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Mercy, die Straßenritze 1

Lumen Gasmo

Mercy, die Straßenritze 1

Aller Anfang ist blutig


Für Mercy


BookRix GmbH & Co. KG
80331 München

1. Kapitel, Mercy, 27 Jahre, blond

»Um Ihnen gleich alle Illusionen zu nehmen, ich sehe nicht abgefuckt aus – von harten Drogen halte ich gar nichts! Und wenn ich mir schon die Birne zudröhne, dann bin ich eher der Scotch-Typ, der hin und wieder auch ein Kippe Marihuana durch seine Lunge jagt. Harte Sachen sind etwas für die Gestrandeten und die Verlorenen. Ich bin nicht verloren! Ich bin Geschäftsfrau – ich bin clever, hab Talent, Titten und Arsch! Genau in dieser Reihenfolge!

Geboren wurde ich in den späten 1980er-Jahren, als sich die Menschen noch persönlich trafen, anstatt sich virtuell im Internet zu »adden«. Die glorreichen Zeiten, in denen die Jungs heimlich in Erwachsenen-Videotheken schlichen und sich daheim bei einer heißen Videokassette einen Schuss abnudelten! Die heutigen Kiddies brauchen nur zwei, drei Mausklicks oder ein wenig Smartphonewischen, um zur Samenspende zu kommen. Schnell, effizient, einfach und natürlich wenig anrüchig!

Aufgewachsen bin ich wohlbehütet in einem Vorort von New York. Mein Vater ist Lehrer an einer Highschool. Mutter ist eine Workaholic im Bereich Kunstdesign. Sie verdienen beide mehr Geld, als sie wirklich im Monat benötigen. Ich habe noch einen Bruder, Marc, der ist cool und schwul! Er tingelt zurzeit mit einer Gay-Band durch Kalifornien. Wir halten Kontakt über unsere Smartphonedisplays. Dad und Mom besuche ich regelmäßig.

Nein, sie wissen nichts von meinem Hauptjob als Straßenhure! Mein Kunststudium in New York mach ich so nebenbei. Sie denken auch, dass ich einen festen Freund habe. Ich lasse sie in dem Glauben. Meine Eltern sind gute Menschen, warum sollte ich sie deswegen aufregen?

Und bevor Sie sich unnötige Gedanken machen, welche schrecklichen Dinge mir widerfahren sind, um letztendlich auf dem Straßenstrich der Bronx zu landen, muss ich Sie bitter enttäuschen: keine!

Ich studiere wirklich Kunst! Das Leben, die Miete und das ganze »Drumherum« in New York City sind teuer!

Da bleibt für eine Studentin nur ein gut bezahlter Neben- job als Ausgleich.

Haben Sie je versucht, in Big Apple einen gut bezahlten Nebenjob zu finden? Das ist schlicht unmöglich!

Auf einer feuchtfröhlichen Studentenparty kam ich mit Valeria Cruz ins Gespräch. Die hellbraune Ex-Kubanerin mit einem wohlgeformten »Zungenschnalzvorbau« studierte damals Medizin und glich ihre finanziellen Defizite mit lukrativem »Beinebreitmachen« aus. Valeria führte mich in die »Fleisch-Branche« ein.

Der Rest ist Geschichte! Eine Geschichte, die ich wahrscheinlich niemals meinen etwaigen Enkelkindern erzählen werde!

Mittlerweile verdiene ich als »Hobbyhure« Kohle ohne Ende! Ich bin aus meinem schäbigen Apartment in eine bessere Wohngegend umgezogen.

Das Kunststudium verfolge ich strebsam und zielorientiert weiter, um eines Tages in einem schlecht bezahlten und extrem konservativen Beruf zu glänzen. Na ja, glücklicherweise hat das noch Zeit!

Ich habe viele Freundinnen und Freunde unter den Studierenden. Keiner von denen kennt mein Geheimnis! Außer Valeria, doch die sitzt im gleichen Boot wie ich – also keine Gefahr des Verplapperns!

Zum Anschaffen gehe ich in einen nicht so gefährlichen Bereich der Bronx, in dem ich von den dortigen Gangs anerkannt werde.

Einen protzenden »Pimp«, das ist das nettere Wort für Zuhälter, habe ich nicht!

Um auf dem dreckigen Straßenasphalt der überwiegend von schwarzen Banden regierten Bezirke klarzukommen, ist eine wöchentliche »Tributzahlung« zu leisten.

