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Keuchhusten - Pertussis behandeln mit Homöopathie, Schüsslersalzen (Biochemie), Pflanzenheilkunde und Akupressur

Robert Kopf

Keuchhusten - Pertussis behandeln mit Homöopathie, Schüsslersalzen (Biochemie), Pflanzenheilkunde und Akupressur

Ein homöopathischer, pflanzlicher, biochemischer und naturheilkundlicher Ratgeber





BookRix GmbH & Co. KG
80331 München

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis "Keuchhusten - Pertussis behandeln mit Homöopathie, Schüsslersalzen (Biochemie), Pflanzenheilkunde und Akupressur" ISBN 978-3-86479-917-4

Vorwort

Keuchhusten - Pertussis behandeln mit Homöopathie
Schüsslersalze (Biochemie) zur Behandlung des Keuchhustens

Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) zur Behandlung des Keuchhustens
Teerezepte zur Behandlung des Keuchhustens

Akupressur zur Behandlung des Keuchhustens
Akupressur bei Keuchhusten zur Stärkung des Immunsystems und Anregung des Stoffwechsels

Nachwort
Meine weiteren eBooks für Ihre Gesundheit

Vorwort

Von Robert Kopf, Autor für Naturheilkunde und Heilpraktiker

Keuchhusten ist eine ansteckende Infektionskrankheit und zählt zu den klassischen Kinderkrankheiten, die meist bis zum 10. Lebensjahr auftritt. Es können aber auch bereits geimpfte Erwachsene an Pertussis erkranken. Der Erreger ist das Bakterium Bordetella pertussis. Diese Bakterien sondern ein Gift (Toxin) ab, welches das Hustenzentrum im Gehirn reizt und für die typischen Hustenanfälle verantwortlich ist.

Die Übertragung des Keuchhustens erfolgt über die Atemluft durch Tröpfcheninfektion (husten, niesen, sprechen). Die Bakterien setzen sich in den oberen Atemwegen, in der Luftröhre und in den Bronchien fest. Hier vermehren sie sich und bilden Zellgifte, welche die Schleimhäute und Flimmerhärchen schädigen und entzündliche Vorgänge auslösen. Die Inkubationszeit (die Zeit von der Ansteckung bis zum Ausbruch des Keuchhustens) beträgt 7 bis 20 Tage.

Die Symptome des Keuchhustens:

Meist geht etwa 14 Tage lang ein banaler Husten mit Erkältungssymptomen (Schnupfen, Fieber, Krankheitsgefühl) voraus. Dann folgen die charakteristischen heftigen und krampfartigen Hustenanfälle ("Stakkato-Husten") mit Würgen und Erbrechen von Speisen und Schleimfäden, welche in bestimmten Abständen auftreten. Nach jeder Hustenattacke atmen die Betroffenen mit einem typisch pfeifenden und keuchenden Geräusch (daher Keuchhusten) wieder ein. Während des Hustens zeigen sich heftige Erschütterungen des ganzen Körpers und Atemnot - das Kind läuft blau an. Die Kranken scheinen fast zu ersticken.

Am meisten gefährdet sind Säuglinge. Sie haben oft nicht die typischen Hustenattacken, sondern Niesanfälle und piepsen nur hilflos. Ihre noch engen Atemwege können schnell zuschwellen. Das führt zu Erstickungsanfällen und lebensbedrohlichen Atemaussetzern (Apnoe). Deshalb müssen Säuglinge mit Verdacht auf Keuchhusten im Krankenhaus betreut werden.

Bei der naturheilkundlichen Behandlung des Keuchhustens dienen Entgiftungs- und Ausleitungstherapien der Stärkung der Atemwege, des Nerven- und Hormonsystems, der körpereigenen Abwehrkraft und Durchblutung. Homöopathische, pflanzliche und biochemische Heilmittel (Schüsslersalze) regen die Leber-Galle-Funktionen, Bauchspeicheldrüse und Nieren an. Sie reinigen den Körper, kräftigen die Lunge und scheiden die gelösten Stoffwechselschlacken, Säuren und Toxine über den Darm, die Harnwege, Lunge und Haut aus. Zugleich sorgen sie für einen ausgeglichenen Säurebasenhaushalt - der Grundlage unserer Gesundheit sowie jeder Behandlung und Vorbeugung des Keuchhustens. Die Folge: Der Stoffwechsel (Metabolismus) sowie das Hormon- und Immunsystem werden gekräftigt, der Grundumsatz steigt und die Selbstheilungskräfte des Körpers werden aktiviert.

