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Freude und Gedanken zum Design

A. Guennouni

Freude und Gedanken zum Design

Lass dich inspirieren


Alle Fotos, Grafiken und Zeichnungen sind mein persönliches Eigentum und bedürfen zur Nutzung meine Erlaubnis.


BookRix GmbH & Co. KG
81669 München

Vorwort

Vieles, was wir erreichen möchten, erreichen wir oft mit Schwierigkeiten, mit Hürden, mit Prioritäten. Jedoch liegt es bei jedem an seiner eigenen Einstellung: Was kann ich, was will ich, was habe ich? Der Hauptansatz hinsichtlich eines Entwurfes, sei es in der Industrie, sei es in der Modebranche, sei es auch nur als Künstler oder als Hobby-Designer, ist das eigene Interesse. Ohne Interesse, ohne tiefen Gedankengang, bist du verloren. Du kannst nicht einfach sagen: 'Ich habe Möbeldesign studiert und zeichne mal so eben einen schönen Schrank, Hauptsache das Kapital ist letztendlich das Wichtigste!'. Je mehr du eine Sache liebst und davon überzeugt bist, je mehr Interesse du an ihr hast, je erfolgreicher wirst du an deinem Entwurf sein. Ein Design mit Herz ist nicht wie ein Design, was nur entworfen wurde, weil man es nun mal so machen musste! Es hat Charakter, Deinen Charakter!

Sicherlich muss man vieles zuerst erlernen, wie ich eben erwähnt habe, durch ein Studium, eine Ausbildung oder zumindest durch Kurse. Eins gilt gesagt: Der Spruch 'In der Kürze liegt die Würze' ist leider in diesem Bereich fehl am Platz. Je mehr man gelernt und erfahren hat, je mehr kann man erreichen und je mehr wird man verstehen und somit auch Erfolg in seiner Sache haben. Ein Grafiker wird nicht von Anfang an wissen, welches Programm vorteilhafter ist, wenn er eine Homepage bearbeiten muss. Mit Erfahrung wird er herausfinden, was genau passt und was auch leichter hinsichtlich der Aufträge ist. Es gibt Programme, die zwar gute Fotos bearbeiten können, aber der Text  für ein Magazin ist zu eng, vor allem, wenn man Gif-bilder (die sich bewegen) hinzufügen muss. Mit der Zeit erfährt man, womit man (in diesem von mir erwähnten Beispiel) hätte anfangen sollen, mit dem Text oder mit dem Bild. Nur durch Lernen und Verstehen spart man auch viel Kraft und vor allem Zeit, denn der Kunde wartet nie! 

Es gibt aber noch eine Sache, die man als Designer nicht nur braucht, man will sie: Inspiration! Erfahrungen sammeln, an Lieblingsorten neue Kraft schöpfen, sich entfalten, Ideen entwickeln, sie verwirklichen - ein Muss für jeden Designer!

Tauche ein in eine Welt mit Farben von Fes und Marrakesch, dem Geruch des Atlas und der Weite des Meeres oder lasse dich einfach von deiner Familie inspirieren. Ich hoffe, durch dieses Buch etwas an eurem Charakter mitzuwirken, euch zu motivieren, egal wer und was ihr seit, egal aus welchem Land und egal aus welcher Branche. Entwerft etwas, dass die Gesellschaft bunter macht, dass jeden wissen lässt, dass es noch Teile in dieser Welt gibt, die man nicht so schnell hergeben will, die man nutzt als Teil einer lebenden Gesellschaft, eine Gesellschaft, die das Wort Design mit Freude erlebt.

Einfach schön und schön einfach

In meiner Jugend als Angestellte in einem Werbeverlag habe ich von Anfang an eins dazu gelernt: Nutze Form, Text und Farbe als Stärke sonst gehst du förmlich unter. Gerade wenn man mehrere Kilometer weit von einander entfernt ist muss es klar, sachlich und schnell gehen. Schließlich musst du dem Kunden versichern können, dass seine Werbung nicht nur die beste ist, sondern auch diejenige,  die lange anhält und darin liegt der Kern. Man sollte immer Farben nehmen, die allen gefallen und immer im Gedächtnis bleiben.

Die Farbe Grün wird oft mit anderen Farben kombiniert, sie belebt. Grün befindet sich immer in unserer Seele, jeder liebt Grün, die Natur ist voller Grün, sie riecht gut und gut aussehen tut es immer. Wenn du kräftige Farben nimmst, brauchst du beispielsweise bei einem Layout nicht mehr viel zeichnen, denn hier gilt wahrlich: Weniger ist mehr. Wird es zu bunt, hat der Kunde kaum noch Überblick, vor allem bei einem Werbetext, denn er muss schnell zu finden sein. Vor allem sollte es immer zum Umfeld passen. Ich stelle mir eine orange-rote Homepage für eine Seite über Schmuck doch sehr bissig vor, eher würde ich da ein edles Weiß mit einem schönen Flieder auswählen. Beide Farben passen sehr gut zu Schmuck, denn beide Farben rufen im Gedächtnis der Kunden etwas Edles hervor wie der Schmuck selbst.

