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Gisels blaue Stund

Inhaltsverzeichnis

1 Solche Angst

2 Vorgriff

3 Abschied vom Strand

4 Janusch

5 In der Muttermangel

6 In der Kur

7 In England

9 Denkzettel

10 1964

11 Ein ganzes Jahr und noch viel mehr

12 Ein Kapitel für sich

13 Mich aufhängen

14 Ver-rückt

Nachwort

Ich danke Andrea

für ihre erzählerische Beratung

und bitte meine Geschwister Marlis, Axel, Heide und Okka

um Nachsicht.

Leben im Traum und doppelt Leben.

Karoline von Günderode, Liebe (1780–1806)

Die Liebe ist ein schöner Engel,

aber oft ein schöner

Todesengel für das gläubige,

betrogene Herz.

Adalbert Stifter, Der Condor, 1840

1

Solche Angst

Es gibt einen guten Grund, heute Nachmittag nicht etwa ins Kino zu gehen, sondern jene Briefe zu lesen, nachdem ich meinen Zug nach Köln um kurz vor Zwölf verpasst habe und mich nun frage, wie ich die Zeit rumkriege oder totschlage, wie man so sagt. Natürlich könnte ich diese Briefe auch auf dem Dachboden der Spedition hier, gleich in der Nähe des Bahnhofs, lesen, wo ich meine Möbel und andere Habseligkeiten vorübergehend untergebracht habe. Könnte mich auf mein grünes Sofa legen, um diese lebenslang erst geschriebenen und sodann immer wieder eingeheimsten Briefe zu lesen. Mein Leben Revue passieren lassen, damit ich noch besser weiß, warum ich es morgen in Köln noch einmal ganz von vorne anfange.

Wird nicht so leicht sein, als Mutter von vier Kindern. Ich werde demnächst Fünfzig. Anfangs verdiene ich 500 Mark. Dann aber, wenn ich‘s bis zum ersten Januar 1967 wieder gelernt habe, das Doppelte. Für meine Arbeit als Heilgymnastin in Köln, wo ich auf eigenen Füßen stehen, meinen Weg weitergehen und endlich frei sein werde.

Meinen Koffer habe ich gleich auf dem Bahnhof gelassen, warum sollte ich ihn noch mal zurückschleppen in meine Unterkunft hier? Einen Bungalow in Leer/Ostfriesland, wo es eben doch etwas gemütlicher ist als auf so einem staubigen Dachboden.

Warum habe ich eben dennoch gezögert und wusste nicht recht, wohin eigentlich, als die Bahnschranke wieder hoch und ich über die Schienen gegangen bin. Weil er noch mal vorbeikommen will, heute so gegen Abend. Bevor ich abreise, um sich von mir zu verabschieden. Warum denn? Haben wir doch schon alles hinter uns. Für immer, hat er vorhin ins Telefon gehaucht mit seiner mir so vertrauten, vormals geliebten, eindringlichen Stimme. Dann jedoch, als ich nicht gleich wusste, was ich sagen sollte, beziehungsweise, dass ich dann vielleicht schon nicht mehr da wäre, da hat er dann nur noch gebrüllt: ‚Heilgymnastin in Köln werden, eine Frau in deinem Alter. Schlag es dir endlich aus dem Kopf, du bist wohl nicht mehr ganz bei Trost, was? Nach Hause kommen sollst du!’

‚Nie wieder’, habe ich nicht mal mehr geflüstert.

Den Hörer vorsichtig wieder aufgelegt, habe ich lange aus dem Fenster nach draußen gesehen. Kalt und nass ist es heute, richtiges Herbstwetter. Kein Wetter für mich. Da riecht es so nach Herbst, nach faulendem Laub und Moder in der Luft. Besonders am Abend, vor Sonnenuntergang. Und wenn er dann vorbeikommt …, nein, auf keinen Fall. Nicht zur blauen Stunde! Da wird mir meist so mulmig zumute. Was Erhart1 genau weiß. Und wenn er mir dann erneut sagt, dass ich verrückt sei, dann knicke ich bestimmt wieder ein und versinke im Erdboden vor ihm, dem weisen Mann.

Nie wieder nach Hause!

Und jetzt meine Briefe, meine Bojen auf den Wassern meines Lebens – fiel mir doch neulich wieder ein.

Berlin am 9.6.40

Mein Achim!

Diese Worte hier, die sollen Dir nur sagen, dass ich Dich unendlich liebe, und immer bei Dir bin mit allen meinen Gedanken und meiner ganzen Liebe.