Einleitend möchte ich Ihnen die in diesem Ratgeber vorgestellten Therapien zur Behandlung eines Keuchhustens (Pertussis) erläutern:

Die Homöopathie wurde vor 200 Jahren von Samuel Hahnemann entwickelt. Die drei grundlegenden Prinzipien der Homöopathie sind die Simile-Regel, die homöopathische Arzneimittelprüfung und die Erfassung des individuellen Krankheitsbildes.

Das wichtigste Prinzip ist die Ähnlichkeits-Regel bzw. die Simile-Regel, die 1796 von Hahnemann formuliert wurde. Sie besagt, daß ein Patient mit dem Arzneimittel behandelt werden soll, welches in seinem Urzustand beim Gesunden ähnliche Beschwerden hervorzurufen vermag wie die bestehende Krankheit. Nach Hahnemann sind die Symptome des Patienten das nach außen gekehrte Bild seiner Krankheit. Alle Symptome werden erfaßt, um das passende Arzneimittel nach der Simile-Regel für die Behandlung des Keuchhustens zu finden.

Für die Einsteiger in die Homöopathie empfehle ich die Verwendung von niedrigen D-Potenzen. Höhere Potenzen (wie zum Beispiel D200, C- und LM-Potenzen) sollten nur vom Fachmann gegeben werden, da sie in ihrer Wirkung sehr tief gehen und oft nur einmal angewendet werden. Homöopathische Arzneimittel können mit anderen Medikamenten oder sonstigen Behandlungen kombiniert werden. Ausgangsstoffe homöopathischer Heilmittel können pflanzlichen, tierischen oder mineralischen Ursprungs sein. Außerdem gibt es Medikamente aus unschädlich gemachten menschlichen oder tierischen Krankheitsprodukten, die sogenannten Nosoden.

Was passiert, wenn Sie das falsche Mittel wählen? Nichts. So wie sich ein Schlüssel nicht umdrehen lässt, wenn es das falsche Schloss ist, so löst ein nicht passendes homöopathisches Mittel keine Reaktion im Körper aus.

Homöopathische Anwendung bei Kindern unter 12 Jahren:
1) Säuglinge bis zum 1. Lebensjahr erhalten, soweit nicht anders verordnet, ein Drittel der Erwachsenendosis. Es hat sich bewährt, die Tropfen auf einen Wattebausch zu geben und diesen dann auf den Nabel aufzukleben. Die Globuli (Streukügelchen) geben Sie unter die Zunge oder zwischen Wange und Zahnfleisch. Die Tabletten vor der Gabe zerdrücken.
2) Kleinkinder bis zum 6. Lebensjahr erhalten die Hälfte der Erwachsenendosis.
3) Kinder zwischen 6 und 12 Jahren erhalten zwei Drittel der Erwachsenendosis.

Die Schüsslersalze (Biochemie) zur Behandlung und Vorbeugung eines Keuchhustens

Unordnung bedeutet Krankheit - Ordnung bedeutet Gesundheit. Bei einer Therapie mit den Schüsslersalzen werden Stoffwechsel- und Heilblockaden aufgelöst, der Körper entsäuert und der Säure-Basen-Haushalt ausgeglichen. Zusätzlich werden die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert, das Hormon-, Nerven- und Immunsystem gestärkt sowie der Zellstoffwechsel angeregt. Schüsslersalze gleichen Nährstoffdefizite aus und sorgen dafür, das Stoffwechsel- und Zellfunktionen reibungslos ablaufen.

