Logo weiterlesen.de
Kreativ im Job - Techniken und Spiele

Teil 1: Kreativitätstechniken

[1]

Vorwort

Kreativität boomt. Allerorten werden neue Ideen und unkonventionelle Lösungen gesucht oder wenigstens angemahnt. Nicht nur Werbetexter und Produktentwickler, auch Marketingspezialisten, Kundenberater, Verkaufsleiter, Personalchefs, ja ganze Unternehmen mit ihren Mitarbeitern sollen über eine besondere Kompetenz verfügen, um im Wettbewerb zu bestehen: Kreativität.

Nur: Wie wird man kreativ? Es gibt ein überwältigendes Angebot an Büchern, Kursen, Trainingswochenenden und Übungsprogrammen, deren Erfolgsaussichten allerdings oftmals schwierig einzuschätzen sind.

Unser TaschenGuide hilft Ihnen, einen Überblick zu bekommen, Ihre eigene Kreativität und die Ihrer Mitarbeiter zu fördern und zu entwickeln. Sie lernen die wichtigsten Techniken kennen und erfahren, für welche Zwecke sie sich eignen, wo ihre Grenzen sind und welche Kreativitätswerkzeuge Sie lieber der Konkurrenz überlassen sollten. Denn die wirksamste Methode, kreative Ideen zu verhindern, ist die falsche Kreativitätstechnik.

Matthias Nöllke

Schlüsselfaktor Kreativität

Für die meisten Aufgaben, die Sie erledigen, benötigen Sie keine Kreativität. Was aber, wenn Sie mit einer Routinelösung nicht weiterkommen? Oder wenn Sie eine Aufgabe einmal bewusst anders angehen wollen? Dann brauchen Sie eine kreative Alternative.

Im folgenden Kapitel erfahren Sie,

  • worin sich die kreative Idee von anderen Lösungen unterscheidet,

  • in welcher Bandbreite kreative Lösungen möglich sind,

  • durch welche Art des Denkens neue Ideen entstehen,

  • welche Eigenschaften eine kreative Persönlichkeit ausmachen und[2]

  • welche gängigen Annahmen bezüglich Kreativität falsch sind.

Routine und Kreativität

Die meisten Aufgaben erledigen Sie mit Routine. Sie ist zuverlässig und effizient. Wenn Sie als Kundenberater vor jedem Gespräch nach einer kreativen Lösung suchen müssten, wären Sie sicher innerhalb kürzester Zeit Ihre Stelle los.

Doch Routine allein reicht nicht aus. In Zeiten rasanten Wandels und härteren Wettbewerbs können Sie sich immer weniger auf Standardlösungen verlassen. Was tun Sie, wenn Sie bei einem wichtigen Problem nicht mehr weiterkommen?

  • Ich frage meinen Vorgesetzten/meine Kollegen/meine Freunde, was ich tun soll.

  • Ich probiere etwas ganz Verrücktes aus und warte ab, was passiert.

  • Ich denke angestrengt nach, finde keine passende Antwort und tue nichts.

  • Ich ordne das Problem unter die „unerledigten Fälle“ ein und widme mich einer lösbaren Aufgabe.

  • Ich delegiere das Problem an meine Mitarbeiter und stelle aus ihren Vorschlägen eine neue Lösung zusammen, die mir irgendwie zusagt.

  • Ich nehme Urlaub oder lasse mich krankschreiben.

Oder Sie versuchen, eine neue Lösung zu finden. Eine Lösung, die Sie auf anderem Wege finden als auf dem gewohnten. Eine Lösung, die jedoch den gleichen Anforderungen genügt wie eine „Routinelösung“. Eine solche Lösung nennt man kreativ, die Fähigkeit, sie zu finden, Kreativität und die Methoden, die Ihnen bei der Lösungssuche helfen sollen, Kreativitätstechniken.

