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Gesund und vital altern

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Wichtiger Hinweis:

Alle Beiträge, Ratschläge und Tabellenwerte des vorliegenden Buches wurden sorgfältig recherchiert und haben sich in der Praxis bewährt, sie entsprechen zum Zeitpunkt der Fertigstellung des Werkes dem aktuellen Wissensstand. Jeder Mensch ist individuell. Alle Leserinnen und Leser werden deshalb aufgefordert, selbst zu entscheiden, ob und inwieweit sie die Anregungen aus diesem Buch umsetzen wollen. Autor und Verlag übernehmen keine Haftung für die Resultate. Die hier veröffentlichten Gesundheitsinformationen und Tipps können eine ärztliche Beratung und Betreuung nicht ersetzen.

GÜNTER DARAZS

GESUND UND VITAL ALTERN

Das biologische Alter um

10 bis 20 Jahre zurückdrehen

RAUS

AUS DER

ALTERS–FALLE

Ganzheitliches Konzept für ein langes, gesundes und vitales Leben – Gesund, attraktiv und jung fühlen in jedem Alter

GDLM®–Buchreihe:

Gesund und vital altern“

Buch 1:

„Ganzheitliches Konzept für ein langes, gesundes und vitales Leben –

sich jung fühlen auch im Alter“

Das biologische Alter (funktionale Lebensspanne)

um 10 bis 20 Jahre zurückdrehen

Autor

Günter H. Darazs

Dipl. Betriebswirt (FH) und Gesundheitsberater

VORWORT

Grundlage des GDLM®-Konzeptes: „Gesund und vital altern“

Zielsetzung des GDLM®-Konzeptes „gesund und vital altern“

Ganzheitlicher Umsetzungsprozess

ERKENNTNIS I: ERKENNEN SIE, WARUM WIR ALTERN – ALTERUNGSPROZESS

Darstellung Alterungsprozess

Nur wer die Gründe des Alterns kennt, kann etwas dagegen tun Was bedeutet Altern?

Physische und psychische Aspekte – Veränderungen

Lebenserwartungen – psychologische Faktoren

Faktoren die den Alterungsprozess beschleunigen/reduzieren

Welche Mechanismen verursachen das Altern?

Das Altern aus biologischer Sicht

Umweltfaktoren, die für unser genetisches Programm und unseren Lebensstil verantwortlich sind

ERKENNTNIS II: ERKENNEN SIE WIE MAN DAS ALTERN HINAUSZÖGERT

Einführung

Primäre Alterungsfaktoren

Altersuhr 1: Telomere

Altersuhr 2: DNA – Mutation oxidativer Stress und freie Radikale

Altersuhr 3: Glykation/Insulinresistenz

Altersuhr 4: Epigenetische Veränderung

Sekundäre Alterungsfaktoren

Altersuhr 5: Entzündungsherde

Altersuhr 6: Hormonhaushalt

Altersuhr 7: Die nachlassende Arbeit der Mitochondrien

Altersuhr 8: Entsäuerung und Entschlackung

ERKENNTNIS III:GESUNDHEITS-/ALTERSINTERVENTIONEN ERKENNEN

Grundlagen

Jungbrunnen 1: Energiearme/kalorienrestriktive Ernährung

Jungbrunnen 2: Bewegung und Belastung

Jungbrunnen 3: Vermeidung von Abnutzungserscheinungen

Jungbrunnen 4: Sozialisation

Jungbrunnen 5: Geistige Aktivitäten

1. Faktor: Kosmos

2. Faktor: Spiritualität

3. Faktor: Umgebung/Umwelt

4. Faktor: Zeit

5. Faktor: Mentale Fitness – geistige Aktivitäten

Telomere – Tests: Wie ist Ihr Stressreaktionsstil

Wie beeinflusst Ihre Persönlichkeit Ihre Stressreaktionen?

Was für einen Denkstil haben Sie?

Wie pessimistisch sind Sie?

Wie optimistisch sind Sie?

Wie feindselig sind Sie?

Wie sehr grübeln Sie?

Wie gewissenhaft sind Sie?

Wie sinnerfüllt und zielorientiert erscheint Ihr Leben?

Wie glücklich sind Sie?

6. Faktor: Geistige Nahrung

Jungbrunnen 6: Leben in Balance

Tipps, Checkliste

Zusammenfassung Kapitel III

ERKENNTNIS IV: GESUNDHEITS-/ALTERSINTERVENTIONEN UMSETZEN

Umsetzung: Altersintervention durch die vier Ebenen des Ganzheitlich Dynamischen Lebens Management (GDLM®)

1. Ausgangsbasis – Das GDUM® – Vier Ebenen-Konzept

2. Überlegene Bedürfnisse von Menschen befriedigen

3. Lebensführung/Lebensstil

4. Die zehn Gebote für ein hohes Alter in Gesundheitheit, Vitalität und Lebensfreude

5.Das persönliche GDLM®„Successful-Aging-Programm“(SAP)

6. Was bringt mir die Umsetzung des „Persönlichen GDLM®„Successful-Aging-Programm“(SAP)?

7. Nicht aufschieben sondern (sofort) Handeln

Behinderungen – Die Gefahren, die Sie von Ihrem Weg zur Gesundheit abbringen können

9. Mit Gesundheit können Sie alles erreichen!

ANHANG:

1. Kurz-Check biologisches Alter

2. Zwei Tipps zur inneren Reinigung

2. a) Tipp 1 – Leberreinigung und Gallenkur

2. b) Tipp 2: Knoblauch-Zitronenkur

3. Affirmationen

3.1 Veränderungen

3.2 Gesundheit

3.3 „Inneren Führung“

LITERATURHINWEISE:

VORWORT

Wie bleibe ich länger, gesünder jung oder noch präziser, wie kann ich die biologische Uhr meines Körpers zurückdrehen? Diese Frage, wie ich möglichst lange ein gesundes, vitales und erfülltes Leben führen kann, beschäftigt mich – wie Sie wahrscheinlich auch – seit ich Mitte fünfzig war. Heute, im Alter von Anfang siebzig, habe ich genügend theoretische (durch die Analyse von wissenschaftlichen Studien), praktische Kenntnisse und persönliche Erfahrungen gesammelt, um auf diese Frage eine Antwort geben zu können.

Sie fragen sich natürlich: Warum altert unser Körper? Warum lassen die geistigen Kräfte im Alter oft nach? Ganz einfach, damit der Mensch gesund und vital älter wird, muss er eine ausgewogene Balance der vier Ebenen Geist-Seele-Körper/Bewegung-Körper/Nahrung (Materie) haben, d. h., sein Lebensstil sollte ausgewogen sein: geistige/mentale Fitness, Soziale Fitness (Freundschaft, Liebe, Sexualität), körperliche Fitness (Bewegung und Belastung) und ausgewogene Ernährungsaufnahme/Vitalstoffe/Wasser.

