 1877.

Die unter ƒ1 und ƒ13 zusammengefassten Handschriften werden in der Regel nur mit ihrem Gruppensigel angeführt. In besonderen Fällen werden Einzelzeugen dieser Familien gesondert zitiert, wenn sie von ihrer Familie und von  abweichen (vgl. Lk 11,25 ⸆, wo die 69 die gleiche Wortvariante bezeugt wie ƒ13, aber in der Wortstellung abweicht).

Für ƒ1 gilt die folgende Sonderregelung: Weicht die Leithandschrift 1 von den übrigen Familienhandschriften und zugleich von  ab, wird nur die Handschrift 1 zitiert und das Sigel ƒ1 erscheint nicht, da die übrigen Handschriften der Familie mit  übereinstimmen (vgl. Lk 24,53 ⸆).

Für die Evangelien gibt es die Kategorie der häufig zitierten Handschriften nicht. Außer den ständigen Zeugen werden nur einige wenige Handschriften mit textgeschichtlich interessanten Varianten zitiert.

Die ständigen und häufig zitierten Zeugen für die Apostelgeschichte

a) Ständige Zeugen

Alle in Betracht kommenden Papyri:

8, 29, 33(+58), 38, 41, 45, 48, 50, 53, 56, 57, 74, 91, 112, 127.

Die folgenden Majuskeln:

ℵ (01), A (02), B (03), C (04), D (05), E (08), L (020), Ψ (044), 048, 066, 076, 095, 096, 097, 0140, 0165, 0175, 0189, 0236, 0244, 0294.

Die Minuskeln 33, 81, 323, 614, 945, 1175, 1241, 1505, 1739.

b) Häufig zitierte Zeugen

6, 104, 189, 326, 424, 453, 1704, 1884, 1891, 2147, 2464, 2495, 2818.

Die ständigen und häufig zitierten Zeugen für die Paulusbriefe

a) Ständige Zeugen

für Röm:

10, 26, 27, 31, 40, 46, 61, 94, 99, 113, 118;

ℵ (01), A (02), B (03), C (04), D (06), F (010), G (012), K (018), L (020), P (025), Ψ (044), 048, 0172, 0209, 0219, 0220, 0221, 0278, 0285, 0289;

33, 81, 104, 365, 630, 1175, 1241, 1505, 1506, 1739, 1881, 2464, l249, l846;

für 1 Kor:

11, 14, 15, 34, 46, 61, 68, 123;

ℵ (01), A (02), B (03), C (04), D (06), F (010), G (012), H (015), I (016), K (018), L (020), P (025), Ψ (044), 048, 075, 088, 0121, 0185, 0199, 0201, 0222, 0243, 0270, 0278, 0285, 0289;

33, 81, 104, 365, 630, 1175, 1241, 1505, 1506, 1739, 1881, 2464, l249, l846;

für 2 Kor:

34, 46, 99, 117, 124;

ℵ (01), A (02), B (03), C (04), D (06), F (010), G (012), H (015), I (016), K (018), L (020), P (025), Ψ (044), 048, 098, 0121, 0186, 0209, 0223, 0225, 0243, 0278, 0285, 0296;

33, 81, 104, 365, 630, 1175, 1241, 1505, 1506, 1739, 1881, 2464, l249, l846;

für Gal:

46, 51, 99;

ℵ (01), A (02), B (03), C (04), D (06), F (010), G (012), H (015), I (016), K (018), L (020), P (025), Ψ (044), 062, 0122, 0176, 0254, 0261, 0278;

33, 81, 104, 365, 630, 1175, 1505, 1506, 1739, 1881, 2464, l249, l846;

für Eph:

46, 49, 92, 99;

ℵ (01), A (02), B (03), C (04), D (06), F (010), G (012), I (016), K (018), L (020), P (025), Ψ (044), 048, 082, 0278, 0285;

33, 81, 104, 365, 630, 1175, 1241, 1505, 1506, 1739, 1881, 2464, l249, l846;

für Phil:

16, 46, 61;

ℵ (01), A (02), B (03), C (04), D (06), F (010), G (012), I (016), K (018), L (020), P (025), Ψ (044), 048, 075, 0278, 0282;

33, 81, 104, 365, 630, 1175, 1505, 1506, 1739, 1881, 2464, l249, l846;

für Kol:

46, 61;

ℵ (01), A (02), B (03), C (04), D (06), F (010), G (012), H (015), I (016), K (018), L (020), P (025), Ψ (044), 048, 075, 0198, 0208, 0278;

33, 81, 104, 365, 630, 1175, 1505, 1506, 1739, 1881, 2464, l249, l846;

für 1 Thess:

30, 46, 61, 65;

ℵ (01), A (02), B (03), C (04), D (06), F (010), G (012), H (015), I (016), K (018), L (020), P (025), Ψ (044), 048, 0183, 0208, 0226, 0278;

33, 81, 104, 365, 630, 1175, 1241, 1505, 1506, 1739, 1881, 2464, l249, l846;

für 2 Thess:

30, 92;

ℵ (01), A (02), B (03), D (06), F (010), G (012), I (016), K (018), L (020), P (025), Ψ (044), 0111, 0278;

33, 81, 104, 365, 630, 1175, 1241, 1505, 1506, 1739, 1881, 2464, l249, l846;

für 1 Tim:

 –;

ℵ (01), A (02), C (04), D (06), F (010), G (012), H (015), I (016), K (018), L (020), P (025), Ψ (044), 048, 0241, 0262, 0285;

33, 81, 104, 365, 630, 1175, 1241, 1505, 1506, 1739, 1881, l249, l846;

für 2 Tim:

 –;

ℵ (01), A (02), C (04), D (06), F (010), G (012), H (015), I (016), K (018), L (020), P (025), Ψ (044), 048;

33, 81, 104, 365, 630, 1175, 1241, 1505, 1506, 1739, 1881, l249, l846;

für Tit:

32, 61;

ℵ (01), A (02), C (04), D (06), F (010), G (012), H (015), I (016), K (018), L (020), P (025), Ψ (044), 048, 088, 0240, 0278;

33, 81, 104, 365, 630, 1175, 1241, 1505, 1506, 1739, 1881, l249, l846;

für Phlm:

61, 87;

ℵ (01), A (02), C (04), D (06), F (010), G (012), I (016), K (018), L (020), P (025), Ψ (044), 048, 0278;

33, 81, 104, 365, 630, 1175, 1241, 1505, 1506, 1739, 1881, l249, l846;

für Hebr:

12, 13, 17, 46, 79, 89, 114, 116, 126;

ℵ (01), A (02), B (03), C (04), D (06), H (015), I (016), K (018), L (020), P (025), Ψ (044), 048, 0122, 0227, 0228, 0243, 0252, 0278, 0285;

33, 81, 104, 365, 630, 1175, 1241, 1505, 1506, 1739, 1881, 2464, l249, l846;

b) Häufig zitierte Zeugen

6, 323, 326, 424, 614, 629, 945, 2495.

Die ständigen Zeugen für die Katholischen Briefe

für Jak:

20, 23, 54, 74, 100;

ℵ (01), A (02), B (03), C (04), P (025), Ψ (044), 048;

5, 33, 81, 307, 436, 442, 642, 1175, 1243, 1448, 1611, 1735, 1739, 1852, 2344, 2492;

für 1 Petr:

72, 74, 81, 125;

ℵ (01), A (02), B (03), C (04), P (025), Ψ (044), 048;

5, 33, 81, 307, 436, 442, 642, 1175, 1243, 1448, 1611, 1735, 1739, 1852, 2344, 2492;

für 2 Petr:

72, 74;

ℵ (01), A (02), B (03), C (04), P (025), Ψ (044), 048;

5, 33, 81, 307, 436, 442, 642, 1175, 1243, 1448, 1611, 1735, 1739, 1852, 2344, 2492;

für 1 Joh:

9, 74;

ℵ (01), A (02), B (03), C (04), P (025), Ψ (044), 048;

5, 33, 81, 307, 436, 442, 642, 1175, 1243, 1448, 1611, 1735, 1739, 1852, 1881, 2344, 2492;

für 2 Joh:

74;

ℵ (01), A (02), B (03), P (025), Ψ (044), 048;

5, 33, 81, 307, 436, 442, 642, 1175, 1243, 1448, 1611, 1735, 1739, 1852, 2344, 2492;

für 3 Joh:

74;

ℵ (01), A (02), B (03), C (04), P (025), Ψ (044), 048;

5, 33, 81, 307, 436, 442, 642, 1175, 1243, 1448, 1611, 1735, 1739, 1852, 2344, 2492;

für Jud:

72, 74, 78;

ℵ (01), A (02), B (03), C (04), P (025), Ψ (044);

5, 33, 81, 88, 307, 436, 442, 642, 1175, 1243, 1448, 1611, 1735, 1739, 1852, 2344, 2492.

Die ständigen Zeugen für die Apokalypse

Die Überlieferung der Apokalypse weist im Vergleich mit den übrigen neutestamentlichen Schriften viele Besonderheiten auf.9 Zu diesen Besonderheiten gehört, dass der Text der byzantinischen Mehrheit in zwei unterschiedlichen Traditionssträngen vorliegt:

Afasst die große Zahl der Handschriften mit dem Apokalypse-Kommentar des Andreas von Caesarea zusammen,
Kdie eigentlichen Koinehandschriften.
wird hier nur bei Übereinstimmung von A und K verwendet.

Ständige Zeugen

18, 24, 43, 47, 85, 98, 115;

ℵ (01), A (02), C (04), P (025), 046, 051, 0163, 0169, 0207, 0229;

1006, 1611, 1841, 1854, 2030, 2050, 2053, 2062, 2329, 2344, 2351, 2377.

Die Minuskeln 2344 und 2377 konnten wegen ihres schlechten Erhaltungszustandes oft nicht verzeichnet werden; bei diesen Handschriften sind also Schlüsse e silentio nicht möglich.

3. Die alten Übersetzungen

Im Rahmen der vorliegenden wissenschaftlichen Handausgabe des Neuen Testaments werden schwerpunktmäßig die lateinische, syrische und koptische Version herangezogen. Diese Übersetzungen sind zweifellos direkte, frühe Übertragungen aus dem Griechischen. Sie sind insgesamt am besten erforscht. Vor allem ist ihr Zeugenwert für die griechische Überlieferung des Neuen Testaments, auf den es in diesem Rahmen ankommt, seit Jahrzehnten in der Diskussion und zeichnet sich immer klarer ab. Das kann von den übrigen Versionen nicht gesagt werden (s. dazu u. S. 33*f.). Die drei genannten Übersetzungen sind wichtige Zeugnisse für die Textkonstitution. Das Folgende bezieht sich auf ihre Verwendung in der vorliegenden Ausgabe.

Die Versionen werden nur dort herangezogen, wo der ihnen zugrunde liegende griechische Text ihrer Vorlage zuverlässig zu rekonstruieren ist. Im Allgemeinen werden sie nur an den Stellen zitiert, an denen die betreffende Lesart auch durch andere griechische oder unabhängige versionelle Zeugen belegt ist. Nur in seltenen Fällen (vgl. Jak 1,17 ⸂) werden sie allein für eine griechische Variante notiert. Die unterschiedliche Sprachstruktur der griechischen Vorlage und der jeweiligen Sprache, in die übersetzt wurde, musste sorgfältig beachtet werden. Durch Sprache oder Übersetzungsstil bedingte Abweichungen bleiben unberücksichtigt. Generell können alle Versionen nur mehr oder weniger begrenzt ihre griechische Vorlage in allen Einzelheiten wiedergeben.10 In Zweifelsfällen wurde daher eine Bezeugung durch Versionen nicht notiert.11

Übersetzungen haben immer noch eine große Bedeutung für das textkritische Urteil, da sie griechische Zeugen aus früher Zeit repräsentieren. Durch die große Menge der im vergangenen Jahrhundert gefundenen griechischen Zeugen auf Papyrus und Pergament ist der Wert aber gegenüber früheren Zeiten relativiert.

Bisher wurden nur koptische Zeugen gelegentlich mit Fragezeichen mehreren Varianten derselben Stelle zugeordnet. Im Apparat der Katholischen Briefe wurde diese Form der Verzeichnung in einigen Fällen auch auf lateinische und syrische Zeugen angewandt.

Die lateinischen Übersetzungen

Für die lateinische Überlieferung des Neuen Testaments sind zwei Kategorien von Zeugen zu unterscheiden: die vom 2. Jahrhundert an entstandenen altlateinischen Übersetzungen und die im 4./5. Jahrhundert durchgeführte, mit dem Namen des Hieronymus verbundene Revision nach dem griechischen Text, die seit dem Mittelalter Vulgata genannt wird.12

Der Notierung der altlateinischen Zeugen liegen die folgenden Editionen zugrunde:

in den Evangelien

Itala. Das Neue Testament in altlateinischer Überlieferung. Nach den Handschriften hrsg. von A. Jülicher, durchgesehen und zum Druck besorgt von W. Matzkow† und K. Aland (Bd. I Matthäus-Evangelium 21972, Bd. II. Marcus-Evangelium 21970, Bd. III. Lucas-Evangelium 21976, Bd. IV. Johannes-Evangelium 1963);

in den Paulusbriefen

für Eph-Kol Bd. 24/1-2 der Vetus Latina, hrsg. von H.J. Frede, 1962-1971, für 1 Thess-Hebr Bd. 25/1-2 der Vetus Latina, hrsg. von H.J. Frede, 1975-1991;

in den Katholischen Briefen

Bd. 26/1 der Vetus Latina, hrsg. von W. Thiele 1956-1969;

in der Offenbarung

Bd. 26/2 der Vetus Latina, hrsg. von R. Gryson 2000.

Die Angaben für Apg und Röm-Gal beruhen auf Kollationen der in Appendix I genannten Handschriften.

Die lateinische Bezeugung wird zitiert wie folgt:

it

it (= Itala) fasst alle oder die Mehrheit der altlateinischen Zeugen zusammen.

a a2 aur b c

Einzelne altlateinische Handschriften werden mit den herkömmlichen Abkürzungen und Buchstaben bezeichnet;13 ihre Nummern nach der Beuroner Zählung sind der Handschriftenliste (App. I) zu entnehmen.

vg

vg (= Vulgata) steht dann, wenn die wichtigsten Ausgaben der Vulgata die lateinische Entsprechung der gleichen Lesart im Text haben. Für die einzelnen Ausgaben werden folgende Abkürzungen gebraucht:

vgcl

Biblia Sacra Vulgatae Editionis Sixti Quinti Pont. Max. iussu recognita atque edita (vgcl = Editio Clementina), Rom 1592.

vgs

Biblia Sacra Vulgatae Editionis ad concilii Tridentini praescriptum emendata et a Sixto V. P. M. recognita et approbata (vgs = Editio Sixtina), Rom 1590 (wird nur bei Abweichung von vgcl genannt).

vgww

Novum Testamentum Domini Nostri Iesu Christi Latine Secundum Editionem Sancti Hieronymi, ed. J. Wordsworth, H.J. White, et al., Oxford 1889-1954 (vgww = Wordsworth/White).

vgst

Biblia sacra iuxta Vulgatam versionem adiuvantibus B. Fischer, J. Gribomont, H.F.D. Sparks, W. Thiele recensuit et brevi apparatu instruxit Robert Weber, Editionem quintam emendatam retractatam praeparavit Roger Gryson, Stuttgart 2007 (vgst = Vulgata Stuttgartiensis).

vgms/mss

vgms/mss bezeichnet einzelne von vg abweichende Vulgatahandschriften.

latt

latt steht, wenn die gesamte lateinische Überlieferung die gleiche griechische Lesart bezeugt.

lat(t)

lat(t) zeigt an, dass die gesamte lateinische Überlieferung mit Ausnahme einiger Zeugen, die innerversionell bedingte Abweichungen aufweisen, die gleiche Lesart bezeugt.

lat

lat steht bei Lesarten, die von der Vulgata und einem Teil der altlateinischen Überlieferung bezeugt werden.

Die syrischen Übersetzungen

Die verschiedenen syrischen Übersetzungen (Vetus Syra ca. 3./4. Jh.; Peschitta ca. 5. Jh.; Philoxeniana A.D. 507/08; Harklensis A.D. 615/616) sind durch jeweils verschiedene Übersetzungsintentionen gekennzeichnet. Von sehr freier, idiomatisch korrekter Übertragung in den Anfängen geht die Entwicklung zu einer größtmöglichen Konformität mit der griechischen Vorlage, die sich zulasten des syrischen Ausdrucks auswirkt. Die Verzeichnung dieser Versionen als Zeugen für den griechischen Text muss dem Rechnung tragen. Entsprechend kann die späteste, formal wörtliche Übertragung relativ am häufigsten zitiert werden, da sie die Rekonstruktion ihrer Vorlage meist eindeutig gestattet. Zur Verzeichnung der syrischen Versionen gilt Folgendes:

sy

sy: Die gesamte syrische Überlieferung bezeugt die angegebene Variante. In Jc, 1P und 1J gilt diese Aussage für alle herangezogenen Peschitta- und Harklensishandschriften, in 2P, 2/3J und Jd für alle herangezogenen Philoxeniana- und Harklensishandschriften, im übrigen NT für alle zugrunde gelegten syrischen Ausgaben.

Die Vetus Syra ist in zwei Handschriften (Syrus Sinaiticus und Syrus Curetonianus) erhalten. Sie weisen beträchtliche Textdifferenzen auf und werden daher immer nach beiden Handschriften getrennt zitiert. Der Syrus Curetonianus bietet eine revidierte Form der im Syrus Sinaiticus vorliegenden älteren Übersetzung. Sie werden nach folgenden Ausgaben zitiert:

sys

sys (= Syrus Sinaiticus). The Old Syriac Gospels or Evangelion da-mepharreshê, being the text of the Sinai or Syro-Antiochene Palimpsest, ed. by Agnes Smith Lewis, London 1910.

Diese Evangelienhandschrift (Palimpsest des 4./5. Jh.s) enthält folgende Lücken: Mt 6,10-8,3; 16,15-17,11; 20,25-21,20; 28,7-Ende. - Mk 1,1-12; 1,44-2,21; 4,18-41; 5,26-6,5. - Lk 1,16-38; 5,28-6,11. - Joh 1,1-25; 1,47-2,15; 4,38-5,6; 5,25-46; 14,10-11; 18,31-19,40.

syc

syc (= Syrus Curetonianus). Evangelion da-mepharreshê. The Curetonian Version of the Four Gospels, ed. by F. Crawford Burkitt, Cambridge 1904.

D.L. McConaughy, A recently discovered folio of the Old Syriac (Syc) text of Luke 16,13-17,1 -- Biblica 68 (1987) 85-88.

Auch diese Evangelienhandschrift (Pergamenthandschrift des 5.Jh.s) ist lückenhaft, hier fehlen: Mt 8,23-10,31; 23,25-Ende. - Mk 1,1-16,17. - Lk 1,1-2,48; 3,16-7,33; 24,44-51. - Joh 1,42-3,5; 8,19-14,10; 14,12-15; 14,19-21.24-26; 14,29-Ende.

Für textkritische Entscheidungen zur Verzeichnung des Syrus Curetonianus wurden auch die folgenden Spezialausgaben herangezogen:

G.A. Kiraz, Comparative Edition of the Syriac Gospels (s. unter syh);

E. Jan Wilson, The Old Syriac Gospels. Studies and Comparative Translations, 2 vols. Louaize/Piscataway 22003.

syp

syp (= Peschitta). Die Peschitta (deren Kanon die kleinen Katholischen Briefe und die Apokalypse nicht enthält) ist die im syrischen Bereich am stärksten verbreitete Übersetzung. Sie wird nach der Ausgabe der British and Foreign Bible Society verzeichnet:

J. Pinkerton und R. Kilgour, The New Testament in Syriac. London 1920 (mehrere Nachdrucke).

Diese Ausgabe hat keinen kritischen Apparat, sie übernimmt aber für die Evangelien den Text der kritischen Ausgabe von:

Ph. E. Pusey und G.H. Gwilliam, Tetraeuangelium Sanctum iuxta simplicem Syrorum versionem. Oxford 1901 (Piscataway 2003).

Für Jc, 1P und 1J liegt die Ausgabe von B. Aland (1986; s. unter syh) zugrunde.

syph

syph (= Philoxeniana). Diese erste monophysitische syrische Bibel-übersetzung, veranlasst durch den Bischof Philoxenos von Mabbug im Jahre 507/508, ist als Ganzes verloren. Erhalten sind in einer Reihe von Handschriften die kleinen Katholischen Briefe (2 Petr, 2/3 Joh, Jud) und die Apokalypse. Ihre Zuweisung zur Philoxeniana ist nicht gesichert. Es handelt sich aber auf jeden Fall um eine Übersetzung des 6. Jh.s. Sie wird nach folgenden Ausgaben verzeichnet:

Remnants of the Later Syriac Versions of the Bible, Part I: New Testament, the Four Minor Catholic Epistles in the Original Philoxenian Version, ed. by John Gwynn. London/Oxford 1909 (Piscataway 2005).14

The Apocalypse of St. John in a Syriac version hitherto unknown, ed. by John Gwynn. Dublin/London 1897 (Piscataway 2005).

syh

syh (= Harklensis). Die Übersetzung des Thomas von Harqel (Heraklea, daher Harklensis) aus dem Jahr 616 ist die einzige syrische Version, die für das gesamte Neue Testament erhalten ist.

Die Evangelien der harklensischen Version werden zitiert nach der Ausgabe von G.A. Kiraz, Comparative Edition of the Syriac Gospels: Aligning the Sinaiticus, Curetonianus, Peshîttâ and Harklean Versions, 4 vols [NTTS XXI/1-4]. Leiden 1996 (Piscataway 32004). Im Zuge der Umstellung auf die neue Edition wurden zahlreiche Notierungen zum Syrischen im Bereich der Evangelien revidiert.

Die Acta müssen noch nach der Editio princeps zitiert werden, in der im Wesentlichen die Handschrift New College 333 (Oxford, ca. 12. Jh.) zugrunde gelegt ist. Der Editor J. White identifizierte diesen Textzeugen irrtümlich mit der Versio Philoxeniana: Actuum Apostolorum et Epistolarum tam Catholicarum quam Paulinarum versio syriaca Philoxeniana cum interpretatione et annotationibus. Oxonii 1799-1803.

Die Paulusbriefe der harklensischen Version werden nach der folgenden Ausgabe zitiert, in der die gesamte syrische Überlieferung einschließlich der wichtigsten Zitate bei den syrischen Kirchenschriftstellern dokumentiert ist: B. Aland/A. Juckel, Das Neue Testament in syrischer Überlieferung, vol. II: Die Paulinischen Briefe. Teil 1: Röm und 1.Kor, ANTT 14; Teil 2: 2.Kor, Gal, Eph, Phil und Kol, ANTT 23; Teil 3: 1./2. Thess, 1./2. Tim, Tit, Phm und Hebr, ANTT 32. Berlin - New York 1991/1995/2002.

Den Großen Katholischen Briefen liegt folgende Ausgabe zugrunde: B. Aland in Verbindung mit A. Juckel, Das Neue Testament in syrischer Überlieferung, vol. I: Die Großen Katholischen Briefe, ANTT 7. Berlin - New York 1986. - Ein weiteres Harklensismanuskript, das in der genannten Ausgabe noch nicht berücksichtigt werden konnte, in der ECM aber verwertet wurde, ist MS syr 15 der John Rylands University Library in Manchester.

Für 2P, 2J, 3J und Jd liegen unveröffentlichte Kollationen der für Jc, 1P und 1J benutzten Harklensismanuskripte zugrunde.

Die Offenbarung des Johannes wird zitiert nach der Fotoausgabe von A. Vööbus, The Apocalypse in the Harklean version. A facsimile Edition of MS. Mardin Orth. 35, fol. 143r-159v (CSCO 400/subs. 56). Louvain 1978.

syhmg

syhmg: Marginallesart der Harklensis, die die angegebene Variante bezeugt. Die Marginallesart entstammt nicht der Harklensisvorlage selbst, sondern ist aus weiteren beigezogenen griechischen Handschriften entnommen. In den Katholischen Briefen (Jc-Jd) gilt diese Aussage für alle herangezogenen Harklensishandschriften (sofern sie Marginallesarten enthalten), in der Johannes-Apokalypse für die zugrunde gelegte Handschrift, im übrigen NT für die zugrunde gelegte(n) Harklensisausgabe(n).

syh**

syh**: Durch kritische Zeichen (Asteriskos und Metobelos) eingeschlossene Harklensislesart, die die angegebene Variante bezeugt. Eine so markierte Lesart entstammt nicht der Harklensisvorlage selbst, sondern ist aus weiteren beigezogenen griechischen Handschriften entnommen. In den Katholischen Briefen (Jc-Jd) gilt diese Aussage für alle herangezogenen Harklensishandschriften (sofern sie kritische Zeichen enthalten), in der Johannes-Apokalypse für die zugrunde gelegte Handschrift, im übrigen NT für die zugrunde gelegte(n) Harklensisausgabe(n).

(sy)

(sy): Alle zur Stelle vorhandenen syrischen Versionen bezeugen mit geringfügigen Abweichungen die angegebene Variante.

sy(s), sy(c), sy(p), sy(h), sy(ph)

sy(s), sy(c), sy(p), sy(h), sy(ph): Alle zur Stelle vorhandenen syrischen Versionen bezeugen die angegebene Variante. Nur die in Klammern stehende Version weicht davon geringfügig ab.

(sys), (syc), (syp), (syh), (syph)

(sys); (syc), (syp), (syh), (syph): Die in Klammern stehende syrische Version weicht geringfügig von der griechischen Variante ab, die sie bezeugt.

Nur in den Katholischen Briefen:

ms

ms: Eine Handschrift der voranstehenden Version bezeugt die angegebene Variante.

mss

mss: Zwei oder mehr Handschriften der voranstehenden Version bezeugen die angegebene Variante.

Die koptischen Übersetzungen

Das sog. Koptische besteht aus verschiedenen Dialekten, die erst in christlicher Zeit Schriftform erlangten. Übersetzungen des Neuen Testaments begannen im 3. Jahrhundert und sind in folgenden Dialekten nachzuweisen:

ac

ac = achmimisch

ly

ly = lykopolitanisch (= subachmimisch)

bo

bo = bohairisch

mae

mae = mittelägyptisch (= mesokemisch)

cw

cw = Dialekt W (= crypto-mesokemisch, mittelägyptisch-faijumisch

pbo

pbo = protobohairisch

sa

sa = sahidisch

fa

fa = faijumisch

cv

cv = Dialekt V

Handschriftlich vollständig überliefert sind die Schriften des Neuen Testamentes auf Sahidisch und Bohairisch. Diese Übersetzungen gehen sicher direkt auf griechische Vorlagen zurück. Handschriftlich fragmentarisch überliefert sind die Bücher in den anderen Dialekten.15 Die Bezüge der Versionen untereinander, innerversionelle Entwicklungen sowie redaktionelle Eingriffe unter Vorlage griechischer Texte sind Gegenstand der Forschung und noch nicht umfassend geklärt.

ac, ly usw.

Die Sigel ohne weiteren Zusatz bezeichnen jeweils die gesamte handschriftliche Überlieferung des angegebenen Dialekts.

Die koptischen Versionen werden im Apparat notiert wie folgt:

co

co: Alle zur Stelle vorhandenen koptischen Versionen bezeugen die angegebene griechische Variante.
Bei der sahidischen und der bohairischen Version wird durch Exponenten angezeigt, wie viele Handschriften die angegebene Lesart vertreten. Wegen des unterschiedlichen Umfangs der spärlicher bezeugten sahidischen und der reich bezeugten bohairischen Version gelten dabei folgende differierende Regelungen:

sams, boms

sams, boms: Eine sahidische oder bohairische Handschrift bezeugt die angegebene Variante.

samss

samss: Zwei oder mehr sahidische Handschriften bezeugen die angegebene Variante.

bomss

bomss: Zwei bis vier bohairische Zeugen überliefern die angegebene Variante.

bopt

bopt (= bopartim): Fünf oder mehr bohairische Zeugen überliefern die angegebene Variante.

Die in der Ausgabe von Horner (s. unten) durch ein Sammelsigel (Buchstabe ohne Exponent) als zusammengehörig gekennzeichneten bohairischen Handschriften werden dabei als ein Zeuge gewertet. Als mehrere Zeugen werden sie nur dann gezählt, wenn auch Horner differenzierte.

boms/mss – bo

Wenn boms oder bomss von der übrigen bohairischen Überlieferung abweicht, wird diese mit bo bezeichnet. Wenn bopt von ihr abweicht, wird der Rest ebenfalls als bopt notiert.

sams/mss – sams/mss

Die sahidische Überlieferung besteht im Allgemeinen nur aus relativ wenigen Zeugen. Wenn daher sams oder samss von der übrigen sahidischen Überlieferung abweicht, wird auch der Rest mit sams oder samss verzeichnet.

( )

( ): Die griechische Vorlage der in Klammern stehenden Version weicht geringfügig von der Variante, bei der sie notiert ist, ab.

sams(s), boms(s)

sams(s), boms(s): Einige sahidische bzw. bohairische Handschriften bezeugen die angegebene Variante, zum Teil mit geringfügiger Abweichung.

Selten begegnet die folgende Art der Verzeichnung, wenn die Zuordnung zu mehreren Varianten derselben Stelle möglich ist:

sa? bo? usw.

sa? bo? usw.: Die Version bezeugt nicht mit letzter Sicherheit die angegebene Variante.

sa? – sa? / bo? – bo? usw.

sa? – sa? / bo? – bo? usw.: Einem versionellen Ausdruck können zwei verschiedene Varianten zu einer Stelle zugrundeliegen. Eine dritte Variante desselben Komplexes kann mit Sicherheit ausgeschlossen werden (vgl. Mt 5,32 ⸄ ).
Diese Verzeichnung wird nicht bei geringfügigen Abweichungen von der Hauptvariante verwendet, die in Klammern stehen.

