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Not - At home

Savannah Lichtenwald

Not - At home

Nur ein Mal


„Nicht die Schönheit entscheidet, wen wir lieben, die Liebe entscheidet, wen wir schön finden.” Sophia Loren


BookRix GmbH & Co. KG
80331 München

Gefangen

Helge stand hinter seiner Theke und ließ den Blick über die Gäste schweifen. Seine Cocktailbar war heute, am Samstag, wieder gut besucht, regelrecht überfüllt. Die roten Polstersessel waren alle besetzt, die Barhocker vor ihm auch und auf der Tanzfläche gab es keinen Zentimeter mehr Platz. Das machte wirklich gute Laune.

Zum einen, weil er dadurch den Kredit schneller abzahlen konnte, den er für das „Charleston“ hatte aufnehmen müssen. Viel war zum Glück nicht mehr übrig. Zum anderen bedeutete es ein Erfolgserlebnis für ihn, auch wenn überwiegend Heteros in die Bar kamen. Das hatte sich im Lauf der Zeit so ergeben und störte ihn nicht. Die meisten wussten nicht einmal, dass dem Barkeeper das „Charleston“ gehörte, geschweige denn, dass Helge schwul war.

Eigentlich sollte es ein schöner Ort für Homosexuelle werden, eine Bar zum Kennenlernen, Unterhalten oder auch für geschäftliche Gespräche in entspanntem Rahmen mit exotischen Getränken, die über Bier und Cognac hinausgingen. In diesem Punkt hatte Helge einen gewissen Ehrgeiz. Ursprünglich wollte er auch einen Billardtisch aufstellen, sein Bankberater hatte ihn stattdessen von einer Tanzfläche überzeugt.

An den Wänden hingen Schwarz-Weiß-Fotos aus den 20er Jahren und dazwischen täuschend echt aussehende Petroleumlampen. Es hatte ihn viel Zeit gekostet, die aufzutreiben, was nur an seiner detaillierten Vorstellung davon lag. Als der letzte Handwerker draußen und alles fertig war, hatte er damals mit einer Flasche Champagner mitten auf der Tanzfläche auf dem Boden gesessen und wäre vor Glück beinahe geschwebt wie ein Yogi.

Bedauerlicherweise war ein Großteil der schwulen Gemeinde dieser Stadt nicht an einem Club ohne Darkroom interessiert und dazu konnte Helge sich nicht durchringen. Im Grunde war er eine romantische Seele. Ex-und-hopp-Sex war einfach nicht sein Ding. Außerdem hatte er ohnehin nur noch Augen für einen ganz bestimmten Mann und der saß am Ende der Theke, wie so oft mit Blick auf den Boden. Wenn er Helge nur einmal ansehen würde. Nur ein Mal, so wie dieses bis jetzt einzige Mal vor zwei Jahren.

Jannik hatte seine grüne verspiegelte Brille zum Putzen abgenommen. In genau diesem Moment war Helge versehentlich ein Glas heruntergefallen und Jannik hob erschrocken den Kopf. Der Blick aus diesen grünen Augen war ihm durch und durch gegangen, als wäre er in grünes Meer getaucht und untergegangen. Stundenlang hätte Helge ihn ansehen können.

Leider dauerte das „stundenlang“ nur zwei Sekunden, denn Jannik senkte den Kopf schnell wieder zu der Brille in seinen Händen. Seitdem stand Helge hier, hinter seiner Theke, und träumte von grünen Augen. Na ja, nicht nur hier - nachts träumte er auch davon.

 

„Hey Helge, mach mal eine Pina Colada und einen Tequila für Freddy und mich.“ Tobias mit seinen flammend roten Haaren gehörte zu Helges Stammgästen, zusammen mit ein paar anderen, die vor einem Jahr zufällig als letzte nachts an der Theke gesessen und bis zum Morgengrauen schräge Witze erzählt hatten. Seitdem waren sie befreundet und kamen jedes Wochenende zu ihm, oft auch unter der Woche.

