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Hormone und Hormondrüsen Die Komponisten der Gesundheit

Robert Kopf

Hormone und Hormondrüsen Die Komponisten der Gesundheit

Ein Ratgeber für Ihre Gesundheit





BookRix GmbH & Co. KG
80331 München

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis "Hormone und Hormondrüsen - Die Komponisten der Gesundheit" ISBN 978-3-95500-728-7

Vorwort

1. Allgemeines

Stoffwechselblockaden verursachen Hormonstörungen

Wissenswertes über unseren Stoffwechsel

Gesunde Leber – Die Grundlage für einen intakten Hormonhaushalt

Ernährungsempfehlungen für einen gesunden Hormonhaushalt

Vegetarische Eisenlieferanten für das Hormonsystem

Heilfasten stärkt das Hormonsystem und hilft bei der Änderung Ihrer Ernährungsgewohnheiten

2. Hormone und Hormondrüsen

Allgemeines über Hormone

Wissenswertes über Hormone

Hormone sind Glücksboten

Hormondrüsen

Nachwort

Meine weiteren eBooks für Ihre Gesundheit

Vorwort

Von Robert Kopf, Autor für Naturheilkunde und Heilpraktiker

Hormone sind chemische Substanzen, die bereits in geringen Mengen große Wirkung entfalten. Sie fungieren als chemischer Informationsdienst, der den Körperzellen Botschaften übermittelt. Das geschieht nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip. Auf den Zellen sitzen Empfängerstationen, die Rezeptoren, an welche die Botenstoffe andocken und ihre Information übergeben. Da alle Hormone im Körper wichtige Aufgaben übernehmen, ist ein ausgeglichener Hormonhaushalt für das körperliche und seelische Wohlbefinden erforderlich.

Früher ging man davon aus, daß Hormone nur von den endokrinen Drüsen (Hormondrüsen) produziert und ins Blut abgegeben werden, um weiter entfernt liegenden Organen eine Arbeitsanweisung zu übermitteln. Heute ist klar, daß neben den Hormondrüsen auch andere Körperzellen solche Signalstoffe produzieren und damit ihre unmittelbare Nachbarschaft informieren. Von einigen Botenstoffen weiß man, daß sie sowohl als klassische Hormone an weit entfernten Organen wirken, als auch ihre Nachbarzellen beeinflussen und daß ein und dieselbe Substanz bei den verschiedenen Zellen jeweils unterschiedliche Vorgänge auslösen kann. Die Hormone steuern nahezu alle Funktionsabläufe in unserem Körper.

Ein Teil des Gehirns, der Hypothalamus, stimuliert die Ausschüttung der regulatorischen Hormone aus der Hirnanhangdrüse (Hypophyse). Diese Hormone steuern dann die verschiedenen Hormondrüsen. In diesen Drüsen entstehen wiederum Hormone, die wichtige Aufgaben im Körper erfüllen. Hormone werden an unterschiedlichen Stellen im Körper gebildet. Zum einen werden sie in Hormondrüsen produziert wie in der Hirnanhangdrüse (Hypophyse), Zirbeldrüse, Schilddrüse, den Eierstöcken, Hoden, Nebennieren und in den Inselzellen der Bauchspeicheldrüse. Außer diesen Hormondrüsen gibt es auch Neurohormone, die von Nervenzellen gebildet werden sowie Gewebe mit hormonbildenden Zellen.

In diesem Ratgeber erhalten Sie Ernährungsempfehlungen für einen ausgeglichenen Hormonhaushalt und lesen Wissenswertes über Hormondrüsen und die Wirkungen der Hormone im Körper. Vorgestellt werden die nachstehenden Hormondrüsen: Hypothalamus und Hypophyse (Hirnanhangdrüse), Zirbeldrüse (Epiphyse, Glandula pinealis), Schilddrüse (Glandula thyroidea), Nebenschilddrüse (Glandula parathyroidea, Epithelkörperchen), Thymusdrüse, Nebennieren (Glandulae suprarenales), Bauchspeicheldrüse (Pankreas), Eierstöcke (Ovarien) und Hoden (Testis, Orchis).