Bereits im 19. Jahrhundert entwickelte der deutsche Arzt Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler seine Heilmethode mit homöopathisch zubereiteten Mineralsalzen. Bei seinen Studien entdeckte Schüssler zwölf Mineralstoffverbindungen aus je einer Base und einer Säure, die für das Hormon-, Nerven- und Immunsystem sowie für den Stoffwechsel des Körpers eine entscheidende Rolle spielen. Von der Homöopathie war Schüssler prinzipiell überzeugt, allerdings erschien sie ihm sehr umfangreich. Deshalb entwickelte er ein eigenes System, das nicht so komplex war, mit dem aber trotzdem viele Krankheiten (auch ein Keuchhusten) behandelt werden konnten. Schüssler konzentrierte sich dabei auf Mineralsalze, die in jeder Körperzelle vorkommen und nannte seine Heilmethode "Biochemie". Die Übersetzung lautet in etwa "Chemie des Lebens".

Sie basiert auf der Annahme, daß viele Erkrankungen von einer gestörten Aufnahme und Verteilung bestimmter Mineralsalze in den Körperzellen verursacht und verstärkt werden. Dadurch kommt es zu Atemwegserkrankungen, einer Stoffwechsel- und Immunschwäche sowie zu Fehlregulationen in der Zelle. Die Moleküle können sich nicht mehr ungehindert bewegen. Der Einsatz von Schüsslersalzen ist eine gute Möglichkeit, um diese Mineralstoffdefizite auf natürliche Weise auszugleichen und das Zell-Gleichgewicht wieder herzustellen.

Nach Schüsslers Vorstellung greifen die Salze auf molekularer Ebene in den Zellstoffwechsel ein. Durch die Einnahme des jeweils fehlenden Salzes in homöopathischen Dosen soll der Körper angeregt werden, das Missverhältnis auf Zellebene auszugleichen. Der Organismus kann dann die ihm zugeführten Mineralstoffe besser verwerten und einen Mangel beheben. Ein Mineralsalzmangel entsteht nach Schüssler dadurch, daß die Zellen die Mineralstoffe nicht optimal verwerten können. Um ihre Aufnahme zu verbessern, müssen die Mineralsalze deshalb stark verdünnt (potenziert) werden. Schüssler verwendete für seine Therapie die homöopathischen Potenzen D3, D6 und D12. In der Regel werden die D6 (Verdünnung 1:1 Million) oder die D12 (1:1 Billion) eingenommen.

Die Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) zur Behandlung und Vorbeugung des Keuchhustens

"Keine chemische Fabrik dieser Welt arbeitet so exakt und vollkommen wie eine einzige jener kleinen Pflanzen, die Dein Fuß achtlos zertritt". Die Phytotherapie ist auf allen Kontinenten und in allen Kulturen beheimatet. Das Wissen vieler Generationen ist in der Pflanzenheilkunde enthalten. Pflanzen sind die ältesten Heilmittel der Menschheit. Mit ihren vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten - zum Beispiel als Tee, Tabletten, Tropfen, Salben, Wickel, Bäder und ätherische Öle - ist die Pflanzenheilkunde eine der wichtigsten Therapien.

Warum sind Pflanzen bei der Behandlung und Vorbeugung eines Keuchhustens heilkräftig? Weil sie Salze, Säuren, Vitamine, Öle und Nährstoffe enthalten. Diese wirken im Körper auflösend, ausscheidend, anregend, kräftigend und aufbauend. Sie verwandeln den kranken Zustand in einen gesunden. Solche Pflanzenmineralstoffe sind vor allem Fluor, Jod, Kalium, Kalzium, Kohlenstoff, Chlor, Eisen, Schwefel, Phosphor, Magnesium, Natrium und Kieselsäure (Silizium). Heilpflanzen normalisieren den Stoffwechsel und stärken das Immunsystem. Nur ein gut funktionierender Stoffwechsel sowie ein intaktes Hormon-, Nerven- und Immunsystem können einen Keuchhusten verhindern.

