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Erotische Horror Geschichten Teil 1

Urheberrecht

 

 Alle Rechte vorbehalten! Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form, durch Fotografie, Microfilm, oder andere Verfahren ohne schriftliche Genehmigung des Autors reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden. Alle Protagonisten, Schauplätze und Handlungen sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind nicht gewollt und rein zufällig! Ab 18 Jahre! Copyright Texte: Siwa Rubin Copyright: Bildmaterialien: Salamander Princess © Atelier Sommerland - Fotolia.com

 Covergestaltung: Zasu Covermodels stehen in keinem Zusammenhang mit dem Text. Lektorat: Ingrid Wagner  http://siwa-autor.beepworld.de/

 Zum Inhalt

Ihr seid mitten beim megageilen, heißen Sex. Alles ist perfekt. Die Stimmung ist lüstern, es geht hoch er, wie lange nicht mehr, zügellos und geil... Auf dem Höhepunkt plötzlich passiert es! Etwas schreckliches wird euch einen Schauer nach dem anderen über den Rücken jagen und eure schlimmsten Befürchtungen werden wahr... Viel Spaß beim erotischen Gruseln wünscht euch SIWA!

I           Erzwingungshaft

II          Arachne Maxima (Riesenspinne)

III         Bizarr

 

  I. ERZWINGUNGSHAFT

Laura rekelt sich wohlig in der Badewanne. Sie schaut hinüber zu ihrem Geliebten, der gerade in seine Jeans schlüpft und das Hemd zuknöpft.

Selbstzufrieden vor sich hinpfeifend denkt Uwe: „Der habe ich es aber besorgt, so eine kleine geile Schlampe, sie schafft es immer wieder, mich aus der Reserve zu locken.“ Augenblicklich springt sein Kopfkino an und zeigt noch einmal die heißesten Szenen im Kurzdurchlauf. Laura, wie sie ihm einen bläst, Laura, wie sie auf ihm sitzt und er sie so heftig stößt, dass sogar das Wasser überschwappt und seine Lieblingsszene-. Laura, wie sie ihm den drallen Hintern entgegenstreckt und er sie von hinten in ihr enges Loch fickt. Allein der Gedanke lässt seinen Schwanz schon wieder steif werden.

Grelles Schrillen unterbricht seine Gedanken. Uwe zuckt zusammen. Das Läuten an der Tür war unüberhörbar. Halb im Hinausgehen, legt er zu Laura hinüberblickend die Finger auf die Lippen. "Pst!"

Lauras fragenden Blick ignoriert er und schnappt sich Magnum, seinen Hund. Blitzschnell hält er ihm die Schnauze zu, damit er nicht bellt. Magnum knurrt.

Uwe zischt eindringlich: „Aus Magnum“ und starrt ihm in die Augen. Magnum fiept resigniert. Ein Zeichen, dass er kapiert. „Guter Hund!“ Inzwischen klingelt es Sturm. Durch einen Spalt der zugezogenen Vorhänge entdeckt er einen Streifenwagen. Verflucht, diesmal sind sie gekommen, um ihn zu holen. Ein Beamter hält etwas graublaues in der Hand. Es sieht aus, wie ein Brief. Sicher der Bescheid, der ihn nun hinter schwedische Gardinen bringen wird.

„Erzwingungshaft.“ Das war Uwe ja schon länger angedroht und durchaus vorhersehbar. Nächte lang konnte er nicht schlafen und die Berge ungeöffneter Briefe türmen sich immer höher. Vom Amtsgericht, dem erfolglos vor seiner Tür stehenden Gerichtsvollzieher, vom Rechtsanwalt, verschiedenen Landkreisen und so fort. Irgendwann verlor Uwe den Überblick. Seine „Vergehen“ reichen von unbezahlten Parktickets bis hin zu Inkassoverfahren ignorierter Rechnungen. Das Ganze wächst ihm über den Kopf und längst sieht er nicht mehr durch. Wie paralysiert, nimmt er Brief für Brief mit spitzen Fingern und Zentnerlast auf dem Herzen aus dem Briefkasten und legt ihn zu den anderen auf den immer höher werdenden Stapel.

