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Führungstechniken

Lesen, hören, führen!

Sie wollen eine gute Führungskraft werden? Gratulation! Doch ist Ihnen klar, was das bedeutet? Als Führungskraft müssen Sie andere Menschen ständig so beeinflussen, dass diese gute Ergebnisse erzielen. Und alle müssen zufrieden sein: die Unternehmensleitung, Ihre Mitarbeiter und Sie selbst. Bewährte Techniken helfen Ihnen dabei. Und dieses E-Book ermöglicht es Ihnen, diese einzuüben: In 20 Audio-Dialogen erzählen wir Ihnen die Geschichte von Svenja Peter, einer jungen Führungskraft, die in ihrem neuen Job große Herausforderungen zu bewältigen hat: Sie soll das Unternehmen retten! Dabei führt sie Zielvereinbarungs-, Beurteilungs-, Delegations- und Motivationsgespräche mit ihrem Vorgesetzten und ihren Mitarbeitern. Und nicht alle Beteiligten machen immer alles richtig …

So geht’s: Lernen durch Interaktion

Durch Lesen, Hören und Interaktion erfahren Sie, dass es als Führungskraft darauf ankommt, was Sie sagen, aber auch, wo und wie Sie es sagen:

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Hier können Sie den Dialog als mp3-Datei anhören.
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Hier ist Ihre Meinung gefragt: War die Gesprächsführung gut oder schlecht? Zielorientiert oder demotivierend? Bewerten Sie die Situation und Sie erhalten anschließend Rückmeldung, ob Sie richtig lagen: Unser Führungsexperte erklärt das Verhalten der Person.
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Hier lesen Sie im Detail nach, was genau in dem Dialog schief oder gut gelaufen ist und warum.
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Hier können Sie praktische Handlungsanleitungen für Ihren Führungsalltag als PDF downloaden.
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Hier können Sie eigene Notizen erstellen: Was war Ihnen wichtig, was möchten Sie nicht vergessen, wo haben Sie Handlungs- oder Fortbildungsbedarf? Die Notizen werden im E-Book gespeichert.
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Immer wenn Sie dieses Icon sehen, können Sie mit einem Klick auf den daneben stehenden Text ein Pop-Up-Fenster öffnen.

Die Story

Der Systemmöbelfabrikant Systemö, ein Familienunternehmen, das der fünfzigjährige Ralf Busch von seinem Vater übernommen hat, hat sich durch strategische Fehlplanung an den Rand des wirtschaftlichen Ruins manövriert. Nun soll ein neues Produktionssystem helfen, das Unternehmen wieder wettbewerbsfähig zu machen. Allerdings ist der Zeitplan für die Einführung sehr eng. Projektleiterin ist Svenja Peter, eine neue, junge Führungskraft. Sie stellt sich mit Begeisterung der größten Herausforderung ihrer Karriere. Dabei muss sie die wichtigsten Führungstechniken möglichst zielführend anwenden. Gott sei Dank ist sie hoch motiviert. Denn wenn ihr Projekt nicht erfolgreich verläuft, droht der Firma das Aus.

Umsetzungs- und Hintergrundwissen

Nach den Dialogen, Ihrer Einschätzung und dem Feedback des Experten folgen in jedem Kapitel praktische Tipps für Ihren Führungsalltag sowie Fakten und Hintergründe zum jeweiligen Thema zur Vertiefung.

Checklisten zum Download

DownloadAlle im E-Book enthaltenen Checklisten können Sie als PDF downloaden. Klicken Sie hierzu auf den angegebenen Link und geben Sie auf der Website den Buchcode ein.

Webseite: http://www.haufe.de/arbeitshilfen
Buchcode: B73-D7ZP

Screenshot der Webseite:

Auf der Website finden Sie die Checklisten zu unterschiedlichen E-Books, nach Titeln sortiert.