„Woher weißt du immer, was ich gerade trinken will? Das ist gruselig“, kicherte Freddy. Genaugenommen hieß sie Frederike, war jedoch ein Kumpel-Typ und gehörte zu der kleinen Clique, die regelmäßig hier vor ihm saß.

„Vielleicht hat er magische Kräfte“, witzelte Marvin auf seinem Barhocker.

„Oder er kann Gedanken lesen“, lachte Steven, der direkt vor ihm stand.

Marvins Arme lagen locker auf Stevens Schultern. Die beiden waren das Traumpaar in Helges Bar - in rasender Geschwindigkeit hatten sie sich verliebt und waren innerhalb von zwei Monaten zusammengezogen.

Bis jetzt hielt das junge Glück, immerhin seit einem Dreivierteljahr. Sie knatschten sich zwar manchmal an, weil Steven nicht alle Bilder akzeptierte, die Marvin zu Hause aufhängen wollte, und Marvin meckerte ab und zu über Stevens Hang zum Whiskey. Doch dass sie sich liebten, war unübersehbar.

Oh Mann, was war er neidisch. Nicht missgünstig, nein, Helge gönnte es ihnen von Herzen. Aufgrund ihrer Lebensgeschichte hatten sie ein bisschen Glück wirklich mehr als verdient. Nur wünschte er sich das auch, vorzugsweise mit Jannik, der gerade wieder seine Schuhe betrachtete.

„Pures Glück. Ein Wunder, dass er sich die Getränkekarte merken kann“, ätzte Leon.

Tobias und Freddy sahen ihn grimmig an, drehten sich wie abgesprochen gleichzeitig um und gingen Richtung Tanzfläche.

Grrr, wie er diesen Kerl hasste, ein Ekelpaket erster Güte und leider auch Janniks Bruder. Sie waren zweieiige Zwillinge und sahen sich auf den ersten Blick sehr ähnlich. Erst beim zweiten stellte man fest, dass Leons Haare rundherum sehr kurz waren und Jannik sie im Nacken länger trug. Leon war auch etwas größer und hatte kalteblaue Augen. Und er war immer dabei, Jannik kam niemals alleine in die Bar. Shit!

 

*

 

Jannik beobachtete hinter seiner Brille das Geplänkel seiner Freunde. Was man so Freunde nannte. Sie waren außer seinem Bruder und seinem Chef die einzigen Menschen, die er kannte. Denn wenn sein Bruder nicht dabei wäre, käme er nicht hierher. Jannik konnte es nur schwer ertragen, wenn ihn irgendjemand ansprach und wollte auch niemandem ins Gesicht sehen.

Leon war sein Anker, der einzig sichere Halt, den er hatte. Sein Bruder blockte jeden ab, der Jannik zu nahe kam, weil er wusste, dass dieser nicht fähig war, mit Leuten zu reden. Zusammen mit Leon und seinem Chef gab es exakt sieben Menschen, in deren Gegenwart er ohne Herzrasen mehr als einen Drei-Worte-Satz sprechen konnte. Die anderen fünf waren die Freunde hier im „Charleston“.

Manchmal wünschte Jannik sich, er wäre anders, könnte auch einmal etwas ohne Leon unternehmen, so wie jeder andere Mensch. Das wäre auch für Leon gut. Schließlich hatte sich sein Bruder schon ihr Leben lang um ihn gekümmert und war in gewisser Weise ebenso an ihn gefesselt. Doch es ging nicht - schon bei der bloßen Vorstellung, dass jemand sehen könnte, wie er wirklich war, bekam Jannik Schweißausbrüche.

