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Hauterkrankungen - Behandlung mit Homöopathie, Schüsslersalzen, Pflanzenheilkunde, Akupressur und Naturheilkunde

Robert Kopf

Hauterkrankungen - Behandlung mit Homöopathie, Schüsslersalzen, Pflanzenheilkunde, Akupressur und Naturheilkunde

Ein homöopathischer, biochemischer, pflanzlicher und naturheilkundlicher Ratgeber





BookRix GmbH & Co. KG
80331 München

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis "Hauterkrankungen - Behandlung mit Homöopathie, Schüsslersalzen, Pflanzenheilkunde, Akupressur und Naturheilkunde" ISBN 978-3-943142-84-6

Vorwort

1. Allgemeines
Informatives zum Hautkrebs
Stoffwechselblockaden bei der Behandlung und Vorbeugung von Hautkrankheiten
Gesunde Leber - gesunde Haut
Wissenswertes über unseren Stoffwechsel

2. Ernährung
Ernährungsempfehlungen zur Behandlung und Vorbeugung von Hautkrankheiten
Die richtige Nervennahrung bei Hautkrankheiten durch Stress und Überlastung
Vegetarische Eisenlieferanten zur Behandlung und Vorbeugung von Hautkrankheiten
Heilfasten hilft bei der Änderung Ihrer Ernährungsgewohnheiten
Statt Diät intelligent ernähren
Rezepte zur Herstellung von Essener Brot bei Hautproblemen
Gut geölt - Wissenswertes über Speise-Öle
Wissenswertes über Cholesterin
Gute und schlechte Fettsäuren

3. Naturheilkunde
Wasseranwendungen zur Vorbeugung und Behandlung von Hautkrankheiten
Blumentherapie zur Vorbeugung und Behandlung von Hautkrankheiten ausgelöst und verschlimmert durch Stress, Nervenschwäche und Umwelteinflüsse

Pickel und Mitesser behandeln mit Naturheilkunde
Insektenstiche behandeln mit Naturheilkunde
Juckreiz behandeln mit Naturheilkunde
Sonnenbrand behandeln mit Naturheilkunde
Verbrennungen behandeln mit Naturheilkunde

Akne behandeln mit Homöopathie
Akne behandeln und vorbeugen mit Schüsslersalzen (Biochemie)
Teerezepte zur Behandlung und Vorbeugung von Akne

Neurodermitis - Atopisches Ekzem behandeln und vermeiden mit Homöopathie Teil 1
Neurodermitis - Atopisches Ekzem behandeln und vermeiden mit Homöopathie Teil 2
Neurodermitis - Atopisches Ekzem behandeln und vermeiden mit Schüsslersalzen (Biochemie)
Neurodermitis - Atopisches Ekzem behandeln und vermeiden mit der Heilkraft der Pflanzen
Teerezepte zur Behandlung und Vorbeugung einer Neurodermitis (atopisches Ekzem)

Psoriasis - Schuppenflechte behandeln und vorbeugen mit Homöopathie
Psoriasis - Schuppenflechte behandeln und vorbeugen mit Schüsslersalzen (Biochemie)
Psoriasis - Schuppenflechte behandeln und vorbeugen mit der Heilkraft der Pflanzen
Teerezepte zur Behandlung und Vorbeugung der Schuppenflechte (Psoriasis)

Warzen - Verrucae behandeln und vorbeugen mit Homöopathie
Homöopathische Rezepte zur Behandlung von Warzen
Warzen - Verrucae behandeln und vorbeugen mit Schüsslersalzen (Biochemie)
Naturheilkundliche Anwendungen bei Warzen

Rezepte für selbstgemachte stoffwechselanregende Kräuterweine zur Behandlung und Vorbeugung von Erkrankungen der Haut
Pflanzliche Tinkturen selbstgemacht zur Vorbeugung und Behandlung von Hauterkrankungen
Rezepte für pflanzliche Tinkturen und Extrakte zum Einnehmen bei Hauterkrankungen

4. Akupressur
Akupressur zur Behandlung und Vorbeugung von Hauterkrankungen
Akupressur zur Aktivierung des Hautstoffwechsels und Anregung der Verdauungsorgane
Akupressur bei Hautkrankheiten zur Normalisierung der Funktionen von Leber, Galle, Bauchspeicheldrüse und Nieren
Akupressur bei Hautkrankheiten zur Anregung des Stoffwechsels (Metabolismus) und der Hautdurchblutung
Akupressur bei Hautkrankheiten zur Stärkung von Herz und Kreislauf
Akupressur bei Hauterkrankungen der Frauen in den Wechseljahren (Klimakterium, Menopause)
Akupressur bei Verschlimmerung der Hauterkrankungen durch Wetterfühligkeit, Überlastung und Nervenschwäche (Neurasthenie)

Nachwort
Meine weiteren eBooks für Ihre Gesundheit

Vorwort

Von Robert Kopf, Autor für Naturheilkunde und Heilpraktiker

Die Haut ist das größte Organ des Menschen. Sie ist bei Erwachsenen zehn Kilogramm schwer und im Durchschnitt vier Millimeter dick. Auf 1,5 Quadratmetern befinden sich über zwei Milliarden Pigmentzellen, zwei Millionen Schweißdrüsen und vier Millionen Nervenzellen. Über sie empfinden wir Schmerz, Kälte, Hitze und Emotionen. Die Haut hält den Körper zusammen und schützt alle inneren Organe. Ein Verlust von 30 Prozent (z. B. nach Verbrennungen) kann bereits tödlich sein. Der Erneuerungsprozess dauert etwa 4 Wochen. Täglich wird je nach Umgebungstemperatur und Anstrengung 1 bis 3 Liter Schweiß verdunstet. 

Die Haut ist auch der Spiegel der Seele. Seelische Vorgänge (negativer Streß, Probleme, Kummer, Angst, Sorgen usw.) können zu Hautkrankheiten führen. Die Haut färbt sich rot, juckt, bildet Borken, näßt, es entstehen Bläschen, man sieht schlecht aus. Natürlich haben nicht alle Erkrankungen der Haut psychische Ursachen. Oft stecken innere Krankheiten dahinter, welche durch die Hauterscheinungen erst entdeckt werden.

Der Aufbau der Haut
1) Oberhaut (Epidermis): Sie ist ca. 1 Millimeter dick, hat keine Blutgefäße, ist eine mehrschichtig verhornende Zellschicht und wird von den Keratinozyten gebildet
2) Lederhaut (Corium): Lockeres Bindegewebe aus kollagenen und elastischen Fasern. Darin eingebettet sind Blutgefäße, Nerven und die Hautanhanggebilde wie Haare, Talg- und Schweißdrüsen.
3) Unterhaut (Subcutis): Sie besteht hauptsächlich aus Unterhautfettgewebe

Eine Übersäuerung des Körpers ist die Ursache von vielen Erkrankungen. Sie führt zu Stoffwechsel- und Hormonstörungen und schwächt die Immunabwehr. Mit Übersäuerung ist eine Anhäufung von Säuren im Blut und Körpergewebe gemeint. Sie ist meist die Folge von falscher Ernährung und einer ungesunden Lebensweise. Der Körper muß die entstandenen Säuren neutralisieren. Dies geschieht mit Hilfe basischer Mineralien (vor allem Kalzium), die den Mineralstoffdepots des Körpers entnommen werden. Eine Erkrankung der Haut kann die Folge sein.

Toxische Darmgase: Ein wichtiger Punkt ist die Überernährung. Die durch falsche Ernährung entstehende Schwäche der Verdauungsorgane vermindert die Aufnahme von Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen aus der Nahrung. Wer nicht nur Falsches isst, sondern davon auch noch zuviel, bekommt Gärung und Fäulnis im Darm. Die dadurch entstehenden giftigen Gase belasten und übersäuern zusätzlich den gesamten Organismus. Ein intaktes Verdauungssystem dagegen beeinflusst den Stoffwechsel, das Immunsystem und die Gesundheit positiv.

Bei der naturheilkundlichen Behandlung von Hauterkrankungen dienen Entgiftungs- und Ausleitungstherapien der Stärkung der Haut, des Stoffwechsels sowie des Immun-, Nerven- und Hormonsystems. Homöopathische, pflanzliche und biochemische Heilmittel (Schüsslersalze) regen die Leber-Galle-Funktionen, die Bauchspeicheldrüse und Nieren an. Sie reinigen den Körper und scheiden die gelösten Stoffwechselschlacken, Säuren und Toxine über den Darm, die Harnwege, Lunge und Haut aus. Zugleich sorgen sie für einen ausgeglichenen Säurebasenhaushalt - der Grundlage unserer Gesundheit sowie jeder Behandlung und Vorbeugung von Hauterkrankungen.

Erkrankungen der Haut, ein fehlgeleitetes Immun- und Hormonsystem sowie ein mangelhafter Stoffwechsel sind oft die Folge einer Störung der Mineralstoffaufnahme und Mineralstoffverteilung. Obwohl wir über unsere Nahrung vielleicht genügend Mineralstoffe zu uns nehmen, kommen die wenigsten in den Zellen an. Mangelzustände an Mineralsalzen schwächen das Immunsystem, können das hormonelle Gleichgewicht stören (eine häufige Ursache von chronischen Hauterkrankungen), den Stoffwechsel verändern und zu immer wiederkehrenden Beschwerden führen.

Stress, eine Übersäuerung des Körpers sowie Genuss- und Umweltgifte blockieren den Mineraltransport durch die Zellmembran. Genau hier setzt die Wirkung der Homöopathie, Pflanzenheilkunde und Schüßler-Salze an. Sie aktivieren die Ausleitung von Schadstoffen und Säuren, fördern die Durchblutung der Haut, stärken die Nerven und reinigen den Organismus von innen. Die Folge: Der Stoffwechsel (Metabolismus) sowie das Hormon- und Immunsystem werden gekräftigt, der Grundumsatz steigt und die Selbstheilungskräfte des Körpers werden aktiviert.

Einleitend möchte ich Ihnen die in diesem Ratgeber vorgestellten Therapien zur Behandlung und Vorbeugung von Hauterkrankungen erläutern:

Die Homöopathie wurde vor 200 Jahren von Samuel Hahnemann entwickelt. Die drei grundlegenden Prinzipien der Homöopathie sind die Simile-Regel, die homöopathische Arzneimittelprüfung und die Erfassung des individuellen Krankheitsbildes. Das wichtigste Prinzip ist die Ähnlichkeits-Regel bzw. die Simile-Regel, die 1796 von Hahnemann formuliert wurde.

Sie besagt, daß ein Patient mit dem Arzneimittel behandelt werden soll, welches in seinem Urzustand beim Gesunden ähnliche Beschwerden hervorzurufen vermag wie die bestehende Krankheit. Nach Hahnemann sind die Symptome des Patienten das nach außen gekehrte Bild seiner Krankheit. Alle Symptome werden erfaßt, um der Ursache von immer wiederkehrenden Hauterkrankungen auf die "Spur" zu kommen und das passende Arzneimittel nach der Simile-Regel für die Behandlung zu finden.

Für die Einsteiger in die Homöopathie empfehle ich die Verwendung von niedrigen D-Potenzen. Höhere Potenzen (wie zum Beispiel D200, C- und LM-Potenzen) sollten nur vom Fachmann gegeben werden, da sie in ihrer Wirkung sehr tief gehen und oft nur einmal angewendet werden. Homöopathische Arzneimittel können mit anderen Medikamenten oder sonstigen Behandlungen kombiniert werden. Ausgangsstoffe homöopathischer Heilmittel können pflanzlichen, tierischen oder mineralischen Ursprungs sein. Außerdem gibt es Medikamente aus unschädlich gemachten menschlichen oder tierischen Krankheitsprodukten, die sogenannten Nosoden.

Was passiert, wenn Sie das falsche Mittel wählen? Nichts. So wie sich ein Schlüssel nicht umdrehen lässt, wenn es das falsche Schloss ist, so löst ein nicht passendes homöopathisches Mittel keine Reaktion im Körper aus.

Homöopathische Anwendung bei Kindern unter 12 Jahren:
1) Säuglinge bis zum 1. Lebensjahr erhalten, soweit nicht anders verordnet, ein Drittel der Erwachsenendosis. Es hat sich bewährt, die Tropfen auf einen Wattebausch zu geben und diesen dann auf den Nabel aufzukleben. Die Globuli geben Sie unter die Zunge oder zwischen Wange und Zahnfleisch. Die Tabletten vor der Gabe zerdrücken.
2) Kleinkinder bis zum 6. Lebensjahr erhalten die Hälfte der Erwachsenendosis.
3) Kinder zwischen 6 und 12 Jahren erhalten zwei Drittel der Erwachsenendosis.

Die Schüsslersalze (Biochemie) zur Behandlung und Vorbeugung von Hauterkrankungen

Unordnung bedeutet Krankheit - Ordnung bedeutet Gesundheit. Bei einer Therapie mit den Schüsslersalzen werden Stoffwechsel- und Heilblockaden aufgelöst, der Körper entsäuert und der Säure-Basen-Haushalt ausgeglichen. Zusätzlich werden die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert, das Hormon-, Nerven- und Immunsystem gestärkt sowie der Zellstoffwechsel angeregt. Schüsslersalze gleichen Nährstoffdefizite aus und sorgen dafür, das Stoffwechsel- und Zellfunktionen reibungslos ablaufen.

Bereits im 19. Jahrhundert entwickelte der deutsche Arzt Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler seine Heilmethode mit homöopathisch zubereiteten Mineralsalzen. Bei seinen Studien entdeckte Schüssler zwölf Mineralstoffverbindungen aus je einer Base und einer Säure, die für das Hormon-, Nerven- und Immunsystem sowie für den Stoffwechsel des Körpers eine entscheidende Rolle spielen.

Von der Homöopathie war Schüssler prinzipiell überzeugt, allerdings erschien sie ihm sehr umfangreich. Deshalb entwickelte er ein eigenes System, das nicht so komplex war, mit dem aber trotzdem viele Krankheiten (auch Hauterkrankungen) behandelt werden konnten. Schüssler konzentrierte sich dabei auf Mineralsalze, die in jeder Körperzelle vorkommen und nannte seine Heilmethode "Biochemie". Die Übersetzung lautet in etwa "Chemie des Lebens".