Man überlässt es mir, ob ich mit Geld oder mit meinem Arsch rüberkomme! Da habe ich die Freiwahl – gut so!

Ich entscheide mich immer fürs Ficken, weil ich den Zaster brauche. Wenn Sie je von einem Schwarzen in den

Arsch gefickt wurden, können Sie verstehen, warum ich das gerne wähle! Natürlich dürfen mich auch Weiße anal

verwöhnen – ich diskriminiere niemanden wegen seiner Hautfarbe oder Schwanzlänge! Der normale Rosettenfick ist Geschmackssache! Analsex ist auch immer Geruchssache – im wahrsten Sinne des Wortes! Ich will nicht verschweigen, dass so was hin und wieder übel sein kann!

Fakt ist, dass ich auf Gummi bestehe!

Ich kann es mir längst aussuchen, ob ich eine Nummer machen oder ablehnen will. Bei den Gangmitgliedern hat sich das mittlerweile rumgesprochen. Die sind zwar harte Hunde, aber nicht so dummgeil, dass sie sich selbst was einfangen wollen!

Lieber verzichte ich auf alles und werde den Bezirk verlassen, wenn die »Gummifrage« kritisiert wird oder die ganze Chose in eine fragwürdige Richtung verläuft!

Anspritzen geht in Ordnung! Reinspritzen – egal wo! – lasse ich nicht zu! Bisher hatte ich weniger Probleme damit, als sie vielleicht vermuten. Die aufgeklärten Typen von heute sind ja nicht blöd – weder die Gangmitglieder noch die normalen Kunden! Jeder von denen will leben, will überleben! In meinem Job gastiert dauerhaft der siechende Tod, rangeschleppt von irgendwelchen Unvorsichtigen! Nur Pornos suggerieren den unbekümmerten Schein vom »gummilosen Spritzverein«! Ich habe Mädels und Jungs daran krepieren sehen! Ja, man holt es sich und kriegt es nicht einfach so! Ich bin extrem vorsichtig und habe eine geschickte Routine entwickelt, um das Lustvergnügen meiner Freier nicht zu beeinträchtigen – und meine Sicherheit nicht zu gefährden! »Mitleidsficken ohne Kondom« ist für mich kein Thema! Für andere schon, für mich nicht! Da kann ich mir bei diesem Job gleich eine Doppelläufige in den Mund schieben und abdrücken!

Ich hatte im letzten Jahr über 350 Ficker zu Gast – manchmal fünf an einem Abend! Können Sie sich die herausgespritzte Spermamenge bildlich vorstellen?

Geld? Cash – und natürlich steuerfrei! Zu Weihnachten spende ich an Kinderhilfsorganisationen einen enormen Betrag – so wasche ich mich ein wenig von meiner »Sünde« rein! Daran glaube ich zumindest! Ja, das tue ich!

Ich will Sie weder anlügen noch prahlen! Ich sehe verdammt gut aus, bin charmant und spreche mehr als fünf Sätze beim Vögeln. Mein Publikum weiß das zu schätzen!

Unter 300 $ in der Nacht gehe ich nie heim – und wir reden von Hand- oder Blowjobs und atemlos machenden Fünf-Minuten-Carsex-Nummern!

Nebenbei, wöchentlich, runde 2100 $ als Taschengeld! Wenn Sie die Summe auf den Monat – ohne steuerliche Abzüge! – hochrechnen, wissen Sie, warum ich mich vor dem »normalen Jobleben« nach Abschluss meines Kunststudiums ein wenig ängstige.

Warum ich mich »Mercy« nenne? Na, ich bin die »Barmherzigkeit« in Person, wenn es um den Preis geht!

Entschuldigen Sie mich bitte einen Moment, da hinten rollt Kundschaft an! Wir sehen und später!«

2. Kapitel, Straßenstrich

Der blaue Pick-up fuhr langsam an den Gehweg heran.

Die umherstehenden Huren wurden geschäftstüchtig aktiv und versuchten sich ins rechte Licht zu rücken. Fünf Frauen, alle von unterschiedlicher Natur und Kleidung, drängten mit anzüglichen Sprüchen an den Wagen heran.

Das Beifahrerfenster wurde heruntergelassen, und ein junger Mann mit einer blauen Baseballmütze auf dem Kopf reckte sich heraus. Er fragte eine hübsche Schwarze nach ihrem Preis.