Kreative Ideen sind aber nicht nur dann nützlich, wenn Sie mit Ihrer Routine nicht weiterkommen. Bei allen wichtigen Dingen, die Sie tun, ist es sinnvoll, nach einer kreativen Alternative zu suchen. Um beim Beispiel des Kundenberaters zu bleiben: Für ihn wäre es sicher lohnend, auf mögliche Einwände schwieriger Kunden neue, kreative Antworten zu entwickeln. Um sie bei Bedarf parat zu haben.[3]

Fassen wir die wesentlichen Merkmale einer kreativen Idee zusammen:

  • Sie muss jenseits Ihrer gewohnten Denkpfade gefunden werden. Sonst ist sie eben doch „Routine“.

  • Sie muss – im Nachhinein – an das „routinierte Denken“ anschließbar sein. Sie muss „funktionieren“. Eine isolierte Idee mag zwar neu und originell sein, aber sie ist nicht kreativ.

Beispiel: Konventionelle und kreative Lösungen

Das Problem: Einige Weintrinker sind mit der 0,75-Liter-Flasche unzufrieden, weil sie ihnen vorschreibt, wie viel sie trinken müssen. Trinken sie weniger als einen Dreiviertelliter, müssen sie den Rest entweder aufheben oder wegschütten. Wollen sie nur ein Glas mehr trinken, müssen sie gleich eine ganze Flasche öffnen.

Die konventionelle Lösung: Sie schlagen vor, den Wein in Flaschen verschiedener Größe anzubieten.

Die isolierte, originelle Lösung: Sie schlagen vor, den Wein in Pulverform zu verkaufen. Jeder kann dann selbst bestimmen, wie viel er trinken möchte und in welcher Konzentration.

Die kreative Lösung: Sie schlagen vor, den Wein in weichen Kunststoffsäckchen abzupacken. Ein Ventil sorgt dafür, dass keine Luft eindringt und der Inhalt tröpfchengenau gezapft werden kann. Eine stabile Umverpackung gibt dem wenig standfesten Säckchen Halt.[4]

Wenn Sie Weintrinker sind, kommt Ihnen die kreative Lösung vielleicht bekannt vor. Tatsächlich bieten viele größere Winzereibetriebe ihren Wein bereits in diesen sogenannten „Weinschläuchen“ an.

Wichtig

Die kreativen Ideen von heute gehören morgen zur Routine. Wenn die kreativen Ideen wirklich gut waren …

Der kreative Sprung

Edward de Bono ist nicht nur Erfinder unzähliger Kreativitätstechniken, sondern auch der Vater des „lateralen Denkens“: Er hat ein Modell entworfen, um den Zusammenhang von konventionellem und kreativem Denken deutlich zu machen.

Dabei geht er dem Phänomen nach, dass viele kreative Ideen auf unlogische, gewissermaßen regelwidrige Weise gewonnen werden und doch im Nachhinein als naheliegend oder vollkommen logisch erscheinen. Dadurch, so glaubt de Bono, entstehe der Trugschluss, dass die Idee gar nicht kreativ sei, sondern auch durch das gewohnte (= logische) Denken hätte gefunden werden können.

Diese Folgerung aber bestreitet de Bono. Er vergleicht unser Denken mit einem Fluss, der in seinem breiten Flussbett dahinfließt. Um das Flussbett zu verlassen, müssen wir einen „kreativen Sprung“ machen.

Abbildung

Der kreative Sprung verlässt das gewohnte Denken …

Dieser meist völlig unlogische, oft leicht verrückte Denksprung führt uns zunächst ins Ungewisse. Doch von dort müssen wir wie von einem Flussseitenarm wieder in das Hauptstrombett unseres Gedankenflusses zurückfinden. Erst dann haben wir die kreative Denkbewegung ganz vollzogen, wenn wir den Seitenarm für unser gewohntes Denken gewissermaßen schiffbar gemacht haben.[5]

Abbildung

… und führt später wieder zu ihm zurück.

Haben wir den kreativen Sprung einmal gewagt und hat sich dieses ungewohnte Denken als praktikabel erwiesen, wird es allmählich zur Routine. In Zukunft gelangen wir mühelos mit unserem gewohnten Denken an denselben Punkt, den wir erst durch den „kreativen Sprung“ entdeckt haben.

Abbildung

Danach gehört dieser Denkprozess zum gewohnten Denken.

Einer ganzen Reihe von Kreativitätstechniken liegt dieses Modell zu Grunde.