Sie basiert auf der Annahme, daß viele Erkrankungen von einer gestörten Aufnahme und Verteilung bestimmter Mineralsalze in den Körperzellen verursacht und verstärkt werden. Dadurch kommt es zu Hauterkrankungen, einer Stoffwechsel- und Immunschwäche sowie zu Fehlregulationen in der Zelle. Die Moleküle können sich nicht mehr ungehindert bewegen. Der Einsatz von Schüsslersalzen ist eine gute Möglichkeit, um diese Mineralstoffdefizite auf natürliche Weise auszugleichen und das Zell-Gleichgewicht wieder herzustellen.

Nach Schüsslers Vorstellung greifen die Salze auf molekularer Ebene in den Zellstoffwechsel ein. Durch die Einnahme des jeweils fehlenden Salzes in homöopathischen Dosen soll der Körper angeregt werden, das Missverhältnis auf Zellebene auszugleichen. Der Körper kann dann die ihm zugeführten Mineralstoffe besser verwerten und einen Mangel beheben.

Ein Mineralsalzmangel entsteht nach Schüssler dadurch, daß die Zellen die Mineralstoffe nicht optimal verwerten können. Um ihre Aufnahme zu verbessern, müssen die Mineralsalze deshalb stark verdünnt (potenziert) werden. Schüssler verwendete für seine Therapie die homöopathischen Potenzen D3, D6 und D12. In der Regel werden die D6 (Verdünnung 1:1 Million) oder die D12 (1:1 Billion) angewendet.

Die Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) zur Behandlung und Vorbeugung von Hauterkrankungen

"Keine chemische Fabrik dieser Welt arbeitet so exakt und vollkommen wie eine einzige jener kleinen Pflanzen, die Dein Fuß achtlos zertritt". Die Phytotherapie ist auf allen Kontinenten und in allen Kulturen beheimatet. Das Wissen vieler Generationen ist in der Pflanzenheilkunde enthalten. Pflanzen sind die ältesten Heilmittel der Menschheit. Mit ihren vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten - zum Beispiel als Tee, Tabletten, Tropfen, Salben, Wickel, Bäder und ätherische Öle - ist die Pflanzenheilkunde eine der wichtigsten Therapien.

Warum sind Pflanzen bei der Behandlung und Vorbeugung von Hauterkrankungen heilkräftig? Weil sie Salze, Säuren, Vitamine, Öle und Nährstoffe enthalten. Diese wirken im Körper auflösend, ausscheidend, anregend, kräftigend und aufbauend. Sie verwandeln den kranken Zustand in einen gesunden. Solche Pflanzenmineralstoffe sind vor allem Fluor, Jod, Kalium, Kalzium, Kohlenstoff, Chlor, Eisen, Schwefel, Phosphor, Magnesium, Natrium und Kieselsäure (Silizium). Heilpflanzen normalisieren den Stoffwechsel, stärken das Hormon- und Immunsystem. Nur ein gut funktionierender Stoffwechsel sowie ein intaktes Hormon-, Nerven- und Immunsystem können Hauterkrankungen verhindern.

Was von den Kräutern brauchbar und heilkräftig ist, wird von unseren Körpersäften aufgenommen und den Zellen zugeführt. Was aber unbrauchbar ist, wird durch die Nieren, Haut, Lunge und den Darm nach dem Verbrennungsprozeß ausgeschieden. Heilkräuter in richtiger Form und Dosis genommen, beeinflussen in unserem Organismus die Körperfunktionen, die Aufnahme von Eisen (wichtig zur Behandlung und Vorbeugung von Hauterkrankungen), die Hautdurchblutung sowie das Nerven- und Hormonsystem sehr vorteilhaft. Die Pflanzensalze vermitteln dem Körper die zur Abwehrsteigerung und zum Aufbau der verschiedenen Zellsubstanzen notwendige Energie. Sie lösen Heilblockaden, stärken die Selbstheilungskräfte, bewirken eine Steigerung der Lebenskraft und die Behebung von Schwächezuständen.

Holen Sie Ihre Heilpflanzen in der Apotheke. Dort laufen diese unter dem Begriff "Medikament". Für Medikamente gelten strenge Vorschriften und Kontrollen bezüglich Zulassung, Inhaltsstoffen, Reinheit, Wirksamkeit und Verträglichkeit. Wer seine Heilkräuter lieber selbst sammelt, kann diese sofort frisch verwenden.

Die Aufbewahrung der Heilpflanzen: Hierfür müssen die Kräuter vorher getrocknet werden. Bekommen sie zuviel Licht, Wärme oder Feuchtigkeit, verflüchtigen sich die Wirkstoffe. Am Besten geeignet zur Lagerung ist ein Keramikbehälter mit einem Deckel, der locker aufliegt. Die Haltbarkeit der Heilpflanzen beträgt maximal 1 Jahr. Danach haben sich die Wirkstoffe verflüchtigt.

Die Akupressur zur Selbstbehandlung und Vorbeugung von Hauterkrankungen

Die Akupressur und die Akupunktur stammen aus dem fernen Osten und erfreuen sich nun auch bei uns wegen der großen Heilerfolge zunehmender Beliebtheit und Akzeptanz. Bei der Akupunktur werden Nadeln in bestimmte Punkte gestochen, bei der Akupressur werden diese Punkte gedrückt, massiert oder beklopft. Beide Behandlungsmethoden haben den Vorteil, dass Sie bei richtiger Anwendung keine Nebenwirkungen haben.

Etwa 400 Akupressurpunkte werden ständig verwendet, wobei aber wesentlich mehr bekannt sind. Sie liegen auf den 12 Hauptmeridianen und den Sondermeridianen, die man sich als die Energiebahnen des Körpers vorstellen muß. Solange die Energie auf diesen Energiebahnen gleichmäßig verteilt ist, geht es dem Menschen gut. Nach fernöstlichem Verständnis wird der Mensch aber krank, wenn der Energiefluß gestört ist. Durch das Akupressieren bestimmter vom Krankheitsbild abhängiger Punkte wird der Energiehaushalt zwischen den Meridianen ausgeglichen, die Selbstheilungskräfte werden aktiviert und der Kranke hat wieder genügend Kraft, um gesund zu werden.

Ernährung ist die Quelle unserer Gesundheit, aber auch häufig die Ursache unserer Krankheiten. Die richtige Ernährung ist ein entscheidender Faktor bei der Behandlung und Vorbeugung von Hauterkrankungen, für eine gute Lebensqualität sowie für unsere Gesundheit und Abwehrkraft. Mit einer ausgewogenen und abwechslungsreichen Ernährung führen Sie Ihrem Körper die notwendigen Nährstoffe zur Stärkung des Hormonsystems, der Haut, Nervenkraft, Gewebe und Organe zu. Zugleich unterstützen Sie Ihr Immunsystem, Ihren Stoffwechsel und sorgen für einen ausgeglichenen Säurebasenhaushalt - der Grundlage unserer Gesundheit. Eine gesunde Ernährung trägt auch dazu bei, Giftstoffe aus dem Körper auszuleiten und Heilblockaden aufzulösen.

Die Wasserheilkunde: Kneipptherapie - Mehr als Wassertreten

Lebenselixier Wasser - kalt belebt es, warm entspannt es. Wasser ist nach Kneipp eine der fünf Säulen der Gesundheit. Wie modern das alte Kneippsche Naturheilverfahren ist, erfährt man jetzt wieder in Kurkliniken und Wellnesshotels. Dort boomen die Therapien mit Wasser, Kräutern, Bewegung, gesunder Ernährung und Entspannungsübungen. Die Therapien des schwäbischen Pfarrers aus Bad Wörishofen sind aber auch zu Hause möglich.

Der Pionier der Wassertherapie startete mit einem Selbstversuch. Er kurierte seine damals als unheilbar geltende Tuberkulose durch kurze Bäder in der kalten Donau. Danach wusste er, "dass Gott uns die halbe Apotheke im Wasser und die andere Hälfte in den Kräutern bestimmt hat". Sein ganzheitliches Heilkonzept war eine Revolution.

Wasser bewirkt einen positiven Heilreiz bei der Behandlung und Vorbeugung von Hauterkrankungen. Die Hydrotherapie (Wasserheilkunde) beinhaltet Bäder, Waschungen, Wickel, Auflagen, Packungen, Dämpfe, Wasser- und Tautreten. Kneipp heilte vor allem mit kalten Güssen. Kalte Güsse kräftigen die Haut, das Bindegewebe, fördern die Durchblutung und stärken das Immunsystem im Kampf gegen Pilze, Bakterien und Viren. Sie hellen sogar die Stimmung auf. Gegen körperlichen sowie psychischen Stress härten die Anwendungen ebenso ab, denn sie wirken harmonisierend auf das Nerven- und Hormonsystem. Bei Kneipp wird übrigens gegossen und nicht geduscht.

Bewegung hält den Stoffwechsel fit
Bewegung erhöht die Lebenslust, stärkt Herz und Kreislauf, fördert die Durchblutung der Haut und hält gesund. Kneipp hatte aber eher Spaziergänge als Marathonläufe oder andere sportliche Höchstleistungen im Sinn. Um Schäden vorzubeugen, sollte man sich lieber "wenig und oft als viel und selten" bewegen. Ausdauersportarten wie Walken, Radeln und Schwimmen überlasten weder die Gelenke, Herz und Kreislauf noch die Wirbelsäule. Vor allem Gehen und zügiges Laufen sind neben kalorienarmer Kost die wichtigsten Schlankmacher und lösen selbst bei intensiverem Training keine Heißhunger-Attacken aus.

Die Ernährung - vor allem einfach und naturbelassen
Kneipp erkannte, dass viele Erkrankungen (auch Hautkrankheiten) von falscher Ernährung herrühren und riet deshalb zu einer einfachen, weitgehend naturbelassenen und schonend zubereiteten Kost. Er empfahl Brot aus vollem Korn, vor allem aus Dinkel, viel Pflanzliches, möglichst wenig Fleisch, Salz und Süßes. Kneipp war seiner Zeit weit voraus, aber er war nicht radikal und gönnte sich auch mal eine Zigarre.

Leben im Gleichgewicht
Überlastung und Stress führen auf Dauer zu Stoffwechsel- und Immunschwäche, Erschöpfungszuständen und depressiven Verstimmungen, die sich organisch niederschlagen können. Den Körper kann man nicht heilen, solange die Seele nicht in Ordnung ist. "Es muss das Gleichgewicht hergestellt werden zwischen der Lebensweise und dem Verbrauch an Nervenkraft", forderte Kneipp. Wer sich also regelmäßig Zeit nimmt um abzuschalten, tankt damit Energie für Körper und Seele.

In diesem Ratgeber erhalten Sie Ernährungshinweise und Empfehlungen, wie Sie Erkrankungen der Haut mit Hilfe der Homöopathie, Urtinkturen, Pflanzenheilkunde, Akupressur, Wasserheilkunde und den Schüsslersalzen behandeln und vermeiden können. Vorgestellt werden alte Rezepte für äußerliche Anwendungen, die bewährtesten Schüsslersalze und homöopathischen Heilmittel mit der entsprechenden Potenz und Dosierung, Heilpflanzen, Teerezepte, Extrakte, Rezepte für Tinkturen und Kräuterweine zum Selbermachen, Akupressurpunkte und Wasseranwendungen. Die Naturheilkunde wirkt ganzheitlich. Sie behandelt nicht nur einzelne Symptome, sondern hat den gesamten Mensch im Blick, also Körper, Seele und Geist. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg, Lebensfreude und vor allem Gesundheit.

Robert Kopf
www.heilpraktiker-robert-kopf.de

Informatives zum Hautkrebs

Viele Menschen erkranken jedes Jahr an Hautkrebs. Die Hauptursache ist zuviel Sonne. UV-Strahlen sind der größte Feind der Haut. Unsere Haut registriert jeden Sonnenstrahl und vergißt ihn nie. Besonders gefährdet sind die "Sonnenterrassen" des Menschen: Nacken, Gesicht, Glatze, Ohren und Hände. Andere Ursachen für Hautkrebs, wie z. B. chemische Belastungen, spielen dagegen eine untergeordnete Rolle.

Die Hautkrebsarten

Basalzellkarzinom: Das Basalzellkarzinom ist eine häufige Hautkrebsart. Es streut nicht, kann aber sehr zerstörerisch wachsen. Oft tritt das Geschwür im Nasen-Augenwinkel auf und sieht zuerst wie ein Mitesser aus. Später geht es auf und nässt. Dieses Karzinom ist gut zu erkennen, muß aber gründlich entfernt werden, da es oft wiederkommt. Dieser Krebs entsteht durch eine Sonnenüberdosis.

Stachelkrebs: Intensive UV-Strahlen über lange Zeit verursachen den Stachelkrebs - eine typische Bauarbeiterkrankheit. Vorstufe ist eine trockene Hautstelle auf dem Handrücken oder im Gesicht, die sich wie Schmirgelpapier anfühlt. Dann bildet sich ein Horn, das explosionsartig wächst. Der Stachelkrebs ist bei rechtzeitiger Entfernung gut heilbar. Das Haupterkrankungsalter liegt zwischen 50 und 70 Jahren.

Schwarzes Melanom: Viele Patienten sterben am Schwarzen Hautkrebs, denn er streut Metastasen (Tochtergeschwülste). Ursache für die vielen Neuerkrankungen ist auch eine übermäßige Sonnenbelastung in der Kindheit. Besonders gefährdet sind Menschen mit vielen Muttermalen oder Pigmentflecken. Sie haben ein vielfach erhöhtes Risiko. Eine sichere Diagnose kann nur der Hautarzt stellen, denn dieser Krebs lässt sich schwer von normalen Muttermalen unterscheiden.

Schwarzen Hautkrebs erkennt man nach der A-B-C-D-Regel
A) Asymmetrie: Hat das Mal eine unregelmäßige Form?
B) Begrenzung: Ist es an den Rändern zackig oder uneben?
C) Coloration: Ist die Farbe nicht gleich?
D) Durchmesser: Ist es größer als zwei Millimeter?

Schützen Sie sich

Wir brauchen Sonne, müssen sie aber so nutzen, wie es für uns Europäer angemessen ist. Maximal 40 Sonnenbäder im Jahr, nie länger als 20 Minuten "brutzeln" und mindestens Sonnenschutzfaktor 20 auftragen. Zwischen 11 und 15 Uhr sollte das Sonnenbaden ganz tabu sein. Vor allem auf die Kinder aufpassen: Wer bis zu seinem 20. Lebensjahr häufige Sonnenbrände hatte, trägt ein doppelt hohes Risiko für den Schwarzen Hautkrebs.