Erklärt werden folgende Hormone:

Adrenocorticotropes Hormon (ACTH), Antidiuretisches Hormon (ADH), Adrenalin, Aldosteron, Androgene (männliche Sexualhormone), Androstendion, Calcitonin, Cholezystokinin (CCK), Corticotropin-Releasinghormon (CRH), Cortisol, Dehydroepiandrosteron (DHEA), Endorphine, Erythropoetin, Follikelstimulierendes Hormon (FSH), Gastrin, Gestagene, Glucagon, Insulin, Luteinisierendes Hormon (LH), Melatonin, Melanozyten-stimulierendes Hormon (MSH), Östrogene, Oxytocin, Parathormon, Progesteron, Prolaktin, Renin, Sekretin, Serotonin, Somatotropin, Testosteron, T3/T4 (Tri-/Tetrajodthyronin), Thymopoetin, Thyrotropin (TSH) und Vasoaktives intestinales Peptid (VIP).

Ich wünsche Ihnen viel Spass beim Lesen, Lebensfreude und vor allem Gesundheit.

Robert Kopf

www.heilpraktiker-robert-kopf.de

Stoffwechselblockaden verursachen Hormonstörungen

Für ein gesundes Hormonsystem ist ein intakter Stoffwechsel sehr wichtig. Es gibt aber mehrere Stoffwechselblockaden:

1) Der Säure-Basen-Haushalt

Unnatürliche Ernährungsgewohnheiten führen dazu, dass der Basenanteil in unserem Körper ständig zu gering ist. Ein Zuviel an Zucker, Weißmehlprodukten, Fleisch und Wurst übersäuert den Körper. Um die Säuren zu neutralisieren, werden kostbare Basen (vor allem Kalzium) verbraucht. Eine Übersäuerung des Körpers ist die Grundlage von vielen Beschwerden und Krankheiten. Was nicht neutralisiert wird, landet als "Sondermüll" im Bindegewebe und führt zu dessen Übersäuerung. Dadurch verlangsamen sich die Stoffwechselprozesse. Wir haben Hormonstörungen, erkranken häufig und nehmen zu, auch wenn wir kalorienbewusst essen und uns viel bewegen.

2) Das Bindegewebe

Das Bindegewebe ist mehr als nur ein Bindeglied und Lückenfüller zwischen den Organen. Es dient als Nährstoffspeicher und Zwischenlager für Stoffwechselprodukte. Im Bindegewebe entsorgen die Zellen ihre "Schlacken". Damit die Giftstoffe und Säuren den Körper verlassen können, müssen genügend Mineralsalze vorhanden sein. Bei einem Mangel verbleiben Säuren und Stoffwechselrückstände im Bindegewebe und binden Wasser. Es kommt zu Störungen im Hormonhaushalt und Wassereinlagerungen (Ödeme) im Gewebe.

3) Die Verdauung

Umweltbelastungen, zu üppige Ernährung, Genussgifte und Medikamente belasten die Leber, unser zentrales Stoffwechselorgan. Magen, Bauchspeicheldrüse und Darm leiden mit. Viele Stoffwechselvorgänge geraten ins Stocken. Wir neigen zu depressiven Verstimmungszuständen, chronischen Erkrankungen, Bluthochdruck, Arterienverkalkung, Verstopfung (Obstipation), Blähungen und Magenproblemen.

4) Unser Wasserhaushalt

Jeden Tag schwemmt der Organismus Säuren und Schlacken, welche durch die Nieren herausgefiltert wurden, als Harn aus dem Körper. Ein Teil davon landet aber auch im Bindegewebe, weil für den Abtransport Mineralsalze wegen einer Übersäuerung des Körpers fehlen. Hormonstörungen sind die Folge.

5) Die Eiweißverdauung

Eiweiß ist wichtig für die Bildung von Hormonen, Enzymen, Muskeln und Bindegewebe. Bei der Spaltung von Eiweiß entsteht jedoch Ammoniak, ein starkes Zellgift. Die Leber wandelt Ammoniak in ungiftigen Harnstoff um, der mit dem Urin ausgeschieden wird. Eine hohe Zufuhr von Eiweiß bedeutet deshalb eine starke Entgiftungsarbeit für die Leber und unsere beiden Nieren. Nierenbedingte Hormonstörungen sind die Folge.