1. Führen mit Zielen

Ob es in Ihrem Unternehmen Zielvereinbarungen gibt oder nicht – als Führungskraft sollten Sie Ihre Mitarbeiter mit Zielen führen. Das ist eine sehr wichtige Disziplin für Sie: mit den Mitarbeitern Ziele vereinbaren, den Fortschritt der Zielerreichung kontrollieren und Motivationstiefs überwinden. In den Hörbeispielen dieses Kapitels werden Svenja Peter von der Unternehmensleitung recht ehrgeizige Ziele vorgegeben. Was sie erreichen muss, betrifft auch die Arbeit ihres Assistenten, Herrn Pohl. Der scheint zunächst recht engagiert, doch dann verlässt ihn angesichts der hohen Erwartungen der Mut.

Dialog 1: Zielvorgaben

IllustrationIm Büro von Unternehmensleiter Ralf Busch. Svenja Peter, die gerade mit ihrem neuen Job angefangen hat, erwartet, dass ihr Chef ihr klarmachen wird, was er von ihr erwartet. Hören Sie selbst, wie das läuft.

Beurteilen Sie das Gespräch

IllustrationHat Herr Busch dieses Zielvereinbarungsgespräch gut geführt? Tippen Sie auf die Ihrer Meinung nach richtige Antwort:
Ja, denn er hat eine zupackende, motivierende Art.
Ja, denn er hat deutlich gemacht, was er von Frau Peter erwartet.
Nein, denn er bezieht Frau Peter nicht mit ein, sondern gibt ihr die Ziele einfach vor.
Nein, denn er bleibt vage und konkretisiert die Ziele nicht.

IllustrationSo bewertet der Experte

Detailanalyse des Dialogs

IllustrationMöchten Sie die Fehler des Vorgesetzten im Detail sehen? Dazu haben wir im Folgenden die relevanten Stellen des Dialogs gekennzeichnet: Wenn Sie auf das danebenstehende Icon „Analyse“ tippen, wird jeweils die Analyse des Experten eingeblendet.

Busch: Tja, Frau Peter, der Countdown läuft! Sind Sie bereit? IllustrationAnalyse

Peter: Ich bin bereit.

Busch: Gut. Wir haben da 'ne Menge Arbeit vor uns. Ich hab mir Ihre Konzeption noch mal angesehen. Sehr schön. Wir erwarten uns von dem neuen Kanban-System einen erheblichen Schritt nach vorn. Ihnen ist ja bekannt, dass wir hier einen harten Kurs fahren müssen, um die Fehler der letzten Jahre auszugleichen.

Peter: Das war ja gerade das Reizvolle an der Aufgabe hier.

Busch: Also: Wenn wir es schaffen, bis zur Markteinführung die Durchlaufzeiten zu halbieren, eine maximale Bestandsreduzierung zu erreichen und darüber hinaus auch noch unsere Flexibilität zu steigern, IllustrationAnalyse bin ich sicher, dass wir den Karren aus dem Dreck ziehen. Ihre Aufgabe dabei wird sein, die Zügel immer in der Hand zu behalten.

Peter: Das ist auf jeden Fall zu machen. Die neue Fertigungstechnik spart nach aktuellem Stand der Dinge mindestens ein Drittel aller Arbeitsschritte ein.

Busch: Um wirtschaftlich zu bleiben, müssten wir die Arbeitsschritte aber halbieren. Das sollte doch innerhalb Ihrer Probezeit zu machen sein, oder?

Peter: Äh, ja, ich denke schon.

Busch: Wenn wir das hinbekommen, Frau Peter, dann haben Sie richtig Zukunft bei uns. IllustrationAnalyse

Dialog 2: Zielvereinbarung

IllustrationSvenja Peter hat ein Meeting mit Carsten Pohl, ihrem Assistenten, um ihn in die bevorstehenden Aufgaben einzuweihen. Auch sie muss also jetzt ein Zielvereinbarungsgespräch führen. Macht sie es besser als ihr Vorgesetzter?