Was von den Kräutern brauchbar und heilkräftig ist, wird von unseren Körpersäften aufgenommen und den Zellen zugeführt. Was aber unbrauchbar ist, wird durch die Nieren, Haut, Lunge und den Darm nach dem Verbrennungsprozeß ausgeschieden. Heilkräuter in richtiger Form und Dosis genommen, beeinflussen in unserem Organismus die Körperfunktionen, die Aufnahme von Eisen (wichtig zur Behandlung und Vorbeugung des Keuchhustens), die Durchblutung sowie das Nerven- und Hormonsystem sehr vorteilhaft. Die Pflanzensalze vermitteln dem Körper die zur Abwehrsteigerung und zum Aufbau der verschiedenen Zellsubstanzen notwendige Energie. Sie lösen Heilblockaden, stärken die Selbstheilungskräfte, bewirken eine Steigerung der Lebenskraft und die Behebung von Schwächezuständen.

Holen Sie Ihre Heilpflanzen in der Apotheke. Dort laufen diese unter dem Begriff "Medikament". Für Medikamente gelten strenge Vorschriften und Kontrollen bezüglich Zulassung, Inhaltsstoffen, Reinheit, Wirksamkeit und Verträglichkeit. Wer seine Heilkräuter lieber selbst sammelt, kann diese sofort frisch verwenden.

Die Aufbewahrung der Heilpflanzen: Hierfür müssen die Kräuter vorher getrocknet werden. Bekommen sie zuviel Licht, Wärme oder Feuchtigkeit, verflüchtigen sich die Wirkstoffe. Am Besten geeignet zur Lagerung ist ein Keramikbehälter mit einem Deckel, der locker aufliegt. Die Haltbarkeit der Heilpflanzen beträgt maximal 1 Jahr. Danach haben sich die Wirkstoffe verflüchtigt.

Die Akupressur zur Selbstbehandlung und Vorbeugung des Keuchhustens

Die Akupressur und die Akupunktur stammen aus dem fernen Osten und erfreuen sich nun auch bei uns wegen der großen Heilerfolge zunehmender Beliebtheit und Akzeptanz. Bei der Akupunktur werden Nadeln in bestimmte Punkte gestochen, bei der Akupressur werden diese Punkte gedrückt, massiert oder beklopft. Beide Behandlungsmethoden haben den Vorteil, dass Sie bei richtiger Anwendung keine Nebenwirkungen haben.

Etwa 400 Akupressurpunkte werden ständig verwendet, wobei aber wesentlich mehr bekannt sind. Sie liegen auf den 12 Hauptmeridianen und den Sondermeridianen, die man sich als die Energiebahnen des Körpers vorstellen muß. Solange die Energie auf diesen Energiebahnen gleichmäßig verteilt ist, geht es dem Mensch gut. Nach fernöstlichem Verständnis wird der Mensch aber krank, wenn der Energiefluß gestört ist. Durch das Akupressieren bestimmter vom Krankheitsbild abhängiger Punkte wird der Energiehaushalt zwischen den Meridianen ausgeglichen, die Selbstheilungskräfte werden aktiviert und der Kranke hat wieder genügend Kraft, um gesund zu werden.

In diesem Ratgeber erhalten Sie Empfehlungen, wie Sie einen Keuchhusten mit Hilfe der Homöopathie, Urtinkturen, Pflanzenheilkunde, den Schüsslersalzen und der Akupressur behandeln können. Vorgestellt werden die bewährtesten Schüsslersalze, homöopathischen Heilmittel mit der entsprechenden Potenz und Dosierung, Heilpflanzen, Teerezepte, Tinkturen, Extrakte, Rezepte für Kräuterweine zum Selbermachen und Akupressurpunkte. Die Naturheilkunde wirkt ganzheitlich. Sie behandelt nicht nur einzelne Symptome, sondern hat den gesamten Mensch im Blick, also Körper, Seele und Geist. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg, Lebensfreude und vor allem Gesundheit.