Die bronzene Schönheit von heute ist die Dörrpflaume von morgen. Deshalb die Sonne meiden und nicht rauchen, denn das bremst die Durchblutung und zerstört die Kollagenfasern des Bindegewebes. Die Haut wird faltig und grau. Solarien sind schlimmer als natürliche Strahlen. Auf der Sonnenbank sind die Strahlen intensiver als mittags am Äquator! Sie dringen tiefer ein als die natürliche Sonne, zerstören das Bindegewebe der Haut und sorgen für Falten. Jugendliche unter 18 Jahren sollten überhaupt nicht ins Solarium gehen.

Sehen Sie sich einmal im Monat Ihre Leberflecke an. Bei jedem Muttermal, das Ihnen komisch vorkommt, sofort zum Hautarzt. Lieber einmal zuoft, als einmal zuwenig! Auch die Ernährung spiegelt sich auf dem Teint. Meiden Sie fettes Essen und zuviel Alkohol. Hingegen lassen Vitamin C (in Obst und Gemüse) und reichlich Mineralwasser ohne Kohlensäure unsere Haut jünger erscheinen.

Stoffwechselblockaden bei der Behandlung und Vorbeugung von Hautkrankheiten

Zur Behandlung und Vorbeugung von Erkrankungen der Haut ist ein intakter Stoffwechsel sehr wichtig. Es gibt aber mehrere Stoffwechselblockaden:

1) Der Säure-Basen-Haushalt
Unnatürliche Ernährungsgewohnheiten führen dazu, dass der Basenanteil in unserem Körper ständig zu gering ist. Ein Zuviel an Zucker, Weißmehlprodukten, Fleisch und Wurst übersäuert den Körper. Um die Säuren zu neutralisieren, werden kostbare Basen (vor allem Kalzium) verbraucht. Eine Übersäuerung des Körpers ist die Grundlage von vielen Beschwerden und Krankheiten. Was nicht neutralisiert wird, landet als "Sondermüll" im Bindegewebe und führt zu dessen Übersäuerung. Dadurch verlangsamen sich die Stoffwechselprozesse. Wir haben eine unreine Haut, erkranken häufig und nehmen zu, auch wenn wir kalorienbewusst essen und uns viel bewegen.

2) Das Bindegewebe
Das Bindegewebe ist mehr als nur ein Bindeglied und Lückenfüller zwischen den Organen. Es dient als Nährstoffspeicher und Zwischenlager für Stoffwechselprodukte. Im Bindegewebe entsorgen die Zellen ihre "Schlacken". Damit die Giftstoffe und Säuren den Körper verlassen können, müssen genügend Mineralsalze vorhanden sein. Bei einem Mangel verbleiben Säuren und Stoffwechselrückstände im Bindegewebe und binden Wasser. Es kommt zu Wassereinlagerungen (Ödeme) im Gewebe, Akne und Hautkrankheiten.

3) Die Verdauung
Umweltbelastungen, zu üppige Ernährung, Genussgifte und Medikamente belasten die Leber, unser zentrales Stoffwechselorgan. Magen, Bauchspeicheldrüse und Darm leiden mit. Viele Stoffwechselvorgänge geraten ins Stocken. Es kommt zu Hautkrankheiten, chronischen Erkrankungen, Arterienverkalkung, Verstopfung (Obstipation), Blähungen und Magenproblemen.

4) Unser Wasserhaushalt
Jeden Tag schwemmt der Organismus Säuren und Schlacken, welche durch die Nieren herausgefiltert wurden, als Harn aus dem Körper. Ein Teil davon landet aber auch im Bindegewebe, weil für den Abtransport Mineralsalze wegen einer Übersäuerung des Körpers fehlen. Erkrankungen der Haut sind die Folge.

5) Die Eiweißverdauung
Eiweiß ist wichtig für die Bildung von Enzymen, Hormonen, Muskeln und Bindegewebe. Bei der Spaltung von Eiweiß entsteht jedoch Ammoniak, ein starkes Zellgift. Die Leber wandelt Ammoniak in ungiftigen Harnstoff um, der mit dem Urin ausgeschieden wird. Eine hohe Zufuhr von Eiweiß bedeutet deshalb eine starke Entgiftungsarbeit für die Leber und unsere beiden Nieren, was wiederum zu Erkrankungen der Haut führt.

6) Die Fettverdauung
Wir brauchen Fette, denn sie liefern essenzielle Fettsäuren. Fett ist aber auch der beste Energiespeicher für Notzeiten. Der Körper bunkert es besonders gern an den Oberschenkeln und Hüften, an Bauch und Po. Im Fettgewebe lagert er aber auch Giftstoffe ab, die später freigesetzt werden. Mögliche Anzeichen hierfür sind Hautkrankheiten, depressive Verstimmungen und Kopfschmerzen.

7) Die Kohlenhydratverdauung
Kohlenhydrate sind Energie pur. Im Überfluss sind sie aber auch für unser Übergewicht verantwortlich. Was nicht verbrannt werden kann, wird in Fett umgewandelt und gespeichert. Besonders Süßigkeiten und Weißmehlprodukte haben es in sich. Sie lassen den Blutzuckerspiegel rasant in die Höhe steigen. Das führt zu einer starken Insulinausschüttung. Insulin normalisiert den Blutzucker, unterbricht aber gleichzeitig die Fettverbrennung, schleust Fette aus der Mahlzeit in die Körperspeicher, hält Wasser im Körper zurück und verursacht schnell neuen Hunger.

Wie Sie die genannten Stoffwechselblockaden überwinden können, lesen Sie in den folgenden Kapiteln.

Gesunde Leber – gesunde Haut

Das wichtigste Stoffwechselorgan zur Behandlung von Hautkrankheiten ist neben den beiden Nieren unsere Leber. Unser moderner und meist ungesunder Lebensstil gefährdet die Gesundheit der Leber, was wiederum zu Erkrankungen der Haut führen kann. Sie erfüllt zentrale Aufgaben bei der Aufnahme und Verwertung von Nahrungsbestandteilen, sorgt für die Bereitstellung lebenswichtiger Eiweißstoffe und greift regulierend in das Hormon- und Immunsystem ein. Die Leber filtert Giftstoffe aus dem Blut und sorgt für deren Abbau. Erkrankungen der Leber (Hepatopathien) nehmen immer mehr zu.

Pro Minute durchströmen unsere "Entgiftungsstation" ca. 1,5 Liter Blut. Dieses wird fortwährend von Giftstoffen, abgestorbenen Zellen und Fett gereinigt, bevor es seinen Weg weiter in Richtung Herz fortsetzt. Außerdem bildet die Leber Gallenflüssigkeit, die als Verdauungssaft im Darm zur Verwendung kommt. Sie produziert auch eine Vielzahl von wichtigen Eiweißen, die wir u. a. für gesunde Gelenke, die Blutgerinnung und die Abwehrkraft benötigen. Unsere Leber ist geduldig und gefährdet. Ein moderner Lebensstil mit fettreichem Fast Food, Alkohol und Stress bekommt ihr nicht.

Eine Fettleber entsteht, wenn der Leber mehr Schadstoffe (z.B. Alkohol, Umweltgifte) zugeführt werden, als sie verarbeiten kann. Das Fett wird dann in der Leber gespeichert, sie vergrößert sich. Die Symptome einer beginnenden Lebererkrankung sind Erkrankungen der Haut, Müdigkeit, Schwäche, ein Druckgefühl im rechten Oberbauch und Übelkeit.

Bei einer Leberentzündung (Hepatitis) kommt es zunächst zu grippeähnlichen Symptomen (Fieber, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen), Verdauungsstörungen und Schmerzen unter dem rechten Rippenbogen. Später kommen Gelbsucht, dunkler Urin, lehmfarbener und blasser Stuhl hinzu. Eine Hepatitis kann sehr leicht chronisch werden.

Zu einer Leberzirrhose (Leberverhärtung) kommt es, wenn Lebergewebe in Bindegewebe umgebaut wird. Dabei treten zusätzliche Beschwerden auf wie Blutarmut (Anämie), Hormonstörungen, Blutungen der Speiseröhre, Bauchwassersucht (Ascites) und Hämorrhoiden. Oft kommen schmerzende Gelenke und Juckreiz dazu. Im späten Stadium kann die Leber ihre Funktion vollständig verlieren.

Die Ursachen von Lebererkrankungen sind Gallensteine, Störungen der Darmflora, Übergewicht, Umweltgifte, chronische Verstopfung, Alkohol- Drogen- und Medikamentenmissbrauch, Fehlernährung, Infektionen (Viren, Bakterien, Parasiten), Stoffwechselerkrankungen (Diabetes, Adipositas) und eine Übersäuerung des Körpers.

Der Gesichtsausdruck des lebergeschädigten Menschen neigt zur Freudlosigkeit. Der Blick ist traurig, müde und leer. Der Patient ist arbeitsunlustig, unzufrieden, oft launisch und schnell verärgert. Die Haut hat einen fahl-gelblichen oder grauen Grundton. Sie juckt, ist runzelig und hat tiefe Falten. Die Augenbindehaut ist häufig schleimig verklebt. Auf der Zunge finden wir einen gelblichen, grünlichen oder schmutzig-braunen Belag. Auf dem Harn ist oft ein grünlicher Schaum zu sehen. Menschen, bei denen die Leber nicht mehr in Ordnung ist, erwachen oft morgens zwischen 1 Uhr und 3 Uhr.

Deftiges Essen leichter verdaut

Klar, die Leber verzeiht mal eine Currywurst. Sie brauchen auch nicht den Rest Ihres Lebens nur Salat zu knabbern. Aber insgesamt sollte die Ernährung ausgewogen sein, viel Gemüse enthalten und vor allem wenig Fett. Eine ständige Überlastung der Leber, die zusammen mit der Gallenblase für die Fettverdauung zuständig ist, schadet ihr genauso wie Übergewicht und kann zu Hautkrankheiten führen.

Nach einer fettreichen Mahlzeit plagen uns manchmal Völlegefühl oder Blähungen. Dann schaffen pflanzliche Helfer Erleichterung. Die Artischocke regt den Gallefluss an und unterstützt auf diese Weise die Fettverdauung. Dadurch liegt auch üppiges Essen nicht wie ein Stein im Magen. Eine Kur mit einem Artischockenextrakt hat auch einen positiven Einfluss auf die Blutfettwerte (Cholesterin).
Ein Tee mit Löwenzahnblättern tut der Galle gut, fördert den Gallefluss und macht fettes Essen bekömmlicher.

Wer lange und gründlich kaut, kann der Leber ebenfalls Gutes tun. Denn das, was im Mund bereits fein zerkleinert ist, wird durch Enzyme im Speichel leichter vorverdaut. Dadurch hat die Leber weniger Arbeit zu leisten. Gewürze erhöhen die Speichel- und Magensäureproduktion. Dadurch wird die Verdauung noch besser unterstützt.

Viel trinken ist ein prima Mittel, um die Leber zu entgiften. Aber wichtig ist, was und wann wir die Flüssigkeit zu uns nehmen. Wenn wir nämlich reichlich zu den Mahlzeiten trinken, wird der Verdauungssaft im Magen verdünnt und damit die Aufspaltung der Nahrung erschwert und vermindert. Deshalb ist es besser, Wasser oder verdünnte Säfte eine halbe Stunde vor oder eine Stunde nach einer Mahlzeit zu trinken.

Wer sich nach dem Essen zu einem Spaziergang aufmacht, kurbelt nicht nur den Stoffwechsel an, sondern fördert auch den Energieumsatz der Muskeln und Gelenke. Das ist wichtig, denn ein Überschuss an Energie wird in den Fettdepots der Leber eingelagert und belastet sie. Ein halbstündiger strammer Spaziergang dreimal die Woche beugt Leberproblemen vor.

Nudeln belasten die Leber nicht, ebenso wenig wie Kartoffeln und Reis. Wird bei der Zubereitung etwas weniger Fett verwendet, muss die Leber weniger Gallensaft zur Aufspaltung produzieren.

Olivenöl ist die gesunde Alternative zu tierischem Fett und schützt die Leber vor krankhaften Veränderungen. Durch seinen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren sorgt es für eine gesunde Haut, beugt einer Arterienverkalkung vor und hilft dabei, erhöhte Cholesterinwerte zu senken.

Bitterstoffe
Sie stecken in vielen aromatischen Lebensmitteln wie Chicoree, Rucola, Artischocken, Rosenkohl oder auch Grapefruit. Bitterstoffe regen die Produktion von Gallenflüssigkeit in der Leber an und unterstützen so die Fettverdauung.

Wenig Alkohol
Jeder weiß es: Zu viel schadet der Leber. Täglich bis zu 20 Gramm bei Männern und bis zu 10 Gramm bei Frauen sind genug. 20 Gramm Alkohol sind etwa 0,25 Liter Wein oder 0,5 Liter Bier.

Die Leber vor Viren schützen

Selbst wer bewusst lebt, kann eine Lebererkrankung bekommen, denn auch weit verbreitete Hepatitis-Viren können die Leber schädigen. Das Problem: Bis wir deutliche Beschwerden oder gar Schmerzen verspüren, vergeht wertvolle Zeit. Deshalb ist es so wichtig vorzubeugen.

Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO sind 500 Millionen Menschen weltweit mit Hepatitis B oder C infiziert. Meist ohne es zu wissen, denn die Symptome wie Müdigkeit sind eher unspezifisch. Beide Virenarten können zu einer chronischen Entzündung der Leber führen, die letztlich Leberkrebs auslösen kann. Die Viren werden durch Blut oder Körperflüssigkeiten übertragen. Schutz beim Sex ist daher ebenso wichtig wie Achtsamkeit in Hygienefragen. Ob Sie sich Ohrlöcher stechen lassen oder Erste Hilfe leisten: Achten Sie darauf, dass Schutzhandschuhe getragen werden. Scharfkantige Hygienegegenstände wie etwa Rasierer immer nur allein benutzen, auch innerhalb der Familie. Gegen Hepatitis B kann man sich impfen lassen. Gegen Hepatitis C gibt es keine Impfung.
Die Leber ist ungeheuer regenerationsfähig. Allerdings nur, wenn die Schäden noch nicht zu lange vorliegen. Daher ist Früherkennung lebenswichtig. Bitten Sie Ihren Arzt, die Leberwerte zu überprüfen.