Meine Zielsetzung heißt: „Erfolgreiches Altern“ („Successful Aging“), d. h. die Bewahrung von Fitness und Leistungsfähigkeit bis ins hohe Alter, eine komplexe Sache, die von vielen Faktoren abhängt. Um diese komplexen Faktoren zu verstehen, dazu will ich mit diesem Buch einen Beitrag leisten.

Ich will Sie mit dem Wissen um die Beeinflussbarkeit der menschlichen Alterung ausrüsten, und Ihnen aufzeigen, warum Menschen altern, wann das Altern beginnt, wie die (Ihre) funktionale Lebensspanne vergrößert – also das biologische Alter zurückgedreht werden kann, welche Natursubstanzen die primären und sekundären Alterungsfaktoren positiv beeinflussen, wie Sie Ihren Lebensstil ändern sprich Ihre Lebensqualität erhöhen können, wie Sie die Schrittmacher des Alterungsprozesses stoppen und reparieren können und vor allem, wie Sie Ihr individuelles Alterspräventions-/Alternsinterventionsprogramm gestalten und umsetzen können.

Ich wünsche Ihnen dabei viel Erfolg, vor allem Kraft und die notwendige Disziplin.

Grundlage des GDLM®-Konzeptes: „Gesund und vital altern“

Sie wollen doch sicherlich alt werden, aber nicht alt sein, oder?

Weder die Verlängerung der durchschnittlichen noch die der maximalen Lebensspanne ist uneingeschränkt erstrebenswert. Ich bin mir sicher, dass Sie wenig Interesse daran haben, länger zu leben, wenn die gewonnen Jahre keine lebenswerten Jahre, sondern nur eine Verlängerung des Alt-seins sind. Es geht deshalb darum, die funktionelle Lebensspanne (ein Begriff aus der Gerontologie, der den Bereich des gesunden, aktiven und produktiven Lebens umschreibt) zu erweitern.

Die Frage ist nur: wie lässt sich dieses Ziel erreichen?

Sie bestimmen bereits die Geschwindigkeit Ihrer Alterung!

Es ist hinlänglich bekannt, dass der Alterungsprozess für die Häufung der Alterskrankheiten verantwortlich ist, ist unser Verhalten dann ohne Einfluss? Ist es vielleicht sogar nutzlos, Gesundheitsempfehlungen und Alternsinterventionen zu befolgen?

Sicher ist, unser Verhalten spielt definitiv eine Rolle. Denn das Altern ist kein festgelegter Ablauf. Durch Ernährungsfehler, Rauchen, viel Alkohol, Schlaf- und Bewegungsmangel, fehlender Sozialisation, permanenten Stress, fehlender geistiger/mentaler Fitness tun Sie nichts anderes, als Alternsprozesse zu beschleunigen. Und weil Altern eben tatsächlich beeinflussbar ist, funktioniert das sehr erfolgreich. Die Folge ist dann, eine schnellere Alterung mit entsprechend früh einsetzenden chronischen und degenerativen Krankheiten. (Die beschleunigte Alterung kann den gesamten Organismus betreffen oder einzelne Bereiche.)

Wichtig ist aber für Sie: „Umgekehrt lassen sich durch Vermeidung von Risikoverhalten gegen das Altern beschleunigte Alternsprozesse und Krankheiten vermeiden“. Wollen Sie Gesundheit und Leistungsfähigkeit bis ins höhere Lebensalter erhalten, reicht aber das Vermeiden von Risikoverhalten allein nicht aus. Was der Erhaltung unserer Gesundheit substanziell im Wege steht, sind schädliche Alternsprozesse. Und genau die gilt es ins Visier zu nehmen.

Freuen Sie sich, wir sind die erste Generation, die über Mittel verfügt, Alterungsprozesse zu modellieren. Manche der dazu notwendigen Maßnahmen sind teuer, andere nicht überall verfügbar. Vieles aber – und das ist wichtig – kann inzwischen jeder – aber auch jeder von uns – direkt für sein persönliches Präventions-/Interventionsprogramm nutzen.

Welches die wirksamsten Strategien sind, welche Chancen und Risiken es dabei gibt und vor allem, wie man sie konkret anwendet – das erfahren Sie in den folgenden Kapiteln.

Es ist an der Zeit zu handeln

Wäre unsere Alterung auf eine übergeordnete Ursache zu reduzieren, könnte man darauf hoffen, mit nur einer Pille das Altern zu verhindern. Ein verlockender Gedanke nicht nur für die, die vom Zurückgewinnen ihrer Jugend träumen. Auch die Gegner jeglicher Art von Altersinterventionen verweisen auf das theoretische Ziel, vielleicht einmal eine einzige Ursache zu finden. Nach ihrer Ansicht sollte das Altern beim Menschen überhaupt erst dann beeinflusst werden, wenn alle Fragen zur Alterung beantwortet sind. Dies ist sicherlich die bequemste Art, aber sicher nicht die sinnvollste – Ihre (ich meine Sie persönlich) Devise muss heißen: „nicht aufschieben, sondern handeln“.

Die meisten Gerontologen stimmen heute darüber überein, dass Altern nicht von einem einzelnen Faktor verursacht wird, der den gesamten Ablauf steuert, sondern dass Altern durch das Zusammenspiel verschiedener intrinsischer und extrinsischer Kräfte bestimmt wird.

Fazit: Die Ursachen für die Alterung beim Menschen sind extrem vielschichtig. Mit einer einzigen Pille gegen das Altern wird es also nichts werden.

Nicht aufschieben, sondern handeln!

Warum meine ich, sollten Sie nichts aufschieben, sondern sofort handeln? Es sprechen mindestens drei Gründe dafür, mit der Anwendung praktischer Altersprävention/Alternsintervention nicht noch länger zu warten:

1. Es existieren bereits erfolgsversprechende Maßnahmen, die zum Nutzen der Menschen eingesetzt werden können – ein warten bis auch die letzten Geheimnisse des Alterns aufgedeckt werden, ist kontraproduktiv und hilft Ihnen nicht weiter.

2. Altern ist multifaktoriell, das heißt, an diesem Prozess sind mehrere Mechanismen beteiligt. Es ist deshalb sehr unwahrscheinlich, dass letztlich nur eine Theorie des Alterns übrig bleibt, die sämtliche Teilvorgänge abdeckt. Noch unwahrscheinlicher ist, dass eines Tages eine Pille alle Alternsprozesse verhindern kann.

3. Der letzte und wichtigste Punkt: Es existieren schon heute effektiv und gut untersuchte Möglichkeiten, Alternsprozesse zu beeinflussen und den Alternserscheinungen vorzubeugen.

Was sollten Sie wissen?

Ich will Sie mit dem folgenden Buch mit dem Wissen um die Beeinflussbarkeit der menschlichen Alterung ausrüsten, und Ihnen aufzeigen, warum Menschen altern, wann das Altern beginnt, wie die (Ihre) funktionale Lebensspanne vergrößert werden kann, welche Natursubstanzen die primären und sekundären Alterungsfaktoren positiv beeinflussen, wie Sie Ihren Lebensstil ändern sprich Ihre Lebensqualität erhöhen können, wie Sie die Schrittmacher des Alterungsprozesses stoppen und reparieren können und vor allem, wie Sie Ihr individuelles Alterspräventions-/Alternsinterventionsprogramm gestalten und umsetzen können.