Robert Kopf
www.heilpraktiker-robert-kopf.de

Keuchhusten - Pertussis behandeln mit Homöopathie

  • Der Krankheitsverlauf eines Keuchhustens:
    Bei Kindern verläuft der Keuchhusten meist in 3 Stadien. Die typischen stakkatoartigen Hustenattacken setzen in der längeren mittleren Phase ein. Säuglinge und Erwachsene haben dagegen oft untypische Krankheitszeichen. Etwa 7 bis 20 Tage nach der Ansteckung zeigen sich die ersten, aber noch untypischen Symptome. In dieser Zeit (der sogenannten Inkubationszeit) besteht die höchste Infektionsgefahr.

    1) Das Stadium catarrhale: Diese Anfangsphase dauert etwa 1 bis 2 Wochen. Das Kind hat wie bei einer Erkältung Schnupfen, manchmal leicht erhöhte Temperatur, hustet etwas und fühlt sich müde und abgeschlagen.

    2) Das Stadium convulsivum: In der zweiten Phase, die vier bis sechs Wochen anhalten kann, ist das Fieber meist wieder abgeklungen, dafür geht es aber mit den heftigen und oft nächtlichen Hustenanfällen los. Die krampfartigen Hustenattacken werden auch als Stakkatohusten bezeichnet. Die Kranken husten in mehreren trockenen Stößen und drohen dabei fast zu ersticken. Ihr Gesicht läuft rot bis bläulich an. Dann atmen sie keuchend und pfeifend ein (daher die Bezeichnung Keuchhusten).
    Es können mehrere Serien von Hustenstößen hintereinander folgen. Am Ende einer Hustenattacke würgen die Kranken zähen Schleim, manchmal müssen sie auch erbrechen. Es folgt eine längere Pause ohne Husten.
    Viele solcher Hustenanfälle können innerhalb von 24 Stunden auftreten. Begleiterscheinungen sind ein starkes Krankheitsgefühl, allgemeine Schwäche, Abgeschlagenheit, Bauch- und Kopfschmerzen.

    Bei Erwachsenen fehlt oft der kennzeichnende Stakkato-Husten. Die Krankheit verläuft eher wie eine heftige Bronchitis. Bei Erwachsenen mit einem lange anhaltenden oder chronischen Husten sollte daher immer auch an einen Keuchhusten gedacht werden.

    3) Das Stadium decrementi: In den letzten zwei bis vier Wochen, also im dritten Krankheitsstadium, werden die Hustenattacken allmählich seltener und schwächer. Unbehandelt kann sich das Stadium decrementi auch vier bis sechs Wochen hinziehen.
     
    Die Differentialdiagnose (Krankheiten mit ähnlichen Symptomen): 
    Reizhusten nach einer Erkältung
    Chronische Hals- und Kehlkopfentzündung
    Stimmritzenkrampf
    Spastische Bronchitis
    Asthma
    Fremdkörper in den Luftwegen
     
    Die Komplikationen bei einer Erkrankung an Keuchhusten
    Am meisten gefährdet sind Säuglinge. Sie haben oft nicht die typischen Hustenattacken, sondern Niesanfälle und piepsen nur hilflos. Ihre noch engen Atemwege können schnell zuschwellen. Dazu kommt, dass sie sich beim Husten nicht alleine aufsetzen und in eine bessere Lage bringen können. Das führt zu Erstickungsanfällen und lebensbedrohlichen Atemaussetzern (Apnoe), die auch durch eine lebensgefährliche Beteiligung des Zentralnervensystems (Encephalopathie) verstärkt werden können. Deshalb sollten Säuglinge auch mit Krankheitszeichen, die vielleicht nur an eine harmlose Erkältung denken lassen, immer von einem Arzt untersucht werden.

    Weitere Komplikationen sind:
    Lungenentzündung
    Erweiterung der Bronchien (Bronchiektasien)
    Mittelohrentzündung
    Kreislaufstörungen
    Nabel- und Leistenbruch
    Nasenbluten, Zungenbandgeschwüre
    Blutungen in der Augenbindehaut
    Rippenbrüche
    Auch allergische Erkrankungen und chronisches Asthma können die Langzeitfolge der Keuchhustengifte sein.

    Cerebrale Schädigungen: In Einzelfällen führt Keuchhusten zu Krampfanfällen mit einer Sauerstoffunterversorgung im Gehirn.

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