Wissenswertes über unseren Stoffwechsel

Die Stoffwechselaktivität entscheidet über unsere Gesundheit und unsere Figur. Sie bestimmt, ob wir schlank und gesund bleiben, obwohl wir nach Lust und Laune essen und trinken, oder ob wir zu Pummeln werden, selbst wenn wir nur ans Essen denken. Als Stoffwechsel (Metabolismus) bezeichnet man alle lebenswichtigen Vorgänge innerhalb der Körperzellen. Durch den Stoffwechsel wird die Nahrung, welche aus Essen und Trinken besteht, in Stoffe umgewandelt, die der Körper zum Leben braucht. Wesentlich für den Stoffwechsel sind Enzyme, die chemische Reaktionen unterstützen (katalysieren). Gesteuert wird der Metabolismus durch das Hormon- und Nervensystem. Das wichtigste Stoffwechselorgan zur Behandlung und Vorbeugung von Hautkrankheiten ist neben unseren Nieren die Leber.

Im Magen und im Darm werden die zugeführten Nährstoffe (Kohlenhydrate, Fette, Eiweiße), Vitamine, Mineralien und Spurenelemente in ihre Bestandteile zerlegt. Kohlenhydrate werden zu Einfachzuckern, Eiweiße zu Aminosäuren, Fette zu Fettsäuren und Glyceriden abgebaut und über das Blut den Zellen zugeführt. Mit Hilfe dieser Energielieferanten findet hier dann die "Verstoffwechselung" statt.

Wenn irgendwo im Stoffwechsel eine Störung auftritt, kommt es zu einer Übersäuerung des Körpers, Erkrankungen der Haut, Gesundheitsstörungen, Immunschwäche und einer Stoffwechselkrankheit (Diabetes, Rheuma und Gicht, Adipositas). Man spricht von einer Stoffwechselstörung, wenn die Verwertung einzelner Nährstoffe nicht richtig funktioniert und die Substanzen nicht dort ankommen, wo sie benötigt werden.

Die häufigste Stoffwechselkrankheit ist die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus, eine Erkrankung des Kohlenhydratstoffwechsels und häufige Ursache von Hautkrankheiten), gefolgt von Gicht und Fettsucht (Adipositas). Auch der Mineralstoffwechsel kann gestört sein. Skorbut, eine Vitamin C-Mangelkrankheit, ist so gut wie ausgestorben. Bei der Rachitis (englische Krankheit) ist ein Mangel an Vitamin D die Ursache. Als Rachitis bezeichnet man eine Störung des Knochenstoffwechsels im Kindesalter. Sie führt zu einer Demineralisation der Knochen. Das entsprechende Krankheitsbild bei Erwachsenen ist die Osteomalazie (Knochenerweichung).

Allgemeine Symptome einer Stoffwechselerkrankung sind Hauterkrankungen, Kreislaufprobleme, Abwehrschwäche, leichte Krankheitsanfälligkeit, eine langsame Wundheilung, Durchblutungsstörungen, rasche Ermüdbarkeit, depressive Verstimmungszustände, ein unangenehmer Körpergeruch, dauerndes Frösteln und Frieren, innere Unruhe, Konzentrationsschwäche und ein schlechtes Allgemeinbefinden.

Die Nahrung hat sechs wichtige Bestandteile: Kohlenhydrate, Fett, Eiweiß, Wasser, Mineralsalze und Vitamine.

1) Kohlenhydrate
Dabei handelt es sich um Zucker und Stärke. Der Mund- und Bauchspeichel sowie der Darmsaft wandeln die Kohlenhydrate in Traubenzucker um. Dieser gelangt ins Blut und wird zu den Muskeln transportiert. Für diese wiederum ist der Traubenzucker sozusagen der Brennstoff. Der nicht benötigte Traubenzucker wird in der Leber gespeichert.

2) Der Eiweißstoffwechsel
Er findet im Magen und Darm statt. Durch die verschiedenen Säfte, Sekrete und Enzyme wird das Eiweiß in seine Bestandteile (Kohlenstoff, Wasserstoff, Sauerstoff, Stickstoff, Schwefel, Phosphor) zerlegt. Diese sind notwendig, damit der Körper neues Gewebe bilden kann.

3) Der Fettstoffwechsel
Das Fett wird im Darm in seine Bestandteile aufgespalten. Die Hauptarbeit leistet dabei die aus der Leber stammende Gallenflüssigkeit. Fett ist von großer Bedeutung für den Wärmehaushalt unseres Körpers.

Wasser dient als Transportmittel. Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sind zuständig für den Aufbau der Zellen, stärken unseren Körper und helfen, daß wir uns wohlfühlen.

Ausführliche Informationen über Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente finden Sie in meinem eBook:
Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente - Die Grundlagen des Immunsystems und unserer Gesundheit ISBN 978-3-95500-845-1

Wieviel Kalorien jeder braucht, hängt davon ab, was man tut. Man unterscheidet deshalb zwischen Grundumsatz und Arbeitsumsatz. Der Grundumsatz ist das, was wir an Kalorien bräuchten, wenn wir 24 Stunden nur im Bett liegen würden. In der Regel sind das ca. 1400-1500 Kalorien pro Tag. Der Arbeitsumsatz ist das, was wir verbrennen, wenn wir nicht ruhen. Da sich viele eher wenig bewegen, ist der nicht wirklich hoch. Experten gehen von etwa 500 Kalorien aus. Macht also einen Gesamtbedarf von etwa 2000 Kalorien pro Tag. Das ist natürlich nur eine grobe Richtlinie. Schließlich hängt der exakte Bedarf auch von den Muskeln ab. Je mehr wir haben, desto höher ist der Grundumsatz. Und je mehr wir sie bewegen, desto höher wird der Arbeitsumsatz.

Neuer Schwung für den Stoffwechsel

Wenn Leber, Galle oder Darm nicht optimal arbeiten, gerät der Stoffwechsel aus dem Takt - unter anderem nimmt man zu, hat Hautprobleme und der Blutdruck steigt. Doch Fettverbrennung und Verdauung lassen sich wieder ankurbeln. Um die Funktionen der Stoffwechselorgane wie Leber, Galle, Niere und Darm zu stimulieren, ist vor allem eine langfristig gesunde Ernährung wichtig. Zusätzlich unterstützen homöopathische Arzneimittel die Funktionen der Stoffwechselorgane und helfen, gegen die Beschwerden anzugehen.

Das unterstützt die Verdauung

Stress, einseitige Ernährung und Bewegungsmangel sind die häufigsten Gründe für eine träge Verdauung. Die wichtigste Maßnahme, um die Verdauung wieder in Schwung zu bringen: Mindestens zwei Liter Wasser täglich trinken. Die Flüssigkeit hilft, Schlacken abzubauen und regt den Stoffwechsel an. Außerdem sollte man seinen Speiseplan auf eine ballaststoffreiche Ernährung umstellen, etwa mit Vollkornprodukten aus Dinkel. Ballaststoffe speichern Flüssigkeit lange im Körper - so bleibt die Verdauung fit.

Trinken Sie täglich vor dem Frühstück 1 Glas Sauerkrautsaft.

Ein bewährtes Mittel bei Darmträgheit ist das homöopathische Mittel Lycopodium D12. Es regt den Leberstoffwechsel an und sorgt so dafür, dass man besser entschlackt. Täglich 2mal 10 Globuli im Mund zergehen lassen.

Graphites D12 hilft weiter, wenn Sie neben Verstopfung auch Hautprobleme haben, sich lustlos und ohne Tatendrang fühlen. Täglich 2mal 10 Globuli im Mund zergehen lassen.

Bei Bauchschmerzen wirken Kümmel- oder Kamillenöl krampflösend - den Bauch mit einigen Tropfen im Uhrzeigersinn einreiben.

Zur Anregung der Fettverbrennung

Disziplin ist die halbe Miete für eine Ernährungsumstellung. Man sollte auf seinen Biorhythmus achten. Es ist bekannt, dass der Organismus tagsüber darauf gepolt ist, Flüssigkeit auszuscheiden, nachts läuft dagegen der Fettstoffwechsel auf Hochtouren. Unterstützen lässt sich die Fettverbrennung unseres Körpers, indem man abends nichts Schweres mehr isst. Auf Rohkost und Salat sollten Sie beim Abendessen verzichten, weil diese den Verdauungstrakt zu sehr belasten.

Zusätzlich können Sie das homöopathische Mittel Natrium choleinicum D4 einnehmen. Die aus Rindergalle gewonnene Arznei reguliert den Fettstoffwechsel und wirkt anregend auf den Gallefluss. Bewährt ist das Mittel besonders dann, wenn Sie einen trägen Stoffwechsel haben, sich oft schlapp und schläfrig fühlen, mit Verstopfung, Blähungen oder erhöhten Cholesterinwerten zu tun haben. Die Dosierung: 3mal täglich 10 Globuli im Mund zergehen lassen.

Tipps

Bei Kroketten, Pommes oder Kartoffel-Gratin sollte der innere Fett-Alarm schrillen. Reis und Salzkartoffeln sind leichter und gesünder.

Mit wenig Fett braten: 1 Esslöffel Öl in der Pfanne genügt meist, um Fleisch oder Gemüse zu braten.

Bei vielen Gerichten kann man Gemüse mitgaren und anschließend pürieren. So erhält man einen gesunden leckeren Soßen-Ersatz.

Obstmus aufs Brot: Statt Butter oder Nussnougat-Creme frisches reifes Obst pürieren (ohne zusätzlichen Zucker!) und aufs Brötchen streichen.

Stoppt den Heißhunger

Wenn die Gedanken nur noch um Erdnussflips oder Schokotrüffel kreisen und Sie dafür Küche und Vorratsschrank auf den Kopf stellen, dann stecken Sie mittendrin in einem Heißhungeranfall.

Diese Krise kennt jeder: Hat man länger nichts gegessen, kommt das schier unbändige Verlangen nach Kalorienhaltigem, man fühlt sich geschwächt und zittrig, sogar Schwindel oder Schweißausbrüche können auftreten. Schuld an dieser heftigen körperlichen Reaktion ist ein zu rasch oder zu tief absinkender Blutzuckerspiegel. Um ihn wieder anzuheben, verlangt der Körper nach möglichst vielen Kalorien in möglichst kurzer Zeit. Diese körpereigene Blutzucker-Regulation kann man aber gut trainieren, indem man auf Süßes weitgehend verzichtet, viel Gemüse und Vollkornprodukte isst und den Abstand zwischen den Mahlzeiten erhöht.

Unterstützend hilft auch die Homöopathie

Nehmen Sie Lycopodium D12, wenn die Naschlust Sie überfällt. 5 Globuli im Mund zergehen lassen.

Nux vomica D12 ist das passende Mittel, wenn man von der Salami bis zum Erdbeertörtchen querbeet alles essen möchte, was einem in die Finger kommt. 5 Globuli im Mund zergehen lassen.

Hauptsache viel und Hauptsache deftig ist Ihr Ess-Verlangen? Dann ist die Arznei Stibium sulfuratum nigrum D12 richtig. 5 Globuli im Mund zergehen lassen.

Es gibt ein paar Tricks, wie Sie die Esslust stoppen und den Körper auf eine geringere Energiezufuhr polen können:

1) Jede Stunde ein Glas Wasser trinken, am besten mit einem Spritzer Zitronensaft. So bleibt der Magen gefüllt, der Heißhunger hat schlechte Chancen.

2) Essen Sie rund eine Stunde vor den Mahlzeiten etwas Obst. Birne, Banane oder Kiwi dämpfen den Hunger und regen die Verdauung an.

3) Knabbern Sie Knäckebrot. Es enthält viele Ballaststoffe, die satt machen und günstig auf den Blutzucker wirken.

4) Meiden Sie Süßsaures und Salziges wie Mixed Pickles oder Erdnüsse, denn das wirkt appetitanregend.

5) Pellkartoffeln essen: Gekochte und abgekühlte Kartoffeln enthalten Stärke, die vom Körper nur schwer gespalten werden kann. Weil diese Stärke langsamer ins Blut gelangt, wird weniger Insulin ausgeschüttet und Naschattacken bleiben aus.

Ernährungsempfehlungen zur Behandlung und Vorbeugung von Hautkrankheiten

Ernährung ist die Quelle unserer Gesundheit, aber auch häufig die Ursache unserer Krankheiten. Die richtige Ernährung ist ein entscheidender Faktor bei der Behandlung und Vorbeugung von Erkrankungen der Haut, für eine gute Lebensqualität sowie für unsere Gesundheit und Abwehrkraft. Mit einer ausgewogenen und abwechslungsreichen Ernährung führen Sie Ihrem Körper die notwendigen Nährstoffe zur Stärkung des Hormonsystems, der Nervenkraft sowie der Haut und Organe zu. Zugleich unterstützen Sie Ihr Immunsystem, Ihren Stoffwechsel und sorgen für einen ausgeglichenen Säurebasenhaushalt - der Grundlage unserer Gesundheit. Eine gesunde Ernährung trägt auch dazu bei, Giftstoffe aus dem Körper auszuleiten und Heilblockaden aufzulösen.

Die Aufnahme von „Radikalenfängern“ mit der Nahrung, besonders Vitamin C, ungesättigte Fettsäuren und die Spurenelemente Selen und Zink, kann für ein wirksames Gegengewicht zu den "Freien Radikalen" sorgen. Eine ausgewogene Kost mit viel frischem Obst und Gemüse der Saison und wenig Fertigprodukten kommt Ihrer Gesundheit zugute. Essen Sie vormittags Obst. Die Fruchtsäuren und Vitamine stärken den Stoffwechsel, die Haut und das Bindegewebe.

Die Nahrung führt dem Körper Basen und Säuren zu. Ist die Ernährung säurelastig - und das ist sie bei unserer gegenwärtigen Ernährungsweise fast immer - dann erhält der Körper zu viele Säuren. Auch die allgegenwärtige Acetylsalicylsäure (Aspirin) wirkt negativ auf unser Säurekonto.

Die Ursache einer Übersäuerung ist, dass zuviel säurebildende Lebensmittel verzehrt werden, nämlich solche, die viel Eiweiß und Fett enthalten. Eiweiß enthält Schwefel und Phosphor, die zu Schwefelsäure und Phosphorsäure abgebaut werden. Durch den Fettabbau entstehen sogenannte "Ketosäuren", welche ebenfalls zu einer Übersäuerung des Körpers sowie zu Erkrankungen der Haut führen können. Diese entstehen auch dann, wenn zuwenig frisches Obst, Gemüse und Salat gegessen werden. Das eigentliche Problem ist also die Balance zwischen den Säuren und Basen.

Oft wird angenommen, dass sauer schmeckende Lebensmittel auch säurebildend sind. Dem ist keineswegs so. Sauer schmeckende Früchte wie z. B. Zitrusfrüchte enthalten reichlich basische Mineralstoffe, welche die Säuren im Körper neutralisieren.