Mercy hörte von weitem, dass der arrogant aussehende Typ auf Arschnummern stand. Sie atmete erleichtert durch, denn sie kannte die kleine Gruppe von Frauen, die heute mit ihr an dieser Ecke stand. Keine von ihnen war eine routinierte Analspezialistin! Der Arsch war allein Mercys Aufgabengebiet! Außerdem hatte sie einen gut proportionierten Anblick zu bieten, der zum Zupacken und Heranziehen reizte.

Die Schwarze, Marga hieß sie, lehnte den Analsex sofort ab. Der Pick-up rollte einige Meter weiter, hielt vor einer vollbusigen Mexikanerin, die ihre üppige Weiblichkeit in

eine schwarze Lederjacke hüllte. Der Baseballkappen-Mann diskutierte ein wenig mit ihr, doch es kam zu keinem Deal.

Mercy war als Nächste an der Reihe. Die Blondhaarige, mit knappen Hot Pants und einem eng anliegenden weißen T-Shirt bekleidet, das ihre BH-losen Rundungen vollends zur Geltung brachte, zauberte ein verführerisches Lächeln auf ihren schmallippigen Mund. Ihre strahlend blauen Augen fixierten den Freier eindringlich und unnachgiebig, wie ein Raubvogel, der Beute machen wollte.

»Machst du es anal?«, fragte der Typ sie schroff zur Begrüßung.

»Kommt darauf an?«, gab sie zurück.

»Auf was?«, wollte er wissen.

»Ob dein Kumpel am Steuer mitmachen will oder nicht«, entgegnete Mercy immer noch mit einem hübschen Lächeln im Gesicht.

»Karl steht nur auf den Vordereingang«, kicherte der Kerl frech. »Ich bin der Hintertürmann!«

»Kein Problem!«, sagte Mercy. »Erst dein Freund. Dann kann ich mich auf die Arschnummer besser konzentrieren und besser ... zupacken

»Wie? Zupacken?«, fragte der Kappenträger überrascht nach.

»Ich kann was mit dem Schließmuskel – eine echt feine Sache!«, erklärte Mercy geheimnisvoll.

Das überzeugte!

»Was verlangst du für uns beide?«

»50 normal, 75 anal. Doch in einem Aufwaschsagen wir mal 100 für beide und mit Abschussgarantie!«

Mercy traf genau den Proletenhumor des Kappenträgers.

»Geht klar, Puppe! Komm rein in die Kutsche!«

»Noch nicht!«, erklärte die Blondhaarige dem Typen, der ein wenig verdutzt blickte.

»Ich mache es nur mit Gummi – sowohl Fotze als auch Arsch!«

Der Mann mit der Baseballkappe fühlte sich deswegen ein wenig angepisst und reagierte entsprechend.

»Ach Süße, jetzt komm mir doch nicht so! Wir sind hier auf dem Strich, ... mitten in der Scheißbronx! Und du erzählst mir jetzt was von 'nem Gummi?«

Mercy wirkte lässig und cool, da sie schon ähnlich gelagerte Gespräche als Nutte geführt hatte.

Sie blieb konsequent – kein Spritzen ohne Kondom!

Der Typ mit der Baseballkappe besprach etwas mit dem Fahrer. Einen kurzen Dialog später bestätigte er Mercys Latex-Vorgabe.

»Okay, wir sind einverstanden! Also mit Gummi! Karl nimmt sich deine Fotze vor und ich später dein Scheißloch. Haben wir einen Deal?«

Mercy nickte lächelnd.

»Haben wir!«

»Komm jetzt ins Auto!«, forderte er sie auf und grinste erwartungsvoll.

»50 jetzt, 50 später!«, entgegnete Mercy, »Sonst wird das nichts!«

Der Kerl reichte ihr die Scheine herüber. Mercy steckte sie in ihre Handtasche, die sie am Arm trug, und stieg in den Pick-up ein.

Drinnen konnte sie einen Blick auf den Fahrer werfen.

Nicht übel! Er sah wie eine durchtrainierte Sahneschnitte aus. Gut, dass der für die Vordertür zuständig ist! Vielleicht habe ich heute ein wenig Spaß!, dachte die blondhaarige Prostituierte zufrieden.

Das kam selten genug vor – sehr selten!