Dein Giselkind

Da war ich gerade zwei Monate lang zum ersten Mal verheiratet und furchtbar verliebt nach heimlicher Verlobung im Frühling 1933. Ich, mit meinen sechzehn Jahren auf einer Höheren Töchterschule in Berlin-Steglitz und er mit seinen achtzehn auf dem humanistischen Arndt-Gymnasium in Berlin-Dahlem. Und die Zeilen da, die hatte ich ihm heimlich in die Jackentasche seiner Uniform geschmuggelt bei unserem Abschiedskuss auf dem Stettiner Bahnhof. Da war er schon ein erfolgreicher junger Offizier auf dem Weg an die Ostfront und ich seine junge, verwöhnte Frau in der Heimat.

Wie schnell es wieder kalt geworden ist, in diesem Bungalow. Weil ich die Heizung vorhin abgestellt habe, bevor ich zum Bahnhof bin. Könnte sie wieder anstellen, aber dann vergesse ich das wieder.

Gral, am 11.8.44

Mein Liebes!

Vielleicht wird’s diesmal ein etwas vernünftigerer Brief als die bisherigen, in der Sonne geschriebenen. Es ist Abend, ich sitze auf dem Balkon, die Kinder schlafen. Manja hat Russen getroffen und ist selig. Sie war von Berlin so erschöpft, dass sie im Zug im Stehen geschlafen hat. Ob ich sie nun behalten kann?

Mein Gott, Manja!

Unser russisches, kriegsgefangenes Kindermädchen, voller Heimweh nach Sibirien. Eine Seele von einem blutjungen Menschen.

Heute war ein herrlicher Sonnentag und wir sind alle sehr eingebrannt. Ich war den ganzen Tag am Strand, habe aber nicht gebadet. Die Kinder und Manja haben gebadet. Dein Sohn ist sehr vorsichtig und Deine Tochter kriegt Tobsuchtsanfälle, wenn sie aus dem Wasser soll. Eckhardt ist furchtbar stolz, neben mir schlafen zu dürfen. Es ist zu nett und wir schmusen unentwegt. Wir haben fließend Wasser, was ich besonders genieße. Marlis schläft im Kinderbett bei Manja im Zimmer. Wenn Du uns besuchen kommst, hätte ich das Bett, auf dem wir sie wickeln, für Dich. Beide Kinder husten stark, hoffentlich ist es kein Keuchhusten. Gestern habe ich zum ersten Mal wieder gebadet. Die Luft hier macht sehr müde, die Kinder schlafen viel. Mit Manja geht es prima. Bin sooo gespannt, ob ich sie behalten darf.

Das waren so meine Sorgen, in diesem Krieg. Dass sie mir mein Kindermädchen wegnehmen. Und dass Achim mich nicht so lange alleine lässt.

Als Du wieder weg warst, habe ich mich mit den Kindern auf eine Bank gesetzt und Du warst in Gedanken noch ganz bei uns. Du, es war sooo schön mit Dir und ich bin immer noch so froh und glücklich hier an unserem Ostseestrand.

Ja, wenn da nur dieses Ekel von einem deutschen Bengel nicht gewesen wäre.

Heute Nachmittag hatte ich großen Ärger. Ein 14-jähriger Junge schmeißt seit Tagen mit großen Steinen nach Manja und den Kindern und ruft: ‚Russisches Schwein! Du stinkst usw.’ Diesen Bengel habe ich heute erwischt, aber leider nicht ganz zu fassen bekommen. Er lief weg und beschimpfte mich im Wald mit ‚blödes Weib usw.’. Ich habe Manja gesagt, sie soll ihn das nächste Mal windelweich hauen. Auf meine Verantwortung! Schade, dass ich nicht weiß, wo er wohnt.

Ein Glück war’s, denn wer weiß, was aus unserem Sommerurlaub in dieser nationalsozialistischen Hochburg geworden wäre. Die Kinder spielten stundenlang mit Manja am Strand und ich, ich habe gelesen oder geträumt. Und wenn Achim dann doch übers Wochenende zu Besuch kam, er arbeitete nach seiner Verwundung an der Ostfront und dem Lazarett im OKH2, dann haben wir uns so liebgehabt, dass ich noch tagelang davon zehren durfte. Und mich dann wieder nach ihm sehnte.

Was kümmerte mich der Krieg?

Erst als die Bomben auf Rostock fielen und der Strand in Müritz-Gral bebte, bekam ich es mit der Angst. Übertüncht noch von einer anderen, nie zuvor gekannten Sorge: der um unsere Liebe nämlich. Denn ich ahnte ja schon, dass im Oberkommando nicht nur gearbeitet wurde. Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps, höre ich Achim heute noch. Und Flirten, das war das Salz unserer Ehe. Auch für mich, nur dass Achim es übertrieb.