Zielsetzung des GDLM®-Konzeptes „gesund und vital altern“

Sie lernen alles Nötige über: Warum altern wir? Woher kommt die Lebensenergie? Und alles über das Altern und dessen mögliche, damit verbundene Krankheiten, wie man das Altern hinauszögern kann. Sie lernen die Schrittmacher bzw. Altersuhren, die den Alterungsprozess beeinflussen, sowie die Darstellung von Möglichkeiten zur Prävention bzw. Altersintervention.

Buchinhalt: Was bietet das GDLM®-Konzept:

Sie lernen die Faktoren des Alterungsprozesses und seiner Auswirkungen kennen.

Sie erfahren welche Einflüsse die Lebensenergie mitbestimmen.

Sie lernen die einzelnen Altersuhren kennen, und wie Sie diese positiv intervenieren können.

Sie lernen diejenigen natürlichen Substanzen kennen, die unsere Telomere (die Lebenslichter) lt. Forscher der berühmten Harvard Universität und anderen wieder verlängern können sowie andere Substanzen, die vor Verkürzungen der Telomere schützen (hieraus resultiert unmittelbar Verjüngung und Lebensverlängerung des Organismus).

Sie lernen Natursubstanzen kennen, wie Sie auf natürliche Weise Ihre Hormondrüsen wieder neu beleben und damit für die ursprüngliche Hormonausschüttung sorgen.

Sie werden den Schlüssel zu einem langen Leben mit dem „Ganzheitlich Dynamischen Lebens-Management System®“ (Meta Ebene-Spiritualität, Umwelt, Zeit, Kosmos; Geistige Fitness, Soziale Fitness, Körperliche Fitness; Materielle-/Ernährungs-Fitness) kennen und nutzen lernen.

Und Sie lernen, wie Sie präventiv die alterungsbedingten Krankheiten vermeiden können.

Mit einem Selbst-Check machen Sie Ihren persönlichen „Successful-Aging-Check“, und Sie erfahren mit weiteren Selbst-Checks, wie Sie den Alterungsprozess beeinflussen können.

Sie werden Ihre persönlichen Präventionen/Altersinterventionen, mit dem Ziel: Für immer jung auch im hohen Alter, lernen u. v. m.

Merke: Erfolg haben Sie aber nur, wenn Sie WISSEN – KÖNNEN – TUN als einen ganzheitlichen Umsetzungsprozess betrachten!

Ganzheitlicher Umsetzungsprozess

Sie wollen die Schlüssel die Ihnen ein gesundes, vitales und langes Leben gewähren, kennenlernen – WISSEN

Sie wollen wissen, welche Altersuhren Sie positiv beeinflussen können – KÖNNEN

Sie wollen wissen, wie Sie Ihren Lebensstil/Ihre Lebensführung ändern sollten, um gesund und vital zu altern – mit der Zielsetzung: Fit sein und sich jung fühlen in jedem Alter – TUN

Ist das Leben nicht ungerecht? Da gibt es Menschen die mit achtzig Jahren noch geistig fit sind, sich geschmeidig bewegen, wie eine Katze und keine Spur von Alterserscheinungen zeigen. Andere sind vielleicht nur halb so alt und werden von hundert Wehwehchen geplagt. Es gibt Sechzigjährige mit Pfirsichhaut und Dreißigjährige mit den ersten sichtbaren Falten. „Die Gene sind schuld”, werden manche jetzt vielleicht denken – oder „Man muss eben immer gesund leben.” Stimmt natürlich, aber das ist nur die halbe Wahrheit.

Im Lauf der Jahre verändern sich nicht nur die Lebensumstände. Auch unser Körper wandelt sich: Streng genommen beginnen wir bereits mit dem Tag der Geburt zu altern. Aus medizinischer Sicht setzt der Alterungsprozess etwa ab dem 35. Lebensjahr ein – bei manchen früher, bei anderen später. Auf den Alterungsprozess haben viele verschiedene Faktoren Einfluss. So ist das Altern zum Teil durch die Gene bestimmt, wie wir heute wissen zu einem geringen Teil. Stärker wirken sich individuelle „Umweltbedingungen“ auf das Älter werden aus, also zum Beispiel, ob wir regelmäßig genug Schlaf bekommen, ob und wie oft wir uns bewegen (Sport treiben), wie wir uns ernähren, welchem Stress wir ausgesetzt sind, wie wir denken, unser Bewusstsein, ob wir rauchen oder Alkohol trinken.je nach dem – dies sind alles, mögliche starke Oxidantien.

Unsere Zielsetzung heißt: „Erfolgreiches Altern“ („Successful-Aging“), d. h. die Bewahrung von Fitness und Leistungsfähigkeit bis ins hohe Alter, eine komplexe Sache, die von vielen Faktoren abhängt.

Nicht jedem ist es gegeben, im Alter fit und gesund zu bleiben. Zudem hat jeder von uns eine ganz persönliche Vorstellung vom Älter werden, die sich im Laufe der Jahre verändern kann. Wie ein Mensch seine zweite Lebenshälfte erlebt und erfährt, hängt zum Teil von seiner Einstellung zum Leben, seiner Zufriedenheit mit sich selbst und somit mit seinem eigenen Leben zusammen. „Alt sein“ und „fit sein“ schließen einander nicht aus. Denn mittlerweile werden die Menschen nicht einfach nur älter, sondern bleiben dabei auch bewusst gesund und aktiv.

Für mich heißen die drei Säulen des GDLM®Successful Aging

WISSEN – WOLLEN – TUN

WISSEN: Das Wissen hängt zum großen Teil davon ab, inwieweit bereits bei jungen Menschen eine präventive Aufklärung zum Thema „Älter werden“ durchgeführt wird, denn der Lebensstil in jedem Alter ist ein wichtiger Faktor für die Gesundheit im Alter. „Erwachsen werden heißt älter werden, und älter werden heißt erwachsen werden“. Für mich bedeutet WISSEN: Jeden, vom Jugendlichen bis hin zu den Älteren, zu informieren, also Wissen bereitzustellen, wie man gesund und vital älter werden kann. Für Sie bedeutet dies, sich mit dem Alterungsprozess und den möglichen Präventionen/Interventionen auseinanderzusetzen, sprich sich zu informieren.

KÖNNEN: Das Können entzieht sich manchmal unserem Einfluss (beispielsweise aufgrund eines Unfalls, oder einer genetisch bedingten Krankheit), muss aber auf jedem Fall von der Freiheit der Forschung profitieren, auch wenn der Nutzen wie z. B. der Altersdemenz nur vorübergehend ist. Für mich bedeutet das, alle Ergebnisse/Möglichkeiten der Forschung – und zwar der Makrobiologie und der Genforschung bzw. der daraus ermittelten/geprüften Naturheilsubstanzen und Methoden – zu hinterfragen und zum Nutzen der Menschen einzusetzen. Für Sie bedeutet dies, zu hinterfragen welche Möglichkeiten gibt es die Sie umsetzen können, aufgrund Ihrer persönlichen Situation, damit Sie ein gesundes, vitales und langes Leben erreichen können.