Den Angaben zu den koptischen Übersetzungen liegen folgende Ausgaben und/oder die entsprechenden Handschriften zugrunde:

für das Sahidische:

G. Horner, The Coptic Version of the New Testament in the Southern Dialect, otherwise called Sahidic and Thebaic, 7 Bände, Oxford 1911-1924;

R. Kasser, Papyrus Bodmer XIX, Évangile de Matthieu XIV,28-XXVIII,20; Épître aux Romains I,1-II,3 en sahidique, Genf 1962 (benutzt für Mt, 4./5. Jh.);

H. Quecke, Das Markusevangelium saïdisch. Text der Handschrift PPalau Rib. Inv. Nr. 182 mit den Varianten der Handschrift M 569, Barcelona 1972 (Mk, 5. Jh.);

H. Quecke, Das Lukasevangelium saïdisch. Text der Handschrift PPalau Rib. Inv. Nr. 181 mit den Varianten der Handschrift M 569, Barcelona 1977 (Lk, 5. Jh.);

H. Quecke, Das Johannesevangelium saïdisch. Text der Handschrift PPalau Rib. Inv. Nr. 183 mit den Varianten der Handschriften 813 und 814 der Chester Beatty Library und der Handschrift M 569, Barcelona 1984 (Joh, 5. Jh.);

H. Thompson, The Coptic Version of the Acts of the Apostles and the Pauline Epistles, Cambridge 1932, Chester Beatty Codex A/B (Apg und Paulus, A um 600, B 7. Jh.);

K. Schüssler, Die Katholischen Briefe in der koptischen (sahidischen) Version, [Pierpont Morgan M 572], CSCO 528/529, Louvain 1991 (Kath. Briefe, 9. Jh.).

für das Bohairische:

G. Horner, The Coptic Version of the New Testament in the Northern Dialect, otherwise called Memphitic and Bohairic, 4 Bände, Oxford 1898-1905.

für das Achmimische:

F. Rösch, Bruchstücke des ersten Clemensbriefes nach dem achmimischen Papyrus der Straßburger Universitäts- und Landesbibliothek mit biblischen Texten derselben Handschrift, Straßburg 1910 (Joh, Jak, 4. Jh.).

für das Lykopolitanische:

H. Thompson, The Gospel of St. John according to the earliest Coptic manuscript, London 1924 (Joh, 4. Jh.).

für das Mittelägyptische:

H.-M. Schenke, Das Matthäus-Evangelium im mittelägyptischen Dialekt des Koptischen (Codex Scheide), Berlin 1981 (Mt, 4./5.(?) Jh.);

H.-M. Schenke, Das Matthäus-Evangelium im mittelägyptischen Dialekt des Koptischen (Codex Schøyen). (Manuscripts in the Schøyen Collection 2; Coptic Papyri 1), Oslo 2001. (Die Auswertung dieses Zeugen ist noch nicht abgeschlossen und konnte in der vorliegenden Ausgabe noch nicht berücksichtigt werden.)

H.-M. Schenke, Apostelgeschichte 1,1-15,3 im mittelägyptischen Dialekt des Koptischen (Codex Glazier, G 67), Berlin 1991 (Apg, 5. Jh.).

für den Dialekt W:

E. Husselman, The Gospel of John in Fayumic Coptic (P. Mich. Inv. 3521), Ann Arbor 1962 (Joh, 4./5.(?) Jh.).

für den Dialekt V:

H.-M. Schenke (in Zusammenarbeit mir R. Kasser), Papyrus Michigan 3520 und 6868 (a). Ecclesiastes, Erster Johannesbrief und Zweiter Petrusbrief im fayumischen Dialekt (TU 151). Berlin-New York 2003.

für das Protobohairische:

R. Kasser, Papyrus Bodmer III, Évangile de Jean et Genèse I-IV,2 en bohaïrique, CSCO 177, Louvain 1958 (Joh, 4./5.(?)Jh.).

Im Rahmen der Vorbereitung der ECM des Johannesevangeliums wurde der Apparat der vorliegenden Ausgabe im Bereich dieser Schrift ergänzt und modifiziert. Dies geschah unter besonderer Berücksichtigung der Handschriften sa 1, sa 4, sa 5, sa 9 und sa 10. Ferner wurden auch sa 15L, sa 19, sa 56, sa 60, sa 141 und sa 244 hierfür herangezogen.

Im Apparat zu Acta wurden koptische Notate an den Stellen hinzugefügt, an denen Varianten von 127 neu im Apparat verzeichnet wurden. Im Apparat zu den übrigen Schriften wurden nur offensichtliche Fehler korrigiert, da erst im Rahmen der ECM eine vollständige Aufarbeitung des Handschriftenmaterials erfolgen wird.

Die übrigen Übersetzungen

Die Übersetzungen ins Armenische, Georgische, Gotische, Äthiopische und Altkirchenslawische werden in der vorliegenden Ausgabe nur in Ausnahmefällen herangezogen, und zwar insbesondere dann, wenn ihrem Zeugnis innerhalb eines Variantenkomplexes zu einer Stelle besondere Bedeutung zukommt (vgl. Mk 16,8). Für eine Handausgabe schien uns dieses Verfahren angesichts der Fülle der übrigen Zeugen nach wie vor vertretbar zu sein. Für die genannten Versionen sind folgende Ausgaben wichtig:

arm

für das Armenische:

Yovhannes Zōhrapean, Astuacašunč‘ Matean Hin ew Nor Ktakaranac‘ IV. Venedig 1805.

Fr. Macler, L'Évangile arménien. Édition phototypique du manuscrit no 229 de la Bibliothèque d'Etchmiadzin. Paris 1920.

Beda O. Künzle, Das altarmenische Evangelium. Teil I. Edition; Teil II. Lexikon. Bern 1984.

geo

für das Georgische:

Robert P. Blake, The Old Georgian Version of the Gospel of Matthew from the Adysh Gospels with the Variants of the Opiza and Tbet' Gospels, ed. with a Latin translation. (PO XXIV,1). Paris 1933. - Ders., The Old Georgian Version of the Gospel of Mark … (PO XX,3). Paris 1928. - Ders. / Brière, Maurice, The Old Georgian Version of the Gospel of John … (PO XXVI,4). Paris 1950. - Brière, Maurice, La version géorgienne ancienne de l'Évangile de Luc, d'après les Évangiles d'Adich, avec les variantes des Évangiles d'Opiza et de Tbet', éditée avec une traduction latine. (PO XXVII,3). Paris 1955.

Gérard Garitte, L'ancienne version géorgienne des Actes des Apôtres d'après deux manuscrits du Sinai (Bibliothèque du Muséon 38). Louvain 1955.

K‘. Dzocenidze / K‘. Daniela, Pavles epistolet‘a k‘art‘uli versiebi. Tbilisi 1974.

K‘. Lort‘k‘ip‘anidze, Kat‘olike epistolet‘a k‘art‘uli versiebi X-XIV saukunet‘a helnacerebis mihedvit‘. Tbilisi 1956.

I. Imnaišvili, Iovanes gamoc‘hadeba da misi t‘argmaneba. Dzveli k‘art‘uli versia. Tbilisi 1961.

got

für das Gotische:

W. Streitberg, Die gotische Bibel (Germanische Bibliothek II,3). Heidelberg 1908 (2. verb. Auflage 1919). 7. Aufl. mit einem Nachtrag von P. Scardigli, Heidelberg 2000.

aeth

für das Äthiopische:

Petrus Aethiops, Testamentum Novum cum Epistola Pauli ad Hebraeos. Rom 1548.

T. Pell Platt, Novum Testamentum Domini nostri et Salvatoris Jesu Christi Aethiopice. London 1830.

L. Hackspill, Die äthiopische Evangelienübersetzung (Math. I-X), Zeitschrift für Assyriologie 9 (1896) 117-196; 367-388.

R. Zuurmond, Novum Testamentum Aethiopice. The Synoptic Gospels. General Introduction, Edition of the Gospel of Mark (Äthiopistische Forschungen 27). Stuttgart 1989.

R. Zuurmond, Novum Testamentum Aethiopice, part III: The Gospel of Matthew (Äthiopistische Forschungen 55). Wiesbaden 2001.

M. G. Wechsler, Evangelium Iohannis Aethiopicum (CSCO 617). Louvain 2005.

L. C. Niccum, The Book of Acts in Ethiopic (with Critical Text and Apparatus) and its Relation to the Greek Textual Tradition. Notre Dame 2000.

J. Hofmann, Die äthiopische Übersetzung der Johannes-Apokalypse (CSCO 281/282, script. aeth. 55/56). Louvain 1967.

S. Uhlig/H. Maehlum, Novum Testamentum Aethiopice: Die Gefangenschaftsbriefe (Äthiopistische Forschungen 33). Wiesbaden 1993.

S. Uhlig / J. Hofmann, Novum Testamentum Aethiopice. Die Katholischen Briefe (Äthiopistische Forschungen 29). Stuttgart 1993.

slav

für das Altkirchenslawische:

V. Jagić, Quattuor evangeliorum codex glagoliticus olim Zographensis nunc Petropolitanus. Berlin 1879 (Graz 1954). - Ders., Quattuor evangeliorum versionis palaeoslovenicae codex Marianus glagoliticus. Berlin 1883 (Graz 1960).

J. Vajs, Evangelium sv. Matouśe. Text rekonstruovaný. Praha 1935; Evangelium sv. Marka. Text rekonstruovaný. Praha 1935; Evangelium sv. Lukáše. Text rekonstruovaný. Praha 1936; Evangelium sv. Jana. Text rekonstruovaný Praha 1936.

J. Vajs / J. Kurz, Evangeliarium Assemani. Codex vaticanus 3. slavicus glagoliticus, vol. I-II. Praha 1929/1955.

A. Alekseev et al., Evangelie ot Matfeja, St. Petersburg 2005; Evangelie ot Ioanna, St. Petersburg 1998.

V. Ščepkin, Savvina kniga. St. Petersburg 1903 (Graz 1959).

Ae. Kałužniacki, Actus epistolaeque apostolorum palaeoslovenice ad fidem codicis Christinopolitani. Wien 1896.

G. A. Il'inskij, Slepćenskij apostol XII veka. Moskva 1912.

D. E. Stefanović, Apostolos-Lektionar aus Sisatovac in der Fruska Gora aus dem Jahre 1324 [in Vorbereitung].

R. Kovačević / D. E. Stefanović, Matičin-Apostol (13. Jh.). Belgrade 1979.

Arch. Amfilochij, Apokalipsis XIV veka Rumjancevskago muzeja. Moskva 1886.

4. Die Zitate bei den Kirchenvätern

Die Zitate der frühen Kirchenschriftsteller sind Zeugen für den Text der von ihnen herangezogenen Handschriften. Da sich die Schriften der Kirchenväter meist recht gut räumlich als auch zeitlich einordnen lassen, ist ihr Zeugnis für die Textgeschichte des Neuen Testaments und damit auch für die Rekonstruktion des Ausgangstextes seiner Überlieferung von großer Bedeutung. Für die Textkritik sind sie daher vor allem als indirekte Zeugen für die von ihnen benutzten Handschriften relevant. Das heißt, dass von den Vätern gebotene Textgestalten, die auf das Zitierverhalten des jeweiligen Autors zurückgeführt werden können oder die erst im Laufe der handschriftlichen Überlieferung der Kirchenväterwerke selbst entstanden sind, im Apparat einer Handausgabe des Neuen Testaments keinen Platz finden sollten.

Daher sind die Kirchenväterzitate wie schon in der Vorgängerausgabe auch im Rahmen der 28. Auflage des Nestle-Aland recht restriktiv verzeichnet worden, d.h. nur dann, wenn sie als verlässliche Zeugen der von ihnen herangezogenen Handschriften gelten können.

Dabei sind bei der Verzeichnung der Zitate in der neuen Auflage keine wesentlichen Veränderungen nötig gewesen, da die grundlegende Revisionsarbeit schon in der 27. Auflage geleistet worden war und nur noch durchgesehen und in wenigen Fällen korrigiert und ergänzt werden musste. Allein im Corpus der Katholischen Briefe ist die Notierung der Kirchenväterzitate nach der ECM überprüft und ergänzt worden.

Autoren, die nur indirekt durch Zitate bei anderen Vätern überliefert sind, werden mit Verweis auf ihre Quellen im Exponenten verzeichnet (vgl. Mar[cus/Marcosii]Ir). Abweichend von dieser Regel erscheint nur der Gnostiker Theodot unter dem Sigel ClexThd, um anzudeuten, dass in den Excerpta ex Theodoto ursprüngliches Zitat und clementinische Bearbeitung nicht sicher unterschieden werden konnten.

Die Herkunft der Zitate wird aber vor allem für die Notate aus Marcion angegeben. Hier wird jeweils vermerkt, ob die Angaben Tertullian, Epiphanius oder Adamantius (vgl. McionT/E/A) entnommen sind. Der Benutzer wird damit angesichts der bekannt schwierigen Überlieferungssituation in die Lage versetzt, sich ein eigenes Urteil über die Vertrauenswürdigkeit einer Angabe zu bilden. Die Frage, welchen Text die marcionitische Ausgabe bot, ist nach wie vor ungeklärt. In der vorliegenden Auflage des Novum Testamentum Graece sind die Verzeichnungen zu Marcion im Wesentlichen auf die genannten direkten Quellen beschränkt worden. Nur gelegentlich sind marcionitische Zitate aus der übrigen griechischen und lateinischen Literatur berücksichtigt worden.

Die Zitate aus lateinischen Vätern sind entsprechend behandelt. Bei Autoren mit wichtigem Zitatgut werden Angaben aus Vätern bis zum 8. Jahrhundert aufgenommen.

Folgende Abkürzungen und Sigla begegnen im Zusammenhang der Zitate aus den Vätern:

( )

( ) Das Zitat weicht geringfügig von der Variante, zu der es angegeben ist, ab.

ms, mss

ms, mss: Ein Autor verweist darauf, dass ihm eine oder mehrere neutestamentliche Handschriften bekannt sind, die die angegebene Variante lesen.

txt/com

txt/com: In einem Kommentar unterscheidet sich der der Auslegung vorangestellte Bibeltext (txt), auch Lemma genannt, von dem aufgrund des Kommentarteils (com) zu erhebenden Wortlaut des Kirchenväterzitats16.

lem

lem: Das Zitat entstammt einem lemma, also dem laufenden Bibeltext. Eine Rekonstruktion des Textes des Vaters aus dem Kommentarteil ist nicht möglich. (Eine gewisse Vorsicht ist bei Angaben dieser Art geboten.)

pt/pt

pt/pt (partim/partim): Ein Autor bietet bei mehrfachem Zitieren dieselbe Stelle in verschiedenen Varianten. Beide Sigla ergänzen einander und sind, wo möglich, stets beide verzeichnet. Fehlt eine der beiden Gegenlesarten, so hat dies seinen Grund entweder darin, dass die Textlesart zu einer Variante im Apparat nicht ausgewiesen wird, oder dass der Kirchenvater eine weitere Lesart bietet, die sich nicht in den Rahmen des Variantenspektrums einfügt.

vid

vid (videtur): Wahrscheinlich bezeugt der Autor die Bezugsvariante. Die Angabe ist jedoch nicht völlig sicher zu begründen.

v.l.

v.l. (varia lectio): Nur eine oder mehrere Handschriften eines Vaters bezeugen die angegebene Variante aus der Überlieferung.

1739mg

1739mg: Marginalnotiz der griechischen Handschrift 1739 mit Lesart eines Kirchenvaters (z.B. Eph. 3,18).

Sigelverzeichnis für die Kirchenväter

Acac Acacius Caesariensis †366
Ad Adamantius 300/350
Ambr Ambrosius †397
Ps Ambr Ps Ambrosius
Ambst Ambrosiaster 366-384
Apr Apringius Pacensis 531-548
Arn Arnobius der Jüngere †p. 455
Ath Athanasius Alexandrinus †373
Athen Athenagoras a. 180
Aug Augustinus †430
BasilCl Basilides apud Clementem II
Bas Basilius Caesariensis †379
BasA Basilius Ancyranus †ca. 374
Bea Beatus von Liébana VIII
Beda Beda Venerabilis †735
Cass Cassiodorus †p. 580
Chr Johannes Chrysostomus †407
Cl Clemens Alexandrinus †a. 215
Cllat Clemens Al. lat. Übersetzung
ClexThd Clemens ex Theodoto
Clhom Pseudoklementinische Homilien IV?
2Cl 2 epistula Clementis II
Cn Johannes Cassianus †ca. 435
Cyp Cyprianus †258
Cyr Cyrillus Alexandrinus †444
CyrJ Cyrillus von Jerusalem †386
Didache Didache ca. 100
Did Didymus Alexandrinus †398
Dion Dionysius Alexandrinus ca. 264/265
Ephr Ephraem Syrus †373
Epiph Epiphanius Constantiensis †403
Eus Eusebius Caesariensis †339/340
Firm Firmicus Maternus †p. 360
Fulg Fulgentius †527?
GrNy Gregorius Nyssenus †394
Hes Hesychius †p. 451
Hier Hieronymus †420
Hil Hilarius †367
Hipp Hippolytus †235
Ir Irenaeus II
Irlat Irenaeus, lat. Übersetzung a. 395
Irarm Irenaeus, armen. Übersetzung IV/V
JulCl Julius Cassianus apud Clementem II
Ju Justinus †ca. 165
Lact Lactantius †p. 317
Lcf Lucifer †ca. 371
McionT/E/A Marcion nach Tertullian/Epiphanius/Adamantius II
Marc Marcus Eremita †p. 430
MarIr Marcus/Marcosii apud Irenaeum II
MVict Marius Victorinus †p. 363
Meth Methodius Olympius †p. 250
Nic Nicetas v. Remesiana †p. 414
Nil Nilus Ancyranus †ca. 430
Nov Novatianus †p. 251
OphitesIr lat Die Ophiten nach Irenäus
Or Origenes †254
Orlat Origenes, lat. Übersetzung
Ors Origenes Supplementum bezeichnet ein langes Lemma (Joh 2,12-25) in Origenes' Johannes-Kommentar (vor Buch X,1; ed. Preuschen 170), das anstelle des ausgefallenen Originals schon früh in den Text eingefügt wurde.
Oros Orosius †p. 418
Pel Pelagius †p. 418
Polyc Polycarpus Smyrnensis †156
Prim Primasius †ca. 567
Prisc Priscillianus †385/386
Prosp Prosper †p. 455
Ptol Ptolemaeus a. 180
PtolIr Ptolemaeus apud Irenaeum
Qu Quodvultdeus †ca. 453
Socr Socrates Scholasticus †p. 439
Spec Speculum, Pseudo-Augustinus V
Tert Tertullianus †p. 220
Thret Theodoretus Cyrrhensis †ca. 466
Theoph Theophilus Alexandrinus †412
Tit Titus Bostrensis †a. 378
Tyc Tyconius †p. 390
Vic Victorinus Petavionensis †304
Vig Vigilius v. Thapsus †p. 484

IV. DIE BEIGABEN AM ÄUSSEREN UND INNEREN RAND

1. Der Apparat am äußeren Rand

Der Apparat am äußeren Rand verweist auf Schriftstellen, die dem besseren Verständnis des Textes dienen. Es handelt sich im Einzelnen 1. um Parallelen und Dubletten innerhalb der neutestamentlichen Schriften, 2. um Zitate und Anspielungen aus alttestamentlichen Schriften, 3. um Stellen aus Neuem und Altem Testament sowie frühjüdischem Schrifttum, die in ihrer Begrifflichkeit oder von der Sache her zu einem Vergleich mit den Bezugsversen herausfordern.

2-4: Mc 1,40-45 L 5,12-16

1.: Zu Beginn jedes Abschnitts werden eventuelle Abschnittsparallelen und -dubletten in halbfettem Druck verzeichnet. Vorweg wird der Textabschnitt genannt, auf den sie sich beziehen. Z.B. steht bei Mt 8,2 am Rand: 2-4: Mc 1,40-45 L 5,12-16; d.h.: Die Perikopen Mk 1,40-45 und Lk 5,12-16 bilden Parallelen zu Mt 8,2-4.

3: Mc 10,15 L 18,17

Weitere, weniger umfängliche Parallelen, die im Verlauf eines Abschnitts hinzukommen, werden an Ort und Stelle notiert und sind dort durch die vorangestellte kursive Angabe des Verses erkennbar, auf den sie sich beziehen. Z.B. steht bei Mt 18,3 am Rand: 3: Mc 10,15 L 18,17; d.h.: Die Verse Mk 10,15 und Lk 18,17 bilden Parallelen zu Mt 18,3.

/

Ein Schrägstrich (/) trennt unterschiedliche (Gruppen von) Parallelen; oft trennt er zwischen Mk- und primär Mk-abhängigen Mt- und Lk-Texten einerseits und Q-abhängigen Mt- und Lk-Texten andererseits. Z.B. steht bei Mt 14,13 am Rand: 13-21: Mc 6,32-44 L 9,10b-17 J 6,1-13 / Mt 15,32-39 Mc 8,1-10. Hier trennt der Schrägstrich zwischen Mk 6,32-44 samt den davon abhängigen Parallelen und Mk 8,1-10 und der davon abhängigen Parallele. Bei Mt 10,9 steht am Rand: 9-14: Mc 6,8-11 L 9,3-11 / L 10,4-11. Hier trennt der Schrägstrich zwischen Mk und der Mk-abhängigen Lk-Parallele einerseits und der Q-abhängigen Parallele andererseits.

Mch 5,1.3

2.: Direkte Zitate aus dem Alten Testament sind im Text durch Kursivschrift hervorgehoben; am Rand wird in Kursivschrift die Stelle angegeben, wo sie im Alten Testament stehen (z.B. Mch 5,1.3 bei Mt 2,6). Anspielungen stehen in der Normaltype (vgl. zu Mt 4,4 die Angabe von Zitat und Anspielung Dt 8,3 Sap 16,26). Die Verweise auf das Alte Testament beziehen sich in Text und Zählung auf die Biblia Hebraica, wenn sie nicht anders gekennzeichnet sind.

 kennzeichnet Verweise auf die Septuaginta, wobei gelegentlich auch Sonderlesarten bestimmter Handschriften angegeben werden:

(A)

(A) bedeutet z.B., dass der neutestamentliche Text einer Lesart des Codex Alexandrinus in der Septuaginta entspricht.

Aqu, Symm, Theod

Aqu, Symm, Theod kennzeichnen Verweise auf die Übersetzungen von Aquila, Symmachus oder Theodotion.

3.: Die sonstigen Belegstellen werden in Normaltype angegeben und stehen nach Möglichkeit parallel zu dem Vers, auf den sie sich beziehen.

. / ;

Unter den Belegstellen stehen die am Anfang, die aus derselben Schrift stammen. Die Schrift selbst wird in solchen Fällen nicht noch einmal eigens genannt. Ein Tiefpunkt trennt - hier wie überhaupt - Versangaben aus demselben Kapitel, ein Semikolon Stellenangaben aus verschiedenen Kapiteln derselben Schrift.

s/ss

s/ss (= sequens/sequentes) schließt den oder die nächstfolgenden Verse in die Angaben ein.

c

c (= capitulum) bezeichnet Verweise auf vollständige Kapitel.

p

p verweist auf Parallelen, die es zu der angegebenen Stelle gibt und die dort ebenfalls genannt oder über diese Stelle aufzufinden sind.

!

Ein Ausrufezeichen hinter einer Schriftstelle kennzeichnet diese als „Sammelstelle‟, an der weitere einschlägige Schriftstellen zu finden sind. Eine Sammelstelle bietet in der Regel zunächst einschlägige Stellen aus derselben Schrift; danach verweist sie u.U. auf weitere Sammelstellen in anderen Schriften, wo Belege aus diesen anderen Schriften gesammelt sind.

·

Ein Hochpunkt trennt Angaben zu verschiedenen Abschnitten desselben Verses.

|

Ein senkrechter Strich beschließt die Notate, die sich auf denselben Vers beziehen. Dies ist dann erforderlich, wenn zu einem Vers eine größere Zahl von Verweisen gegeben wird, die nicht alle genau auf der Höhe des entsprechenden Textes angeordnet werden können (vgl. zu Mt 6,9), oder wenn wegen des Beginns eines neuen Verses innerhalb einer Zeile ansonsten unklar wäre, auf welchen Vers sich die jeweiligen Verweise beziehen (vgl. zu Mt 1,20 und 21).

Die Abkürzungen, die im Randapparat die einzelnen Schriften bezeichnen, sind knapper gehalten als üblich. Es gelten die folgenden Abkürzungen:

I. Für die alttestamentlichen Schriften:

Gn (Genesis), Ex (Exodus), Lv (Leviticus), Nu (Numeri), Dt (Deuteronomium; Genesis-Deuteronomium: 1.-5. Mose), Jos (Josua), Jdc (Judicum, Richter), Rth (Ruth), 1Sm, 2Sm (1./2. Samuel; in Septuaginta: 1./2. Reg(nor)um, Könige), 1Rg, 2Rg (1./2. Reg(nor)um, Könige; in Septuaginta: 3./4. Reg(nor)um, Könige), 1Chr, 2Chr (1./2. Chronik; in Septuaginta: 1./2. Paralipomenon), Esr (Esra, Esdras), Neh (Nehemia; in Septuaginta: Esdrae II, 1-10 = Esra, Esdrae II, 11-23 = Nehemia), Esth (Esther), Job (Hiob), Ps (Psalmen), Prv (Proverbia, Sprüche), Eccl (Ecclesiastes, Prediger), Ct (Canticum, Hohes Lied), Is (Isaias, Jesaja), Jr (Jeremia), Thr (Threni, Klagelieder Jeremias), Ez (Ezechiel, Hesekiel), Dn (Daniel), Hos (Hosea, Osee), Joel, Am (Amos), Ob (Obadja, Abdias), Jon (Jona), Mch (Micha, Michaeas), Nah (Nahum), Hab (Habakuk), Zph (Zephania, Sophonias), Hgg (Haggai, Aggaeus), Zch (Zacharja, Zacharias), Ml (Maleachi, Malachias).

II. Für die Apokryphen und Pseudepigraphen des AT:

3Esr, 4Esr (3./4. Esra, Esdras; in Septuaginta: Esdrae I = 3. Esra), 1Mcc, 2Mcc, 3Mcc, 4Mcc (1.-4. Makkabäer), Tob (Tobit, Tobias), Jdth (Judith), Sus (Susanna), Bel (Bel et Draco, Bel und der Drache), Bar (Baruch), 2Bar (2. [syrischer] Baruch, Baruch-Apokalypse), 4Bar (4. Baruch, Paralipomena Jeremiae), EpistJer (Epistel Jeremias), Sir (Jesus Sirach, Siracides = Ecclesiasticus), Sap (Sapientia, Weisheit Salomos), Jub (Liber Jubilaeorum, Buch der Jubiläen), MartIs (Martyrium Isaiae, des Jesaja), PsSal (Psalmen Salomos), 1Hen (1. [äthiopischer] Henoch), 2Hen (2. [slawischer] Henoch), JosAs (Joseph und Aseneth), AssMos (Assumptio Mosis, Himmelfahrt des Mose), ApcAbr (Apokalypse des Abraham), ApcEliae (Apokalypse des Elias), TestJob (Testament des Ijob, Hiob), (die Testamente der Zwölf Patriarchen:) TestRub (des Ruben), TestSim (des Simeon), TestLev (des Levi), TestJud (des Juda), TestIss (des Issachar), TestSeb (des Sebulon, Zabulon), TestDan (des Dan), TestNaph (des Naphthali), TestJos (des Joseph), TestBenj (des Benjamin), VitAd (Vita Adae et Evae, Leben Adams und Evas), VitProph (Vitae Prophetarum).

III. Für die neutestamentlichen Schriften:

Mt (Matthäusevgl.), Mc (Markusevgl.), L (Lukasevgl.), J (Johannesevgl.), Act (Actus Apostolorum, Apostelgeschichte), (die Paulinischen Briefe:) R (an die Römer), 1K, 2K (1./2. Korinther), G (Galater), E (Epheser), Ph (Philipper), Kol (Kolosser), 1Th, 2Th (1./2. Thessalonicher), 1T, 2T (1./2. Timotheus), Tt (an Titus), Phm (an Philemon), H (Hebräerbrief), (die Katholischen Briefe:) Jc (Jakobus), 1P, 2P (1./2. Petrus), 1J, 2J, 3J (1.-3. Johannes), Jd (Judas), Ap (Apokalypse, Offenbarung des Johannes).

Diese Abkürzungen werden auch in Appendix I verwendet.

2. Der Apparat am inneren Rand

1 2 3 4 usw.

Am inneren Rand kursiv gesetzte Zahlen in großer Schrift entsprechen der am häufigsten verwendeten Kapitelzählung (den Kephalaia) in den Handschriften. Dabei ist zu beachten, dass der erste Abschnitt einer Schrift (außer bei Apg, Offb und einigen Briefen) nicht gezählt wurde. Z.B. beginnt die Kephalaiazählung in Mk erst bei 1,23, in Mt bei 2,1. Bei alternativer Kapitelzählung in den Handschriften wird die entsprechende Zahl in Klammern gesetzt. Z.B. beginnt Kap. 31 der Apostelgeschichte nach der Haupttradition bei 21,18, in einem anderen Überlieferungsstrang jedoch bei 21,15.

1
III
oder
2
X
usw.

In den Evangelien werden am inneren Rand außerdem die eusebianischen Sektions- und Kanonzahlen angegeben (Eusebs Brief an Karpian, der das System erklärt, und die Kanontafeln selbst sind S. 89*ff. wiedergegeben17). Sie stehen immer zu Beginn einer Sektion oder Perikope, deren fortlaufende Nummer die obere arabische Zahl angibt. Die römische Zahl verweist auf einen Canon mit Parallelperikopen. So gliedert Euseb durch Einteilung in kleine Sinnabschnitte den gesamten Stoff der Evangelien und ordnet sie seinen zehn Canones zu. Canon I bezieht sich auf Parallelperikopen aller vier Evangelien, die Canones II-IV auf Parallelperikopen in jeweils drei, die Canones V-IX in jeweils zwei Evangelien. Der Canon X zählt das Sondergut der vier Evangelien auf.

1
III
1
III
am inneren Rand bei Mt 1,1 bedeutet, dass zum ersten Abschnitt des Matthäusevangeliums die Parallelperikopen in Canon III zu finden sind. Der Tafel III (S. 92*) ist zu entnehmen, dass der 1. Perikope des Mt die 14. des Lk (= Lk 3,23-38) und die 1., 3. und 5. des Joh (= Joh 1,1-5.9-10.14) entsprechen.
2
X
2
X
bei Mt 1,17 verweist auf Canon X, d. h. zu dieser Perikope gibt es keine Parallelperikopen; es handelt sich hier um Sondergut des Mt.

✽ im Text kennzeichnet Stellen, an denen der Beginn einer alten Kapiteleinteilung nicht eindeutig mit einem Versanfang zusammenfällt (z.B. Lk 2,48).

Eusebs synoptisches System der Sektions- und Kanonzahlen gibt einen Einblick in seine bemerkenswerte Arbeit an den Evangelien. Noch heute ist es von Nutzen. Denn es wird in vielen Handschriften verwendet und ist dort ein effizientes Mittel zur Gliederung des fortlaufend geschriebenen Textes. Bei Kollationen bedeutet es eine wesentliche Orientierungshilfe. In diesem Sinne kann es auch dem Benutzer dieser Ausgabe dienlich sein.

V. DIE APPENDICES

Appendix I: Codices Graeci et Latini

Diese Liste enthält alle Handschriften, die in der vorliegenden Ausgabe benutzt wurden.

*

Ständige Zeugen werden durch vorangestelltes * hervorgehoben. Wenn eine Handschrift nur in einzelnen Schriften ständiger Zeuge ist, wird [*] vorangestellt; die entsprechenden Schriften werden in der vierten Spalte der Liste mit * gekennzeichnet.