Wir sollten mehr "Lebensmittel" essen – das sind Stoffe, die leben! Viele unserer Nahrungsmittel sind aber tot und machen nur satt (Dosen, Fertiggerichte usw.). Lebensmittel haben eine hohe Vitalität, viele für den Körper wichtige Informationen und sind meist basenbildend, dass heißt mineral- und vitaminreich. Die Mineralien und Vitamine sind organisch gebunden und werden deshalb wesentlich besser aufgenommen als anorganische, die wir in konservierter, gekochter und zerstörter Nahrung finden. Unsere Ernährung sollte deshalb so naturbelassen wie möglich sein.

Der gesunde Organismus befindet sich in einem Gleichgewicht von Säuren und Basen, wobei unser Blut und Gewebe basisch ist. Bei der Behandlung und Vorbeugung von Hautkrankheiten sowie bei länger andauernden und immer wiederkehrenden Beschwerden sollte man stets an eine Übersäuerung des Organismus denken. Deshalb ist neben einer Behandlung der Ursache einer Erkrankung auch eine Ernährungsumstellung notwendig. 80% auf dem Teller sollte basisch, also bunt (Gemüse, Salate) und Fleisch nur die Beilage sein. Meiden Sie säurebildende Lebensmittel.

Mehrtägiges Fasten mit Kräutertees, Mineralwasser ohne Kohlensäure und verdünnten Gemüsesäften kürzt die Behandlungsdauer einer Hauterkrankung erheblich ab. Siehe hierzu im Kapitel "Heilfasten hilft bei der Änderung Ihrer Ernährungsgewohnheiten". Anschließend basische Kost:

1) Meiden Sie Fleisch, Wurst, Weißmehlprodukte, Zucker (Süßes macht sauer), auch Süßstoff und Kaffee.

2) Leben Sie einige Zeit zumindest lakto-vegetarisch. Wir verstehen darunter eine fleischfreie Ernährung, die aber Milch- und Milcherzeugnisse akzeptiert.
Erlaubt sind:
Frisches Obst und Gemüse, das schonend gedämpft werden darf. Kartoffeln sollen als Pellkartoffeln zubereitet werden.
Vollkornprodukte (enthalten wichtige B-Vitamine), Weizenbrot, rohe und gekeimte Getreidekörner, Reis, Teigwaren, Hülsenfrüchte und Sojamehl.
Weiterhin getrocknete Früchte, Rohrzucker, Milchzucker, Joghurt, Kefir, Sahne, Butter, Quark, Frischkäse und kaltgeschlagene Pflanzenöle.

Kupferreiche Lebensmittel unterstützen den Stoffwechsel, steigern die Abwehrkraft und fördern die Bildung von Bindegewebe, starken Muskeln und Blutgefäßen sowie die Aufnahme von Eisen im Körper. Eisen wiederum ist wichtig für einen intakten Stoffwechsel, gesunde Nerven, eine gute Durchblutung des Körpers, ein starkes Hormon- und Immunsystem sowie zur Behandlung und Vorbeugung von Hautkrankheiten. Kupfer ist Bestandteil vieler Enzyme und enthalten in Sonnenblumenkernen, Zuckerschoten, Champignons, Avocados, Linsen, Erbsen, roten Bohnen, Nüssen und frischen Datteln. Der Tagesbedarf liegt bei 2 bis 5 mg.

Zink ist als "Körperpolizei" ebenfalls wichtig für ein starkes Immunsystem, den Stoffwechsel, die Schleimhäute, das Bindegewebe, die Haut, Muskeln, Gelenke und Knochen. Es wirkt entzündungshemmend und aktiviert zusätzlich entzündungshemmende Enzyme. Das ist wichtig zur Behandlung und Vorbeugung von Hautkrankheiten. Reich an Zink sind getrocknete Feigen, Brokkoli, Frühlingszwiebeln, Pinien- und Kürbiskerne, Weizenkleie, Edamer Käse und Haferflocken.

Vermeiden Sie einen Kalium-Mangel. Dieses Mineral kräftigt unser Herz. Kalium regelt auch den Wasserhaushalt innerhalb der Körperzellen. Überschüssiges Wasser wird aus den Zellen zu den Nieren transportiert. Fehlt Kalium (wir benötigen täglich 3 bis 4 Gramm), verbleibt das Wasser in den Zellen und verschlackt. Es kommt zu Erkrankungen der Haut. Die Toplieferanten für Kalium sind Sojabohnen aus biologischem Anbau (150 Gramm decken den Tagesbedarf), Paprika (200 g täglich) und Sauerkraut (400 g täglich). Weitere Kaliumlieferanten sind Spinat, Feldsalat, Petersilie, Frühlingszwiebeln, Tomaten, Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Nüsse und Vollkorngetreide-Produkte.

Ein Mangel an Chrom kann neben einem gestörten Glucose-Stoffwechsel zu Abwehrschwäche, erhöhten Cholesterinwerten und Arteriosklerose (Gefäßverkalkung) führen. Chrom wird daher Diabetikern mit Erfolg verabreicht. Besonders chromhaltig sind Bierhefe, Vollkornbrot, weiße Bohnen, Käse und Weizenkeime. Eine starke Bearbeitung und Raffination der Lebensmittel hat einen erheblichen Chromverlust zur Folge. Weißmehl enthält nur noch 10 % des Chromgehalts vom vollen Korn. Ein erhöhter Verzehr von Zucker und Weißmehlprodukten kann daher zu einem Mangel an Chrom führen. Neben diabetesgefährdeten Menschen sollten auch Schwangere auf eine chromreiche Ernährung achten.

Meiden sollten Sie:

1) Gefäßgifte wie Alkohol und Nikotin. Jeder Alkohol führt zu vermehrter Harnsäurebildung. Harnsäure wiederum fördert eine Übersäuerung des Körpers und Hauterkrankungen. Alkohol behindert die Nieren bei der Harnsäureausscheidung. Verzichten Sie daher weitgehend auf alkoholische Getränke.
Nikotin verengt die Blutgefäße und führt zu Durchblutungsstörungen der Haut.

2) Salz und scharfe Gewürze. Verwenden Sie ausschließlich unsere einheimischen Gewürze.
Weißmehlprodukte und Zucker, auch Süßstoff.
Schweinefleisch (enthält Antibiotika, Hormone, Mastfutter) und Wurst. Wurst enthält Farbstoffe, Fette, Bindemittel usw. Sie brauchen sich nur die aufgedruckten Zutaten anschauen, dann wird Ihnen der Verzicht nicht schwer fallen.

3) Meiden Sie gebratene, gepökelte und geräucherte Speisen.

4) Meiden Sie Speisen, welche Linolsäure oder Gamma-Linolensäure als Vorstufen der Arachnidonsäure enthalten (vor allem Fleisch und Wurstwaren vom Schwein, aber auch von Rindern oder Kälbern). Essen Sie statt dessen Geflügelfleisch.

Empfehlenswert zur Behandlung und Vorbeugung von Hautkrankheiten sind:

Bevorzugen Sie kalorienarme, vitalstoffreiche, basische (basisch ist das Leben, sauer ist der Tod) und frische Lebensmittel. Lebensmittel geben uns Lebenskraft. Nahrungsmittel (Fertig- und Dosengerichte usw.) machen uns nur satt und belasten den Stoffwechsel mit unzähligen chemischen ("naturidentischen") Zusatzstoffen. Das Alles natürlich im Rahmen des gesetzlich Erlaubten.
Kaltgepresste Pflanzenöle
Vollkornprodukte wegen der B-Vitamine (wichtig für den Nervenstoffwechsel), Salate und Gemüse.
Obsttage einlegen
Saftfasten, Rohkostfasten
Wöchentlich 1 Vollreistag (verwenden Sie ungeschälten Reis)
Nach 18 Uhr nichts mehr essen.

Gut sind Milchprodukte wie Sauermilch, Joghurt, Quark, Molke, Käse und frische Sahne. Hier auf einen niedrigen Fettgehalt achten. Fettarme Milchprodukte senken auch den Blutdruck.
Kefir reduziert die Menge der allergieauslösenden Antikörper im Blut und kann daher allergische Erscheinungen der Haut mildern.
Milchprodukte (vor allem fettarme Sauermilchprodukte) sind gute Kalziumlieferanten. Calcium stärkt das Immunsystem, die Zellmembranen der Haut und reduziert bei Allergikern die Histaminfreisetzung (Histamin verursacht die allergischen Beschwerden).

Trinken Sie zur Steigerung Ihrer Abwehrkraft 4 Wochen lang täglich 3 Tassen einer Teemischung aus 50 Prozent Schafgarbenkraut und 50 Prozent Kamille mit 1 Teelöffel gutem Honig.

Täglich 2 Teelöffel reines Kakaopulver auf 1 Tasse heißes Wasser trinken. Der Kakao wirkt wie der Aspirinwirkstoff Acetylsalicylsäure blutverdünnnend. Das ist wichtig für eine gute Durchblutung der Haut.

Empfehlenswerte vitaminhaltige und mineralstoffreiche Lebensmittel: Vollkorn-Dinkelprodukte, Vollreis, Hirse, Mais, Buchweizen, Grünkern, Weizenkeime, Obst, Fruchtsäfte, Trockenobst, Gemüse, Sauerkraut, Pilze, Hülsenfrüchte (Erbsen, Bohnen, Linsen), Sojabohnen, alle Nußarten und Eier.

Das Essen mit anregenden Kräutern würzen: Lorbeer, Thymian und Muskat erhöhen die Körpertemperatur und stärken somit die Abwehrkräfte.

Kalzium
Kalzium ist wichtig für den Säure-Basenhaushalt, die Knochen, das Immunsystem, die Haut und Muskeln. Gespeichert wird es in den Knochen. Kalzium wird aus dem Dünndarm ins Blut aufgenommen. Pro Tag benötigt unser Skelett rund 1 bis 1,2 Gramm des Knochenminerals Kalzium. Das entspricht einem Joghurt, zwei Scheiben Hartkäse oder vier Gläsern Milch. Auch Brokkoli, Grünkohl, Hülsenfruechte, Porree, Fenchel und Vollkornprodukte (am besten aus Dinkel) enthalten viel Kalzium.

Nahrungsmittel mit einem hohen Phosphatgehalt vermindern die Aufnahme von Calcium aus dem Darm. Während Milchprodukte ein günstiges Verhältnis von Calcium und Phosphat aufweisen, enthalten beispielsweise Fleisch- und Wurstwaren viel Phosphat, aber kaum Calcium. Da Phosphat neben Kalzium ein wichtiger Baustein für das Immunsystem und die Haut ist, kommt es bei der Ernährung nicht darauf an, Phosphat generell zu meiden, sondern einen Phosphatüberschuss zu verhindern. Der Verzehr von phosphatreichen Lebensmitteln wie Fleisch- und Wurstwaren, Schmelzkäse und Colagetränken sollte daher eingeschränkt werden.

Organische Säuren wie die Oxalsäure (z. B. in Rhabarber, Spinat und Mangold) binden Kalzium im Darm und können so die Aufnahme von Calcium verringern. Durch Erhitzen der Nahrungsmittel werden solche Säuren jedoch inaktiviert.

Auch mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind wichtig zur Behandlung und Vorbeugung einer Hauterkrankung. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren stärken die Haut, die Blutgefäße, das Immunsystem, mindern die Blutfettwerte, unterstützen den Stoffwechsel, reduzieren das Herzinfarktrisiko und senken den Blutdruck. Ungesättigte Fettsäuren spalten Verdauungsenzyme besser auf, beschleunigen den Transport von Cholesterin und senken das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen. Hauptsächlich stecken sie in pflanzlichen Ölen, z. B. in Olivenöl, Macadamianüssen und Avocados.

Bevorzugen Sie Nahrungsmittel mit rechtsdrehender Milchsäure zum Aufbau einer gesunden Darmflora (enthalten in Bio-Milchprodukten). Eine intakte Darmflora (Darmbakterien) ist wichtig für den Hautstoffwechsel, ein starkes Hormon- und Immunsystem sowie zur Vorbeugung und Behandlung von Hautkrankheiten.

Machen Sie zur Entschlackung Ihres Körpers eine Schrothkur, eine Franz Xaver Mayr-Kur oder eine Fastenkur nach Buchinger (Fachliteratur gibt es im Buchhandel).

Ausschwemmend wirkt ein Frischpress-Saft aus Sellerie (Apium graveolens): Geben Sie 5 Esslöffel auf einen halben Liter natriumarmes Mineralwasser oder Buttermilch. Morgens und mittags einen halben Liter trinken. Sellerie enthält viel Vitamin C zur Stärkung der Abwehrkräfte.

Vermeiden Sie Heißhungerattacken: Trinken Sie jede halbe Stunde 1 Glas Wasser abwechselnd mit einem dicken Saft (Bananen-, Birnen- oder Gemüsesaft) ohne Zucker und Süßstoff. Süßstoff ist Betrug am Körper.

Basen-Smoothie für zwischendurch:
Pürieren Sie Avocados, Kiwis und Beeren oder Gemüse.
Trinken Sie täglich einen halben Liter Rote Beete-Saft oder einen halben Liter Kartoffelpreßsaft.

Geniessen Sie täglich vormittags oder nachmittags als Zwischenmahlzeit einen Natur-Joghurt gemischt mit 1 Esslöffel Sanddornsaft vormittags oder mit 1 Esslöffel Heidelbeersaft am Nachmittag.

Nach der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) wirken stoffwechselanregend, energiespendend, erwärmend, abwehrsteigernd und organfunktionsverbessernd: Geflügel, Lauch, Zwiebel, Knoblauch, Rettichsalat und Meerrettich. Rettich enthält das antibakterielle Senföl und Raphanol, regt den Darm an und verhindert das Wachstum von Fäulnisbakterien (diese schwächen die Darmflora).

Die chinesische Ernährungslehre empfiehlt bei niedrigem Blutdruck drei warme Mahlzeiten am Tag, zu denen wärmender Ingwertee (1/3 Teelöffel Ingwerpulver pro Tasse) getrunken wird. Niedriger Blutdruck ist oft die Folge einer Schilddrüsenunterfunktion, die wiederum eine Übersäuerung des Körpers, Hauterkrankungen, Gewichtszunahme sowie Immun- und Stoffwechselschwäche begünstigt.

Nach chinesischem Verständnis ist bei Bluthochdruck das Gleichgewicht von Hitze und Kälte gestört. Deshalb kühlende Lebensmittel wie Gurken, Salate, Zucchini, Sellerie, Tomaten, Tofu usw. verzehren. Als Getränk eignet sich Grüner Tee und Pfefferminztee.