Den Kindern geht es gut, leider immer noch mit Keuchhusten. Und zwischendurch kommt mir, trotz der Schwere der Zeit, so überwältigend zu Bewusstsein, wie groß mein Glück ist. Dass ich Dich und die Kinder habe. Aber alles Gewesene, so schön es auch mit uns war, ist jetzt so unwirklich und klein gegen die Gegenwart. Wenn ich dann die todtraurigen Augen der Frau auf dem Balkon nebenan sehe, deren Mann gefallen ist, überkommt mich eine große Angst vor der Zukunft. Aber wie es auch kommen mag, so wollen wir doch immer an unseren Wahlspruch denken:

Habe Dein Schicksal lieb …!

Inzwischen kam Dein Anruf. Dienstlich ist bei Dir wohl der Teufel los.

Und außerdienstlich? Da hatten die Strohwitwer in Berlin sturmfreie Bude.

Es war gut, dass ich Dich am Telefon sprach. Wir haben hier dann weiter Eierlikör getrunken, die Frau von nebenan und ich. Bei uns gibt’s nämlich sonst nichts zu trinken. Abgesehen davon, geht es mir sowieso ganz prima. Du, lange bleibe ich hier aber nicht mehr, ich habe dolle Sehnsucht nach Dir. Du sollst nicht so lange allein sein! Und die Frau, mit der Du vorgestern auf der Hochzeit geschwoft hast, die muss ja wirklich ganz toll gewesen sein. Sie hat es Dir wohl angetan, was?

1000 Küsse immer nur

Dein Peterlein

Wie klein ich mich wieder mal gemacht hatte, vor meinem großen Mann in diesem großen Krieg. Und mich so geborgen gefühlt hatte, hinter seinem breiten Rücken. Auch hatten wir dann bald eine schicke, kleine Villa in Berlin-Zehlendorf, Hartmannsweiler Weg. Leider mussten die Vorbesitzer ausquartiert werden. Es waren Juden, und ich wusste lange nicht, wohin. Achim musste es gewusst haben. Mit seinen Beziehungen und seinem Organisationstalent. Der wusste immer alles, auch wie dann was angepackt werden sollte.

Nur von meinen Klassenkameradinnen, den schönen Mädchen mit den langen, schwarzen Haaren, von denen wollte er überhaupt nichts wissen. Als sie eines Tages aus der Schule verschwunden waren, aus der Anna-Herrmann-Schule für Leibeserziehung und Heilgymnastik. Nur kein Aufheben davon machen, war Achims Devise. Meine war das nicht. Und jenes Gerücht, dass man körperlich und seelisch behinderten Kindern mit Spritzen zu Leibe ging, das ging mir nicht aus dem Kopf. Sodass ich meinen Mann dann doch danach gefragt hatte, als er einmal spätabends und hundemüde aus dem Dienst nach Hause kam. ‚Giselkind’, hat er da unnötig barsch zu mir gesagt, ‚kümmere dich nicht drum, dummes Gerede!’

Ich bin so froh, Dich am Telefon gesprochen zu haben. Ein bisschen traurig bin ich aber doch, weil ich in 10 Tagen nur 2 Briefe von Dir erhalten habe. Ich bin eben so glücklich und dadurch so anspruchsvoll, dass es für eine 5-jährige Ehe wohl zu viel verlangt ist. Nicht böse sein, ich werde mich trotzdem bemühen, dieses große Glück in mir über die Alltagsklippen hinweg zu erhalten. Selbst wenn man einmal traurig ist oder enttäuscht, kann einen das alles nicht erschüttern, denn meine Liebe ist so groß, wie ich es gar nicht sagen kann.

Den Kindern geht es gut. Sie husten aber noch stark und toben und tollen mit Manja, dass es eine wahre Freude ist.

Ach ja, und das nicht nur in den Ferien, auch im Alltag unseres späteren Leben in Lübben, mitten im zauberhaften Spreewald. Da waren wir sicher, bombensicher! In einer gemütlichen Gartenhütte gleich neben der Kaserne am Bahnhof. Wo ich mit dem Lesen erst so richtig angefangen hatte, Erich Maria Remarque und Frank Thiess usw.

Wenn uns nur die nächste Zeit nicht so Schlimmes bringen möchte. Ich habe manchmal solche Angst. Sei tausendmal gegrüßt und geküsst von mir und Deiner Rasselbande.

Ja, und dann doch diese Angst und nicht nur um meine Kinder. Auch um meinen Mann in der fernen Hauptstadt. Wo eben nicht nur bis in die Nacht gearbeitet, sondern auch kräftig gefeiert, gebechert und sicher nicht nur geflirtet wurde.

Es war so schön, dass Du heute Morgen angerufen hast. Wenn unser Gespräch auch furchtbare Unruhe in mir zurückgelassen hat und mir immer mehr wegnimmt von dem, was so stark noch von Gral her in mir war (was aber trotzdem immer noch in mir ist!). Diese Tage dort mir Dir waren ein Traum, frei von Sorgen und der Schwere der Zeit und darum so ungetrübt in Liebe und Glück.