Im Inhaltsverzeichnis in der rechten Spalte (cont.) wird angegeben, welche neutestamentlichen Schriften die Handschriften enthalten. Für die Inhaltsangabe der ständigen Zeugen werden dieselben knappen Abkürzungen verwendet wie im Randapparat, falls eine summarische Angabe nicht möglich ist (s. das Verzeichnis oben S. 41*f.).

e a p r

e a p r bezeichnet den Inhalt summarisch (e = Evangelien, a = Apostolos, d.h. Apostelgeschichte und Katholische Briefe, p = Paulinische Briefe, r = revelatio, Apokalypse des Johannes).

act, cath

act, cath bezeichnet Apg bzw. Katholische Briefe, wenn zwischen beidem unterschieden werden muss.

vac.

vac. (vacat, = fehlt) bezeichnet den Umfang von Lücken. Dieses Kürzel wird der summarischen Inhaltsangabe nachgestellt (vgl. bei W 032). Bei Fragmenten mit geringem Textbestand bzw. zur Verkürzung der Angaben wird der Inhalt positiv angegeben. Für das Inhaltsverzeichnis gilt ein Vers dann als vorhanden, wenn von ihm mindestens ein Buchstabe erhalten ist. Das ist bei der Verzeichnung von ständigen Zeugen im Apparat besonders zu beachten!

✝ (= mutiliert) bezeichnet bei nicht ständigen Zeugen die unvollständige Erhaltung des angegebenen Inhaltsbereichs (z.B. bei X 033: eK✝).

K

K nach der Inhaltsangabe kennzeichnet Kommentarhandschriften.

l

l bezeichnet Lektionare mit Text der Evangelien nach der Leseordnung der byzantinischen Kirche.

Bei Lektionaren kommen die folgenden speziellen Abkürzungen vor:

la

la: Lektionar mit Text des Apostolos (Apg, Katholische und Paulinische Briefe).

l+a

l+a: Lektionar mit Text des Apostolos und der Evangelien.

U-l

U-l: Unziallektionar (Majuskelschrift).

le

le: Lektionar mit Lesungen für alle Wochentage. (βδομάδες);

lesk

lesk: Lektionar mit Lesungen für die Wochentage (βδομάδες) zwischen Ostern und Pfingsten und für die Sonnabende/Sonntage (σαββατοκυριακαί) der anderen Wochen.

lsk

lsk: Lektionar mit Lesungen nur für die Sonnabende und Sonntage (σαββατοκυριακαί).

lsel (Jerus.)

lsel (Jerus.): Lektionar mit Lesungen für ausgewählte Tage (selectae) nach der Jerusalemer Ordnung.

Appendix II: Variae lectiones minores

In diesem Anhang werden die Lesarten der griechischen Texthandschriften aufgeschlüsselt, soweit sie im kritischen Apparat in Klammern stehen, d.h. geringfügige Abweichungen von der Variante bieten, bei der sie notiert sind (vgl. oben S. 14*). Der Benutzer findet den Wortlaut der gesuchten abweichenden Lesart in Appendix II bei der entsprechenden Buch-, Kapitel- und Versangabe unter demselben kritischen Zeichen wie im Apparat.

Appendix III: Loci citati vel allegati

Der Anhang enthält das Register der Zitate und Anspielungen aus dem Alten Testament, den Apokryphen und den nichtchristlichen griechischen Schriftstellern. Es fasst die am äußeren Rande der Ausgabe gegebenen Verweise zusammen. Direkte Zitate sind bei den neutestamentlichen Bezugsstellen kursiv, Anspielungen in Normaldruck gesetzt.

Kapitel- und Verszählung erfolgen nach der Biblia Hebraica. Diese Zählung liegt auch bei Septuagintazitaten und -anspielungen18 (mit Ausnahme der nur griechisch überlieferten Texte) zugrunde. Weicht in einer alttestamentlichen Schrift die Kapitel- und Verszählung der Biblia Hebraica von der Septuaginta bzw. den weiteren Übersetzungen ab, wird der Zitatenliste zu einer alttestamentlichen Schrift jeweils eine Synopse der Zählungsdifferenzen vorangestellt.

Appendix IV: Signa et Abbreviationes

In diesem Anhang werden die in der Einführung näher erklärten Zeichen und Sigla aufgelistet und nochmals knapp erklärt. Lateinische Abkürzungen allgemeiner Art werden aufgelöst und übersetzt.

1 Novum Testamentum Graecum - Editio Critica Maior IV. Die Katholischen Briefe, hg. von B. Aland, K. Aland†, G. Mink, H. Strutwolf, K. Wachtel. Stuttgart: Deutsche Bibelgesellschaft, 2. rev. Aufl. 2013.

2 Siehe dazu jetzt Gerd Mink: Contamination, Coherence, and Coincidence in Textual Transmission: The Coherence-Based Genealogical Method (CBGM) as a Complement and Corrective to Existing Approaches. In: K. Wachtel and M. Holmes (ed.), The Textual History of the Greek New Testament (SBL Text-Critical Studies 8), Atlanta 2011, S. 141-216.

3 Siehe ECM IV/2 (Begleitende Materialien), 2. rev. Aufl. 2012, S. 10-18.

4 In der ECM wird an diesen Stellen ganz auf „Byz‟ verzichtet.

5 Eine bemerkenswerte Ausnahme ist 2427, die Stephen C. Carlson als Abschrift des Markusevangeliums nach der Ausgabe Buttmanns von 1860 erwiesen hat. Vgl. Stephen C. Carlson, ‘Archaic Mark’ (MS 2427) and the Finding of a Manuscript Fake, SBL Forum, n.p. [cited Aug 2006]. Online: http://sbl-site.org/Article.aspx?ArticleID=577.

6 Im Inhaltsverzeichnis gilt ein Vers schon dann als vorhanden, wenn von ihm mindestens ein Buchstabe erhalten ist. Deshalb sind bei Fragmenten Schlüsse auf den genauen Wortbestand nicht zulässig (s. dazu u. S. 44*).

7 Siehe dazu ECM IV/2 (Begleitende Materialien), 2. rev. Aufl. 2012, S. 10-18.

8 Siehe auch das systematische Abkürzungsverzeichnis (Appendix IV).

9 Vgl. dazu J. Schmid, Studien zur Geschichte des griechischen Apokalypse-Textes (3 Bde., München 1955/1956).

10 Vgl. dazu die betreffenden Beiträge in K. Aland (Hrg.), Die alten Übersetzungen des Neuen Testaments, die Kirchenväterzitate und Lektionare [ANTT 5]. Berlin-New York 1972, und B. M. Metzger, The Early Versions of the New Testament: Their Origin, Transmission and Limitations, Oxford 1977. - Es ist zu begrüßen, dass sich allmählich ein Problembewusstsein hinsichtlich der Verzeichnung der Versionen im Apparat der griechischen NT-Ausgaben bildet. Hier sind die folgenden Titel zu nennen: J.P. Lyon, Syriac Gospel Translations (CSCO 548). Louvain 1994. - P.J. Williams, Early Syriac Translation Technique and the Textual Criticism of the Greek Gospels. (Texts and Studies; Ser. 3 Vol. 2) Piscataway 2004. Vgl. dazu die Rezension von T. Baarda, Novum Testamentum 48 (2006) 400-404.

11 In seltenen Fällen wird eine nicht völlig sichere Entscheidung mit ? eingeschränkt.

12 Für die altlateinische Überlieferung wird im Folgenden pars pro toto der herkömmliche Begriff „Itala‟ verwendet. - Zu Charakter und Struktur der lateinischen Überlieferung vgl. die Veröffentlichungen des Beuroner Vetus-Latina-Instituts.

13 Die lateinischen Texte d, f und g der Bilinguen D (05/06), F (09/010) und G (011/012) werden nur dann zitiert, wenn sie von ihrem griechischen Pendant abweichen.

14 Über die in dieser Ausgabe genannten Textzeugen hinaus liegen der Verzeichnung unveröffentlichte Kollationen folgender Handschriften zugrunde: Ph20 = Ms Mingana syr. 480, Birmingham; Ph21 = Ms B20.2 inf., Bibl. Ambrosiana, Mailand; Ph22 = Ms Sin. syr. 15, Katharinenkloster; Ph23 = Ms Vat. syr. 475, Rom; Ph24 = Ms Vat. syr. 486, Rom; Ph25 = Ms Vat. syr. 461, Rom; Ph26 = Ms Diez A. quart. 105, Berlin.

15 Nach dem derzeitigen Forschungsstand sind weitere eigenständige Versionen in den Dialekten Achmimisch, Mittelägyptisch, W, Protobohairisch, Faijumisch und V anzunehmen. S. dazu B.J. Diebner, R. Kasser: Hamburger Papyrus Bil. 1. Die alttestamentlichen Texte des Papyrus Bilinguis 1 der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg. Canticum Canticorum (Coptice), Lamentationes Ieremiae (Coptice), Ecclesiastes (Graece et Coptice). Cahiers d'orientalisme 18 Patrick Cramer Éditeur. Genf 1989, S. 54-56. - W.P. Funk. Zur Frage der achmimischen Version der Evangelien. In: Giversen et al. (Hg). Coptology: Past, Present, and Future. Studies in Honour of Rodolphe Kasser (OLA 61). Leuven 1994, S. 327-339.

16 Derartige Unterschiede begegnen in Kommentarwerken häufig, da nicht selten der gesamte laufende Bibeltext in späteren Handschriften durch eine andere neutestamentliche Textform ersetzt wurde. Zitate aus dem Kommentarteil geben daher häufig den Text des Kirchenvaters zuverlässiger wieder.

17 Text und Apparat sind unverändert nach der maßgeblichen kritischen Ausgabe von Eberhard Nestle wiedergegeben wie in der 25.-27. Auflage. Im Apparat zum Karpianbrief bzw. den Kanontafeln finden sich die Abweichungen der früheren Ausgaben von E(rasmus)2-5, Stephanus (ϛ), M(ill), Ma(thaei), L(loyd) 1828 und 1836, Scr(ivener), Ln (Lachmann), (ischendorf), (ordsworth-White) und vS(oden)

18 Nach der Ausgabe von A. Rahlfs.

INTRODUCTION

I. THE EDITION

1. History of the Edition

In 1898 Eberhard Nestle published the first edition of his Novum Testamentum Graece. Based on a simple yet ingenious idea it disseminated the insights of the textual criticism of that time through a hand edition designed for university and school studies and for church purposes. Nestle took the three leading scholarly editions of the Greek New Testament at that time by Tischendorf, Westcott/Hort and Weymouth as a basis. (After 1901 he replaced the latter with Bernhard Weiß's 1894/1900 edition.) Where their textual decisions differed from each other Nestle chose for his own text the variant which was preferred by two of the editions included, while the variant of the third was put into the apparatus.

The text-critical apparatus remained rudimentary in all the editions published by Eberhard Nestle. A primary apparatus displayed as witnesses only the editions mentioned above, while a second apparatus initially contained only readings from Codex Bezae. Subsequently evidence from other important manuscripts was added. It was Eberhard Nestle's son Erwin who provided the 13th edition of 1927 with a consistent critical apparatus showing evidence from manuscripts, early translations and patristic citations. Now the “Nestle” met the standards of a scholarly hand edition of the Greek New Testament. However, these notes did not derive from the primary sources, but only from editions, above all that of von Soden.

This changed in the nineteen-fifties, when Kurt Aland started working for the edition by checking the apparatus entries against Greek manuscripts and editions of the Church Fathers. This phase came to a close in 1963 when the 25th edition of the Novum Testamentum Graece appeared; later printings of this edition already carried the brand name “Nestle-Aland” on their covers.

The 26th edition, which appeared in 1979, featured a fundamentally new approach. Until then the guiding principle, with very rare exceptions, had been to adopt the text supported by a majority of the critical editions referred to. Now the text was established on the basis of source material that had been assembled and evaluated in the intervening period. It included early papyri and other manuscript discoveries, so that the 26th edition represented the situation of textual criticism in the 20th century. Its text was identical with that of the 3rd edition of the UBS Greek New Testament (GNT) published in 1975, as a consequence of the parallel work done on both editions.

Already in 1955 Kurt Aland was invited to participate in an editorial committee with Matthew Black, Bruce M. Metzger, Alan Wikgren, and at first Arthur Vööbus, later Carlo Martini (and, from 1982, Barbara Aland and Johannes Karavidopoulos) to produce a reliable hand edition of the Greek New Testament for the specific needs of Bible translators.

The first edition of the GNT appeared in 1966. Its text was established along the lines of Westcott and Hort and differed considerably from Nestle's 25th edition. This holds true for the second edition of the GNT as well. When the third edition was prepared by Kurt Aland, Matthew Black, Carlo Martini, Bruce Metzger and Alan Wikgren, Kurt Aland was able to contribute the textual proposals coming from his preliminary work on the 26th edition of the Nestle-Aland. Hence the process of establishing the text for both editions continued to converge, so that eventually they could share an identical text. However, their external appearance and the design of their apparatus remains different, because they serve different purposes. The GNT is primarily intended for translators, providing a reliable Greek initial text and a text-critical apparatus showing variants that are relevant for translation. In the case of the passages selected for this purpose the evidence is displayed as completely as possible. The Novum Testamentum Graece is produced primarily for research, academic education and pastoral practice. It seeks to provide an apparatus that enables the reader to make a critical assessment of the reconstruction of the Greek initial text.

The text of the 26th edition of the Nestle-Aland was adopted for the 27th edition also, while the apparatus underwent an extensive revision. The text remained the same, because the 27th edition was not “deemed an appropriate occasion for introducing textual changes” (NA27, p. 45*). Since then the situation has changed, because the ECM of the Catholic Letters is now available. Its text was established on the basis of all the relevant material from manuscripts and other sources. The ECM text was adopted for the present edition following approval by the editorial committee of the Nestle-Aland and the GNT.

2. The 28th Edition

The 28th edition of the Nestle-Aland had to accomplish two different tasks. First, the apparatus had to be revised thoroughly to give it more clarity and make it easier to use. Secondly, the text-critical insights and decisions resulting from work on the Editio Critica Maior of the Greek New Testament1 had to be incorporated. As a consequence of these alterations, which so far concern only the Catholic Letters, the Nestle-Aland has for the first time in its history a different presentation for different parts of the text. The Catholic Letters were revised according to a fundamentally new concept which in the long run will be adopted for the entire edition. The revision of the remaining texts was confined to a thorough inspection and rearrangement of the apparatus, while the basic structure was left untouched.

Another important innovation is that from now on the Nestle-Aland will not appear only as a printed book, but also in digital form. This brings considerable advantages regarding the timeliness of the information presented, clarity of display and links with further documents and data. Henceforth corrections and new notes will be available promptly via the internet. Abbreviations, sigla and short Latin phrases in the apparatus are explained in pop-up windows. Above all, the digital apparatus becomes a portal opening up the sources of the tradition, as it provides links to full transcriptions and, as far as possible, to images of the manuscripts included.

In this introduction however we will primarily describe the thorough revision of the apparatus as a whole and the new concept applied to the Catholic Letters. The “digital Nestle-Aland” as such does not need a lengthy introduction here.

2.1 Revision and Correction of the Critical Apparatus of the Whole Edition

The distinction between consistently cited witnesses of the first and second order has often caused uncertainties and complications. It was difficult to discover, for example, whether a consistently cited witness of the second order was not explicitly cited because it agreed with the majority reading or because it had a lacuna, and so we have given up this distinction. From now on all manuscripts cited consistently for the respective writing will be listed for passages with a positive apparatus (see also pp. 55*f.). If a witness declared as consistently cited in the Introduction does not appear at a passage with a positive apparatus, the only possible reason is a lacuna or illegibility.

Abandoning the distinction between consistently cited witnesses of the first and second orders increases the number of apparatus notes. At the same time, however, we have rearranged the apparatus for more tightness and clarity. Witnesses not cited consistently are listed only if they contribute variants of text-historical relevance. Unless there are particular reasons not to do so, the variants of consistently cited witnesses are given in full, even if they differ from other consistently cited witnesses in detail only. The appendix containing variae lectiones minores has been retained, but it is confined to readings which would have disturbed the clarity of the main apparatus.

In the context of the NTTranscripts project (http://nttranscripts.uni-muenster.de/) and of transcription of manuscripts for the Editio Critica Maior the Nestle-Aland apparatus notes were checked systematically. This brought about increased precision in the citation of Greek manuscripts.

Conjectures are no longer cited in the apparatus. This was not an easy decision for the editors, because these often indicate passages of particular text-critical and exegetical interest. However, mere citation of a conjecture without a bibliographical reference to the source is unsatisfactory. In this regard an index of all conjectures in former Nestle-Aland editions produced by the research group New Testament Conjectural Emendation at the VU University Amsterdam will be of assistance. The researchers involved in this project are Jan Krans, Bert Jan Lietaert Peerbolte, Silvia Castelli and Bart Kamphuis.

The apparatus of the Catholic Letters in the ECM shows how extensive the treatment of inscriptio and subscriptio would have to be, if they were to be treated in the same way as the New Testament text. For the sake of focusing on essentials, the subscriptions will no longer appear in the NA apparatus. The inscriptions other than those of the Catholic Letters remain unchanged for now. For the Catholic Letters, however, they are given in their main forms as transmitted by representative witnesses.

Furthermore, the notes pauci (pc) and alii (al) indicating that, apart from the witnesses cited explicitly, there are a few or more additional witnesses for a variant, have been abandoned. The main reason for this is that these notes could easily lead to a mistaken conclusion that apparatus entries without pc or al were exclusively supported by the witnesses cited. However, even where the ECM is extant pc and al cannot be used in a precisely defined way, because full collation of all the manuscripts would yield more witnesses for known variants.

Concatenation of apparatus entries by et or sed has been criticised, because often the witnesses listed in support of the text at the second variation unit were erroneously referred to the combination of both passages. Now attestations that were concatenated previously are cited separately, and cf points to possible relations between variants, where a hint appeared to be useful.

Latin abbreviations and connecting texts are kept as simple as possible. They are translated in the general list of abbreviations (Appendix IV).

The apparatus of references in the outer margin has been thoroughly revised (see pp. 82*-84*).

Appendix III in NA27, Editionum Differentiae, is not included in the 28th edition, because the effort of revising it would not have been in reasonable proportion to its prospective usefulness. Today an index of variants based on a comparison of modern editions should be linked to the texts themselves. It is planned that such a tool will become a component of the digital Nestle-Aland, as soon as the necessary funding is available.

2.2 Text and Apparatus of the Catholic Letters

The Editio Critica Maior sets new standards in providing source material relevant to the history of the text and in analysing it systematically. Therefore, the versions and the quotations from patristic literature are cited in the present edition according to the second edition of the ECM of the Catholic Letters. The selection of Greek manuscripts cited in the present edition comprises the witnesses that are most important for reconstructing the text.

2.2.1 The Text

Compared to the 27th edition, the text differs at the following passages:

  ECM/NA28 NA27
Jak 1,20 οὐ κατεργάζεται οὐκ ἐργάζεται
  2,3 ἢ κάθου ἐκεῖ ἐκεῖ ἢ κάθου
  2,4 καὶ οὐ διεκρίθητε οὐ διεκρίθητε
  2,15 λειπόμενοι ὦσιν λειπόμενοι
  4,10 τοῦ κυρίου κυρίου
1Pt 1,6 λυπηθέντας λυπηθέντες
  1,16 [ὅτι]
  1,16 [εἰμι]
  2,5 [τῷ]
  4,16 μέρει ὀνόματι
  5,1 τούς οὖν
  5,9 [τῷ]
  5,10 [Ἰησοῦ]
2Pt 2,6 ἀσεβεῖν ἀσεβέ[σ]ιν
  2,11 παρὰ κυρίῳ παρὰ κυρίου
  2,15 καταλιπόντες καταλείποντες
  2,18 ὄντως ὀλίγως
  2,20 [ἡμῶν]
  3,6 δι’ ὅν δι’ ὧν
  3,10 οὐχ εὑρεθήσεται εὑρεθήσεται
  3,16 ταῖς ἐπιστολαῖς ἐπιστολαῖς
  3,16 στρεβλώσουσιν στρεβλοῦσιν
  3,18 [ἀμήν]
1Jh 1,7 δέ
  3,7 παιδία τεκνία
  5,10 ἐν αὐτῷ ἐν ἑαυτῷ
  5,18 ἑαυτόν αὐτόν
2Jh 5 γράφων σοι καινήν καινὴν γράφων σοι
  12 ᾖ πεπληρωμένη πεπληρωμένη ᾖ
3Jh 4 ἀληθείᾳ τῇ ἀληθείᾳ
Jd 5 ἅπαξ πάντα ὅτι Ἰησοῦς πάντα ὅτι [ὁ] κύριος ἅπαξ
  18 [ὅτι]
  18 [τοῦ]

The reconstructed text of the Catholic Letters reflects the second edition of the ECM in one further respect. Passages for which the editors had to leave open the decision as to which of the variants is the initial text are specially marked. The second edition of the ECM has a split guiding line at these passages. In the new Nestle-Aland the reading text remains unchanged in such cases, but the sign precedes the reference mark in the text and the citation of the variant seen as equal to it in the apparatus. As a consequence square brackets, which could in any case be used only for possible additions, have become obsolete in the Catholic Letters.

2.2.2 Defining the Consistently Cited Witnesses for the Catholic Letters

The ECM text of the Catholic Letters was established by means of the Coherence-Based Genealogical Method (in what follows “coherence method”).2 One essential concept of this method is that of “potential ancestor”. One of two textual witnesses may be classified as potential ancestor of the other, if it more often supports a variant from which the variant of the other witness can be derived. Some witnesses have many, others have a few or only one potential ancestor. The percentages of agreement between witnesses compared are used to arrange the potential ancestors of a witness in a ranking order, according to their degree of relationship. The method can also be applied to a comparison with the reconstructed initial text. Hence we can say for which manuscript texts the initial text A has the highest rank among their potential ancestors. This is the case, apart from a couple of highly fragmented papyri and majuscules, for the following 18 manuscripts:

ℵ, A, B, C, P, Ψ, 048, 5, 81, 436, 442, 1175, 1243, 1735, 1739, 1852, 2344, 2492.

The text of these manuscripts is more closely related to A than to any manuscript text. 468, an important witness to the 13th century Byzantine text, also ranks among manuscripts of this category. However, as the Byzantine text is very well represented, we selected 307 from the 10th century instead of 468. These are close relatives, but we opted for 307 because its text represents an early branch of the Byzantine tradition which diverges from the mainstream.

For 88 and 1881, A is the most closely related potential ancestor in one writing only, for 88 in the Letter of Jude, for 1881 in the First Letter of John. Consequently they are cited for these texts only.

33 continues to be a consistently cited witness, not because of its relevance for reconstructing the text, but because of its interesting special readings.

1448 and 1611 represent the well-known group of manuscripts transmitting the text translated by Thomas of Harkel in 616.

Finally, 642, a minuscule from the 14th century, was numbered among the consistently cited witnesses because it documents the text of a group of late Byzantine witnesses, a text with several peculiarities. The following members of this group are cited in the ECM: 218, 808, 1127, 1359, 1563, 1718, 2374.

In addition, all the papyri containing the text of the Catholic Letters were included.

Jak20, 23, 54, 74, 100
1Pt72, 74, 81, 125
2Pt72, 74
1Jh9, 74
2Jh74
3Jh74
Jd72, 74, 78

The Byzantine text is indicated by the sign “Byz” as in the ECM. Consequently the sign  was abandoned in the apparatus of the Catholic Letters. In the ECM “Byz” is represented by seven manuscripts containing the Byzantine text in a pure form. The selection of these representatives was optimised for the different texts as they were published, and therefore it changes from letter to letter.3 Where these representatives indicate splits in the Byzantine tradition, the resulting branches are identified as “Byzpt”.4

2.2.3 The Early Versions

The Latin, Syriac and Coptic versions are cited according to the ECM apparatus. In that apparatus it is possible to assign a versional witness to more than one Greek variant of the same passage, thus expressing the fact that other variants of that passage are less likely to represent the Greek exemplar. This sophisticated way of rendering is not available in the system of the Nestle-Aland apparatus, because many of the variants given in the ECM do not appear there. If a versional witness is assigned to several variants of the same passage in the ECM, it is either not cited at all in the Nestle-Aland or it is cited for one or more variants with a question mark, if the variants in question differ significantly.

II. THE TEXT OF THE EDITION

1. Goals and Methods

Being a critical edition of the Greek New Testament, the Nestle-Aland provides an eclectic text reconstructed from the tradition by means of a combination of external and internal criteria. The internal criteria are based on the intrinsic coherence of the text, its grammatical structure and its stylistic, linguistic and theological features. These cannot be applied without giving full weight to exegetical insights and studies. The external criteria are related to the quality and reliability of the witnesses supporting a variant. They are derived from the text-historical place and the transcriptional character of single witnesses and groups of witnesses.

The wealth of material available for the Catholic Letters and its methodological analysis by means of the coherence method brought about considerable progress in refining the external criteria. Therefore the text of this part of the New Testament was newly established. For all other NT books for which the Editio Critica Maior is not yet available, there is no new basis of knowledge. Hence, except for the Catholic Letters, the text of the 27th edition has been retained.

2. Critical Signs Used in the Text

Critical signs in the text (°, ⸋…⸌, ⸀ etc.) refer to the critical apparatus, and are explained in that connection (cf. below pp. 56*f.). These are the traditional signs of Eberhard Nestle's editions. They indicate the variants in the apparatus accurately and efficiently, with the advantage of alerting the reader to both their location and their nature without having a look away from the text. Readers who are interested only in the text can easily ignore them.

[ ]

Square brackets in the text ([ ]) except in the case of the Catholic Letters indicate that textual critics today are not completely convinced of the authenticity of the enclosed words (cf. Mt 18,19; Ac 16,1). These passages are always noted explicitly in the apparatus so that the reader may evaluate them independently. The reading given in the text shows the preference of the editors. For practical reasons the evidence given in the apparatus always includes the support for the reading in the text. Square brackets always reflect a great degree of difficulty in determining the text.

The sign (diamond) indicates passages where the guiding line is split in the second edition of the ECM, because there are two variants which in the editors' judgement could equally well be adopted in the reconstructed initial text. In the ECM apparatus the alternative variant is marked with as well. In the present edition the diamond precedes the reference sign of the respective variant passage and the variant text in the apparatus. This does not mean that the editors regard the text as definitively established in all other passages. However, square brackets and other signs are no longer seen as suitable for expressing different degrees of reliability in the reconstructed initial text. This requires more sophisticated forms of presentation, like a text-critical commentary.

⟦ ⟧

Double brackets in the text (⟦ ⟧) indicate that the enclosed words, generally of some length, are known not to be a part of the original text. These texts derive from a very early stage of the tradition, and have often played a significant role in the history of the church (cf. Jn 7,53-8,11).

For asterisks in the text (✽) cf. p. 85*.

Quotations from the Old Testament are printed in italics.

III. THE CRITICAL APPARATUS

1. Structure and Critical Signs

A hand edition like the Nestle-Aland cannot comprehensively document the textual history of the Greek New Testament and list all significant witnesses with all their variants. This can only be achieved by the Editio Critica Maior. For those parts of the NT for which the ECM has appeared, it both complements and relieves the hand editions, as it provides full representation of the relevant source material. The present edition provides the reader primarily with the basis for studying the text and evaluating the most important variants. The apparatus also offers a wealth of readings which are only indirectly of value for establishing the text, but which may often signal the presence of a textual problem. Variants of lesser significance are also valuable for revealing the causes and motives involved in the origin of textual variants.

Consequently the support of witnesses is indicated in two different ways.

A positive apparatus is given for all the substantive variants, including those important for establishing the text. In these instances the evidence both for and against the text is shown, with the support for the text (= txt) always appearing last.

A negative apparatus is given for variants which are cited mainly for their relevance to the history of the text or its interpretation. For these readings only the evidence against the text is shown.

The selection of consistently cited witnesses remains largely the same as in the 27th edition, except in the case of the Catholic Letters.5 It is now immediately clear whether a variant is supported by a witness of this category, because there is no longer any distinction between consistently cited witnesses of the first and second orders. It was an important guideline for the revision of the apparatus to display these witnesses and their variants as clearly and simply as possible, and so the variants were rendered in full unless there were good reasons not to do so. Greek manuscripts not counted among those consistently cited were not included unless they contribute special readings of text-historical interest.

Naturally, a manuscript can be cited only if its text is legible. Major lacunae in the text of consistently cited manuscripts are indicated in the List of Manuscripts (Appendix I). The contents of fragments are described positively.6

Consistently cited witnesses are listed in III. 2 (cf. below, pp. 62*ff.).

Critical Signs

The following signs in the critical apparatus refer to corresponding signs in the text of a given verse, or more rarely, a sequence of verses (cf. Lk 22,19/20). They show the exact location and nature of the variant recorded in the apparatus, and are not repeated within a single verse or within a verse sequence constituting an apparatus unit. Apparent exceptions are easily explained by their contexts. (cf. Mt 1,9 ⸀)

°

° The word following in the text is omitted by the witnesses cited.

⸋ ⸌

⸋ ⸌ The words, clauses or sentences between these signs are omitted by the witnesses cited.

⸀ The word following in the text is replaced with one or more words by the witnesses cited.

⸂ ⸃

⸂ ⸃ The words between these signs are replaced with other words by the witnesses cited. Frequently this involves the transposition of words. To the extent that the words are identical with those in the text, they are indicated by italic numerals corresponding to their position in the printed text (cf. Mt 27,51).

⸆ This sign marks the location where one or more words, sometimes a whole verse, are inserted by the witnesses cited.

⸉ ⸊

⸉ ⸊ The words between these signs are transposed by the witnesses cited. The sequence of the transposed words is indicated where necessary by italic numerals corresponding to the position of the words in the printed text (cf. Mt 16,13).

A raised colon indicates a variant form of punctuation.

⸈ The word or verse of text is transposed as indicated in the apparatus (cf. Lk 6,5; Jn 13,8).

°1 °2/⸋12/⸁ ⸀12/⸄ ⸂12/⸇ ⸆12/⸉12/12

Centered dots and superscript numerals distinguish between multiple occurrences of the same kind of variant within a single unit of the apparatus.

⸋…⸌, ⸂…⸃ ⸉…⸊

The signs ⸋…⸌, ⸂…⸃ and ⸉…⸊ occasionally enclose longer passages spanning several verses. In such instances the verse references are indicated (cf. Lk 3,23-31.38). There are no instances of confusion possible due to the overlapping of similar variants; it is always necessary to look for the sign of closure.

Organization of the Apparatus

A large dot followed by a bold verse number opens each new section of the apparatus. Critical signs do not occur twice within a single section; their repetitions are distinguished by the addition of centered dots or numerals. Apparatus sections usually span a single verse; when variants extend over several verses, this is made explicit by the reference following the large dot (cf. Lk 22,19/20).

|

A solid vertical line separates the instances of variation from each other within a single verse or section of the apparatus.

¦

A broken vertical line separates the various alternative readings from each other within a single instance of variation. These readings taken together comprise a group of readings, or a variation unit.

txt

This sign (= textus) introduces the list of witnesses supporting the text of this edition. It always occurs as the last member of a group of readings, or variation unit.

Presentation of Variant Readings and Witnesses

Variant readings are usually spelled out in full in the apparatus.

Three periods (…) represent the text of the edition where the variant form cited is in agreement with it (cf. Lk 22,55 ⸂).