 

„Ein Wunder ist, dass du nicht von oben bis unten grün bist, bei dem Gift, das du verspritzt“, bemerkte Helge verärgert. „Du benimmst dich wie ein Arsch. Warum bist du nur immer so ekelhaft?“

„Weil die Welt es nicht besser verdient und an dich wäre gute Laune eh verschwendet. Du hast genug davon, das reicht für zwei“, antwortete Leon bissig.

„Ohne Freundlichkeit und Respekt wäre ich ein todunglücklicher Mensch und müsste außerdem meinen Laden schließen. Hast du darüber schon mal nachgedacht? Und wie man in den Wald hineinruft und so weiter. `Die Welt´ wäre dann auch netter zu dir“, entgegnete Helge mit gerunzelter Stirn.

Leon sah ihn böse an. „Ist mir doch egal. Ich brauche niemanden.“

 

Helge seufzte und schüttelte den Kopf. Jannik seufzte auch, innerlich. Leon konnte manchmal echt nervig sein. Dabei war Helge wirklich ein netter Kerl. Immer ausgeglichen, ruhig, freundlich, humorvoll - und attraktiv. Etwas größer als er selbst mit breiten Schultern, schmalen Hüften und schönen goldbraunen Augen. Passend zu den rotblonden, langen Haaren. Helge war nicht übermäßig muskulös, aber er wirkte durchtrainiert - und er war der einzige, der ihn außer Leon einmal angesehen hatte, damals vor zwei Jahren.

Helge hatte ein Glas fallenlassen, Jannik war erschrocken und hatte den Kopf gehoben, leider ohne Brille. Helge war jedoch nicht angeekelt und hatte auch nicht geschrien. Er hatte ihm in die Augen gesehen und den Blick nicht abgewandt. Das war ein schönes Gefühl gewesen. Bei ihm würde er sich auch sicher fühlen, wenn er mit ihm alleine wäre, was er ja nicht konnte. Das glaubte er zumindest, in den vergangenen Jahren war er solchen Situationen immer aus dem Weg gegangen.

Rein rational wusste Jannik, dass er ein völlig normales Gesicht hatte. Warum sollte Helge also schreien? Doch in Grenzsituationen überfiel ihn seine Panik hinterrücks und schaltete Logik und Verstand gnadenlos aus. Dann konnte er nicht mehr denken, fing an zu zittern und erwartete das Schlimmste. Er war echt ein Psycho. Dreck, verdammter!

Steven und Marvin standen auf und wollten scheinbar nach Hause gehen. Ein bisschen beneidete er sie. Die beiden waren immer noch so verliebt, immer waren sie beieinander und oft sahen sie sich gegenseitig fasziniert in die Augen.

So wie vor einem Dreivierteljahr, als Leon sie zu einem Kuss genötigt hatte, um zu beweisen, dass Steven schwul war. Die Forderung seines Bruders war unverschämt, der Anblick der beiden jedoch unvergleichlich gewesen. Jannik hatte sich gewünscht, einer der beiden zu sein. Angesehen zu werden von jemandem, der ihn liebte. Als wenn so etwas für ihn in Frage käme, lachhaft. Er war eine Missgeburt, niemand würde ihn je so ansehen.

 

„Komm, wir gehen auch nach Hause, es ist spät geworden. Du wolltest doch morgen den Vortrag für deinen Chef vorbereiten“, wandte sich Leon an ihn.

„Ja, wollte ich. Bis dann“, antwortete Jannik und winkte den anderen zu.

Der Vortrag hätte zwar noch ein paar Tage Zeit, aber er wusste, warum Leon gehen wollte. Er würde Jannik daheim abliefern und dann noch einmal in einen Gay-Club losziehen. Er gönnte seinem Bruder das, schließlich war Jannik für ihn ein Klotz am Bein. Leon war der einzige Mensch, der ihn liebte, warum auch immer. Für ihn war es bestimmt oft nicht leicht, sich um Jannik sorgen zu müssen. So hatte er wenigstens ab und zu etwas Spaß.