Kleine und große Kreativität

Viele Darstellungen über Kreativität berücksichtigen vor allem kreative Spitzenleistungen, wie etwa die Erfindung eines neuen Produkts, die bahnbrechende Neuerung oder die nobelpreiswürdige Entdeckung. Dies führt zu einer unangemessenen Einengung des Begriffs. Manchmal durchmischen sich auch verschiedene Arten von Kreativität, die zwar viel gemeinsam haben, jedoch nicht identisch sind.

  • die „große Kreativität“, die zu grundlegenden Änderungen führt: wegweisende Erfindungen, Neukonzeptionen, Umwertungen, neue Trends

  • die „kleine Kreativität“, die das Bestehende nicht wesentlich verändert: Verbesserungen am Produkt, Arbeitserleichterungen, modifizierte Verfahren

Die meisten kreativen Ideen dürften sich in einem schwer definierbaren Zwischenbereich befinden, jedoch ist es hilfreich, zwischen „großer“ und „kleiner“ Kreativität zu trennen.

Die große Kreativität – kein Zufallsprodukt

[6]

„Große“ kreative Ideen fallen nicht vom Himmel, sie sind das Ergebnis langwieriger, manchmal lebenslanger intensiver Beschäftigung mit der betreffenden Materie. So eine Idee kann ein ganzes Leben ausfüllen und lässt wenig Raum für weitgestreute Aktivitäten. Ein hohes Maß an Konzentration ist Voraussetzung.

Große Ideen erfordern keinesfalls nur den „unverbildeten Kinderblick“, sondern auch die scharfe Expertenbrille. Zwar erwecken manche Darstellungen den Eindruck, es genüge, wenn ein blutiger Laie mal so richtig „querdenke“ oder sein „Unterbewusstsein“ befrage, um geniale Einsichten zu produzieren, doch sind solche Erwartungen reines Wunschdenken.

Kleine Kreativität – nützliche Ideen für den Alltag

Bei den „kleinen“ kreativen Ideen handelt es sich hingegen um die guten Einfälle, die wir alle irgendwann einmal haben, die wir aber leider oft genug ungenutzt lassen oder wieder vergessen. Kleine Tricks und Kniffe, die häufig übersehen werden und doch den Alltag in vielerlei Hinsicht erleichtern können. Diese Ideen aufzugreifen, zu fördern und auszubauen ist eine äußerst lohnende Aufgabe. Denn eine Vielzahl kleiner und kleinster Verbesserungen kann sich zu einer beachtlichen Größe summieren.

Divergentes und laterales Denken

Wie entstehen neue Ideen? Durch eine neue Art des Denkens, glauben viele Kreativitätsforscher. Wer immer wieder den gleichen Trampelpfaden des Denkens folgt, kann nicht kreativ sein. Kreative Menschen müssen die vertrauten Wege verlassen, sie müssen kreuz und quer durch das Gelände laufen, um sich gleichsam eigene Pfade zu bahnen.[7]

Das „wilde Denken“ wird entdeckt

Diese Art des geistigen Querfeldeinlaufens hat als Erster der Psychologe Joy Paul Guilford systematisch zu erfassen versucht. Unter dem Begriff „divergentes Denken“ machte er sie vor vierzig Jahren populär. „Divergentes Denken“ bedeutet, offen, unsystematisch und spielerisch an Probleme heranzugehen. Kurzum: das Gegenteil der damals üblichen Auffassung, wie Probleme zu lösen seien, nämlich logisch, planmäßig und streng rational. Diese konventionelle Art der Problemlösung nannte Guilford „konvergentes Denken“.

Eine wesentliche Voraussetzung, dass sich das divergente Denken entfalten kann, ist die Ausschaltung von „Denkblockaden“ und kritischen Einwänden. Je widersinniger die Ergebnisse dem konvergenten Denken erscheinen, desto freier hat sich das divergente Denken Bahn brechen können. Und je divergenter jemand denken kann, desto kreativer ist er – glaubte Guilford.

Diese Auffassung wird heute nicht mehr geteilt, hatte damals aber durchaus ihren Sinn, da sich die Idee des divergenten Denkens erst einmal Anerkennung verschaffen musste.