2 3 1 4 5

Variants of word order comprising at least four words can be represented by italic numerals which correspond to the order of the words in the text (1 = the first word in the text, etc.). This convention is followed not just for variants of transposition indicated by the sign ⸉, but also for alternative forms within a single variation unit, if the wording is changed by transposition or omission (cf. Jn 12,18 ⸂).

In a limited number of instances, where a subvariant differs only slightly from a main variant, the wording in the apparatus is not given in full. In such instances the witness for the subvariant is given with the following qualifications.

( )

Witnesses which show only minor differences are noted in parentheses ( ) along with the witnesses for the main variant (cf. the minuscule 700 at Mt 14,24 ⸂; sys at Mt 26,60 ⸇; Clement of Alexandria at Mt 5,36 ⸂).

The readings of Greek witnesses cited in parentheses are given in Appendix II. The more important subvariants, however, continue to be noted within the parentheses of the apparatus as before (cf. Mt 7,21 ⸆; Mt 24,48 ⸂).

[ ]

Brackets [ ] enclose variants of punctuation.

The witnesses for a reading are always given in the same sequence: Greek manuscripts, versions, patristic citations (separated by semicolons). For Greek manuscripts the order of papyri, uncials, minuscules and lectionaries is observed, and for the early versions the order of Latin, Syriac, Coptic, Armenian, Georgian, Gothic, Ethiopic and Church Slavonic.

Greek manuscripts are cited in their numeric order according to the list of manuscripts. In Appendix I further information about each manuscript may be found (date, present location and content).

The following superscript signs following manuscript numbers distinguish various readings in the same manuscript or qualify (as vid) the relative certainty of a decision:

*

* identifies the original reading when a correction has been made.

c

c identifies a correction made by a later hand, but sometimes also by the first hand.

1.2.3

1.2.3 identifies a correction made by the first, second, or third corrector.

If used with the majuscules ℵ, B, C and D (05 and 06) superscript signs identify groups of correctors.

ℵ (01):1 (4th-6th cent.); ℵ1a/ℵ1b (for differences within the group ℵ1); ℵ2 (from circa 7th cent.); ℵ2a/ℵ2b (with differences within the group ℵ2); ℵ3 (12th cent.); ℵc (not assigned to a group)
B (03):B1 (roughly contemporaneous with B); B2 (6th/7th cent.); B3 (13th cent.)
C (04):C1 (roughly contemporaneous with C); C2 (circa 6th cent.); C3 (circa 9th cent.)
D (05):D1 (6th-7th cent.); D2 (circa 9th cent.); D3 (12th cent.); Dc (younger hand, not assigned to a group)
D (06):D1 (7th cent.); D2 (circa 9th cent.); Dc (younger hand, not assigned to a group)

v.l.

v.l. (= varia lectio) indicates a reading recorded in a manuscript as an alternative reading (v.l. is coordinated with the superscript sign txt).

com

com (= commentarius) marks a reading cited in the commentary part of an Apocalypse commentary manuscript, if it differs from the lemma text (com is coordinated with the superscript sign txt).

txt

txt (= textus) as a superscript sign indicates the reading in the text of a manuscript which also records an alternative reading (txt is coordinated with the superscript sign v.l. or com).

mg

mg (= in margine) indicates a reading in the margin of a manuscript without being identified as either a correction or an alternative reading.

s

s (= supplementum) indicates a reading derived from a later addition to a manuscript, usually replacing a lost folio or section of a manuscript. Such replacements are identified in the Manuscript List (Appendix I) for the consistently cited witnesses.

vid

vid (= ut videtur) indicates that the reading attested by a witness cannot be determined with absolute certainty. This is frequently true of papyri and palimpsests. Corrections may also require the sign vid if the original reading of the manuscript is no longer clearly legible. The sign vid always indicates a high degree of probability, usually based on some surviving letters or parts of letters. When an inference is drawn from the extent of a lacuna, it is carefully verified that the manuscript cannot be cited equally well for other readings in the tradition.

The following group signs are used (the first one, , is particularly important):

 (= Majority text, including the Byzantine Koine text) indicates readings supported by the majority of all manuscripts, i.e., always including manuscripts of the Koine type in the narrow sense.  therefore represents the witness of the Koine text type.  has the status of a consistently cited witness. Consequently in instances of a negative apparatus, where support for the text is not given, the reading attested by  may safely be inferred: if it is not otherwise explicitly cited, it agrees with txt (= the text).

pm

pm (= permulti) is used in place of the sign  when the witness of the Majority text is divided in fairly equal strength between two (rarely three) variant readings. The abbreviation pm appears then with both Majority text readings. If one of these readings is in agreement with the text, and the apparatus does not list the support for txt, the sign pm appears only once.

Byz

Byz (= Codices Byzantini) is used only in cases where the ECM has already appeared, i. e. up to now in the Catholic Letters. For the ECM the text of the majority of Codices Byzantini was determined by means of almost pure representatives of the mainstream tradition.7

Byzpt

Byz partim (= a part of the Codices Byzantini) is used at passages where the selected representatives show that the Byzantine tradition is split. In the ECM apparatus the symbol Byz is abandoned in such cases, because the representatives are cited individually. As these manuscripts are not counted among the ones selected for the present edition, their respective variants are marked by Byzpt.

Other Abbreviations in the Apparatus8

(!)

(!) = sic! indicates an accurate transcription of an absurd reading (cf. Ac 24,5 ⸂).

add.

add. = addit/addunt, add(s)

om.

om. = omittit/omittunt, omit(s)

+ -

+ - are used in place of add. and om. where such brevity is not inconsistent with clarity (cf. Ro 16,27).

pon.

pon. = ponit/ponunt, place(s), transpose(s)

a.

a. = ante, before

p.

p. = post, after

id.

id. = idem, the same wording

ex err.

ex err. = ex errore, erroneously, by scribal error

ex itac.

ex itac. = ex itacismo, by itacism, the substitution of letters with the same phonetic value

ex lat.?

ex lat.? = ex versione latina? apparently derived from a Latin reading

bis

bis (= twice) immediately following a critical sign, refers to two equal words in the text and their variant(s) which are exceptionally identified by the same critical sign (cf. Mt 1,9 ⸀; 1,10 ⸀1).

All Latin words used in the apparatus and the appendices are translated in Appendix IV.

The following signs and notes come immediately after the critical signs with an explanation of the variant reading(s) presented:

p)

p) refers to parallel passages in the Gospels, which are listed in the margin at the beginning of the pericopes.

(L 2,7) (12)

A parenthetical reference to a passage standing before a variant reading refers to a parallel passage in another New Testament book (cf. the reference to Lk 2,7 at Mt 1,25 ⸀). If the parenthetical reference does not name a book, the parallel is found within the same book (cf. the reference to Ac 22,3 at Ac 21,39 ⸂), or the same chapter (cf. the reference to verse 12 at Mt 2,13 ⸆).

(19 v.l.)

A parenthetical reference to a verse with v.l. standing before a reading suggests that the reading derives from a variant reading in the verse indicated (cf. Mt 2,13 ⸂, which refers to the same transposition at 2,19).

(Jr 38,15 )

A reference to a passage in the Septuagint standing before a variant suggests a parallel expression in the Septuagint text (cf. the reference to Jr 38,15  at Mt 2,18 ⸆).

2. The Greek Witnesses

Three groups of Greek New Testament text manuscripts may be distinguished on the basis of their textual quality, designation, and frequency of citation in the apparatus: a) consistently cited witnesses, b) frequently cited manuscripts, and c) occasionally cited manuscripts. Manuscripts of the first two groups are listed below; while occasionally cited manuscripts are listed only in Appendix I.

Consistently Cited Witnesses in the Gospels

All extant papyri:

for Mt:1, 19, 21, 25, 35, 37, 44, 45, 53, 62, 64(+67), 70, 71, 73, 77, 83, 86, 96,101, 102, 103, 104, 105, 110;

for Mk:45, 84, 88;

for Lk:3, 4, 7, 42, 45, 69, 75, 82, 97, 111;

for Jn:2, 5, 6, 22, 28, 36, 39, 44, 45, 52, 55, 59, 60, 63, 66, 75, 76, 80, 84, 90, 93, 95, 106, 107, 108, 109, 119, 120, 121, 122.

The following uncials:

for Mt: ℵ (01), A (02), B (03), C (04), D (05), K (017), L (019), N (022), P (024), W (032), Z (035), Γ (036), Δ (037), Θ (038), 058, 067, 071, 073, 078, 085, 087, 094, 0102, 0106, 0107, 0128, 0148, 0160, 0161, 0170, 0171, 0204, 0234, 0237, 0242, 0249, 0271, 0275, 0277, 0281, 0293, 0298;

for Mk: ℵ (01), A (02), B (03), C (04), D (05), K (017), L (019), N (022), P (024), W (032), Γ (036), Δ (037), Θ (038), Ψ (044), 059, 067, 069, 072, 083, 087, 099, 0107, 0126, 0130, 0131, 0132, 0143, 0146, 0167, 0184, 0187, 0188, 0213, 0214, 0269, 0274, 0292;

for Lk: ℵ (01), A (02), B (03), C (04), D (05), K (017), L (019), N (022), P (024), Q (026), T (029), W (032), Γ (036), Δ (037), Θ (038), Ξ (040), Ψ (044), 070, 078, 079, 0102, 0108, 0115, 0130, 0147, 0171, 0177, 0181, 0182, 0239, 0266, 0279, 0291, 0303;

for Jn: ℵ (01), A (02), B (03), C (04), D (05), K (017), L (019), N (022), P (024), Q (026), T (029), W (032), Γ (036), Δ (037), Θ (038), Ψ (044), 050, 060, 068, 070, 078, 083, 086, 087, 091, 0101, 0105, 0109, 0127, 0145, 0162, 0210, 0216, 0217, 0218, 0234, 0238, 0260, 0299, 0301.

The following minuscules and lectionaries:

for Mt: 565, 579, 700, 892, 1241, 1424, l844, l2211;

for Mk: 28, 565, 579, 700, 892, 1241, 1424, 2542, l844, l2211;

for Lk: 565, 579, 700, 892, 1241, 1424, 2542, l844, l2211;

for Jn: 565, 579, 700, 892, 1241, 1424, l844, l2211.

The minuscule families ƒ1 and ƒ13 (for the Gospels), and also the minuscule 33 (for the Gospels).

ƒ1 = 1, 118, 131, 205, 209, 1582 et al., cf. K. Lake, Codex 1 of the Gospels and its Allies, (Texts and Studies VII/3) Cambridge 1902, reprint 1967.

ƒ13 = 13, 69, 124, 174, 230, 346, 543, 788, 826, 828, 983, 1689, 1709, et al., cf. K. and S. Lake, Family 13 (The Ferrar Group), (Studies and Documents XI) London 1941 [= Mark]; J. Geerlings, Family 13 (The Ferrar Group), (Studies and Documents XIX-XXI) Salt Lake City 1961-1962 [= Matthew, Luke, John]; W. H. Ferrar, A Collation of Four Important Manuscripts of the Gospels, ed. T. K. Abbott, Dublin/London 1877.

The manuscripts comprising families ƒ1 and ƒ13 are usually cited only by their group sign. If they differ both from their own family and from , they may in special cases be cited individually (cf. Lk 11,25 ⸆, where 69 supports the reading of ƒ13 but with a different word order).

For ƒ1 there is a special rule: if the leading manuscript 1 differs from the other members of the family and also from , it is cited as 1; the sign ƒ1 is not used because the other members of the family agree with  (cf. Lk 24,53 ⸆).

There are no manuscripts in the category of frequently cited witnesses in the Gospels. Apart from the consistently cited witnesses only a few manuscripts are noted, if their variants are of text-historical interest.

Consistently and Frequently Cited Witnesses in Acts

a) Consistently cited witnesses

All extant papyri:

8, 29, 33(+58), 38, 41, 45, 48, 50, 53, 56, 57, 74, 91, 112, 127.

The following uncials:

ℵ (01), A (02), B (03), C (04), D (05), E (08), L (020), Ψ (044), 048, 066, 076, 095, 096, 097, 0140, 0165, 0175, 0189, 0236, 0244, 0294.

The minuscules 33, 81, 323, 614, 945, 1175, 1241, 1505 and 1739.

b) Frequently cited witnesses

6, 104, 189, 326, 424, 453, 1704, 1884, 1891, 2147, 2464, 2495, 2818.

Consistently and Frequently Cited Witnesses in the Pauline Letters

a) Consistently cited witnesses

for Rom:

10, 26, 27, 31, 40, 46, 61, 94, 99, 113, 118;

ℵ (01), A (02), B (03), C (04), D (06), F (010), G (012), K (018), L (020), P (025), Ψ (044), 048, 0172, 0209, 0219, 0220, 0221, 0278, 0285, 0289;

33, 81, 104, 365, 630, 1175, 1241, 1505, 1506, 1739, 1881, 2464, l249, l846;

for 1 Cor:

11, 14, 15, 34, 46, 61, 68, 123;

ℵ (01), A (02), B (03), C (04), D (06), F (010), G (012), H (015), I (016), K (018), L (020), P (025), Ψ (044), 048, 075, 088, 0121, 0185, 0199, 0201, 0222, 0243, 0270, 0278, 0285, 0289;

33, 81, 104, 365, 630, 1175, 1241, 1505, 1506, 1739, 1881, 2464, l249, l846;

for 2 Cor:

34, 46, 99, 117, 124;

ℵ (01), A (02), B (03), C (04), D (06), F (010), G (012), H (015), I (016), K (018), L (020), P (025), Ψ (044), 048, 098, 0121, 0186, 0209, 0223, 0225, 0243, 0278, 0285, 0296;

33, 81, 104, 365, 630, 1175, 1241, 1505, 1506, 1739, 1881, 2464, l249, l846;

for Gal:

46, 51, 99;

ℵ (01), A (02), B (03), C (04), D (06), F (010), G (012), H (015), I (016), K (018), L (020), P (025), Ψ (044), 062, 0122, 0176, 0254, 0261, 0278;

33, 81, 104, 365, 630, 1175, 1505, 1506, 1739, 1881, 2464, l249, l846;

for Eph:

46, 49, 92, 99;

ℵ (01), A (02), B (03), C (04), D (06), F (010), G (012), I (016), K (018), L (020), P (025), Ψ (044), 048, 082, 0278, 0285;

33, 81, 104, 365, 630, 1175, 1241, 1505, 1506, 1739, 1881, 2464, l249, l846;

for Php:

16, 46, 61;

ℵ (01), A (02), B (03), C (04), D (06), F (010), G (012), I (016), K (018), L (020), P (025), Ψ (044), 048, 075, 0278, 0282;

33, 81, 104, 365, 630, 1175, 1505, 1506, 1739, 1881, 2464, l249, l846;

for Col:

46, 61;

ℵ (01), A (02), B (03), C (04), D (06), F (010), G (012), H (015), I (016), K (018), L (020), P (025), Ψ (044), 048, 075, 0198, 0208, 0278;

33, 81, 104, 365, 630, 1175, 1505, 1506, 1739, 1881, 2464, l249, l846;

for 1 Thess:

30, 46, 61, 65;

ℵ (01), A (02), B (03), C (04), D (06), F (010), G (012), H (015), I (016), K (018), L (020), P (025), Ψ (044), 048, 0183, 0208, 0226, 0278;

33, 81, 104, 365, 630, 1175, 1241, 1505, 1506, 1739, 1881, 2464, l249, l846;

for 2 Thess:

30, 92;

ℵ (01), A (02), B (03), D (06), F (010), G (012), I (016), K (018), L (020), P (025), Ψ (044), 0111, 0278;

33, 81, 104, 365, 630, 1175, 1241, 1505, 1506, 1739, 1881, 2464, l249, l846;

for 1 Tim:

 –;

ℵ (01), A (02), C (04), D (06), F (010), G (012), H (015), I (016), K (018), L (020), P (025), Ψ (044), 048, 0241, 0262, 0285;

33, 81, 104, 365, 630, 1175, 1241, 1505, 1506, 1739, 1881, l249, l846;

for 2 Tim:

 –;

ℵ (01), A (02), C (04), D (06), F (010), G (012), H (015), I (016), K (018), L (020), P (025), Ψ (044), 048;

33, 81, 104, 365, 630, 1175, 1241, 1505, 1506, 1739, 1881, l249, l846;

for Tit:

32, 61;

ℵ (01), A (02), C (04), D (06), F (010), G (012), H (015), I (016), K (018), L (020), P (025), Ψ (044), 048, 088, 0240, 0278;

33, 81, 104, 365, 630, 1175, 1241, 1505, 1506, 1739, 1881, l249, l846;

for Phm:

61, 87;

ℵ (01), A (02), C (04), D (06), F (010), G (012), I (016), K (018), L (020), P (025), Ψ (044), 048, 0278;

33, 81, 104, 365, 630, 1175, 1241, 1505, 1506, 1739, 1881, l249, l846;

for Heb:

12, 13, 17, 46, 79, 89, 114, 116, 126;

ℵ (01), A (02), B (03), C (04), D (06), H (015), I (016), K (018), L (020), P (025), Ψ (044), 048, 0122, 0227, 0228, 0243, 0252, 0278, 0285;

33, 81, 104, 365, 630, 1175, 1241, 1505, 1506, 1739, 1881, 2464, l249, l846;

b) Frequently cited witnesses

6, 323, 326, 424, 614, 629, 945, 2495.

Consistently Cited Witnesses in the Catholic Letters

for Jas:

20, 23, 54, 74, 100;

ℵ (01), A (02), B (03), C (04), P (025), Ψ (044), 048;

5, 33, 81, 307, 436, 442, 642, 1175, 1243, 1448, 1611, 1735, 1739, 1852, 2344, 2492;

for 1 Pet:

72, 74, 81, 125;

ℵ (01), A (02), B (03), C (04), P (025), Ψ (044), 048;

5, 33, 81, 307, 436, 442, 642, 1175, 1243, 1448, 1611, 1735, 1739, 1852, 2344, 2492;

for 2 Pet:

72, 74;

ℵ (01), A (02), B (03), C (04), P (025), Ψ (044), 048;

5, 33, 81, 307, 436, 442, 642, 1175, 1243, 1448, 1611, 1735, 1739, 1852, 2344, 2492;

for 1 Jn:

9, 74;

ℵ (01), A (02), B (03), C (04), P (025), Ψ (044), 048;

5, 33, 81, 307, 436, 442, 642, 1175, 1243, 1448, 1611, 1735, 1739, 1852, 1881, 2344, 2492;

for 2 Jn:

74;

ℵ (01), A (02), B (03), P (025), Ψ (044), 048;

5, 33, 81, 307, 436, 442, 642, 1175, 1243, 1448, 1611, 1735, 1739, 1852, 2344, 2492;

for 3 Jn:

74;

ℵ (01), A (02), B (03), C (04), P (025), Ψ (044), 048;

5, 33, 81, 307, 436, 442, 642, 1175, 1243, 1448, 1611, 1735, 1739, 1852, 2344, 2492;

for Jd:

72, 74, 78;

ℵ (01), A (02), B (03), C (04), P (025), Ψ (044);

5, 33, 81, 88, 307, 436, 442, 642, 1175, 1243, 1448, 1611, 1735, 1739, 1852, 2344, 2492.

Consistently Cited Witnesses in Revelation

The manuscript tradition for the Book of Revelation differs greatly from that of the other New Testament writings.9 One peculiar characteristic is the division of the Byzantine Majority text into two distinct textual traditions:

Arepresents the large number of manuscripts with the commentary on Revelation by Andreas of Caesarea.
Krepresents the Koine tradition proper.
represents the agreement of A and K.

Consistently cited witnesses

18, 24, 43, 47, 85, 98, 115;

ℵ (01), A (02), C (04), P (025), 046, 051, 0163, 0169, 0207, 0229;

1006, 1611, 1841, 1854, 2030, 2050, 2053, 2062, 2329, 2344, 2351, 2377.

The minuscules 2344 and 2377 frequently cannot be cited due to their poor state of preservation, consequently the witness of these manuscripts cannot be inferred from silence.

3. The Early Versions

In the present scholarly manual edition of the Greek New Testament the principal emphasis is on the Latin, Syriac and Coptic versions. These versions were unquestionably made directly from the Greek and at an early period. They are also the most fully studied. And finally, their value as witnesses to the textual tradition of the Greek New Testament, which is our concern at present, has become increasingly clear through decades of debate. The same cannot be said of the other versions (cf. below pp. 76*-78*). These three versions are important witnesses for establishing the text. The following remarks discuss their use in the present edition.

The versions are cited only where their underlying Greek text can be determined with confidence. They are generally cited only where their readings are also attested by some other Greek or independent versional evidence. Only in rare instances do they appear as the sole support for a Greek reading (cf. Jas 1,17 ⸂). Differences in linguistic structure between Greek and the languages of the versions must be carefully noted. Variant readings reflecting idiomatic or stylistic differences are ignored. On the whole, versions can only reveal with more or less precision the particular details of their Greek base.10 In instances where the witness of a version is doubtful, it is not noted.11

The versions still enjoy an important role in critical decisions because they represent Greek witnesses of an early period. But their value for scholarship today in comparison with earlier generations has been modified by the great number of Greek manuscripts on papyrus and parchment discovered in the twentieth century.

Hitherto only Coptic witnesses were occasionally assigned to more than one variant of the same passage. In the apparatus of the Catholic Letters this practice has sometimes been followed for Latin and Syriac witnesses as well.

Latin Versions

For the Latin version of the New Testament there are two groups of witnesses to be distinguished: the Old Latin versions which originated in the 2nd century, and the revision associated with the name of Jerome, which was made in the 4th/5th century on the basis of the Greek text, and which has been known since the late medieval period as the Vulgate.12

The citation of Old Latin witnesses in this edition is based on the following editions:

in the Gospels:

Itala. Das Neue Testament in altlateinischer Überlieferung. Nach den Handschriften hrsg. von A. Jülicher, durchgesehen und zum Druck besorgt von W. Matzkow† und K. Aland (vol. I. Matthäus-Evangelium 21972, vol. II. Marcus-Evangelium 21970, vol. III. Lucas-Evangelium 21976, vol. IV. Johannes-Evangelium 1963);

in the Pauline letters:

for Eph-Col, vol. 24/1-2 of Vetus Latina, ed. by H. J. Frede, 1962-1971; for 1 Thess-Heb, vol. 25/1-2 of Vetus Latina, ed. by H. J. Frede, 1975-1991.

in the Catholic letters:

Vol. 26/1 of Vetus Latina, ed. by W. Thiele, 1956-1969.

in Revelation:

Vol. 26/2 of Vetus Latina, ed. by R. Gryson, 2000.

Information for Acts and Romans–Galatians is derived from collations of the manuscripts listed in Appendix I.

The following symbols identify the Latin witnesses:

it

it (= Itala) represents all or the majority of Old Latin witnesses as a group.

a a2 aur b c

Individual Old Latin manuscripts are designated by their conventional abbreviations and letters;13 their numbers in the Beuron registry are found in the Manuscript List (Appendix I).

vg

vg (= Vulgata) represents agreement of the most important editions of the Vulgate in support of the same Greek reading. The individual editions are represented by the following signs:

vgcl

Biblia Sacra Vulgatae Editionis Sixti Quinti Pont. Max. iussu recognita atque edita [vgcl = Editio Clementina], Rome 1592.

vgs

Biblia Sacra Vulgatae Editionis ad concilii Tridentini praescriptum emendata et a Sixto V. P. M. recognita et approbata [vgs = Editio Sixtina], Rome 1590 (cited only when differing from vgcl).

vgww

Novum Testamentum Domini Nostri Iesu Christi Latine Secundum Editionem Sancti Hieronymi, ed. by J. Wordsworth, H. J. White, et al., Oxford 1889-1954 [vgww = Wordsworth/White].

vgst

Biblia sacra iuxta Vulgatam versionem adiuvantibus B. Fischer, J. Gribomont, H. F. D. Sparks, W. Thiele recensuit et brevi apparatu instruxit Robert Weber, Editionem quintam emandatam retractatam praeparavit Roger Gryson, Stuttgart 2007 [vgst = Vulgata Stuttgartiensis].

vgms/mss

vgms/mss indicates individual Vulgate manuscripts with independent readings.

latt

latt represents the entire Latin tradition in support of the same Greek reading.

lat(t)

lat(t) represents the entire Latin tradition, with a few exceptions due to intraversional differences, in support of the same reading.

lat

lat represents the support of the Vulgate and a part of the Old Latin tradition for a reading.

Syriac Versions

The various Syriac versions (Vetus Syra ca. 3rd/4th cent.; Peshitta ca. 4th/5th cent.; Philoxeniana A.D. 507/508; Harklensis A.D. 615/616) are characterized by different translation principles, from a very free, idiomatically correct rendering at the beginning, to a degree of fidelity to the Greek text so extreme that it violates natural Syriac idiom. Any evaluation of these versions as witnesses to the Greek text must bear this in mind. The later versions, with their literal and formal parallelism, are most frequently cited because their translation base is most easily determined. The Syriac versions are indicated as follows:

sy

sy: The entire Syriac tradition supports the variant cited. In Jc, 1P and 1J this statement refers to all the Peshitta and Harklensis manuscripts included, in 2P, 2/3J and Jd to all the Philoxeniana and Harklensis manuscripts included, in all other NT writings to all the Syriac editions included.

Vetus Syra is preserved in two manuscripts (Syrus Sinaiticus and Syrus Curetonianus). They exhibit textual differences, and are always cited individually. Syrus Curetonianus offers a revised form of the translation preserved by Syrus Sinaiticus. They are cited from the following editions:

sys

sys (= Syrus Sinaiticus). The Old Syriac Gospels or Evangelion da-mepharreshê, being the text of the Sinai or Syro-Antiochene Palimpsest, ed. by Agnes Smith Lewis, London 1910.

This Gospels manuscript (palimpsest, IV/V) contains the following lacunae: Mt 6,10-8,3; 16,15-17,11; 20,25-21,20; 28,7-end; Mk 1,1-12; 1,44-2,21; 4,18-41; 5,26-6,5; Lk 1,16-38; 5,28-6,11; Jn 1,1-25; 1,47-2,15; 4,38-5,6; 5,25-46; 14,10-11; 18,31-19,40.

syc

syc (= Syrus Curetonianus). Evangelion da-mepharreshê. The Curetonian Version of the Four Gospels, ed. by F. Crawford Burkitt, Cambridge 1904.

D. L. McConaughy, “A recently discovered folio of the Old Syriac (Syc) text of Luke 16,13-17,1”, Biblica 68 (1987): 85-88.

This Gospels manuscript (parchment, V) is also defective, with the following lacunae: Mt 8,23-10,31; 23,25-end; Mk 1,1-16,17; Lk 1,1-2,48; 3,16-7,33; 24,44-51; Jn 1,42-3,5; 8,19-14,10; 14,12-15; 14,19-21.24-26; 14,29-end.

For text-critical decisions regarding the citation of Syrus Curetonianus the following special editions were used:

George A. Kiraz, Comparative Edition of the Syriac Gospels (see under syh);

E. Jan Wilson, The Old Syriac Gospels. Studies and Comparative Translations, 2 vols. Louaize /Piscataway-NJ 22003.

syp

syp (= Peshitta). The Peshitta is the most widely accepted of the Syriac versions (its canon lacks the shorter Catholic letters and Revelation). It is cited from the British and Foreign Bible Society edition:

J. Pinkerton and R. Kilgour, The New Testament in Syriac, London 1920 (frequently reprinted).

This edition has no critical apparatus, but derives its text of the Gospels from the critical edition of:

Ph. E. Pusey and G. H. Gwilliam, Tetraevangelium Sanctum iuxta simplicem Syrorum versionem, Oxford 1901 (Piscataway 2003).

For Jc, 1P and 1J the edition by B. Aland (1986; see under syh) was used.

syph

syph (= Philoxeniana). This first Monophysite Syriac Bible version, commissioned by Bishop Philoxenus of Mabbug in A.D. 507/508, has not survived in its entirety. The shorter Catholic letters (2 Pet, 2/3 Jn, Jd) and Revelation have been preserved in a group of manuscripts. Their assignment to Philoxeniana is not positive. In any event the version was made in the 6th century, and is cited here from the following editions:

John Gwynn (ed.), Remnants of the Later Syriac Versions of the Bible, Part I: New Testament, the Four Minor Catholic Epistles in the Original Philoxenian Version, London/Oxford 1909 (Piscataway 2005).14

John Gwynn (ed.), The Apocalypse of St. John in a Syriac version hitherto unknown, Dublin/London 1897 (Piscataway 2005).

syh

syh (= Harklensis). The version made by Thomas of Harkel in A.D. 616 is the only Syriac version containing the entire New Testament.

The Harklean version of the Gospels is cited from George A. Kiraz, Comparative Edition of the Syriac Gospels. Aligning the Sinaiticus, Curetonianus, Peshîttâ and Harklean Versions, 4 vols [NTTS XXI/1-4], Leiden 1996 (Piscataway 32004). Owing to the adoption of these new editions, many Syriac notes in the Gospels were revised.

Acts still has to be cited according to the Editio princeps based mainly on the manuscript New College 333 (Oxford, circa 12th cent.). Its editor, J. White, erroneously assigned this witness to the Versio Philoxeniana: Actuum Apostolorum et Epistolarum tam Catholicarum quam Paulinarum versio syriaca Philoxeniana cum interpretatione et annotationibus. Oxonii 1799-1803.

The Harklean version of the Pauline Letters is cited according to the following edition, which documents the entire Syriac tradition including the most important quotations by Syriac patristic authors: B. Aland/A. Juckel, Das Neue Testament in Syrischer Überlieferung, vol. II: Die Paulinischen Briefe. Teil 1: Röm und 1.Kor, ANTT 14; Teil 2: 2.Kor, Gal, Eph, Phil und Kol, ANTT 23; Teil 3: 1./2. Thess, 1./2. Tim, Tit, Phm und Hebr, ANTT 32. Berlin-New York 1991-1995-2002.

For the Longer Catholic Letters the following edition was used: B. Aland, in conjunction with A. Juckel, Das Neue Testament in Syrischer Überlieferung, vol. I: Die Katholischen Briefe, ANTT 7. Berlin-New York 1986. - An additional Harklensis manuscript, MS syr 15 of the John Rylands University Library in Manchester, was not yet available for this edition, but could be cited in the ECM.

For 2P, 2J, 3J and Jd unpublished collations of the manuscripts used for Jc, 1P and 1J were used.

Revelation is cited according to the photographic edition by A. Vööbus, The Apocalypse in the Harklean Version. A Facsimile Edition of MS. Mardin Orth. 35, fol. 143r-159v (CSCO 400/subs. 56). Louvain 1978.

syhmg

syhmg: Marginal reading in the Harklensis supporting the variant cited. The marginal reading does not originate from the Harklensis Vorlage itself, but from Greek manuscripts consulted for this purpose. In the Catholic Letters this is true for all the Harklensis manuscripts included (in so far as they contain marginal readings), in Revelation for the manuscript used, in the rest of the NT for the Harklensis edition(s) used.

syh**

syh**: Harklensis reading enclosed by critical signs (asterisk and metobelos) which supports the variant cited. A reading marked this way does not originate from the Harklensis Vorlage itself, but from Greek manuscripts consulted for this purpose. In the Catholic Letters this is true for all the Harklensis manuscripts included (in so far as they contain marginal readings), in Revelation for the manuscript used, in the rest of the NT for the Harklensis edition(s) used.