TUN: Das Tun hängt natürlich von der geistigen Einstellung bzw. vom Bewusstsein des Einzelnen ab, inwieweit er bereit ist, „Regie für sich selbst zu führen“, also seinen Lebensstil/seine Lebensführung so zu ändern, damit die Parameter für eine gesundes und vitales altern erfüllt werden.“ Für mich bedeutet das, jedem einzelnen Menschen, das Handwerkszeug (Regeln, Vorschläge) an die Hand zu geben, sein Wissen zu verbessern und somit die Möglichkeit zu schaffen, das Wissen in die Tat (TUN) erfolgreich umzusetzen. Für Sie bedeutet dies, die Ihnen angebotenen Möglichkeiten zu nutzen, sprich zu erkennen, um Ihre biologisches Alter zurückzudrehen. Nochmals Sie führen Regie über die Art zu leben und somit über Ihre Gesundheit und Ihr biologisches Alter!

Fazit Der Schlüssel zu einem langen, gesunden und vitalen Leben heißt:

Regie führen Sie selbst

Erkennen Sie die Schlüssel, die Ihnen ein gesundes, vitales und langes Leben gewähren – WISSEN

Erkennen Sie, welche Schrittmacher des Alters/Altersuhren Sie – aufgrund Ihrer persönlichen Situation – positiv beeinflussen können – KÖNNEN

Erkennen Sie, wie Sie Ihren Lebensstil/Lebensführung ändern sollten, um gesund und vital zu altern – Ihr Ziel muss sein: Fit sein und sich jung fühlen in jedem Alter – TUN

Heute beginnt Ihr fittes, gesundes und langes Leben!

Um das Altern gesund, fit und vital zu bewältigen, müssen Sie zunächst den Altmacher Nummer eins zurückdrängen: „Die geistige, seelische und körperliche Steifheit“.

Dabei gibt es Folgendes zu erkennen bzw. zu beachten:

I
Erkennen Sie:
Warum altern wir?
III
Präventionen/
Interventionen lernen u. erkennen
Erkennen und beeinflussen Sie die Schrittmacher der Alterung/ Altersuhren
II
Erkennen Sie:
Wie man das Altern hinauszögert.
IV
Ihre persönliche
Altersintervention umsetzen

Abb.: eigene Darstellung

Gesund oder krank

Bevor ich auf die Frage des Alterns und deren Beeinflussungsfaktoren eingehe, möchte ich das westliche und östliche Verständnis über Gesundheit und Krankheit etwas näher beleuchten. Denn diese Betrachtungsweise ist ein wesentlicher Faktor, wie man dem Prozess des Altwerdens begegnet, linear (Symptombezogen) oder ganzheitlich (Ursachenbezogen)? Sicherlich hat der Gesunde mehr Chancen älter zu werden als der Kranke.

Wer ist gesund, wer ist krank?

Wer „o. B.“ ist, also ohne Befund, ist nach unseren westlichen Maßstäben auch gesund. Die Computerdiagnosen, Laborbilder und anderes mehr beweisen dies ja auch. Ganz einfach ausgedrückt, wenn der Mensch nicht Opfer eindringender Krankheitskeime ist, wenn die Körperchemie stimmt und keine anatomischen Veränderungen in Organen und Zellen feststellbar sind, gilt der Mensch als gesund und hat – nach westlicher (schulmedizinischer) Meinung – ggf. ein langes Leben vor sich – oder? Selbst Moliers „Malade imaginaire“ („Der eingebildete Kranke“; richtiger ist: Der in seiner Einbildung Kranke) gilt in der Schulmedizin als gesund. Wenn aber der Mensch das Gefühl hat, dass er krank ist – sei es physisch, mental oder emotional bedingt durch ungeordnete Beziehungen zur sozialen und ökologischen Umwelt, ist er dann krank oder nicht? Oder ist er nur ein eingebildeter Kranker? Hier hilft uns die Definition des Nervenarztes Viktor von Weizäcker, eines der Mitbegründer der Psychosomatik: „Das wirkliche Wesen des Krankseins“, schreibt Weizäcker, „ist eine Not, und sie äußert sich als Bitte um Hilfe. Ich nenne den krank, der mich als Arzt anruft und indem ich als Arzt die Not erkenne.“

Wenn man sich mit dem Alt-werden, mit der Heilkunst, mit dem Thema der Lebensenergie oder gar mit den Gesundheitsstörungen befasst, kommt man am Studium der über 2000 Jahre alten östlichen Heilkunde und deren vielen Facetten nicht vorbei.

Für mich sind die wesentlichen Stärken der östlichen Heilkunde:

Die östliche Heilkunde weiß, dass der Mensch (und der Kosmos) nicht nur die Summe seiner Teile ist – sondern „Ganzheitlichkeit“: Spiritualität-Geist-Seele-Bewegung-Körper.

Die östliche Heilkunde geht davon aus, dass die Heilkraft dem Menschen innewohnt (Salutogenese).

Die östliche Heilkunst sieht die Krankheit positiv, nämlich als Versuch der Natur, die Gesundheit wiederherzustellen, während die moderne Schulmedizin die Krankheit als Feind betrachtet.

Die östliche Heilkunde erkennt in jedweder Krankheit die Disharmonie des Gesamtorganismus, während die westliche Medizin schwerpunktmäßig auf Bakterien und Krankheitserreger starrt (Pathogene).

Die östliche Heilkunde ist daher primär ausgerichtet auf Krankheitsverhütung und nicht erst auf Heilung.

Kehren wir zu unserem obigen Beispiel der „eingebildete Kranke (Hypochonder)“ zurück, so ist im Lichte der östlichen Heilkunde ein Hypochonder, der sich einbildet, krank zu sein, obwohl der Arzt nichts findet, natürlich kein Scheinkranker. Er wird also nicht links liegengelassen. Wer nicht beglückendes Wohlergehen verspürt, kann nicht gesund sein.

Wesentlich dabei ist, dass die traditionelle Heilkunde des Ostens den Menschen nicht nur auf „Herz und Nieren“ prüft. Das faszinierende ist der allumfassende Gesundheitsbegriff – ein allumfassender Begriff, der die Harmonie aller Lebensäußerungen eines Menschen einschließt, von der Körperhaltung über den Klang der Stimme, bis zum gesunden Selbstvertrauen. Der die Ausgeglichenheit des Spirituellen, Mentalen, Emotionalen und Physischen umfasst und der geordnete Beziehungen zur sozialen und ökologischen Umwelt voraussetzt.