Vor einiger Zeit unternahm er einen halbherzigen, dennoch enthusiastischen Versuch, alles zu sortieren und versuchte ernsthaft, sich einen Überblick zu verschaffen. Doch bereits nach kurzer Zeit verließ ihn der Mut und vor allem die Kraft, weiter zu machen. Dass sie nun an seiner Tür stehen um ihn zu holen, war nur die logische Konsequenz seines ewigen Dilemmas.

Zum Dauerklingen kommt nun auch noch ungeduldiges Klopfen hinzu. Magnum wedelt wachsam mit dem Schwanz und knurrt. Uwes Herz hämmert fast so laut, wie der ohrenbetäubende Lärm an der Tür.

 Laura steht in ein Handtuch gewickelt fragend in der Tür. Jetzt vernimmt er eine Stimme, die etwas wie „Türöffnen“ befiehlt.

 

„Bloß weg“, ist der einzige Gedanke, der Uwes überspannte Sinne dominiert. Irgendein Urinstinkt treibt ihn zur Flucht. Ist es der Überlebenswille?

Er befiehlt Magnum „Sitz!“ Zu Laura sagt er leise: „Babe, ich melde mich“ und öffnet die Terrassentür, bevor die Beamten noch auf die Idee kommen, das Haus zu umstellen. Durch das Loch im Gartenzaun schlüpft er in das Anwesen seines Nachbarn.

***

Krauses kleine Pisstöle hat ihn sofort entdeckt und muss natürlich gleich Krach schlagen. Zu allem Übel verbeißt sie sich in Uwes Jeans. Verärgert gibt er ihr einen Tritt und jaulend bleibt das fluffige Mistvieh zurück. Das hat es nun davon. Magnum hört wenigstens aufs Wort. Als hätte Uwe es geahnt, parkte er sein Auto heute nicht direkt vor dem Haus, sondern etwas weiter weg an der Straße. Glück im Unglück. Der Autoschlüssel befindet sich Gott sei Dank in der Hosentasche.

„Na, wer sagt es denn!“ Aber das ist auch das einzige. Handy und Geldbörse liegen blöderweise noch auf dem Tisch. Aber egal. Nur erst mal weg. Uwe lässt mit angehaltenem Atem den Wagen an. Bisher hat ihn noch niemand entdeckt. Er ist auch nicht so blöd, mit quietschenden Reifen davon zu rasen. Ganz langsam rollt er durch das Wohnviertel. Trotzdem klopft sein Herz wie eine Buschtrommel. Zum Glück funktioniert in solchen Situationen sein rationales Denken einwandfrei, auch wenn es ihm am Ende nicht viel nutzt und er irgendwie in diese vertrackte Situation geraten ist und er keinen Plan hat, wie er da wieder mit heiler Haut hinauskommen soll.

***

Als Uwe das Ortseingangsschild passiert, atmet er erleichtert auf. Bloß wohin jetzt? Es ist eine Frage der Zeit, wann sie ihn aufgreifen und wer weiß, was Laura erzählt. Aber ganz egal. Im Stillen hofft er, dass sie sich um Magnum kümmert. Wenn die Polizei feststellt, dass sein Auto fort ist, dauert es nicht lang und es wird zur Fahndung ausgeschrieben. Vielleicht sollte er erst einmal schauen, aus dem Landkreis herauszukommen. Da gewinnt er etwas Zeit, wenn es auch nur ein kleiner Vorsprung ist. Jedoch egal. Kampflos ergibt er sich jedenfalls nicht. Wenn ihm auch nicht viel geblieben ist, dann zumindest dieser Wille. Heut Vormittag hat er so einer Ahnung folgend vollgetankt. Beinahe schon eine Vorsehung? Das bringt ihn schon ein paar Kilometer und der Dienstwagen verbraucht zum Glück nicht viel. Seinen „Letzten Willen“, also geilen Sex, den hatte er auch bereits. Bitter lacht Uwe laut auf: „Groteske Gedanken!“

***

Es ist schon dunkel und die Tankanzeige leuchtet schon eine ganze Weile warnend. Nun blinkt das Lämpchen noch einmal kurz auf, bevor es flackernd verglüht. Die Nadel liegt schon längst auf und der Wagen rollt in dieser unwegsamen Gegend quasi nur noch die letzen Meter, weil die Straße bergab geht. Vor einer Kurve ist dann endgültig Schluss.

Wie versteinert ist Uwe die letzten Stunden durchgefahren. Hier ist also nun Endstation. Mitten in der Wallachai. Er steigt aus und streckt sich.

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