Beurteilen Sie das Gespräch

IllustrationHat Frau Peter dieses Gespräch gut geführt?
Nein, denn sie ist Herrn Pohl gegenüber viel zu lasch – sie lässt ihm zu viel freie Hand.
Ja, denn sie bezieht ihren Mitarbeiter mit ein.
Ja, denn sie leitet die Ziele für Herrn Pohl von ihren eigenen Zielen und den Unternehmenszielen ab – offen und deutlich.
Nein, denn sie gibt einseitig Termine vor, ohne zu wissen, ob das so machbar ist.

IllustrationSo bewertet der Experte

Detailanalyse des Dialogs

IllustrationTippen Sie auf das Icon neben den markierten Textstellen.

Peter: Morgen, Herr Pohl. Klasse Hemd haben Sie da an.

Pohl: Danke. Hab ich aus San Francisco mitgebracht.

Peter: Stimmt ja, Sie waren im Urlaub. Na, dann sind Sie ja fit für die bevorstehenden Aufgaben. Herr Busch hat mir heute noch mal gesagt, dass er bei der Fertigung der neuen Kollektion eine Halbierung der Arbeitsschritte erwartet. Wir sollten deshalb klären, welche Schritte notwendig sind, und am besten gleich einen Zeitplan erstellen und uns mit dem Fertigungsleiter zusammensetzen. IllustrationAnalyse

Pohl: Eine Halbierung? Da wird der Frings aber wieder meckern. Der sieht sich bei so was immer gleich in Frührente. Den Morlok aus der Lagerverwaltung sollten wir vielleicht auch noch mit einbeziehen. Ich denke, das wäre das Effizienteste. Soll ich ein Treffen vereinbaren?

Peter: Gute Idee. Allerdings wäre es besser, wenn wir vorher einen exakten Ablaufplan der Produktionskette hätten, so, wie sie sich zurzeit darstellt. Das wäre eine erste Aufgabe für Sie. Wissen Sie, ob es so was schon gibt?

Pohl: Bisher gibt's nur einen sehr groben Ablaufplan. Den müsste man auf jeden Fall noch mal detaillierter erstellen.

Peter: Am besten so detailliert wie möglich. Ich hatte mal den Fall, dass bei einer zweiten, genaueren Ablaufanalyse ein Fehler entdeckt wurde. Der hätte die Firma einen Millionenbetrag gekostet. Seitdem bin ich da besonders genau. IllustrationAnalyse

Pohl: Ich kümmere mich drum.

Peter: Bis wann, denken Sie, ist das zu schaffen? IllustrationAnalyse

Pohl: Bis Mittwoch nächster Woche.

Peter: Gut. Sie besorgen also bis Mittwoch den Plan. Ein Meeting mit Frings und Morlok würde ich für Freitag vorschlagen. Dann können wir uns vorher noch mal zusammensetzen, um die Strategie zu besprechen. IllustrationAnalyse

Pohl: In Ordnung.

Dialog 3: Für Ziele motivieren

IllustrationIn der Kantine. Herr Pohl kritzelt in seinen Unterlagen herum. Zwischen zwei Bissen streicht er genervt eine ganze Seite durch und wirft den Stift aufs Tablett. Frau Peter hat die Situation beobachtet und setzt sich neben ihn. Kann sie ihn motivieren?

Beurteilen Sie das Gespräch

IllustrationHat Frau Peter es geschafft, ihren Mitarbeiter zu motivieren?
Ja, denn sie schiebt seine Bedenken nicht einfach zur Seite, sondern zeigt ihm Chancen auf.
Ja, denn sie nutzt geschickt Herrn Pohls Interesse, nichts mehr mit dem bisherigen Dienstleister zu tun zu haben.
Nein, sie zeigt zu viel Gefühl und Verständnis. Dadurch nimmt sie dem Mitarbeiter die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden.
Nein, denn sie sollte den resignierten Herrn Pohl stärker führen und ihm neue Ziele und Aufgaben vorgeben.

IllustrationSo bewertet der Experte

Detailanalyse des Dialogs

IllustrationTippen Sie auf das Icon neben den markierten Textstellen.