An einem Beispiel dargestellt: Wer erstens nie schlapp und matt ist, wer zweitens tief schläft und morgens (nach sechs Stunden Schlaf) wie neugeboren erwacht, wer drittens einen guten Appetit (nicht Naschhaftigkeit oder Gefräßigkeit), wer viertens immer, selbst in unangenehmen Situationen, gut aufgelegt ist, wer fünftens nicht vergesslich ist und sechstens reaktionsschnell und geistesgegenwärtig ist, ist – nach chinesischer Medizin – gesund. Denn dann steht er im Einklang mit der Natur.

Wer sich aber nicht in einem körperlichen, seelischen und geistigen Gleichgewicht befindet, mit anderen Worten: wer rasch ermüdet, wer nur seicht und unruhig schläft, wer appetitlos ist, wer bedrückt oder geknickt ist, wessen Erinnerungsvermögen beziehungsweise Merkfähigkeit zu wünschen übrig lässt, und wer ein Zögerer und Zauderer ist, der ist – nach chinesischer Medizin – krank, selbst wenn ihm der Arzt bescheinigt, dass ihm nichts fehlt.

Das Ziel jedes Menschen, der im Alter noch jung bleiben will, muss es sein, im Sinne der chinesischen Medizin „Gesund zu sein“.

Zerstückelung oder Ganzheitlichkeit

Betrachten man den Begriff „Gesundheit“, unter dem Aspekt der Ganzheitlichkeit, im Sinne der östlichen Heilkunde, so wird einem die unterschiedliche Denkweise zwischen westlicher und östlicher Vorgehensweise/Heilkunde schnell klar. Analyse ist – derzeit noch – alles für unsere (westliche) Denkweise, während für den (alten) Osten, alles Synthese ist. Die Analyse (Zerlegung, Auflösung) reißt den Gegenstand aus seinem natürlichen Zusammenhang heraus und erforscht ihn isoliert, während die Synthese (Zusammenfügen, Zusammenfassung) den Gegenstand nicht als selbständigen Teil betrachtet, sondern nur in seiner Beziehung zum Ganzen erforscht.

Nicht nur die Asiaten, sondern ebenso die Indianer pflegen die Ganzheitssicht.

Der Schweizer Komponist René Bardet berichtet von einer Begegnung mit einem indianischen Arzt in Mexiko. Der Arzt hat einerseits westliche Schulmedizin studiert und war andererseits auch eingeweiht in die uralte Heilkunst seines Volkes. Den Unterschied, wie Europäer und Indianer Erkenntnis gewinnen, schildert er so: „Wenn ein Indianer eine Pflanze kennen lernen will, versucht er, zur Pflanze zu werden. Er nähert sich ihr behutsam, beobachtet sie lange, will erfahren, wie die Tiere sich zu ihr verhalten, wie der Wind sie bewegt, wie sie sich der Sonne entgegenstreckt oder sich abwendet. Seine Seele tritt in einen inneren Dialog mit ihrer Seele. Ganz anders der Europäer. Er entfernt die Pflanze von ihrem Standort, reißt Blätter und Blüten ab, zerlegt sie in Stücke und führt im Labor verschiedene Experimente mit ihr durch. Sein Weg der Erkenntnis als wissenschaftliche Neugier erweist sich als Weg der Zerstörung.“

Während westliches Denken dazu neigt, durch Sezieren Zusammenhängendes zu zerstören und die Ursache im Detail zu suchen, entgeht dem östlichen und dem indianischen Denken nicht die Einheit und Ganzheit des Menschen. Die Heiler wissen, dass der Mensch „in einem Stück“ geschaffen ist.

Zwar hat die so genannte psychosomatische Medizin des Westens die Wechselwirkung zwischen Geist, Seele und Körper (Bewegung und Materie) entdeckt, aber für die alten asiatischen Heiler ist das ein „alter Hut“.

Auf uns bezogen bedeutet dies: Ein Leben in Gesundheit bis ins hohe Alter, erhalten wir nur, wenn wir dafür sorgen, dass zwischen Geist, Seele und Körper (Bewegung/ Materie) eine Harmonie besteht – also kein linear-merkantiles Denken und Handeln, sondern ein ganzheitliches Denken und Handeln = „Ganzheitlichkeit statt Zerstückelung“. Das englische Wort „wholeness“ drückt besser als das deutsche Wort „Ganzheit“ das aus, was die alten Asiaten unter dem vollkommenen Zusammenklang des Physischen, Mentalen, Emotionalen und Spirituellen verstanden/verstehen. Denn das englische Wort „wholeness“ leitet sich vom Wort „heal“ (heil) ab.

Wenn wir also das Wort „Ganzheit“ gebrauchen, sollten wir die spirituelle Komponente mitdenken und wissen, dass Ganzheit im Sinne von Gesundheit und Alterung „Heilheit“ bedeutet (siehe auch östliche Heilkunde), d. h. es wird nicht nur die Einheit von Geist, Seele und Körper als Heilheit betont, sondern es wird auch vermieden, den Gesamtorganismus des Körpers auseinanderzupflücken und in einzelne Organe aufzuteilen.

Der Mensch als Teil der Natur

Ein weiterer Aspekt – in unserer Betrachtung „gesund, fit und jung altern“ist die Tatsache, die uns allen bewusst sein sollte, dass „der Mensch von Himmel und Erde nicht zu trennen ist“. Die Verbundenheit des Menschen mit der Natur und mit dem Kosmos ist also ein weiteres Prinzip der Kunst der Gesunderhaltung und der Heilung.

Der Mensch ist nicht das Maß aller Dinge, wie wir seit Protagoras (480–410 v. Chr.) zu glauben scheinen. Die Erde ist ein Partikelchen und der Mensch ein Minipartikelchen des Kosmos.

In einer das biblische Gebot sicher missverstehenden Weise macht sich der Mensch (des Westens) die Erde „untertan“. Er vergewaltigt sie. Er schändet und entweiht sie. Er versaut sie mit Giftabfällen, radioaktiven Strahlen usw. Er ist blind für die Natur. Er ist ein Umweltfrevler. „Überall, wo der weiße Mann die Erde berührt hat, ist sie krank“, klagt ein Winitu-Indianer.

Der Zusammenhang zwischen Gesundheitsverlust und unserer Entfremdung von der Natur geht uns und unserer Medizin nicht auf. Betrachtet man aber die ganzheitliche, östliche Heilkunde, so werden wir eindringlich darauf aufmerksam gemacht, dass es krank macht, sich die Natur zu unterwerfen, und dass es umgekehrt gesund macht, sich der Natur zu unterwerfen.

Schon mit oberflächlichem Blick nehmen wir wahr, wie alles miteinander verbunden ist in der Natur. Die Kohlensäure, die Menschen und Tier ausatmen, brauchen die grünen Pflanzen als lebensnotwendigen Atem- und Nährstoff. Und die Insekten helfen bei der Befruchtung von Pflanzen. Alles ist aufeinander abgestimmt. Die Natur ist ein Gewebe von Zusammenhängen. Die Mineralwelt, die Pflanzenwelt, die Tierwelt und die Menschenwelt durchdringen einander in unaufhörlichem gegenseitigen Geben und Nehmen. Schon Goethe sagte: „Alles sich zum Ganzen webt, eins in dem anderen wirkt und lebt.“ Das Maß aller Dinge sind die Gesetze und Normen des Kosmos, ist die Natur, nicht aber der Mensch!