Den anderen Typen, der sich mit dieser billig wirkenden N.Y.C.-Baseballkappe einer unsagbaren Lächerlichkeit preisgab, hielt Mercy nicht nur für dumm, sondern auch für extrem unattraktiv. Das war der Vorteil beim Analfick – man musste den Freiern nicht in die Fresse schauen!

Der Pick-up fuhr los.

3. Kapitel, Der Arsch für'n Arsch

Zehn Minuten später bogen sie in den Parkplatz eines ehemaligen Autokinos ein, das Ende der 1970er-Jahre von modernen Filmpalästen abgelöst worden war. Unkraut wucherte überall auf dem rissigen Asphalt. Mülltüten – illegal entsorgt – gab es haufenweise auf dem einsamen Gelände. Weit weg von den Hauptverkehrsstraßen war so ein Platz der ideale Ort für diskrete Treffen jeglicher Art. Vereinzelt standen Autos mit zugehauchten Scheiben auf dem Gelände. Manche von ihnen schaukelten leicht.

Sie parkten die Karre ziemlich weit hinten, um etwaige Zuschauer auszuschließen. Karl stellte den Motor ab und schaute zu Mercy auf die Rückbank, die aus ihrer Handtasche zwei Kondome herausfischte.

»Wer zuerst?«, fragte Karl mit einer angenehm tiefen Stimme, die sofort Mercys Interesse weckte.

»Wie heißt du gleich?«, fragte die Blondhaarige den Typen mit der Baseballkappe.

»Kannst Stu zu mir sagen.«

Dann richtete Mercy das Gespräch an Karl, den Fahrer des Pick-ups.

»Stu kann mich mit dem Arschfick zuerst aufheizen«, stellte Mercy lächelnd klar.

»Hast du nicht gesagt, du wolltest dich beim Arschficken besser konzentrieren und den dann als zweite Nummer durchziehen?«, hakte Stu verblüfft nach.

»Ist schon okay, wenn du noch nicht kannst«, lächelte Mercy den Freier nett an.

»Halt, halt! Wer hat gesagt, dass ich noch nicht kann?«

Er fasste sich in den Schritt.

»Siehst du, wie hart ich schon bin! Auf Knopfdruck!«

Die Straßenhure sah eine gewaltig ausgebeulte Hose, die auf eine ziemliche Erektion hindeutete.

»Oha, das sieht schon mal lecker aus!«, log sie.

»Ich geh so lang eine Kippe rauchen«, meinte Karl. »Ich steh nicht so auf Zuschauen.«

Karl holte Zigaretten und ein Feuerzeug aus dem Handschuhfach heraus und verließ den Wagen. Draußen steckte er sich eine Kippe in den Mund, zündete sie an und lief einige Schritte auf dem Parkplatz des Autokinos umher.

Mercy hatte mit einem kurzen Ratschgeräusch Stus Jeans geöffnet, sein fleischiges Teil herausgeholt und massierte es intensiv mit der Hand. Ein fischiger Uringeruch erfüllte den Innenraum des Autos.

Oh, ist die Blonde so geil!, dachte Stu und drehte den Beifahrersitz nach hinten, um besser entspannen zu können. »Du machst das so cool, Baby!«

Mercy tastete spielerisch seinen breiten Schaft mit ihren Fingerkuppen entlang.

Scheiße, hat der eine riesige Fleischwurst!

»Ist es so gut für dich, Honey?«, fragte sie nach, als sie spürte, wie sein Blut in den Schwellkörper gepumpt wurde und das Teil sich ein wenig aufbäumte.

»Alles bestens«, hauchte er und schloss genießend die Augen. Oh, macht die das geil! Hammer!

»Du hast ja ordentliche Eier«, bemerkte die blonde Mercy, glaubhafte Begeisterung spielend.

Und scheiße rasiert sind sie auch noch!

Mercy hielt babyglatte Komplettrasuren bei Kerlen für eine Spur zu sanfthäutig. Die Männlichkeit, die gerade durch ihre Hand flutschte und liebeshungrig zu tropfen begann, war ein wahres Prachtexemplar für einen Weißen. Sie verabscheute nur Stus kahl rasierte Eier. Als das Ding sich vollends aufgerichtet hatte, geriet die Hure wegen der geschätzten 22 Zentimeter ein wenig ins Grübeln.

Diese Latte soll in meinen süßen Arsch? Na klasse, das wird abartig schmerzhaft!