Laterales Denken – Suche nach neuen Möglichkeiten

Edward de Bono hat den Begriff des „lateralen Denkens“ geprägt, das sich nur in Nuancen vom divergenten Denken unterscheidet. Auch das laterale Denken hat seinen konventionellen Widerpart, das sogenannte „vertikale Denken“. Dabei wird ein vertrautes, womöglich standardisiertes Lösungsverfahren benutzt, während das laterale Denken nach neuen Möglichkeiten Ausschau hält. In de Bonos Vergleich: Das vertikale Denken vertieft ein vorhandenes Loch, während das laterale ein neues gräbt.[8]

Konvergentes, vertikales DenkenDivergentes, laterales Denken
logisch rationalspielerisch, assoziativ
in eine Richtungin viele Richtungen
beim Thema bleibenvom Thema abweichen
homogen, widerspruchsfreiheterogen, akzeptiert Widersprüche
bewährte Lösungsverfahrenerfindet neue Verfahren
kritische Einwände verbessern konvergentes Denkenkritische Einwände behindern divergentes Denken
eine richtige Lösungviele originelle Lösungen

Laterales bzw. divergentes Denken hat im kreativen Prozess eine wichtige Funktion, wenngleich sich gezeigt hat, dass es ohne konvergentes, vertikales Denken nicht geht. Um bei de Bonos Vergleich zu bleiben: Die beste kreative Lösung finden Sie, wenn Sie viele Löcher graben, die tief genug sind.

Die Sache mit den Hirnhälften

Kaum eine Publikation über Kreativität kommt ohne den Hinweis auf die unterschiedlich spezialisierten Hirnhälften aus. Dieses außerordentlich wirkungsmächtige Modell ordnet den beiden Hemisphären gegensätzliche Denkweisen zu:

  • Linke Hirnhälfte: zuständig für das „kühle Denken“ wie Logik, Analyse, Zahlen, Rationalität, Sprache. Informationsverarbeitung step by step.

  • Rechte Hirnhälfte: zuständig für das „warme Denken“, etwa Intuition, Synthese, Bilder, Emotionalität, räumliches Denken, Musikalität. „Ganzheitliche“ Informationsverarbeitung.

Nach Bekunden der Autoren stützt sich dieses Modell auf neueste neuroanatomische Forschungsergebnisse. Auf jeden Fall dient es oft als Grundlage, wenn vermeintlich kreativitätsfördernde Tipps gegeben werden, wie zum Beispiel:[9]

  • stärker mit der rechten Hirnhälfte zu denken,

  • der „Zensur“ durch die linke Hirnhälfte zu entgehen,

  • jede Hirnhälfte einzeln und

  • das „Zusammenspiel“ zwischen ihnen zu „trainieren“.

Solche Hinweise haben mit den tatsächlichen Ergebnissen der Hirnforschung jedoch nichts zu tun.

Landkarten unseres Denkens

In den vergangenen Jahren haben die Wissenschaftler unser Denkorgan sehr genau unter die Lupe genommen. Mit sogenannten bildgebenden Verfahren haben sie untersucht, welche Hirnregionen aktiv sind, wenn wir dieses und jenes fühlen, denken oder tun.

Dabei haben sie festgestellt, dass auch bei vermeintlich einfachen Tätigkeiten eine Vielzahl von Zellverbänden beteiligt sind, welche sich über das ganze Hirn verteilen. Wie der Neurologe Oliver Sacks schreibt, gibt es allein 50 visuelle Zentren, die alle unabhängig voneinander arbeiten. Doch es findet eine ständige Konversation zwischen diesen Zentren statt.

Wichtig

Das Hemisphärenmodell ist eine grobe, kaum noch zulässige Vereinfachung. Wir denken nicht „rechts-“ oder „linkshirnig“. Unser Denken besteht aus dem Zusammenspiel von tausenden von Zentren, die hoffentlich gut miteinander harmonieren.