Teilhabe an der Ganzheit der Natur ist also ein Pfeiler der ganzheitlichen Gesundheitspflege und somit die Basis des Konzeptes: GDLM® „Ganzheitlich, Dynamischen Lebens Management!“ Krank ist und wird der auf sich selbst gestellte Mensch, der Mensch der gegen die Natur und nicht mit der Natur lebt, der sich abgrenzt und abtrennt vom Naturganzen, der sich herauslöst aus der Verflechtung und sich über den Kreislauf der Natur zu stellen sucht. Er wird dabei umkommen. Gesund bleibt oder wird nur, wer sein Dasein in Übereinstimmung mit der allumfassenden Natur gestaltet und sich einbezogen weiß in das zusammenhängende Leben des Mineral-, Pflanzen, Tier- und Menschenreichs, wer sich nicht zum Besitzer der Erde bestellt fühlt, sondern zu ihrem Hüter und Heger, und sich mit Liebe um sie kümmert, und wer weiß, dass alles Leben eins ist.

Lassen Sie mich zusammenfassen:

Das Ganzheitlich, Dynamische Lebens Management –GDLM® (wie die östliche Heilkunde) setzt beim Ganzen an, bei der Einheit der Körperorgane, bei der Einheit des Menschen (Geist, Seele, Körper/Bewegung, Körper/Materie) und bei der Einheit des Menschen mit der Natur.

Dabei muss auch betont werden, dass die Einfügung des Menschen in den sozialen Zusammenhang ein Hauptgebot der Gesundheit ist. Wer asozial ist, ist zerstörerisch. Eine vollindividualisierte Gesellschaft ist krankmachend. „Solidarität“ ist wohl bei uns nicht eine Vokabel der Medizin aber des Ganzheitlich, Dynamischen Lebens Management-Konzeptes. In dieser Gesundheitsphilosophie verschmilzt der Mensch, die Gesellschaft und die Natur zu einem Ganzen. Dem von allem – den Freunden, der Gesellschaft – abgekapselten Menschen geht es nicht gut. Vereinigt mit dem Ganzen nehmen wir aber teil an Gottes Leben und Kraft.

Erkenntnis I:

Erkennen Sie, warum wir altern – Alterungsprozess

These 1:

Nur wer die Gründe des Alterns kennt, kann etwas dagegen tun.

These 2:

Gene ackern für Ihre Jugend.

These 3:

Das sekundäre Altern kann durch den Lebensstil beeinflusst werden.

These 4:

Erkennen Sie die alternsbeeinflussenden Faktoren und handeln Sie danach.

Darstellung Alterungsprozess

Jeder will jung bleiben

Sie wollen wissen, was verändert sich bezüglich Ihrer Gesundheit und Vitalität im Alterungsprozess?

Sie wollen wissen, was sind die wichtigsten Alterungsfaktoren und welchen Einfluss haben diese auf Ihre Gesundheit und Vitalität? – siehe Alterungsfaktoren

Sie wollen wissen, welche Altersuhren beeinflussen das Alter und wie kann man diese positiv beeinflussen? – siehe Altersuhren

Sie wollen wissen, welche Bausteine gibt es um ganzheitlich, dynamisch die Altersuhren durch positive Intervention zu stimulieren mit dem Ziel „gesund und vital zu altern“?

Seit Menschengedenken nehmen wir den Verlauf des Alterns als eine menschliche Gesetzmäßigkeit hin. Wir fragen: „Woran ist sie/er gestorben?“ Antwort mit einem fatalistischen Achselzucken: „Das Alter ihre/seine Uhr ist abgelaufen.“ Keine weiteren Fragen; warum ist das so? Ganz einfach, der Verlauf der Alterung entzieht sich unserer menschlichen Kontrolle, weil es scheinbar unausweichlich ist.

Nichts macht dem Menschen mehr Angst als das Altern: Seh- und Hörverluste, Knochenabbau, Impotenz, Muskelschwäche, nachlassende Vitalität, Gedächtnisprobleme, schließlich Unselbständigkeit und Bettlägerigkeit. Das und vieles mehr sind unmissverständliche Zeichen der Alterung.

Unmissverständliche Zeichen? Sicher. Aber unausweichlich?

Die neusten Forschungen und Erkenntnisse in den Bereichen Gerontologie und Makrobiologie – insbesondere über die Alterungsfaktoren: Telomere-Verkürzung, DNA-Mutation (Freie Radikale), Glykation und die epigenetischen Veränderungen – machen Hoffnung, dass wir gesund und vital altern können.

Eine zunehmende Zahl von Wissenschaftlern legt sich mit einer Prognose schon heute fest: Aging-Präventionen/Interventionen, die Möglichkeit, das Altern unmittelbar zu beeinflussen. Die Anfänge sind bereits in einem großen Maße Realität.

Meine Zielsetzung ist nicht die Darstellung von Zukunftsszenarien, sondern die konkrete Umsetzung der heute bereits durch die Altersforschung erkennbaren „Ergebnisse“. Nicht theoretisch und nicht in einigen Jahren, sondern heute. Und nicht für wenige Menschen, sondern für jeden der seine Gesundheit und Leistungsfähigkeit auf jugendlichem Niveau halten möchte, und zwar als „Prävention und Intervention“ im Rahmen seiner eigenen „Gesundheitsförderung“, also als sein eigenes personifiziertes Gesundheitsmanagement.

(Wobei im Handlungsfeld Prävention und Intervention Förderung als gezieltes Eingreifen in die Entwicklung verstanden wird. Primäre Prävention beschreibt hierbei den frühzeitigen Aufbau von schützenden Faktoren mit dem Ziel, Gesundheit generell zu fördern oder Entwicklungsrisiken zu minimieren, Intervention wird hingegen, nach Eintritt des Ereignisses, die einer weiteren Verschlechterung des jeweiligen Zu-

standes entgegenwirken sollen bezeichnet.)

Mir geht es um beides, um die Prävention sowie Intervention also darum, was kann man präventiv und per Intervention alles tun, um gesund und vital zu altern. Entsprechend handelt unser Konzept von konkreten praktischen Möglichkeiten, Ich sagen Ihnen nicht, was Sie tun oder lassen sollen, sondern werde Ihnen Wissen über die Zusammenhänge von Altern und Jungbleiben – beziehungsweise Gesundbleiben mit geistiger, seelischer und körperlicher Fitness vermitteln und Ihnen dabei so viel konkretes Praxiswissen an die Hand geben, dass Sie mit Hilfe dieser Informationen Ihr ganz persönliches Successful Aging-Programm zusammenstellen können.