Ich kann mir nun aber gar nicht mehr denken, warum Du nicht öfter nach Hause kommst. Wenn es Dinge sind, die man nicht schreiben und am Telefon nicht sagen kann, ist das für mich ein Grund mehr, mich zu sorgen. Und wenn hier in unserer Hütte in Lübben auch alles so schrecklich eng ist für Dich ist, ist es doch allemal unser Zuhause. Offengestanden, hat es mir jedes Mal sehr weh getan, wenn Du wieder mal weggeblieben bist. Warum denn? Jetzt bin ich aber doch sehr gespannt auf die Lösung dieses Rätsels.

So, nun bist Du sicher böse und bei all Deinem dienstlichen Ärger fehlt Dir das gerade noch. Nimm’s nicht so tragisch. Eines aber doch noch, mein Lieber, kannst Du Dir gar nicht denken, wie gerne ich Näheres über diese Hochzeit wüsste, auch von Deinem netten Flirt? Ich werde mich in Geduld fassen.

Den Kindern geht es gut. Sie husten nachts doch noch sehr. Aber ehe es nicht schlimmer wird, lasse ich nicht spritzen. Sonst sind sie sehr vergnügt. Heute ist der zweite Todestag von unserem lieben, guten Freund Heinz. Es muss furchtbar schwer sein für seine Frau, so alleine weiterzuleben, wenn man seinen Mann so liebhat. Da hat es mich doch sehr berührt, dass Du immer noch so zuversichtlich bist und an den Endsieg glaubst.

Und war doch wirklich nicht auf den Kopf gefallen, dieser mein erster Mann. Dem ich immer eine gute Frau gewesen war. Bis auf einmal, bald nach dem Krieg. Da habe ich mir den Kopf verdrehen lassen. Von einem der guten Kameraden um Achim. Ja ja, da ist mir dann passiert, was Achim sich öfter mal rausnahm. Ein netter Kerl, hat mir gutgetan. Ich ihm vielleicht auch. Nur Achim nicht, dem ich es gleich beichtete. Leider, aber wissen musste er es doch.

Köln, am 14.3.48

Mein Liebes!

Mach Dir doch nicht solche Gedanken und quäl Dich nicht immer noch! Klar war, dass bei solch einer Sache das dicke Ende immer erst nachkommt. Darüber haben wir dann ja endlich doch gesprochen. Glaube mir, Achim, es ist Dir nichts verlorengegangen, nur gewonnen, zu unser beider Wohl! Wenn ich jetzt wieder bei Dir bin, wird es schöner denn je, denn wir sind beide reifer geworden, jedenfalls erhoffe ich mir das auch von Dir, wenn Du wieder zur Ruhe gekommen bist.

Ich will und werde Dir dabei helfen, …

Warum habe ich das unterstrichen?

… mit aller Kraft, die ich mir aus diesem Erleben geholt habe. Bitte, vertraue und glaube mir, Achim! Lass uns wahr und klar bleiben oder, besser gesagt, werden.

Aber Du, ich sage Dir, die Arbeit hier in meiner Gymnastikschule, diese Tage in Köln reihen sich in das so Schicksalhafte der letzten Zeit ein. Ich kriege in jeder Beziehung eine Bestätigung für das Grundsätzliche meiner neu gewonnenen Einstellung und Haltung. Das muss ich Dir mal in Ruhe erzählen. Ich bin wieder ganz erfüllt von meiner Lehrerin und ich verdanke ihr sehr viel! Dazu kommt unser ausgelassener, fröhlicher und oft auch alberne Ton, der tolle Muskelkater und die nächtelangen Unterhaltungen über alle möglichen Probleme.

Soweit war ich also doch schon, damals, bald nach dem Krieg und doch schon wieder auf meinem Weg. Den ich meinem Mann und unseren Kindern zuliebe verlassen hatte und den ich morgen in Köln weitergehe. Endlich auf mich selber angewiesen. Demnächst als fertig ausgebildete Heilgymnastin, wenn auch als Mutter von drei, sehr bald von vier Kindern. ‚Das muss doch möglich sein, Erhart!’, habe ich ihn beschworen. Er aber, er hatte nur mit dem Kopf geschüttelt, zunächst.

Gut so, dass ich meine Briefe hier, in diesem gemütlichen Wohnzimmer vor mir habe, anstatt auf dem Dachboden. Auch wenn es da genau so kalt ist wie hier. Wo mir die Sonne hereinscheint und so schön schräg auf den Perserteppich fällt. Und noch ist Zeit, viel Zeit bis zum Abend.

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