Die klassische Naturheilkunde ist der Meinung, daß dem Menschen jene Lebensmittel am Besten bekommen, welche aus seinem Lebensraum stammen und entsprechend der Jahreszeit gerade verfügbar sind. Auch ich bin der Meinung, daß man z. B. als Nordeuropäer im Januar nicht unbedingt Erdbeeren aus Südafrika und Weintrauben aus Chile essen muß.

Man soll nie zuviel essen. Der Mensch lebt nicht von dem, was er ißt, sondern was der Magen verdaut. Nehmen Sie sich Zeit zum Essen und kauen Sie jeden Bissen 20mal, denn der Magen hat keine Zähne. Warten Sie mit der Mahlzeit, bis sich der Alltagsstreß gelegt hat. Lassen Sie lieber eine Mahlzeit ausfallen, bevor Sie etwas hastig in sich hineinschlingen müssen. Außerdem leben wir nicht mehr in der Steinzeit, wo jeder Stammesgenosse in kürzester Zeit möglichst viel vertilgen mußte, weil sonst nichts mehr für ihn übrig war. Unser Magen läßt sich bis zu 20 Minuten Zeit (stammt auch noch aus der Steinzeit), bis er dem Gehirn eine „Ich-bin-prall-und-satt-Meldung“ zukommen läßt.

Die Verdauungsarbeit kostet unseren Körper viel Kraft und Energie. Diese fehlen dann zur Stärkung des Nerven-, Hormon- und Immunsystems. Sicher verstehen Sie jetzt, warum korpulente Menschen krankheitsanfälliger sind als Normalgewichtige. Zur Stärkung der Haut, Nervenkraft und des Immunsystems spielt die richtige Ernährung eine große Rolle. Nur so kann unser Stoffwechsel seine Arbeit optimal erfüllen und alle Zellen mit den nötigen Nährstoffen, Vitaminen und Mineralien versorgen.

Die richtige Nervennahrung bei Hautkrankheiten durch Stress und Überlastung

Nachstehend lesen Sie Tipps, um Ihr Nervenkostüm zu stärken.

Apfel und Vollkorn sind die ideale Nervennahrung
Um leistungsfähig zu sein, muss das Gehirn ausreichend mit Energie versorgt werden. Diese sucht man allzu oft in süßen und fettigen Snacks. Sie sind schnell verfügbar und schmecken lecker. Aber ist das wirklich Nervennahrung? Das Gehirn neigt dazu, sich eher für Schokolade als für einen Apfel zu entscheiden. Äpfel enthalten nämlich weniger Zucker, der eine wichtige Energiequelle des Gehirns ist. In Belastungssituationen ist das Verlangen nach Süßem umso größer, je mehr Stresshormone ausgeschüttet werden.

Zucker wird in Einfach- und Mehrfachzucker unterteilt. In Süßigkeiten sind vor allem Einfachzucker enthalten, die sofort in die Blutbahn gelangen. Wenn man Schokolade isst, schnellt der Blutzuckerspiegel rasch in die Höhe und im Gehirn wird sehr schnell sehr viel von dem Glückshormon Serotonin gebildet, fällt dann aber auch zügig wieder ab. Die Folge ist eine abrupt eintretende Müdigkeit, die sich alles andere als leistungsfördernd auf den Körper auswirkt.

Zucker sollte deshalb in Form von Mehrfachzucker, sogenannten komplexen Kohlenhydraten, aufgenommen werden. Weil sie noch durch die Verdauung aufgespalten werden müssen, wird der Blutzuckerspiegel konstant gehalten und somit auch die Konzentrationsfähigkeit. Komplexe Kohlenhydrate befinden sich vor allem in Vollkornprodukten, Kartoffeln, Hülsenfrüchten wie Erbsen oder Bohnen und in vielen Obst- und Gemüsesorten.

Damit die Nervenzellen für einen reibungslosen Informationsfluss im Gehirn sorgen können, benötigen sie ungesättigte Fettsäuren. Vor allem die Omega-3-Fettsäuren beugen Krankheiten wie Schlaganfällen und Arterienverkalkungen vor. Sie sind in zahlreichen Nüssen wie Erd- und Walnüssen, Ölen wie Lein-, Raps- und Nussöl sowie Kaltwasserfischen wie Hering, Makrele, Thunfisch und Lachs enthalten.

Stressgeplagte müssen auch auf ihren Vitamin-C-Haushalt achten. Ideal sind Erdbeeren und Kiwis, denn diese enthalten mehr Vitamin C als Orangen.

Für eine gesunde Haut und starke Nerven unerlässlich ist die Vitamingruppe B. Vitamin B ist zum Beispiel in Hefe, Weizenkeimen und -keimlingen, Rinder- und Kalbsleber sowie Avocados und Bananen enthalten.

Gerade Bananen sind eine wirksame Waffe gegen Stress. Sie enthalten komplexe Kohlehydrate und das Eiweiß Tryptophan, welches vom Körper in das Glückshormon Serotonin umgewandelt wird.

Wie kann man eine gute Nervennahrung nun in seinen Alltag integrieren?

Zum Frühstück eignet sich ein selbst gemachtes Müsli. Vollkorngetreideflocken liefern gute Kohlenhydrate, frisches Obst die notwendigen Vitamine, Nüsse die ungesättigten Fettsäuren. Milch, Joghurt und Quark versorgen uns mit Kalzium und Eiweiß.

Mittags könnte man gegrillten Fisch oder Hühnerbrust mit Pellkartoffeln und Salat essen. Fettige Zwischengerichte sollten tabu sein. Für die Zeit zwischen den Hauptmahlzeiten kann man sich auch kleine Snacks von zu Hause mitnehmen, etwa Vollkornkekse, einen fettarmen Joghurt oder Obst und Gemüsesticks.

Möhren, Kohlrabi, Radieschen, Paprika
Die Gemüsesorten enthalten viele Vitamine und Biostoffe, die das Immunsystem aufpäppeln. Am besten als Rohkost knabbern - das lockert nebenbei auch die vom Stress verspannten Kaumuskeln.

Spinat
In den zarten grünen Blättern steckt Magnesium, ein Mineralstoff, der für mehr Nervenstärke sorgt. Fehlt Magnesium im Körper, flattern die Nerven schneller.

Pistazien
Eine Handvoll täglich schälen und genießen. Das stabilisiert den Blutdruck und wirkt damit gegen das blutdrucksteigernde Adrenalin.

Mandeln
Sie liefern jede Menge Vitamin E, das für ein starkes Immunsystem sorgt. Außerdem enthalten Mandeln nervenstärkende B-Vitamine.

Schwarzer Tee
Enthält Biostoffe, die widerstandsfähiger gegen Stress machen.

Auf Schokolade muss im Rahmen einer gesunden Ernährung niemand völlig verzichten, denn es gibt eine unproblematische Variante: Zartbitter
Tendenziell sind Schokoladen mit hohem Kakaoanteil besser, weil dann der Zuckeranteil geringer ist. Kakao enthält Antioxidanzien. Diese helfen beim Abbau von Stresshormonen und senken den Blutdruck. Man darf Schokolade also bewusst genießen, aber auch das muss im Rahmen bleiben.

Vegetarische Eisenlieferanten zur Behandlung und Vorbeugung von Hautkrankheiten

Empfehlungen zur Behandlung und Vorbeugung einer Anämie (Eisenmangel, Blutarmut). Eisenmangel ist eine häufige Ursache von Erkrankungen der Haut. Eisen ist ein wichtiges Spurenelement. Mangelerscheinungen sind Hautkrankheiten, depressive Verstimmungen, Rheuma, Müdigkeit, Schwindel, Haarausfall, Infektanfälligkeit, Blässe, Frösteln und verminderte körperliche Leistungsfähigkeit.
Schlecht in Ernährungsfragen informierte Vegetarier leiden häufig unter einer Anämie. Gerade in tierischen Lebensmitteln und rotem Fleisch steckt das meiste Eisen (Hämeisen). Aber auch Vegetarier können dem Eisenmangel mit Hilfe von pflanzlichen Lebensmitteln vorbeugen.

Die Funktion des Eisens im Körper
Eisen (Ferrum, Fe) ist ein Bestandteil des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin. Dieses bindet den Sauerstoff aus der Lunge im Blut und transportiert ihn zu den Organen. Diese benötigen den Sauerstoff, um optimal arbeiten zu können. Herz und Gehirn sind die wichtigsten Großverbraucher. Im Gehirn spüren wir einen Eisenmangel besonders schnell. Wir können uns nicht konzentrieren und sind schnell erschöpft. Außerdem ist Eisen Bestandteil des Muskelfarbstoffs (Myoglobin), der dem Muskel als Sauerstoffspeicher dient und Baustein vieler Enzyme, die an der Energiegewinnung beteiligt sind.

Die Mär vom Spinat
Zuerst möchte ich mit einem großen Irrtum aufräumen. Spinat ist nicht die Wunderwaffe gegen Eisenmangel. Er gilt zu Unrecht als besonders eisenhaltig. Ein verrutschtes Komma verhalf ihm zu diesem unverdienten Ruhm. Zwar ist das Kraut deshalb noch lange nicht ungesund, doch in der Top Ten der stärksten Eisenlieferanten hat er nichts zu suchen.

Reichlich Eisen enthalten:

Kupferreiche Lebensmittel fördern die Bildung von Knochen, Bindegewebe und die Aufnahme von Eisen. Eisen wiederum ist wichtig für den Hautstoffwechsel, zur Vorbeugung und Behandlung einer Anämie (Eisenmangel, Blutarmut), von Rheuma, Herzschwäche, für die Blutgefäße und eine starke Abwehrkraft. Kupfer ist Bestandteil vieler Enzyme und enthalten in Zuckerschoten, Champignons, Avocados, Nüssen und frischen Datteln. Der Tagesbedarf liegt bei 2-5 mg.

Vitamin C fördert die Eisenaufnahme. Schwarzer Tee, Kaffee und Cola wirken dagegen hemmend. Bei einer ausgewogenen Ernährung gleichen sich die hemmenden und fördernden Faktoren aus. Wer also viel Kaffee oder Cola trinkt, sollte bedenken, daß der Eisenspiegel langfristig darunter leiden kann.

Reich an Eisen sind Rindfleisch, Fisch, Kaviar, Eier, Getreide, Vollkornprodukte, Samen und Gemüse. Hervorragende pflanzliche Eisenlieferanten sind außerdem Löwenzahn, Feldsalat, Sauerampfer, Lauch, Brennesseln, rohes Sauerkraut, Karotten (Möhren), Thymian, Majoran, Oregano, Kürbiskerne, Mais, Sonnenblumenkerne, Petersilie, grüne Minze, Schnittlauch, Sauerampfer, Blutwurz, Schafgarbe, Melisse, Spitzwegerich, Eisenkraut, Lungenkraut, Erdbeere, Hauhechel, Habichtskraut, Brombeere, Frauenmantel, Silbermantel, Wegwarte, Waldmeister, Nußblätter und Weinrebenblätter. Eisenhaltige Früchte sind Aprikosen (auch als Trockenfrüchte), Äpfel, Feigen und Mandeln.

Hülsenfrüchte und Nüsse
Hülsenfrüchte wie weiße Bohnen, Kichererbsen, Linsen oder Sojabohnen enthalten viel Eisen. Dasselbe gilt für Nüsse. Sie enthalten neben Eisen noch B-Vitamine und Vitamin E sowie reichlich Zink und Magnesium. Ganz an der Spitze befinden sich Mandeln, Haselnüsse und Pistazien.

Rote-Beete und Rote-Beete-Saft
Nicht umsonst schwören viele Leistungssportler auf Rote-Beete-Saft. Abgesehen davon, dass er das Immunsystem durch den enthaltenen Pflanzenstoff Betanin stärkt und die Zellatmung aktiviert, enthält er auch Vitamine der B-Gruppe (wichtig für die Haut) und eine relativ hohe Eisenmenge. Der rote Farbstoff Betanin umschließt Bakterien, Pilze und Viren und macht diese inaktiv. Das Gemüse ist gut fürs Herz, denn es senkt den Blutdruck. Schon 250 ml (Milliliter, ein Viertelliter) täglich reichen aus, um den Blutdruck zu senken. Rote Beete, auch als Saft, ist gut für die Verdauung.

Haferflocken
Unbehandelte Vollkorn-Haferflocken enthalten nicht nur jede Menge Ballaststoffe, sondern auch Eisen. Die schonenden Herstellungsmethoden tragen dazu bei, dass nur wenige Vitamine während der Produktion verloren gehen. Haferflocken enthalten außerdem viel Arginin für eine gesunde Haut und ein starkes Immunsystem. Ob im Obstsalat oder Müsli, sie eignen sich bestens zur Vorbeugung von Eisenmangelerscheinungen.

Sesam und Mohn
Auch Ölsaaten wie Sesam und Mohn enthalten jede Menge Eisen. Sie passen gut in diverse warme Speisen oder in Müsli und Salat.

Zuckerrübensirup
Der eingedickte Rübensaft ist ein gutes Mittel zur Vorbeugung eines Eisenmangels. Ersetzen sie doch einfach mal die Marmelade auf dem Frühstücksbrot durch den herbsüßen Sirup. Aber auch in Joghurt, Obstsalat oder Gemüsepfannen macht sich die Zuckerrübe geschmacklich hervorragend.

Nahrungs(hilfs)mittel zur Eisenaufnahme

Damit das Eisen aus pflanzlichen Produkten auch in größtmöglicher Menge im Magen-Darm-Trakt aufgenommen wird, empfielt sich der gleichzeitige Verzehr Vitamin C-haltiger Früchte oder Säfte. Besonders roter Paprika ist empfehlenswert. Beachten Sie bitte, dass Vitamin C beim Kochen zerfällt, weshalb die Produkte möglichst roh verzehrt werden sollten.

Schwarzer Tee, Kaffee und Cola wirken dagegen hemmend auf die Eisenresorption. Wer viel Kaffee oder Cola trinkt, sollte bedenken, das der Eisenspiegel langfristig darunter leidet. Darüber hinaus gibt es aber auch Eisenaufnahmestörungen. Die Ursache können Medikamente (Magensäurepuffer, Abführmittel) und bestimmte Krankheiten sein. Schwangerschaft und Stillzeit führen ebenfalls zu Eisenmangel.

Dieser Heiltee unterstützt die Eisenaufnahme:
25 g Brennesselkraut, 25 g Beinwellkraut, 30 g Schafgarbenkraut, 20 g Wermutkraut
2 Teelöffel mit 250 ml Wasser überbrühen, 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen, abseihen. 6 Wochen lang 3 Tassen täglich trinken.