Bedenken Sie immer: Mit jedem Jahr, das wir Menschen älter werden, wird uns bewusster, dass wir letztlich das Resultat aller Entscheidungen sind (bedenken Sie, Regie führen Sie selbst), die wir im Leben getroffen haben. Der Verlauf der eigenen Alterung auf der Basis wissenschaftlich fundierter Erkenntnisse selbst mitzubestimmen, das könnte zu den wichtigsten Entscheidungen unseres/Ihres Lebens zählen!

Der Traum von ewiger Jugend

Der Traum nach ewiger Jugend ist so alt wie die Menschheit selbst. Schon immer beschäftigten sich Denker und Künstler mit der Frage warum wir altern, warum körperliche Schönheit und Kraft vergänglich sind und warum auch unser Geist mit der Zeit nachlässt.

Was haben Achilles, Alexander der Große und Kleopatra gemeinsam? All diese Personen wollten auf unterschiedliche Art und Weise dem biologischen (funktionalen) Altern ein Schnippchen schlagen. Achilles versuchte es durch die Unverwundbarkeit, Alexander der Große machte sich auf die Suche nach der Quelle des ewigen Lebens.

Und wieder andere, wie Kleopatra, die in Stutenmilch badete, gab alles dafür, um ihre Schönheit zu erhalten und zur Geltung zu bringen.

Der Mythos von Eos, der griechischen Göttin der Morgenröte, führt uns diesen unvermeidlichen Prozess auf anschauliche Weise vor Augen. Eos hatte von Zeus Unsterblichkeit für ihren Gatten Tithonos erbeten. Sie vergaß aber, auch um ewige Jugend zu bitten. So litt der greise Tithonos an unzähligen Krankheiten. Schließlich schloss Eos ihn in ihren Palast ein, wo er ein trauriges Leben führte. Mit zunehmendem Alter verlor er immer mehr das Aussehen eines Mannes und schrumpfte zu einer ausgetrockneten Zikade zusammen.

Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass die Menschen zunächst Trost im Glauben fanden. Viele Religionen versprachen als Entlohnung für ein Leben in Tugend und Demut die Wiederauferstehung der Seele, des Körpers oder auch von beidem. Der Glaube an die Wiedergeburt ist ein anderer religiös geprägter Ansatz, um den Menschen über seine verlorene Jugend hinwegzutrösten.

Gesunde Völker

Ich habe mich beim Studium der Literatur über Gesundheit und Alterung immer wieder gefragt, warum gibt es Völker die gesund sind und mit 100 Jahren noch ihrer Arbeit nachgehen?

Die Erkenntnis daraus ist, dass es durchaus möglich ist, 120 und mehr Jahre alt zu werden und dabei körperlich und geistig fit zu bleiben! Zahlreiche Völker rund um den Globus leben es uns vor. Bei den Hunzas und den Bewohnern der Anden Ecuadors ist der Anteil der 100-Jährigen, die sich ihre Lebensfreude, ihre positive Einstellung/positiven Gefühle, ihre Vitalität und auch einen Teil ihrer Jugend oder zumindest den goldenen Herbst ihres Lebens bewahrt haben, überproportional groß.

Diese Völker leben in einem sehr viel natürlicheren Umfeld als wir in unseren Ballungsgebieten und gehen sicherlich nicht mal eben um die Ecke zum Schnellimbiss. Das Geheimnis ihrer unglaublichen Lebenserwartung und ihrer erstaunlichen körperlichen und geistigen Verfassung liegt somit vielleicht in einer naturnahen Lebensweise, in ihrer positiven Einstellung zum Leben, in einer einfachen Ernährung und in einem stressfreien Leben.

Die Faktoren eines langen Lebens

Was ist es, was diese Völker anders machen? Was ist es, das uns vorzeitig altern lässt? Zweifelsohne spielt die Psyche bei diesem Prozess eine wichtige Rolle (erste Faktor). Schon Hippokrates sagte: „Unser wichtigstes Organ ist nicht das Herz, sondern das Gehirn.“ Dieser wichtige „Apparat“ ist am anfälligsten für den Verschleiß. Schließlich sind es die Neuronen, die für Motorik, für Empfindungen, das Gedächtnis und die Intelligenz verantwortlich sind. Das Gehirn ist in gewisser Weise eine „synoptische Schaltstelle“, die über die Funktion aller Organe wacht. Unter Rückgriff auf eine „Datenbank“, die im Laufe der Jahre in unserem Gehirn aufgebaut wurde, werden hier eingehende Informationen verwaltet und entsprechende Befehle gegeben. Lebensängste und Lebensüberdruss, hervorgerufen durch unsere Neurosen und naturwidrigen Lebensumstände, sorgen für falsche Befehle und bewirken, dass wir unbewusst und unmerklich auf unseren eigenen Tod hinzuarbeiten. Menschen, die mehr als 100 Jahre alt sind, sind glückliche Menschen. Sie schützen sich vor ständigem Stress, der den Stoffwechsel durcheinanderbringt und die Hypophyse zur Produktion des Somatropins1 (ein somatotropes Hormon kurz STH genannt) anregt, dessen Aufgabe es ist die Zellteilung zu beschleunigen. Fest steht auf jeden Fall, positive Gefühle können das Leben verlängern. Umgekehrt können Hass, Angst und Depressionen auf Dauer zu schweren und häufig tödlichen Alterskrankheiten führen.

Der zweite Alterungsfaktor ist die Ernährung. Sie darf nicht zu reichhaltig sein (möglichst unter 2.000 Kalorien am Tag) und sollte den Körper mit allen wichtigen Nährstoffen versorgen (abwechslungsreich, immer ganz frisch, reich an Vitaminen, Enzymen und Mineralien). Eine teilweise oder strikte vegetarische Ernährung ist dabei sicherlich förderlich, jedoch nicht zwingend notwendig. Zu Ernährung gehört natürlich auch die Versorgung mit dem absolut notwendigen Stoff „Wasser“. Vom Augenblick Ihrer Geburt bis zum Tod, verlangt Ihr Körper instinktiv nach Luft, Wasser und Nahrung, um überleben zu können. Nehmen Sie deshalb Nahrung mit einem hohen Wassergehalt zu sich, wie Obst, Gemüse und Salate – das ist Sonnenkost. Streben Sie eine Ernährungsweise an, die annähernd 70 % Wassergehalt haben sollte, weil eben unser Körper aus ca. 70 % Wasser besteht. Das bedeutet, dass Obst, Gemüse und Salate in unserer Ernährung überwiegen sollten.

Der dritte Alterungsfaktor ist körperliche Betätigung und Arbeit. Bewegung trägt dazu bei, Giftstoffe aus dem Körper auszuleiten, den Körper mit Sauerstoff zu versorgen, die Organfunktionen anzuregen und sorgt für ein leichtes saures biologisches Terrain im Körper, das einen guten Schutz gegen Krebserkrankungen und Herzinfarkt darstellt. Muskelgewebe, in dem Milchsäure eingelagert wird, kann sich kaum kanzerös verändern.

Der vierte Alterungsfaktor ist der soziale Faktor, die Beziehungen, Freundschaften, die Liebe und die ausgewogene Partnerschaft in Harmonie, Liebe und körperliche Nähe/Sex.