(sy)

(sy): All the Syriac manuscripts extant for the passage witness with some slight variation from the Greek reading indicated.

sy(s), sy(c), sy(p), sy(h), sy(ph)

sy(s), sy(c), sy(p), sy(h), sy(ph): All the Syriac versions extant for the passage witness to the Greek reading indicated. Only the version shown in parentheses shows some slight variation.

(sys), (syc), (syp), (syh), (syph)

(sys), (syc), (syp), (syh), (syph): The Syriac version shown in parentheses shows some slight variation from the Greek reading indicated.

In the Catholic Letters only:

ms

ms: One manuscript of the version indicated supports the variant cited.

mss

mss: Two or more manuscripts of the version indicated support the variant cited.

Coptic Versions

What is known as Coptic consists of a variety of dialects which did not achieve written form until the Christian era. Translations of the New Testament, beginning from the 3rd century, represent the following dialects:

ac

ac = Akhmimic

ly

ly = Lycopolitanic (= Subakhmimic)

bo

bo = Bohairic

mae

mae = Middle Egyptian (= Mesokemic)

cw

cw = Dialect W (= crypto-Mesokemic, Middle Egyptian Fayyumic

pbo

pbo = Proto-Bohairic

sa

sa = Sahidic

fa

fa = Fayyumic

cv

cv = Dialect V

Manuscripts in Sahidic and Bohairic exist for all the writings of the New Testament. It is certain that these translations originate from Greek sources. The manuscript tradition is fragmentary in the other dialects. 15 The mutual relationships among these versions, intra-versional developments and the influence of editorial alterations according to Greek texts remain the subject of research and have not yet been clarified comprehensively.

ac, ly, etc.

The signs used without further qualification represent the whole manuscript tradition of the respective dialects.

The following group signs are used for the Coptic versions:

co

co: All the Coptic versions extant for the passage witness to a particular Greek reading.
For the Sahidic and Bohairic versions, the number of manuscripts supporting a particular reading is indicated in superscript. Because of the paucity of Sahidic evidence in comparison to the wealth of evidence for the Bohairic version, the following distinctions are observed:

sams, boms

sams, boms: One Sahidic or Bohairic witness supports the particular reading.

samss

samss: Two or more Sahidic manuscripts support the particular reading.

bomss

bomss: Two to four Bohairic witnesses support the particular reading.

bopt

bopt (= bopartim): Five or more Bohairic witnesses support the particular reading.

Bohairic manuscripts considered in Horner's edition (see below) as closely related and designated by a single group sign (a letter without a superscript) are treated as a single witness. They are treated as several witnesses only when Horner also makes the distinction.

boms/mss – bo

When boms or bomss differ from other Bohairic witnesses, bo represents the latter. When bopt supports a particular reading, the remaining witnesses are also represented by bopt.

sams/mss – sams/mss

The Sahidic tradition generally comprises relatively few witnesses. When sams or samss differ from the rest of the Sahidic tradition, the remaining witnesses are also represented by sams or samss.

( )

( ): The Greek reading is supported, but with some slight variation, when the version is shown in parentheses.

sams(s), boms(s)

sams(s), boms(s): Several Sahidic or Bohairic manuscripts support the respective Greek variant, at least one of them with slight variation.

The following signs are used on rare occasions to indicate a relative degree of possibility:

sa? bo? etc.

sa? bo? etc.: The version's support for a reading is possible, but not certain.

sa? – sa? / bo? – bo? etc.

sa? – sa? / bo? – bo? etc.: The version may support either of two variant readings in a passage in contrast to a third variant (cf. Mt 5,32 ⸄ ).
This form is not used for instances where minor differences from a main variant are indicated by parentheses.

The Coptic versions are cited from the following editions and/or manuscripts:

For the Sahidic:

G. Horner, The Coptic Version of the New Testament in the Southern Dialect, otherwise called Sahidic and Thebaic, 7 vols., Oxford 1911-1924.

R. Kasser, Papyrus Bodmer XIX, Évangile de Matthieu XIV,28–XXVIII,20; Épître aux Romains I,1–II,3 en sahidique, Geneva 1962 (used for Mt, IV/V cent.).

H. Quecke, Das Markusevangelium saïdisch. Text der Handschrift PPalau Rib. Inv. Nr. 182 mit den Varianten der Handschrift M 569, Barcelona 1972 (Mk, V cent.).

H. Quecke, Das Lukasevangelium saïdisch. Text der Handschrift PPalau Rib. Inv. Nr. 181 mit den Varianten der Handschrift M 569, Barcelona 1977 (Lk, V cent.).

H. Quecke, Das Johannesevangelium saïdisch. Text der Handschrift PPalau Rib. Inv. Nr. 183 mit den Varianten der Handschriften 813 und 814 der Chester Beatty Library und der Handschrift M 569, Barcelona 1984 (Jn, V cent.).

H. Thompson, The Coptic Version of the Acts of the Apostles and the Pauline Epistles, Cambridge 1932: Chester Beatty Codex A/B (Ac and Paul, A ca. 600, B VII cent.).

K. Schüssler, Die Katholischen Briefe in der koptischen (sahidischen) Version, [Pierpont Morgan M 572], CSCO 528/529, Louvain 1991 (Catholic Letters, IX cent.).

For the Bohairic:

G. Horner, The Coptic Version of the New Testament in the Northern Dialect, otherwise called Memphitic and Bohairic, 4 vols., Oxford 1898-1905.

For the Akhmimic:

F. Rösch, Bruchstücke des ersten Clemensbriefes nach dem achmimischen Papyrus der Straßburger Universitäts- und Landesbibliothek mit biblischen Texten derselben Handschrift, Strasbourg 1910 (Jn, Jas, IV cent.).

For the Lycopolitanic:

H. Thompson, The Gospel of St. John according to the earliest Coptic manuscript, London 1924 (Jn, IV cent.).

For the Middle Egyptian:

H.-M. Schenke, Das Matthäus-Evangelium im mittelägyptischen Dialekt des Koptischen (Codex Scheide), Berlin 1981 (Mt IV/V(?) cent.).

H.-M. Schenke, Das Matthäus-Evangelium im mittelägyptischen Dialekt des Koptischen (Codex Schøyen). (Manuscripts in the Schøyen Collection 2; Coptic Papyri 1), Oslo 2001. (The evaluation of this witness has not been concluded yet and could not be taken into account in the present edition.)

H.-M. Schenke, Apostelgeschichte 1,1–15,3 im mittelägyptischen Dialekt des Koptischen (Codex Glazier, G 67), Berlin 1991 (Ac, V cent.).

For Dialect W:

E. Husselman, The Gospel of John in Fayumic Coptic (P. Mich. Inv. 3521), Ann Arbor 1962 (Jn, IV/V(?) cent.).

For Dialect V:

H.-M. Schenke (in cooperation with R. Kasser), Papyrus Michigan 3520 und 6868 (a). Ecclesiastes, Erster Johannesbrief und Zweiter Petrusbrief im fayumischen Dialekt (TU 151). Berlin-New York 2003.

For Proto-Bohairic:

R. Kasser, Papyrus Bodmer III, Évangile de Jean et Genèse I–IV,2 en bohaïrique, CSCO 177, Louvain 1958 (Jn, IV/V(?) cent.).

As a result of preparatory work for the Gospel of John in the ECM the apparatus for this text was supplemented and revised in the present edition. This was done with particular reference to manuscripts sa 1, sa 4, sa 5, sa 9 and sa 10. In addition, sa 15L, sa 19, sa 56, sa 60, sa 141 and sa 244 were taken into account.

In the Acts apparatus Coptic notes were added where variants of 127 had to be incorporated. In the apparatus of other parts of the NT only a few obvious errors were corrected. A thoroughgoing revision will be carried out when the entire evidence is brought together for future volumes of the ECM.

Other Versions

The Armenian, Georgian, Gothic, Ethiopic and Old Church Slavonic versions are rarely cited in the present edition, and then only if they are of special significance for a particular reading (cf. Mk 16,8). We believe this treatment is still justified for a manual edition in view of the wealth of other relevant material. While it is true that several important studies of the Armenian, Georgian, Ethiopic and Old Church Slavonic versions have appeared in recent decades, research on these textual traditions has by no means yet achieved conclusive results. The following are the significant editions of these versions:

arm

for the Armenian:

Yovhannes Zōhrapean, Astuacašunč‘ Matean Hin ew Nor Ktakaranac‘, IV, Venice 1805.

Fr. Macler, L'Évangile arménien. Édition phototypique du manuscrit no 229 de la Bibliothèque d'Etchmiadzin, Paris 1920.

Beda O. Künzle, Das altarmenische Evangelium. Part I. Edition; Part II. Lexikon, Bern 1984.

geo

for the Georgian:

Robert P. Blake, The Old Georgian Version of the Gospel of Matthew from the Adysh Gospels with the Variants of the Opiza and Tbet' Gospels, ed. with a Latin translation (PO XXIV, 1), Paris 1933.

___, The Old Georgian Version of the Gospel of Mark ... (PO XX, 3), Paris 1928.

___, and Maurice Brière, The Old Georgian Version of the Gospel of John ... (PO XXVI, 4), Paris 1950.

Maurice Brière, La version géorgienne ancienne de l'Évangile de Luc, d'après les Évangiles d'Adich, avec les variantes des Évangiles d'Opiza et de Tbet', éditée avec une traduction latine. (PO XXVII, 3), Paris 1955.

Gérard Garitte, L'ancienne version géorgienne des Actes des Apôtres d'après deux manuscrits du Sinai (Bibliothèque du Muséon 38), Louvain 1955.

K‘. Dzocenidze and K‘. Daniela, Pavles epistolet‘a k‘art‘uli versiebi, Tblisi 1974.

K‘. Lort‘k‘ip‘anidze, Kat‘olike epistolet‘a k‘art‘uli versiebi X–XIV saukunet‘a helnacerebis mihedvit‘, Tiblisi 1956.

I. Imnaišvili, Iovanes gamoc‘hadeba da misi t‘argmaneba. Dzveli k‘art‘uli versia, Tiblisi 1961.

got

for the Gothic:

W. Streitberg, Die gotische Bibel (Germanische Bibliothek II, 3), Heidelberg 1908 (2nd revised ed. 1919). 7th ed. with a supplement by P. Scardigli, Heidelberg 2000.

aeth

for the Ethiopic:

Petrus Aethiops, Testamentum Novum cum Epistola Pauli ad Hebraeos, Rome 1548.

T. Pell Platt, Novum Testamentum Domini nostri et Salvatoris Jesu Christi Aethiopice, London 1830.

L. Hackspill, “Die äthiopische Evangelienübersetzung (Math. I–X)”, Zeitschrift für Assyriologie 9 (1896) 117-196; 367-388.

R. Zuurmond, Novum Testamentum Aethiopice. The Synoptic Gospels. General Introduction, Edition of the Gospel of Mark (Äthiopistische Forschungen 27), Stuttgart 1989.

R. Zuurmond, Novum Testamentum Aethiopice, part III: The Gospel of Matthew (Äthiopistische Forschungen 55), Wiesbaden 2001.

M. G. Wechsler, Evangelium Iohannis Aethiopicum (CSCO 617), Louvain 2005.

L. C. Niccum, The Book of Acts in Ethiopic (with Critical Text and Apparatus) and its Relation to the Greek Textual Tradition, Notre Dame 2000.

J. Hofmann, Die äthiopische Übersetzung der Johannes-Apokalypse (CSCO 281/282, script. aeth. 55/56), Louvain 1967.

S. Uhlig and H. Maehlum, Novum Testamentum Aethiopice: Die Gefangenschaftsbriefe (Äthiopistische Forschungen 33), Wiesbaden 1993.

S. Uhlig and J. Hofmann, Novum Testamentum Aethiopice. Die Katholischen Briefe (Äthiopistische Forschungen 29), Stuttgart 1993.

slav

for the Old Church Slavonic:

V. Jagić, Quattuor evangeliorum codex glagoliticus olim Zographensis nunc Petropolitanus, Berlin 1879 (Graz 1954).

___, Quattuor evangeliorum versionis palaeoslovenicae codex Marianus glagoliticus, Berlin 1883 (Graz 1960).

J. Vajs, Evangelium sv. Matouśe. Text rekonstruovaný, Prague 1935.

___, Evangelium sv. Marka. Text rekonstruovaný, Prague 1935.

___, Evangelium sv. Lukáše. Text rekonstruovaný, Prague 1936.

___, Evangelium sv. Jana. Text rekonstruovaný, Prague 1936.

___, and J. Kurz, Evangeliarium Assemani. Codex vaticanus 3. slavicus glagoliticus. 2 vols, Prague 1929/1955.

A. Alekseev et al., Evangelie ot Matfeja, St. Petersburg 2005; Evangelie ot Ioanna, St. Petersburg 1998.

V. Ščepkin, Savvina kniga, St. Petersburg 1903 (Graz 1959).

Ae. Kałužniacki, Actus epistolaeque apostolorum palaeoslovenice ad fidem codicis Christinopolitani, Vienna 1896.

G. A. Il'inskij, Slepčenskij apostol XII veka, Moscow 1912.

D. E. Stefanović, Apostolos-Lektionar aus Sisatovac in der Fruska Gora aus dem Jahre 1324 [forthcoming].

R. Kovačević and D. E. Stefanović, Matičin-Apostol (13th cent.), Belgrade 1979.

Arch. Amfilochij, Apokalipsis XIV veka Rumjancevskago muzeja, Moscow 1886.

4. The Church Fathers

From the beginning of critical work on the text of the Greek New Testament citations by early Christian writers have played a prominent role in research on textual history. As the lives and works of the Church Fathers are fairly well defined both geographically and historically, their witness is highly significant for the history of the New Testament text and for the reconstruction of its initial form. In textual criticism they are particularly relevant as indirect witnesses to the manuscripts they used. Consequently, modifications of the New Testament text that can be attributed to their way of quoting or to the manuscript tradition of the text containing the quotation have to be excluded from the apparatus of a hand edition of the New Testament.

As before, patristic quotations have been treated rather selectively in the present 28th edition. They are cited only if they can be considered reliable witnesses to the text of the manuscripts quoted.

In this respect no significant changes to the Nestle-Aland 27 apparatus were necessary, since a thoroughgoing revision had been carried out for that edition. Notes referring to patristic citations were simply checked, and required correction in a few cases only. However, for the Catholic Letters the patristic apparatus entries were checked and supplemented according to the ECM.

Authors whose quotations are known only indirectly through the writings of another Father have their source indicated in superscript (cf. Mar[cus/Marcosii]Ir). The only exception to this rule is the Gnostic Theodotus, who is cited as ClexThd, because it is difficult to distinguish between the original quotation and the editorial hand of Clement in his Excerpta ex Theodoto.

The sources of quotations attributed to Marcion are always identified with a superscript indicating whether they derive from Tertullian, Epiphanius, or Adamantius (cf. McionT/E/A). This assists the reader in making an independent evaluation of the evidence in a textual tradition recognized for its difficulties. The problems concerning the original wording of Marcion's text still remain unsolved. In the present edition of the Novum Testamentum Graece Marcion's quotations are derived essentially from the sources named above. Only occasionally are quotations from Marcion taken from other Greek or Latin writings.

The quotations of Latin Fathers are treated in a similar fashion. Patristic evidence through the 8th century has been included for the more important writers.

The following signs and abbreviations are used for patristic evidence:

( )

( ): The quotation supports the given reading, but with some slight variation.

ms, mss

ms, mss: The Father indicates knowledge of one or more New Testament manuscripts supporting the given reading.

txt/com

txt/com: In citing patristic commentaries the distinction is drawn between the text commented on (txt), called the lemma, and the text of the Father ascertained from the commentary proper (com).16

lem

lem: The reading represents the lemma, i.e., the running biblical text of a commentary. This sign is used when the text of a Father cannot be reconstructed from the commentary proper, and advises a degree of caution.

pt/pt

pt/pt (partim/partim): The Father cites the particular passage more than once and in more than one form. This sign comprises a complementary pair, and both elements are always shown whenever possible. When one is not shown, this is either because the evidence for the reading in the text is not cited in the apparatus, or because the Father is witness to a further reading which is not cited in the apparatus.

vid

vid (videtur): The witness of a Father for the reading given is probable, but not completely certain.

v.l.

v.l. (varia lectio): In the manuscript tradition of the Father, one or more manuscripts support the reading given.

1739mg

1739mg: Patristic evidence noted in the margin of the Greek manuscript 1739 (e.g., Eph 3,18).

Abbreviations for the Church Fathers

Acac Acacius Caesariensis †366
Ad Adamantius 300/350
Ambr Ambrose †397
Ps Ambr Ps Ambrose
Ambst Ambrosiaster 366-384
Apr Apringius Pacensis 531-548
Arn Arnobius the Younger †p. 455
Ath Athanasius of Alexandria †373
Athen Athenagoras a. 180
Aug Augustine †430
BasilCl Basilides according to Clement II
Bas Basil of Caesarea †379
BasA Basil of Ancyra †ca. 374
Bea Beatus of Liébana VIII
Beda The Venerable Bede †735
Cass Cassiodorus †p. 580
Chr John Chrysostom †407
Cl Clement of Alexandria †a. 215
Cllat Clement of Alexandria, Latin translation
ClexThd Clement ex Theodoto
Clhom Ps-Clementine homilies IV?
2Cl II Clement II
Cn John Cassian †ca. 435
Cyp Cyprian †258
Cyr Cyril of Alexandria †444
CyrJ Cyril of Jerusalem †386
Didache Didache ca. 100
Did Didymus of Alexandria †398
Dion Dionysius of Alexandria ca. 264/265
Ephr Ephraem Syrus †373
Epiph Epiphanius of Constantia †403
Eus Eusebius of Caesarea †339/340
Firm Firmicus Maternus †p. 360
Fulg Fulgentius †527?
GrNy Gregory of Nyssa †394
Hes Hesychius †p. 451
Hier Jerome †420
Hil Hilary †367
Hipp Hippolytus †235
Ir Irenaeus II
Irlat Irenaeus, Latin translation a. 395
Irarm Irenaeus, Armenian translation IV/V
JulCl Julius Cassianus according to Clement II
Ju Justin Martyr †ca. 165
Lact Lactantius †p. 317
Lcf Lucifer †ca. 371
McionT/E/A Marcion according to Tertullian, Epiphanius, Adamantius II
Marc Marcus Eremita †p. 430
MarIr Marcus/Marcosians according to Irenaeus II
MVict Marius Victorinus †p. 363
Meth Methodius of Olympus †p. 250
Nic Nicetas of Remesiana †p. 414
Nil Nilus of Ancyra †ca. 430
Nov Novatian †p. 251
OphitesIr lat Ophites according to Irenaeus
Or Origen †254
Orlat Origen, Latin translation
Ors Origen, Supplement refers to a long lemma (Jn 2,12-25) in Origen's commentary on John (before Bk. X,1; ed. Preuschen 170), an early insertion replacing the original text.
Oros Orosius †p. 418
Pel Pelagius †p. 418
Polyc Polycarp of Smyrna †156
Prim Primasius †ca. 567
Prisc Priscillian †385/386
Prosp Prosper †p. 455
Ptol Ptolemy a. 180
PtolIr Ptolemy according to Irenaeus
Qu Quodvultdeus †ca. 453
Socr Socrates Scholasticus †p. 439
Spec Speculum, Ps-Augustine V
Tert Tertullian †p. 220
Thret Theodoret of Cyrrhus †ca. 466
Theoph Theophilus of Alexandria †412
Tit Titus of Bostra †a. 378
Tyc Tyconius †p. 390
Vic Victorinus of Pettau †304
Vig Vigilius of Thapsus †p. 484

IV. NOTES IN THE OUTER AND INNER MARGINS

1. The Apparatus in the Outer Margin

The apparatus in the outer margin contains references which assist with understanding the text. Specifically, the references point to: 1. Parallels and doublets within the New Testament writings, 2. Quotations from and allusions to the Old Testament, 3. Places in the Old and the New Testament and in early Jewish writings which, because of their meaning or content, should be compared with the verses concerned.

2-4: Mc 1,40-45 L 5,12-16

1. Possible parallels and doublets are indicated in semibold type at the beginning of a passage. The verses to which they refer are indicated first. For example, the note in the margin at Matthew 8,2 reads 2-4: Mc 1,40-45 L 5,12-16, indicating that the pericopes Mark 1,40-45 and Luke 5,12-16 parallel Matthew 8,2-4.

3: Mc 10,15 L 18,17

Additional, less extensive parallels which arise in a passage are noted at the point at which they occur. The verse to which they refer is given first, in italics. For example, the note in the margin at Matthew 18,3 reads 3: Mc 10,15 L 18,17, indicating that the verses Mark 10,15 and Luke 18,17 parallel Matthew 18,3.

/

Different (groups of) parallels are separated by an oblique (/). In many cases, the oblique separates passages in the Gospel of Mark and primary Mark-derived passages in the Gospels of Matthew and Luke on the one hand, from Q-derived passages in Matthew and Luke on the other. For example, the note in the margin at Matthew 14,13 reads 13-21: Mc 6,32-44 L 9,10b-17 J 6,1-13 / Mt 15,32-39 Mc 8,1-10. In this case, the oblique separates Mark 6,32-44 and its parallels from Mark 8,1-10 and its parallel. The note in the margin at Matthew 10,9 reads 9-14: Mc 6,8-11 L 9,3-11 / L 10,4-11. Here, the oblique separates Mark and the Mark-derived Luke parallel on the one hand from the Q-derived parallel on the other.

Mch 5,1.3

2. Direct quotations from the Old Testament are indicated in the text by italics. In the margin, italics are used to indicate where in the Old Testament they appear (for example, Mch 5,1.3 at Matthew 2,6). Allusions appear in normal type (cf. at Matthew 4,4, where the note Dt 8,3 Sap 16,26 indicates both a quotation and an allusion). References to the Old Testament assume the text as well as the chapter and verse numbers of Biblia Hebraica when not otherwise indicated.

 refers to the Septuagint, occasionally distinguishing the readings of particular manuscripts, e.g.:

(A)

(A) indicates that the New Testament text corresponds to a reading of Codex Alexandrinus in the Septuagint.

Aqu, Symm, Theod

Aqu, Symm, Theod refer to the translations of Aquila, Symmachus and Theodotion.

3. The remaining references are given in normal type and, where possible, are placed beside the relevant verse.

. / ;

Within these references, those from the same book appear first. In these cases, the book itself is not named again. Here, as elsewhere, a period separates the verse numbers within a chapter and a semicolon the chapter numbers within a book.

s/ss

s/ss (= sequens/sequentes) includes the following verse or verses in the reference.

c

c (= capitulum) indicates references to complete chapters.

p

p refers to parallels of the verse or verses concerned. The parallels are noted at the reference indicated.

!

An exclamation mark following a verse indicates that it is a “reference point” where other related verses can be found. A reference point usually lists related verses from the same book first, then indicates, where relevant, further places in other books which list references from these books.

·

A raised dot separates references to different parts of the same verse.

|

A solid vertical line marks the limit of notes related to a single verse. This is required when a verse has a large number of references which cannot all be aligned with the text concerned (cf. in the case of Matthew 6,9) or when, because a new verse begins on the same line, it would otherwise be unclear to which verse the references relate (cf. in the case of Matthew 1,20 and 21).

The abbreviations used in the margin for the books of the Bible are shorter than the conventional ones. They are as follows:

I. For the Old Testament writings:

Gn (Genesis), Ex (Exodus), Lv (Leviticus), Nu (Numbers), Dt (Deuteronomy), Jos (Joshua), Jdc (Judges), Rth (Ruth), 1Sm, 2Sm (1/2 Samuel; 1/2 Kingdoms in the Septuagint), 1Rg, 2Rg (1/2 Kings; 3/4 Kingdoms in the Septuagint), 1Chr, 2Chr (1/2 Chronicles; 1/2 Paralipomenon in the Septuagint), Esr (Ezra; 2Esdras 1-10 in the Septuagint), Neh (Nehemiah; 2Esdras 11-23 in the Septuagint), Esth (Esther), Job, Ps (Psalms), Prv (Proverbs), Eccl (Ecclesiastes), Ct (Song of Songs), Is (Isaiah), Jr (Jeremiah), Thr (Lamentations of Jeremiah), Ez (Ezekiel), Dn (Daniel), Hos (Hosea), Joel, Am (Amos), Ob (Obadiah), Jon (Jonah), Mch (Micah), Nah (Nahum), Hab (Habakkuk), Zph (Zephaniah), Hgg (Haggai), Zch (Zechariah), Ml (Malachi).

II. For the Apocrypha and Pseudepigrapha of the Old Testament:

3Esr, 4Esr (3/4 Ezra; 3Esr = 1Esdras in the Septuagint), 1Mcc, 2Mcc, 3Mcc, 4Mcc (1-4 Maccabees), Tob (Tobit), Jdth (Judith), Sus (Susanna), Bel (Bel and the Dragon), Bar (Baruch), 2Bar (2 Baruch, Syriac Apocalypse of Baruch), 4Bar (4 Baruch, Paralipomena of Jeremiah), EpistJer (Letter of Jeremiah), Sir (Sirach, Ecclesiasticus), Sap (Wisdom of Solomon), Jub (Jubilees), MartIs (Martyrdom of Isaiah), PsSal (Psalms of Solomon), 1Hen (1 Enoch, Ethiopic), 2Hen (2 Enoch, Slavonic), JosAs (Joseph and Aseneth), AssMos (Assumption of Moses), ApcAbr (Apocalypse of Abraham), ApcEliae (Apocalypse of Elijah), TestJob (Testament of Job), (the Testaments of the twelve Patriarchs are cited individually:) TestRub (of Reuben), TestSim (of Simeon), TestLev (of Levi), TestJud (of Judah), TestIss (of Issachar), TestSeb (of Zebulon), TestDan (of Dan), TestNaph (of Naphthali), TestJos (of Joseph), TestBenj (of Benjamin), VitAd (Life of Adam and Eve), VitProph (Lives of the Prophets).

III. For the New Testament writings:

Mt (Matthew), Mc (Mark), L (Luke), J (John), Act (Acts of the Apostles), (the Pauline letters:) R (Romans), 1K, 2K (1/2 Corinthians), G (Galatians), E (Ephesians), Ph (Philippians), Kol (Colossians), 1Th, 2Th (1/2 Thessalonians), 1T, 2T (1/2 Timothy), Tt (Titus), Phm (Philemon), H (Hebrews), (the Catholic letters:) Jc (James), 1P, 2P (1/2 Peter), 1J, 2J, 3J (1-3 John), Jd (Jude), Ap (Revelation).

These abbreviations are also used in Appendix I.

2. The Apparatus in the Inner Margin

1 2 3 4 etc.

Italic numbers of normal size in the inner margin represent the chapter divisions (kephalaia) most widely used in the manuscripts. It should be noted that the first section of each writing is not numbered (with the exception of Acts, Revelation, and some of the letters). Thus the kephalaia begin at 1,23 for Mark, at 2,1 for Matthew, etc. Where there is evidence for an alternative chapter division in the manuscripts, the respective number is given in parentheses. For example, chapter 31 of Acts begins at 21,18 according to the main tradition, at 21,15 according to an alternative strand.

1
III
or
2
X
etc.

For the Gospels the Eusebian section and canon numbers are also shown in the inner margins. (For Eusebius' letter to Carpian explaining the system and for the canon tables, see pp. 89*ff.17) They always stand at the beginning of a section, with the section number shown in Arabic numerals above the line. The Roman numeral below the line identifies the canon table showing the parallel pericope numbers. Thus Eusebius divided the four Gospels into small units by content, and organized them into ten canons. Canon I lists the pericopes represented in all four Gospels, canons II–IV those in three, canons V–IX lists those found in only two Gospels, and canon X lists the sections which are peculiar to each Gospel.

1
III
1
III
in the inner margin at Mt 1,1 means that parallel pericopes for section 1 of the Gospel of Matthew are listed in canon III. From canon table III (p. 92*) we find that section 1 of Matthew corresponds to section 14 of Luke (L 3,23-38) and sections 1, 3 and 5 of John (Jn 1,1-5.9-10.14).
2
X
2
X
at Mt 1,17 refers to canon table X, indicating that for this pericope there are no parallels, and that it represents material peculiar to Matthew.

✽ is used to mark places where the beginning of an old chapter division does not unambiguously match the beginning of a verse (e.g., Lk 2,48).

Eusebius' synoptic system of sections and canon tables provides a glimpse of his remarkable work on the Gospels. It remains useful even today. It is used in many manuscripts as a very practical means of organizing the continuous text. In collating manuscripts it is an effective tool for locating passages. In this sense it can be useful in the present edition.

V. THE APPENDICES

Appendix I: Codices Graeci et Latini

These lists contain all the manuscripts used in the present edition.

*

Consistently cited witnesses are signalled by a preceding *. If a manuscript is consistently cited for single writings only, this is specified by [*]; the respective writings are marked by * in the fourth column.

In the column to the right (cont.) are listed the New Testament writings represented in the manuscripts. For consistently cited witnesses the same minimal book abbreviations are used as for the marginal apparatus (see above, p. 84*), when a manuscript's contents cannot be indicated in summary form.

e a p r

e a p r indicate the contents of manuscripts in summary form (e = Gospels; a = Apostolos, i.e., Acts and the Catholic Letters; p = Pauline letters; r = Revelation).

act, cath

act, cath indicate Acts and the Catholic Letters respectively when they must be distinguished.

vac.

vac. (= vacat) is used to identify the extent of lacunae, and is placed after the summary indication of contents (cf. for W 032). The actual contents are indicated positively for witnesses of lesser extent, e.g., fragments, or for conciseness of detail. It should be noted that for the purposes of description here a verse is counted as present if a single letter of it is preserved. This qualification is especially significant with regard to consistently cited witnesses in the apparatus.

✝ (= defective) is used with witnesses other than those consistently cited to indicate incomplete preservation of the contents described (e.g., for X 033: eK✝).

K

K following the description of contents indicates a commentary manuscript.

l

l indicates a lectionary with the text of the Gospels of the Byzantine Church tradition.

The following special abbreviations are used for lectionaries:

la

la: a lectionary with the text of the Apostolos (Acts, Catholic and Pauline Letters);

l+a

l+a: a lectionary with the text of the Apostolos and the Gospels;

U-l

U-l: an uncial lectionary;

le

le: a lectionary with readings for the weekdays (βδομάδες);

lesk

lesk: a lectionary with readings for the weekdays (βδομάδες) from Easter to Pentecost, and for the Saturdays and Sundays (σαββατοκυριακαί) of the other weeks;

lsk

lsk: a lectionary with readings only for Saturdays and Sundays (σαββατοκυριακαί);

lsel (Jerus.)

lsel (Jerus.): a lectionary with readings for select days (selectae) according to the Jerusalem order.