Bewährte Hausmittel bei einem Eisenmangel (Anämie, Blutarmut)

1) Geben Sie 1 Esslöffel guten Honig in 125 ml besten Rotwein. Morgens und abends 1 Glas trinken. Dazu jeweils 3 Tabletten von Schüsslersalz (Biochemie) Nr. 3 Ferrum phosphoricum D12 im Mund zergehen lassen.

2) Einige Nägel in einen Apfel stechen, 24 Stunden stecken lassen, dann entfernen. Täglich 1 Apfel essen.

Heilfasten hilft bei der Änderung Ihrer Ernährungsgewohnheiten

Zu Beginn einer Änderung Ihrer Essgewohnheiten unterstützt das Heilfasten Ihren Körper bei der Stoffwechselumstellung. Es fällt anschließend leichter, aus eingefahrenen Verhaltensmustern auszubrechen. Fasten heißt nicht nur auf Essen zu verzichten, sondern auch für diese Zeit Dingen wie Fernsehen, Rauchen oder Alkohol zu entsagen. Beim Fasten kann man wunderbar abschalten und bekommt den Kopf frei. Es gilt, sich in dieser Zeit auf die wesentlichen Dinge im Leben zu besinnen. Kräutertees, Obst- und Gemüsesäfte sowie Gemüsebrühe sind dann ihre einzige Nahrung.

Wer sich zum Heilfasten entschließt, sollte vorher die Erlaubnis vom Arzt einholen. Wer fasten will, muß gesund und belastbar sein. Patienten mit Leber- oder Nierenschäden, Magersucht sowie Schwangeren und Stillenden ist vom Fasten abzuraten. Auch bei Menschen, die regelmäßig Medikamente einnehmen, ist Vorsicht geboten, denn eventuell eingenommene Abführsalze spülen die Medikamente vorzeitig wieder aus dem Körper und vermindern so deren Wirkung.

Die Selbstheilungskräfte des Körpers werden beim Heilfasten aktiviert
Wenn der Körper keine Nahrung bekommt, greift er die eigenen Energiereserven an. Zunächst werden die in Muskeln und Leber gespeicherten Kohlenhydrate verbraucht. Anschließend greift der Organismus auf die körpereigenen Eiweiß- und Fettreserven zurück. Diese Prozesse dienen der inneren Reinigung sowie zur Stärkung des Nerven-, Hormon- und Immunsystems. Das ist wichtig zur Behandlung und Vorbeugung von Hautkrankheiten.
Durch Veränderungen im Hormonhaushalt kann es beim Fasten nach etwa drei Tagen zu Ausgelassenheit, Euphorie oder auch einem erhöhten Ruhebedürfnis kommen. Die Erklärung: Der Körper schüttet Glückshormone aus, was zu innerer Harmonisierung und Zufriedenheit führt.

Und so funktioniert es:

Tag 1 - Entlastungstag
Alkohol, Kaffee, schwarzer Tee und Süßigkeiten sind ab jetzt tabu.
Die Mahlzeiten sollten leicht und klein sein.
Trinken Sie mindestens zwei Liter Wasser ohne Kohlensäure, Kräutertees oder Saftschorle.
Verzichten Sie auf Fettiges und Fleisch, greifen Sie zu Obst, Gemüse und Vollkorn.
Wichtig: Die letzte feste Nahrung darf kein tierisches Eiweiß (auch keine Milchprodukte und Eier) enthalten.

Tag 2 - Fastentag
Trinken Sie morgens 1/4 Liter Kräutertee.
Anschließend beginnen Sie mit dem Abführen durch Glaubersalz: Lösen Sie 30 g in einem halben Liter lauwarmem Wasser auf und trinken Sie es möglichst zügig. In den nächsten drei Stunden kommt es zu mehreren durchfallartigen Entleerungen. Klappt das nicht, kann mit einem Einlauf nachgeholfen werden.
Trinken Sie mittags Gemüsebrühe, abends Kräutertee, Gemüsesäfte oder mit Wasser verdünnte Obstsäfte.
Nehmen Sie im Laufe des Tages mindestens 2,5 Liter Flüssigkeit zu sich.

Tag 3 bis 9 sind Fastentage
Beginnen Sie morgens mit Tee, trinken Sie mittags Gemüsebrühe und abends Tee und Säfte.
Verwöhnen Sie sich mit entspannenden Basen-Bädern oder Duschen mit einer Bürstenmassage.
Leichtes Yoga und ein täglicher Spaziergang regen die Verdauung an.
Um die Entgiftung der Leber zu unterstützen, machen Sie jeden zweiten Fastentag einen Leberwickel. Hierfür legen Sie sich eine Wärmflasche in einem feuchten Handtuch auf den rechten Oberbauch.

Tag 10 - Aufbautag
Gewöhnen Sie Ihren Körper langsam wieder an feste Nahrung. Essen Sie gegarte Gemüse- und Getreidegerichte, auch Milchprodukte sind in Maßen erlaubt.
Wichtig: Kauen Sie gründlich und essen Sie nur, bis der Hunger weg ist.

Statt Diät intelligent ernähren

Liebend gern würden eine Reihe von uns dauerhaft abnehmen. Viele haben bereits einige der ungezählten Diäten durchlitten und dabei eines kennen und hassen gelernt: den Jo-Jo-Effekt. Sieger blieb die Fettarmee in unserem Körper.

Alle Diäten haben eine Systemschwäche: Sie sind einseitig und lassen sich eben deswegen nicht konsequent durchhalten. Auch das FdH-Prinzip ist kein Königsweg. Es sollte nicht einfach die Zufuhr aller Nahrungsmittel halbiert werden, denn die Bestandteile haben unterschiedliche ernährunsphyiologische Bedeutungen. Fehlt z.B. die Eiweißzufuhr, baut der Körper neben Fett auch Muskelmasse ab.

Unsere Ernährung besteht aus Kohlenhydraten, Eiweiss, Fett, Wasser, Vitaminen und Mineralstoffen. Die richtige Mischung dieser Komponenten macht eine intelligente Ernährung aus. Richtig ernähren heißt, Fett abbauen. Bei einem Zuviel an Nährstoffen speichert der Körper das Zuviel in den Fettzellen. Übersteigt aber der Energieverbrauch die Zufuhr, stellen unsere Fettzellen die fehlenden Treibstoffe bereit und wir nehmen langsam an Fett ab.

Alle Bemühungen sind wenig erfolgreich, wenn wir untätig sind und uns nicht bewegen. Laufen Sie täglich regelmäßig 5000 Schritte in Richtung Gesundheit. Die Bewegung ist die zweite tragende Säule unserer Gesundheit neben der Ernährung, denn sie regt Ihren Stoffwechsel zum Verbrennen an. Durch die Zunahme von Muskelmasse verbrennt das Fett in den Muskelzellen besser, dabei werden die Blutfettwerte gesenkt und die Psyche stabilisiert.

Um den Energiegehalt eines Stücks Sahnetorte abzuarbeiten, müßten Sie etwa eine gute Stunde stramm marschieren. Auch kleine Häppchen zwischendurch lassen die Drucksensoren der Magenwände nicht ansprechen und auf den Modus "stopp, ich bin satt" umspringen. Deshalb konsequent nur drei Hauptmahlzeiten im zeitlichen Abstand von etwa vier Stunden aufnehmen und zwischendurch sich eben keinen Schokoriegel gönnen, so wie die Nahrungsmittelindustrie es gerne hätte.

Sie können intelligent viel essen was wenig Kalorien enthält, oder aber wenige Lebensmittel zu sich nehmen, die eine hohe Energiedichte besitzen.
Beispiele: 100 Gramm Schokolade enthalten 540 kcal, 100 Gramm Äpfel 55 kcal. In Pommes stecken 300 kcal, in Salzkartoffeln 80 kcal.
Das Fazit: Essen Sie mehr Obst und Gemüse, dafür greifen Sie weniger zu fetten und süßen Speisen. Achten Sie auch auf den "flüssigen" Zucker. Der Zuckergehalt in Limonaden ist oft gewaltig.

Und dann ist da noch der Alkohol. Er behindert massiv den Fettabbau. Der beliebte Verdauungsschnaps nach dem Essen betäubt die Magennerven, stoppt abrupt die Fettverbrennung und läßt Bauch und Hüften anschwellen.

Gesättigte Fette sind die Dickmacher unter den Fettarten. Ungesättigte essentielle Fettsäuren landen dagegen nicht als Schwabbelfett in der mittleren Etage unseres Körpers. Vielmehr gewinnt unser Körper daraus Hormone, Zellmembranen, Blutbestandteile und Immunstoffe.

Den "Bauchredner" austricksen
Kommen wir zum Bauchredner, der uns Hunger oder "ich bin satt" meldet. Es ist das Hormon Insulin, das den Blutzuckerspiegel steuert. Gerade die Zuckerzufuhr löst ein Hin und Her des Blutzuckerspiegels aus. Genau das müssen wir glätten, um vernünftig abzunehmen. Bei einem hohen Insulinspiegel sind unsere Fettzellen auf Einlagern programmiert. Dann können Sie das Abnehmen vergessen, selbst wenn Sie Kalorien einsparen. Fällt der Blutzuckerspiegel, meldet sich der Hunger und die Bewegung erschöpft sich im Gang zum Kühlschrank.

Zu Beginn einer Änderung der Essgewohnheiten sollten Sie zuerst einmal Ihren Stoffwechsel umstellen und zwei Tage lang auf die Zufuhr von Kohlenhydraten konsequent verzichten. Essen Sie drei Mahlzeiten über den Tag verteilt, z.B. Gemüsesuppe, gemischten Blattsalat mit Zucchini oder Feldsalat mit Putenbrust. Auch danach sollte der Blutzuckerspiegel keine Achterbahn fahren durch Knuspersnacks.

Vermeiden Sie zum Frühstück zuckerhaltige Lebensmittel wie Marmelade, Müslimischungen, Schoko-Nusscremes und ersetzen Sie diese Süßbomben durch Vollkornprodukte aus Dinkel, fettarmen Käse, Quark, Hüttenkäse und Ei. Versuchen Sie’s mal, Ihre Gesundheit sagt schon jetzt herzlichen Dank!

Rezepte zur Herstellung von Essener Brot bei Hautproblemen

Aus langjährigen Therapie-Erfahrungen heraus erlebt man es immer wieder, daß die heute üblichen Brotsorten (Weizen, Roggen) von Menschen mit Hauterkrankungen nicht vertragen werden. Als Grund dafür werden die Gehalte an Gluten und Phytinsäure vermutet, die in diesen Getreidesorten enthalten sind. Oftmals geht es dem Patienten besser, wenn er die genannten Getreidesorten meidet.

Das alleinige Weglassen von Gluten (glutenfreie Brotsorten) genügt in der Regel nicht, um die Beschwerden zu mindern. Inzwischen ist bekannt, daß durch Ankeimen der Getreidekörner das Gluten und die Phytinsäure inaktiviert werden können.

Interessant ist die Information, daß der Essäer Orden schon vor über 2000 Jahren ein Brot aus angekeimten Körnern hergestellt hat. Eine Spezialität der Essäer war das nach ihnen genannte Essener Brot, welches 6 bis 7 Stunden lang als Fladenbrot an der Sonne getrocknet wurde. Da dieses mühsam hergestellte Brot sehr hart und trocken ist, empfehle ich ein modifiziertes Essener Brot, was eher der heutigen Zeit angepaßt ist.

Die Zubereitung von modifiziertem "Essener Brot"
Grundvoraussetzung ist, daß nur gekeimtes Getreide verwendet wird.

Keimen von Getreide für 1 Brot: 430 g Getreide, z. B. Weizen oder Dinkel, lassen wir abgedeckt in 1,5 l kaltem Wasser 12 Stunden stehen. Anschließend wird es auf ein Sieb geschüttet.
Zum Keimen nehmen Sie am besten 4 x 2 Liter Einmachgläser, worin man das Getreide verteilt. Mit der Öffnung nach vorne und am Ende etwas angehoben wächst nach etwa 48 Stunden ein Keim in Getreidekornlänge heran. Wichtig dabei ist, daß Sie das Getreide 2mal täglich abspülen.
Anschließend wird das Getreide auf 4 flache Behältnisse verteilt (z. B. auf Backofenbleche) und man läßt es bis auf 400 g Gewicht trocknen. Das Trocknen des Getreides dauert cirka 3 Tage. Das Getreide ist nun mahlfertig.

Rezept Nr. 1

Die Zutaten: 400 g gekeimter Weizen oder Dinkel fein geschrotet, 150 g Mais fein geschrotet, 50 g Maisstärke, 50 g Hefe, 10 g Backpulver, 400 ml lauwarmes Wasser, 1 Teelöffel Meersalz, 2 Esslöffel Sesam, 20 g Sonnenblumenkerne, 2 Teelöffel ganzer Kümmel

Die Herstellung: Alle trockenen Zutaten werden gut vermischt. Man gibt sie auf eine saubere Arbeitsplatte und bereitet in der Mitte eine Mulde. Warmes Wasser und die Hefe werden aufgerührt und in die Mitte der Mischung gegeben. Dann verknetet man alles zusammen etwa 10 Minuten lang zu einem Teig, den man zu einer 30 cm langen Rolle formt. Diese Rolle gibt man in eine mit Maisstärke ausgepuderte Kastenform und läßt das Brot 1 Stunde bei 50° C gehen.
Gebacken wird das Brot bei einer Temperatur von 200° C. Man stellt neben die Backform ein Gefäß mit Wasser in den Ofen.

Rezept Nr. 2 Dattel-Ahorn-Brot

Die Zutaten: 400 g gekeimter getrockneter Dinkel fein geschrotet, 130 g Maisgrieß, 65 g Maisstärke, 30 g frische Hefe, 1 Teelöffel Süßholz gemahlen, 3 g Meersalz, 100 g Datteln entsteinen und vierteln, 40 g Ahornsirup, 350 ml Wasser

Die Herstellung: Alle trockenen Zutaten werden gut vermischt. Hefe in handwarmem Wasser auflösen und unter die Mischung geben. Das Ganze mit dem Ahornsirup und den Datteln ca. 10 Minuten gut verkneten (Handrührgerät). Den Teig in eine Königskuchenform geben und ca. 40 Minuten an einem warmen Ort abgedeckt gehen lassen.
Die Backzeit beträgt etwa 50 Minuten bei 190° C. Man stellt neben die Backform eine Tasse Wasser.