 

*

 

Helge sah den beiden sehnsüchtig hinterher, als sie die Bar verließen.

„Ist er das?“, fragte Steven mitfühlend. Marvin war an der Garderobe, um ihre Jacken zu holen und sonst hörte ihnen zum Glück gerade niemand zu.

„Ist wer was?“, gab er die Frage abwesend zurück.

„Der Mann, über den wir vor ein paar Monaten gesprochen haben, ist das Jannik?“

„Ach, verdammt, ist das so offensichtlich?“, entgegnete Helge seufzend. Er sollte dringend an seiner Mimik arbeiten.

„Nur für mich, denke ich. Keep cool, ich sag´s auch keinem“, lächelte Steven. „Warum sprichst du ihn nicht mal an und lädst ihn ins Kino ein? Ihr könntet ein Museum besuchen oder das Observatorium. Jannik ist doch so interessiert an allem, was mit Wissenschaft und Geschichte zu tun hat.“

„Weil Leon an ihm klebt wie Kleister. Er kommt nie alleine hierher, Leon ist immer dabei. Der geht nicht mal für fünf Minuten raus für eine Zigarette. Und er kann mich nicht leiden. Ich ihn auch nicht. Kannst du dir seine Reaktion vorstellen, wenn ich Jannik einladen oder mit ihm flirten würde?“, fragte Helge frustriert.

„Ja, stimmt schon. Aber es muss doch eine Möglichkeit geben, ihn mal anzusprechen, ohne dass Leon danebensteht.“

„No chance, nicht für eine Sekunde. Jannik macht es einem ohnehin nicht leicht, mit ihm zu reden. Ist dir mal aufgefallen, dass er einen nie wirklich ansieht? Er trägt immer diese verspiegelte Brille und er sieht überall hin, nur nicht zu dem, der mit ihm spricht. Man sieht es an der Kopfhaltung.“

„Darauf habe ich noch nicht geachtet. So was fällt wohl nur einem guten Barkeeper auf. Ich habe nur gemerkt, dass er nie lacht, wenn überhaupt, dann lächelt er. Das ist schon etwas seltsam. Bei den schrägen Gestalten hier kann ich mir das Lachen manchmal kaum verkneifen“, erwiderte Steven grinsend.

„Leon hat ihn wahrscheinlich so unter Kontrolle, dass er sich nicht traut. Ich könnte ihn erwürgen. Wie kann man seinen eigenen Bruder derart unter Druck setzen?“, knurrte Helge und ballte kurz die Fäuste.

Dann hob er ratlos die Hand und strich sich die Haare zurück. „Außerdem ist die Chance, dass er auf meiner Seite des Ufers steht, statistisch gesehen, eher klein. Ich habe allerdings den Verdacht, dass Leon schwul ist. Ich bin mir nicht hundertprozentig sicher, aber ich glaube, ich habe ihn mal in einem Gay-Club gesehen. Und Zwillinge sind sich doch ähnlich, oder? Auch wenn sie zweieiig sind … Jannik könnte natürlich trotzdem an Frauen interessiert sein“, fügte Helge hinzu.

Steven grinste anzüglich. „Moment mal, das muss noch nichts heißen. Ich erinnere mich dunkel an jemanden, der ständig Frauen aufgerissen hat, bis ihm irgendwann klar wurde, dass er eigentlich schwul ist.“

Helge schmunzelte - dieser „Jemand“ war Steven selbst gewesen und auf seinem Weg zur Selbsterkenntnis hatte er es weiß Gott nicht leicht gehabt. „Eben, das ist es doch. Du bist ein ganz anderer Typ Mann als Jannik. Er hat einen sanften Charakter, ist schüchtern und zurückhaltend. Nur wenn er Anekdoten aus der Geschichte erzählen kann oder historische Persönlichkeiten zitiert, blüht er auf.“