Appendix II: Variae lectiones minores

This appendix makes explicit the information represented by parenthetically cited Greek manuscripts in the critical apparatus, i.e., witnesses which show minor differences from the main variants recorded (cf. above p. 58*). The specific differences are arranged by book, chapter and verse, and under the same critical sign as in the apparatus.

Appendix III: Loci citati vel allegati

This appendix lists quotations from and allusions to the Old Testament, the Apocrypha, and non-Christian Greek writers. The references found in the outer margin of the present edition are also included here. Direct quotations are represented by italics, and allusions by normal type.

Chapter and verse numbers follow the usage of the Biblia Hebraica, even for quotations and allusions to the Septuagint18 (except for texts transmitted only in Greek). For books where the chapter and verse numbers of the Biblia Hebraica differ from those of the Septuagint or other versions, a table of these differences is given preceding the list of quotations.

Appendix IV: Signa et Abbreviationes

Here the signs and symbols which are explained more fully in the introduction are listed with brief explanations. The Latin abbreviations are also given in expanded form.

1 Novum Testamentum Graecum - Editio Critica Maior IV. The Catholic Letters, ed. B. Aland, K. Aland†, G. Mink, H. Strutwolf, K. Wachtel. Stuttgart: German Bible Society, 2nd rev. edition 2013.

2 See now Gerd Mink: Contamination, Coherence, and Coincidence in Textual Transmission: The Coherence-Based Genealogical Method (CBGM) as a Complement and Corrective to Existing Approaches. In: K. Wachtel and M. Holmes (ed.), The Textual History of the Greek New Testament (SBL Text-Critical Studies 8), Atlanta 2011, pp. 141-216.

3 See ECM IV/2 (Supplementary Material), 2nd rev. edition 2012, pp. 10-18.

4 The symbol “Byz” is not used in the ECM at such passages.

5 2427 is a remarkable exception, as Stephen C. Carlson proved this manuscript to be a copy of the Gospel of Mark according to Buttmann's 1860 edition. (See Stephen C. Carlson, ‘Archaic Mark’ (MS 2427) and the Finding of a Manuscript Fake, SBL Forum, n.p. [cited Aug 2006]. Online: http://sbl-site.org/Article.aspx?ArticleID=577.)

6 When listing the contents of a fragment a verse is described as extant if a single letter of it is preserved. Therefore inferences about the precise extent of a fragment may not be justified (cf. below p. 86*).

7 See ECM IV/2 (Supplementary Material), 2nd rev. edition 2012, pp. 10-18.

8 See also the systematic list of abbreviations (Appendix IV).

9 Cf. J. Schmid, Studien zur Geschichte des griechischen Apokalypse-Textes (3 vols., Munich 1955/1956).

10 Cf. the relevant essays in K. Aland (ed.), Die alten Übersetzungen des Neuen Testaments, die Kirchenväterzitate und Lektionare [ANTT 5], Berlin-New York 1972; and B. M. Metzger, The Early Versions of the New Testament: Their Origin, Transmission and Limitations, Oxford 1977. It is highly welcome that there is a growing awareness about the problems of citing versional evidence in the apparatus of editions of the Greek New Testament. The following titles have to be mentioned in this respect: J. P. Lyon, Syriac Gospel Translations (CSCO 548). Louvain 1994. - P. J. Williams, Early Syriac Translation Technique and the Textual Criticism of the Greek Gospels (Texts and Studies; Ser. 3 Vol. 2). Piscataway 2004. Cf. the review of this work by T. Baarda, Novum Testamentum 48 (2006) 400-404.

11 The rare instances where a decision is not completely certain are marked with the sign ?.

12 The Old Latin tradition is referred to below by synecdoche using the conventional term “Itala”. On the character and structure of the Latin tradition, cf. the publications of the Vetus-Latina Institute, Beuron.

13 The Latin texts d, f and g of the bilinguals D (05/06), F (09/010) and G (011/012) are cited only when their witness differs from that of their accompanying Greek texts.

14 In addition to the witnesses cited in this edition unpublished collations of the following manuscripts were used: Ph20 = Ms Mingana syr. 480, Birmingham; Ph21 = Ms B20.2 inf., Bibl. Ambrosiana, Milan; Ph22 = Ms Sin. syr. 15, St. Catherine's Monastery; Ph23 = Ms Vat. syr. 475, Rome; Ph24 = Ms Vat. syr. 486, Rome; Ph25 = Ms Vat. syr. 461, Rome; Ph26 = Ms Diez A. quart. 105, Berlin.

15 According to the current state of research it is likely that there are independent versions in Akhmimic, Middle Egyptian, W, Proto-Bohairic, Fayyumic and V. See on this B. J. Diebner, R. Kasser: Hamburger Papyrus Bil. 1. Die alttestamentlichen Texte des Papyrus Bilinguis 1 der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg. Canticum Canticorum (Coptice), Lamentationes Ieremiae (Coptice), Ecclesiastes (Graece et Coptice). Cahiers d'orientalisme 18 Patrick Cramer Éditeur. Geneva 1989, pp. 54-56. - W. P. Funk: Zur Frage der achmimischen Version der Evangelien. In: Giversen et al. (ed). Coptology: Past, Present, and Future. Studies in Honour of Rodolphe Kasser (OLA 61). Leuven 1994, pp. 327-339.

16 This distinction occurs frequently in biblical commentaries because, especially in later manuscripts, the running biblical text has often been replaced by a different text type. The text as ascertained from the commentary proper reflects the text of the Father more accurately.

17 The text and apparatus are reprinted unchanged from the standard critical edition by Eberhard Nestle in the 25th and 26th editions. The apparatus to the letter to Carpian and also the canon tables record variants found in the earlier editions of E(rasmus)2-5, Stephanus (ϛ), M(ill), Ma(thaei), L(loyd) 1828 and 1836, Scr(ivener), Ln (Lachmann), (ischendorf), (ordsworth-White) and vS(oden).

18 Following the edition by A. Rahlfs.

EUSEBII EPISTULA AD CARPIANUM ET CANONES I-X*

Εὐσέβιος Καρπιανῷ ἀγαπητῷ ἀδελφῷ ἐν κυρίῳ χαίρειν.

Ἀμμώνιος μὲν ὁ Ἀλεξανδρεὺς πολλὴν ὡς εἰκὸς φιλοπονίαν καὶ σπουδὴν εἰσαγηοχὼς τὸ διὰ τεσσάρων ἡμῖν καταλέλοι-(5)πεν εὐαγγέλιον, τῷ κατὰ Ματθαῖον τὰς ὁμοφώνους τῶν λοιπῶν εὐαγγελιστῶν περικοπὰς παραθείς, ὡς ἐξ ἀνάγκης συμβῆναι τὸν τῆς ἀκολουθίας εἱρμὸν τῶν τριῶν διαφθαρῆναι ὅσον ἐπὶ τῷ ὕψει τῆς ἀναγνώσεως· ἵνα δὲ σωζομένου καὶ τοῦ τῶν λοιπῶν δι’ ὅλου σώματός τε καὶ εἱρμοῦ εἰδέναι ἔχοις (10) τοὺς οἰκείους ἑκάστου εὐαγγελιστοῦ τόπους, ἐν οἷς κατὰ τῶν αὐτῶν ἠνέχθησαν φιλαλήθως εἰπεῖν, ἐκ τοῦ πονήματος τοῦ προειρημένου ἀνδρὸς εἰληφὼς ἀφορμὰς καθ’ ἑτέραν μέθοδον κανόνας δέκα τὸν ἀριθμὸν διεχάραξά σοι τοὺς ὑποτεταγμένους. ὧν ὁ μὲν πρῶτος περιέχει ἀριθμοὺς ἐν οἷς τὰ παρα-(15)πλήσια εἰρήκασιν οἱ τέσσαρες, Ματθαῖος Μάρκος Λουκᾶς Ἰωάννης· ὁ δεύτερος, ἐν ᾧ οἱ τρεῖς, Μαθταῖος Μάρκος Λουκᾶς· ὁ τρίτος, ἐν ᾧ οἱ τρεῖς, Ματθαῖος Λουκᾶς Ἰωάννης· ὁ τέταρτος, ἐν ᾧ οἱ τρεῖς, Ματθαῖος Μάρκος Ἰωάννης· ὁ πέμπτος, ἐν ᾧ οἱ δύο, Ματθαῖος Λουκᾶς· ὁ ἕκτος, ἐν ᾧ οἱ δύο, (20) Ματθαῖος Μάρκος· ὁ ἕβδομος, ἐν ᾧ οἱ δύο, Ματθαῖος Ἰωάννης· ὁ ὄγδοος, ἐν ᾧ οἱ δύο, Λουκᾶς Μάρκος· ὁ ἔνατος, ἐν ᾧ οἱ δύο, Λουκᾶς Ἰωάννης· ὁ δέκατος, ἐν ᾧ ἕκαστος αὐτῶν περί τινων ἰδίως ἀνέγραψεν. αὕτη μὲν οὖν ἡ τῶν ὑποτεταγμένων κανόνων ὑπόθεσις, ἡ δὲ σαφὴς αὐτῶν διήγησίς ἐστιν (25) ἥδε. ἐφ’ ἑκάστῳ τῶν τεσσάρων εὐαγγελίων ἀριθμός τις πρόκειται, κατὰ μέρος ἀρχόμενος ἀπο τοῦ πρώτου, εἶτα δευτέρου καὶ τρίτου, καὶ καθεξῆς προϊὼν δι’ ὅλου μέχρι τοῦ τέλους τῶν βιβλίων καθ’ ἕκαστον δὲ ἀριθμὸν ὑποσημείωσις πρόκειται διὰ κινναβάρεως, δηλοῦσα ἐν ποίῳ τῶν δέκα κα-(30)νόνων κείμενος ὁ ἀριθμὸς τυγχάνει. οἷον εἰ μὲν αʹ, δῆλον ὡς ἐν τῷ πρώτῳ· εἰ δὲ βʹ, ἐν τῷ δευτέρῳ· καὶ οὕτως μέχρι τῶν δέκα. εἰ οὖν ἀναπτύξας ἕν τι τῶν τεσσάρων εὐαγγελίων ὁποιονδήποτε βουληθείης ἐπιστῆσαί τινι ᾧ βούλει κεφαλάιῳ, καὶ γνῶναι τίνες τὰ παραπλήσια εἰρήκασιν, καὶ τοὺς οἰκείους (35) ἐν ἑκάστῳ τόπους εὑρεῖν, ἐν οἷς κατὰ τῶν αὐτῶν ἠνέχθησαν, ἧς ἐπέχεις περικοπῆς ἀναλαβῶν τὸν προκείμενον ἀριθμόν, ἐπιζητήσας τε αὐτὸν ἔνδον ἐν τῷ κανόνι ὃν ἡ διὰ τοῦ κινναβάρεως ὑποσημείωσις ὑποβέβληκεν, εἴσῃ μὲν εὐθὺς ἐκ τῶν ἐπὶ μετώπου τοῦ κανόνος προγραφῶν ὁπόσοι τε καὶ τίνες περὶ (40) οὗ ζητεῖς εἰρήκασιν· ἐπιστήσας δὲ καὶ τοῖς τῶν λοιπῶν εὐαγγελίων ἀριθμοῖς τοῖς ἐν τῷ κανόνι ᾧ ἐπέχεις ἀριθμῷ παρακειμένοις, ἐπιζητήσας τε αὐτοὺς ἔνδον ἐν τοῖς οἰκείοις ἑκάστου ἐυαγγελίου τόποις, τὰ παραπλήσια λέγοντας αὐτοὺς εὑρήσεις.


Inscr. E–L Υποθεσις κανονων της των ευαγγελιστων συμφωνιας Ma Ἐυσεβίου κάνονες (sic)     3 codd – ο     13 vS των αριθμων (err. typ.)     22/23 Ma Scr Lnunc ~ περί τινων ἕκ. αὐτ. ϛ–L36 Ln περὶ τίνων ἕκ. αὐτ. E – περι τινων     24 cod – εστιν     25/26 ϛ–L προκ. κ. μ., αρχ.     26 E cod – του     28 E–Ln του βιβλιου     29 E δια του μελανος εγκειται ϛ–L ~ δια κινναβ. προκ.     31 ϛ–L ουτω καθεξης μ.     33 E–Ln επιστηναι | E τι     34/35 cod οικ. εκαστου     35 E το αυτο     37 E – εν     37/38 E μελανος     38 E μεν + ουν     39 E–Ln – τε     39/40 περι ου ζητ.] E–Ln τα παραπλησια     41/42 E αριθμος παρακειμενος     42 τε] E cod δε     43 E–Ln – αυτους     44 fin E ϛ codd + Ερρωσο εν Κυριω.


*Über die Kanontafeln des Euseb und seinen Brief an Karpian, welcher deren Anlage erklärt, ist das Notwendige bereits S. 42*f. ausgeführt worden.

*The Canon Tables of Eusebius and his letter to Carpian which explains their arrangement have already received due discussion on pp. 85*f. above.

CANON I, IN QUO QUATTUOR

Mt Mc Lc Ioh
8 2 7 10
11 4 10 6
11 4 10 12
11 4 10 14
11 4 10 28
14 5 13 15
23 27 17 46
23 27 34 46
23 27 45 46
70 20 37 38
87 139 250 141
87 139 250 146
98 96 116 40
98 96 116 111
98 96 116 120
98 96 116 129
98 96 116 131
98 96 116 144
133 37 77 109
141 50 19 59
142 51 21 35
147 64 93 49
166 82 94 17
166 82 94 74
209 119 234 100
211 121 238 21
220 122 239 77
220 129 242 85
220 129 261 88
244 139 250 141
244 139 250 146
274 156 260 20
274 156 260 48
274 156 260 96
276 158 74 98
280 162 269 122
284 165 266 55
284 165 266 63
284 165 266 65
284 165 266 67
289 170 275 126
291 172 279 156
294 175 281 161
295 176 282 42
295 176 282 57
300 181 285 79
300 181 285 158
302 183 287 160
304 184 289 170
306 187 290 162
306 187 290 174
310 191 297 69
313 194 294 172
314 195 291 166
314 195 291 168
315 196 292 175
318 199 300 176
320 200 302 178
320 200 302 180
325 204 310 184
326 205 311 188
326 205 313 194
328 206 314 196
331 209 315 197
332 210 318 197
334 212 321 201
335 214 324 199
336 215 317 198
336 215 319 198
343 223 329 204
348 227 332 206
349 228 333 208
352 231 336 209
352 231 336 211

I. 872 etc] – E–Ma     981–6] E2 in Joh 120. 111. 40. 144. 129. 131, it. ϛ–Scr, sed – 144, cf. can. X     1661 etc] – E2; Ma in Mc 64     2201–3] E2 in Joh 85. 88. 77     2203] ϛ–Scr in Mc 122     2951.2] E2 in Joh 57. 42     3001.2] E2 in Joh 158. 79, sed scribit „ρθγ‟ pro 79     3202 etc] – E–Scr, cf. can. IV     3522] ϛ in Joh 209.

CANON II, IN QUO TRES

Mt Mc Lc
15 6 15
21 10 32
31 102 185
32 39 79
32 39 133
50 41 56
62 13 4
62 13 24
63 18 33
67 15 26
69 47 83
71 21 38
72 22 39
72 22 186
73 23 40
74 49 85
76 52 169
79 29 86
80 30 44
82 53 87
82 53 110
83 54 87
83 54 112
85 55 88
85 55 114
88 141 148
88 141 251
92 40 80
94 86 97
94 86 146
103 1 70
114 24 41
116 25 42
116 25 165
116 25 177
121 32 127
122 33 129
123 34 147
130 35 82
131 36 76
135 38 78
137 44 167
143 57 90
144 59 12
149 66 35
149 66 43
153 69 36
164 79 144
168 83 95
168 83 206
170 85 96
172 87 98
174 91 99
176 93 101
178 95 102
178 95 217
179 99 197
190 105 195
192 106 216
193 107 121
193 107 218
194 108 152
194 108 219
195 109 220
198 110 221
199 111 173
201 112 222
203 114 270
205 116 224
206 117 232
208 118 233
217 127 240
219 128 241
223 130 243
225 134 245
226 133 244
229 135 137
229 135 246
242 137 237
242 137 248
243 138 249
248 143 209
248 143 253
249 144 254
251 146 255
253 148 204
258 150 257
259 151 258
264 155 156
269 154 228
271 42 230
278 160 263
281 163 268
285 166 265
285 166 267
296 177 280
296 177 284
301 182 286
308 189 305
312 193 299
316 197 293
317 198 295
322 202 309
338 218 322
339 219 325
340 220 327
342 222 323
344 224 328
346 225 330
353 232 337
354 233 338

II. 321.2] E–Scr in Lc 133. 79     67] Ma in Mc 35     831] E3–5 in Lc 88     851.2] E2 in Lc 114. 88     1491.2] E2 in Lc 43. 35     1682] ϛ–L28 in Lc 96     1782] Ma in Lc 117     201] Ma in Lc 112     2291 ϛ in Lc 237     264] M–L28 in Lc 256.

CANON III, IN QUO TRES

Mt Lc Ioh
1 14 1
1 14 3
1 14 5
7 6 2
7 6 25
59 63 116
64 65 37
90 58 118
90 58 139
97 211 105
111 119 30
111 119 114
111 119 148
112 119 8
112 119 44
112 119 61
112 119 76
112 119 87
112 119 90
112 119 142
112 119 154
146 92 47

III. 59] E4.5 54     1121–8] E2 in Joh 87. 44. 61. 76. 90. 8. 154. 142     1121] Ma in Joh 5     146] E3–5 in Lc 47 in Joh 97.

CANON IV, IN QUO TRES

Mt Mc Ioh
18 8 26
117 26 93
117 26 95
150 67 51
161 77 23
161 77 53
204 115 91
204 115 135
216 125 128
216 125 133
216 125 137
216 125 150
277 159 98
279 161 72
279 161 121
287 168 152
293 174 107
297 178 70
299 180 103
307 188 164
321 201 192
323 203 183
329 207 185
329 207 187
333 211 203

IV. 2161–4] E2 in Joh 150. 128. 137. 133     2161] E4.5 in Mc 115     2791.2] E2 in Joh 121. 72     307 etc] + E–Scr 321. 201. 180, cf. can. I.

CANON V, IN QUO DUO

Mt Lc
3 2
10 8
12 11
16 16
25 46
27 48
28 47
30 49
34 194
36 162
38 53
40 52
41 55
43 123
46 153
47 134
48 191
49 150
51 59
53 125
54 54
55 170
57 61
58 60
60 171
61 64
65 172
66 66
68 105
78 108
84 111
86 109
93 145
95 160
96 182
96 184
102 69
104 71
105 193
107 73
108 115
110 118
119 126
125 62
127 128
128 132
129 130
132 81
134 120
138 168
156 57
158 226
162 161
175 200
182 187
182 189
183 198
187 199
197 272
213 235
221 181
228 139
231 179
231 215
232 142
234 136
236 135
237 138
238 140
240 141
241 175
255 202
256 205
257 213
261 207
262 212
265 157
266 155
266 157
267 158
270 229
272 231

V. 27 etc] E–L28 26. 47. L36 Scr 26. 48 (cf. et. can. X Mt)     28 etc] E–L28 in Lc 48     102] ϛ in Lc 160     2311]   in Lc 176     2312] E3 „σσλ‟ E4.5 „σολ‟     232] E2–5 „οβ‟     2662 etc] – E–L29 (hab. L36 Scr).

CANON VI, IN QUO DUO

Mt Mc
9 3
17 7
20 9
22 11
44 126
77 63
100 98
139 45
145 60
148 65
152 68
154 71
157 72
159 73
160 76
163 78
165 80
169 84
173 89
180 100
189 103
202 113
214 120
215 124
224 131
246 140
247 142
250 145
252 147
254 149
260 152
263 153
275 157
282 164
286 167
288 169
290 171
292 173
298 179
305 185
309 190
311 192
330 208
337 217
341 221
347 226
350 229

VI. 139] E 134     275] E „σρε‟.

CANON VII, IN QUO DUO

Mt Ioh
5 83
19 19
19 32
19 34
120 82
185 215
207 101

VII. 191] M in Joh „εθ‟     120] E4.5 ϛ in Joh „βπ‟.

CANON VIII, IN QUO DUO

Lc Mc
23 12
25 14
27 16
27 28
28 17
84 48
89 56
91 61
100 75
103 97
247 136
277 216
335 230

VIII. 335 etc] + E 340. 234, + ϛ–Scr 339. 235.

CANON IX, IN QUO DUO

Lc Ioh
30 219
30 222
262 113
262 124
274 227
274 229
274 231
303 182
303 186
303 190
307 182
307 186
307 190
312 182
312 186
312 190
340 213
340 217
341 221
341 223
341 225

IX. 2741.2] E2 in Joh 229.227     3031–3123] E2 303. 307. 312 ter     3032 3072     3122] E3–5 in Joh „ρπξ‟ ter     3402] E 341     3412.3] E 342 bis.

CANON X, IN QUO MATTH. PROPRIE

2
4
6
13
24
26
29
33
35
37
39
42
45
52
56
75
81
89
91
99
101
106
109
113
115
118
124
126
136
140
151
155
167
171
177
181
184
186
188
191
196
200
210
212
218
222
227
230
233
235
239
245
268
273
283
303
319
324
327
345
351
355

X. Mt 26] E–Scr 27     235]  236.

CANON X, IN QUO MARC. PROPRIE

19
31
43
46
58
62
70
74
81
88
90
92
94
101
104
123
132
186
213

X. Mc 213] + E 235, + ϛ–L28 234, + L36 Scr 234. 236.

CANON X, IN QUO LUC. PROPRIE

1
3
5
9
18
20
22
29
31
50
51
67
68
72
75
104
106
107
113
117
122
124
131
143
149
151
154
159
163
164
166
174
176
178
180
183
188
190
192
196
201
203
208
210
214
223
225
227
236
252
256
259
264
271
273
276
278
283
288
296
298
301
304
306
308
316
320
326
331
334
339
342

X. Lc 339] casu typogr. excidisse vid in L36, – Scr     342] E 343.

CANON X, IN QUO IOH. PROPRIE

4
7
9
11
13
16
18
22
24
27
29
31
33
36
39
41
43
45
50
52
54
56
58
60
62
64
66
68
71
73
75
78
80
81
84
86
89
92
94
97
99
102
104
106
108
110
112
115
117
119
123
125
127
130
132
134
136
138
140
143
145
147
149
151
153
155
157
159
163
165
167
169
171
173
177
179
181
189
191
193
195
200
202
205
207
210
212
214
216
218
220
224
226
228
230
232

X. Joh 143] + (ϛ in txt) M–Scr 144, cf. can. I.

Κατὰ Μαθθαῖον

κεφάλαιον 1 • κεφάλαιον 2 • κεφάλαιον 3 • κεφάλαιον 4 • κεφάλαιον 5 • κεφάλαιον 6 • κεφάλαιον 7 • κεφάλαιον 8 • κεφάλαιον 9 • κεφάλαιον 10 • κεφάλαιον 11 • κεφάλαιον 12 • κεφάλαιον 13 • κεφάλαιον 14 • κεφάλαιον 15 • κεφάλαιον 16 • κεφάλαιον 17 • κεφάλαιον 18 • κεφάλαιον 19 • κεφάλαιον 20 • κεφάλαιον 21 • κεφάλαιον 22 • κεφάλαιον 23 • κεφάλαιον 24 • κεφάλαιον 25 • κεφάλαιον 26 • κεφάλαιον 27 • κεφάλαιον 28

 

ΚΑΤΑ ΜΑΘΘΑΙΟΝ

1 Βίβλος γενέσεως Ἰησοῦ Χριστοῦ υἱοῦ Δαυὶδ υἱοῦ Ἀβραάμ.

2Ἀβραὰμ ἐγέννησεν τὸν Ἰσαάκ, Ἰσαὰκ δὲ ἐγέννησεν τὸν Ἰακώβ, Ἰακὼβ δὲ ἐγέννησεν τὸν Ἰούδαν καὶ τοὺς ἀδελφοὺς αὐτοῦ, 3Ἰούδας δὲ ἐγέννησεν τὸν Φάρες καὶ τὸν Ζάρα ἐκ τῆς Θαμάρ, Φάρες δὲ ἐγέννησεν τὸν Ἑσρώμ, Ἑσρὼμ δὲ ἐγέννησεν τὸν Ἀράμ, 4Ἀρὰμ δὲ ἐγέννησεν τὸν Ἀμιναδάβ, Ἀμιναδὰβ δὲ ἐγέννησεν τὸν Ναασσών, Ναασσὼν δὲ ἐγέννησεν τὸν Σαλμών, 5Σαλμὼν δὲ ἐγέννησεν τὸν Βόες ἐκ τῆς Ῥαχάβ, Βόες δὲ ἐγέννησεν τὸν Ἰωβὴδ ἐκ τῆς Ῥούθ, Ἰωβὴδ δὲ ἐγέννησεν τὸν Ἰεσσαί, 6Ἰεσσαὶ δὲ ἐγέννησεν τὸν Δαυὶδ τὸν βασιλέα.

Δαυὶδ δὲ ἐγέννησεν τὸν Σολομῶνα ἐκ τῆς τοῦ Οὐρίου, 7Σολομὼν δὲ ἐγέννησεν τὸν Ῥοβοάμ, Ῥοβοὰμ δὲ ἐγέννησεν τὸν Ἀβιά, Ἀβιὰ δὲ ἐγέννησεν τὸν Ἀσάφ, 8Ἀσὰφ δὲ ἐγέννησεν τὸν Ἰωσαφάτ, Ἰωσαφὰτ δὲ ἐγέννησεν τὸν Ἰωράμ, Ἰωρὰμ δὲ ἐγέννησεν τὸν Ὀζίαν, 9Ὀζίας δὲ ἐγέννησεν τὸν Ἰωαθάμ, Ἰωαθὰμ δὲ ἐγέννησεν τὸν Ἀχάζ, Ἀχὰζ δὲ ἐγέννησεν τὸν Ἑζεκίαν, 10Ἑζεκίας δὲ ἐγέννησεν τὸν Μανασσῆ, Μανασσῆς δὲ ἐγέννησεν τὸν 1Ἀμώς, 1Ἀμὼς δὲ ἐγέννησεν τὸν Ἰωσίαν, 11Ἰωσίας δὲ ἐγέννησεν τὸν Ἰεχονίαν καὶ τοὺς ἀδελφοὺς αὐτοῦ ἐπὶ τῆς μετοικεσίας Βαβυλῶνος.

12Μετὰ δὲ τὴν μετοικεσίαν Βαβυλῶνος Ἰεχονίας ἐγέννησεν τὸν Σαλαθιήλ, Σαλαθιὴλ δὲ ἐγέννησεν τὸν Ζοροβαβέλ, 13Ζοροβαβὲλ δὲ ἐγέννησεν τὸν Ἀβιούδ, Ἀβιοὺδ δὲ ἐγέννησεν τὸν Ἐλιακίμ, Ἐλιακὶμ δὲ ἐγέννησεν τὸν Ἀζώρ, 14Ἀζὼρ δὲ ἐγέννησεν τὸν Σαδώκ, Σαδὼκ δὲ ἐγέννησεν τὸν Ἀχίμ, Ἀχὶμ δὲ ἐγέννησεν τὸν Ἐλιούδ, 15Ἐλιοὺδ δὲ ἐγέννησεν τὸν Ἐλεάζαρ, Ἐλεάζαρ δὲ ἐγέννησεν τὸν Ματθάν, Ματθὰν δὲ ἐγέννησεν τὸν Ἰακώβ, 16Ἰακὼβ δὲ ἐγέννησεν τὸν Ἰωσὴφ τὸν ἄνδρα Μαρίας, ἐξ ἧς ἐγεννήθη Ἰησοῦς ὁ λεγόμενος Χριστός.

17 Πᾶσαι οὖν αἱ γενεαὶ ἀπὸ Ἀβραὰμ ἕως Δαυὶδ γενεαὶ δεκατέσσαρες, καὶ ἀπὸ Δαυὶδ ἕως τῆς μετοικεσίας Βαβυλῶνος γενεαὶ δεκατέσσαρες, καὶ ἀπὸ τῆς μετοικεσίας Βαβυλῶνος ἕως τοῦ Χριστοῦ γενεαὶ δεκατέσσαρες.

18 Τοῦ δὲ Ἰησοῦ Χριστοῦγένεσις οὕτως ἦν. μνηστευθείσης τῆς μητρὸς αὐτοῦ Μαρίας τῷ Ἰωσήφ, πρὶν ἢ συνελθεῖν αὐτοὺς εὑρέθη ἐν γαστρὶ ἔχουσα ἐκ πνεύματος ἁγίου. 19 Ἰωσὴφ δὲ ὁ ἀνὴρ αὐτῆς, δίκαιος ὢν καὶ μὴ θέλων αὐτὴν δειγματίσαι, ἐβουλήθη λάθρᾳ ἀπολῦσαι αὐτήν. 20ταῦτα δὲ αὐτοῦ ἐνθυμηθέντος ἰδοὺ ἄγγελος κυρίου κατ’ ὄναρ ἐφάνη αὐτῷ λέγων· Ἰωσὴφ υἱὸς Δαυίδ, μὴ φοβηθῇς παραλαβεῖν Μαρίαν τὴν γυναῖκά σου· τὸ γὰρ ἐν αὐτῇ γεννηθὲν ἐκ πνεύματός ἐστιν ἁγίου. 21τέξεται δὲ υἱόν, καὶ καλέσεις τὸ ὄνομα αὐτοῦ Ἰησοῦν· αὐτὸς γὰρ σώσει τὸν λαὸν αὐτοῦ ἀπὸ τῶν ἁμαρτιῶν αὐτῶν. 22τοῦτο δὲ ὅλον γέγονεν ἵνα πληρωθῇ τὸ ῥηθὲν ὑπὸ κυρίου διὰ τοῦ προφήτου λέγοντος·

23ἰδοὺ ἡ παρθένος ἐν γαστρὶ ἕξει καὶ τέξεται υἱόν,

καὶ καλέσουσιν τὸ ὄνομα αὐτοῦ Ἐμμανουήλ,

ὅ ἐστιν μεθερμηνευόμενον μεθ’ ἡμῶν ὁ θεός. 24ἐγερθεὶς δὲ °ὁ Ἰωσὴφ ἀπὸ τοῦ ὕπνου ἐποίησεν ὡς προσέταξεν αὐτῷ ὁ ἄγγελος κυρίου καὶ παρέλαβεν τὴν γυναῖκα αὐτοῦ, 25καὶ οὐκ ἐγίνωσκεν αὐτὴν ἕως °οὗ ἔτεκεν υἱόν· καὶ ἐκάλεσεν τὸ ὄνομα αὐτοῦ Ἰησοῦν.