Gut geölt - Wissenswertes über Speise-Öle

Ein Einblick in die Welt der Speise-Öle für eine gesunde Ernährung sowie zur Vorbeugung und Behandlung von Hautkrankheiten, Übergewicht, erhöhten Cholesterin- und Blutfettwerten, Stoffwechselkrankheiten und Arteriosklerose.

Speiseöle sind aromareich und gesund. Aber welche eignen sich zum Braten und welche können nur kalt verwendet werden? Kalorien haben Öle reichlich. Deshalb sollten nur die aromareichsten und gesündesten in die Pfanne oder an den Salat kommen. Zum Dünsten und Braten bieten sich Öle an, die viele einfach ungesättigte Fettsäuren enthalten. Sie bleiben auch bei höheren Temperaturen stabil. In der kalten Küche entscheidet vor allem der Geschmack.

Öl mit einem hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Omega-3- Fettsäuren hilft Gehirn, Leber, Haut, Knochen, Muskeln, dem Bindegewebe, Herz und Blutgefäßen, fit zu bleiben. Daneben geben fettlösliche Vitamine und wertvolle Aromen den einzelnen Ölen ihren typischen Geschmack. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind wichtig. Sie senken erhöhte Cholesterin- und Blutfettwerte. Raps- und Olivenöl sind empfehlenswert, weil sie eine besonders günstige Fettsäurezusammensetzung haben und im Haushalt vielseitig verwendbar sind. Kaufen Sie dunkle Flaschen, welche die empfindlichen Öle vor Licht schützen und lagern Sie angebrochene Flaschen im Kühlschrank.

Walnussöl
Liefert viele herzgesunde Omega-3-Fettsäuren, die allerdings nicht erhitzt werden sollten. Der angenehm nussig-warme Geschmack passt zu vielen Salaten.

Distelöl
Enthält sehr viele mehrfach ungesättigte Fettsäuren und reichlich Vitamin E (wichtig zur Vorbeugung und Behandlung von Hautkrankheiten, erhöhten Cholesterin- und Blutfettwerten, Arteriosklerose und Bluthochdruck). Distelöl sollte nicht über 150 Grad erhitzt werden. In Salatsoßen passt sein fruchtiger Geschmack zu besonders aromastarken Zutaten.

Arganöl
Das goldgelbe Öl ist unter Gourmets beliebt wegen seines intensiven Nussgeschmacks. Gewonnen wird es aus den Mandeln des marokkanischen Arganbaums. Das Feinschmecker-Öl wird nur in kleinen Mengen für Salate und Rohkost verwendet.

Maiskeimöl
Enthält viel Vitamin-E und hat kaum Eigengeschmack. So passt es sich den übrigen Zutaten gut an. Raffinierte Maiskeimöle dürfen hoch erhitzt werden und eignen sich daher auch zum Backen und Braten.

Kürbiskernöl
Das dunkelgrüne bis schwarze Öl besitzt ein intensives Aroma - ideal für Gemüsesuppen und Salate. Aus Österreich stammt das kräftige steirische Kürbiskernöl. Gewonnen wird es aus dem Ölkürbis, dessen dunkle Kerne besonders fettreich sind.

Leinöl
Leinöl hat einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren, insbesondere der Linolensäure, die einen sehr hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren aufweist, aber vom Mensch nicht selbst produziert werden kann und somit mit der Nahrung aufgenommen werden muss. Ein schmackhaft zubereiteter Quark mit Leinöl bildet einen großen Anteil einer haut- und darmpflegenden, knochenkräftigenden, energiereichen, abwehrsteigernden und gesunden Ernährung. 

Olivenöl
Eignet sich geschmacklich sowohl zum Braten als auch zu Salaten. Bei "extra vergine", deutsche Bezeichnung "natives Olivenöl extra", handelt es sich um die höchste Qualitätsstufe, in die nur Öle aus der ersten Kaltpressung kommen.

Rapsöl
Kann erhitzt werden. Raffinierte, fast farblose Sorten schmecken neutral, während goldgelbe Sorten ein grasig-nussiges Aroma haben. Beim Rapskernöl werden die Samen vor dem Pressen von ihrer schwarzen und bitteren Schale befreit. Es erhält dadurch einen milden Geschmack.

Sesamöl
Es gibt zwei Sorten: Das dunkle und wesentlich aromareichere Öl wird im Gegensatz zu dem Hellen aus gerösteter Sesamsaat gewonnen. Die asiatische Küche kocht in der Regel mit hellem Sesamöl, während sie viele Speisen mit dem dunklen Sesamöl nur aromatisiert. Der hohe Gehalt an Antioxidanzien hält Sesamöl lange frisch.

Traubenkernöl
Das dunkle Öl schmeckt besonders fruchtig und nussig, sodass es sich gut für sommerliche Salate eignet. Es darf erhitzt werden, verliert dabei aber an Aroma.

Sonnenblumenöl
Das nussige und vitamin-E-reiche Öl gibt es kalt gepresst oder raffiniert. Kalt gepresst ist es nur für Salate verwendbar. Beim Raffinieren büßt es zwar Geschmack und Farbe ein, kann dann aber erhitzt werden.

Erdnussöl
Kalt gepresst schmeckt es nussig-mild. Wurde es raffiniert, hat es kaum noch Geschmack, kann dann aber auch zum Braten und sogar zum Frittieren verwendet werden.

Kokosöl
Das weiße cremige Öl riecht aromatisch und schmeckt charakteristisch, aber nicht aufdringlich. Man kann es erhitzen und es ist so vielfältig verwendbar wie Butter. Genau das Richtige für eine leichte Küche. Anders als in der gehärteten Form, die wir in industriell verarbeiteten "Nahrungsmitteln" und Fertiggerichten finden, ist das naturbelassene Kokosöl ein wahrer Gesundbrunnen.

Wissenswertes über Cholesterin

Cholesterin oder Cholesterol, eine farblose und wachsartige körpereigene Substanz, ist einer der wichtigsten Bausteine des Organismus und kommt in jeder Zelle vor. Es gehört zu den Sterolen oder Sterinen aus der Gruppe der Steroide und ist eine Vorstufe für die Bio-Synthese (Aufbau) von Steroid-Hormonen und Gallensäuren.

 

Es unterstützt die Herstellung von körpereigenen Hormonen, Vitamin D, Gallensäure und ist am Aufbau der Zellmembrane beteiligt. Cholesterin wird in jede Körperzelle eingebaut und ist nötig, um die Zell-Membran abzudichten. Um Cholesterin im Blut transportieren zu können, bindet es der Organismus an Lipo-Proteine.

 

Das Lipoprotein A ist eine weitere Transportform des Cholesterins. Etwa 10 Prozent der mitteleuropäischen Bevölkerung haben ungünstige Lipoprotein-A-Spiegel (über 30 mg/dl), die oft genetisch (erblich) bedingt und nicht durch Diäten oder Sport beeinflussbar sind.

 

Ein großer Teil des Cholesterins wird vom Körper selber hergestellt. Orte der Cholesterin-Synthese sind Leber und Darmschleimhaut. Das Gehirn stellt das von ihm benötigte Cholesterin selber her, da Cholesterin die Blut-Hirn-Schranke nicht passieren kann.

 

Heute wird eher von einer cholesterinbewussten als von einer cholesterinfreien Ernährung gesprochen. Diese senkt nicht nur einen zu hohen Cholesterinspiegel, sondern normalisiert den Blutdruck, das Gewicht und die Blutzuckerwerte. Die Grundregeln sind sehr einfach: Weniger Cholesterin, weniger Fett, weniger Zucker und mehr Ballaststoffe. Obwohl sich eine erhöhte Cholesterinzufuhr mit der Nahrung von Mensch zu Mensch verschieden auswirkt, sollte man nicht mehr als 300 Milligramm Cholesterin pro Tag aufnehmen.

 

Vor allem in tierischen Fetten wie Fleisch, Innereien, Wurstwaren, Kaviar, Eiern und Meeresfrüchten kommen reichlich gesättigte Fette vor. Aber auch pflanzliche Fette können viel davon enthalten. Hier spielen vor allem sogenannte Transfettsäuren eine Rolle, die bei der industriellen Härtung von Fetten entstehen. Transfette sind zum Beispiel in Pommes frites, Crackern, Chips und Backwaren enthalten.

 

Prinzipiell gilt: Je weniger tierische Fette Sie essen, desto weniger Cholesterin und gesättigte Fettsäuren nehmen Sie zu sich. Gar kein Cholesterin enthalten zum Beispiel Obst, Gemüse, Salat, Reis und Kartoffeln.

 

Ungesättigte Fettsäuren, die unter anderem in Fisch, Nüssen, Samen und pflanzlichen Ölen wie Olivenöl vorkommen, können helfen, den Blutdruck und Cholesterinspiegel zu senken. Achten Sie darauf, diese Fette statt der gesättigten zu verwenden.

 

Gutes und "schlechtes" Cholesterin

 

Da Cholesterin nicht wasserlöslich ist, findet der Transport zu den verschiedenen Wirkungsorten mit Hilfe von Lipoproteinen statt. Es gibt zwei Arten dieser aus Fetten (Lipiden) und Eiweißen (Proteinen) bestehenden Verbindungen:

 

1) Das LDL (Low density lipoproteins) enthält bis zu 50 Prozent Cholesterin und hat eine geringe Dichte. Es transportiert Cholesterin von der Leber zu den Körperzellen. Dort wird es zum Beispiel für die Hormonproduktion benötigt. Es kann aber auch im Blut schon Cholesterin abgeben, das sich dann an den Gefäßwänden, besonders an den Herzkranzgefäßen, ablagert. Das geschieht, wenn mehr Cholesterin vorhanden ist, als der Körper braucht.

 

2) Das dicht gepackte HDL (High density lipoproteins) kann überschüssiges Cholesterin zum Teil abfangen und Ablagerungen von den Gefäßwänden lösen. Das funktioniert aber nur, wenn nicht zu viel Cholesterin im Blut ist. Aus diesem Grund werden die Transportformen als "gutes" (HDL) und "schlechtes" (LDL) Cholesterin bezeichnet.

 

Wollen oder sollen Sie Ihren Cholesterin-Spiegel senken (z. B. bei Angina pectoris oder Bluthochdruck), so nehmen Sie natürliches (nicht synthetisiertes!) Vitamin E ein. Bitte achten Sie aber unbedingt darauf, den kompletten Komplex mit allen vier (α-, β-, γ-, δ-) Tocopherolen und allen vier (α-, β-, γ-, δ-) Tocotrienolen einzunehmen. Das ist gewährleistet bei dem rotem Öl aus dem Fruchtfleisch (nicht aus den Kernen oder Samen!) der Öl-Palme Elaeis Guineensis.

 

Komplettes und natürliches Vitamin E senkt den Cholesterin-Spiegel, indem es die Geschwindigkeit, mit der das Cholesterin-Synthese-Enzym HMG-CoA-Reduktase abgebaut wird, deutlich erhöht – aber ohne die Chemie zu stören. Dieses Enzym ist wie ein „Schlüssel“, der genau in ein bestimmtes „Schloß“, nämlich in einen Rezeptor der Zell-Membran, paßt. Je mehr Rezeptoren von diesem Enzym besetzt sind, desto mehr Cholesterin wird produziert.

 

Allopathische Lipid-Senker wie Statine hingegen besetzen selber die zelleigenen Rezeptoren und verdrängen so die körpereigene HMG-CoA-Reduktase. Doch so wird das chemische Gleichgewicht gestört: Das Enzym befindet sich weiterhin im Blut und sammelt sich dort an. Statin-Medikamente verursachen einen sog. „Rückstau-Effekt“, bei dem der Spiegel der HMG-CoA-Reduktase auf das Vielfache des natürlichen Wertes ansteigt.

 

Genau das ist eine der Hauptursachen für die Nebenwirkungen des Statins: Statine (Lipidsenker) erzeugen Kopfschmerzen, Blähungen, Sodbrennen, Verstopfung, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Gelenkschmerzen, Lichtempfindlichkeit, Schlafstörungen, Erektionsstörungen, Ekzeme, Haarausfall, Blutarmut (Anämie, Eisenmangel), Muskelschwäche, Muskelschmerzen, Osteoporose (Knochen-Brüchigkeit), Koordinations- und Gleichgewichtsstörungen und vieles mehr ....
Lesen Sie mal den Beipackzettel oder noch besser: Recherchieren Sie selbst!

 

Cholesterin ist notwendig für die Bildung von Vitamin D, das wiederum für den Einbau von Kalzium in die Knochen notwendig ist. Das ist der Grund für den vermuteten Zusammenhang zwischen allopathischen Lipid-Senkern und Osteoporose!

 

Der einzige Weg, über den Cholesterin aus dem Körper geschleust werden kann, verläuft über die Gallenwege der Leber. Und genau so, wie ein Gully im Herbst durch Blätter verstopft werden kann, so können Eiweiß-Ablagerungen aus falscher (meist tierischer) Ernährung die Kanäle zur Gallenblase versperren. Dadurch erhöht sich zwangsläufig der Cholesterin-Spiegel im Blut.

 

Die Blutfettwerte müssen sehr individuell beurteilt werden. Nachstehend allgemeine Richtlinien:
Bei den Blut-Triglyceridwerten gilt als allgemeine Richtlinie, dass sie möglichst unter 200 mg/dl, besser noch unter 150 mg/dl (Milligramm pro Deziliter = 100 Milliliter Blut) liegen sollten.
Für das Gesamtcholesterin wird ein Wert bis 200 mg/dl als Obergrenze angesehen.
Beim HDL (High-Density-Lipoprotein) sollte der Wert bei Frauen möglichst nicht unter 45 mg/dl liegen und bei Männern nicht unter 40 mg/dl.

 

Bei niedrigem Herzkreislauf-Gesamtrisiko sollte das LDL-Cholesterin (Low-Density-Lipoprotein, "schlechtes Cholesterin") 160 Milligramm pro Deziliter (mg/dl) nicht übersteigen.
Besteht ein moderates Herzkreislauf-Gesamtrisiko, sollte das LDL-Cholesterin nicht höher als 115 mg/dl sein.
Bei einem hohen Gesamtrisiko, zum Beispiel bei hohem Blutdruck, sollte der LDL-Cholesterinwert 100 mg/dl nicht übersteigen.
Besteht ein sehr hohes Risiko, etwa bei einer koronaren Herzkrankheit, bei Typ-2-Diabetes oder wenn der Patient bereits einen Herzinfarkt hatte, gilt ein Wert von unter 70 mg/dl als erstrebenswert.

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