»Wow, du hast aber eine geile Lanze, mein strammer Rittersmann!« Sie strich ihn noch fünfmal mit ihrer Hand. Als er hart zu pochen begann, riss sie mit den Zähnen das Kondomtütchen auf und fingerte das Präservativ heraus.

Ob sie meinen Schwanz kurz ohne Gummi in den Mund nimmt? »Oh ja, küss ihn, Kleine! Lass mich deine Zunge

fühlen!«, stöhnte Stu mehr schlecht als recht.

Mercy grinste innerlich.

Manche probieren es doch immer wieder, diese elenden Weicheier!

»Ich küsse ihn gerne«, entgegnete sie verführerisch. »Aber zuerst, ... das!«

Sehr routiniert rollte sie das Kondom über die glänzende Eichel und den harten Schaft, dann umschloss sie ihn mit ihren Lippen und begann ihn langsam und sehr tief aufzunehmen.

Pfui, ich hab versehentlich die mit Bananengeschmack genommen, ätzend!

»Mmmhmmm«, stöhnte sie ihm wollüstig vor. Er quittierte dies, indem er noch härter wurde und langgezogen seufzte.

Sie entschied, dass es genügte, und zog Hot Pants und Höschen aus. Dann kletterte sie auf die Rückbank, streckte ihren runden Po in die Höhe und bot sich ihm lüstern an.

Jetzt kommen dir sicherlich gleich die Tränen vor Rührung, oder?, dachte sie, beugte ihr Gesicht ins Sitzpolster hinein und präsentierte ihre schön geformte Rosette.

»Hier, Süßer! Fick mich durch!«, heizte sie ihn an.

Stu ließ sich das nicht zweimal sagen und krabbelte vom Beifahrersitz nach hinten zu Mercy. Er ergriff stürmisch mit beiden Händen ihre zarten, runden Pobacken.

Sie scheint es wirklich zu wollen!, durchzuckte es den Mann einfältig, und er nahm seine Kappe ab.

»Mister America checkt gleich ein!«, witzelte Stu albern herum.

»Willst du mich verwöhnen? Dann füttere mich!«, feuerte sie ihn aufgeregt an.

Vielleicht hab ich Glück und er spritzt dabei schon ab!

Stu brachte sich hinter ihr in Position und nahm ungestüm seinen Harten in die Hand.

»Moment noch!«, sagte sie plötzlich, griff nach hinten und überprüfte, ob das Kondom noch fest saß.

Sicher ist sicher! Bei den gierigen Freaks weiß man ja nie!

»So, jetzt zeig's mir, America!«, forderte sie Stu energisch auf.

Ohne ein Zögern und ohne die geringste Sensibilität schob er ihn in einem Rutsch hinein. Und obwohl sich Mercy auf das plumpe Eindringen konzentriert vorbereitet hatte, schmerzte das Ding heftig, als es viel zu schnell in ihren Enddarm hineinstieß.

Wieder einer, der keinen blassen Schimmer davon hat, wie man das gefühlvoll macht! Scheiße, tut das weh!

Oh, dieser elende Loser!

»Oh, wie gut sich das anfühlt! Ja, ja, ... mach weiter!«, keuchte sie eine Lüge.

Stu beugte sich nach vorne und fingerte ihre Brustwarzen an.

Das ist im Preis nicht inbegriffen!, dachte Mercy vertriebsorientiert. Aber egal! Sie hoffte nur, dass der Idiot bald fertig wurde. »Ja, nimm dir meine Möpse! Ja, ja, fass sie härter an, Stu! Mhmm! Hol dir die Dinger! – Greif sie dir, bitte!«

Er packte unbeholfen ihre schönen Brüste, während sein Becken eintönig an ihren zarten Hintern klatschte.

Ja, Sie braucht es! Ja, sie will es! Ja, sie will mich!

Er war dicht davor und durchdrungen von tiefen Triebgefühlen. Stu begann, erregt zu wimmern.

Mercy war entsetzt.

Das glaub ich jetzt nicht kann das sein? Was für eine Pfeife!

»Zeig's mir, Stu! Jaaa! Lass alles raus! Bitte, ich brauch das jetzt! Ja, ja, ja!«

Während Stus Speichel vor Erregung aus dem Mund tropfte, kontrollierte Mercy ruckartig ihren Schließmuskel, packte damit sein Ding und bestimmte, dass drei Minuten genug waren.

Endstation, alles aussteigen!, dachte sie lächelnd.

»Jaaaaaaaaaaaaaaaaaa! Scheiiiiiißeeee, jaaaaaaaaa!«

Stu brüllte so laut, als er kam, dass Mercy die Ohren dröhnten.

Nimm das, du Schlampe! Ich fick dich, Martha! Du dumme Fotze, Hannah! Schmeckt dir mein heißer Saft in deinem Arsch, Chefin? Ich zeig's dir! Oh, bin ich gut!

»Ahhahaaaaa!«, schrie er ein letztes Mal theatralisch.

Dann war der letzte Samen eingetütet, und Stus Atem rasselte ohne Unterlass.

»Das war so fantastisch, ... mhmm!«, flüsterte Mercy, fingerte schnell zwischen ihre Beine, um beim Rausziehen den Rand des Kondoms sicher festzuhalten. Als sein erschlafftes Teil ihren Hintern verlassen hatte, zwang sie sich zu einem erregten Atmen.

Morgen wird der Toilettengang wieder die totale Hölle!, überlegte sie verärgert. Sie hasste diese plumpen Typen.

»Oh, ist mir heiß geworden! Scheiße, warst du gut, Stu! Hammerding! Danke dir, Süßer!«

»Bist du auch gekommen, Baby?«, hechelte er sie an. Schweißperlen rannen über seine fettig glänzende Stirn.

»Zweimal, Großer! Du hast mir's zweimal gegeben!«,

strahlte Mercy ihn mit ihren großen, blauen Augen an, als sie sich zu ihm hindrehte.

Und nun hau aus der Karre ab – und lass den schönen Karl herein!

Stu zog sich das gefüllte Tütchen herunter, drückte den Scheibenheber und warf es achtlos aus dem Fenster hinaus.

»Bye-bye, liebe Kinderchen«, sülzte er dem Kondom nach.

Was für ein Arsch!, dachte Mercy und lächelte ihn an, als hätte er den besten Witz der Welt gemacht.

Als Stu angezogen war, ergriff er seine Baseballmütze und setzte sie mit dem Schirm Richtung Nacken auf. Beim Aussteigen fummelte er in seiner Gesäßtasche herum, zog eine geknickte Visitenkarte heraus und reichte sie Mercy.

»Hier, wenn du mal Bock hast, mich privat – und ohne Geld zu vögeln!«

Was für ein absolut gehirnamputierter Idiot!

»Vielen Dank, Stu! Wie lieb von Dir!«

»Aber ruf nur die Handynummer an. Auf dem Festnetz meldet sich meine Frau!«

Mercy nickte schweigend und lächelte zum Abschied.

4. Kapitel, Karl, die Sahneschnitte

Als Stu ausgestiegen war und noch einige Worte mit Karl wechselte, kramte Mercy in ihrer Handtasche und holte einen Gummi mit Kirschgeschmack hervor.

Kirsche bei besonderen Gelegenheiten!, schmunzelte sie innerlich und wartete auf Karl. Was für eine leckere Sahneschnitte, der doch ist!

Karl stieg ein und setzte sich zu Mercy auf die Rückbank. Die Blondhaarige lächelte ihn an, und ihr Lächeln war echt, ohne Hurencharme. Der gutgebaute Kerl mit seinen schwarzen Haaren und seinem markant männlichen Gesicht war ein ausgesprochen attraktives Exemplar von einem Mann.

Es kam nicht oft vor, dass ein Freier sie sehr beeindruckte, denn die meisten Kunden stufte sie vom

Aussehen her eher als durchschnittlich ein. Selbst unter den gepflegten Businessmen war selten ein Adonis dabei, der sie für Sex bezahlte.

Mainstream-Ficken!, nannte Mercy ein wenig spöttisch ihren normalen Kundenstamm.

Karl war eine Ausnahme, eine willkommene Ausnahme!

»Hat er den Rest schon beglichen?«, fragte er und sah dabei sehr hinreißend heiß aus, wie Mercy empfand.

»Nein, aber dein Freund ist dafür ausgiebig gekommen«, antwortete sie.

»Na, dann werde ich mal«, sagte er und griff nach seiner Geldbörse, um den ersten Teil des Ficks zu begleichen.

»Halt, halt!«, beschwichtigte ihn Mercy, »So rasch ist das auch nicht notwendig. Wir beide haben ja noch nicht einmal angefangen.« Freundliche lächelte sie ihn an.

»Okay, dann ... später«, meinte er verhalten knapp.

Seine dunkelbraunen Augen musterten sie. Mercy konnte

seine forschenden Blicke fast spüren. Dabei bemerkte sie,

dass sie ihn auch abschätzend anstarrte. Ihre Augen begegneten sich, er erwiderte ihr Lächeln.

»Wie heißt du?«

»Mercy«, antwortete sie.

»Ist das dein richtiger Name?«

»Nun ja, sagen wir, es ist mein ... Künstlername, mein Huren-Pseudonym!«, lachte sie ihm entgegen.

Plötzlich wirkte der Adonis ein wenig verlegen. Etwas schien ihm unangenehm zu sein.

»Ich muss dir 'was gestehen, Mercy«, begann er ruhig.

»Was denn? Ich bin ganz Ohr.«

»Du bist meine ... erste –«

»Deine erste was? Deine erste Frau oder deine erste Professionelle?«

»Ich war noch nie auf dem Strich und hab noch niemals für Sex bezahlt.«

Mercy lachte ihn schallend an. Karl war ihr mit seiner ehrlichen, fast schon naiven Art überaus sympathisch.

»Das würde mich auch wundern! Bei deinem Aussehen kannst du wahrscheinlich fast jede kriegen, ohne dafür löhnen zu müssen«, sprudelte es aus Mercy heraus.

Im Halbdunkel glaubte die Hure erkennen zu können, dass Karl errötete. Das gefiel ihr, und sie geriet in Neck-Laune.

»Was machst du dann hier? Solltest du nicht in einer Bar oder in einem Club ein süßes Mädchen anbaggern und gepflegt ausführen?« Große blaue Augen durchdrangen ihn.

Karl räusperte sich verlegen. Das Thema war im sichtlich unangenehm.

»Stu sagte mir«, druckste er herum, »es wäre eine männliche Erfahrung, ein Muss für mich!«

Mercy dachte an den prahlerischen, selbstverliebten und spürbar verklemmten Stu.

»Ja, das glaube ich dir gerne, dass Stu das zu dir gesagt hat.« Mercy schaute durch die Fenster. Stu stand ein wenig abseits und paffte eine Zigarette.

»Was meinst du? – Ist es das?«, hakte Karl nach und lächelte zögerlich. »Eine männliche Erfahrung für mich?«,

»Kommt darauf an«, mutmaßte Mercy. »Frauen für Sex zu bezahlen, ist schon mal kein typisches Weiberding!«

Die Bemerkung zauberte ein Lächeln auf Karls Lippen.

Ach, er hat so schöne strahlende Zähne!, dachte die Blondhaarige. Der Kerl macht mich völlig wuschig!

Es irritierte sie ein wenig, dass sie solchen Gedanken nachhing. Normalerweise passierte ihr das selten bei ihren Kunden. Aber Karl war außergewöhnlich gutaussehend, sehr sympathisch und total anständig für einen Freier.

»Ich bin ein wenig ... nervös«, stockte er.

»Das wird schon!«, beruhigte Mercy den schwarzhaarigen Mann. »Leg dich einfach zurück und entspann dich mal!«

Karl machte, was sie sagte, und lehnte sich bequem an die Rückbank. Seine Anspannung zeigte sich weiterhin deutlich in seinem Gesicht. Er wirkte wie beim Zahnarzt.

»Vertrau mir! Ich kenne mich damit sehr gut aus!«, gickerte Mercy, fuhr wie selbstverständlich mit sanfter Handfläche über seinen Schoß und rieb den blauen Jeansstoff.

Karls Gefühle wechselten rasant hin und her, von peinlich bis erregt, während die Frau weiter zu forschen begann.

»Oha, da ist ja doch jemand zu Hause!«, flüsterte sie sanft, als sie spürte, wie sich seine Erektion aufbaute.

Flink öffnete die Prostituierte den Gürtel und den Reißverschluss der blauen Jeans. Dann glitt sie behutsam in seinen Slip hinein und umfasste zärtlich seine stärker werdende Männlichkeit. Als er vollends stramm in ihrer Hand lag, führte sie behutsam seine Eichel an ihre Lippen und ließ ihre glänzende Zungenspitze auf ihr sanft kreisen. Karl quittierte dies mit einem Wohlfühlstöhnen und einem leichten Schwanzzucken.