ΚΑΤΑ ΜΑΘΘΑΙΟΝ 2 Τοῦ δὲ Ἰησοῦ γεννηθέντος ἐν Βηθλέεμ τῆς Ἰουδαίας ἐν ἡμέραις Ἡρῴδου τοῦ βασιλέως, ἰδοὺ μάγοι ἀπὸ ἀνατολῶν παρεγένοντο εἰς Ἱεροσόλυμα 2λέγοντες· ποῦ ἐστιν ὁ τεχθεὶς βασιλεὺς τῶν Ἰουδαίων; εἴδομεν γὰρ αὐτοῦ τὸν ἀστέρα ἐν τῇ ἀνατολῇ καὶ ἤλθομεν προσκυνῆσαι αὐτῷ. 3ἀκούσας δὲ ὁ βασιλεὺς Ἡρῴδης ἐταράχθη καὶ °πᾶσα Ἱεροσόλυμα μετ’ αὐτοῦ, 4καὶ συναγαγὼν πάντας τοὺς ἀρχιερεῖς καὶ γραμματεῖς τοῦ λαοῦ ἐπυνθάνετο παρ’ αὐτῶν⸌ ποῦ ὁ χριστὸς γεννᾶται1. 5 οἱ δὲ εἶπαν αὐτῷ· ἐν Βηθλέεμ τῆς Ἰουδαίας· οὕτως γὰρ γέγραπται διὰ τοῦ προφήτου·

6καὶ σὺ Βηθλέεμ, γῆ Ἰούδα,

οὐδαμῶς ἐλαχίστη εἶ ἐν τοῖς ἡγεμόσιν Ἰούδα·

ἐκ σοῦ γὰρ ἐξελεύσεται ἡγούμενος,

ὅστις ποιμανεῖ τὸν λαόν μου τὸν Ἰσραήλ.

7 Τότε Ἡρῴδης λάθρᾳ καλέσας τοὺς μάγους ἠκρίβωσεν παρ’ αὐτῶν τὸν χρόνον τοῦ φαινομένου ἀστέρος, 8καὶ πέμψας αὐτοὺς εἰς Βηθλέεμ εἶπεν· πορευθέντες ἐξετάσατε ἀκριβῶς περὶ τοῦ παιδίου· ἐπὰν δὲ εὕρητε, ἀπαγγείλατέ μοι, ὅπως κἀγὼ ἐλθὼν προσκυνήσω αὐτῷ.      9Οἱ δὲ ἀκούσαντες τοῦ βασιλέως ἐπορεύθησαν καὶ ἰδοὺ ὁ ἀστήρ, ὃν εἶδον ἐν τῇ ἀνατολῇ, προῆγεν αὐτούς, ἕως ἐλθὼν ἐστάθη ἐπάνω οὗ ἦν τὸ παιδίον. 10ἰδόντες δὲ τὸν ἀστέρα ἐχάρησαν χαρὰν μεγάλην σφόδρα. 11καὶ ἐλθόντες εἰς τὴν οἰκίαν εἶδον τὸ παιδίον μετὰ Μαρίας τῆς μητρὸς αὐτοῦ, καὶ πεσόντες προσεκύνησαν αὐτῷ καὶ ἀνοίξαντες τοὺς θησαυροὺς αὐτῶν προσήνεγκαν αὐτῷ δῶρα, χρυσὸν καὶ λίβανον καὶ σμύρναν.      12Καὶ χρηματισθέντες κατ’ ὄναρ μὴ ἀνακάμψαι πρὸς Ἡρῴδην, δι’ ἄλλης ὁδοῦ ἀνεχώρησαν εἰς τὴν χώραν αὐτῶν.

13Ἀναχωρησάντων δὲ αὐτῶν ἰδοὺ ἄγγελος κυρίου φαίνεται κατ’ ὄναρ τῷ Ἰωσὴφ λέγων· ἐγερθεὶς παράλαβε τὸ παιδίον καὶ τὴν μητέρα αὐτοῦ καὶ φεῦγε εἰς Αἴγυπτον καὶ ἴσθι ἐκεῖ ἕως ἂν εἴπω σοι· μέλλει γὰρ Ἡρῴδης ζητεῖν τὸ παιδίον τοῦ ἀπολέσαι αὐτό. 14ὁ δὲ ἐγερθεὶς παρέλαβεν τὸ παιδίον καὶ τὴν μητέρα αὐτοῦ νυκτὸς καὶ ἀνεχώρησεν εἰς Αἴγυπτον, 15καὶ ἦν ἐκεῖ ἕως τῆς τελευτῆς Ἡρῴδου· ἵνα πληρωθῇ τὸ ῥηθὲν ὑπὸ κυρίου διὰ τοῦ προφήτου λέγοντος·

ἐξ Αἰγύπτου ἐκάλεσα τὸν υἱόν μου.

16 Τότε Ἡρῴδης ἰδὼν ὅτι ἐνεπαίχθη ὑπὸ τῶν μάγων ἐθυμώθη λίαν, καὶ ἀποστείλας ἀνεῖλεν πάντας τοὺς παῖδας τοὺς ἐν Βηθλέεμ καὶ ἐν πᾶσιν τοῖς ὁρίοις αὐτῆς ἀπὸ διετοῦς καὶ κατωτέρω, κατὰ τὸν χρόνον ὃν ἠκρίβωσεν παρὰ τῶν μάγων. 17τότε ἐπληρώθη τὸ ῥηθὲν διὰ Ἰερεμίου τοῦ προφήτου λέγοντος·

18φωνὴ ἐν Ῥαμὰ ἠκούσθη,

κλαυθμὸς καὶ ὀδυρμὸς πολύς·

Ῥαχὴλ κλαίουσα τὰ τέκνα αὐτῆς,

καὶ οὐκ ἤθελεν παρακληθῆναι,

ὅτι οὐκ εἰσίν.

19Τελευτήσαντος δὲ τοῦ Ἡρῴδου ἰδοὺ ἄγγελος κυρίου φαίνεται κατ’ ὄναρ τῷ Ἰωσὴφ ἐν Αἰγύπτῳ 20λέγων· ἐγερθεὶς παράλαβε τὸ παιδίον καὶ τὴν μητέρα αὐτοῦ καὶ πορεύου εἰς γῆν Ἰσραήλ· τεθνήκασιν γὰρ οἱ ζητοῦντες τὴν ψυχὴν τοῦ παιδίου. 21ὁ δὲ ἐγερθεὶς παρέλαβεν τὸ παιδίον καὶ τὴν μητέρα αὐτοῦ καὶ εἰσῆλθεν εἰς γῆν Ἰσραήλ.

22Ἀκούσας δὲ ὅτι Ἀρχέλαος βασιλεύει τῆς Ἰουδαίας ἀντὶ τοῦ πατρὸς αὐτοῦ Ἡρῴδου ἐφοβήθη ἐκεῖ ἀπελθεῖν· χρηματισθεὶς δὲ κατ’ ὄναρ ἀνεχώρησεν εἰς τὰ μέρη τῆς Γαλιλαίας, 23καὶ ἐλθὼν κατῴκησεν εἰς πόλιν λεγομένην Ναζαρέτ· ὅπως πληρωθῇ τὸ ῥηθὲν διὰ τῶν προφητῶν ὅτι Ναζωραῖος κληθήσεται.

ΚΑΤΑ ΜΑΘΘΑΙΟΝ 3 Ἐν °δὲ ταῖς ἡμέραις ἐκείναις παραγίνεται Ἰωάννης ὁ βαπτιστὴς κηρύσσων ἐν τῇ ἐρήμῳ τῆς Ἰουδαίας 2°[καὶ] λέγων· μετανοεῖτε· ἤγγικεν γὰρ ἡ βασιλεία τῶν οὐρανῶν.

3 οὗτος γάρ ἐστιν ὁ ῥηθεὶς διὰ Ἠσαΐου τοῦ προφήτου λέγοντος·

φωνὴ βοῶντος ἐν τῇ ἐρήμῳ·

ἑτοιμάσατε τὴν ὁδὸν κυρίου,

εὐθείας ποιεῖτε τὰς τρίβους αὐτοῦ.

4 αὐτὸς δὲ ὁ Ἰωάννης εἶχεν τὸ ἔνδυμα αὐτοῦ ἀπὸ τριχῶν καμήλου καὶ ζώνην δερματίνην περὶ τὴν ὀσφὺν αὐτοῦ, ἡ δὲ τροφὴ ἦν αὐτοῦ ἀκρίδες καὶ μέλι ἄγριον.      5Τότε ἐξεπορεύετο πρὸς αὐτὸν Ἱεροσόλυμα καὶ πᾶσα ἡ Ἰουδαία καὶ πᾶσα ἡ περίχωρος τοῦ Ἰορδάνου, 6καὶ ἐβαπτίζοντο ἐν τῷ Ἰορδάνῃ °ποταμῷ ὑπ’ αὐτοῦ ἐξομολογούμενοι τὰς ἁμαρτίας αὐτῶν.

7 Ἰδὼν δὲ πολλοὺς τῶν Φαρισαίων καὶ Σαδδουκαίων ἐρχομένους ἐπὶ τὸ βάπτισμα °αὐτοῦ εἶπεν αὐτοῖς· γεννήματα ἐχιδνῶν, τίς ὑπέδειξεν ὑμῖν φυγεῖν ἀπὸ τῆς μελλούσης ὀργῆς; 8ποιήσατε οὖν καρπὸν ἄξιον τῆς μετανοίας 9καὶ μὴ δόξητε λέγειν ἐν ἑαυτοῖς· πατέρα ἔχομεν τὸν Ἀβραάμ. λέγω γὰρ ὑμῖν ὅτι δύναται ὁ θεὸς ἐκ τῶν λίθων τούτων ἐγεῖραι τέκνα τῷ Ἀβραάμ. 10ἤδη δὲ ἡ ἀξίνη πρὸς τὴν ῥίζαν τῶν δένδρων κεῖται· πᾶν οὖν δένδρον μὴ ποιοῦν καρπὸν καλὸν ἐκκόπτεται καὶ εἰς πῦρ βάλλεται.

11 Ἐγὼ μὲν ὑμᾶς βαπτίζω ἐν ὕδατι εἰς μετάνοιαν, ὁ δὲ ὀπίσω μου ἐρχόμενος ἰσχυρότερός μού ἐστιν, οὗ οὐκ εἰμὶ ἱκανὸς τὰ ὑποδήματα βαστάσαι· αὐτὸς ὑμᾶς βαπτίσει ἐν πνεύματι ἁγίῳ καὶ πυρί· 12 οὗ τὸ πτύον ἐν τῇ χειρὶ αὐτοῦ καὶ διακαθαριεῖ τὴν ἅλωνα αὐτοῦ καὶ συνάξει τὸν σῖτον αὐτοῦ εἰς τὴν ἀποθήκην, τὸ δὲ ἄχυρον κατακαύσει πυρὶ ἀσβέστῳ.

13 Τότε παραγίνεται ὁ Ἰησοῦς ἀπὸ τῆς Γαλιλαίας ἐπὶ τὸν Ἰορδάνην πρὸς τὸν Ἰωάννην τοῦ βαπτισθῆναι ὑπ’ αὐτοῦ. 14ὁ δὲ °Ἰωάννης διεκώλυεν αὐτὸν λέγων· ἐγὼ χρείαν ἔχω ὑπὸ σοῦ βαπτισθῆναι, καὶ σὺ ἔρχῃ πρός με; 15ἀποκριθεὶς δὲ ὁ Ἰησοῦς εἶπεν πρὸς αὐτόν· ἄφες ἄρτι, οὕτως γὰρ πρέπον ἐστὶν ἡμῖν πληρῶσαι πᾶσαν δικαιοσύνην. τότε ἀφίησιν αὐτόν . 16 βαπτισθεὶς δὲ ὁ Ἰησοῦς εὐθὺς ἀνέβη ἀπὸ τοῦ ὕδατος· καὶ ἰδοὺ ἠνεῴχθησαν °[αὐτῷ] οἱ οὐρανοί, καὶ εἶδεν °1[τὸ] πνεῦμα °1[τοῦ] θεοῦ καταβαῖνον ὡσεὶ περιστερὰν °2[καὶ] ἐρχόμενον ἐπ’ αὐτόν· 17καὶ ἰδοὺ φωνὴ ἐκ τῶν οὐρανῶν λέγουσα · οὗτός ἐστιν ὁ υἱός μου ὁ ἀγαπητός, ἐν ᾧ εὐδόκησα.

ΚΑΤΑ ΜΑΘΘΑΙΟΝ 4 Τότε °ὁ Ἰησοῦς ἀνήχθη εἰς τὴν ἔρημον ὑπὸ τοῦ πνεύματος πειρασθῆναι ὑπὸ τοῦ διαβόλου. 2 καὶ νηστεύσας ἡμέρας τεσσεράκοντα καὶ νύκτας τεσσεράκοντα, ὕστερον ἐπείνασεν. 3καὶ προσελθὼν ὁ πειράζων εἶπεν αὐτῷ· εἰ υἱὸς εἶ τοῦ θεοῦ, εἰπὲ ἵνα οἱ λίθοι οὗτοι ἄρτοι γένωνται. 4ὁ δὲ ἀποκριθεὶς εἶπεν· γέγραπται· οὐκ ἐπ’ ἄρτῳ μόνῳ ζήσεται ὁ ἄνθρωπος, ἀλλ’ ἐπὶ παντὶ ῥήματι ἐκπορευομένῳ διὰ στόματος θεοῦ.

5Τότε παραλαμβάνει αὐτὸν ὁ διάβολος εἰς τὴν ἁγίαν πόλιν καὶ ἔστησεν αὐτὸν ἐπὶ τὸ πτερύγιον τοῦ ἱεροῦ 6καὶ λέγει αὐτῷ· εἰ υἱὸς εἶ τοῦ θεοῦ, βάλε σεαυτὸν κάτω· γέγραπται γὰρ ὅτι

τοῖς ἀγγέλοις αὐτοῦ ἐντελεῖται περὶ σοῦ

καὶ ἐπὶ χειρῶν ἀροῦσίν σε,

μήποτε προσκόψῃς πρὸς λίθον τὸν πόδα σου.

7ἔφη αὐτῷ ὁ Ἰησοῦς· πάλιν γέγραπται· οὐκ ἐκπειράσεις κύριον τὸν θεόν σου.

8Πάλιν παραλαμβάνει αὐτὸν ὁ διάβολος εἰς ὄρος ὑψηλὸν λίαν καὶ δείκνυσιν αὐτῷ πάσας τὰς βασιλείας τοῦ κόσμου καὶ τὴν δόξαν αὐτῶν 9καὶ εἶπεν αὐτῷ· ταῦτά σοι πάντα δώσω, ἐὰν πεσὼν προσκυνήσῃς μοι. 10τότε λέγει αὐτῷ ὁ Ἰησοῦς· ὕπαγε , σατανᾶ· γέγραπται γάρ· κύριον τὸν θεόν σου προσκυνήσεις καὶ αὐτῷ μόνῳ λατρεύσεις.

11 Τότε ἀφίησιν αὐτὸν ὁ διάβολος, καὶ ἰδοὺ ἄγγελοι προσῆλθον καὶ διηκόνουν αὐτῷ.

12 Ἀκούσας δὲ ὅτι Ἰωάννης παρεδόθη ἀνεχώρησεν εἰς τὴν Γαλιλαίαν. 13 καὶ καταλιπὼν τὴν Ναζαρὰ ἐλθὼν κατῴκησεν εἰς Καφαρναοὺμ τὴν παραθαλασσίαν ἐν ὁρίοις Ζαβουλὼν καὶ Νεφθαλίμ· 14ἵνα πληρωθῇ τὸ ῥηθὲν διὰ Ἠσαΐου τοῦ προφήτου λέγοντος·

15γῆ Ζαβουλὼν καὶ γῆ Νεφθαλίμ,

ὁδὸν θαλάσσης, πέραν τοῦ Ἰορδάνου,

Γαλιλαία τῶν ἐθνῶν,1

16ὁ λαὸς ὁ καθήμενος ἐν σκότει

φῶς εἶδεν μέγα,

καὶ τοῖς καθημένοις ἐν χώρᾳ καὶ σκιᾷ θανάτου

φῶς ἀνέτειλεν αὐτοῖς.

17 Ἀπὸ τότε ἤρξατο ὁ Ἰησοῦς κηρύσσειν καὶ λέγειν· μετανοεῖτε· ἤγγικεν γὰρ ἡ βασιλεία τῶν οὐρανῶν.

18Περιπατῶν δὲ παρὰ τὴν θάλασσαν τῆς Γαλιλαίας εἶδεν δύο ἀδελφούς, Σίμωνα τὸν λεγόμενον Πέτρον καὶ Ἀνδρέαν τὸν ἀδελφὸν αὐτοῦ, βάλλοντας ἀμφίβληστρον εἰς τὴν θάλασσαν· ἦσαν γὰρ ἁλιεῖς. 19 καὶ λέγει αὐτοῖς· δεῦτε ὀπίσω μου, καὶ ποιήσω ὑμᾶς ἁλιεῖς ἀνθρώπων. 20οἱ δὲ εὐθέως ἀφέντες τὰ δίκτυα ἠκολούθησαν αὐτῷ. 21 καὶ προβὰς ἐκεῖθεν εἶδεν ἄλλους δύο ἀδελφούς, Ἰάκωβον τὸν τοῦ Ζεβεδαίου καὶ Ἰωάννην τὸν ἀδελφὸν αὐτοῦ, ἐν τῷ πλοίῳ μετὰ Ζεβεδαίου τοῦ πατρὸς αὐτῶν καταρτίζοντας τὰ δίκτυα αὐτῶν, καὶ ἐκάλεσεν αὐτούς. 22οἱ δὲ εὐθέως ἀφέντες τὸ πλοῖον καὶ τὸν πατέρα αὐτῶν ἠκολούθησαν αὐτῷ.

23 Καὶ περιῆγεν ἐν ὅλῃ τῇ Γαλιλαίᾳ διδάσκων ἐν ταῖς συναγωγαῖς αὐτῶν καὶ κηρύσσων τὸ εὐαγγέλιον τῆς βασιλείας καὶ θεραπεύων πᾶσαν νόσον καὶ πᾶσαν μαλακίαν ἐν τῷ λαῷ.

24Καὶ ἀπῆλθεν ἡ ἀκοὴ αὐτοῦ εἰς ὅλην τὴν Συρίαν· καὶ προσήνεγκαν αὐτῷ πάντας τοὺς κακῶς ἔχοντας ποικίλαις νόσοις καὶ βασάνοις συνεχομένους °[καὶ] δαιμονιζομένους καὶ σεληνιαζομένους καὶ παραλυτικούς, καὶ ἐθεράπευσεν αὐτούς. 25καὶ ἠκολούθησαν αὐτῷ ὄχλοι πολλοὶ ἀπὸ τῆς Γαλιλαίας καὶ Δεκαπόλεως καὶ Ἱεροσολύμων καὶ Ἰουδαίας καὶ πέραν τοῦ Ἰορδάνου.

ΚΑΤΑ ΜΑΘΘΑΙΟΝ 5 Ἰδὼν δὲ τοὺς ὄχλους ἀνέβη εἰς τὸ ὄρος, καὶ καθίσαντος αὐτοῦ προσῆλθαν °αὐτῷ οἱ μαθηταὶ αὐτοῦ· 2 καὶ ἀνοίξας τὸ στόμα αὐτοῦ ἐδίδασκεν αὐτοὺς λέγων·

3Μακάριοι οἱ πτωχοὶ τῷ πνεύματι,

ὅτι αὐτῶν ἐστιν ἡ βασιλεία τῶν οὐρανῶν.

4 μακάριοι οἱ πενθοῦντες ,

ὅτι αὐτοὶ παρακληθήσονται.

5 μακάριοι οἱ πραεῖς,

ὅτι αὐτοὶ κληρονομήσουσιν τὴν γῆν.

6 μακάριοι οἱ πεινῶντες καὶ διψῶντες τὴν δικαιοσύνην,

ὅτι αὐτοὶ χορτασθήσονται.

7 μακάριοι οἱ ἐλεήμονες,

ὅτι αὐτοὶ ἐλεηθήσονται.

8μακάριοι οἱ καθαροὶ τῇ καρδίᾳ,

ὅτι αὐτοὶ τὸν θεὸν ὄψονται.

9μακάριοι οἱ εἰρηνοποιοί,

ὅτι °αὐτοὶ υἱοὶ θεοῦ κληθήσονται.

10μακάριοι οἱ δεδιωγμένοι ἕνεκεν δικαιοσύνης,

ὅτι αὐτῶν ἐστιν ἡ βασιλεία τῶν οὐρανῶν.

11 μακάριοί ἐστε

ὅταν ὀνειδίσωσιν ὑμᾶς καὶ διώξωσιν καὶ εἴπωσιν 1πᾶν πονηρὸν καθ’ ὑμῶν °[ψευδόμενοι] ἕνεκεν ἐμοῦ. 12χαίρετε καὶ ἀγαλλιᾶσθε, ὅτι ὁ μισθὸς ὑμῶν πολὺς ἐν τοῖς οὐρανοῖς· οὕτως γὰρ ἐδίωξαν τοὺς προφήτας τοὺς πρὸ ὑμῶν .

13 Ὑμεῖς ἐστε τὸ ἅλας τῆς γῆς· ἐὰν δὲ τὸ ἅλας μωρανθῇ, ἐν τίνι ἁλισθήσεται; εἰς οὐδὲν ἰσχύει °ἔτι εἰ μὴ βληθὲν ἔξω καταπατεῖσθαι ὑπὸ τῶν ἀνθρώπων.

14 Ὑμεῖς ἐστε τὸ φῶς τοῦ κόσμου. οὐ δύναται πόλις κρυβῆναι ἐπάνω ὄρους κειμένη· 15οὐδὲ καίουσιν λύχνον καὶ τιθέασιν αὐτὸν ὑπὸ τὸν μόδιον ἀλλ’ ἐπὶ τὴν λυχνίαν, καὶ λάμπει πᾶσιν τοῖς ἐν τῇ οἰκίᾳ. 16οὕτως λαμψάτω τὸ φῶς ὑμῶν ἔμπροσθεν τῶν ἀνθρώπων, ὅπως ἴδωσιν ὑμῶν τὰ καλὰ °ἔργα καὶ δοξάσωσιν τὸν πατέρα ὑμῶν τὸν ἐν τοῖς οὐρανοῖς.

17 Μὴ νομίσητε ὅτι ἦλθον καταλῦσαι τὸν νόμον ἢ τοὺς προφήτας· οὐκ ἦλθον καταλῦσαι ἀλλὰ πληρῶσαι. 18 ἀμὴν γὰρ λέγω ὑμῖν· ἕως ἂν παρέλθῃ ὁ οὐρανὸς καὶ ἡ γῆ, ἰῶτα ἓν ἢ μία κεραία οὐ μὴ παρέλθῃ ἀπὸ τοῦ νόμου , ἕως °ἂν πάντα γένηται. 19 ὃς ἐὰν οὖν λύσῃ μίαν τῶν ἐντολῶν τούτων τῶν ἐλαχίστων καὶ διδάξῃ οὕτως τοὺς ἀνθρώπους, ἐλάχιστος κληθήσεται ἐν τῇ βασιλείᾳ τῶν οὐρανῶν· ὃς δ’ ἂν ποιήσῃ καὶ διδάξῃ, οὗτος μέγας κληθήσεται ἐν τῇ βασιλείᾳ τῶν οὐρανῶν.

20Λέγω γὰρ ὑμῖν ὅτι ἐὰν μὴ περισσεύσῃ ὑμῶν ἡ δικαιοσύνη πλεῖον τῶν γραμματέων καὶ Φαρισαίων, οὐ μὴ εἰσέλθητε εἰς τὴν βασιλείαν τῶν οὐρανῶν.

21Ἠκούσατε ὅτι ἐρρέθη τοῖς ἀρχαίοις· οὐ φονεύσεις· ὃς δ’ ἂν φονεύσῃ, ἔνοχος ἔσται τῇ κρίσει. 22ἐγὼ δὲ λέγω ὑμῖν ὅτι πᾶς ὁ ὀργιζόμενος τῷ ἀδελφῷ αὐτοῦ ἔνοχος ἔσται τῇ κρίσει· ὃς δ’ ἂν εἴπῃ τῷ ἀδελφῷ αὐτοῦ· ῥακά, ἔνοχος ἔσται τῷ συνεδρίῳ· ὃς δ’ ἂν εἴπῃ · μωρέ, ἔνοχος ἔσται εἰς τὴν γέενναν τοῦ πυρός.      23Ἐὰν οὖν προσφέρῃς τὸ δῶρόν σου ἐπὶ τὸ θυσιαστήριον κἀκεῖ μνησθῇς ὅτι ὁ ἀδελφός σου ἔχει τι κατὰ σοῦ, 24ἄφες ἐκεῖ τὸ δῶρόν σου ἔμπροσθεν τοῦ θυσιαστηρίου καὶ ὕπαγε πρῶτον1 διαλλάγηθι τῷ ἀδελφῷ σου, καὶ τότε ἐλθὼν πρόσφερε τὸ δῶρόν σου.      25 Ἴσθι εὐνοῶν τῷ ἀντιδίκῳ σου ταχύ, ἕως ὅτου εἶ μετ’ αὐτοῦ ἐν τῇ ὁδῷ, μήποτέ σε παραδῷ ὁ ἀντίδικος τῷ κριτῇ καὶ ὁ κριτὴς τῷ ὑπηρέτῃ καὶ εἰς φυλακὴν βληθήσῃ· 26ἀμὴν λέγω σοι, οὐ μὴ ἐξέλθῃς ἐκεῖθεν, ἕως ἂν ἀποδῷς τὸν ἔσχατον κοδράντην.

27 Ἠκούσατε ὅτι ἐρρέθη · οὐ μοιχεύσεις. 28ἐγὼ δὲ λέγω ὑμῖν ὅτι πᾶς ὁ βλέπων γυναῖκα πρὸς τὸ ἐπιθυμῆσαι αὐτὴν ἤδη ἐμοίχευσεν αὐτὴν ἐν τῇ καρδίᾳ αὐτοῦ.      29Εἰ δὲ ὁ ὀφθαλμός σου ὁ δεξιὸς σκανδαλίζει σε, ἔξελε αὐτὸν καὶ βάλε ἀπὸ σοῦ· συμφέρει γάρ σοι ἵνα ἀπόληται ἓν τῶν μελῶν σου καὶ μὴ ὅλον τὸ σῶμά σου βληθῇ εἰς γέενναν. 30καὶ εἰ ἡ δεξιά σου χεὶρ σκανδαλίζει σε, ἔκκοψον αὐτὴν καὶ βάλε ἀπὸ σοῦ· συμφέρει γάρ σοι ἵνα ἀπόληται ἓν τῶν μελῶν σου καὶ μὴ ὅλον τὸ σῶμά σου εἰς γέενναν ἀπέλθῃ.

31Ἐρρέθη δέ· ὃς ἂν ἀπολύσῃ τὴν γυναῖκα αὐτοῦ, δότω αὐτῇ ἀποστάσιον. 32ἐγὼ δὲ λέγω ὑμῖν ὅτι πᾶς ὁ ἀπολύων τὴν γυναῖκα αὐτοῦ παρεκτὸς λόγου πορνείας ποιεῖ αὐτὴν μοιχευθῆναι, καὶ ὃς ἐὰν ἀπολελυμένην γαμήσῃ, μοιχᾶται.

33Πάλιν ἠκούσατε ὅτι ἐρρέθη τοῖς ἀρχαίοις· οὐκ ἐπιορκήσεις, ἀποδώσεις δὲ τῷ κυρίῳ τοὺς ὅρκους σου. 34ἐγὼ δὲ λέγω ὑμῖν μὴ ὀμόσαι ὅλως· μήτε ἐν τῷ οὐρανῷ, ὅτι θρόνος ἐστὶν τοῦ θεοῦ, 35μήτε ἐν τῇ γῇ, ὅτι ὑποπόδιόν ἐστιν τῶν ποδῶν αὐτοῦ, μήτε εἰς Ἱεροσόλυμα, ὅτι πόλις ἐστὶν τοῦ μεγάλου βασιλέως, 36μήτε ἐν τῇ κεφαλῇ σου ὀμόσῃς, ὅτι οὐ δύνασαι μίαν τρίχα λευκὴν ποιῆσαι ἢ μέλαιναν. 37ἔστω δὲ ὁ λόγος ὑμῶν ναὶ ναί, οὒ οὔ· τὸ δὲ περισσὸν τούτων ἐκ τοῦ πονηροῦ ἐστιν.

38Ἠκούσατε ὅτι ἐρρέθη· ὀφθαλμὸν ἀντὶ ὀφθαλμοῦ °καὶ ὀδόντα ἀντὶ ὀδόντος. 39ἐγὼ δὲ λέγω ὑμῖν μὴ ἀντιστῆναι τῷ πονηρῷ· ἀλλ’ ὅστις σε ῥαπίζει εἰς τὴν δεξιὰν σιαγόνα [σου], στρέψον αὐτῷ καὶ τὴν ἄλλην· 40καὶ τῷ θέλοντί σοι κριθῆναι καὶ τὸν χιτῶνά σου λαβεῖν, ἄφες αὐτῷ καὶ τὸ ἱμάτιον · 41 καὶ ὅστις σε ἀγγαρεύσει μίλιον ἕν, ὕπαγε μετ’ αὐτοῦ δύο. 42τῷ αἰτοῦντί σε δός, καὶ τὸν θέλοντα ἀπὸ σοῦ δανίσασθαι μὴ ἀποστραφῇς.

43Ἠκούσατε ὅτι ἐρρέθη· ἀγαπήσεις τὸν πλησίον σου καὶ μισήσεις τὸν ἐχθρόν σου. 44 ἐγὼ δὲ λέγω ὑμῖν· ἀγαπᾶτε τοὺς ἐχθροὺς ὑμῶν καὶ προσεύχεσθε ὑπὲρ τῶν διωκόντων ὑμᾶς, 45ὅπως γένησθε υἱοὶ τοῦ πατρὸς ὑμῶν τοῦ ἐν οὐρανοῖς, ὅτι τὸν ἥλιον αὐτοῦ ἀνατέλλει ἐπὶ πονηροὺς καὶ ἀγαθοὺς καὶ βρέχει ἐπὶ δικαίους καὶ ἀδίκους. 46 ἐὰν γὰρ ἀγαπήσητε τοὺς ἀγαπῶντας ὑμᾶς, τίνα μισθὸν ἔχετε; οὐχὶ καὶ οἱ τελῶναι τὸ αὐτὸ ποιοῦσιν; 47καὶ ἐὰν ἀσπάσησθε τοὺς ἀδελφοὺς ὑμῶν μόνον, τί περισσὸν ποιεῖτε; οὐχὶ καὶ οἱ ἐθνικοὶ τὸ αὐτὸ ποιοῦσιν; 48ἔσεσθε οὖν ὑμεῖς τέλειοι ὡς ὁ πατὴρ ὑμῶν ὁ οὐράνιος τέλειός ἐστιν.