„Ja, das stimmt, dabei sieht er wirklich gut aus. Er hätte überhaupt keinen Grund, schüchtern zu sein.“

„Nein, hätte er nicht. Er ist wahnsinnig klug und weiß so viel von allen möglichen Dingen. Und wenn er denn mal lächelt, geht die Sonne auf. Er hat einen Körper wie ein junger Gott und unglaublich grüne Augen, ich habe sie einmal gesehen. Nur diese schönen schwarzen Haare könnte er vorne etwas länger tragen, das würde ihm besser stehen, aber sonst …“ Helge fühlte, wie sich Wärme in seinem Gesicht verbreitete und blickte verlegen auf die Theke. Mist, er schwärmte hier wie ein Teenager. Wie peinlich.

„Aaah, bist du süß, wenn du rot wirst.“ Steven lächelte vor sich hin, kräuselte die Nase und legte den Kopf schief.

„Ich bin nicht süß. Kaninchen sind süß. Ich bin ein Mann, da ist man nicht `süß´“, brummte er vergrätzt.

„Aber mal im Ernst, darf ich es Marvin erzählen? Eventuell fällt uns etwas ein, wie wir Jannik von seinem Bruder loseisen können“, bot Steven an.

„Ja, mach das. Ich würde mittlerweile fast alles tun, um nur ein Mal mit ihm alleine zu sein“, antwortete Helge hoffnungsvoll.

Inzwischen hatte Marvin sich durch das Gedränge gewühlt und kam mit den Jacken in der Hand auf sie zu. „Sorry, es hat leider einen Moment gedauert, bis ich sie gefunden habe. Das ist ja dermaßen voll heute, ich will nur noch nach Hause. Da ist die Luft besser und es sind nicht so viele Leute um mich herum“, stöhnte er verdrossen.

„Nein, da bin nur ich um dich herum“, entgegnete Steven und grinste ihn an.

Marvin grinste zurück. „Und da freue ich mich schon drauf. Bis dann, Helge“, sagte er und winkte Tobias und Freddy auf der Tanzfläche zu. Steven verabschiedete sich auch und beide verließen Hand in Hand die Bar.

 

Zwei Stunden später schloss Helge hinter den letzten Gästen die Tür ab und ging nach oben in seine Wohnung. Als er im Bett lag, ging ihm noch immer das Gespräch mit Steven im Kopf herum. Vielleicht hätten die beiden ja wirklich eine Idee, wie er mal mit Jannik etwas unternehmen könnte oder wenigstens herausfinden, ob dieser überhaupt an Männern interessiert war. Andernfalls hätte Helge sich die ganze Zeit umsonst Hoffnungen gemacht. Obwohl - das stimmte so nicht ganz. Er hatte das Ganze ja auch vorher für aussichtslos gehalten. Es würde sich also nichts ändern.

Seine Phantasie ging wieder mit ihm durch: Hand in Hand mit Jannik, so wie Steven und Marvin. Was für ein schönes, kitschiges Bild. Die beiden waren mutig, das so offen zu zeigen. Zum Glück hatte Helge größtenteils tolerante Gäste, sodass dem Paar nur ganz selten mal ein angewiderter Blick folgte. Möglicherweise lag es auch an ihrer Ausstrahlung - selbstbewusst und liebevoll. Das Wort brachte ihn gleich wieder zu Jannik. Helges Hand schlich sich unter die Decke und bald sah er nur noch wunderschöne grüne Augen vor sich.

 

*

 

Jannik lag grübelnd im Bett und konnte nicht einschlafen. Irgendwie hatte er heute Helges Blick im Rücken gespürt. Heiß war ihm dabei geworden, ein ganz neues Gefühl. Bisher hatte er noch nie über Körperliches nachgedacht außer über sich selbst, fehlerhaft und entstellt, wie er war. Frauen oder auch Männer ließen ihn bisher kalt. War ja auch völlig sinnlos, darüber nachzudenken.

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