Zwei Denkstile

Das Hemisphärenmodell muss deshalb aber noch nicht vollständig verabschiedet werden, auch wenn die wissenschaftliche Grundlage brüchig ist. Denn es beschreibt modellhaft zwei unterschiedliche Denkstile. Und diese Denkstile – von denen es allerdings weit mehr als zwei gibt – lassen sich in der Tat „trainieren“.[10]

Wenn Sie Ihre Kreativität verbessern möchten, haben Sie zwei Möglichkeiten:

  • Sie üben neue, wenig vertraute Denkstile ein, um möglichst variabel mit Ihren Aufgaben umzugehen.

  • Sie perfektionieren Ihren bevorzugten Denkstil.

Sieben Eigenschaften, die Sie fördern sollten

Auch wenn weitgehende Einigkeit darüber besteht, dass jeder Mensch seine kreativen Potenziale besitzt, die er entdecken, nutzen und entwickeln kann, so gibt es auch wenig Zweifel daran, dass einige Menschen gewissermaßen „von Haus aus“ erheblich kreativer sind als andere. Sie verfügen über Eigenschaften, die Kreativität begünstigen, sie sind eine „kreative Persönlichkeit“.

Was zeichnet eine kreative Persönlichkeit aus?

  1. Sie ist problemsensitiv. Besondere Fähigkeiten: Probleme überhaupt als solche erkennen, das Übliche in Frage stellen, neue Möglichkeiten erkunden.

  2. Sie denkt flexibel. Besondere Fähigkeiten: über mehrere „Denkstile“ verfügen, verschiedene Bereiche überblicken, breite Bildung, viele Möglichkeiten in Erwägung ziehen.

  3. Sie ist originell. Besondere Fähigkeiten: auch abseitige Aspekte entdecken, divergentes Denken, verschiedene Einfälle kombinieren.

  4. Sie hat Spaß an ihrer Arbeit. Besondere Fähigkeiten: Selbstmotivation.

  5. Sie verfügt über ausgezeichnetes Knowhow. Besondere Fähigkeiten: Fachwissen, Expertentum.

  6. Sie ist ausdauernd. Besondere Fähigkeiten: Hartnäckigkeit, hohe Frustrationstoleranz, überdurchschnittliche Energie, sich nicht mit der ersten Lösung zufrieden geben.[11]

  7. Sie verfügt über eine sichere Urteilskraft. Besondere Fähigkeiten: Herausfiltern aussichtsreicher Ansätze, Erkennen tragfähiger Lösungen, unbestechlicher Blick für Mängel.

Auch bei sehr kreativen Menschen kommt es selten vor, dass alle Eigenschaften in gleicher Weise ausgeprägt sind. Jedoch lässt sich jede dieser Eigenschaften gezielt fördern. Wenn Sie Ihre Schwächen kennen, können Sie diese ausgleichen.

Möchten Sie ein Kreativ-Team zusammenstellen, erzielen Sie die besten Resultate, wenn Sie darauf achten, dass sich die Stärken der Teilnehmer ergänzen: Sprudelt ein Mitarbeiter vor origineller Ideen, ist aber etwas sprunghaft, so sollten Sie jemanden ins Team holen, der mit eiserner Disziplin eine Lösung ausarbeitet, und einen Dritten, der zwar wenig brillante Ideen, doch ein sicheres Gespür dafür hat, was funktioniert.

Entdecken Sie Ihre kreative Domäne

Auf den ersten Blick scheint es ein wenig paradox, aber die kreativsten Persönlichkeiten sind oft nur auf einem einzigen Gebiet wirklich schöpferisch, während sie in anderen Bereichen sogar vollkommen einfallslos sein können.

Eigentlich müsste man ja annehmen, dass sie ihren kreativen Denkstil auch auf andere Bereiche ausdehnen. Doch dies ist nicht der Fall, denn Kreativität ist, wie der Psychologe Howard Gardner meint, „nicht eine Art Flüssigkeit, die sich in alle Richtungen verströmen kann“, sondern an ein bestimmtes Gebiet gebunden. Niemand sei „kreativ im Allgemeinen“, sondern nur „kreativ in X“.

Wollen Sie wissen, wie es weiter geht?

Hier können Sie "Kreativ im Job" sofort kaufen und weiterlesen:

Amazon

Apple iBookstore

ebook.de

Thalia

Weltbild

Viel Spaß!



Kaufen






Teilen