1 Wachstumshormon

Nur wer die Gründe des Alterns kennt, kann etwas dagegen tunWas bedeutet Altern?

Das Altern ist ein fortschreitender, nicht umkehrbarer biologischer Prozess der meisten Organismen, der mit ihrem Tod endet. Die maximale Lebenszeit, die ein Individuum erreichen kann, wird durch das Altern maßgeblich bestimmt. Altern ist als physiologischer Vorgang ein elementarer Bestandteil des Lebens aller höheren Organismen und eines der am wenigsten verstandenen Phänomene der Biologie. Allgemein ist die Annahme akzeptiert, dass eine Reihe verschiedener hochkomplexer, vielfach noch ungeklärter Mechanismen für das Altern verantwortlich sind. Sie beeinflussen und begrenzen die Lebensdauer von biologischen Systemen wie Zellen, den daraus aufgebauten Organen, Geweben und Organismen. Die Gerontologie, auch Alters- und Alternswissenschaft genannt, ist die Wissenschaft vom menschlichen Leben im hohen Alter und vom Altern der Menschen. Die biologische Grundlagendisziplin – ohne Fokussierung auf die Spezies Mensch – ist die Biogerontologie. Die Vorgänge beim Altern unterliegen subjektiven, biologischen, biographischen, sozialen und kulturellen Bewertungen.

Das Altern selbst ist ein Phänomen mit sowohl biologischen als auch psychischen und gesellschaftlichen Aspekten.

Mit dem Begriff „Alter“ ist meistens die Lebensperiode älterer Menschen, die der „Alten“, und das Ergebnis des Altwerdens gemeint. Im Gegensatz dazu geht es beim Altern vor allem um die Prozesse und Mechanismen, die zum Altern führen und die dem Altwerden und dem Alt-sein zugrunde liegen.

Das biologische Alter eines Menschen wird durch dessen Vitalität charakterisiert.

Primäres und sekundäres Altern

Beim Altwerden wird zwischen zwei Formen unterschieden, dem primären und dem sekundären Altern.

Primäres Altern, auch physiologisches Altern genannt, wird durch zelluläre Alternsprozesse hervorgerufen, die in Abwesenheit von Krankheiten ablaufen. Diese Form des Alterns definiert für einen Organismus seine maximal erreichbare Lebensspanne (auch maximal erreichbares Alter genannt,).

Beim Menschen liegt dieser Wert bei ungefähr 120 Jahren (manche Wissenschaftler sprechen von 6 x 25 = 150 Jahren) und wird mit dem griechischen ω (Omega Symbol für das Ende) versehen. Andere Autoren setzen ω auf den Wert 122,45 Jahre. Dies ist das Alter, das Jeanne Calment zum Zeitpunkt ihres Todes erreichte, und das bisher höchste verifizierte Alter eines Menschen.

Als sekundäres Altern bezeichnet man dagegen die Folgen äußerer Einwirkungen, die die maximal erreichbare Lebensspanne verkürzen. Dies können beispielsweise Stress, Bewegungsmangel, Fehlernährung oder Suchtmittelkonsum sein. Das sekundäre Altern kann somit durch den Lebensstil beeinflusst werden.

Was ändert sich im Alter?

Altern betrifft den ganzen Körper – und auch den Geist. Mit den Jahren lässt die Fähigkeit unseres Körpers nach, Zellen neu zu bilden. Dadurch verlangsamt sich der gesamte Stoffwechsel. Es ist ganz natürlich, dass viele Funktionen langsam abnehmen. Dabei ist es jedoch individuell ganz verschieden, wann und wie stark Veränderungen auftreten. Dies geschieht im

Sensorischen Bereich:Sehen, Hören, Tasten, Riechen und Schmecken,
Körperlichen Bereich:Muskeln, Beweglichkeit, Ausdauer, Schnelligkeit
Kognitiven Bereich:Aufnahmevermögen, Reaktion, Koordination, Problemlösungen

Sehkraft und Hörvermögen: Im Laufe der Jahre stellt sich das menschliche Auge nicht mehr so gut auf unterschiedliche Lichtverhältnisse ein. Zudem kann sich etwa ab dem 40. Lebensjahr die Altersweitsichtigkeit entwickeln – das Auge fokussiert kurze Abstände nicht mehr so gut. Auch das Hörvermögen nimmt mit dem Alter ab.

Geruchs- und Geschmackssinn: Ältere Menschen haben oft nicht mehr so viel Appetit. Dies liegt zum Teil auch daran, dass sie Gerüche und Geschmäcke nicht so stark wahrnehmen wie Jüngere.

Hormone: Der körpereigene Hormonhaushalt verändert sich. Geschlechtshormone wie Östrogen oder Testosteron werden weniger gebildet; Libido und Potenz lassen nach.

Knochen: Ein Leben lang wird unsere Knochensubstanz auf- und abgebaut. Etwa ab dem 35. Lebensjahr überwiegt der Abbauprozess, das heißt es wird mehr Substanz ab- als aufgebaut. Ältere Menschen, insbesondere Frauen nach den Wechseljahren, haben daher ein höheres Risiko für Knochenbrüche und Osteoporose (Knochenschwund).

Gelenke: Die Gelenke werden unbeweglicher und verschleißen. Im Laufe des Lebens sinkt der Wasseranteil im menschlichen Körper. Da im Knorpelgewebe der Gelenke unter anderem Wasser eingelagert ist, schrumpft es mit der Zeit – die Gelenke verlieren ihre Beweglichkeit.

Immunabwehr: Im Alter produziert das Immunsystem nicht mehr so viele Antikörper und Abwehrzellen. Somit werden ältere Menschen eher krank und es kommt auch häufiger zu schwereren Krankheitsverläufen als in jungen Jahren.

Muskulatur: Das Körpergewicht und der Körperfettgehalt nehmen im Alter zu, die Muskelmasse und -kraft dagegen ab. Wer sich jedoch körperlich fit hält, kann seine Muskelkraft dauerhaft erhalten oder sogar ausbauen.

Haut: Die Hautbeschaffenheit verändert sich mit zunehmendem Alter: Die Haut wird dünner, trockener und verliert an Elastizität. Die Haut neigt zur Faltenbildung.

Bindegewebe: Das Bindegewebe verliert an Elastizität. Dies betrifft auch die Blutgefäße, sodass der Blutfluss beeinträchtigt sein kann.

Gehirn: Die geistige Leistungsfähigkeit nimmt ab, Wahrnehmung, Konzentration und Aufmerksamkeit sinken.

Herz-Kreislauf-System: Der Herzmuskel wird schwächer und kann im Alter nicht mehr so viel leisten.

Blase und Nieren: Die Muskulatur von Becken, Blase und After wird schwächer, Folge ist häufig Inkontinenz.

Die nachfolgende Tabelle zeigt Ihnen aus einer anderen Sicht- geordnet nach Organ/System, die wichtigsten altersbedingten Veränderungen und deren möglichen Folgen auf: