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Liebe und Freundschaft gehen oft Hand in Hand

Lydia Spencer

Liebe und Freundschaft gehen oft Hand in Hand

Freunde fürs Leben


Dieses Buch widme ich meiner besten Freundin Jule, weil sie immer für mich da ist und mir zuhört. Ich danke dem lieben Gott für den Tag, an dem er uns einander vorstellte.


BookRix GmbH & Co. KG
80331 München

1. Kapitel

Julie Miller ist zur Hälfte Engländerin und zur Hälfte Deutsche, aber sie lebt schon seit 23 Jahren in Berlin. Sie kam mit ihrer Mutter Anne nach Deutschland, als sie selbst erst 2 Jahre alt war. Sie flüchteten beide vorm gewalttätigen Vater und fanden in Berlin eine Heimat.

Julie trägt ihre dunkelblonden langen Haare, die ihr bis auf die Schultern fallen, meist zu einem Zopf gebunden oder hoch gesteckt.

Sie ist eine sehr groß gewachsene Frau und wirkt auf das männliche Geschlecht eher wild und ungezähmt. Dabei ist sie ganz anders.

Sie ist eher zurückhaltend, nur wenn jemanden Unrecht geschieht, dann kommt sie ganz aus sich heraus.

Schon in der Schule hatte sie es nie einfach, sie wurde gehänselt wegen ihres Muttermals an der Schläfe. Es sah wie ein kleiner Teufel aus, weshalb man sie immer so nannte.

Freunde, das kannte sie nicht und hatte sie nie gebraucht. Sie verließ sich immer nur auf sich selbst, dass hatte ihre Mutter ihr beigebracht.

Vor 8 Monaten war Julie noch mit dem Chirurgen Samuel Gerdes zusammen gewesen und alles war wunderbar.

Doch dann kam sie viel zu früh nach Hause und belauschte zufällig ein Gespräch zwischen ihrem Freund und dessen Schwester Samy.

„Wann willst du endlich Julie reinen Wein einschenken, Sam?“, fragte Samy ihren Bruder etwas gereizt. Er lief im Wohnzimmer des gemeinsamen Hauses herum wie ein getriebener Tiger. „Ich weiß doch auch nicht, Schwesterherz. Wenn ich Julie sage, dass ich spielsüchtig bin und unser ganzes Geld verjubelt habe, verlässt sie mich sofort. Aber ich liebe sie doch so sehr. Ich habe solche Angst, sie zu verlieren.

Samy, bitte hilf mir doch!“

Es zerbrach Julies Herz beinahe, als sie erfuhr, dass Sam sie seit 7 Jahren an log. Denn er war schon süchtig, als er sie kennen lernte. Sie betrat das gemeinsame Haus, sah den Geschwistern ins Gesicht und dann ging sie ins Bad und schloss sich ein.

Erst am frühen Morgen ließ sie mit sich reden. Sam musste alles sagen, wenn er sie nicht verlieren wollte.

Eine ganze Weile konnte er sich zügeln, um Julie nicht zu verlieren. Doch dann wurde die Sucht in ihm von seiner Ex neu geschürt, weil sie Julie und Sam aus einander bringen wollte.

Sam wurde rückfällig trotz Therapie und er betrog Julie mit seiner Ex. Als sie die beiden in ihrem Bett liegen sah, konnte Julie nicht mehr, sie musste weg.

Weg von Sam, weg von Berlin und weg von dieser Welt.

Julie nahm sich ein Zimmer, holte ihre Sachen mit Hilfe von Samy ab und sie half ihr auch, dass Sam sie in Ruhe ließ.

Doch wenn sie glaubte, es könnte nicht tiefer gehen, dann irrte sie sich gewaltig.

Kaum hatte sie es geschafft, sich nicht mehr zu wünschen tot zu sein, weil der Mann, den sie geliebt hatte und der, der erste Mensch war, dem sie außer ihrer Mutter vertrauen konnte, sie fies hintergangen hatte.

Ihre über alles geliebte Mutter war bei einem Zugunglück ums Leben gekommen.

Julie verlor jeglichen Halt und landete sogar auf der Straße.

Sie hatte nichts mehr, wofür es sich zu leben lohnte. Wofür oder für wen sollte sie also kämpfen? Julie nahm das Messer, dass sie immer bei sich hatte.

Sie musste sich ja wehren, also hatte sie sich dieses Messer zugelegt und jetzt war es für sie die Rettung oder ihr Untergang...

Julie hatte das Messer schon angesetzt und wollte sich dieses Mal nicht nur ritzen.

Nein, sie wollte nicht mehr leiden, wollte nur noch sterben. Dann würde sie wenigstens ihre Mutter wiedersehen.

Doch da passierte etwas, womit sie niemals gerechnet hätte. In ihrem Bauch bewegte sich etwas. Aber wie war das denn nur möglich? Sie hatte zum letzten Mal vor 4 Monaten ungefähr mit Sam geschlafen und kurz danach hatte sie ihn schon verlassen.

Seitdem hatte sie nichts gemerkt, ihre Regel war auch nicht ausgeblieben. Okay, sie kam unregelmäßig, aber so auffällig war das ja nun auch nicht.

Vielleicht hatte sie auch zugenommen, aber nur wenig, nicht genug um ihr aufzufallen.

Sie dachte nur noch an den kleinen Wurm in ihrem Bauch und warf das Messer beiseite. Jetzt beschloss sie tief in sich, neu anzufangen.

2. Kapitel

Cara Mendez wusste immer wie sie Samuel auf Touren bringen konnte. Die rassige Schönheit wickelte ihn um ihren kleinen Finger und der Arzt bemerkte es nicht einmal. Doch aus ihrem willigen Geliebten von einst war ein Loser geworden, wie sie gelangweilt feststellen musste.

Er bemerkte nicht einmal, dass sie in weinroten Dessous vor ihm kniete und den Reißverschluss seiner Jeans geöffnet hatte. Sein Blick war starr und er blickte ins Leere. In die Leere seines Daseins.

 

Vor sieben Jahren hatte er seine Traumfrau getroffen und wollte sie für immer auf Händen tragen. Doch er war vorbelastet gewesen. Seine Spielsucht und seine bescheuerte Ex-Freundin waren Schuld am Ende dieser Liebe, die Sam doch nie verlieren wollte. Doch jetzt fühlte er sich ganz allein, so als erfriere sein Herz für immer und ewig.

Es interessierte ihn nicht die Bohne, was Cara veranstaltete. Sie bedeutete ihm nichts.

Seine Liebe würde für alle Zeit nur Julie Miller gehören.

Aber er war in der Realität und wusste selbst, er hatte sie verloren, durch seine eigene Dummheit.

 

Wie konnte er nur zu Cara ins Bett steigen? Er verstand es heute noch nicht, wie es dazu gekommen sein sollte.

Aber das war jetzt eh egal, denn seine Traumfrau war weg und würde nie wieder zurück kommen. Er beobachtete Cara, wie sie sich an seiner Hose zu schaffen machte und fasste einen Entschluss.

Sam zog Cara von sich weg und warf sie aus seinem Haus. „Komm nie wieder in mein Haus.“, sagte er und warf die Tür ins Schloss.

 

Am nächsten Morgen meldete er sich für eine neue Therapie und eine Selbsthilfegruppe an. Dann schrieb er Bewerbungen, denn seine Spielsucht hatte ihm auch den Verlust seines Jobs als Chirurg eingebracht.

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