Peter: Was auch immer das Problem ist, der Stift kann nichts dafür.

Pohl: Ach, sehen Sie sich das doch an. Eine Halbierung der Arbeitsschritte ist nie drin! Jetzt hat auch noch ProLock mitgeteilt, dass sie uns die Scharniere nicht liefern können. Überhaupt nichts wird hier vereinfacht, im Gegenteil.

Peter: Ärgerlich, aber vielleicht ist das auch unsere Chance? IllustrationAnalyse

Pohl: Was für eine Chance denn?

Peter: Wenn wir einen Lieferanten finden, der Scharniere und Schrauben liefern kann, könnten wir unter Umständen günstigere Konditionen aushandeln. Vielleicht schaffen wir es ja sogar, alle C-Teile unter einen Hut zu bringen.

Pohl: Das wäre ’ne Riesensache. Dafür müssten wir allerdings dem Schrauben-Gallus kündigen. Ich weiß nicht, ob wir aus dem Vertrag so einfach rauskommen.

Peter: Das müsste man prüfen. Aber auf jeden Fall hätten Sie dann nichts mehr mit dem Vertriebsleiter zu tun, über den Sie sich jedes Mal so ärgern. IllustrationAnalyse

Pohl: Hinkel! Der aufgeblasene Schnösel. Schöne Idee, den nie mehr sehen zu müssen. Aber – passt so eine Umstellung überhaupt in unseren Zeitplan?

Peter: Wenn wir den Wechsel bis zum Monatsende in die Wege leiten können, sparen wir damit in anderen Bereichen einiges an Zeit. IllustrationAnalyse

Pohl: Vielleicht haben Sie Recht. Nie wieder Hinkel. Das wäre echt ’n Ding.

Peter: Essen Sie Ihren Pudding nicht?

Pohl: Nehmen Sie nur. Zu viele tote Kohlehydrate für mich.

Dialog 4: Zielkontrolle

IllustrationSvenja Peter trifft auf dem Rückweg aus der Kantine Herrn Busch. Der hat es wie immer eilig. Trotzdem will er ein paar dringende Fragen loswerden: Wie weit ist Frau Peter mit ihren Aufgaben?

Beurteilen Sie das Gespräch

IllustrationHat Herr Busch die Zielerreichung richtig kontrolliert?

Ja, denn er fragt genau nach, wie weit das Projekt vorangeschritten ist.
Ja, er setzt neue Termine und treibt Frau Pohl dadurch an.
Nein, das Gespräch zwischen Tür und Angel ist nicht dazu geeignet, neue Lösungen zu finden.
Nein, mehr als subtilen Druck und saloppe Motivationsparolen hat er nicht zu bieten.

IllustrationSo bewertet der Experte

Detailanalyse des Dialogs

IllustrationTippen Sie auf das Icon neben den markierten Textstellen.

Busch: Ah, Frau Peter. Wie weit sind Sie denn mit der Erfassung der Losgrößen? IllustrationAnalyse Das ist ganz eilig. Wir haben nämlich ein gutes Angebot für Halle 3. Da muss ich wissen, ob wir die noch als Lager brauchen oder nicht.

Peter: Um ehrlich zu sein, haben wir damit noch gar nicht begonnen. Wir klären gerade, wie der C-Teile-Nachschub geregelt wird. Erst dann können wir Zahlen nennen.

Busch: Lässt sich das bis Montag klären? IllustrationAnalyse

Peter: Ich befürchte, das ist nicht zu machen.

Busch: Das ist schade, Frau Peter, sehr schade. Das Angebot für die Halle läuft bald ab. IllustrationAnalyse

Peter: Es gibt immer wieder neue Baustellen. Erst heute ist uns die ProLock abgesprungen. Aber wir arbeiten dran, einen Ersatz zu finden und alle C-Teile beim gleichen Lieferanten unterzubringen. Das würde uns Liefer- und Lagerkosten einsparen.

Busch: Gute Idee. Aber bringt das unseren Zeitplan nicht durcheinander? IllustrationAnalyse

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