6) Die Fettverdauung

Wir brauchen Fette, denn sie liefern essenzielle Fettsäuren. Fett ist aber auch der beste Energiespeicher für Notzeiten. Der Körper bunkert es besonders gern an den Oberschenkeln und Hüften, an Bauch und Po. Im Fettgewebe lagert er aber auch Giftstoffe ab, die später freigesetzt werden. Mögliche Anzeichen hierfür sind Störungen des Hormonsystems, depressive Verstimmungen, Stoffwechselstörungen, Krankheitsanfälligkeit und Kopfschmerzen.

7) Die Kohlenhydratverdauung

Kohlenhydrate sind Energie pur. Im Überfluss sind sie aber auch für unser Übergewicht verantwortlich. Was nicht verbrannt werden kann, wird in Fett umgewandelt und gespeichert. Besonders Süßigkeiten und Weißmehlprodukte haben es in sich. Sie lassen den Blutzuckerspiegel rasant in die Höhe steigen. Das führt zu einer starken Insulinausschüttung. Insulin normalisiert den Blutzucker, unterbricht aber gleichzeitig die Fettverbrennung. Es schleust Fette aus der Mahlzeit in die Körperspeicher, hält Wasser im Körper zurück und verursacht schnell neuen Hunger.

Wie Sie die genannten Stoffwechselblockaden überwinden können, lesen Sie in meinem eBook:

Stoffwechsel, Metabolismus - Behandlung mit Homöopathie, Pflanzenheilkunde, Schüsslersalzen und Naturheilkunde ISBN 978-3-7396-4992-4

Wissenswertes über unseren Stoffwechsel

Die Stoffwechselaktivität entscheidet über unsere Gesundheit und unsere Figur. Sie bestimmt, ob wir schlank und gesund bleiben, obwohl wir nach Lust und Laune essen und trinken, oder ob wir zu Pummeln werden, selbst wenn wir nur ans Essen denken. Als Stoffwechsel (Metabolismus) bezeichnet man alle lebenswichtigen Vorgänge innerhalb der Körperzellen. Durch den Stoffwechsel wird die Nahrung, welche aus Essen und Trinken besteht, in Stoffe umgewandelt, die der Körper zum Leben braucht. Wesentlich für den Stoffwechsel sind Enzyme, die chemische Reaktionen unterstützen (katalysieren). Gesteuert wird der Metabolismus durch das Hormon- und Nervensystem. Das wichtigste Stoffwechselorgan für einen intakten Hormonhaushalt ist neben unseren Nieren die Leber.

 

Im Magen und im Darm werden die zugeführten Nährstoffe (Kohlenhydrate, Fette, Eiweiße), Vitamine, Mineralien und Spurenelemente in ihre Bestandteile zerlegt. Kohlenhydrate werden zu Einfachzuckern, Eiweiße zu Aminosäuren, Fette zu Fettsäuren und Glyceriden abgebaut und über das Blut den Zellen zugeführt. Mit Hilfe dieser Energielieferanten findet hier dann die "Verstoffwechselung" statt.

 

Wenn irgendwo im Stoffwechsel eine Störung auftritt, kommt es zu Veränderungen im Hormonhaushalt, einer Übersäuerung des Körpers, Gesundheitsstörungen, Immunschwäche und einer Stoffwechselkrankheit (Diabetes, Rheuma und Gicht, Adipositas). Man spricht von einer Stoffwechselstörung, wenn die Verwertung einzelner Nährstoffe nicht richtig funktioniert und die Substanzen nicht dort ankommen, wo sie benötigt werden.

 

Die häufigste Stoffwechselkrankheit ist die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus, eine Erkrankung des Kohlenhydratstoffwechsels und häufige Ursache von Warzen), gefolgt von Gicht und Fettsucht (Adipositas). Auch der Mineralstoffwechsel kann gestört sein. Skorbut, eine Vitamin C-Mangelkrankheit, ist so gut wie ausgestorben. Bei der Rachitis (englische Krankheit) ist ein Mangel an Vitamin D die Ursache. Als Rachitis bezeichnet man eine Störung des Knochenstoffwechsels im Kindesalter. Sie führt zu einer Demineralisation der Knochen. Das entsprechende Krankheitsbild bei Erwachsenen ist die Osteomalazie (Knochenerweichung).