Gerade wenn Unternehmen sich nicht dazu äußern, welche Farbe man genau zur Vermarktung bzw. Reklame ihres Produktes braucht, liegt es an dir umzudenken.

Beispielsweise ist die Farbe Blau in Sachen Schifffahrt geradezu ideal, es erinnert automatisch an das Meer, den blauen Himmel und vermittelt dem Besucher einer Homepage oder dem Leser einer Broschüre im Bezug darauf sicherlich positive Emotionen. Genauso ist es unumgänglich als Grafiker oder auch im privaten Bereich in seiner Homepage für Jungendkleidung von Kleinkindern ebenfalls die Farbe Blau mit einzubeziehen. Für den Kunden ist es so leichter und schneller die Kleidung nach Geschlecht zu finden. Da erübrigt sich die Frage, welche Farbe man wohl bei Mädchen nehmen würde....natürlich rosa. Ansonsten gilt immer bei Kindern es so bunt wie möglich und freundlich zu machen. Dass die Farbe Weiß bei einer Homepage für Ärzte im Fokus ist, sollte man auch nicht vergessen, denn die Farbe Weiß steht, wie Ärzte nun mal sein sollten, für Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit und Verlässlichkeit.

Je nach Auftrag sucht man sich also die Farbe aus, die entweder der Kunde wünscht oder er lässt es soweit offen, dass man als Designer selbst entscheiden muss. Der Trend hilft hier sicherlich schnell Weichen zu stellen. Gerade wenn man noch jung und unbekannt ist, ist man quasi gezwungen nach dem aktuellen Trend zu gehen und auch dessen Farbe hierzu auszuwählen, da hilft es auch nicht viel einfach mal Gold- und Brauntöne zu einer Homepage zu wählen nur weil wir Herbst haben. Nach einer Zeit entwickelt man automatisch seinen eigenen Stil und braucht somit nur noch die aktuelle Trendfarbe mit in den Entwurf einzubeziehen.

Eine Farbe jedoch sticht immer, sie ist ein wahrer Klassiker. Mode wird dadurch eleganter gemacht, Wohnaccessoires edler und Autos verleiht man dadurch eine gewisse Macht: die Farbe Schwarz. Sie ist aus der heutigen Gesellschaft kaum wegzudenken, nicht nur weil sie Stärke aufweißt, sondern auch weil sie zu allem passt. Man findet sie überall. Am meisten kommt sie vor in der Typografie, was ja auch selbstverständlich ist, denn sie fällt auf und wirkt immer elegant. Ob eine schwarze Küche mit Holzaccessoires oder ein helles Wohnzimmer mit einem markanten schwarzen Kamin: Es wirkt geradezu faszinierend. Als Designer sind  in der Gestaltung für Wohnaccessoires die Grenzen in Sachen Schwarz bestimmt kaum gesetzt. Ob als Künstler oder Grafikdesigner, auch in diesem Bereich tut die Farbe Schwarz sicher ihr Bestes. Stelle dir ein komplett schwarzes Bild vor und nur am rechten unteren Ende der Grafik ist ein rotes Ornament, es wirkt edel, es fällt auf und hat Stil. Sogar eine Kaffeebohne würde an der von mir genannten Ecke gut aussehen. Schwarz sieht vor allem bei Kleidung immer gut aus und teuer, egal wie viel das Produkt wirklich gekostet hat. Schwarz ist vor allem eins: zeitlos und somit immer zu gebrauchen.

Wer mit Kalligrafien arbeitet, sowohl in deutscher als auch in arabischer Schrift, kann es mir bestätigen: Es sieht auf Grafiken, Layouts, als Wandtatoos, Produkten usw. einfach genial aus. Kein Wunder also, dass die Farbe Schwarz einer der Spitzenreiter in der Produkt-, Mode- und Grafikwelt gilt, denn sie passt immer zu anderen jährlichen Farbtrends.

Dazu könnt ihr euch meine entworfene Grafik im Business Card-Stil ansehen. Die aktuelle Farbe (2015) im Hintergrund des mittleren Bildes, ist Marsala, ein schöner mittlerer Pastellton. Dazu habe ich ein Wort in arabischer Kunstschrift gezeichnet. Ilham!

 

 

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