Mercy machte es Freude den zurückhaltenden, netten Mann sexuell in Fahrt zu bringen. Diese unaufdringliche Wesensart war ihr bedeutend angenehmer als die forschen Machotypen, die ihr sonst Geld zusteckten.

Ein kurzer Riss öffnete die Folie des Kondoms und sie

streifte es langsam, sehr langsam über seinen Harten. Schließlich ließ sie ihn tief in ihren warmen Mund wandern. Wieder stöhnte Karl und begann heftiger zu atmen. Mit der einen Hand schob sie sein blaues T-Shirt hoch und legte seinen Bauch frei. Ein festes Sixpack sprang ihr ins Auge, zärtlich strich sie mit der Fingerkuppe die einzelnen Wölbungen ab, während ihre Zunge spielerisch um seinen Schaft leckte.

Der Kirschgeschmack ist einfach klasse!, dachte Mercy.

Ihre rotlackierten Fingernägel krallten sich mit leichtem Druck in seine Bauchmuskeln. Er entgegnete mit einem langen Stöhnen und einem zuckenden Härterwerden seines Geschlechts. Erneut ließ sie ihn bis zur Peniswurzel in ihre Mundhöhle eindringen. Glücklicherweise war Karl nicht so lanzenlang und unförmig ausgestattet wie der vorangegangene »Fleischwurst-Stu«. Mercy empfand die Großen immer als recht unhandlich. Optisch waren die Riesenlatten zwar ein erregender Hingucker, doch beim Eindringen relativierte sich die sexuelle Freude dann merklich – jedenfalls bei ihr!

Nein, Karl war durchschnittlich bestückt und hatte – politisch unkorrekt! – ruppiges Schamhaar wie aus den animalischsten Phasen der Flower-Power-Ära! Das war heutzutage eine wohltuende Ausnahme mit Seltenheitswert. Mercy liebte diese naturbelassenen Intimzonen; es machte sie an, stimulierte sie regelrecht! Haare machten sie heiß!

Als sie seine Eier rhythmisch massierte, kam es ihr in den Sinn, wie sehr sie selbst befriedigenden Sex vermisste.

Es hatte etwas von einem schlechten Witz, Männern eine geile Zeit zu schenken und selbst keine zu erleben!

Aber bei dem Job konnte man es sich nicht aussuchen, deshalb genoss Mercy das Blasen und die damit verbundenen körperlichen Reaktionen Karls sehr. Immer wieder linste sie zufrieden auf die sich anspannenden Bauchmuskeln des Mannes. Es war ihr wichtig, dass er sich dabei gut fühlte. Selbst guten Sex bei der Arbeit zu haben, war für eine Hure so rar wie eine Jungfrau in einem Bordell. Diese

Erkenntnis hatte die junge Frau auch aus Gesprächen mit ihren Kolleginnen, den anderen Straßenritzen, erhalten.

Sie liebkoste sein starr aufgerichtetes Teil mit fest zugepressten Lippen, um die Festigkeit vollends zu steigern, dann entschied Mercy, dass Karl bereit für sie war. Behände stieg sie auf seinen Schoß, rieb dabei ihr zartes Schamhaar an ihm.

»Oh ja, du bist wirklich bereit, meine Süßer!«, säuselte sie ihm lieblich zu und schlüpfte aus ihrem weißen Top, damit er Ihre Brüste sehen konnte. Ihre makellosen Brüste hingen ihm ins Gesicht und sie hoffte so sehr, dass er sie in seine starken Hände nahm.

Natürlich fasste er zu! Instinkt- und triebgesteuert machte er dies, ohne auch nur den Hauch eines Gedankens daran zu verschwenden, dass er nur fürs Ficken bezahlte. Mercy ließ ihn gewähren, wollte es, hatte förmlich darum innerlich gefleht. Sie nahm seinen Schaft und ließ ihn sanft in ihre feuchte Spalte gleiten.

»Ahhh!«, entfuhr es ihm lustvoll, und er packte ihre Brüste heftiger, begann sie zu kneten. »Ohh, du bist so herrlich!«

Während sie ihn rhythmisch ritt, spürte Mercy, dass sie sich selbst hochschaukelte und ihre Lust entflammte. Sie grub ihre Finger in seine haarige Brust. Das machte ihn gieriger, machte ihn drängender.

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