 

Allgemeine Symptome einer Stoffwechselerkrankung sind Abwehrschwäche und leichte Krankheitsanfälligkeit, eine langsame Wundheilung, Durchblutungsstörungen, rasche Ermüdbarkeit, depressive Verstimmungszustände, ein unangenehmer Körpergeruch, dauerndes Frösteln und Frieren, innere Unruhe, Konzentrationsschwäche und ein schlechtes Allgemeinbefinden.

 

Die Nahrung hat sechs wichtige Bestandteile: Kohlenhydrate, Fett, Eiweiß, Wasser, Mineralsalze und Vitamine.

 

1) Kohlenhydrate

Dabei handelt es sich um Zucker und Stärke. Der Mund- und Bauchspeichel sowie der Darmsaft wandeln die Kohlenhydrate in Traubenzucker um. Dieser gelangt ins Blut und wird zu den Muskeln transportiert. Für diese wiederum ist der Traubenzucker sozusagen der Brennstoff. Der nicht benötigte Traubenzucker wird in der Leber gespeichert.

 

2) Der Eiweißstoffwechsel

Er findet im Magen und Darm statt. Durch die verschiedenen Säfte, Sekrete und Enzyme wird das Eiweiß in seine Bestandteile (Kohlenstoff, Wasserstoff, Sauerstoff, Stickstoff, Schwefel, Phosphor) zerlegt. Diese sind notwendig, damit der Körper neues Gewebe bilden kann.

 

3) Der Fettstoffwechsel

Das Fett wird im Darm in seine Bestandteile aufgespalten. Die Hauptarbeit leistet dabei die aus der Leber stammende Gallenflüssigkeit. Fett ist von großer Bedeutung für den Wärmehaushalt unseres Körpers.

 

Wasser dient als Transportmittel. Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sind zuständig für den Aufbau der Zellen, stärken unseren Körper und helfen, daß wir uns wohlfühlen.

Ausführliche Informationen über Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente finden Sie in meinem eBook:
Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente - Die Grundlagen des Immunsystems und unserer Gesundheit ISBN 978-3-95500-845-1

 

Wieviel Kalorien jeder braucht, hängt davon ab, was man tut. Man unterscheidet deshalb zwischen Grundumsatz und Arbeitsumsatz. Der Grundumsatz ist das, was wir an Kalorien bräuchten, wenn wir 24 Stunden nur im Bett liegen würden. In der Regel sind das ca. 1400-1500 Kalorien pro Tag. Der Arbeitsumsatz ist das, was wir verbrennen, wenn wir nicht ruhen. Da sich viele eher wenig bewegen, ist der nicht wirklich hoch. Experten gehen von etwa 500 Kalorien aus. Macht also einen Gesamtbedarf von etwa 2000 Kalorien pro Tag. Das ist natürlich nur eine grobe Richtlinie. Schließlich hängt der exakte Bedarf auch von den Muskeln ab. Je mehr wir haben, desto höher ist der Grundumsatz. Und je mehr wir sie bewegen, desto höher wird der Arbeitsumsatz.

 

Neuer Schwung für den Stoffwechsel

 

Wenn Leber, Galle oder Darm nicht optimal arbeiten, gerät der Stoffwechsel aus dem Takt - unter anderem nimmt man zu und der Blutdruck steigt. Doch Fettverbrennung und Verdauung lassen sich wieder ankurbeln. Um die Funktionen der Stoffwechselorgane wie Leber, Galle, Niere und Darm zu stimulieren, ist vor allem eine langfristig gesunde Ernährung wichtig. Zusätzlich unterstützen homöopathische Arzneimittel die Funktionen der Stoffwechselorgane und helfen, gegen die Pölsterchen anzugehen.

 

Das unterstützt die Verdauung

 

Stress, einseitige Ernährung und Bewegungsmangel sind die häufigsten Gründe für eine träge Verdauung. Die wichtigste Maßnahme, um die Verdauung wieder in Schwung zu bringen: Mindestens zwei Liter Wasser täglich trinken. Die Flüssigkeit hilft, Schlacken abzubauen und regt den Stoffwechsel an. Außerdem sollte man seinen Speiseplan auf eine ballaststoffreiche Ernährung umstellen, etwa mit Vollkornprodukten aus Dinkel. Ballaststoffe speichern Flüssigkeit lange im Körper - so bleibt die Verdauung fit.

 

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