ΚΑΤΑ ΜΑΘΘΑΙΟΝ 6 Προσέχετε °[δὲ] τὴν δικαιοσύνην ὑμῶν μὴ ποιεῖν ἔμπροσθεν τῶν ἀνθρώπων πρὸς τὸ θεαθῆναι αὐτοῖς· εἰ δὲ μή γε, μισθὸν οὐκ ἔχετε παρὰ τῷ πατρὶ ὑμῶν τῷ ἐν °1τοῖς οὐρανοῖς. 2Ὅταν οὖν ποιῇς ἐλεημοσύνην, μὴ σαλπίσῃς ἔμπροσθέν σου, ὥσπερ οἱ ὑποκριταὶ ποιοῦσιν ἐν ταῖς συναγωγαῖς καὶ ἐν ταῖς ῥύμαις, ὅπως δοξασθῶσιν ὑπὸ τῶν ἀνθρώπων· ἀμὴν λέγω ὑμῖν, ἀπέχουσιν τὸν μισθὸν αὐτῶν. 3σοῦ δὲ ποιοῦντος ἐλεημοσύνην μὴ γνώτω ἡ ἀριστερά σου τί ποιεῖ ἡ δεξιά σου, 4ὅπως ᾖ σου ἡ ἐλεημοσύνη ἐν τῷ κρυπτῷ· καὶ ὁ πατήρ σου ὁ βλέπων ἐν τῷ κρυπτῷ ἀποδώσει σοι .

5Καὶ ὅταν προσεύχησθε, οὐκ ἔσεσθε ὡς οἱ ὑποκριταί, ὅτι φιλοῦσιν ἐν ταῖς συναγωγαῖς καὶ ἐν ταῖς γωνίαις τῶν πλατειῶν ἑστῶτες προσεύχεσθαι, ὅπως φανῶσιν τοῖς ἀνθρώποις· ἀμὴν λέγω ὑμῖν, 1 ἀπέχουσιν τὸν μισθὸν αὐτῶν. 6σὺ δὲ ὅταν προσεύχῃ, εἴσελθε εἰς τὸ ταμεῖόν σου καὶ κλείσας τὴν θύραν σου πρόσευξαι τῷ πατρί σου τῷ ἐν τῷ κρυπτῷ· καὶ ὁ πατήρ σου ὁ βλέπων ἐν τῷ κρυπτῷ ἀποδώσει σοι .

7 Προσευχόμενοι δὲ μὴ βατταλογήσητε ὥσπερ οἱ ἐθνικοί, δοκοῦσιν γὰρ ὅτι ἐν τῇ πολυλογίᾳ αὐτῶν εἰσακουσθήσονται. 8μὴ οὖν ὁμοιωθῆτε αὐτοῖς· οἶδεν γὰρ ὁ πατὴρ ὑμῶν ὧν χρείαν ἔχετε πρὸ τοῦ ὑμᾶς αἰτῆσαι αὐτόν.

9Οὕτως οὖν προσεύχεσθε ὑμεῖς·

Πάτερ ἡμῶν ὁ ἐν τοῖς οὐρανοῖς·

ἁγιασθήτω τὸ ὄνομά σου·

10ἐλθέτω ἡ βασιλεία σου·

γενηθήτω τὸ θέλημά σου,

°ὡς ἐν οὐρανῷ καὶ ἐπὶ γῆς·

11τὸν ἄρτον ἡμῶν τὸν ἐπιούσιον δὸς ἡμῖν σήμερον·

12καὶ ἄφες ἡμῖν τὰ ὀφειλήματα ἡμῶν,

ὡς καὶ ἡμεῖς ἀφήκαμεν τοῖς ὀφειλέταις ἡμῶν·

13καὶ μὴ εἰσενέγκῃς ἡμᾶς εἰς πειρασμόν,

ἀλλὰ ῥῦσαι ἡμᾶς ἀπὸ τοῦ πονηροῦ.

14 Ἐὰν °γὰρ ἀφῆτε τοῖς ἀνθρώποις τὰ παραπτώματα αὐτῶν, ἀφήσει καὶ ὑμῖν ὁ πατὴρ ὑμῶν ὁ οὐράνιος· 15ἐὰν δὲ μὴ ἀφῆτε τοῖς ἀνθρώποις , οὐδὲ ὁ πατὴρ ὑμῶν ἀφήσει τὰ παραπτώματα ὑμῶν.

16 Ὅταν δὲ νηστεύητε, μὴ γίνεσθε ὡς οἱ ὑποκριταὶ σκυθρωποί, ἀφανίζουσιν γὰρ τὰ πρόσωπα αὐτῶν ὅπως φανῶσιν τοῖς ἀνθρώποις νηστεύοντες· ἀμὴν λέγω ὑμῖν, ἀπέχουσιν τὸν μισθὸν αὐτῶν. 17σὺ δὲ νηστεύων ἄλειψαί σου τὴν κεφαλὴν καὶ τὸ πρόσωπόν σου νίψαι, 18ὅπως μὴ φανῇς τοῖς ἀνθρώποις νηστεύων ἀλλὰ τῷ πατρί σου τῷ ἐν τῷ κρυφαίῳ· καὶ ὁ πατήρ σου ὁ βλέπων ἐν τῷ κρυφαίῳ ἀποδώσει σοι .

19Μὴ θησαυρίζετε ὑμῖν θησαυροὺς ἐπὶ τῆς γῆς, ὅπου σὴς καὶ βρῶσις ἀφανίζει καὶ ὅπου κλέπται διορύσσουσιν καὶ κλέπτουσιν· 20 θησαυρίζετε δὲ ὑμῖν θησαυροὺς ἐν οὐρανῷ, ὅπου οὔτε σὴς οὔτε βρῶσις ἀφανίζει καὶ ὅπου κλέπται οὐ διορύσσουσιν οὐδὲ κλέπτουσιν· 21ὅπου γάρ ἐστιν ὁ θησαυρός σου, ἐκεῖ ἔσται °καὶ ἡ καρδία σου.

22 Ὁ λύχνος τοῦ σώματός ἐστιν ὁ ὀφθαλμός. ἐὰν °οὖν ᾖ ὁ ὀφθαλμός σου ἁπλοῦς, ὅλον τὸ σῶμά σου φωτεινὸν ἔσται· 23ἐὰν δὲ ὁ ὀφθαλμός σου πονηρὸς ᾖ, ὅλον τὸ σῶμά σου σκοτεινὸν ἔσται. εἰ οὖν τὸ φῶς τὸ ἐν σοὶ σκότος ἐστίν, τὸ σκότος πόσον.

24 Οὐδεὶς δύναται δυσὶ κυρίοις δουλεύειν· ἢ γὰρ τὸν ἕνα μισήσει καὶ τὸν ἕτερον ἀγαπήσει, ἢ ἑνὸς ἀνθέξεται καὶ τοῦ ἑτέρου καταφρονήσει. οὐ δύνασθε θεῷ δουλεύειν καὶ μαμωνᾷ.

25 Διὰ τοῦτο λέγω ὑμῖν· μὴ μεριμνᾶτε τῇ ψυχῇ ὑμῶν τί φάγητε [ἢ τί πίητε], μηδὲ τῷ σώματι ὑμῶν τί ἐνδύσησθε. οὐχὶ ἡ ψυχὴ πλεῖόν ἐστιν τῆς τροφῆς καὶ τὸ σῶμα τοῦ ἐνδύματος; 26ἐμβλέψατε εἰς τὰ πετεινὰ τοῦ οὐρανοῦ ὅτι οὐ σπείρουσιν οὐδὲ θερίζουσιν οὐδὲ συνάγουσιν εἰς ἀποθήκας, καὶ ὁ πατὴρ ὑμῶν ὁ οὐράνιος τρέφει αὐτά· οὐχ ὑμεῖς μᾶλλον διαφέρετε αὐτῶν; 27τίς δὲ ἐξ ὑμῶν μεριμνῶν δύναται προσθεῖναι ἐπὶ τὴν ἡλικίαν αὐτοῦ πῆχυν ἕνα;      28Καὶ περὶ ἐνδύματος τί μεριμνᾶτε; καταμάθετε τὰ κρίνα τοῦ ἀγροῦ πῶς αὐξάνουσιν· οὐ κοπιῶσιν οὐδὲ νήθουσιν· 29λέγω δὲ ὑμῖν ὅτι οὐδὲ Σολομὼν ἐν πάσῃ τῇ δόξῃ αὐτοῦ περιεβάλετο ὡς ἓν τούτων. 30εἰ δὲ τὸν χόρτον τοῦ ἀγροῦ σήμερον ὄντα καὶ αὔριον εἰς κλίβανον βαλλόμενον ὁ θεὸς οὕτως ἀμφιέννυσιν, οὐ πολλῷ μᾶλλον ὑμᾶς, ὀλιγόπιστοι;      31Μὴ οὖν μεριμνήσητε λέγοντες· τί φάγωμεν; ἤ· τί πίωμεν; ἤ· τί περιβαλώμεθα; 32πάντα γὰρ ταῦτα τὰ ἔθνη ἐπιζητοῦσιν· οἶδεν γὰρ ὁ πατὴρ ὑμῶν ὁ οὐράνιος ὅτι χρῄζετε τούτων ἁπάντων. 33ζητεῖτε δὲ πρῶτον τὴν βασιλείαν [τοῦ θεοῦ] καὶ τὴν δικαιοσύνην αὐτοῦ, καὶ ταῦτα πάντα προστεθήσεται ὑμῖν.      34Μὴ οὖν μεριμνήσητε εἰς τὴν αὔριον, ἡ γὰρ αὔριον μεριμνήσει ἑαυτῆς· ἀρκετὸν τῇ ἡμέρᾳ ἡ κακία αὐτῆς.

ΚΑΤΑ ΜΑΘΘΑΙΟΝ 7 Μὴ κρίνετε, ἵνα μὴ κριθῆτε· 2ἐν ᾧ γὰρ κρίματι κρίνετε κριθήσεσθε, καὶ ἐν ᾧ μέτρῳ μετρεῖτε μετρηθήσεται ὑμῖν.      3 Τί δὲ βλέπεις τὸ κάρφος τὸ ἐν τῷ ὀφθαλμῷ τοῦ ἀδελφοῦ σου, τὴν δὲ ἐν τῷ σῷ ὀφθαλμῷ δοκὸν οὐ κατανοεῖς; 4ἢ πῶς ἐρεῖς τῷ ἀδελφῷ σου· ἄφες ἐκβάλω τὸ κάρφος ἐκ τοῦ ὀφθαλμοῦ σου, καὶ ἰδοὺ ἡ δοκὸς ἐν τῷ ὀφθαλμῷ σοῦ; 5ὑποκριτά, ἔκβαλε πρῶτον ἐκ τοῦ ὀφθαλμοῦ σοῦ τὴν δοκόν, καὶ τότε διαβλέψεις ἐκβαλεῖν τὸ κάρφος ἐκ τοῦ ὀφθαλμοῦ τοῦ ἀδελφοῦ σου.

6 Μὴ δῶτε τὸ ἅγιον τοῖς κυσὶν μηδὲ βάλητε τοὺς μαργαρίτας ὑμῶν ἔμπροσθεν τῶν χοίρων, μήποτε καταπατήσουσιν αὐτοὺς ἐν τοῖς ποσὶν αὐτῶν καὶ στραφέντες ῥήξωσιν ὑμᾶς.

7 Αἰτεῖτε καὶ δοθήσεται ὑμῖν, ζητεῖτε καὶ εὑρήσετε, κρούετε καὶ ἀνοιγήσεται ὑμῖν· 8πᾶς γὰρ ὁ αἰτῶν λαμβάνει καὶ ὁ ζητῶν εὑρίσκει καὶ τῷ κρούοντι ἀνοιγήσεται. 9ἢ τίς °ἐστιν ἐξ ὑμῶν ἄνθρωπος, ὃν αἰτήσει ὁ υἱὸς αὐτοῦ ἄρτον, μὴ λίθον ἐπιδώσει αὐτῷ; 10ἢ καὶ ἰχθὺν αἰτήσει, μὴ ὄφιν ἐπιδώσει αὐτῷ; 11εἰ οὖν ὑμεῖς πονηροὶ ὄντες οἴδατε δόματα ἀγαθὰ διδόναι τοῖς τέκνοις ὑμῶν, πόσῳ μᾶλλον ὁ πατὴρ ὑμῶν ὁ ἐν τοῖς οὐρανοῖς δώσει ἀγαθὰ τοῖς αἰτοῦσιν αὐτόν.

12 Πάντα °οὖν ὅσα ἐὰν θέλητε ἵνα ποιῶσιν ὑμῖν οἱ ἄνθρωποι, οὕτως καὶ ὑμεῖς ποιεῖτε αὐτοῖς· οὗτος γάρ ἐστιν ὁ νόμος καὶ οἱ προφῆται.

13 Εἰσέλθατε διὰ τῆς στενῆς πύλης· ὅτι πλατεῖα ἡ πύλη καὶ εὐρύχωρος ἡ ὁδὸς ἡ ἀπάγουσα εἰς τὴν ἀπώλειαν καὶ πολλοί °εἰσιν οἱ εἰσερχόμενοι δι’ αὐτῆς· 14τί στενὴ ἡ πύλη καὶ τεθλιμμένη ἡ ὁδὸς ἡ ἀπάγουσα εἰς τὴν ζωὴν καὶ ὀλίγοι εἰσὶν οἱ εὑρίσκοντες αὐτήν.

15 Προσέχετε ἀπὸ τῶν ψευδοπροφητῶν, οἵτινες ἔρχονται πρὸς ὑμᾶς ἐν ἐνδύμασιν προβάτων, ἔσωθεν δέ εἰσιν λύκοι ἅρπαγες. 16ἀπὸ τῶν καρπῶν αὐτῶν ἐπιγνώσεσθε αὐτούς. μήτι συλλέγουσιν ἀπὸ ἀκανθῶν σταφυλὰς ἢ ἀπὸ τριβόλων σῦκα;      17 Οὕτως πᾶν δένδρον ἀγαθὸν καρποὺς καλοὺς ποιεῖ, τὸ δὲ σαπρὸν δένδρον καρποὺς πονηροὺς ποιεῖ. 18οὐ δύναται δένδρον ἀγαθὸν καρποὺς πονηροὺς ποιεῖν οὐδὲ δένδρον σαπρὸν καρποὺς καλοὺς ποιεῖν. 19πᾶν δένδρον μὴ ποιοῦν καρπὸν καλὸν ἐκκόπτεται καὶ εἰς πῦρ βάλλεται. 20ἄρα γε ἀπὸ τῶν καρπῶν αὐτῶν ἐπιγνώσεσθε αὐτούς.

21 Οὐ πᾶς ὁ λέγων μοι· κύριε κύριε, εἰσελεύσεται εἰς τὴν βασιλείαν τῶν οὐρανῶν, ἀλλ’ ὁ ποιῶν τὸ θέλημα τοῦ πατρός μου τοῦ ἐν °τοῖς οὐρανοῖς. 22 πολλοὶ ἐροῦσίν μοι ἐν ἐκείνῃ τῇ ἡμέρᾳ· κύριε κύριε, οὐ τῷ σῷ ὀνόματι ἐπροφητεύσαμεν, καὶ τῷ σῷ ὀνόματι δαιμόνια ἐξεβάλομεν, καὶ τῷ σῷ ὀνόματι δυνάμεις πολλὰς ἐποιήσαμεν; 23καὶ τότε ὁμολογήσω αὐτοῖς ὅτι οὐδέποτε ἔγνων ὑμᾶς· ἀποχωρεῖτε ἀπ’ ἐμοῦ οἱ ἐργαζόμενοι τὴν ἀνομίαν.

24 Πᾶς οὖν ὅστις ἀκούει μου τοὺς λόγους °τούτους καὶ ποιεῖ αὐτούς, ὁμοιωθήσεται ἀνδρὶ φρονίμῳ, ὅστις ᾠκοδόμησεν αὐτοῦ τὴν οἰκίαν ἐπὶ τὴν πέτραν· 25καὶ κατέβη ἡ βροχὴ καὶ ἦλθον οἱ ποταμοὶ καὶ ἔπνευσαν οἱ ἄνεμοι καὶ προσέπεσαν τῇ οἰκίᾳ ἐκείνῃ, καὶ οὐκ ἔπεσεν, τεθεμελίωτο γὰρ ἐπὶ τὴν πέτραν.      26Καὶ πᾶς ὁ ἀκούων μου τοὺς λόγους τούτους καὶ μὴ ποιῶν αὐτοὺς ὁμοιωθήσεται ἀνδρὶ μωρῷ, ὅστις ᾠκοδόμησεν αὐτοῦ τὴν οἰκίαν ἐπὶ τὴν ἄμμον· 27καὶ κατέβη ἡ βροχὴ καὶ ἦλθον οἱ ποταμοὶ καὶ ἔπνευσαν οἱ ἄνεμοι καὶ προσέκοψαν τῇ οἰκίᾳ ἐκείνῃ, καὶ ἔπεσεν καὶ ἦν ἡ πτῶσις αὐτῆς μεγάλη .

28 Καὶ ἐγένετο ὅτε ἐτέλεσεν ὁ Ἰησοῦς τοὺς λόγους τούτους, ἐξεπλήσσοντο οἱ ὄχλοι ἐπὶ τῇ διδαχῇ αὐτοῦ· 29ἦν γὰρ διδάσκων αὐτοὺς ὡς ἐξουσίαν ἔχων καὶ οὐχ ὡς οἱ γραμματεῖς °αὐτῶν .

ΚΑΤΑ ΜΑΘΘΑΙΟΝ 8 Καταβάντος δὲ αὐτοῦ ἀπὸ τοῦ ὄρους ἠκολούθησαν αὐτῷ ὄχλοι πολλοί. 2καὶ ἰδοὺ λεπρὸς προσελθὼν προσεκύνει αὐτῷ λέγων· κύριε, ἐὰν θέλῃς δύνασαί με καθαρίσαι. 3καὶ ἐκτείνας τὴν χεῖρα ἥψατο αὐτοῦ λέγων· θέλω, καθαρίσθητι· καὶ εὐθέως ἐκαθαρίσθη αὐτοῦ ἡ λέπρα. 4καὶ λέγει αὐτῷ ὁ Ἰησοῦς· ὅρα μηδενὶ εἴπῃς, ἀλλ’ ὕπαγε σεαυτὸν δεῖξον τῷ ἱερεῖ καὶ προσένεγκον τὸ δῶρον ὃ προσέταξεν Μωϋσῆς, εἰς μαρτύριον αὐτοῖς.

5 Εἰσελθόντος δὲ αὐτοῦ εἰς Καφαρναοὺμ προσῆλθεν αὐτῷ ἑκατόνταρχος παρακαλῶν αὐτὸν 6καὶ λέγων· °κύριε, ὁ παῖς μου βέβληται ἐν τῇ οἰκίᾳ παραλυτικός, δεινῶς βασανιζόμενος. 7°καὶ λέγει αὐτῷ · ἐγὼ ἐλθὼν θεραπεύσω αὐτόν. 8καὶ ἀποκριθεὶςἑκατόνταρχος ἔφη· κύριε, οὐκ εἰμὶ ἱκανὸς ἵνα μου ὑπὸ τὴν στέγην εἰσέλθῃς, ἀλλὰ μόνον εἰπὲ λόγῳ, καὶ ἰαθήσεται ὁ παῖς μου. 9καὶ γὰρ ἐγὼ ἄνθρωπός εἰμι ὑπὸ ἐξουσίαν , ἔχων ὑπ’ ἐμαυτὸν στρατιώτας, καὶ λέγω τούτῳ· πορεύθητι, καὶ πορεύεται, καὶ ἄλλῳ· ἔρχου, καὶ ἔρχεται, καὶ τῷ δούλῳ μου· ποίησον τοῦτο, καὶ ποιεῖ. 10ἀκούσας δὲ ὁ Ἰησοῦς ἐθαύμασεν καὶ εἶπεν τοῖς ἀκολουθοῦσιν· ἀμὴν λέγω ὑμῖν, παρ’ οὐδενὶ τοσαύτην πίστιν ἐν τῷ Ἰσραὴλ εὗρον.      11 Λέγω δὲ ὑμῖν ὅτι πολλοὶ ἀπὸ ἀνατολῶν καὶ δυσμῶν ἥξουσιν καὶ ἀνακλιθήσονται μετὰ Ἀβραὰμ καὶ Ἰσαὰκ καὶ Ἰακὼβ ἐν τῇ βασιλείᾳ τῶν οὐρανῶν, 12οἱ δὲ υἱοὶ τῆς βασιλείας ἐκβληθήσονται εἰς τὸ σκότος τὸ ἐξώτερον· ἐκεῖ ἔσται ὁ κλαυθμὸς καὶ ὁ βρυγμὸς τῶν ὀδόντων. 13 καὶ εἶπεν ὁ Ἰησοῦς τῷ ἑκατοντάρχῃ· ὕπαγε, ὡς ἐπίστευσας γενηθήτω σοι. καὶ ἰάθη ὁ παῖς °[αὐτοῦ] ἐν τῇ ὥρᾳ ἐκείνῃ.

14 Καὶ ἐλθὼν ὁ Ἰησοῦς εἰς τὴν οἰκίαν Πέτρου εἶδεν τὴν πενθερὰν αὐτοῦ βεβλημένην καὶ πυρέσσουσαν· 15καὶ ἥψατο τῆς χειρὸς αὐτῆς, καὶ ἀφῆκεν αὐτὴν ὁ πυρετός, καὶ ἠγέρθη καὶ διηκόνει αὐτῷ.

16 Ὀψίας δὲ γενομένης προσήνεγκαν αὐτῷ δαιμονιζομένους πολλούς· καὶ ἐξέβαλεν τὰ πνεύματα λόγῳ καὶ πάντας τοὺς κακῶς ἔχοντας ἐθεράπευσεν, 17ὅπως πληρωθῇ τὸ ῥηθὲν διὰ Ἠσαΐου τοῦ προφήτου λέγοντος·

αὐτὸς τὰς ἀσθενείας ἡμῶν ἔλαβεν

καὶ τὰς νόσους ἐβάστασεν.

18Ἰδὼν δὲ ὁ Ἰησοῦς ὄχλον περὶ αὐτὸν ἐκέλευσεν ἀπελθεῖν εἰς τὸ πέραν. 19 καὶ προσελθὼν εἷς γραμματεὺς εἶπεν αὐτῷ· διδάσκαλε, ἀκολουθήσω σοι ὅπου ἐὰν ἀπέρχῃ. 20καὶ λέγει αὐτῷ ὁ Ἰησοῦς· αἱ ἀλώπεκες φωλεοὺς ἔχουσιν καὶ τὰ πετεινὰ τοῦ οὐρανοῦ κατασκηνώσεις, ὁ δὲ υἱὸς τοῦ ἀνθρώπου οὐκ ἔχει ποῦ τὴν κεφαλὴν κλίνῃ. 21ἕτερος δὲ τῶν μαθητῶν °[αὐτοῦ] εἶπεν αὐτῷ· κύριε, ἐπίτρεψόν μοι πρῶτον ἀπελθεῖν καὶ θάψαι τὸν πατέρα μου. 22ὁ δὲ °Ἰησοῦς λέγει αὐτῷ· ἀκολούθει μοι καὶ ἄφες τοὺς νεκροὺς θάψαι τοὺς ἑαυτῶν νεκρούς.

23 Καὶ ἐμβάντι αὐτῷ εἰς °τὸ πλοῖον ἠκολούθησαν αὐτῷ οἱ μαθηταὶ αὐτοῦ. 24καὶ ἰδοὺ σεισμὸς μέγας ἐγένετο ἐν τῇ θαλάσσῃ, ὥστε τὸ πλοῖον καλύπτεσθαι ὑπὸ τῶν κυμάτων, αὐτὸς δὲ ἐκάθευδεν. 25καὶ προσελθόντες ἤγειραν αὐτὸν λέγοντες· κύριε, σῶσον , ἀπολλύμεθα. 26καὶ λέγει αὐτοῖς· τί δειλοί ἐστε, ὀλιγόπιστοι; τότε ἐγερθεὶς ἐπετίμησεν τοῖς ἀνέμοις καὶ τῇ θαλάσσῃ, καὶ ἐγένετο γαλήνη μεγάλη. 27οἱ δὲ ἄνθρωποι ἐθαύμασαν λέγοντες· ποταπός ἐστιν οὗτος ὅτι καὶ οἱ ἄνεμοι καὶ ἡ θάλασσα αὐτῷ ὑπακούουσιν;

28 Καὶ ἐλθόντος αὐτοῦ εἰς τὸ πέραν εἰς τὴν χώραν τῶν Γαδαρηνῶν ὑπήντησαν αὐτῷ δύο δαιμονιζόμενοι ἐκ τῶν μνημείων ἐξερχόμενοι, χαλεποὶ λίαν, ὥστε μὴ ἰσχύειν τινὰ παρελθεῖν διὰ τῆς ὁδοῦ ἐκείνης. 29καὶ ἰδοὺ ἔκραξαν λέγοντες· τί ἡμῖν καὶ σοί, υἱὲ τοῦ θεοῦ; ἦλθες ὧδε πρὸ καιροῦ βασανίσαι ἡμᾶς; 30ἦν δὲ μακρὰν ἀπ’ αὐτῶν ἀγέλη χοίρων °πολλῶν βοσκομένη. 31οἱ δὲ δαίμονες παρεκάλουν αὐτὸν λέγοντες· εἰ ἐκβάλλεις ἡμᾶς, ἀπόστειλον ἡμᾶς εἰς τὴν ἀγέλην τῶν χοίρων. 32καὶ εἶπεν αὐτοῖς· ὑπάγετε. οἱ δὲ ἐξελθόντες ἀπῆλθον εἰς τοὺς χοίρους· καὶ ἰδοὺ ὥρμησεν πᾶσα ἡ ἀγέλη κατὰ τοῦ κρημνοῦ εἰς τὴν θάλασσαν καὶ ἀπέθανον ἐν τοῖς ὕδασιν. 33οἱ δὲ βόσκοντες ἔφυγον, καὶ ἀπελθόντες εἰς τὴν πόλιν ἀπήγγειλαν πάντα καὶ τὰ τῶν δαιμονιζομένων. 34καὶ ἰδοὺ πᾶσα ἡ πόλις ἐξῆλθεν εἰς ὑπάντησιν τῷ Ἰησοῦ καὶ ἰδόντες αὐτὸν παρεκάλεσαν ὅπως μεταβῇ ἀπὸ τῶν ὁρίων αὐτῶν.

ΚΑΤΑ ΜΑΘΘΑΙΟΝ 9 Καὶ ἐμβὰς εἰς πλοῖον διεπέρασεν καὶ ἦλθεν εἰς τὴν ἰδίαν πόλιν.

2 καὶ ἰδοὺ προσέφερον αὐτῷ παραλυτικὸν ἐπὶ κλίνης βεβλημένον. καὶ ἰδὼν ὁ Ἰησοῦς τὴν πίστιν αὐτῶν εἶπεν τῷ παραλυτικῷ· θάρσει, τέκνον, ἀφίενταί σου αἱ ἁμαρτίαι.      3Καὶ ἰδού τινες τῶν γραμματέων εἶπαν ἐν ἑαυτοῖς· οὗτος βλασφημεῖ. 4καὶ ἰδὼν ὁ Ἰησοῦς τὰς ἐνθυμήσεις αὐτῶν εἶπεν · ἱνατί ἐνθυμεῖσθε πονηρὰ ἐν ταῖς καρδίαις ὑμῶν; 5τί γάρ ἐστιν εὐκοπώτερον, εἰπεῖν· ἀφίενταί σου αἱ ἁμαρτίαι, ἢ εἰπεῖν· ἔγειρε καὶ περιπάτει; 6ἵνα δὲ εἰδῆτε ὅτι ἐξουσίαν ἔχει ὁ υἱὸς τοῦ ἀνθρώπου ἐπὶ τῆς γῆς ἀφιέναι ἁμαρτίας – τότε λέγει τῷ παραλυτικῷ· ἐγερθεὶς ἆρόν σου τὴν κλίνην καὶ ὕπαγε εἰς τὸν οἶκόν σου. 7καὶ ἐγερθεὶς ἀπῆλθεν εἰς τὸν οἶκον αὐτοῦ. 8ἰδόντες δὲ οἱ ὄχλοι ἐφοβήθησαν καὶ ἐδόξασαν τὸν θεὸν τὸν δόντα ἐξουσίαν τοιαύτην τοῖς ἀνθρώποις.

9 Καὶ παράγων ὁ Ἰησοῦς ἐκεῖθεν εἶδεν ἄνθρωπον καθήμενον ἐπὶ τὸ τελώνιον, Μαθθαῖον λεγόμενον, καὶ λέγει αὐτῷ· ἀκολούθει μοι. καὶ ἀναστὰς ἠκολούθησεν αὐτῷ.

10 καὶ ἐγένετο αὐτοῦ ἀνακειμένου ἐν τῇ οἰκίᾳ, καὶ ἰδοὺ πολλοὶ τελῶναι καὶ ἁμαρτωλοὶ ἐλθόντες συνανέκειντο τῷ Ἰησοῦ καὶ τοῖς μαθηταῖς αὐτοῦ. 11καὶ ἰδόντες οἱ Φαρισαῖοι ἔλεγον τοῖς μαθηταῖς αὐτοῦ· διὰ τί μετὰ τῶν τελωνῶν καὶ ἁμαρτωλῶν ἐσθίει ὁ διδάσκαλος ὑμῶν;      12 Ὁ δὲ ἀκούσας εἶπεν · οὐ χρείαν ἔχουσιν οἱ ἰσχύοντες ἰατροῦ ἀλλ’ οἱ κακῶς ἔχοντες. 13πορευθέντες δὲ μάθετε τί ἐστιν· ἔλεος θέλω καὶ οὐ θυσίαν· οὐ γὰρ ἦλθον καλέσαι δικαίους ἀλλ’ ἁμαρτωλούς .

14Τότε προσέρχονται αὐτῷ οἱ μαθηταὶ Ἰωάννου λέγοντες· διὰ τί ἡμεῖς καὶ οἱ Φαρισαῖοι νηστεύομεν [πολλά], οἱ δὲ μαθηταί σου οὐ νηστεύουσιν; 15καὶ εἶπεν αὐτοῖς ὁ Ἰησοῦς· μὴ δύνανται οἱ υἱοὶ τοῦ νυμφῶνος πενθεῖν ἐφ’ ὅσον μετ’ αὐτῶν ἐστιν ὁ νυμφίος; ἐλεύσονται δὲ ἡμέραι ὅταν ἀπαρθῇ ἀπ’ αὐτῶν ὁ νυμφίος, καὶ τότε νηστεύσουσιν . 16οὐδεὶς δὲ ἐπιβάλλει ἐπίβλημα ῥάκους ἀγνάφου ἐπὶ ἱματίῳ παλαιῷ· αἴρει γὰρ τὸ πλήρωμα αὐτοῦ ἀπὸ τοῦ ἱματίου καὶ χεῖρον σχίσμα γίνεται. 17οὐδὲ βάλλουσιν οἶνον νέον εἰς ἀσκοὺς παλαιούς· εἰ δὲ μή °γε, ῥήγνυνται οἱ ἀσκοὶ καὶ ὁ οἶνος ἐκχεῖται καὶ οἱ ἀσκοὶ ἀπόλλυνται· 1ἀλλὰ βάλλουσιν οἶνον νέον εἰς ἀσκοὺς καινούς, καὶ ἀμφότεροι συντηροῦνται.

18 Ταῦτα αὐτοῦ λαλοῦντος αὐτοῖς, ἰδοὺ ...

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